El jugador egipcio ha optado por rechazar la oferta del Liverpool.
Informa Sky Sports que el Liverpool se acercó a Mohamed Salah para presentarle una oferta de renovación, pero dicho contrato está muy por debajo de lo que esperaba el futbolista y ha decidido no aceptarla.
Se habla de que el sueldo ofrecido es más bajo que el que actualmente percibe, por lo que Mohamed Salah no está contento.
Der Meister Manchester City empfängt am 26. Spieltag der Premier League den FC Liverpool. So verfolgt ihr das Duell im Free-TV, Livestream und Liveticker.
Das nächste Topspiel in der Premier League steht an! Am 26. Spieltag trifft der amtierende Meister Manchester City auf den FC Liverpool.
Die Vorzeichen vor diesem Duell am Sonntagabend im Etihad Stadium von Manchester sind doch überraschend deutlich – und zwar zugunsten der Gäste.
Der FC Liverpool, gecoacht von Jürgen Klopps Nachfolger Arne Slot, führt die Premier League mit 61 Punkten souverän an, somit könnte der Niederländer schon in seiner ersten Saison bei den “Reds” den Meistertitel einfahren.
Während Liverpool vom Titel träumen darf, strauchelt Manchester City doch bedenklich.
Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hat aufgrund einer unglaublichen Schwächephase in den zurückliegenden Monaten den Anschluss an Liverpool komplett verloren. Die “Citizens” liegen vor dem Spieltag mit 44 Punkten nur auf Rang 4.
Das Hinrunden-Duell in der Premier League verlor ManCity Anfang Dezember 2024 zudem mit 0:2 an der Anfield Road. Cody Gakpo und Mohamed Salah sorgten damals für die Tore im Topspiel. Für Liverpool war dies der erste Sieg seit Oktober 2022 gegen ManCity.
ManCity vs. Liverpool live: Wer überträgt im TV?
Im Free-TV wird die Premier League in dieser Saison nur vereinzelt in Kooperation mit RTL gezeigt – diese Partie allerdings nicht. Im Pay-TV hält Sky die Rechte an der Übertragung der höchsten englischen Spielklasse. Um die entsprechenden Sky-Sender zu empfangen, muss zuvor allerdings ein Pay-TV-Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen werden.
Premier League live: Wo läuft Manchester City gegen Liverpool im Stream?
Wer einen Pay-TV-Vertrag bei Sky hat, kann den Livestream zur Partie via Sky Go abspielen. Alternativ findet sich dieser auch nach Abschluss eines kostenpflichtigen Abos bei WOW TV.
FC Liverpool zu Gast bei Manchester City: Wo gibt’s einen Liveticker?
Wie gewohnt könnt ihr die Partie im Liveticker auf ran.de oder in der ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store) verfolgen.
El Manchester City comenzará una reestructuración y existen tres jugadores que están más fuera que dentro.
Informa Mirror qué Kevin De Bruyne, Bernando Silva y Jack Grealish saldrán del Manchester City en el próximo mercado de fichajes de verano, debido a que Pep Guardiola ha pedido su salida, ya que considera que necesita reestructurar la plantilla y no entran en planes.
Estos tres futbolistas ya saben que están fuera del equipo, por lo que sus agentes han comenzado a ofrecerlos a diferentes clubes de Europa y de Arabia Saudí.
Der Meister Manchester City empfängt am 26. Spieltag der Premier League den FC Liverpool. So verfolgt ihr das Duell im Free-TV, Livestream und Liveticker.
Das nächste Topspiel in der Premier League steht an! Am 26. Spieltag trifft der amtierende Meister Manchester City auf den FC Liverpool.
Die Vorzeichen vor diesem Duell am Sonntagabend im Etihad Stadium von Manchester sind doch überraschend deutlich – und zwar zugunsten der Gäste.
Der FC Liverpool, gecoacht von Jürgen Klopps Nachfolger Arne Slot, führt die Premier League mit 61 Punkten souverän an, somit könnte der Niederländer schon in seiner ersten Saison bei den “Reds” den Meistertitel einfahren.
