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  • Auch Bayer Leverkusen scheitert auf der Alm

    Auch Bayer Leverkusen scheitert auf der Alm

    Bayer Leverkusen: Ein weiteres Scheitern auf der Alm

    In der deutschen Fußballlandschaft gibt es Orte, die für ihre besondere Atmosphäre und ihre unberechenbaren Spiele bekannt sind. Eine dieser Institutionen ist die Alm in Bielefeld, das Stadion von Arminia Bielefeld. Auch Bayer Leverkusen, einer der bekanntesten Vereine der Bundesliga, musste am vergangenen Wochenende Lehrgeld zahlen und scheiterte an der Herausforderung, die die Alm mit sich bringt. Doch was sind die Hintergründe dieses Spiels, und warum ist das Scheitern auf der Alm für Leverkusen so relevant?

    Die besondere Atmosphäre der Alm

    Die Alm ist nicht nur ein Stadion, sondern ein Ort, an dem Tradition und Leidenschaft versammelt sind. Mit einer Kapazität von über 26.000 Zuschauern bietet sie den Fans eine enge und lebendige Atmosphäre, die für viele Bundesligisten eine große Herausforderung darstellt. Die einzigartige Stimmung, die von den leidenschaftlichen Anhängern von Arminia Bielefeld erzeugt wird, kann für selbst die besten Mannschaften zu einem Nachteil werden.

    Bayer Leverkusen trat in diesem besonderen Umfeld an, erwartete einen schweren Kampf, zählte jedoch auf seine hochkarätigen Spieler und die Erfahrung der letzten Jahre. Doch die Vorzeichen waren bereits vor dem Anpfiff nicht optimal. Die Mannschaft hatte in den letzten Wochen mit Verletzungen und Formschwankungen zu kämpfen, und der Druck auf das Team war enorm.

    Rückblick auf das Spiel

    Das Spiel begann vielversprechend für Leverkusen. Frühzeitig konnte die Mannschaft einige gute Chancen herausspielen, doch eine ineffiziente Chancenverwertung war bereits in den vergangenen Wochen ein Problem gewesen. Statt die frühe Überlegenheit auszunutzen, gab es ein schlampiges Aufbauspiel, das Bielefeld die Gelegenheit gab, sich zu stabilisieren.

    In der zweiten Halbzeit kam es dann zu einem Wendepunkt: Ein unglückliches Eigentor von Leverkusens Innenverteidiger führte dazu, dass Bielefeld in Führung ging. Der Glaube an sich selbst schien bei den Spielern der Werkself zu schwinden, und die Unruhe auf der Bank war spürbar. Die Arminia, angefeuert von ihren Fans, nutzte die Gelegenheit und dominierte das Spiel.

    Leverkusen versuchte, mit einer offensiven Spielweise zu reagieren, scheiterte jedoch immer wieder an der soliden Verteidigung der Bielefelder. Es war ein Klischee der Fußballgeschichte – ein Favorit, der auf dem Platz nicht zu leisten vermag, während der Außenseiter die Chancen eiskalt nutzen kann.

    Die Auswirkungen auf Bayer Leverkusen

    Das Scheitern auf der Alm hat weitreichende Folgen für Bayer Leverkusen. Die Fans sind enttäuscht, und die Medien verlangen nach Konsequenzen. Auch Trainer Xabi Alonso steht unter Druck, nachdem er in seiner ersten Saison als Trainer bereits einige Rückschläge hinnehmen musste. Ein erfolgreicher Trainer muss nicht nur taktisch versiert sein, sondern auch in der Lage, seine Spieler psychologisch zu führen.

    Zudem ist der Wettbewerb in der Bundesliga hart. Jeden Punkt zu verlieren kann in dieser Liga entscheidend sein, wenn es um die Qualifikation für europäische Wettbewerbe geht. Leverkusen muss nun schnellstens in die Erfolgsspur zurückfinden, um die Saison nicht zum Desaster werden zu lassen.

    Psychologische Aspekte des Scheiterns

    Psychologie spielt eine entscheidende Rolle im Profi-Fußball. Der Druck, der auf den Spielern lastet, insbesondere in einem Spiel, das als „Pflichtsieg“ angesehen wird, kann zu Fehlern und Unsicherheiten führen. In einem Stimmungsleben wie auf der Alm, wo die Zuschauer das heimische Team lautstark unterstützen, ist es noch schwieriger für die Spieler, ihre Leistung abzurufen.

