Schlagwort: Sieg

  • BVB erarbeitet sich Sieg in Lissabon

    BVB erarbeitet sich Sieg in Lissabon



    Borussia Dortmund hat sich im Play-offs-Hinspiel bei Sporting Lissabon eine tolle Ausgangsposition für das Aufeinandertreffen in einer Woche erarbeitet. Nach einem schwachen ersten Durchgang folgte eine deutliche Leistungssteigerung, die den verdienten Auswärtssieg und ersten Erfolg unter Niko Kovac zur Folge hatte.

    Köpfte zum zwischenzeitlichen 1:0 ein: Dortmunds Angreifer Serhou Guirassy.


    Köpfte zum zwischenzeitlichen 1:0 ein: Dortmunds Angreifer Serhou Guirassy.

    IMAGO/Sports Press Photo


    Sporting, das die Ligaphase der Champions League auf dem 23. Platz beendete, musste auf Knipser Gyökeres verzichten, der angeschlagen zunächst nur auf der Bank Platz nehmen konnte. Obendrauf – und dieser Ausfall wog wohl nochmal mehr – fehlte Mittelfeldmann Hjulmand, seines Zeichens dänischer Nationalspieler und EM-Teilnehmer, gesperrt. Stattdessen bildeten Simoes und Debast das Duo auf der Doppelsechs.


    Beim BVB verzichtete Niko Kovac nach seiner Premierenniederlage gegen den VfB Stuttgart auf eine großangelegte Ummodelung seiner Startelf. Lediglich Anton musste nach seinem schwachen Auftritt auf die Bank, weil Schlotterbeck nach seiner Bundesliga-Sperre zurück ins Team kehrte. Winterzugang Svensson feierte für den verletzten Bensebaini (Muskelverhärtung) sein Startelfdebüt.

    Sporting dem Führungstreffer deutlich näher


    Dortmund, das erneut mit eingerücktem Linksverteidiger, in diesem Fall Svensson, im Aufbauspiel agierte, begann äußerst abwartend und verfiel in Passivität, während Sporting Lissabon um Kontrolle und Torschüsse bemüht war. Erstmals gefährlich wurde es vor dem BVB-Kasten, als sich Kapitän Can in der neunten Minute verschätzte und Maxi Araujo an die Kugel kommen ließ, dessen Hereingabe allerdings nicht bei Harder ankam.

    Spieler des Spiels



    Serhou Guirassy

    Sturm

    1,5



    Spielnote

    Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften, das nach der Pause richtig an Fahrt aufnahm.

    2,5



    Tore und Karten


    0:1
    Guirassy (60′)


    0:2
    P. Groß (68′)




    Sporting Lissabon
     
    Borussia Dortmund
     

    Spieldaten





    Sporting Lissabon

    Sp. Lissabon

    Rui Silva3,5 – Fresneda5 , Diomande4,5, St. Juste4,5, Matheus Reis4 – Simoes3,5 , Debast3,5 , Geovany Quenda3, Trincao3,5 , Maxi Araujo3 – Harder3




    Borussia Dortmund

    Dortmund

    Kobel3 – Ryerson3, Can2,5, N. Schlotterbeck2,5, Svensson3,5 – Sabitzer3,5, P. Groß2,5 , Adeyemi3 , Brandt2 , Gittens4 – Guirassy1,5



    Spielinfo





    Stadion Estadio José Alvalade
    Zuschauer 41.543





    Der BVB traute sich nur äußerst selten in die gegnerische Hälfte hinein und wenn dies mal der Fall war, ging der Ball wieder recht schnell verloren. Stattdessen war Schwarz-Gelb in Minute 15 im Glück, als Maxi Araujos Distanzschuss von der Latte zurück ins Feld prallte. Sporting war besser, das zeigte auch der nächste Abschluss in der 20. Minute durch Simoes. Vom BVB kam weiterhin wenig, wobei die Gäste immerhin ihren Ballbesitzwert aufpolierten und nun öfter zu längeren Ballbesitzstafetten kamen. Ins Risiko gehen, war innerhalb der ersten halben Stunde aber ein Tabu, das nicht gebrochen wurde.


