Schlagwort: Sieg

  • Deshalb darf St. Pauli auf einen Sieg gegen Wolfsburg

    Deshalb darf St. Pauli auf einen Sieg gegen Wolfsburg


    Findet der FC St. Pauli nach zuletzt vier Niederlagen in Folge am Samstag beim Gastspiel in Wolfsburg wieder zurück in die Erfolgsspur? Es gibt zumindest eine Statistik, die für eine wenig Hoffnung sorgt.

    Die „Wölfe“ sind in der Bundesliga gegen den Kiezklub noch ohne Sieg. In bislang fünf Duellen gab es einen Erfolg für die Hamburger und vier Unentschieden. Auffällig: Besonders zu Hause teilt Wolfsburg in dieser Saison sehr gerne die Punkte (schon fünf Remis), St. Pauli ist auf der anderen Seite allerdings der einzige Erstligist, der in dieser Spielzeit auswärts noch nie unentschieden gespielt hat.


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  • Remis in Augsburg: Freiburg verpasst fünften Sieg in

    Remis in Augsburg: Freiburg verpasst fünften Sieg in


    Bundesliga

    Aktualisiert am 02.03.2025, 20:20 Uhr

    Der SC Freiburg hat seinen fünften Sieg am Stück in der Fußball-Bundesliga verpasst, im Kampf um Europa beim FC Augsburg aber wenigstens ein Remis gerettet.

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    Im Duell zweier Defensiven in Topform präsentierten sich die Breisgauer beim torlosen Unentschieden erstaunlich schwerfällig. Die Augsburger um ihren Schlussmann Finn Dahmen, der mit 433 Minuten ohne Gegentor einen Vereinsrekord aufstellte und gleichzeitig deutlich verbesserte, sind nun schon seit acht Spielen ungeschlagen.

    Freiburg ist Fünfter

    Die Freiburger liegen nach dem Unentschieden vor 29.651 Zuschauern mit 40 Punkten als Fünfter weiter sogar aussichtsreich im Champions-League-Rennen. Die Augsburger sind mit 32 Zählern im Sorglos-Mittelfeld, Steve Mounié traf in der Nachspielzeit nur den Pfosten.

    Die Südbadener, die mit einem fünften Sieg am Stück ihren Vereinsrekord eingestellt hätten, wollen in ihrem Heimspiel nächste Woche RB Leipzig im Rennen um Europa weiter hinter sich lassen. Der FCA muss beim wieder etwas stabileren BVB in Dortmund antreten.

    Was macht man gegen einen Champions-League-Kandidaten? Man gibt Gas. Das war die Marschroute der Augsburger vom Anpfiff an. Alexis Claude-Maurice, vor einer Woche mit einem Hattrick gegen Borussia Mönchengladbach der Matchwinner, gab schon nach 60 Sekunden eine erste Kostprobe ab. Der Schuss des Franzosen wurde allerdings abgeblockt.

    Onyekas Hammer an die Latte

    Die Freiburger ließen die Augsburger anschließend mit kluger Raumaufteilung nicht zur Entfaltung kommen – das war jedoch nicht von langer Dauer. Einen unsauber geklärten Ball von Vincenzo Grifo hämmerte Frank Onyeka (24.) von der Strafraumgrenze an die Unterkante der Latte. Torwart Noah Atubolu wäre geschlagen gewesen.

    Und nur drei Minuten später rauschte Dimitrios Giannoulis in einen Diagonalball von der rechten Seite von Antreiber Fredrik Jensen. Der Linksfuß konnte den Ball mit seinem schwächeren Fuß aber nicht kontrollieren. Die Augsburger waren klar am Drücker – doch auch Stürmer Phillip Tietz (45.+2) traf aus bester Position mit freier Sicht auf Atubolu einfach nicht.

    Beste mit der Topchance

    Die Hausherren waren auch nach dem Seitenwechsel die energischere Mannschaft. Die Freiburger dagegen agierten weiter zu behäbig, kamen aber zumindest ab und an gefährlich vor Dahmens Tor. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung scheiterte Jan-Niklas Beste (63.) am FCA-Keeper.

