Er absolvierte 508 Spiele für den BVB, im Ausland läuft es weniger gut. Kehrt eine Dortmund-Legende jetzt zurück in die Bundesliga?
Dortmund – Spielt BVB-Legende Mats Hummels bald wieder in der Bundesliga? Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, zieht es den 36-jährigen Abwehrspieler zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes. Er könnte nach einem Jahr in Italien wieder nach Deutschland zurückkehren.
BVB-Legende plant Bundesliga-Rückkehr schon im Sommer
Aktuell steht der langjährige Abwehrchef von Borussia Dortmund noch bis Saisonende bei der AS Rom unter Vertrag. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft will Mats Hummels im Sommer treffen.
Der Start in der italienischen Hauptstadt verlief für den Ex-BVB-Profi alles andere als optimal. Nach seinem Rom-Transfer im September kam er zunächst nicht zum Einsatz.
BVB-Legende Mats Hummels mit Auf und Ab in Italien: Karriereende in der Bundesliga?
Erst nach dem Trainerwechsel zu Claudio Ranieri fand Mats Hummels seinen Platz im Team und entwickelte sich zu einer wichtigen Stütze der Defensive – ehe er zuletzt wieder in vier von fünf Serie-A-Spielen keine Berücksichtigung fand (alle News zu ehemaligen BVB-Stars auf RUHR24).
Ein langfristiger Aufenthalt in Rom ist unwahrscheinlich. „Seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schrieb La Repubblica.
Ex-BVB-Innenverteidiger Mats Hummels mit großer Karriere in der Bundesliga
Mats Hummels blickt auf eine beeindruckende Karriere in der Bundesliga zurück. Mit dem BVB und dem FC Bayern München gewann er insgesamt sechs Meisterschaften und viermal den DFB-Pokal.
Zudem erreichte er mit den Dortmundern in den Jahren 2013 und 2024 das Finale der Champions League, verpasste jedoch beide Male den Titelgewinn. Sein größter Erfolg bleibt der WM-Triumph mit der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2014.
Antony ist nach seinem rüden Einsteigen am vergangenen Wochenende mit einem “blauen Auge” davon gekommen. Der Brasilianer rutscht Getafe-Verteidiger Juan Iglesias in der Nachspielzeit viel zu spät und übermütig von hinten hinein und trifft den Spanier leicht am Fuß.
Für die dennoch grob fahrlässige Aktion wird die Manchester-United-Leihgabe von Schiedsrichter Javier Alberola Rojas vom Platz gestellt. Nun gibt es aber eine Wende.
Real Betis ist erfolgreich gegen die Sperre vorgegangen. Damit darf der 25-Jährige am Samstag im Heimspiel gegen Real Madrid auflaufen.
Nun kommt ausgerechnet Real
Im Spielbericht heißt es, dass Antony für “ein Tackling von hinten, ohne Möglichkeit, den Ball zu spielen, und unter Anwendung übermäßiger Gewalt” vom Platz gestellt worden ist. In den Wiederholungen ist jedoch zu sehen, dass kaum ein Kontakt stattgefunden hat.
Pikant ist auch, das es für die “Verdiblancos” nun ausgerechnet gegen die “Königlichen” geht. Bei Real sitzt Jude Bellingham das zweite seiner Zwei-Spiele-Sperre ab, nachdem er beim 1:1 gegen Osasuna für “respektloses Verhalten” die Rote Karte gesehen hat.
Real hat sich einmal mehr von den Schiedsrichtern benachteiligt gefühlt.
Er absolvierte 508 Spiele für den BVB, im Ausland läuft es weniger gut. Kehrt eine Dortmund-Legende jetzt zurück in die Bundesliga?
Dortmund – Spielt BVB-Legende Mats Hummels bald wieder in der Bundesliga? Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, zieht es den 36-jährigen Abwehrspieler zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes. Er könnte nach einem Jahr in Italien wieder nach Deutschland zurückkehren.