    Bayer Leverkusen sollte sich analysieren, welche psychologischen Faktoren während des Spiels eine Rolle gespielt haben. Eine konstruktive Fehlerkultur und die Arbeit an mentalen Aspekten sind essenziell, um künftig besser mit Drucksituationen umzugehen.

    Fazit: Ein wichtiges Lernfeld für die Zukunft

    Bayer Leverkusens Misserfolg auf der Alm ist mehr als nur ein verlorenes Spiel – es ist ein Ernüchterungsprozess, der die Arbeit des gesamten Vereins betrifft. Die Mannschaft muss lernen, mit Druck umzugehen und in hitzigen Duellen die eigene Qualität auf den Platz zu bringen.

    Während die Mannschaft und der Trainer nun unter Beobachtung stehen, könnte dieser Rückschlag auch als Möglichkeit zur Weiterentwicklung dienen. In der Bundesliga wird immer wieder klar, dass auch vermeintlich bessere Teams einfache Fehler machen können. Die Konzentration muss hoch sein, um sich in einer solch hart umkämpften Liga wie der Bundesliga zu behaupten.

    Die nächste Herausforderung für Bayer Leverkusen wird sein, die Lehren aus diesem Spiel zu ziehen und die kommende Zeit dafür zu nutzen, sich mental und spielerisch zu verbessern. Die Technologie der Datenanalyse und die Psychologie des Spiels könnten sich als wertvolle Werkzeuge auf diesem Weg erweisen. Ob Leverkusen auf dem Weg zu neuem Erfolg sein wird, zeigt die Zeit. Die Fanbase bleibt zumindest hoffnungsvoll.

  • Auch Meister Leverkusen scheitert auf der Alm

    Auch Meister Leverkusen scheitert auf der Alm

    Auch Meister Leverkusen scheitert auf der Alm: Ein spannendes Drama in der Fußball-Bundesliga

    Fußball ist weit mehr als nur ein Spiel. Er ist ein Spektakel voller Emotionen, Dramatik und unvorhersehbarer Wendungen. Die Bundesliga, besonders in diesem besonderen Jahr, hat erneut bewiesen, dass sie alle Facetten des Fußballs abzudecken weiß. Ein herausragendes Beispiel dafür war das überraschende Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Arminia Bielefeld, das an einem stürmischen Sonntag auf der Alm stattfand. In diesem Artikel werfen wir einen eingehenden Blick auf dieses spannende Match, analysieren die Gründe für das Scheitern von Meister Leverkusen und betrachten die Auswirkungen dieses Ergebnisses auf die Liga.

    Das Spiel auf der Alm: Ein Rückblick

    Arminia Bielefeld, der Traditionsverein aus Ostwestfalen, empfing die favorisierten Leverkusener, die in der laufenden Saison mit offensivem Spiel und beeindruckenden Siegen glänzten. Die Spannung vor dem Anpfiff war förmlich greifbar. Hatten die Bielefelder eine Chance, gegen die Meisterschaftsanwärter zu bestehen? Die Antwort sollte ein aufregendes, intensives Spiel sein, das die Zuschauer bis zur letzten Minute fesselte.

    Die Partie begann mit einer starken Offensive von Bayer Leverkusen, die sofort ihre Ambitionen zeigte. Angreifer wie Patrik Schick und Moussa Diaby provozierten zahlreiche Chancen, doch die Defensive von Bielefeld hielt stand. Die Gastgeber setzten auf schnelles Umschaltspiel, und so kam es, dass Bielefeld in der ersten Hälfte plötzlich zum Überraschungssieg ansetzte.

    Leverkusen im Offensivrausch: Doch der letzte Pass fehlt

    Es ist keine Neuheit, dass Leverkusen für seine Offensive bekannt ist. Dennoch zeigte das Spiel auf der Alm, dass selbst die besten Mannschaften an einem schlechten Tag scheitern können. Trotz einer Vielzahl an Chancen und Ballbesitz fand die Werkself kein Mittel, um die Bielefelder Verteidigung zu durchbrechen.

    Ein häufiges Problem in dieser Partie war der letzte Pass. Immer wieder fehlte der entscheidende Moment, der den Unterschied zwischen Chance und Tor ausmachte. Spieler wie Schick und Diaby fanden in der ersten Halbzeit mehrere Gelegenheiten vor, scheiterten jedoch entweder an der Bielefelder Abwehr oder am eigenen Unvermögen. Oft war es die Unentschlossenheit im Abschluss, die den Leverkusenern das Leben schwer machte. Außerdem zeigte die Arminia eine beeindruckende Defensivleistung, angeführt von einem starken Torhüter, der an diesem Tag eine Mauer bildete.

