Der italienische Fußball-Meister Inter Mailand ist vorerst an die Tabellenspitze der Serie A gesprungen. Die Mannschaft von Trainer Simone Inzaghi siegte gegen CFC Genua glanzlos mit 1:0 (0:0) und kletterte an der SSC Neapel vorbei – Napoli kann mit einem Sieg am Sonntag (12.30 Uhr) bei Aufsteiger Como 1907 aber wieder vorbeiziehen. Vor einer Woche hatte Inter bei Rekordmeister Juventus Turin (0:1) gepatzt.
Der argentinische Weltmeister Lautaro Martínez (78.) traf zum Sieg für die Nerazzurri, bei denen der gebürtige Kölner Yann Aurel Bisseck nicht zum Einsatz kam. Im Tor vertrat Josep Martinez den verletzten Yann Sommer, der nach einer Daumen-OP bis zu vier Wochen ausfällt.
Dem Einzug in das Finale des League Cups sei dank bekam der FC Liverpool die Gelegenheit, am Mittwochabend in der vom 29. Spieltag vorgezogenen Partie die Tabellenführung der Premier League auszubauen. Das gelang den Reds nur bedingt, bei Aston Villa sprang nur ein Remis heraus.
Aston Villa nahm einen Punkt gegen Primus Liverpool mit.
IMAGO/Offside Sports Photography
Bereits in der Vorwoche war der LFC unter der Woche gefordert, trotz direkter Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League und somit zweier spielfreier Wochen in der Königsklasse. Bei Stadtrivale Everton nämlich trat man zum nachgeholten Merseyside-Derby an, bei dem die Reds einen späten wie bitteren Ausgleich fangen mussten. Nach dem 2:1-Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Wolves am Sonntag sollte nun im zweiten Spiel außerhalb der Reihe der erhoffte Dreier folgen, um den Sieben-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Arsenal um drei Zähler auszubauen – wobei es zunächst gut aussah.
Garcia serviert LFC-Führung auf dem Silbertablett
Bei den Villans, die ebenfalls bereits vorzeitig in der CL-Runde der besten 16 standen, begann die Slot-Elf schwungvoll und hatte umgehend erste Gelegenheiten. Nachdem sich die Gastgeber mit zunehmender Spielzeit fingen, bekam der LFC die Führung auf dem Silbertablett serviert: Villas Winter-Neuzugang Garcia spielte auf der rechten Seite ohne Not einen Fehlpass in den Fuß von Diogo Jota, der Top-Torjäger Salah mitnahm. Frei vor dem Tor war es dem Ägypter ein leichtes, sein 24. Saisontor zu erzielen (29.).
Ein ärgerlicher Dämpfer für Villa, das zuvor bereits über die eigene Führung gejubelt hatte, bei van Dijks Abseitstor aber die Rechnung ohne den Linienrichter machten. Der hatte zurecht eine Abseitsposition Rashfords in der Entstehung moniert (19.). Nichtsdestotrotz ließen die Gastgeber nicht nach und belohnten sich noch vor der Pause.
Villa dreht Spiel vor der Pause
Zunächst blieb die Mannschaft von Unai Emery im Anschluss an einen Rashford-Freistoß hartnäckig, was nach mehrmalig unzureichenden Abwehrversuchen im Ausgleich durch den lauernden Tielemans mündete (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann Nationalstürmer Watkins, der einen Angriff selbst einleitete, sich vor dem Tor postierte und überlegt zur Villa-Führung einköpfte (45. +3).
Die 2:1-Führung war durchaus verdient, was Villa nach Wiederanpfiff nochmals mit Nachdruck unterstrich. Immer wieder mit gefährlichen Kontern Nadelstiche setzend war das Team dem dritten Tor näher als Liverpool dem Ausgleich, Konaté stand bei der besten Gelegenheit einem Tor des umtriebigen Rashford aber im Weg (50.).
Diogo Jota küsst LFC wach – Alexander-Arnold gleicht mit Glück aus
Erst nach einer Stunde schalteten die Reds wieder einen Gang höher, als Diogo Jota seine Kollegen per Lattenschuss aufweckte – mit unmittelbarem Effekt. Keine Zeigerumdrehung später war es der aufgerückte Alexander-Arnold, der zum Ausgleich einschoss (61.). Abermals unter Mithilfe der Gastgeber, als diesmal Mings den Flachschuss des Rechtsverteidigers für Keeper Martinez unhaltbar abfälschte.
Der Argentinier im Tor war es im Anschluss, der den nun drängenden LFC mehrmals ausbremste. Zunächst war Martinez chancenlos, als Joker Darwin frei auftauchte. Der Stürmer aber vergab vor dem leeren Tor kläglich – und blieb kurz darauf nach starker Balleroberung frei auf weiter Flur am blitzschnell herauseilenden Schlussmann hängen (74.).
Malen verpasst Siegtor für Villa
Mit einem weiteren vergebenen Versuch Darwins (80.) hatte Liverpool sein Pulver in der Offensive verschossen und konnte schlussendlich gar von Glück reden, dass die in den Schlussminuten aktiveren Villans dem Spiel nicht abermals eine andere Wendung gaben. Joker Malen aber vergab die letzte Aktion (90. +5) – und Liverpool nahm immerhin einen Punkt aus Birmingham mit.
