Schlagwort: Remis

  • Castilla holt Remis beim Tabellenführer

    Castilla holt Remis beim Tabellenführer


    Es hätte wieder das Spiel des Gonzalo García werden können. Mit 21 Toren führt der nicht nur die interne Torschützenliste an, sondern auch die der dritten Liga – und das sogar mit Abstand. Am Sonntagmittag hätte sein 22. Saisontreffer folgen können bis müssen – doch der königliche Überflieger schoss in der Schlussphase aus elf Metern übers Tor. Und das gegen den Tabellenführer!

    Von Víctor Muñoz in der 82. Minute rausgeholt, blieb es nach Garcías Fehlschuss so immerhin bei einer Punkteteilung: ausnahmsweise mal ein 0:0 bei Real Madrid Castilla! Das kam in einer bisher launischen bis abwechslungsreichen Saison noch nicht allzu oft vor, auch dank García, trotzdem stehen die kleinen Blancos mittlerweile für Konstanz. In diesem Jahr noch ungeschlagen, war das Remis bei Spitzenreiter Antequera das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage – da fällt die zweite Punkteteilung aus diesem Zeitraum nicht allzu schwer ins Gewicht. Denn mit Abstiegssorgen hat die Truppe von Raúl González Blanco nichts mehr am Hut, stattdessen ist die Castilla in den letzten Wochen geklettert vom unteren ins obere Tabellendritten. Und steht mit nun 33 Punkten gemeinsam mit der Atlético-Reserve auf Rang sechs, wobei die Rojiblancos ihren 24. Spieltag noch absolvieren müssen.

    So bleibt in der Primera Federación Antequera noch auf dem einzigen direkten Aufstiegsplatz (41 Punkte), dahinter folgen auf den vier Playoff-Plätzen Real Murcia (39), Ibiza (38), Ceuta (38), Mérida (35) und dann schon Atlético (33) und die Castilla (33). Und da der Aufstieg nicht das primäre Saisonziel ist, eher ein „Nice to have“ liegen Raúl und Co. derzeit voll im Soll. Und können gegen Alcorcón (22. Februar, 20 Uhr) und bei Intercity (2. März, 12 Uhr) ihre Ungeschlagen-Serie weiter ausbauen. Auch wenn selbst Gonzalo García das Glück mal nicht hold sein sollte.


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  • Posch und Atalanta kommen nicht über Remis hinaus

    Posch und Atalanta kommen nicht über Remis hinaus


    Stefan Posch verhindert auch in seinem zweiten Ligaspiel für Atalanta Bergamo ein Gegentor. 

    Dennoch können “Gli Orobici” am 25. Spieltag der italienischen Serie nicht jubeln. Bergamo und Cagliari Calcio trennen sich mit 0:0. 

    Dabei entspricht das Ergebnis dem Spielgeschehen. Beide Teams schaffen es zu keinem Zeitpunkt, wirklich gefährlich zu werden. Nur einer von insgesamt sechs Abschlüssen, die es in den ersten 85 Minuten gibt, geht aufs Tor. 

    Erst in der Schlussphase erhöht Atalanta die Offensivbemühungen. Die Abschlüsse von De Ketalelaere (85.), Ederson (87.) können allerdings geblockt, sowie die insgesamt beste Möglichkeit von Vlahohic (89.) gehalten werden. 

    Somit bleibt es beim 0:0, wodurch Atalanta Bergamo zwar mit 51 Punkten Dritter bleibt. Inter Mailand (2., 54 Punkte) und SSC Napoli (1., 55 Punkte) können ihren Vorsprung noch an diesem Spieltag ausbauen. 


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  • Tarkowski in der Nachspielzeit: Everton holt Remis gegen

    Tarkowski in der Nachspielzeit: Everton holt Remis gegen



    Das letzte Merseyside-Derby im Goodison Park endete denkwürdig. Liverpool hatte nach Salahs 2:1 wie der sichere Sieger ausgesehen, bis Tarkowski mit der vorletzten Aktion die Heimfans in Ekstase versetzte.

    Die Everton-Fans feierten im Hintergrund ausgelassen, während James Tarkowski sich im Vordergrund feiern ließ.


    Die Everton-Fans feierten im Hintergrund ausgelassen, während James Tarkowski sich im Vordergrund feiern ließ.

    picture alliance / empics


    Zum 120. Mal liefen Fans des FC Liverpool am Mittwoch quer durch den Stanley Park and Garden von der Anfield Road zum Goodison Park. Bei dem rund viertelstündigen Fußweg schwelgten einige sicherlich noch deutlich mehr als üblich in Erinnerungen: Denn es war aufgrund von Evertons Stadionwechsel im kommenden Sommer ihr letzter Besuch im Gästeblock der “Grand Old Lady”, wo das erste Merseyside-Derby überhaupt am 13. Oktober 1894 ausgetragen worden war (3:0).