    Stattdessen ging es im BVB-Strafraum zur Sache, als eine Flanke des umtriebigen Quenda an den langen Pfosten segelte, dessen Hereingabe vors Tor Ryerson in höchster Not vor Harder klärte (31.). Mit Ausnahme von Gittens’ Weitschuss, der sein Ziel um rund einen halben Meter verfehlte, brachte Dortmund in der ersten Hälfte derweil keine Torgefahr zu Stande (38.).

    champions league, play-offs

    Dortmund wie ausgewechselt – Guirassy leitet mit dem Kopf ein


    Nach dem Seitenwechsel aber präsentierte sich der BVB in einer deutlich verbesserten Verfassung und hätte dank einer nicht zu verkennenden Leistungssteigerung bereits in der 55. Minute in Führung gehen können. Weil Rui Silva bei Adeyemis Schuss aber noch stark zur Stelle war, blieb den zahlreich mitgereisten Dortmunder Anhängern der Jubel erst einmal verwehrt.


    Die Betonung liegt hierbei allerdings auf erst einmal. Denn fünf Minuten später war es soweit: Brandts Flanke erreichte den Kopf von Guirassy, der gegen die Laufrichtung von Rui Silva gekonnt ins rechte Eck einköpfte und den BVB mit seinem zehnten Champions-League-Tor in dieser Saison in Führung brachte (60.). Und nur acht Minuten später legten die Borussen nach: Diesmal agierte Guirassy als Flankengeber und suchte mit viel Präzision Groß, der den Ball etwas kurios mit dem rechten Knie über die Linie drückte (68.).


    Der BVB belohnte sich für eine in Durchgang zwei viel bessere Leistung und war auf dem besten Weg, sich eine komfortable bis sehr gute Ausgangsposition fürs Rückspiel zu erarbeiten, die noch besser werden sollte. Zuerst vergab zwar Guirassy trotz freier Schussbahn in Minute 80, dann führte Adeyemi aber die endgültige Entscheidung herbei – infolge eines tadellosen Dortmunder Konters (82.).


    Karim Adeyemi


    Artistische Einlage nach seinem Treffer zum 3:0-Endstand: Karim Adeyemi.
    IMAGO/Kirchner-Media


    Nach Hereingabe von Brandt drückte Adeyemi die Kugel im Fallen über die Linie. Danach passierte nichts mehr. Der BVB gewann am Ende verdient mit 3:0 bei Sporting Lissabon und erarbeitete sich eine äußert komfortable Ausgangsposition.


    Die Borussia ist am Wochenende bei Abstiegskandidat Bochum zu Gast (Samstag, 15.30 Uhr), ehe am nächsten Mittwoch das Rückspiel gegen Sporting im Signal-Iduna-Park steigt (21 Uhr). Auf das Achtelfinal-Ticket in der CL hat Dortmund nun sehr gute Chancen.



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  • Der Sport-Tag: AS Rom verpasst Sieg im Kartenfestival beim

    Der Sport-Tag: AS Rom verpasst Sieg im Kartenfestival beim



    Der Sport-Tag

    AS Rom verpasst Sieg im Kartenfestival beim FC Porto

    Mit Mats Hummels als Bankdrücker hat die AS Rom einen großen Schritt Richtung Europa-League-Achtelfinale verpasst. Beim FC Porto kommen die Italiener im Playoff-Hinspiel nur zu einem 1:1 (1:0). In den Mittelpunkt gerät dabei auch der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler, der reichlich zu tun hat.