Auf Villa wartet nun am Samstag ein weiteres Heimspiel, der FC Chelsea ist zu Gast (18.30 Uhr). Liverpool hingegen ist am Sonntag beim abgerutschten Meister Manchester City zu Gast (17.30 Uhr).
Beim beeindruckenden Jubiläum Lamine Yamals avanciert Robert Lewandowski zum Matchwinner.
Ex-Bundestrainer Hansi Flick hat mit dem FC Barcelona den Patzer des RivalenReal Madrid genutzt und durch einen Zittersieg die Tabellenführung in der spanischen La Liga zurückerobert. Das 1:0 (1:0) am 24. Spieltag gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano war der vierte Ligasieg in Folge für die Katalanen, bei denen der erst 17 Jahre alte Lamine Yamal bereits sein 100. Profispiel absolvierte.
Für die Entscheidung sorgte aber einmal mehr Top-Stürmer Robert Lewandowski. Der Pole verwandelte einen Foulelfmeter (28., nach Videobeweis) zum Sieg und baute mit seinem 20. Saisontor die Führung in der Torjägerliste auf Kylian Mbappé (17 Treffer) aus.
Weil die beiden Top-Klubs aus Madrid, Real und Atletico, am Samstag jeweils nur zu einem 1:1 gekommen waren, grüßt Barcelona erstmals seit dem 17. Spieltag wieder von Rang eins. Real liegt punktgleich auf Platz zwei, Atletico hat einen Zähler weniger und ist Dritter.
Das Jahr 2025 ist für Parma wie verhext. Keinen einzigen Sieg konnte der Serie-A-Klub im neuen Jahr feiern. Das hat jetzt Konsequenzen für den Trainer.
17. Februar 2025
Von: cst
Fabio Pecchia ist nicht mehr Trainer von Parma. Das teilte der Serie-A-Verein am Montagnachmittag offiziell mit. Seit dem 28. Dezember hat Parma kein einziges Ligaspiel mehr gewonnen. Dadurch ist Parma auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.
Am gestrigen Sonntag verlor Parma zu Hause mit 0:1 gegen die Roma. Verteidiger Giovanni Leoni hat dabei bereits nach 31 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Den anschließenden Freistoß versenkte Matias Soulè direkt.
Wer neuer Parma-Trainer wird, steht zur Stunde noch nicht fest. Besitzer Kyle Krause ist in die Emilia-Romagna gereist, um sich mit der sportlichen Leitung zu beraten.
Mit einem Doppelpack war Winter-Neuzugang Georgios Masouras der entscheidende Mann des VfL Bochum beim 2:0 gegen Borussia Dortmund. Dies honorierte die Transfermarkt-Community und gab dem Angreifer mit knapp 78 Prozent der Stimmen die meisten am 22. Spieltag der Bundesliga. Es waren seine ersten beiden Treffer im VfL-Trikot, nachdem er im Januar per Leihe von Olympiakos Piräus gekommen war.
Für ihren überraschenden Erfolg über den in der Liga kriselnden BVB – zuvor war der VfL sechsmal sieglos – wurden zudem zwei weitere Bochumer Profis belohnt sowie Trainer-Routinier Dieter Hecking. Auch Ibrahima Sissoko im defensiven Mittelfeld und Timo Horn im Tor finden sich in der Elf des Spieltages wieder. Mit dem Sieg verschaffte sich der Revierklub neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.
Insgesamt sind Spieler von acht Vereinen in der Auswahl der TM-User zu finden. Neben den Bochumern stellt auch Eintracht Frankfurt mehr als einen Profi. Knapp 54 Prozent der Stimmen vereinigte Tuta auf sich und damit so viel wie kein anderer Verteidiger. Zu ihm gesellt sich mit Teamkollege Can Uzun ein weiterer Torschütze beim 3:1 gegen Holstein Kiel. Am Wochenende erfolgreich vor dem Tor waren auch Mohamed Amoura für den VfL Wolfsburg, Lukas Ullrich für Borussia Mönchengladbach, Tom Bischof für die TSG Hoffenheim und Jonathan Burkardt für den 1. FSV Mainz 05, die allesamt ebenfalls ins Team votiert wurden. Am deutlichsten war die Zustimmung aus dieser Gruppe für Bischof, der 64 Prozent erhielt und damit die größte Zahl nach Masouras.
Komplettiert wird die Elf von FC Bayerns zentralem Abwehrmann Dayot Upamecano und Bayer Leverkusens Rechtsverteidiger Nordi Mukiele, die mit dafür verantwortlich waren, dass ihre Mannschaften im direkten Aufeinandertreffen jeweils keine Gegentreffer kassierten.
“Ich bin hin- und hergerissen”, sagte Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso nach dem 0:0 gegen den FC Bayern München. “Wir haben ein fantastisches Spiel gemacht – das beste gegen die Bayern dieses und letztes Jahr wahrscheinlich. Wir haben eigentlich alles richtig gemacht, nur ein Tor haben wir verpasst.”
Die Werkself, die mit acht Punkten Rückstand auf die Tabellenführer aus München in die Partie ging, war im Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags von Anfang an dominant und ließ den Gegner über 90 Minuten überhaupt nicht ins Spiel kommen. Am Ende standen 15:2 Torschüsse, 22:2 Flanken und 6:0 Eckstöße in der Statistik – alleine ein Treffer fehlte.