    Es gab früh eine Parallele zur Premiere. Denn wie vor 130 Jahren und vier Monaten ging Everton, das nach dem 0:2 gegen Bournemouth mit Mykolenko anstelle von Young begann, in Führung. Liverpool schlief bei einem flachen Freistoß Branthwaites von der Mittellinie, den Beto verwertete (11.).

    Mac Allister kontert Beto


    Der ohnehin schon stimmungsvolle Goodison Park stand anschließend Kopf, allerdings nur kurz. Denn nur etwas mehr als vier Minuten später köpfte Mac Allister Salahs Flanke platziert zum Ausgleich ein (16.) – ausgerechnet der Argentinier: Denn bei der ursprünglichen angesetzten Austragung Anfang Dezember, die aufgrund des Sturms “Darragh” verschoben worden war, hätte er gelbgesperrt gefehlt.


    So vielversprechend die Partie startete, so stark flachte sie auch anschließend ab. Das Geschehen auf dem Feld war geprägt von intensiven Zweikämpfen. Aus diesem Grund verzeichnete der erste Durchgang auch mehr Gelbe Karten als Chancen. Lediglich einmal näherten sich noch die Gäste an: Luis Diaz – einzig verbliebener Spieler nach dem 0:1 beim Zweitligisten Plymouth Argyle – hatte beim Nachsetzen allerdings nicht das nötige Glück (45.+5).

    Fans stürmen nach dem 2:2 aufs Feld


    Auch nach Wiederanpfiff taten sich die Reds gegen das engmaschige 4-4-2 der Gastgeber schwer. Sie fanden einfach die Räume zwischen den Linien nicht. Näher an einem Treffer waren da schon die druckvolleren Toffees: Die beste Möglichkeit vergab Doucouré per Kopf (54.), dazu zählte Branthwaites Tor aufgrund einer Abseitsposition von Vorbereiter O’Brien nicht (67.).


    Einen regulären Treffer erzielten dann plötzlich die Reds: Salah staubte erfolgreich ab und feierte bereits seinen 23. Auswärts-Scorerpunkt der laufenden Saison – Liga-Rekord, den Bestwert hatte Andy Cole in der Saison 1993/94 aufgestellt (21).


    Unters Tordach: James Tarkowski trifft spät zum Ausgleich.


    Unters Tordach: James Tarkowski trifft spät zum Ausgleich.
    IMAGO/Propaganda Photo


    Die Führung spielten die Reds clever runter bis zur achten Minute der Nachspielzeit, in der Tarkowski mit seinem Volleyhammer das Stadion zum Beben brachte. Die Fans stürmten daraufhin auf den Platz – einer feierte gar mit der Eckfahne – , mussten dann aber noch zittern. Da der Treffer nach langer VAR-Überprüfung Bestand hatte, endete der direkte Vergleich des Derbys im Goodison Park ausgeglichen: Beide Teams gewannen je 41-mal in der langjährigen Heimstätte der Toffees.


    Nach Schlusspfiff kam es dann noch zu unrühmlichen Szenen vor dem Gästeblock, weil Doucouré die LFC-Anhänger provozierte. In der Folge sahen der Mittelfeldspieler und Jones noch Gelb-Rot, dazu zeigte Michael Oliver auch dem meckernden Slot Rot.


    Durch den Patzer baute Liverpool den Abstand auf Arsenal “nur” auf sieben Zähler aus. Während Everton schon am Samstag wieder bei Crystal Palace gefordert ist (18.30 Uhr), sind die Reds erst am Sonntag wieder im Einsatz: Um 15 Uhr gastiert Wolverhampton im Anfield Stadium.



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  • Europa League: Roma rettet Remis in Porto über die Zeit

    Europa League: Roma rettet Remis in Porto über die Zeit



    Vor dem Rückspiel ist die Ausgangslage zwischen dem FC Porto und der AS Rom weiterhin völlig offen. Im Hinspiel kam es zu einem Remis, das die Römer in Unterzahl über die Zeit retteten.

    Schiedsrichter Tobias Stieler (Mitte) erlebte einen ereignisreichen Arbeitstag in Porto.


    Schiedsrichter Tobias Stieler (Mitte) erlebte einen ereignisreichen Arbeitstag in Porto.

    IMAGO/NurPhoto


    Für Portos neuen Coach Martin Anselmi war es das erste Spiel auf internationaler Bühne im europäischen Vereinsfußball. Mit dem späten 1:1 gegen Sporting hatte sein Team zuletzt Selbstvertrauen getankt, den Rückstand auf den Tabellenführer aber zugleich nicht verkürzen können.


    Die Römer wiederum hatten jüngst mit 1:0 beim FC Venedig gewonnen, rangieren in der Serie A aber weiterhin im Tabellenmittelfeld. Der deutsche Legionär Hummels kehrte ins Aufgebot zurück, nahm beim Team von Trainer Claudio Ranieri allerdings zunächst auf der Bank Platz.