    Bielefelds Spielstrategie: Clever und entschlossen

    Die Arminia hingegen war von Beginn an darauf fokussiert, Leverkusen ins offene Messer laufen zu lassen. Mit einer kompakten Defensive und cleveren Kontern wuchs das Selbstvertrauen des Underdogs. Die Bielefelder spielten diszipliniert und hielten den Ball in ihren Reihen, während sie auf die Möglichkeit lauerten, die Werkself zu überlisten.

    Es waren nicht nur die schnellen Gegenangriffe, die das Spiel prägten; auch die Standardsituationen wurden von Bielefeld optimal genutzt. Als die Gastgeber dann tatsächlich den Führungstreffer erzielen konnten, war die Stimmung im Stadion ausgelassen. Fans, Spieler und Trainer fanden sich in einem Gefühl der Euphorie wieder – eine echte Fußballgeschichte, die vom Moment des Unglaubens bis zur schieren Freude reichte.

    Die Konsequenzen des Spiels: Was bedeutet das für Leverkusen?

    Das Ergebnis könnte für Bayer Leverkusen eine bittere Pille sein. Während der Verein in dieser Saison als einer der heißesten Meisterschaftsanwärter gilt, war das Scheitern auf der Alm ein Warnsignal. Es zeigt, dass auch scheinbar überlegene Mannschaften verletzlich sind und dass der Fußball oft unberechenbar bleibt.

    Für Trainer Xabi Alonso bedeutet dieses Ergebnis eine Herausforderung: wie die Mannschaft wieder auf Kurs bringen? Die Lehren aus dieser Partie könnten entscheidend für die kommenden Spiele sein. Spielerische Elemente wie das kreative Spiel im Mittelfeld und Abschlüsse müssen wieder auf das nötige Niveau gehoben werden.

    Das Ende der Meisterträume? Ein Ausblick auf die Zukunft

    Die Leidenschaft im Fussball zeigt sich nicht nur in den großen Triumphzügen, sondern auch in den Rückschlägen, aus denen man lernen kann. Leverkusen könnte rechtzeitig aufwachen und aus seiner eigenen Geschichte die richtigen Schlüsse ziehen. Die Bundesliga ist weiterhin ein hartes Pflaster, und auch wenn der Meistertitel in weitere Ferne rückt, bleibt immer die Chance auf wertvolle Punkte, die in der zweiten Saisonhälfte besonders wichtig sind.

    Arminia Bielefeld hingegen hat Rückenwind in die kommenden Spiele mitgenommen. Das Gefühl, gegen einen großen Namen gewonnen zu haben, kann für das Team bedeuten, das Selbstvertrauen und die aggressive Spielweise weiter auszubauen.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Arminia Bielefeld auf der Alm war nicht nur ein Sportereignis, sondern ein echtes Fußballdrama. Es erinnerte uns daran, wie unberechenbar dieses Spiel sein kann. Leverkusen, als akut gefährdeter Meisterschaftsanwärter, muss sowohl an der Offensive arbeiten als auch wichtiges Selbstbewusstsein schöpfen. Bielefeld hingegen hat erneut bewiesen, dass sie auch gegen stärkere Gegner bestehen kann.

    Der Fußball bleibt spannend, die Bundesliga unergründlich – und alle Augen sind darauf gerichtet, wie sich die Geschichte in dieser Saison weiterentwickeln wird.

  • Huescas lässt Kopenhagen jubeln: Heidenheim scheitert in der

    Huescas lässt Kopenhagen jubeln: Heidenheim scheitert in der



    Die Europareise des 1. FC Heidenheim ist beendet: Der Bundesligist rettete sich im Play-off-Rückspiel gegen den FC Kopenhagen in die Verlängerung, kassierte in dieser aber den entscheidenden Gegentreffer.

    Rodrigo Huescas (hinten) bejubelt den entscheidenden Treffer für Kopenhagen.


    Rodrigo Huescas (hinten) bejubelt den entscheidenden Treffer für Kopenhagen.

    IMAGO/Eibner


    Wie schon im Hinspiel hütete Feller das Heidenheimer Tor anstelle von Müller. Neben dem Keeper nahm Trainer Frank Schmidt vier weitere Änderungen im Vergleich zum 0:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 vor: Busch, Niehues, Wanner und Kerber ersetzten Traoré, Schöppner, Honsak (Bank) und Krätzig (nicht im Kader).