Am dichtesten dran waren Jeremie Frimpong und Nathan Tella, die in der ersten Halbzeit aber jeweils nur die Querlatte trafen. Kurz vor Spielende stand Florian Wirtz im Bayern-Strafraum frei, schob den Ball aber aus wenigen Metern Torentfernung knapp am Kasten vorbei.
Während Florian Wirtz (l.) die Bayern-Abwehr stark beschäftigte, war von Bayerns Jamal Musiala (r.) kaum etwas zu sehenBild: Anke Waelischmiller/Sven Simon/SVEN SIMON/picture alliance
“Wichtig war, dass wir dieses Spiel nicht verlieren”, sagte Bayern-Kapitän Manuel Neuer anschließend. “Natürlich nehmen wir uns vor immer zu gewinnen, aber das haben wir leider nicht geschafft, hätten wir aber auch nicht verdient.” Durch die Punkteteilung bleiben die Bayern mit acht Zählern vorne – bei noch zwölf ausstehenden Partien. Noch nie in der Bundesliga-Geschichte wurde so spät in der Saison ein so großer Vorsprung noch verspielt.
Es sei egal, “ob wir acht Punkte, elf Punkte, oder fünf Punkte hinter Bayern München sind”, meinte Leverkusens Granit Xhaka. “Wenn wir so weitermachen, können wir stolz auf uns sein und wenn Bayern München weiter die Spiele gewinnt, muss man ihnen die Hand geben und sagen congrats.” Eine Serie blieb aber bestehen: Xabi Alonso ist nach sechs Spielen als Trainer gegen die Bayern noch ungeschlagen.
Hinter den Bayern und Leverkusen hat Eintracht Frankfurt einen Schritt Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht. Die Frankfurter gewannen mit 3:1 gegen Holstein Kiel und festigten Rang drei. Hugo Larsson (18. Minute), Tuta (37.) und Can Uzun (60.) trafen für die Eintracht. Kiel kam durch Finn Porath nur noch zum Ehrentreffer (73.).
Dortmund verliert auch bei Schlusslicht Bochum
Kiel ist nach der Niederlage neuer Tabellenletzter, weil der VfL Bochum überraschend mit 2:0 gegen Borussia Dortmund gewinnen konnte. Innerhalb von nur zwei Minuten traf Georgios Masouras doppelt (33./35.) und bescherte BVB-Trainer Niko Kovac seine zweite Niederlage im zweiten Bundesliga-Spiel.
Georgios Masouras trifft gegen den BVB doppelt und bringt den VfL Bochum erstmals seit dem 6. Spieltag vom Tabellenende wegBild: David Inderlied/dpa/picture alliance
“Wir haben verloren und dementsprechend gibt es auch nichts zu Lachen”, sagte Kovac, dessen Mannschaft nicht an die gute Leistung in der Champions League gegen Sporting Lissabon anknüpfen konnte. “Was wichtig ist, wenn man international spielt, nach drei oder vier Tagen muss man wieder spielen. Man muss trotzdem die Gier und das nötige Selbstverständnis haben, dass man solche Spiele in der Bundesliga auch zieht. Das ist unsere Hausaufgabe.”
Wolfsburg und Mönchengladbach siegen auswärts
Während es in Dortmund weiterhin bergab geht, bestätigten der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Wolfsburg siegte beim VfB Stuttgart mit 2:1, die Gladbacher gewannen ebenfalls mit 2:1 bei Union Berlin.
Zwar ging Stuttgart durch Nick Woltemade in Führung (72.), doch drehten die “Wölfe” das Spiel noch durch Treffer des Ex-Stuttgarters Tiago Tomas (77.) und Mohammed Amoura (87./Handelfmeter).
Gladbach bestach in Berlin durch Effizienz: Lukas Ullrich (10.) und Nationalspieler Tim Kleindienst (26.) sorgten früh für eine 2:0-Führung. Union kam durch einen von Andrej Ilic verwandelten Fouelelfmeter nur noch zum Anschlusstreffer (63.).
Ergebnisse und Torschützen des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga:
Bayer Leverkusen – FC Bayern München 0:0 Tore: keine
Eintracht Frankfurt – Holstein Kiel 3:1 (2:0) Tore: 1:0 Larsson (18.), 2:0 Tuta (37.), 3:0 Uzun (60.), 3:1 Porath (73.)
Die Frauen des SV Werder Bremen im Liveticker gegen Bayer 04 Leverkusen. Alle Tore, Highlights und Infos zum DFB-Pokal-Viertelfinal-Spiel heute live im Live-Ticker. Endergebnis: 1:0 für Werder.
Zum Weiterlesen: Historisches Halbfinale! Werder-Frauen kicken Leverkusen aus dem DFB-Pokal – der Spielbericht!
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20.25 Uhr: Was für ein Sieg! Der Lucky Punch vor der Pause durch Larissa Mühlhaus reicht tatsächlich aus, da Leverkusen trotz Überlegenheit das Aluminium und die mangelnde Klarheit in der Offensive im Weg stand. Werder verteidigte leidenschaftlich und hatte durch Weidauer sogar die Chance, auf 2:0 zu stellen. Der Jubel kennt keine Grenzen – wow!