    Brandgefährliche Szenen bekamen die Fans anschließend fast nicht mehr geboten, auch wenn die Augsburger mit einem Pfostenkracher durch den eingewechselten Mounié dem Lucky Punch näher waren als die Gäste. (dpa/bearbeitet von fra)

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  • 6. Sieg in Folge! FC Barcelona baut irre Torstatistik aus –

    6. Sieg in Folge! FC Barcelona baut irre Torstatistik aus –


    Barça zieht mit einem klaren Erfolg gegen Real Sociedad wieder an Atléti vorbei. Zwei irre Statistiken gibt es zu bestaunen.

    Der FC Barcelona von Trainer Hansi Flick hat die Tabellenführung in der spanischen La Liga zurückerobert. Gegen Real Sociedad San Sebastian siegten die Katalanen nach langer Überzahl souverän mit 4:0 (2:0) und zogen wieder an Atlético Madrid vorbei, das sich durch einen 1:0-Erfolg gegen Athletic Bilbao am Samstag vorübergehend an die Spitze gesetzt hatte.



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  • ÖFB-Legionär Lazaro führt Torino mit Assist zum Sieg

    ÖFB-Legionär Lazaro führt Torino mit Assist zum Sieg


    Der FC Torino gewinnt in der 27. Runde der Serie A beim AC Monza mit 2:0.

    Die “Stiere” mühen sich gegen den Tabellenletzten lange Zeit ab, die erste Top-Chance gibt es in der 27. Minute durch Walukiewicz, der an Monza-Goalie Turati scheitert. In Minute 41 findet der siebenmalige italienische Meister doch die Lücke, Außenbahnspieler Elmas wird perfekt von ÖFB-Legionär Valentino Lazaro bedient – 1:0.

    Nach dem Seitenwechsel bleiben die Turiner bestimmend, Casadei (51.) scheitert an einem wachsamen Turati, der den Ball zu einem Eckball umlenkt. Zwei Minuten später scheitert Adams (53.) mit einem Flachschuss.

    Torino weiter im Mittelfeld dabei

    Die Gäste bleiben am 2:0 dran und werden belohnt: Der zuvor glücklose Casadei (66.) knallt einen Abpraller unhaltbar unter die Querlatte. Zwei Minuten später wird Lazaro ausgewechselt, am Ergebnis ändert das aber nichts mehr.

    In der 71. Minute vergibt Monzas Ciurria mit der ersten Top-Chance der Gastgeber den Anschlusstreffer. Im Strafraum sieht der Schuss auf die linke Torseite zwar gefährlich aus, Goalie Milinkovic-Savic weiß aber zu parieren.

    Während die Turiner den elften Platz mit 34 Punkten festigen, kassiert Monza die 17. Saisonniederlage und bekleidet mit 14 Punkten den letzten Platz.




    VIDEO: Best of Österreicher in der Serie A





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  • Flick trotz Sieg verstimmt: “Müssen uns verbessern”

    Flick trotz Sieg verstimmt: “Müssen uns verbessern”


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    Flick schimpft nach Sieg

    Der frühere Bundestrainer bleibt mit Barcelona an der Tabellenspitze, ist aber unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft auf Gran Canaria.

    Flick: "Fünf bis zehn Prozent haben gefehlt"

    Flick: “Fünf bis zehn Prozent haben gefehlt”

    © AFP/SID/JOSE JORDAN

    Der frühere Bundestrainer bleibt mit Barcelona an der Tabellenspitze, ist aber unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft auf Gran Canaria.

    Hansi Flick bleibt mit dem FC Barcelona an der Tabellenspitze der spanischen La Liga, wirklich zufrieden war der frühere Bundestrainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 2:0 (0:0) bei UD Las Palmas aber nicht.

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    „In der ersten Halbzeit haben mir von meinen Spielern fünf bis zehn Prozent gefehlt, vielleicht sogar mehr“, monierte Flick.

    Enges Titelrennen in LaLiga

    Der ehemalige Leipziger Dani Olmo (62.) und Ferran Torres (90.+6) hatten erst nach der Pause getroffen. Damit hält Barca seinen Verfolger Atlético Madrid auf Distanz, Real Madrid ist erst am Sonntag im Einsatz und kann mit Barca gleichziehen. Die Katalanen weisen jedoch die klar bessere Tordifferenz auf und liegen im direkten Vergleich vorne.

    Für Flick und Barca steht bereits am Dienstagabend (21.30 Uhr) im Hinspiel des Pokal-Halbfinals die nächste schwierige Aufgabe an.