BVB-Legende plant Bundesliga-Rückkehr schon im Sommer
Aktuell steht der langjährige Abwehrchef von Borussia Dortmund noch bis Saisonende bei der AS Rom unter Vertrag. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft will Mats Hummels im Sommer treffen.
Der Start in der italienischen Hauptstadt verlief für den Ex-BVB-Profi alles andere als optimal. Nach seinem Rom-Transfer im September kam er zunächst nicht zum Einsatz.
BVB-Legende Mats Hummels mit Auf und Ab in Italien: Karriereende in der Bundesliga?
Erst nach dem Trainerwechsel zu Claudio Ranieri fand Mats Hummels seinen Platz im Team und entwickelte sich zu einer wichtigen Stütze der Defensive – ehe er zuletzt wieder in vier von fünf Serie-A-Spielen keine Berücksichtigung fand (alle News zu ehemaligen BVB-Stars auf RUHR24).
Ein langfristiger Aufenthalt in Rom ist unwahrscheinlich. „Seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schrieb La Repubblica.
Ex-BVB-Innenverteidiger Mats Hummels mit großer Karriere in der Bundesliga
Mats Hummels blickt auf eine beeindruckende Karriere in der Bundesliga zurück. Mit dem BVB und dem FC Bayern München gewann er insgesamt sechs Meisterschaften und viermal den DFB-Pokal.
Zudem erreichte er mit den Dortmundern in den Jahren 2013 und 2024 das Finale der Champions League, verpasste jedoch beide Male den Titelgewinn. Sein größter Erfolg bleibt der WM-Triumph mit der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2014.
Im Rennen um den Stammplatz im deutschen Tor erhält die Frankfurterin Stina Johannes eine Chance. Die zukünftige Frankfurterin Sophia Winkler hat sich unterdessen wohl schwerer am Knie verletzt.
Die 25-Jährige Johannes werde im Nations-League-Heimspiel am Dienstag (18.15 Uhr/ZDF) in Nürnberg gegen Österreich beginnen, teilte Fußball-Bundestrainer Christian Wück vor der Partie mit. Johannes kommt bislang auf zwei Länderspiele. Olympia-Heldin Ann-Katrin Berger, die beim 2:2 am Freitag gegen die Niederlande im Tor stand, plagt ein grippaler Infekt.
Platz zwischen den Pfosten umkämpft
“Für die Torhüterinnen ist der Platz offen”, sagte Wück und sprach von einem Vierkampf um die drei Kaderplätze zwischen Johannes, Berger, Essens Sophia Winkler (21) und U23-Torhüterin Rafaela Borggräfe (24) vom SC Freiburg.
Zukünftige Frankfurterin Winkler mit Knieverletzung
Für Winkler könnte das Rennen aber schon vorbei sein. Die ab Sommer für Eintracht Frankfurt spielende Keeperin hatte sich im DFB-Training eine schwere Verletzung im linken Knie zugezogen und musste vorzeitig aus Franken abreisen. In Essen folgen nun weitere Untersuchungen. “Die endgültigen Diagnosen stehen noch aus”, teilte Wück mit. Grundsätzlich gebe es “eine Situation, die wir neu bewerten müssen mit der Verletzung von Sophia”, sagte Wück.
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Hier ist ein FAQ für das Spiel der DFB-Frauen gegen Österreich:
### FAQ: DFB-Frauen spielen gegen Österreich
#### 1. Wann findet das Spiel statt?
Das genaue Datum des Spiels ist derzeit festgelegt auf [Datum einfügen].
#### 2. Wo wird das Spiel ausgetragen?
Das Spiel findet im [Stadionname] in [Stadt] statt.
#### 3. Wo kann ich Tickets für das Spiel kaufen?
Tickets sind erhältlich auf der offiziellen DFB-Website sowie an den üblichen Vorverkaufsstellen.