Während Liverpool vom Titel träumen darf, strauchelt Manchester City doch bedenklich.
Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hat aufgrund einer unglaublichen Schwächephase in den zurückliegenden Monaten den Anschluss an Liverpool komplett verloren. Die “Citizens” liegen vor dem Spieltag mit 44 Punkten nur auf Rang 4.
Das Hinrunden-Duell in der Premier League verlor ManCity Anfang Dezember 2024 zudem mit 0:2 an der Anfield Road. Cody Gakpo und Mohamed Salah sorgten damals für die Tore im Topspiel. Für Liverpool war dies der erste Sieg seit Oktober 2022 gegen ManCity.
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Die Vorzeichen vor diesem Duell am Sonntagabend im Etihad Stadium von Manchester sind doch überraschend deutlich – und zwar zugunsten der Gäste.
Der FC Liverpool, gecoacht von Jürgen Klopps Nachfolger Arne Slot, führt die Premier League mit 61 Punkten souverän an, somit könnte der Niederländer schon in seiner ersten Saison bei den “Reds” den Meistertitel einfahren.
Während Liverpool vom Titel träumen darf, strauchelt Manchester City doch bedenklich.
Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hat aufgrund einer unglaublichen Schwächephase in den zurückliegenden Monaten den Anschluss an Liverpool komplett verloren. Die “Citizens” liegen vor dem Spieltag mit 44 Punkten nur auf Rang 4.
Das Hinrunden-Duell in der Premier League verlor ManCity Anfang Dezember 2024 zudem mit 0:2 an der Anfield Road. Cody Gakpo und Mohamed Salah sorgten damals für die Tore im Topspiel. Für Liverpool war dies der erste Sieg seit Oktober 2022 gegen ManCity.
ManCity vs. Liverpool live: Wer überträgt im TV?
Im Free-TV wird die Premier League in dieser Saison nur vereinzelt in Kooperation mit RTL gezeigt – diese Partie allerdings nicht. Im Pay-TV hält Sky die Rechte an der Übertragung der höchsten englischen Spielklasse. Um die entsprechenden Sky-Sender zu empfangen, muss zuvor allerdings ein Pay-TV-Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen werden.
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Fast 150 neue Spieler in sieben Jahren: Das spezielle Erfolgsrezept von Nottingham Forest
Der Traditionsverein steht zurzeit auf Rang drei der Premier League. Der Erfolg kam mit dem neuen Trainer und vor allem auch durch das Geld eines zornigen Milliardärs.
Publiziert: 19.02.2025, 20:02
In Nottingham haben sie derzeit viel zu bejubeln: Chris Wood und Anthony Elanga (rechts) feiern ein Tor gegen Bournemouth.
Foto: Michael Regan (Getty Images)
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In Kürze:
Nottingham Forest überrascht mit einem beeindruckenden dritten Platz in der englischen Premier League.
Der griechische Milliardär Evangelos Marinakis hat über 400 Millionen Franken investiert.
Trainer Nuno Espírito Santo führte das Team in kurzer Zeit zu bemerkenswertem Erfolg.
Marinakis’ umstrittener Führungsstil spiegelt sich in häufigen Transfers und Trainerwechseln wider.
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Fussballmärchen. Nottingham Forest spielt sich in der laufenden Saison bis auf den dritten Rang der Premier League vor. Im Team tummeln sich Namen, die beim durchschnittlichen hiesigen Fussballfan nicht die grosse Euphorie erzeugen: Murillo, Ola Aina, Chris Wood – sie könnten bald auf der europäischen Bühne für Aufregung sorgen.
Der Erfolg kommt unerwartet, aber nicht ganz zufällig. Die Investitionen seit dem Aufstieg 2022 sind enorm, der Spielerverschleiss grenzt an Absurdität. Etwas über 400 Millionen Schweizer Franken hat Nottingham in den letzten rund zweieinhalb Jahren ausgegeben. Zum Vergleich: Tabellenführer Liverpool investierte in dieser Zeit rund 340 Millionen Franken.