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    Dann geht es gegen Atlético. Flick (59) erwartet eine Steigerung im Vergleich zum Auftritt am Samstag auf Gran Canaria. „Es geht um die Positionierung, das Passspiel, all diese Dinge. Das war nicht das, was wir können. Wir müssen uns noch sehr verbessern“, sagte Flick.



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  • Borussia Dortmund: Defensive Stabilität bringt Sieg und Champions-League-Hoffnung!

    Borussia Dortmund: Defensive Stabilität bringt Sieg und Champions-League-Hoffnung!


    Borussia Dortmund hat in dieser Saison erstmals zwei Bundesliga-Siege in Folge errungen, nachdem sie am vergangenen Wochenende mit 2:0 gegen den FC St. Pauli gewonnen haben. Besonders erfreulich
    für die Mannschaft und die Verantwortlichen ist die Tatsache, dass die Defensive stabiler geworden ist. Zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen blieb der BVB ohne Gegentor. Torwart Gregor Kobel
    betont, dass dies eine Teamleistung ist, die von der gesamten Mannschaft abhängt, angefangen bei ihm selbst bis hin zur Abwehr und dem Trainerteam.

    Die positive Entwicklung in der Defensive wird maßgeblich der Arbeit von Trainer Niko Kovac zugeschrieben, der seit Anfang Februar im Amt ist. Unter seiner Leitung zeigt die Mannschaft eine
    verbesserte Stabilität und hat die Champions-League-Plätze wieder ins Visier genommen. Sportdirektor Sebastian Kehl hebt hervor, dass der Trainerwechsel und klare Ansprachen des Trainerteams dazu
    beigetragen haben, der Mannschaft mehr Selbstverständlichkeit und bessere Abläufe zu verleihen.

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  • Borussia Dortmund: Nach Sieg über St. Pauli – jetzt ist es tatsächlich passiert

    Borussia Dortmund: Nach Sieg über St. Pauli – jetzt ist es tatsächlich passiert


    Sind die schwarzen Tage und Wochen bei Borussia Dortmund vorbei? Nach einem spektakulären 6:0 gegen Union Berlin folgte für den BVB eine Woche später ein wichtiger Sieg beim FC St. Pauli.

    Der 2:0-Erfolg von Borussia Dortmund am Millerntor bedeutet auch gleichzeitig, dass der BVB es endlich geschafft hat, zwei Bundesliga-Siege hintereinander einzufahren. Das gelang dem Revierklub in dieser Saison noch gar nicht.

    Borussia Dortmund jubelt auf St. Pauli

    Es ist eine Achterbahnfahrt-Saison für Borussia Dortmund. Auf teils guten Leistungen folgen katastrophale Vorstellungen. Die BVB-Fans machen eine irre Spielzeit durch, wie es schon seit Jahren nicht mehr der Fall war. Doch jetzt könnte das alles ein Ende haben – allerdings in positiver Hinsicht.


    Auch interessant: St. Pauli – BVB: Stieler lässt Fans ausflippen – „Einfach eine Katastrophe“


    Zwei Siege in Folge konnten die Schwarzgelben in der Bundesliga nämlich bislang noch gar nicht einfahren. In neun Spielen ging Dortmund als Sieger vom Platz. Achtmal gab es danach je eine Niederlage oder ein Remis. Doch jetzt ist es endlich passiert. Zum ersten Mal konnte der BVB zwei Erfolge hintereinander holen.

    Nach dem 6:0-Sieg gegen Union Berlin holte die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac drei wichtige Punkte auf St. Pauli. Serhou Guirassy und Karim Adeyemi erzielten beim 2:0-Erfolg die beiden Tore.

    Gelingt die Wende?

    Zwei Siege hintereinander bedeuten für Borussia Dortmund jetzt noch lange nicht, dass die sportliche Wende gelungen ist. Es geht aber in die richtige Richtung. In den kommenden Wochen folgen dann starke Gegner aus der oberen Tabellenhälfte: Bayern München, Mainz 05 oder Freiburg. Besteht der BVB auch gegen diese Klubs, sieht es mit einem internationalen Platz richtig gut aus.


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    Zwischendurch wird die Kovac-Elf aber auch in der Champions League gefordert sein. Dort geht es im Achtelfinale gegen den LOSC Lille aus Frankreich. Auch in der Königsklasse wollen die Dortmunder ihre Form bestätigen und so weit kommen, wie es möglich ist.