20.24 Uhr: Dann ist Schluss! Werder ringt Leverkusen nieder und steht zum ersten Mal im Pokal-Halbfinale!
90 (+4). Min: Weidauer holt sich Gelb ab. Es gibt nochmal Freistoß für Bayer aus 40 Metern.
90 (+4). Min: Die Sekunden laufen für Werder. Leverkusen wirkt ideenlos.
90 (+2). Min: Nächster Wechsel: Papai kommt für Mahmoud.
90 (+1). Min: Fünf Minuten gibt es obendrauf. Levels probiert es aus dem Lauf, verzieht aber deutlich.
90. Min: Nemeth läuft einen Ball ab und nimmt dann dankend den Kontakt an. Freistoß Werder.
88. Min: Mühlhaus muss behandelt werden. Wertvolle Sekunden für Werder. Für die Torschützin geht es aber weiter.
86. Min: Beim folgenden Freistoß kommt Weidauer nach einem Doppelpass mit Mühlhaus zum Abschluss, trifft den Ball aber nicht richtig, sodass Repohl zur Stelle ist.
85. Min: Zdebel und Mahmoud rauschen ineinander – es gibt Gelb für die Leverkusenerin. Zudem kommt Lara Schmidt für Rieke Dieckmann.
84. Min: Weidauer setzt sich stark gegen Turanyi durch und zieht aus spitzem Winkel ab – Außennetz.
83. Min: Werder schafft es in den letzten Minuten immer wieder, für etwas Entlastung zu sorgen und Leverkusen so vom eigenen Tor fernzuhalten.
82. Min: Nächster Doppelwechsel bei Bayer: Für Boboy und Grant kommen Bragstad und Shen.
81. Min: Boboy zeigt Nerven und sieht Gelb wegen Meckerns.
80. Min: Erster Wechsel bei Werder: Für Arfaoui kommt Ricarda Walkling in die Partie.
79. Min: Schon ist der Ball wieder weg und der Gegenstoß läuft! Wieder ist es Peng, die sich mit voller Überzeugung in eine Hereingabe wirft und vor Kramer am Ball ist.
79. Min: Werder hat sich erstmals etwas in der gegnerischen Hälfte eingenistet. Wertvolle Zeit für Grün-Weiß!
75. Min: Merino Gonzalez mit einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite, aber Peng ist auf dem Posten und hat die Kugel sicher.
72. Min: Aus dem Nichts fast das 2:0! Nach einem Missverständnis von Repohl und Merino Gonzalez kommt Weidauer an die Kugel und lupft den Ball hauchdünn am leeren Tor vorbei.
70. Min: Eine Flanke von Vilhjalmsdottir landet bei Kehrer, die mit der Hand am Ball ist und zurückgepfiffen wird. Eine symbolische Szene für das heutige Spielglück der Bayer-Frauen.
68. Min: Bayer agiert zur Zeit viel zu ungenau im eigenen Ballbesitz. Die Angriffe sind dankbare Beute für die Bremer Hintermannschaft.
66. Min: 1.175 Zuschauer haben den Weg ins Stadion gefunden.
66. Min: Grant vertendelt den Ball gegen Mühlhaus und unterbindet dann den Gegenstoß – die nächste Gelbe Karte.
63. Min: Mahmoud zieht Turanyi zu Boden und sieht Gelb.
61. Min: Doppelwechsel bei Bayer: Für Kögel und Vidal kommen Kehrer und Vilhjalmsdottir in die Partie.
58. Min: Und der wird brandgefährlich! Levels bringt die Ecke vors Tor, wo Kramer mit dem Hinterkopf an den Ball kommt. Peng reagiert blitzschnell und fängt die Kugel im Fliegen. Starke Parade der Keeperin!
58. Min: Sternad verteidigt leidenschaftlich gegen Merino Gonzalez – auf Kosten eines Eckstoßes von der rechten Seite.
Werder-Frauen im Liveticker gegen Bayer Leverkusen: DFB-Pokal-Viertelfinale live – wieder Alu! hält die Bremer Führung?
53. Min: Fast der Ausgleich: Vidal wird im Rückraum viel zu offen gelassen und fasst sich aus 20 Metern ein Herz. Der Schuss klatscht vom rechten Pfosten ins Aus – da hätte Peng keine Chance gehabt.
51. Min: Mühlhaus holt Vidal von den Beinen und sieht die erste Gelbe Karte der Partie. Der fällige Freistoß wird zum Bremer Gegenstoß, doch Mahmouds Pass ist viel zu ungenau und wird abgefangen.
50. Min: Unverändertes Bild im Vergleich zum erste n Durchgang. Leverkusen hat mehr vom Spiel, Werder wartet ab und kann sich das nach der Führung auch erlauben.
46. Min: Bayer versucht sich, direkt im Bremer Strafraum festzusetzen. Der erste Angriff endet jedoch durch einen technischen Fehler von Levels – Abstoß.
46. Min: Der zweite Durchgang beginnt ohne personelle Wechsel. Kann Werder die Führung behaupten?
19.23 Uhr: Hier die Halbzeitstände auf den anderen Plätzen: Hoffenheim – Wolfburg 0:0, HSV – Gladbach 1:0, Bayern – Frankfurt 0:0.