#### 4. Überträgt das Spiel im Fernsehen?
Ja, das Spiel wird live im Fernsehen übertragen. Sie können es auf [Sendername] verfolgen.
#### 5. Gibt es spezielle Sicherheitsvorkehrungen für die Veranstaltung?
Ja, es werden umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Fans werden gebeten, frühzeitig zu erscheinen und gegebenenfalls Taschenkontrollen zu unterwerfen.
#### 6. Wo finde ich Informationen zu den Spielerinnen und der Aufstellung?
Die offizielle DFB-Website und die sozialen Medien werden regelmäßig aktualisiert und bieten Informationen über die Spielerinnen und die Aufstellung.
#### 7. Gibt es spezielle Aktionen oder Veranstaltungen rund um das Spiel?
Ja, es werden verschiedene Fan-Aktionen und Veranstaltungen rund um das Spiel organisiert. Weitere Informationen dazu gibt es auf der DFB-Website.
#### 8. Wie kann ich die DFB-Frauen im Netz unterstützen?
Sie können die DFB-Frauen auf ihren sozialen Medien folgender Kanäle unterstützen: [Links zu den sozialen Medien einfügen].
#### 9. Wo finde ich aktuelle Neuigkeiten zu den DFB-Frauen?
Aktuelle Neuigkeiten und Updates finden Sie auf der offiziellen DFB-Website sowie auf deren Social-Media-Kanälen.
#### 10. Gibt es Informationen zur Anreise und zu Parkmöglichkeiten?
Ja, auf der Stadion-Website finden Sie detaillierte Informationen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Parkmöglichkeiten für PKWs.
Bitte beachten Sie, dass sich einige Informationen noch ändern können. Halten Sie sich auf dem Laufenden, um keine Neuigkeiten zu verpassen!
Dortmund. Der BVB lockt mit seiner Aktion „Alle in die Halle“: besondere Marke für Handballerinnen vor Union-Spiel. BVB-Idole kriegen Grenzen aufgezeigt.
Der Tag begann mit einem Knall. Bereits für 11.40 Uhr war das erste Halbfinale über 1500 Meter bei Deutschen Hallenmeisterschaft der Leichtathletik angesetzt. Der Startschuss war symbolisch für einen besonderen Sporttag in Dortmund. Denn während sich in der Helmut-Körnig-Halle in unmittelbarer Stadionnähe das ganze Wochenende über die besten Leichtathleten des Landes messen, hatte Borussia Dortmund zusätzlich am Samstag mit der Aktion „Alle in die Halle“ seine Fans vor der Bundesligapartie gegen Union Berlin (18.30 Uhr) zuvor noch zum European-League-Spiel seiner Handballerinnen gegen Sola HK aus Norwegen aufgerufen. Und dann spielten plötzlich auch noch die beiden Ex-BVB-Profis Roman Weidenfeller und Kevin Großkreutz Tischtennis.
Ehe es dazu kam, lieferten aber zunächst die fleißigen Zeiten-, Höhen- und Weitenjäger ab. So flog noch vor Anpfiff der Dortmunder Handballerinnen Bianca Stichling (TSV Bayer Leverkusen) zu ihrem zweiten Hallen-Titel. In Abwesenheit von Topfavoritin Christina Honsel (TV Wattenscheid), die wegen einer Fußverletzung fehlte, sprang die 25-Jährige erstmals seit 2022 wieder ihre persönliche Bestleistung von 1,90 Metern und setzte sich gegen die favorisierte Imke Onnen (Cologne Athletics), die über die gleiche Höhe mehr Versuche brauchte, durch. In der gut gefüllten Halle (Maximum 4500 Zuschauer) jubelten die Fans bei Pommes-Currywurst auf den Rängen, honorierten persönliche Bestleistungen, auch wenn sie keine Titelchance bedeuteten. Ein echtes Fachpublikum.