Das Geld für die Investitionen stammt aus der Tasche des griechischen Milliardärs Evangelos Marinakis, der den Club 2017 zu 80 Prozent übernahm – mit grossen Ambitionen. Zu dieser Zeit steht der taumelnde Traditionsverein auf den hinteren Rängen der Zweitklassigkeit. Weit weg von der Blütezeit der Siebzigerjahre, als Nottingham einst den einzigen Meistertitel (1978) und zweimal den Europacup der Landesmeister (1979, 1980) gewann. Später rutschte der Club aus der Stadt, in der sich die Legende von Robin Hood zugetragen haben soll, sogar bis in die Drittklassigkeit ab.
Präsident Marinakis, der sich anders als der Held aus dem späten Mittelalter nicht für soziale Gerechtigkeit, sondern vielmehr für Erfolge im Fussball interessiert, ist bekannt für grosse Ankündigungen und ein nicht immer ganz sittliches Benehmen. Beim Amtsantritt lässt er verlauten, den Club wieder in eine ähnlich glorreiche Zeit wie vor rund 50 Jahren zurückführen zu wollen.
Der schwerreiche Mann stapft über den Platz seines Clubs: Evangelos Marinakis ist Mehrheitseigner von Nottingham Forest.
Foto: Michael Regan (Getty Images)
In der Funktion des Mehrheitseigners von Olympiakos Piräus bedroht und beleidigt Marinakis nach einem Spiel den Schiedsrichter derart massiv, dass ihm ein griechisches Sportgericht ein fünfmonatiges Stadioninnenraum-Verbot auferlegt. Und auch in England sorgt Marinakis’ Umgang mit Unparteiischen für Aufsehen: Ende 2024 soll er einem Schiedsrichter nach einem Spiel Nottinghams gegen Fulham vor die Füsse gespuckt haben, der englische Verband erteilte dem Präsidenten daraufhin für fünf Spiele Stadionverbot.
«Ihr seid nicht einmal das Toilettenpapier in unserem Trainingszentrum wert»
In der illustren Runde von Clubbesitzern gehört der Grieche, der auch beim portugiesischen Rio Ave FC Mehrheitseigner ist, wahrlich nicht zu den Gemässigten. Wenig überraschend sieht auch die Transferkultur Nottinghams eher unkonventionell aus. In der Saison nach dem Aufstieg verpflichtet der Club aus den Midlands stolze 30 neue Spieler, darunter mit Remo Freuler auch einen Schweizer Nationalspieler, der den Verein nach einem Jahr wieder verlässt. Seit Marinakis’ Übernahme 2017 amteten in Nottingham schon sieben Trainer, und der Club verpflichtete nahezu 150 Spieler.
Es sind Zahlen, die nicht gerade Erfolg versprechend oder auch nur annähernd nachhaltig wirken. Der Club kann in der Premier League nach dem Aufstieg auch zweimal nur knapp dem Abstieg entkommen. Unter Trainer Nuno Espírito Santo nimmt das Team aber enorm an Fahrt auf. Seit Dezember 2023 steht der Portugiese nun an der Seitenlinie – mit ihm kommt der Höhenflug.
Mit ihm kam Konstanz auf dem Trainerposten – und der sportliche Erfolg: Nuno Espirito Santo.
Foto: David Rogers (Getty Images)
Mit Ryan Yates steht nur noch ein Spieler aus der Aufstiegsmannschaft im Kader. Transformation vor Tradition ist das Credo von Marinakis, der mit Reedereien ein Vermögen angehäuft hat. Laut Forbes soll der Grieche, dessen Vater schon als Reeder tätig war, rund 4 Milliarden Dollar schwer sein.
Ebenso wie der Reichtum gehört auch eine gesunde Portion Zorn zum Patriarchen, der einst bei Olympiakos Piräus die Spieler nach einer schwachen Saison mit den Worten «Ihr seid nicht einmal das Toilettenpapier in unserem Trainingszentrum wert» beleidigte. Einen Monat zuvor hatte er die Spieler mit einer Gesamtbusse von 400’000 Euro bestraft und ihnen die Möglichkeit eröffnet, besser gleich in den Urlaub zu gehen.