19.17 Uhr: Dann ist Pause! Mit der letzten Aktion vor dem Halbzeitpfiff nutzte Mühlhaus einen perfekt getimten Kopfball zur Bremer Führung, die sich so nicht angedeutet hatte. Leverkusen hatte deutlich mehr vom Spiel und durch Kramer mehrere gute Möglichkeiten. Das interessiert die Bremerinnen derzeit herzlich wenig, gehen sie doch mit einer Führung in die Kabine!
Werder-Frauen im Liveticker gegen Bayer Leverkusen: DFB-Pokal-Viertelfinale live – Larissa Mühlhaus nickt zur Pausenführung ein!
45. Min: Toooooooooooor für Werder! Larissa Mühlhaus köpft das 1:0 nach einer Ecke von Tuana Mahmoud von der rechten Seite.
43. Min: Die Chance zur Bremer Führung: Über Matheis und Mühlhaus landet der Ball bei Dieckmann, die aus 15 Metern rechter Position abzieht. Der Schuss geht ganz knapp übers Tor.
42. Min: Die erste Bremer Ecke durch Mahmoud bringt nichts ein.
40. Min: Leverkusen gibt weiter den Ton an, Werder konnte sich in den letzten Minuten defensiv aber stabilisieren.
38. Min: Wieder führt Kramer aus, diesmal segelt die Kugel über die Mauer recht deutlich am Tor vorbei.
37. Min: Es gibt Freistoß für Leverkusen nach einem Foul von Matheis an Kögel. Diesmal sind es nur knapp 20 Meter Entfernung zum Bremer Kasten…
34. Min: Nach langer Zeit kann sich Werder mal wieder befreien: Mühlhaus und Weidauer leiten den Ball im Strafraum mit der Fußspitze weiter zu Sternad. Der Abschluss geht einen guten halben Meter am linken Pfosten vorbei.
32. Min: Nächste gute Aktion von Bayer: Eine Flanke von Kramer wird zum Torschuss und segelt knapp übers Tor.
29. Min: Mahmoud kommt an der Mittellinie viel zu spät gegen Levels und hat Glück, ohne Verwarnung davon zu kommen.
27. Min: Werder macht sich das Leben unnötig schwer und ermöglicht Boboy im Nachsetzen eine Hereingabe von links. Der Kopfball von Merino Gonzalez senkt sich gefährlich, fliegt aber knapp am langen Pfosten vorbei.
23. Min: Mühlhaus verarbeitet den Ball nach einem Befreiungsschlag stark und will die Kugel auf die startende Weidauer weiterleiten. Doch das Zuspiel misslingt, Leverkusen ist wieder am Ball. Wirklich viel geht offensiv derzeit nicht bei Werder.
21. Min: Nächster Abschluss der Gastgeberinnen: Levels probiert es von der linken Strafraumgrenze – ein knapper Meter fehlt zur Werkself-Führung.
Werder-Frauen im Liveticker gegen Bayer Leverkusen: DFB-Pokal-Viertelfinale live – Werder im Alu-Glück!
18. Min: Was für ein Angriff! Boboy wird im Strafraum angespielt und legt perfekt per Hacke auf Kramer ab. Die schießt direkt und schlenzt die Kugel an den Querbalken. Glück für Werder.
15. Min: Boboy wird mit einem langen Ball geschickt und ist schneller als die Bremer Hintermannschaft. Am Ende ist der Winkel etwas spitz, sodass der Schuss ans Außennetz klatscht.
13. Min: Missverständnis im Spielaufbau zwischen Matheis und Mühlhaus – der Ball rollt ins Leere.
11. Min: Eine Flanke von Levels ist leichte Beute für Peng im Bremer Kasten.
10. Min: Nemeth klärt im Strafraum zur ersten Ecke der Partie für Bayer.
9. Min: Intensiver Auftakt bislang. Leverkusen versucht, Werder mit hohem Anlaufen unter Druck zu setzen.
7. Min: Kramer führt selbst aus und schlenzt die Kugel aus knapp über 20 Metern hauchdünn am Torwarteck vorbei. Beste Chance der Partie.
6. Min: Kramer nimmt einen Kontakt von Nemeth dankend an und holt einen Freistoß aus guter Position raus.
4. Min: Mühlhaus‘ Freistoß von der rechten Strafraumgrenze wird entschärft.
2. Min: Dann wird es auf der Gegenseite gefährlich Repohl kommt bei einem langen Ball auf Weidauer zu spät aus dem Kasten und rauscht mit der Stürmerin kurz vor der Strafraumgrenze zusammen. Beide bleiben kurz liegen, können aber weitermachen.
2. Min: Kramer wird steil geschickt, dann aber wegen Abseits zurückgepfiffen.
1. Min: Und dann geht‘s los!
18.28 Uhr: Der Bremer Anhang macht sich beim Einlaufen direkt bemerkbar.
18.24 Uhr: Geleitet wird die Begegnung von Davina Lutz aus Poppenhausen. Die 30-Jährige leitete in dieser Saison bereits sechs Bundesliga-Spiele, darunter das Bremer Aufeinandertreffen gegen Wolfsburg (1:3).