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  • BVB mit Sieg in Lissabon: Borussia Dortmund nimmt Kurs aufs Achtelfinale

    BVB mit Sieg in Lissabon: Borussia Dortmund nimmt Kurs aufs Achtelfinale



    Der BVB zeigt sein lachendes Champions-League-Gesicht und bezwingt Sporting Lissabon auswärts mit 3:0. Damit steht die Tür zum Achtelfinale sperrangelweit offen. ran wirft einen Blick auf die Stimmen zum Spiel.Borussia Dortmund kann es doch noch. Beim Playoff-Hinspiel in Lissabon triumphierte die Elf von Niko Kovac verdientermaßen mit 3:0.Die Schwarz-Gelben zeigten in Lissabon von Beginn an eine defensiv solide Leistung und konnten in Durchgang zwei offensiv entscheidend zulegen. In der 60. Minute markierte Serhou Guirassy nach Flanke von Julian Brandt das 1:0 für den BVB. Nur acht Minuten später versuchte sich der Goalgetter selbst als Flankengeber und bereitete das 2:0 durch Pascal Groß mustergültig vor.Die Borussen verwalteten das Ergebnis nicht nur, sondern setzten sogar noch einen drauf. Karim Adeyemi veredelte einen Konter nach Zusammenspiel mit Brandt zum 3:0.Da verwundert es wenig, dass die Borussen überaus glücklich über den gelungenen Auswärts-Trip in der Champions League sind. Nach der Partie haben sich Niko Kovac, Pascal Groß und Karim Adeyemi bei “Prime Video” geäußert.ran hat die Stimmen nach dem wichtigen Erfolg zusammengefasst.Niko Kovac (Trainer BVB)Über die Leistungssteigerung in Durchgang zwei: “Es ist sicherlich so gewesen, dass wir in der ersten Halbzeit erstmal abwarten mussten. Es ist eine technisch gute Mannschaft. Man kann nicht hierher kommen und sie gleich an die Wand spielen. Was wir in der ersten Halbzeit nicht so gut gemacht haben, ist, dass wir zu langsam Fußball gespielt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit das Balltempo erhöht und Räume erhalten. Wenn du den Gegner etwas rausziehst und dann zur Seite spielst, dann wird es schwierig. So wie wir die Tore herausgespielt haben, war fantastisch. Die Mannschaft hat auch durchgehalten bis zum Schluss. Wir haben eine Mentalität, Körperlichkeit und Aggressivität gezeigt. Wir wollten unbedingt zu Null spielen und das ist aller Achtung wert.”Auf die Frage, ob Dortmund das gezeigt hat, was er in Zukunft sehen möchte: “Ja natürlich. Das ist der Anspruch, wir sind der BVB. Das ist auch der Anspruch der Spieler. Es freut mich, dass Pascal (Groß) ein Tor gemacht hat, dass Jule (Brandt) einen aufgelegt hat. Serhou (Guirassy) macht eh immer Tore. Auch Adeyemi – da sagt man immer, er braucht zu viele Chancen – aber das sind vielleicht die Löser, die wir brauchen. Wir wollen jetzt aber auch nicht alles in den Himmel heben. Wir haben am Wochenende wieder ein wichtiges Spiel und wollen Vollgas geben.”Über die Wichtigkeit des Sieges für das eigene Gemüt: “Als Sportler braucht man Siege. Man muss über die kleinen Sachen kommen, da kann man sich die kleinen Prozentpunkte holen. Die großen sind die Tore und die Siege. Das haben die Jungs toll gemacht und ich denke schon, dass uns das für die Zukunft einen Impact geben kann.”Über die Torquote von Guirassy in der Champions League: “Serhou hat ja in Stuttgart schon einen fantastischen Job gemacht. Er ist schon ein Ausnahmespieler, er hat eine super Entwicklung genommen. Wir sind froh, dass wir ihn haben.”Auf die Frage, wie man nun Konstanz in die Leistungen bekommt: “Die Frage stellen Sie mir berechtigterweise, aber wenn ich in die Zukunft schauen könnte, wäre es leicht. Ich bleibe dabei, dass die Mannschaft so viele Qualitäten hat. Wir haben an unseren Fähigkeiten gearbeitet und unsere Spieler gestärkt. Schon gegen