Dass die Leichtathletik seit einigen Jahren mit einem Nachwuchsproblem kämpft, war in Dortmund nicht zu spüren. Viele Kinder und Jugendliche flitzten in T-Shirts ihrer Heimatvereine herum, schauten die Wettkämpfe und gingen auf Autogramm- und Fotojagd bei ihren Helden. Wünsche, die die Athleten gerne erfüllten.
BVB-Fanartikel der Handballerinnen
Auch außerhalb der Halle kam es gelegentlich zu besonderen Begegnungen. Da waren die Athleten, die mit dicken Kopfhörern auf den Ohren, ihr Aufwärmprogramm absolvierten, dabei aber ersten mitunter neugierig schauenden Fans mit schwarzgelben Schals ausweichen mussten. Ihre Blicke fragten: Was ist denn hier los? Auf der anderen Seite wussten zumindest einige DM-Besucher: „Ach, der BVB spielt ja.“ Und das gleich doppelt.
Dass an Spieltagen der Dortmunder die Strobelallee für Autos gesperrt ist, schien einige Leichtathletik-Fans überrascht zu haben: Das Ordnungsamt hatte ab Mittag reichlich mit dem Abschleppen falsch geparkter Autos zu tun. Während die schwarzgelbe Welle an der Stadionstraße gegen 14 Uhr noch nicht angerollt war, wog sie bereits kräftig, wenn man die paar Meter zur Westfalenhalle hinter sich ließ. Neben ersten Getränke- und Imbissbuden gab es auch Fanartikel zu kaufen. Jedoch: nicht nur mit den Namen der Fußballer, sondern auch mit extra Handball-Branding.
BVB-Prominenz unterstützt
„Das haben sie clever gemacht“, sagte ein Besucher des Handballspiels, „dass sie das vor das Fußballspiel gelegt haben.“ Schon 2023 hatte der BVB die gleiche Aktion umgesetzt – mit Erfolg: 11.112 Zuschauer kamen – Rekord für die Handballerinnen. Auch diesmal ließen die Gespräche erkennen, dass viele in schwarzgelber Tracht, das Angebot annahmen und ihren Verein gleich doppelt unterstützen.
Während sich dort, wo sonst vor allem Konzerte stattfinden, die Handballerinnen um Nationaltorhüterin Sarah Wachter warmmachten, wurden ein paar prominente Besucher vorgestellt. BVB-Präsident Reinhold Lunow, die Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Carsten Cramer gaben sich ebenso die Ehre wie die Ex-BVB-Profis Roman Weidenfeller und Kevin Großkreutz.
„Ich finde es mega, dass es uns immer wieder gelingt, als Borussia Dortmund die Menschen zu begeistern – nicht nur drüben im Stadion, sondern eben auch zu anderen Anlässen. Wir sind ja auch mehr als nur ein Fußballverein. Wir sind ein Verein, der Handball und Tischtennis anbietet“, sagte Cramer. „Immer dann, wenn Schwarz-Gelb ruft, dann haben die Menschen Bock auf den BVB. Und das ist eine schöne Bestätigung.“
BVB: „You‘ll never walk alone“ auch beim Handball
Die große Lust auf den BVB war deutlich zu erkennen – schwarzgelb prägte das Bild auf den Rängen – und zu hören: Mit diversen Vereinshymnen sangen sich die Anhänger prächtig warm fürs Stadion. Wie später nebenan wurden zu „You’ll never walk“ vorab die Schals gezückt, Tore wurden mit „Heja, BVB“ gefeiert. Und davon gab es beim Handball naturgemäß mehr als beim Fußball.
Direkt vom Start weg hatten die Dortmunderinnen die Fans hinter sich, begeisterten mit Spiellust und Power. Als dann mit der Halbzeitsirene der Ball zum 19:14 im Tor landete, kochte die Halle.