18.18 Uhr: Die Gesamtbilanz spricht leicht für Leverkusen: Sechs von 13 Spielen konnte die Werkself gewinnen, bei drei Remis und vier Bremer Siegen. Der letzte Heimerfolg gegen Werder liegt allerdings bereits 4,5 Jahre zurück.
18.12 Uhr: Das letzte Duell beider Teams fand vor über 21.000 Zuschauern im Weserstadion statt und endete 1:1. Für Werder konnte Sophie Weidauer in 90. Minute den umjubelten Ausgleich erzielen.
18.04 Uhr: Der Weg ins Viertelfinale führte Werder über Bielefeld (4:0) und Fortuna Köln (3:0) – Leverkusen bezwang Karlsruhe (2:0) und Potsdam (1:0).
17.55 Uhr: Für Werder ist es heute die Chance, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Pokalhalbfinale einzuziehen. Leverkusen dagegen war bereits 2017, 2020 und 2022 unter den besten Vier, dort war allerdings stets Endstation.
17.50 Uhr: Trotz des Dämpfers rangiert Bayer in der Liga mit 30 Zählern auf Rang vier und geht auf dem Papier somit als Favorit in die heutige Partie gegen Werder, das mit 20 Punkten Achter ist.
17.45 Uhr: Die Werkself verabschiedete sich durch ein überraschendes 1:0 gegen die SGS Essen wohl endgültig aus dem Titelrennen. Trainer Roberto Pätzold bringt heute mit Vidal und Boboy für Vilhjalmsdottir und Kehrer zwei Neue.
17.42 Uhr: Somit vertrauen beide Trainer größtenteils auf das gleiche Personal wie am letzten Wochenende. Horsch wechselt im Vergleich zur 1:4-Klatsche gegen Leipzig zweimal und bringt Nemeth und Dieckmann für Schmidt und Walkling (beide Bank).
Werder-Frauen im Liveticker gegen Bayer Leverkusen: DFB-Pokal-Viertelfinale live – Aufstellungen sind da!
17.33 Uhr: Werder-Trainer Thomas Horsch schickt folgende Startelf ins Rennen: Peng – Ronan, Hausicke, Nemeth – T. Mahmoud, Dieckmann, Arfaoui, Matheis – Mühlhaus , Sternad, Weidauer Bank: Nesterova, Walkling, Papai, Dahl, A. Mahmoud, Schmidt, Wieder, Penner, Dahms.
17.31 Uhr: Moin aus der Deichstube! Wir legen direkt mit den Aufstellungen los.
Die Fußballerinnen des SV Werder Bremen spielen am heutigen Mittwoch im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen um den Einzug ins Halbfinale. Anpfiff im Leverkusener Ulrich-Haberland-Stadion ist um 18.30 Uhr. Der DeichStube-Liveticker startet gegen 17.30 Uhr mit der Aufstellung der Werder-Frauen. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Pokalspiel gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Fünf Fragen und fünf Antworten zum DFB-Pokal-Kracher der Werder Bremen-Frauen gegen Bayer Leverkusen
Bremen – Die Frauen des SV Werder Bremen treffen im DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwoch (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf Bayer 04 Leverkusen. So wollen die Grün-Weißen den Einzug in die Runde der letzten Vier schaffen.
Was steht an? Das DFB-Pokal-Viertelfinale! Die Werder-Frauen treffen am Mittwoch (18.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) auswärts auf Bayer Leverkusen. Gegen die „Werkself“ gab es in der Bundesliga ein Remis. Insgesamt ist die jüngste Bilanz der Grün-Weißen in Leverkusen aber sehr positiv. Trainer Thomas Horsch hat auswärts im Ulrich-Haberland-Stadion noch nie verloren.
Werder Bremen-Frauen im Liveticker gegen Bayer 04 Leverkusen: Grün-weiße Personalsorgen vor DFB-Pokal-Viertelfinale
Wie sieht es aus bei den Werder-Frauen? Am vergangenen Wochenende mussten die Grün-Weißen gegen RB Leipzig eine herbe 1:4-Klatsche hinnehmen. Der Gamechanger war jedoch eine Rote Karte beim Stand von 1:1 gegen die wieder genesene Kapitänin Lina Hausicke. Insgesamt spielen die Werder-Frauen aber weiterhin eine stabile Runde. Mit 20 Punkten nach 14 Spielen dürften alle an der Weser zufrieden sein. Auch, weil weiterhin einige wichtige Stammspielerinnen fehlen. Die Talente Maria Penner und Jette Behrens kehren gegen Leverkusen zwar zurück, wie Horsch vor dem Spiel bestätigte, weiterhin passen müssen jedoch Juliane Wirtz, Michaela Brandenburg, Reena Wichmann, Caroline Siems, Melina Kunkel, Sharon Beck, Catalina Perez und Hanna Nemeth.
Wer steht im Fokus? Amira Arfaoui. Die Flügelspielerin zählte beim 1:4 gegen RB Leipzig noch zu den besten Bremerinnen und kann mit Tempodribblings immer wieder für Gefahr sowie besondere Elemente im Werder-Spiel sorgen. Zudem hat die Schweizerin eine Leverkusener Vergangenheit. Zwischen 2021 und 2023 spielte sie zweieinhalb Jahre für die „Werkself“. Dort erzielte die 25-Jährige fünf Treffer in 50 Einsätzen.