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  • Borussia Dortmund mit nächstem Sieg auf St. Pauli

    Borussia Dortmund mit nächstem Sieg auf St. Pauli


    Der BVB kommt immer besser in Fahrt. Beim FC St. Pauli holten die Dortmunder den zweiten Sieg in Folge.

    Mit einem “Doppel-Sieg” in die Champions League: Borussia Dortmund hat dank Torjäger Serhou Guirassy und einem Super-Solo von Karim Adeyemi in der Bundesliga den zweiten Sieg in Serie eingefahren und damit weiter Selbstvertrauen für das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen den OSC Lille am Dienstag gesammelt.

    Das zunächst behäbige Borussia Dortmund gewann am Samstagnachmittag beim FC St. Pauli am Ende nicht unverdient mit 2:0 (0:0), Guirassy (51.) und Adeyemi (58.) ließen die mitgereisten Fans im Millerntor-Stadion nach ihrem Doppelschlag jubeln. St. Pauli machte zu wenig aus seinen Möglichkeiten und stand wieder einmal mit leeren Händen da.

    Kaum zu glauben, aber wahr: BVB-Trainer Niko Kovac schaffte damit, was seinen Vorgängern Nuri Sahin und Mike Tullberg nicht gelang – zwei Liga-Siege hintereinander.

    Durch den nächsten Dreier nach dem 6:0 zuletzt gegen Union Berlin bleiben die Schwarz-Gelben auf Platz zehn in der Tabelle und halten die Europapokalplätze in Sichtweite. St. Pauli setzt derweil mit der vierten Pleite in Serie seinen Negativtrend fort und belegt Rang 15.

    Ohne Esprit, ohne Tempo, ohne Ideen – BVB agiert lange sehr schwach

    “Wir müssen von Beginn an Gas geben”, hatte Kovac vor der Partie von seinem Team gefordert. Mittelfeldstar Julian Brandt saß bei diesem Vorhaben nach seiner Muskelverhärtung zunächst nur auf der Bank und kam erst in der 89. Minute in die Partie.

    Das Tempo gab vor 29.546 Zuschauern erst einmal St. Pauli vor, Elias Saad hatte schon früh eine richtig gute Möglichkeit (7.). Der BVB tat sich lange schwer mit der gut organisierten Abwehr der Hausherren und hatte in der Defensive um Kapitän Emre Can wiederum Probleme, unter anderem den quirligen Noah Weißhaupt unter Kontrolle zu bekommen.

    Ohne Esprit, ohne Tempo, ohne Ideen – Dortmund war im Vergleich zum Union-Spiel lange kaum wiederzuerkennen. Doch dann drehte der BVB plötzlich auf. Kovac hätte fast schon vor dem Pausenpfiff jubeln können, als Adeyemi den Ball nach einer Einzelaktion nur knapp vorbeilegte (45.+1).

    In der Halbzeitpause fand der Trainer dann offenbar die richtigen Worte, die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine und erhöhten aus dem Stand mal eben den Druck. Erst drückte Guirassy den Ball mit all seiner Klasse und Wucht irgendwie zur Führung ins Tor, dann entschädigte Adeyemi mit einem famosen Solo über den halben Platz die Fans für die dürftigen ersten 45 Minuten.

    Nach den starken 15 Minuten nach der Halbzeit, in denen der BVB seine Qualitäten aufblitzen ließ, schalteten die Gäste wieder in den Verwaltungsmodus – und konnten so Kräfte für Lille sparen.



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  • Aufatmen in Dortmund: BVB landet auf St. Pauli zweiten Sieg

    Aufatmen in Dortmund: BVB landet auf St. Pauli zweiten Sieg


    Stand: 01.03.2025 18:31 Uhr

    Nach der Gala gegen den FC Union Berlin vor einer Woche hatte Borussia Dortmund erneut große Schwierigkeiten, ein zweites Spiel in Folge eine überzeugende Leistung zu zeigen. Doch dank einer deutlichen Leistungssteigerung feierte der BVB den heiß ersehnten zweiten Sieg in Serie. “Schwarzgelb” gewann beim FC St. Pauli mit 2:0 (0:0). Erneut gefährlich: Der viermalige Torschütze gegen Union Berlin, Serhou Guirassy, und Karim Adeyemi.

    Auch wenn die Borussia von Beginn an hoch presste und die Hamburger damit früh unter Druck setzte: Alexander Blessin ließ sein Team auch gegen den BVB mit seinem Parade-Rezept agieren. Dortmund kam gegen die hervorragend organisierte Abwehr der Hanseaten nicht zum Zuge.