    Kopenhagens Trainer Jacob Neestrup rotierte achtmal, lediglich Keeper Ramaj, Kapitän Gabriel Pereira und Froholdt blieben in der Startelf aus der Hinspielniederlage. In Heidenheim standen die Dänen ohne eigene Fans im Rücken unter Druck. Diesen versuchten die Gäste direkt auf die Heidenheimer Abwehr weiterzugeben: Kopenhagen lief früh an, konnte daraus zunächst aber kein Kapital schlagen.

    conference league, play-offs

    Spieler des Spiels



    Leonardo Scienza

    Mittelfeld

    2



    Spielnote

    Eine intensive, hart umkämpfte Partie, die nach der Pause packend wurde und bis kurz vor Schluss spannend blieb.

    2



    Tore und Karten


    0:1
    Chiakha (37′)


    0:2
    Diks (53′)




    1. FC Heidenheim
     
    FC Kopenhagen
     

    Spieldaten





    1. FC Heidenheim

    Heidenheim

    Feller2,5 – Keller3 , P. Mainka2,5, Siersleben4 – Busch3,5 , Niehues3,5 , Kerber4 , Föhrenbach4,5 , Wanner3,5 , Beck3 – Zivzivadze3




    FC Kopenhagen

    Kopenhagen

    Ramaj2 – Diks2 , Gabriel Pereira3 , Garananga4 , Meling4 – Clem3 , Froholdt3,5, Gocholeishvili3,5 , M. Elyounoussi2,5 , Achouri3 – Chiakha2



    Schiedsrichter-Team


    Nikola Dabanovic
    Montenegro

    2



    Spielinfo





    Stadion Voith-Arena
    Zuschauer 12.336





    Weil auch die Heidenheimer zunächst kein Offensivfeuerwerk abfeuerten, entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, bei dem mal die Gäste, mal die Hausherren am gegnerischen Strafraum schnupperten. Zivzivadze näherte sich per Kopf an (17.), ansonsten waren gefährliche Abschlüsse in der ersten halben Stunde rar gesät. Anschließend wurden die Gäste zwingender.

    Chiakha belohnt Kopenhagen – Diks erhöht vom Punkt


    Achouri stand zunächst im Fokus, scheiterte erst an Feller (31.) und schoss kurz darauf knapp über das Tor (32.). Wenig später fiel der Führungstreffer für die Kopenhagener: Chiakha köpfte nach Flanke von Diks ein (37.).


    Im zweiten Durchgang des Hinspiels hatten die Heidenheimer die Partie gedreht. Im Rückspiel ging es aus Sicht des Bundesligisten bitter weiter nach Wiederanpfiff: Föhrenbachs Grätsche hatte nach VAR-Eingriff einen berechtigten Elfmeterpfiff zur Folge. Diks verwandelte souverän vom Punkt zum 2:0 (53.).

    Heidenheim drückt, Scienza besorgt die Verlängerung


    Was folgte, war eine rund 35-minütige Druckphase der Heidenheimer. Kopenhagen war fast ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt und fand offensiv lediglich über Konter statt. Die Hausherren hingegen pressten, brauchten schließlich ein Tor, um sich zumindest die Verlängerung zu sichern.


    Über Zivzivadze näherten sich die Heidenheimer an (62.), Pieringer vergab noch eine Großchance (68.) – und so musste ein Standard für den Ausgleich herhalten: Der eingewechselte Scienza hob einen eigens herausgeholten Freistoß sehenswert über die Mauer (74.).

    Huescas entscheidet für Kopenhagen – Pieringers Treffer zählt nicht


    Weil Feller gegen Froholdt parierte (88.) und der starke Scienza Pech hatte, dass sein Pfostenschuss von Ramajs Rücken über das Tor ging (90.), stand es nach Ablauf der regulären Spielzeit 1:2 aus Heidenheimer Sicht. Die Partie ging in die Verlängerung, in der Heidenheims Druck nachließ und spielerisch auf beiden Seiten nicht mehr die ganz großen Highlights gesetzt werden konnten. So musste ein Patzer den am Ende entscheidenden Treffer einleiten: Heidenheims Defensive verlor den Ball nach Larssons Dribbling, Huescas nutzte die Aktion mit einem wuchtigen Schuss (114.).


    Pieringer ließ die Heidenheimer noch einmal hoffen, sein Treffer zählte wegen Handspiels aber nicht (118.). So blieb es beim 3:1 für Kopenhagen, das den Dänen zum Einzug ins Achtelfinale genügte.