In der Pause zeigte der BVB dann, was er noch zu bieten hat: Die Tischtennis-Mannschaft war zu Gast. An einem fluchs aufgebauten Tisch zeigten die Bundesliga-Profis ihr Können – und ließen selbst zwei Dortmunder Fußballidole alt aussehen. 2014 gehörten Roman Weidenfeller und Kevin Großkreutz zum deutschen Weltmeisterkader, nun war es der ehemaliger Doppel-Weltmeister Kristian Karlsson (33) aus Schweden, der zur neuen Saison zum BVB wechselt und die beiden genauso wie seine zukünftigen Teamkollegen mit seinen Aufschlägen zur Verzweiflung brachte.
Der Ehrgeiz war geweckt. Doch Chancen hatten die beiden Ex-Profis nur, als sie gegeneinander spielten – sehr zur Unterhaltung der Fans auf den Rängen. Nach ein paar Minuten klatschten sich die Sportler lachend ab. Nun sollte der Handball wieder im Fokus stehen.
BVB: Handballerinnen liefern sich spannendes Match
Eine allzu dominante Leistung zeigten sie in Hälfte zwei jedoch nicht. Vielmehr ging es mitreißend hin und her. Trainer Henk Groener rotierte in dem sportlich bedeutungslosen Spiel – beide Teams hatten keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale –, plötzlich kamen die Gäste aus Norwegen heran, glichen aus. Der BVB konnte sich bei seiner nach einer Verletzung zurückgekehrten Torhüterin Tess Lieder bedanken, die einen ähnlich starken Auftritt hinlegte wie Sarah Wachter in Durchgang eins.
Es wurde eine enge Kiste, die am Ende knapp, aber spannungsgeladen mit 29:28 für die BVB-Frauen gewonnen wurde. Die bedankten sich im Anschluss bei den 9.305 Fans in der Westfalenhalle. Laut BVB war es das bestbesuchteste Frauen-Handballspiel weltweit im Jahr 2025. „Danke an alle Zuschauer für diese Kulisse. In dieser Saison haben wir es schon häufiger zum Ende hin spannend gemacht. Ich bin froh, dass wir uns diesen Sieg noch erkämpfen konnten“, sagte Alicia Langer.
Während die Spielerinnen Arm in Arm im Kreis hüpften und sich von den Fans feiern ließen, dröhnten über die Lautsprecher weitere BVB-Hits. „Borussia spielt heut ganz groß – bis zum letzten Mann“, erklang es. Eine perfekte Vorlage an die Fußballer nebenan – die erfüllten ihren Auftrag und besiegten Union Berlin fulminant und dank Vier-Tore-Mann Serhou Guirassy mit 6:0.
Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.
Von Chris Lugert
Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.
Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.
Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Auch dem FC Bayern wurde immer wieder Interesse nachgesagt. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.
Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.
Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.
Jamie Gittens: Schlimme Flaute nach starker Phase
Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.
Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.
Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.
BVB-Krise immer größer? Kovac zieht Fazit
Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.
BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.
“Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Gittens inzwischen Stammspieler beim BVB
Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.
Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.
FC Bayern München: Angebliche Streichliste von Verkaufskandidaten sorgt für Aufsehen
Angebliche Abschussliste des FC Bayern Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die “Sport Bild” nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.
Leon Goretzka Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.
Kingsley Coman Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.
Serge Gnabry Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden – dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.
Bryan Zaragoza Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.
Joao Palhinha Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.
Sacha Boey Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.
Raphael Guerreiro Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.
Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.
Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.
Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.
Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.
Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.
Von Chris Lugert
Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.
Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.
Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.
Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.
Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.
Jamie Gittens: Schlimme Flaute nach starker Phase
Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.
Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.
Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.
BVB-Krise immer größer? Kovac zieht Fazit
Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.
BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.
“Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.
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Gittens inzwischen Stammspieler beim BVB
Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.
Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.
FC Bayern München: Angebliche Streichliste von Verkaufskandidaten sorgt für Aufsehen
Angebliche Abschussliste des FC Bayern Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die “Sport Bild” nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.
Leon Goretzka Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.
Kingsley Coman Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.