Werder Bremen-Frauen im Live-Ticker gegen Bayer Leverkusen: Thomas Horsch erwartet im DFB-Pokal „50:50-Spiel“
Was sagt Werder-Trainer Thomas Horsch? „Leverkusen spielt eine sehr gute Saison, ich sehe sie aber nicht als Mannschaft von einem anderen Stern. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, das hat auch das Remis im Weserstadion in der Hinrunde gezeigt. Wir haben eine realistische Chance, zu gewinnen. Es ist ein 50:50-Spiel.“
Wie sieht es bei Bayer Leverkusen aus? Extrem gut. Leverkusen ist das Überraschungsteam der Saison, rangiert mit 30 Zählern nur fünf Punkte hinter Spitzenreiter Eintracht Frankfurt auf Platz vier. Zum Jahresauftakt mussten sie aber eine bittere 2:3-Pleite gegen den Tabellenführer hinnehmen, zudem patzten die Leverkusenerinnen am vergangenen Wochenende gegen die SGS Essen (1:1). Dadurch sind die Titelchancen in der Bundesliga wohl dahin. Im Kampf um die internationalen Plätze ist hingegen noch alles möglich. (fwa)
3:18Der HC Erlangen steckt weiterhin bei nur fünf Pluspunkten auf dem vorletzten Platz der Handball Bundesliga fest. Gegen den HSV Hamburg bot sich mehrfach die Chance auf die Wende, doch am Ende siegten die Gäste mit 35:29.
Bochum. Die DFB-Nachwuchsliga bleibt für den VfL Bochum eine Wohlfühloase. Gegen Bayer Leverkusen gibt es im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Rote Karte für Leverkusens Trainer.
Die neue DFB-U19-Nachwuchsliga ist für die U19 des VfL Bochum bisher eine Wohlfühloase. Im zweiten Spiel der Hauptrunde gab es für das Team von Trainer David Siebers den zweiten Sieg. Gegen Bayer Leverkusen setzte sich der Bochumer Nachwuchs mit 4:1 (2:0) durch. Siebers war sehr zufrieden und griff beim Lob für sein Team ganz hoch ins Regal.
„Wir haben heute gegen eine der besten Mannschaften Deutschlands gespielt“, sagte er und ordnete die Leistung seines Teams entsprechend ein: „Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt, auf die wir zu Recht stolz sein können.
VfL Bochum lässt nur wenige Torchancen für Leverkusen zu
Leverkusen habe hohe Fähigkeiten, den Ball laufen zu lassen und das gegnerische Pressing auszuspielen. „Aber das haben sie gegen uns nur phasenweise geschafft. Wir haben eine sehr gute Lauf- und Kampfleistung gezeigt und haben Leverkusen mit den Dingen weh getan, mit denen wir ihnen weh tun wollten.“
Siebers meinte Standardsituation, Konter oder einen guten Mix aus eigenem Ballbesitz oder der Fähigkeit, Leverkusens Pressing zu überspielen und schnell umzuschalten. „Leverkusen hatte nicht so viele gute Torchancen“, sagte Siebers, „weil wir immer so gut gelaufen sind und eine Überzahl hatten, um die Schüsse wegzublocken oder es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.“
Koscierski stellt mit einem Doppelschlag von 1:0 auf 3:0 für den VfL Bochum
Dazu waren die Bochumer vor dem Leverkusener Tor sehr effektiv. Alessandro Crimaldi sorgte nach einer halben Stunde für das 1:0 für die Bochumer. Beim Versuch, einen langen Ball aus dem eigenen Sechzehner zu schlagen, schoss der Bayer 04-Torhüter Crimaldi an – die Kugel landete zum 1:0 im Tor Mit einem Doppelschlag, einem Kopfballtor kurz vor und einem Tor kurz nach dem Wechsel, stellte Kacper Koscierski auf 3:0.
Leverkusen verkürzte eine Viertelstunde vor Schluss durch einen Elfmeter auf 1:3, schwächte sich dann allerdings durch zwei Hinausstellungen. Zuerst sah Leverkusens Elfmeter-Torschütze nach einem Rempler gegen VfL-Torwart Benjamin Speight beim Ball aus dem Tor holen nach dem 1:3 die Gelb-Rote Karte, kurz bekam Leverkusens Trainer Sergi Runge die Rote Karte wegen Meckerns.
Die Bochumer hatten danach Spiel und Gegner im Griff, in der Nachspielzeit stellte Darnell Keumo noch auf 4:1.
Weiter geht es für die U19 des VfL Bochum am Sonntag, 23. Februar, mit einem Heimspiel gegen den Hamburger SV. Am Samstag, 1. März, geht es zur TSG Hoffenheim, am Mittwoch, 5. März, findet dann um 15 Uhr das Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt statt. VfL Bochum: Speight – Koscierski (90.+3 Kibbe), Dabrowski, Etse, Lenz (90.+3 Hounsa), Crimaldi (90.+3 Ofori), Jashari (77. Kerbsties), Günes (46. Meyer), Tschoumy Nana, Keumo, Pick (86. Weber) Tore: 1:0 Crimaldi (30.), 2:0 Koscierski (43.), 3:0 Koscierski (49.), 3:1 Alajbegovic (74. Elfmeter), 4:1 Keumo (90.+1) Gelb-Rote-Karte: Alajbegovic (75.) Rote Karte: Runge (75.)