    Für Heidenheim geht es in der Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) in Leipzig weiter. Kopenhagen darf auf die Achtelfinalauslosung am Freitag blicken, ehe am Sonntag (18 Uhr) das Topspiel in der Liga gegen Midtjylland ansteht.



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  • Werder scheitert: Pokal-Reise der Arminia geht weiter

    Werder scheitert: Pokal-Reise der Arminia geht weiter


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  • Werder scheitert auf der Alm: Pokal-Reise der Arminia

    Werder scheitert auf der Alm: Pokal-Reise der Arminia



    Dank eines weiteren leidenschaftlichen Pokalauftritts schaltet Arminia Bielefeld mit Werder Bremen (2:1) den dritten Bundesligisten in Serie aus und steht im Halbfinale des DFB-Pokals.

    Torschütze: Marius Wörl (Mi.) wird nach seinem Treffer zum 1:0 für Bielefeld von den Teamkollegen gefeiert.


    Torschütze: Marius Wörl (Mi.) wird nach seinem Treffer zum 1:0 für Bielefeld von den Teamkollegen gefeiert.

    picture alliance/dpa


    Arminia-Coach Mitch Kniat nahm nach dem 3:0-Sieg bei 1860 München in der 3. Liga vier Umstellungen vor: Statt Hagmann, Sarenen Bazee, Grodowski und Uldrikis (alle Bank) begannen Oppie, Schreck, Kunze sowie Kania. Mit einer Ausnahme – Felix spielte statt Großer (Bank) – spielte damit dieselbe Anfangsformation wie beim 3:1-Erfolg im Achtelfinale gegen den SC Freiburg.


    Auch Werders Trainer Ole Werner stellte nach der 0:5-Pleite in Freiburg in der Bundesliga viermal um. Anstelle von Pieper, Bittencourt, Njinmah (alle Bank) sowie Schmid (erkrankt) spielten Malatini, Stage, Grüll und Ducksch, der damit erstmals gemeinsam mit Winterneuzugang Silva in der Startelf stand.

    DFB-Pokal – Viertelfinale

    Malatini wird zum Unglücksraben


    Bielefeld setzte den Favoriten im Aufbauspiel von Beginn an unter Druck. Die Bremer zeigten sich davon tatsächlich empfindlich gestört – und kamen so kaum einmal auch nur in Nähe des Strafraums. Tatsächlich kam Werder in der ersten Hälfte zu keiner einzigen hochkarätigen Torchance. Zudem hatte der SVW Pech, dass Ducksch mit muskulären Problemen im rechten Oberschenkel schon nach rund einer halben Stunde ausgetauscht werden musste. Njinmah kam in die Partie (30.).


    Lag es an der Abwesenheit von Ducksch? In jedem Fall wurde Bremen nun defensiv immer unkonzentrierter, während die Arminia von Fehlern der Gäste profitierte: Malatini vertändelte rechts vor dem Strafraum den Ball an Wörl, der nicht lange fackelte, nach innen zog und aus rund 20 Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 traf (35.). Doch damit noch nicht genug: Nachdem Zetterer einen Freistoß von Russo gerade noch parierte (37.), unterlief Pechvogel Malatini nach einer Flanke auch noch ein unglückliches Eigentor zum 2:0-Pausenstand für  (41.).

    Werners Joker stechen schnell


    Werner reagierte nach der Halbzeit und brachte Bittencourt und Burke für Grüll sowie Silva. Tatsächlich kam Bremen nun deutlich präsenter und wacher aus der Kabine und machte sofort einigen Druck. Burke köpfte knapp vorbei (47.), Njinmah scheiterte im Eins-gegen-eins an Kersken, der mit Glück und viel Geschick riskant parierte (48.). In der 56. Minute war es soweit: Nach Bittencourts Vorlage erzielte mit Burke der andere Pausen-Joker des SVW per Dropkick den Anschlusstreffer.


    Ganz bitterer Moment dann bei Bielefeld für Uldrikis, der erst unmittelbar vor dem 1:2 eingewechselt worden war und mit einem Fehlpass den Bremer Treffer eingeleitet hatte. Im Mittelfeld knickte der Winter-Neuzugang mit dem Bein ein und musste anschließend per Trage vom Feld gebracht werden (65.). Nach der längeren Verletzungspause war der große Druck des SVW wieder verebbt, Bielefeld hielt das Geschehen weitgehend vom eigenen Strafraum fern.