Anklagen wegen Spielmanipulationen oder Schmuggel von 2,1 Tonnen Heroin auf einem seiner Frachter: Marinakis musste auch immer wieder vor Gericht antraben. In keinem der Fälle wurde Marinakis verurteilt. Die Persona des Präsidenten ist einigen Fans dennoch nicht ganz genehm.
Im Sommer 2024 feierten in Piräus aber sicherlich auch die Kritischen mit den weiteren Zehntausenden Anhängern den Gewinn der Conference League, den ersten Europacup-Titel überhaupt für ein griechisches Team. Und in Nottingham träumen sie weiter davon, dass die Zukunft nun ebenso rosig wird wie die bald schon 50-jährigen Gedanken.
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Loris Brasser ist Redaktor im Ressort Sport und berichtet vorwiegend über Fussball.Mehr Infos
Jonas Scheuermann hat den Sprung von der Kreisliga in die Premier League geschafft – und bleibt dennoch seinem Heimatverein SV Waldeck Obermenzing treu. Als Co-Trainer von Fabian Hürzeler bei Brighton & Hove Albion vergisst er seine Wurzeln nicht. Eine Geschichte von Bodenständigkeit, Freundschaft und der engen Verbindung zum Amateurfußball.
Als Assistent von Fabian Hürzeler (li.) arbeitet Jonas Scheuermann bei Brighton & Hove Albion.
Jonas Scheuermann stand viele Jahre an der Seitenlinie eines typischen Kreisligaplatzes: Holpriger Rasen, verblasste Linien, ein Tor, das aus der Ferne noch gerade steht, der hohe Zaun im Hintergrund wirkt eher wie ein Gefängnis für den Ball als ein Schutz. Es roch nach feuchtem Gras, Sportsalbe und der unverkennbaren Mischung aus Bier und Bratwurst. Zuschauer lehnten an der niedrigen Barriere, die den Abstand zu den Spielern markierte. Der 38-Jährige war die Seele des SV Waldeck Obermenzing, einem Verein im Münchner Westen. Heute coacht er in einem Premier-League-Stadion, umgeben von tausenden Fans.
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Der FC Bayern streckt seine Fühler offenbar nach einem Star aus der Premier League aus, für den im vergangenen Wintertransferfenster beinahe ein Transferrekord gebrochen worden wäre.
Kaoru Mitoma war noch vor Kurzem ein extrem begehrter Mann. Verschiedenen Medienberichten zufolge scheiterte das saudische Al-Nassr im vergangenen Transferfenster zunächst mit einem Angebot bei Brighton & Hove Albion, legte dann aber nach – und zwar mit einer XXL-Offerte.
Demnach wartete Al-Nassr im Anschluss mit einem Angebot in Höhe von 108 Millionen Euro auf, das gleichzeitig dem teuersten Transfer aller Zeiten nach Saudi-Arabien entsprochen hätte. Al-Nassr blieb mit seinen finanziell hochwertigen Anstrengungen allerdings ohne Erfolg, Mitoma spielt noch immer im Brighton-Dress.
Bayern und Napoli mit Interesse an Kaoru Mitoma
Im kommenden Sommer könnte wieder ein hohes Angebot an der Südküste Englands eingehen. Wie das Portal TBR Football berichtet, interessieren sich der FC Bayern und der SSC Neapel für Mitoma, der in der nächsten Saison unbedingt in der Champions League spielen möchte. Das können ihm die zwei Interessenten sehr wahrscheinlich bieten.
Napoli suchte in den vergangenen Wochen nach einem Ersatz für den nach Paris gewechselten Khvicha Kvaratskhelia, scheiterte allerdings mit seinen Bemühungen um Dortmunds Karim Adeyemi. Mitoma hat in dieser Saison nicht ganz die Leistungen erbracht, die er in der Vorsaison zeigte. Der Nationalspieler aus Japan kommt in 28 Spielen dennoch auf zehn Torbeteiligungen.
Mitoma kommt auf der linken offensiven Außenbahn zum Einsatz, wo bei den Bayern Kingsley Coman nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Der Franzose soll den deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer verlassen, am besten in Richtung Saudi-Arabien. Mitoma wäre ein geeichter Nachfolger. Eine dreistellige Millionensumme werden die Bayern aber sicher nicht bezahlen.