    Dybala verletzt – Celik mit der Führung


    Die Partie im Estadio do Dragao begann äußerst vielversprechend und hielt auf beiden Seiten bereits frühzeitig erste vielversprechende Gelegenheiten bereit. Während Porto einen Konter nicht sauber zu Ende spielte (5.), verpassten Dovbyk (11.) und Dybala (18.) auf der Gegenseite die Führung.


    In der Folge rückte Schiedsrichter Tobias Stieler zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens, sah er sich doch dazu gezwungen, zahlreiche Ermahnungen und Verwarnungen auszusprechen. Bis zur Pause zückte der deutsche Referee gleich sechsmal die Gelbe Karte, der Spielfluss litt spürbar unter den zahlreichen Unterbrechungen. Zudem musste Dybala das Feld nach 40 Minuten angeschlagen verlassen.


    Ganz ohne weiteres Highlight sollte der erste Abschnitt jedoch nicht enden – und plötzlich zappelte der Ball tatsächlich noch im Netz. Perez’ ungewollte Vorlage nutzte der aufgerückte Celik eiskalt zum 1:0 aus Roma-Sicht aus (45.+5).

    Porto gleicht aus – Rom gerät in Unterzahl


    Wie schon der erste Durchgang begann der zweite ebenfalls aussichtsreich, denn nach unter einer halben Minute scheiterte Rodrigo Mora aus der Drehung an Svilar. Weitere nennenswerte Aktionen ließen anschließend bis nach der Stundemarke auf sich warten – darunter eine Gelbe Karte für Cristante (63.), ein Distanzschuss von Pisilli (64.) und ein Kopfball von Cristante (66.).


    Nahezu aus dem Nichts wendete sich das Blatt schließlich zugunsten der Hausherren, die in der 67. Minute ausglichen. Mouras Linksschuss aus der zweiten Reihe fälschte Baldanzi noch entscheidend und unhaltbar für Svilar ab – und es sollte noch schlimmer kommen für die Roma. Nur fünf Minuten später nämlich zückte der Referee die Gelb-Rote Karte, nachdem Cristante im Laufduell mit Fabio Viera zugelangt hatte.


    In über 20-minütiger Unterzahl retteten die Italiener das Remis trotz Portos Schlussoffensive über die Zeit, sodass die Ausgangslage vor dem Rückspiel nächste Woche (Donnerstag, 18.45 Uhr) völlig offen ist. Für die beiden Teams geht es am Wochenende derweil erstmal auf nationaler Ebene weiter, wenn Porto in Faro (Sonntag, 19 Uhr) und Rom eine Stunde zuvor in Parma gastiert.



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  • Ajax siegt, AS Rom ohne Hummels nur Remis

    Ajax siegt, AS Rom ohne Hummels nur Remis


    Ajax Amsterdam hat in der Europa League einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale geschafft. Der niederländische Topklub, im Achtelfinale möglicher Gegner von Bundesligaklub Eintracht Frankfurt, gewann das Hinspiel des Play-off-Duells mit Union Saint-Gilloise aus Belgien auswärts mit 2:0 (0:0).

    Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgten Christian Rasmussen (59.) und der erst 16 Jahre alte Belgier Jorthy Mokio (71.) auf einem deutlich ramponierten Rasen für die Treffer der Gäste. Ajax geht nun mit einer komfortablen Ausgangsposition in das Rückspiel im eigenen Stadion in einer Woche (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Conference League und bei RTL).

    Die Frankfurter dürfen dank ihrem fünften Tabellenplatz in der neuen Ligaphase pausieren und müssen erst im Achtelfinale wieder antreten. Neben Ajax und Saint-Gilloise könnte auch der Sieger der Paarung PAOK Saloniki gegen FCSB Bukarest auf das Team von Trainer Dino Toppmöller treffen.

    Hummels nur auf der Bank

    Mit Mats Hummels als Auswechselspieler hat die AS Rom einen großen Schritt Richtung Europa-League-Achtelfinale verpasst. Beim FC Porto kamen die Italiener am Donnerstag im Play-off-Hinspiel nur zu einem 1:1 (1:0). Weltmeister Hummels, der in der Serie A zuletzt von Trainer Claudio Ranieri geschont worden war, saß 90 Minuten auf der Bank.

    Im Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 im F.A.Z.-Liveticker zur Conference League und bei RTL) im heimischen Olympiastadion müssen die Römer nun gewinnen, um das Ticket für die Runde der letzten acht zu lösen. In Porto brachte Zeki Celik (45.+5) die Gäste in Führung, Francisco Moura (67.) glich für die Portugiesen aus. Roms Bryan Cristante (72.) sah im zweiten Durchgang wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.



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