Stuttgart fehlte nur ein kleines Quäntchen. Du musst solche Sachen nehmen, wenn du nur das Negative zeigst, ist alles dahin. Deswegen müssen wir positiv bleiben und die Jungs mit positiven Sachen überraschen. Ich freue mich auch für Gregor Kobel,  der hat lange nicht mehr zu Null gespielt. Es ist auch wichtig, hinten mal zu Null zu spielen.”Pascal Groß (Torschütze zum 2:0)Über den Sieg gegen Sporting: “Es war schon wichtig. Bei einem schweren Auswärtsspiel in der Champions League hat man uns in der ersten Halbzeit angesehen, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Wir haben uns ordentlich ins Spiel reingekämpft und eine ordentliche zweite Halbzeit gespielt.”Über seinen kuriosen Treffer mit dem Knie: “Ich habe probiert, den Ball so lange es geht zu beobachten und irgendwie über die Linie zu drücken.”Über die Ansage von Niko Kovac in der Halbzeit: “Er hat uns in drei, vier Szenen gezeigt, dass wir zu langsam nach vorne spielen und wir besser abschließen und die Situationen ausspielen müssen. Da waren wir schlampig in der ersten Halbzeit. Er wollte, dass wir schneller den Ball laufen lassen und zielstrebig vor das Tor spielen.”Über die Wichtigkeit des Sieges für das Selbstvertrauen: “Es hilft uns schon einiges. Nur Siege geben uns Selbstvertrauen. Das Beste ist für mich, dass es auch eine ordentliche Leistung war. Es gab auch Siege, bei denen ich nicht mit einem so guten Gefühl vom Platz gelaufen bin. Aber heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz.”Karim Adeyemi (Torschütze zum 3:0)Über seine Gefühlslage nach dem Sieg: “Es war ein schweres Spiel, ich bin erleichtert. Die zweite Halbzeit war sehr gut, die erste eher zum reinkommen. Wir haben es am Schluss verdient gewonnen und gezeigt, was wir können. So müssen wir es am Wochenende auch machen.”Über seinen Treffer zum 3:0: “Es war eine Erleichterung für mich. Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder für Dortmund ein Tor gemacht hat. Das hat man glaube ich beim Jubel gesehen”.Auf die Frage, was sich in Durchgang zwei geändert hat: “Wir waren noch aktiver und aggressiver, das haben sie nicht gemocht. Dann haben wir im letzten Drittel noch besser gespielt, die Chancen rausgespielt und die Tore gemacht. Das hat uns die letzten Spiele ein wenig gefehlt. Wir haben verdient gewonnen.”Sebastian Kehl (Sportdirektor BVB)Über den Erfolg gegen Sporting: “Es tut einfach gut. Wir haben viele Sachen gut gemacht und verdient gewonnen, aber es war nur ein erster Schritt. Wir hatten in der ersten Halbzeit Phasen, in denen wir nicht so die Spielkontrolle hatten, leichte Fehler gemacht und zu langsam gespielt haben. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. Wir waren sehr effektiv, hätten vielleicht aber sogar ein, zwei Tormöglichkeiten besser ausspielen können. Am Ende war es in der zweiten Halbzeit ein richtig gutes Spiel und so muss man auftreten, wenn man weiterkommen will.”Auf die Frage, was der Sieg freisetzen kann: “Es ist erstmal ein Erfolgserlebnis. Das tut gut, der Druck war groß. Es ist eine top Ausgangsposition, aber ansonsten haben wir eine Menge Aufgaben. Die haben sich nicht von heute auf morgen einfach gelöst. Wir müssen in Bochum direkt weitermachen, deswegen regenerieren die Jungs jetzt und wir sind mit den Gedanken beim Samstag.”Über den Kovac-Effekt: “Wir haben viele Dinge recht einfach, aber trotzdem gut gemacht. Niko geht seinen Weg, trotzdem brauchen wir in der Konstellation erstmal Zeit und brauchen dann natürlich Ergebnisse und das hat die Mannschaft richtig gut gemacht. Sie hat sich das erarbeitet, Stand gehalten und jetzt geht es weiter.”