Mit einer souveränen Vorstellung gegen Schlusslicht Holstein Kiel hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga seine Champions-League-Ambitionen untermauert. Der beste Kieler war trotz des 3:1 (2:0) ein Debütant im Tor.
Für die Eintracht erzielte Hugo Larsson in der 18. Minute das 1:0, Tuta legte nach einer Ecke das zweite Tor nach (37.). Nach der Pause klärte Can Uzun (60.) mit dem 3:0 frühzeitig die Verhältnisse. Weitere Treffer verhinderte Kiels Keeper Thomas Dähne, der mit 31 Jahren für den erkrankten Timon Weiner seinen Bundesligaeinstand feierte und seine Sache hervorragend machte. Finn Porath konnte nur noch verkürzen (74.).
Zum Live-Ticker: Frankfurt – Kiel
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22. Spieltag
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Toppmöller lobt seine junge Mannschaft
Eintracht-Trainer Dino Toppmöller sagte anschließend am Sportschau-Mikrofon: “Wir hatten die jüngste Startelf der Saison, aber die Art und Weise war schon sehr souverän. Aber wir haben uns dann selbst das Leben etwas zu schwer gemacht, wir hätten in der ersten Halbzeit schon das ein oder andere Tor mehr machen können.”
Seine Kollege Marcel Rapp gab zu: “Wir hatten ein paar ordentliche Ballstaffetten und haben einige gute Angriffe gespielt, waren aber einfach nicht zwingend genug. Bei den ersten beiden Gegentoren haben wir nicht konsequent verteidigt, aber man gesehen, dass wir nie aufgeben und ordentlichen Fußball spielen können.”
Klare Frankfurter Dominanz und viel Zug zum Tor
Schon vom Anpfiff weg hatte Frankfurt enorme Dominanz ausgestrahlt, Zug zum Tor in fast jeder Angriffsaktion gezeigt und Kiel komplett in die Defensive gedrängt. 15:2 Torschüsse standen zur Pause auf dem Statistikzettel. Es war fast alleine Torhüter Dähne zu verdanken, dass nicht schon beim Seitenwechsel alles entschieden war.
Vor allem Frankfurts Top-Stürmer Ekitiké bekam die Gästeabwehr nicht in den Griff. In der 14. Minute parierte Dähne seinen Schuss aus der Drehung überragend, kurz vor der Pause scheiterte der Franzose dann sogar mit einem Handelfmeter am Schlussmann der “Störche”.
Larsson trifft mit dem Oberschenkel für die Eintracht
Bei den Gegentoren war aber auch Dähne machtlos, wobei sich Larsson auch eine brillante B-Note verdiente, weil er die Kopfballvorarbeit von Nathaniel Brown nach einem Scherenschlag mit dem Oberschenkel veredelte. Brown selbst hätte kurz danach beinahe ebenfalls getroffen, scheiterte aber am rechten Pfosten (24.).
Das zweite Tor war in dieser Phase überfällig, in der Entstehung für Kiel aber unglücklich: Nicolai Remberg hatte eine Flanke von Can Uzun unfreiwillig per Kopf an den Fünfmeterraum verlängert, dann fälschte Porath den Abschluss von Tuta auch noch unter die eigene Latte ab.
Uzun nutzt Patzer von Kiels Zec aus
Nach dem Wechsel begab sich Frankfurt dann zunächst in den Kontrollmodus, hatte in der ersten Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff nur einen Torschuss – und Kiel schöpfte Mut. Marcel Rapp wollte in der 59. Minute mit der Hereinnahme von Shuto Machino und Andu Kelati Impulse für die Offensive setzen, doch noch ehe sie die erste Ballberührung hatten, war das Thema durch: Winter-Neuzugang David Zec spielte einen Pass durch den eigenen Strafraum zentral und direkt in die Füße von Uzun, der nur noch einzuschlenzen brauchte.
Dass man Kiel nicht zu früh abschreiben sollte, haben sie in dieser Saison aber schon mehrfach gezeigt, in Leverkusen wurde aus einem frühen 0:2 noch ein 2:2, zuletzt in München aus einem 0:4 noch ein 3:4. Und auch diesmal belohnten sie sich für ihren Kampfgeist: Porath scheiterte vor seinem Tor gleich zweimal am stark reagierenden Kevin Trapp, erst der dritte Versuch war drin – entsprechend sauer war Trapp in dieser Szene auf seine Vorderleute. Der Ärger war aber beim Schlusspfiff verflogen: Die Eintracht hat nun ein Fünf-Punkte-Polster auf Verfolger Leipzig und wirkt extrem stabil im Kampf um die Königsklasse.
Frankfurt in München, Kiel gegen Leverkusen
Für beide Teams stehen nun richtig große Aufgaben an: Frankfurt tritt bei Bayern München an (23.02., 17.30 Uhr), Kiel empfängt zu Hause Bayer 04 Leverkusen (22.02., 15.30 Uhr).