Serge Gnabry Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden – dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.
Bryan Zaragoza Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.
Joao Palhinha Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.
Sacha Boey Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.
Raphael Guerreiro Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.
Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.
Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.
Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.
Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.
In der Champions League 2024/25 war vieles neu: Eine Ligaphase mit 36 Teams löste die Gruppenphase mit acht mal vier Mannschaften ab.
Vor dem Achtelfinale wurden zudem Knockout-Runde der Playoffs eingeführt – der FC Bayern München und Borussia Dortmund mussten dort aus deutscher Sicht “nachsitzen”. Die anderen Bundesliga-Vereine, der VfB Stuttgart (26.) und RB Leipzig (32.) waren in der Ligaphase gescheitert.
Am Freitag, 21. Februar 2025, wird nun ab 12:00 Uhr in der Zentrale des Europäischen Fußball-Verbandes UEFA das Achtelfinale der Königsklasse ausgelost (im Liveticker bei Eurosport.de) – und nicht nur das: Auch das Viertelfinale, Halbfinale und die Ansetzung des Finals wird bereits bestimmt.
Heißt: Nach Freitag wird es keine weitere Auslosung für die Champions League mehr geben.
Achtelfinal-Duell FC Bayern gegen Bayer Leverkusen möglich
Neu ist auch: Im Achtelfinale können bereits Vereine aus derselben Liga aufeinandertreffen. Auch Duelle zwischen Mannschaften, die schon in der Vorrunde gegeneinanderspielten, sind möglich. Maßgeblich für die Zuteilung in den Lostöpfen ist nämlich die Tabelle der Ligaphase.
Dort hatten sich die ersten Acht direkt für das Achtelfinale qualifiziert, während die Teams auf den Rängen neun bis 24 durch die Playoffs mussten.
Die ersten Acht der Ligaphase haben nun im Achtelfinale auch den kleinen Vorteil, das Rückspiel zuhause spielen zu dürfen.
Achtelfinale – Die gesetzten Klubs:
#
VEREIN
1
FC Liverpool (ENG)
2
FC Barcelona (ESP)
3
FC Arsenal (ENG)
4
Inter Mailand (ITA)
5
Atlético Madrid (ESP)
6
Bayer Leverkusen (GER)
7
OSC Lille (FRA)
8
Aston Villa (ENG)
Qualifiziert über die Playoffs:
#
VEREIN
(10)
Bor. Dortmund (GER)
(11)
Real Madrid (ESP)
(12)
FC Bayern (GER)
(14)
PSV Eindhoven (NED)
(15)
Paris St.-Germain (FRA)
(16)
Benfica SL (POR)
(19)
Fey. Rotterdam (NED)
(24)
FC Brügge (BEL)
Champions League – Wie funktioniert die Auslosung des Achtelfinals?
Die Achtelfinal-Auslosung ist in vier Abschnitte gegliedert, die sich an der vorgegebenen Tabelle orientieren.
In jedem Abschnitt werden die gesetzten Teams gegen einen ihrer beiden möglichen ungesetzten Gegner ausgelost. Die gesetzten Teams treten im Rückspiel als Gastgeber auf.
Achtelfinale: Wer kann auf wen treffen?
Für jeden Achtelfinalisten gibt es nur noch zwei mögliche Gegner, die bereits durch die Ligatabelle vordefiniert wurden.
AF1: Paris Saint-Germain – FC Liverpool oder FC Barcelona
AF2: FC Brügge – OSC Lille oder Aston Villa
AF3: Real Madrid – Atlético Madrid oderBayer 04 Leverkusen
AF4: PSV Eindhoven – FC Arsenal oder Inter Mailand
AF5: Feyenoord Rotterdam – FC Arsenal oder Inter Mailand
AF6: FC Bayern München – Atlético Madrid oderBayer 04 Leverkusen
AF7: Borussia Dortmund – OSC Lille oder Aston Villa
AF8: Benfica Lissabon – FC Liverpool oder FC Barcelona
Achtelfinal-Teilnehmer nach Ligen
ANZAHL
LAND
3
Deutschland
3
England
3
Spanien
2
Frankreich
2
Niederlande
1
Belgien
1
Italien
1
Portugal
Wie geht es dann weiter?