Mit seinem ersten Hattrick hat Omar Marmoush des wankende Fußball-Imperium Manchester City fulminant vom Champions-League-Frust befreit. Der 80-Millionen-Euro-Zugang von Eintracht Frankfurt traf beim 4:0 (3:0) im Premier-League-Spiel gegen Newcastle United in der 19., 24. und 33. Minute.
Vier Tage nach der Heim-Niederlage gegen Real Madrid im Hinspiel der Playoffs zum Achtelfinale rappelte sich ManCity schnell wieder hoch. Marmoush traf erst mit einem Lupfer, dann mit einem abgefälschten Schuss und letztlich als Vollender eines Solos seines Teamkollegen Savinho. Das vierte Tor erzielte James McAtee (84.). City nimmt als Vierter zumindest wieder Kurs auf die Königsklasse.
Das könnte Sie auch interessieren: Beliebte Sportschau-Moderatorin Lea Wagner trifft Zukunfts-Entscheidung
Gegen Real hatte Erling Haaland zwar doppelt getroffen – dennoch sieht es für City vor dem Rückspiel am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) im Estadio Bernabeu schlecht aus. Real siegte durch ein spätes Tor von Jude Bellingham 3:2. Seit der Einführung der Champions League zur Saison 1992/1993 sind die Königlichen nie vor dem Achtelfinale ausgeschieden. (sid/mp)
Fast 150 neue Spieler in sieben Jahren: Das spezielle Erfolgsrezept von Nottingham Forest
Der Traditionsverein steht zurzeit auf Rang drei der Premier League. Der Erfolg kam mit dem neuen Trainer und vor allem auch durch das Geld eines zornigen Milliardärs.
Publiziert heute um 20:02 Uhr
In Nottingham haben sie derzeit viel zu bejubeln: Chris Wood und Anthony Elanga (rechts) feiern ein Tor gegen Bournemouth.
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In Kürze:
Nottingham Forest überrascht mit einem beeindruckenden dritten Platz in der englischen Premier League.
Der griechische Milliardär Evangelos Marinakis hat über 400 Millionen Franken investiert.
Trainer Nuno Espírito Santo führte das Team in kurzer Zeit zu bemerkenswertem Erfolg.
Marinakis’ umstrittener Führungsstil spiegelt sich in häufigen Transfers und Trainerwechseln wider.
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Fussballmärchen. Nottingham Forest spielt sich in der laufenden Saison bis auf den dritten Rang der Premier League vor. Im Team tummeln sich Namen, die beim durchschnittlichen hiesigen Fussballfan nicht die grosse Euphorie erzeugen: Murillo, Ola Aina, Chris Wood – sie könnten bald auf der europäischen Bühne für Aufregung sorgen.
Der Erfolg kommt unerwartet, aber nicht ganz zufällig. Die Investitionen seit dem Aufstieg 2022 sind enorm, der Spielerverschleiss grenzt an Absurdität. Etwas über 400 Millionen Schweizer Franken hat Nottingham in den letzten rund zweieinhalb Jahren ausgegeben. Zum Vergleich: Tabellenführer Liverpool investierte in dieser Zeit rund 340 Millionen Franken.
Das Geld für die Investitionen stammt aus der Tasche des griechischen Milliardärs Evangelos Marinakis, der den Club 2017 zu 80 Prozent übernahm – mit grossen Ambitionen. Zu dieser Zeit steht der taumelnde Traditionsverein auf den hinteren Rängen der Zweitklassigkeit. Weit weg von der Blütezeit der Siebzigerjahre, als Nottingham einst den einzigen Meistertitel (1978) und zweimal den Europacup der Landesmeister (1979, 1980) gewann. Später rutschte der Club aus der Stadt, in der sich die Legende von Robin Hood zugetragen haben soll, sogar bis in die Drittklassigkeit ab.