    “Stürmer” Pieper scheitert an der Latte


    In der Nachspielzeit aber wurde es noch einmal dramatisch. Der von Werner als Stürmer für die Schlussphase eingesetzte Joker Pieper traf aus wenigen Metern per Kopf die Querlatte (90.+2). Einige Minuten später erzielte Schreck nach einem Konter das vermeintliche 3:1, das aber aufgrund eines Fouls im Vorfeld nach Video-Check revidiert wurde (90.+6). Und so musste die Arminia noch einige Minuten mit gefährlichen Standardsituationen überstehen, ehe der Halbfinaleinzug perfekt war.

    Tore und Karten


    1:0
    Wörl (35′)


    2:0
    Malatini (41′)




    Arminia Bielefeld
     
    Werder Bremen
     

    Spieldaten





    Arminia Bielefeld

    Bielefeld





    Werder Bremen

    Bremen




    Spielinfo





    Stadion Schüco-Arena
    Zuschauer 26.311 (ausverkauft)





    Nach der Pokal-Sensation ist Bielefeld nun am Sonntag gefordert, wenn Stuttgart II in der 3. Liga auf der Alm gastiert (19.30 Uhr). Für Werder steht bereits am Samstag gegen Wolfsburg das nächste Bundesliga-Spiel an (15.30 Uhr). Die Auslosung für das Halbfinale im DFB-Pokal (1. und 2. April 2025) findet am Sonntag (2. März, ab 18.45 Uhr in der ARD) statt.



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  • Huescas lässt Kopenhagen jubeln: Heidenheim scheitert in der

    Huescas lässt Kopenhagen jubeln: Heidenheim scheitert in der



    Die Europareise des 1. FC Heidenheim ist beendet: Der Bundesligist rettete sich im Play-off-Rückspiel gegen den FC Kopenhagen in die Verlängerung, kassierte in dieser aber den entscheidenden Gegentreffer.

    Rodrigo Huescas (hinten) bejubelt den entscheidenden Treffer für Kopenhagen.


    Rodrigo Huescas (hinten) bejubelt den entscheidenden Treffer für Kopenhagen.

    IMAGO/Eibner


    Wie schon im Hinspiel hütete Feller das Heidenheimer Tor anstelle von Müller. Neben dem Keeper nahm Trainer Frank Schmidt vier weitere Änderungen im Vergleich zum 0:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 vor: Busch, Niehues, Wanner und Kerber ersetzten Traoré, Schöppner, Honsak (Bank) und Krätzig (nicht im Kader).


    Kopenhagens Trainer Jacob Neestrup rotierte achtmal, lediglich Keeper Ramaj, Kapitän Gabriel Pereira und Froholdt blieben in der Startelf aus der Hinspielniederlage. In Heidenheim standen die Dänen ohne eigene Fans im Rücken unter Druck. Diesen versuchten die Gäste direkt auf die Heidenheimer Abwehr weiterzugeben: Kopenhagen lief früh an, konnte daraus zunächst aber kein Kapital schlagen.

    conference league, play-offs


    Weil auch die Heidenheimer zunächst kein Offensivfeuerwerk abfeuerten, entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, bei dem mal die Gäste, mal die Hausherren am gegnerischen Strafraum schnupperten. Zivzivadze näherte sich per Kopf an (17.), ansonsten waren gefährliche Abschlüsse in der ersten halben Stunde rar gesät. Anschließend wurden die Gäste zwingender.

    Chiakha belohnt Kopenhagen – Diks erhöht vom Punkt


    Achouri stand zunächst im Fokus, scheiterte erst an Feller (31.) und schoss kurz darauf knapp über das Tor (32.). Wenig später fiel der Führungstreffer für die Kopenhagener: Chiakha köpfte nach Flanke von Diks ein (37.).


    Im zweiten Durchgang des Hinspiels hatten die Heidenheimer die Partie gedreht. Im Rückspiel ging es aus Sicht des Bundesligisten bitter weiter nach Wiederanpfiff: Föhrenbachs Grätsche hatte nach VAR-Eingriff einen berechtigten Elfmeterpfiff zur Folge. Diks verwandelte souverän vom Punkt zum 2:0 (53.).

    Heidenheim drückt, Scienza besorgt die Verlängerung


    Was folgte, war eine rund 35-minütige Druckphase der Heidenheimer. Kopenhagen war fast ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt und fand offensiv lediglich über Konter statt. Die Hausherren hingegen pressten, brauchten schließlich ein Tor, um sich zumindest die Verlängerung zu sichern.