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  • Borussia Dortmund erleichtert nach Sieg gegen Sporting

    Borussia Dortmund erleichtert nach Sieg gegen Sporting


    Sie zögerten, was auch sonst? Natürlich freuten sich Borussia Dortmunds Bosse wie Lars Ricken erst einmal über ein „überragendes Statement“ bei Sporting Lissabon. Mehr war das 3:0 im Hinspiel der Playoffs zum Achtelfinale aber nicht.

    Die krisengeplagten Dortmunder wissen es ja auch längst besser: Einem kleinen Hoch folgte nicht nur in der jüngeren Vergangenheit gerne mal das nächste Tief. Genau das soll im Bundesliga-Auswärtsspiel beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) diesmal unbedingt vermieden werden. „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Sein Vorgesetzter Ricken warnte die Profis, dass „jetzt keine Selbstzufriedenheit eintreten“ dürfe. Obwohl die nächste Runde in der Königsklasse greifbar nah ist, wollten Spieler und Verantwortliche diesem kleinen Befreiungsschlag nicht trauen. Zu wankelmütig ist die Mannschaft des BVB, zu unzuverlässig die Form der allermeisten Akteure. Kurioserweise hat die Partie beim portugiesischen Meister genau dieses Dilemma auf eindrückliche Art und Weise widergespiegelt.

    Was sagte Kovac dem Team in der Halbzeit?

    Während die Dortmunder in der ersten Halbzeit fast schon erschreckend ideen- und mutlos auftraten, präsentierten sie sich nach der Pause beinahe wie verwandelt. Er wisse nicht, was der neue Trainer Niko Kovac in der Kabine gesagt habe, sagte Ricken. „Aber er muss da wirklich die richtigen Worte gefunden haben.“

    Die ebenfalls verunsicherten Portugiesen wurden nach der Pause viel aggressiver gepresst, der Ball deutlich schneller laufengelassen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich Sporting ohne seinen gesperrten Kapitän Morten Hjulmand extrem schwach und anfällig präsentierte.

    Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) hatten vor ihren Treffern nur wenig bis gar keine Gegenwehr erlebt. Seit dem Abschied von Erfolgscoach Ruben Amorim zu Manchester United im November können die Portugiesen nicht mehr an die starken Leistungen aus den Anfangsmonaten dieser Saison anknüpfen.

    Kovac wählt positiven Ansatz

    Umso besser für den BVB, den im nächsten Spiel deutlich mehr Aggressivität erwarten dürfte. „Wir fahren jetzt nach Bochum, und Sie wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac nach seinem ersten Sieg im zweiten Pflichtspiel mit der Borussia.

    Der 53-Jährige schwärmte über den Auftritt seiner Mannschaft, der ihm „imponiert“ habe. Kritik am schwachen Auftritt vor der Halbzeit kam nicht, stattdessen viel Positives. Schließlich ist dem erfahrenen Coach die tiefe Verunsicherung vieler seiner Spieler nicht entgangen.

    Sein erster Ansatz ist es, in die Köpfe der Profis zu kommen – damit es diese wie im zweiten Durchgang wieder in die Nähe ihres Leistungsniveaus schaffen. „Man muss gerade in solchen Situationen positiv Einfluss auf die Spieler nehmen“, erklärte Kovac. Fürs Erste ist das geglückt. Ob es nachhaltig wirkt, wird sich in Bochum zeigen.