Auch im Viertelfinale und Halbfinale stehen die Paarungen bereits grundsätzlich fest und basieren auf der Turniertabelle.
Eine Auslosung erfolgt lediglich, um festzulegen, welches Team das Hinspiel zu Hause austrägt.
Zudem wird eine Auslosung durchgeführt, um zu bestimmen, welcher Halbfinalsieger als “Heimteam” für das Finale festgelegt wird (da dieses mit München an einem neutralen Ort stattfindet).
VF1: Sieger AF1 – Sieger AF2
VF2: Sieger AF3 – Sieger AF4
VF3: Sieger AF5 – Sieger AF6
VF4: Sieger AF7 – Sieger AF8
(Heimrecht im Hinspiel wird am Freitag ausgelost)
HF1: Sieger VF1 – Sieger VF2
HF 2: Sieger VF3 – Sieger VF4
(Heimrecht im Hinspiel wird am Freitag ausgelost)
(genaue Ansetzung wird am Freitag ausgelost)
Wann finden Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale statt?
Das Achtelfinale der Champions League findet am 4./5. März und 11./12. März statt.
Das Viertelfinale wird am 8./9. und 15./16. April ausgetragen.
Das Halbfinale steigt am 29./30. April und 6./7. Mai, das Finale wird am 31. Mai 2025 in der Allianz Arena in München (wie zuletzt 2012) gespielt.
Bayern zittert sich ins Achtelfinale: “Es ist nicht so einfach”
Am Sonntag verbuchte Frankfurt einen 3:1-Erfolg gegen die KSV. Die SGE war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Das Hinspiel bei Holstein Kiel hatte Eintracht Frankfurt schlussendlich mit 4:2 für sich entschieden.
Hugo Larsson brachte Kiel in der 18. Minute ins Hintertreffen. Tuta versenkte die Kugel mit dem rechten Fuß zum 2:0 für Frankfurt (37.). Mit der Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Bei der KSV kam zu Beginn der zweiten Hälfte Dominik Javorček für Timo Becker in die Partie. In der 59. Minute stellten die Gäste personell um: Per Doppelwechsel kamen Andu Kelati und Shuto Machino auf den Platz und ersetzten Lewis Holtby und Phil Harres. Mit dem rechten Fuß baute Uzun den Vorsprung der SGE in der 60. Minute aus. Für das 1:3 von Holstein Kiel zeichnete Finn Porath verantwortlich (73.). Nach der Beendigung des Spiels durch Schiedsrichter Robert Hartmann feierte Eintracht Frankfurt einen dreifachen Punktgewinn gegen Kiel.
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Mit dem souveränen Sieg gegen die KSV festigte Frankfurt die dritte Tabellenposition. Die SGE präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 49 geschossene Treffer gehen auf das Konto von Eintracht Frankfurt. Frankfurt weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von zwölf Erfolgen, sechs Punkteteilungen und vier Niederlagen vor. Sieben Spiele ist es her, dass die SGE zuletzt eine Niederlage kassierte.
Holstein Kiel steht nach 22 Spieltagen an letzter Position des Klassements. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von Kiel ist deutlich zu hoch. 57 Gegentreffer – kein Team der Bundesliga fing sich bislang mehr Tore ein. Nun musste sich die KSV schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem fünften Spiel in Folge ohne Dreier wird Holstein Kiel nach unten durchgereicht.
Die Verteidigung bleibt die Achillesferse von Kiel. Nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt ist die KSV aktuell das defensivschwächste Team der Bundesliga.