    • Zum Live-Ticker: St. Pauli – Dortmund
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    • 24. Spieltag
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    Weißhaupt im ersten Spielviertel stark – Dortmund ohne Ideen

    Niko Kovac hatte in seinem Team als einzige Veränderung gegenüber dem Berlin-Spiel Yan Couto für den angeschlagenen Julian Ryerson von Beginn an auf den Platz geschickt. Julian Brandt musste erneut auf der Bank Platz nehmen. Die Mannschaft, die sich aber während der ersten 45 Minuten die deutlich besseren Torchancen erarbeiten konnte, waren die Gastgeber.

    Besonders Noah Weißhaupt setzte sich gegen die Schwarzgelben immer wieder gut in Szene. Über rechts arbeitete sich St. Paulianer nach vorne, flankte hoch auf Elias Saad, dessen Kopfball aber deutlich am Kasten der Gäste vorbei flog (7.). Und Ramy Bensebaini musste seine ganze Routine zeigen, als er jenen Weißhaupt Mitte des ersten Spielabschnitts in aussichtsreicher Position am Torschuss hinderte (21.).

    Die Zuschauer mussten bis zur ersten Minute der Nachspielzeit warten, um den ersten gefährlich vorgetragenen Angriff der Gäste zu erleben. Als sich beide Teams schon auf den nahenden Pausenpfiff zu freuen schienen, nahm Karim Adeyemi auf der rechten Seite den Ball im Sprint wunderbar an, lief in den Strafraum und versuchte im Fallen, den Ball ins lange Eck zu spitzeln. Der Ball verfehlte sein Ziel, und der mit-gelaufene und zum Einschuss bereitstehende Serhou Guirassy zeigte mit einer Geste an, dass er so schön freigestanden hätte.

    Dortmund nach der Pause konzentrierter – Adeyemi überragend

    Nach dem Wiederanpfiff wurden die Angriffsbemühungen der Borussia deutlich intensiver und zielgerichteter. Und schnell gelang Guirassy der Führungstreffer, weil Adeyemi diesmal uneingennützig agierte und den perfekt stehenden Mitspieler einbezog, der aus Mittelstürmerposition einen Abpraller im Tor unterbrachte (51.).

    Die Kicker vom Kiez hatten keine Antwort parat, Dortmund kickte weiter und drängte auf den zweiten Treffer. Tatsächlich ließ der nicht lang auf sich warten. Denn ein langer Ball überrumpelte die Abwehr der Hamburger komplett, Adeyemi packte seine gesamte Energie in einen seiner unwiderstehlichen Sprints, schüttelte zuerst Philipp Treu ab und ließ dann – extrem cool abwartend und platziert schießend – Nikola Vasilj keine Chance.

    Karim Adeyemi trifft nach seinem sehenswerten Solo-Lauf in der 58. Minute zum 2:0

    St. Pauli bekommt keinen Zugriff

    Der Doppelschlag ließ die Gastgeber taumeln. St. Pauli fiel so gut wie nichts mehr ein gegen die dominant und nun sehr selbstbewusst auftretende Borussia. Denn auch, wenn die Dortmunder einmal Fahrt aus ihrem Spiel nahmen, geriet die Abwehr der Gäste nicht unter Druck.

    Stattdessen hatte erneut Adeyemi die gute Chance auf seinen zweiten Treffer, schoss aber deutlich über den Kasten (72.), Guirassy kam bei seinem zweiten Tor aus dem Abseits. Bei der einzigen Chance der Hamburger parierte BVB-Keeper Gregor Kobel einen Flachschuss von Danel Sinani (87.), einen Konter spielten die Schwarzgelben nicht gut aus.

    St. Pauli in Wolfsburg, Dortmund gegen Augsburg

    St. Pauli reist kommendes Wochenende nach Wolfsburg (08.03., 15.30 Uhr). Zeitgleich muss sich Dortmund gegen den FC Augsburg beweisen. Aber zuvor wartet am Mittwoch (21.00 Uhr) auf den BVB in der Champions League das Achtelfinal-Hinspiel gegen den OSC Lille.