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  • BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac

    BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac



     
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    BVB-Trainer Niko Kovac hat in seinem zweiten Spiel bei Borussia Dortmund den ersten Sieg einfahren können. „Ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sind noch viele weitere zu gehen”, erklärte BVB-Boss Lars Ricken: „Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen.“

    Trotzdem kann man aus dem Sieg einiges für die Zukunft mitnehmen. Man möchte nicht in Selbstzufriedenheit verfallen, aber: „Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können in die Nachbesprechung“, sagte Niko Kovac.

    BVB: Starke zweite Halbzeit führt zum Sieg

    Beim Spiel gegen Sporting Lissabon sah man zwei Gesichter des BVB. In der ersten Halbzeit blieben die Dortmunder eher passiv. Bei Amazon Prime beschrieb Kovac die erste Hälfte seiner Mannschaft: „Wir haben mit dem Ball viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn wir die Seite gewechselt haben, ging es zu langsam. So bringst du den Gegner wieder in die eigene Ordnung zurück.“ Genau das wollte Kovac eigentlich vermeiden.

    In der zweiten Halbzeit war das Gegenteil der Fall. Der 53-Jährige schien in der Halbzeit seinen Spielern die richtigen Impulse gegeben zu haben: „Wenn du das Balltempo erhöhst, dann hast du dementsprechend auch Räume, du fixt auch besser“, erklärte der Kroate nach dem Spiel. Mit fixen meinte Kovac hier, dass man sich den Gegner zurechtlegt und ihn so aus der eigenen Ordnung bringt.

    BVB: Anpassungen in der Halbzeit bringen Dortmund auf die richtige Spur

    „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen. Aber wenn du den Gegner etwas fixt, ihn herausziehst und dann zur Seite spielst – dann ist es schwierig“, fachsimpelte Kovac. Ein Muster, das funktioniert zu haben scheint. 

    Denn genau so entstanden die Tore: Dortmund stand höher und begann immer mehr, Sporting Lissabon aus der Grundordnung zu bringen. So schaffte man sich Räume, die man dann nach einer Seitenverlagerung bespielen konnte. Drei Flanken von der rechten Seite in den freien Raum fanden ihren Abnehmer und resultierten in drei Toren. „So wie wir die Tore heraus gespielt haben, fantastisch” freute sich Niko Kovac. 

    Hummels lobt BVB-Spieler

    Ex-BVB-Profi Mats Hummels war ebenfalls von der Leistung seiner ehemaligen Mitspieler angetan. Auf der Plattform “X” hob er im Nachgang einen Spieler heraus: “Die Situation vor dem 0:3 so ruhig zu klären, wie Schlotti (Nico Schlotterbeck, d.Red.) es macht, plus den Pass so zu spielen, dass direkt ein Konter entsteht, ist der Unterschied von guten zu herausragenden Spielern.”

    Der Sieg ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Kapitän der Portugiesen, Morten Hjulmand, fehlte gesperrt, Top-Stürmer Viktor Gyökeres war für die Startelf noch nicht fit genug. Die Hauptstädter aus Portugal suchen nach dem Abgang von Trainer Ruben Amorim zu Manchester United gerade in der Champions League nach ihrer Form. Trotzdem zeigte der BVB insgesamt eine ordentliche Leistung, der Sieg dürfte der Mannschaft aus dem Ruhrpott neues Selbstvertrauen verleihen. 

    BVB: Bundesliga-Alltag wartet schon

    Als Nächstes steht mit dem Duell beim Abstiegskandidaten aus Bochum eine schwierige Partie an: „Jetzt fahren wir nach Bochum und wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl legte den Fokus schnell wieder auf die nächsten Spiele: „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben.“

    Für das Hinspiel der Champions-League-Playoffs scheint man den richtigen Weg gefunden zu haben. Ob dieser allerdings auch in Zukunft funktionieren wird, müssen die nächsten Spiele zeigen.

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