    Über Zivzivadze näherten sich die Heidenheimer an (62.), Pieringer vergab noch eine Großchance (68.) – und so musste ein Standard für den Ausgleich herhalten: Der eingewechselte Scienza hob einen eigens herausgeholten Freistoß sehenswert über die Mauer (74.).

    Huescas entscheidet für Kopenhagen – Pieringers Treffer zählt nicht


    Weil Feller gegen Froholdt parierte (88.) und der starke Scienza Pech hatte, dass sein Pfostenschuss von Ramajs Rücken über das Tor ging (90.), stand es nach Ablauf der regulären Spielzeit 1:2 aus Heidenheimer Sicht. Die Partie ging in die Verlängerung, in der Heidenheims Druck nachließ und spielerisch auf beiden Seiten nicht mehr die ganz großen Highlights gesetzt werden konnten. So musste ein Patzer den am Ende entscheidenden Treffer einleiten: Heidenheims Defensive verlor den Ball nach Larssons Dribbling, Huescas nutzte die Aktion mit einem wuchtigen Schuss (114.).


    Pieringer ließ die Heidenheimer noch einmal hoffen, sein Treffer zählte wegen Handspiels aber nicht (118.). So blieb es beim 3:1 für Kopenhagen, das den Dänen zum Einzug ins Achtelfinale genügte.


    Für Heidenheim geht es in der Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) in Leipzig weiter. Kopenhagen darf auf die Achtelfinalauslosung am Freitag blicken, ehe am Sonntag (18 Uhr) das Topspiel in der Liga gegen Midtjylland ansteht.



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  • Real Madrid scheitert mit Einsprache gegen Bellingham-Sperre

    Real Madrid scheitert mit Einsprache gegen Bellingham-Sperre


    Jude Bellingham muss nach seinem Platzverweise gegen Osasuna am vergangenen Wochenende für zwei Partien gesperrt. Ein Rekurs war nicht erfolgreich.

    Die spanische Liga hat diesen abgewiesen. Bellingham hatte sich gegen Osasuna zu einem unflätigen “Fuck off” hinreissen lassen und wurde deshalb vom Schiedsrichter des Platzes verwiesen. Zwischenzeitlich stand sogar eine deutlich längere Sperre im Raum, da der Unparteiische die Worte zunächst dahingehend interpretierte, dass sie direkt ihm galten und sogar aus “Fuck you” bestanden.

    So wurde jedoch nicht geurteilt. Auch gegen die eher glimpflichen zwei Spielsperren legte Real Rekurs ein, war damit aber nicht erfolgreich. Bellingham wird somit die Ligaspiele gegen Girona und Betis verpassen.

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  • Champions League: Lookman scheitert an Mignolet – „Einer der

    Champions League: Lookman scheitert an Mignolet – „Einer der


    Aus in Champions League  

    Champions League: Lookman scheitert an Mignolet – „Einer der schlechtesten Elferschützen“

    ©IMAGO

    Als Ademola Lookman (27) in der 61. Minuten beim Stand von 1:3 gegen Club Brügge zum Elfmeter antrat, waren die Chancen auf das Weiterkommen nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel für Atalanta gering – ein Treffer hätte die Hoffnung wieder geweckt. Es folgte der Fehlschuss gegen Simon Mignolet (36) und das Aus in den Playoffs der Champions League. Trainer Gian Piero Gasperini zeigte sich nach dem Spiel wenig begeistert von seinem Schützling: „Ich denke, er ist einer der schlechtesten Elfmeterschützen der Geschichte, selbst im Training tritt er sie wirklich schlecht.“

    Gasperini sah den ersten Fehlschuss Lookmans im Atalanta-Trikot seit seinem 9,35 Millionen Euro teuren Wechsel von RB Leipzig – zuvor traf er viermal vom Punkt. „De Ketelaere und Retegui waren auch da, er nahm den Ball auf der Welle der Euphorie. Es ist eine Geste, die mir absolut nicht gefallen hat“, so der 67 Jahre alte Erfolgstrainer. Lookman kam von der Bank und erzielte direkt nach der Pause das zwischenzeitliche 1:2, in der Folge war Mignolet unüberwindbar.

    In der Serie A hatte auch Top-Torjäger Mateo Retegui (25) zuletzt aus Elfmetern vergeben – 2024/25 verwandelte der Europa-League-Sieger von 2024 fünf seiner acht Strafstöße. Für Mignolet war es der zweite Elfer, der in dieser Saison nicht gegen ihn verwandelt werden konnte. In seiner 19 Jahre langen Profikarriere entschärfte er 16 von 74 Strafstößen. 