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  • DFB-Bundesgericht spricht VfL Bochum Sieg im

    DFB-Bundesgericht spricht VfL Bochum Sieg im


    Das Bundesliga-Spiel des 1. FC Union Berlin gegen Bochum wird nach dem Feuerzeugwurf auf VfL-Torwart Patrick Drewes mit 2:0 zugunsten der Bochumer gewertet. Dies urteilte das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes im Berufungsverfahren 76 Tage nach dem 1:1 in Berlin.

    Durch die Entscheidung ändert sich die Situation im Kampf gegen den Abstieg, die Tabelle wird vor dem 24. Spieltag an diesem Wochenende angepasst: Dank des 2:0-Sieges und zwei zusätzlicher Punkte wird der VfL den 1. FC Heidenheim um zwei Zähler überflügeln und vom Relegationsplatz verdrängen. Union Berlin auf Tabellenrang 13 wird ein Punkt abgezogen.

    Auch Einsprüche von Kiel und St. Pauli abgewiesen

    Das Rechteorgan unter dem Vorsitz von Oskar Riedmeyer lehnte die Berufung von Union gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts vom 9. Januar ab, das die Partie ebenfalls mit 2:0 für Bochum gewertet hatte. „Für das Bundesgericht des DFB hat eine Schwächung des VfL Bochum vorgelegen, welche durch den Feuerzeugwurf eines Mitglieds von Union Berlin herbeigeführt wurde. Dieses Verschulden wird Union Berlin zugerechnet“, sagte Riedmeyer.

    Zu Beginn der Verhandlung auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main hatte das Bundesgericht schon die Berufungen von Holstein Kiel und St. Pauli, die eine Einflussnahme auf den Kampf gegen den Abstieg sahen, als unzulässig abgewiesen.

    Nach der letzten Instanz der DFB-Gerichtsbarkeit kann Union nur noch vor das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften ziehen, was der Klub auch bereits am Abend ankündigte: „Wir waren heute Zeuge eines Verfahrens, in dem erstmalig das Fehlverhalten eines Zuschauers zu einer Spielumwertung geführt hat. Und das trotz einer ordnungsgemäßen Beendigung des Spiels durch den Schiedsrichter. Die Schaffung dieses Präzedenzfalls war aus unserer Sicht Ziel des Kontrollausschusses. Das Gericht ist vom VfL Bochum und vom Kontrollausschuss aufgefordert worden, ein politisches Signal zu senden. Dies war nur möglich unter fehlerhafter Anwendung der Rechts- und Verfahrensordnung“, sagte Union Berlins Präsident Dirk Zingler laut einer schriftlichen Stellungnahme: „Wir sind daher gezwungen, dem politischen Druck zu entgehen und werden das Ständige Schiedsgericht anrufen.“

    Die Partie im Stadion An der Alten Försterei war am 14. Dezember in der 92. Minute für mehr als 25 Minuten unterbrochen worden, nachdem der Bochumer Schlussmann Drewes von einem Feuerzeug getroffen worden war. Dieses hatte jemand aus dem Union-Block auf den gegnerischen Torwart geworfen.

    Das Spiel wurde anschließend durch Schiedsrichter Martin Petersen ohne Drewes fortgesetzt und beendet. Da Bochum sein Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft hatte, ging Angreifer Philipp Hofmann kurzzeitig ins Tor. Beide Teams passten danach den Ball lediglich hin und her, um die Begegnung zu beenden.

    Zingler: „Der Verein ist nicht der Täter“

    Union-Präsident Zingler, der in erster Instanz nicht vor Ort war und danach massive Kritik am Sportgerichtsurteil geäußert hatte, betonte nun während der Verhandlung: „Der Verein ist nicht der Täter. Beide Mannschaften waren Opfer eines Feuerzeugwerfers, den wir ermittelt haben.“ Das sah das Bundesgericht anders.

    Union hätte in so einem Fall niemals Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Bochum hingegen nutze den Einfluss von außen, um in den Wettbewerb einzugreifen, so Zingler weiter. 

    Bochums Rechtsbeistand Christoph Schickhardt mahnte, auch die Sensibilität von Kopfverletzungen bei der Entscheidung zu berücksichtigen und sagte in seinem Plädoyer zum Täter: „Das erfüllt die Straftat einer gefährlichen Körperverletzung.“ Das Urteil habe Signalwirkung auf den gesamten Fußball bis hin zu den Amateuren. Es wäre „ein fatales Zeichen“ für den Fußball, wenn das Bundesgericht nicht dem Urteil des Sportgerichts folge.



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