Am kommenden Sonntag tritt Frankfurt beim FC Bayern München an, während Holstein Kiel einen Tag zuvor Bayer 04 Leverkusen empfängt.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Borussia Mönchengladbach hat den Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Gladbach gewann am Samstag beim 1. FC Union Berlin 2:1 (2:0), ist seit vier Spielen ungeschlagen und darf von der Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb träumen.
Die Tore für die Mannschaft von Gerardo Seoane erzielten Lukas Ullrich (10. Minute) und Tim Kleindienst (26.). Später tauchte Kleindienst einmal im eigenen Strafraum auf – das hätte er besser nicht getan. So wurde das Spiel noch einmal spannend.
Zum Live-Ticker: Union Berlin – Gladbach
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22. Spieltag
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Gladbach darf von Europa träumen
Borussia Mönchengladbach hat nach 22 Spielen 34 Punkte und steht im oberen Tabellendrittel der Fußball-Bundesliga. Die Fohlen dürfen dort von der Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb träumen – dort hatte Gladbach zuletzt in der Saison 2020/21 gespielt: Im Achtelfinale der Champions League war die Borussia gegen Manchester City ausgeschieden.
Davon ist der 1. FC Union Berlin, für den nur Andrej Ilic per Strafstoß traf (63.), ein gutes Stück entfernt. Nach der zehnten Niederlage in dieser Saison belegt die Mannschaft von Steffen Baumgart Platz 13 – hat aber auf den Relegationsplatz 16 ein beruhigendes Punkte-Polster.
Für Linksverteidiger Ullrich, geboren in Berlin, ausgebildet bei Unions Rivalen Hertha, war es das erste Bundesligator. Für Kleindienst, 29, ist das Toreschießen fast schon Alltag geworden – er steht nun bei 14 Treffern in 21 Ligaspielen in dieser Saison.
Zwei Verletzte – erst muss Gladbach wechseln, dann Union
Union zeigte sich von Beginn an aufmerksam, die ersten Offensivaktionen gehörten den Gastgebern. Die Versuche per Kopf von Ilic (2.) und Robert Skov (4.) waren jedoch zu harmlos. Doch auch Gladbach suchte den Weg nach vorne, Robin Hack legte auf Ullrich quer, der zur Führung traf.
Wenig später jedoch ein Dämpfer für die Gäste: Keeper Moritz Nicolas musste angeschlagen das Feld verlassen, für ihn kam in der 20. Minute Jonas Omlin.
Union wiederum sammelte sich nach dem frühen Gegentreffer schnell, war vorne aber nicht zwingend genug. Die Fohlen präsentierten sich hingegen effizient, nach einem weiteren Durchbruch über die Außenbahn schob Kleindienst nach Vorlage von Nathan Ngoumou aus kurzer Distanz ein. Kurz darauf mussten auch die Berliner verletzungsbedingt wechseln: Für Skov kam Tom Rothe (30.).
Gladbachs Hack trifft Aluminium
Gladbach übte weiter Druck aus, ein Schuss von Hack krachte an die Latte, im zweiten Anlauf scheiterte Ngoumou an Keeper Frederik Rönnow (45.+3).
Union ließ nicht nach und kam nach der Pause entschlossen aus der Kabine. Immer wieder liefen die Köpenicker an, blieben zunächst jedoch ohne Erfolg.
Gladbachs Kleindienst foult – den Strafstoß verwandelt Union
Doch nach einem Einsatz von Kleindienst gegen Rothe im Gladbacher Strafraum entschied Schiedsrichter Sven Jablonski nach Ansicht der Videobilder auf Elfmeter, Ilic verwandelte eiskalt. Anschließend erhöhte Union den Druck. Die Gladbacher zitterten – und gewannen am Ende doch.
Union in Dortmund, Gladbach gegen Augsburg
Zum Topspiel muss Union Berlin zum BVB (22.02., 18.30 Uhr). Am selben Tag empfängt Gladbach die Mannschaft aus Augsburg (15.30 Uhr).