    Für Brügge ist es der zweite Einzug in das Achtelfinale der seit 1992/93 ausgetragenen Champions League, wo man auf Lille oder Aston Villa trifft. Der beste Lauf im Europapokal der Landesmeister endete 1978 erst im Finale am FC Liverpool.

    Die längsten Elferserien seit 2000

    Die längsten Elferserien seit 2000



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  • Champions League: Lookman scheitert an Mignolet – „Einer der

    Champions League: Lookman scheitert an Mignolet – „Einer der


    Aus in Champions League  

    Champions League: Lookman scheitert an Mignolet – „Einer der schlechtesten Elferschützen“

    ©IMAGO

    Als Ademola Lookman (27) in der 61. Minuten beim Stand von 1:3 gegen Club Brügge zum Elfmeter antrat, waren die Chancen auf das Weiterkommen nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel für Atalanta gering – ein Treffer hätte die Hoffnung wieder geweckt. Es folgte der Fehlschuss gegen Simon Mignolet (36) und das Aus in den Playoffs der Champions League. Trainer Gian Piero Gasperini zeigte sich nach dem Spiel wenig begeistert von seinem Schützling: „Ich denke, er ist einer der schlechtesten Elfmeterschützen der Geschichte, selbst im Training tritt er sie wirklich schlecht.“

    Gasperini sah den ersten Fehlschuss Lookmans im Atalanta-Trikot seit seinem 9,35 Millionen Euro teuren Wechsel von RB Leipzig – zuvor traf er viermal vom Punkt. „De Ketelaere und Retegui waren auch da, er nahm den Ball auf der Welle der Euphorie. Es ist eine Geste, die mir absolut nicht gefallen hat“, so der 67 Jahre alte Erfolgstrainer. Lookman kam von der Bank und erzielte direkt nach der Pause das zwischenzeitliche 1:2, in der Folge war Mignolet unüberwindbar.

    In der Serie A hatte auch Top-Torjäger Mateo Retegui (25) zuletzt aus Elfmetern vergeben – 2024/25 verwandelte der Europa-League-Sieger von 2024 fünf seiner acht Strafstöße. Für Mignolet war es der zweite Elfer, der in dieser Saison nicht gegen ihn verwandelt werden konnte. In seiner 19 Jahre langen Profikarriere entschärfte er 16 von 74 Strafstößen. 

    Für Brügge ist es der zweite Einzug in das Achtelfinale der seit 1992/93 ausgetragenen Champions League, wo man auf Lille oder Aston Villa trifft. Der beste Lauf im Europapokal der Landesmeister endete 1978 erst im Finale am FC Liverpool.

    Die längsten Elferserien seit 2000

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  • Handball: Dortmund scheitert in European League

    Handball: Dortmund scheitert in European League


    Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben in der European League schon vor dem Gruppenfinale keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Der Bundesligist verlor am Samstag beim rumänischen Vertreter Ramnicu Valcea mit 27:32 (10:18), in Gruppe B wird es das erhoffte “Endspiel” um die K.o.-Runde damit nicht geben: Am kommenden Samstag empfängt die Borussia die Norwegerinnen von Sola HK in der Dortmunder Westfalenhalle, unter dem Motto “Alle in die Halle” hofft der Klub auf mehr als 11.000 Zuschauer.

    Selbst ein Sieg reicht nun aber nicht mehr für Rang eins oder zwei. Dort stehen Ramnicu (9 Punkte) und Ikast HB aus Dänemark (6), es folgt der BVB (3). In Gruppe C hat dagegen die HSG Blomberg-Lippe das Weiterkommen bereits sicher. Am Samstagabend gelang bei JDA Bourgogne Dijon in Frankreich ein 28:27 (12:15), damit steht das Team ganz oben und kann nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden.

    In Gruppe A des zweitwichtigsten europäischen Wettbewerbs muss indes der Thüringer HC noch um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Am Samstag verlor das Team aus Erfurt in Norwegen bei Larvik HK mit 25:38 (12:20). Der HC, Larvik und Dunarea Braila aus Rumänien stehen nun bei jeweils sechs Punkten. Der Bundesligist spielt zum Abschluss am kommenden Wochenende allerdings in eigener Halle gegen das noch punktlose Schlusslicht CB Elche aus Spanien und hat damit beste Chancen.



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