Präsident Marinakis, der sich anders als der Held aus dem späten Mittelalter nicht für soziale Gerechtigkeit, sondern vielmehr für Erfolge im Fussball interessiert, ist bekannt für grosse Ankündigungen und ein nicht immer ganz sittliches Benehmen. Beim Amtsantritt lässt er verlauten, den Club wieder in eine ähnlich glorreiche Zeit wie vor rund 50 Jahren zurückführen zu wollen.
Der schwerreiche Mann stapft über den Platz seines Clubs: Evangelos Marinakis ist Mehrheitseigner von Nottingham Forest.
Foto: Michael Regan (Getty Images)
In der Funktion des Mehrheitseigners von Olympiakos Piräus bedroht und beleidigt Marinakis nach einem Spiel den Schiedsrichter derart massiv, dass ihm ein griechisches Sportgericht ein fünfmonatiges Stadioninnenraum-Verbot auferlegt. Und auch in England sorgt Marinakis’ Umgang mit Unparteiischen für Aufsehen: Ende 2024 soll er einem Schiedsrichter nach einem Spiel Nottinghams gegen Fulham vor die Füsse gespuckt haben, der englische Verband erteilte dem Präsidenten daraufhin für fünf Spiele Stadionverbot.
«Ihr seid nicht einmal das Toilettenpapier in unserem Trainingszentrum wert»
In der illustren Runde von Clubbesitzern gehört der Grieche, der auch beim portugiesischen Rio Ave FC Mehrheitseigner ist, wahrlich nicht zu den Gemässigten. Wenig überraschend sieht auch die Transferkultur Nottinghams eher unkonventionell aus. In der Saison nach dem Aufstieg verpflichtet der Club aus den Midlands stolze 30 neue Spieler, darunter mit Remo Freuler auch einen Schweizer Nationalspieler, der den Verein nach einem Jahr wieder verlässt. Seit Marinakis’ Übernahme 2017 amteten in Nottingham schon sieben Trainer, und der Club verpflichtete nahezu 150 Spieler.
Es sind Zahlen, die nicht gerade Erfolg versprechend oder auch nur annähernd nachhaltig wirken. Der Club kann in der Premier League nach dem Aufstieg auch zweimal nur knapp dem Abstieg entkommen. Unter Trainer Nuno Espírito Santo nimmt das Team aber enorm an Fahrt auf. Seit Dezember 2023 steht der Portugiese nun an der Seitenlinie – mit ihm kommt der Höhenflug.
Mit ihm kam Konstanz auf dem Trainerposten – und der sportliche Erfolg: Nuno Espirito Santo.
Foto: David Rogers (Getty Images)
Mit Ryan Yates steht nur noch ein Spieler aus der Aufstiegsmannschaft im Kader. Transformation vor Tradition ist das Credo von Marinakis, der mit Reedereien ein Vermögen angehäuft hat. Laut Forbes soll der Grieche, dessen Vater schon als Reeder tätig war, rund 4 Milliarden Dollar schwer sein.
Ebenso wie der Reichtum gehört auch eine gesunde Portion Zorn zum Patriarchen, der einst bei Olympiakos Piräus die Spieler nach einer schwachen Saison mit den Worten «Ihr seid nicht einmal das Toilettenpapier in unserem Trainingszentrum wert» beleidigte. Einen Monat zuvor hatte er die Spieler mit einer Gesamtbusse von 400’000 Euro bestraft und ihnen die Möglichkeit eröffnet, besser gleich in den Urlaub zu gehen.
Anklagen wegen Spielmanipulationen oder Schmuggel von 2,1 Tonnen Heroin auf einem seiner Frachter: Marinakis musste auch immer wieder vor Gericht antraben. In keinem der Fälle wurde Marinakis verurteilt. Die Persona des Präsidenten ist einigen Fans dennoch nicht ganz genehm.
Im Sommer 2024 feierten in Piräus aber sicherlich auch die Kritischen mit den weiteren Zehntausenden Anhängern den Gewinn der Conference League, den ersten Europacup-Titel überhaupt für ein griechisches Team. Und in Nottingham träumen sie weiter davon, dass die Zukunft nun ebenso rosig wird wie die bald schon 50-jährigen Gedanken.
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