Da kommen gleich schlechte Erinnerungen hoch! Im Norden von Deutschland will Borussia Dortmund seine Trendwende vorantreiben. Nach dem Kantersieg gegen Union Berlin geht es für den BVB am Samstag (1. März) zu St. Pauli.
Für die Borussia könnte der Ausgang dieser Partie maßgeblich darüber entscheiden, wie die restliche Saison verläuft. Das weiß natürlich auch der DFB und schickt einen seiner erfahrensten Schiedsrichter zu St. Pauli gegen den BVB. Bei manchem schwarzgelben Fan sorgt diese Entscheidung aber für Bauchschmerzen.
St. Pauli – BVB: Stieler pfeift
Tobias Stieler führt die beiden Mannschaften am Samstagabend auf das Feld des Millerntorstadions. Das gab der DFB auf seiner Website bekannt. Der 43-jährige Oberhausener ist mit bisher 190 Einsätzen im deutschen Oberhaus einer der erfahrensten Referees.
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Ihm zur Seite stehen die beiden Linienrichter Christian Gittelmann und Mark Borsch. Aus dem Kölner Keller wird bei strittigen Situationen bei St. Pauli – BVB Videoassistent Robert Schröder dazugeschaltet.
BVB unter Stieler zuletzt durchwachsen
Der erste Gedanke der Dortmunder Fans dürfte wohl sein: Hoffentlich geht es in Hamburg nicht so weiter wie zuletzt unter Stieler. Insgesamt ist es allein in dieser Saison bereits die vierte Partie, die er mit Dortmunder Beteiligung pfeift. Am 9. Spieltag konnte der Pott-Klub daheim zwar noch gegen Leipzig gewinnen, danach folgten allerdings zwei maue Auftritte.
So leitete Stieler auch die Spiele des BVB in Gladbach (1:1) und zuhause gegen Leverkusen, wo es eine 2:3-Niederlage setzte und die Borussia schon nach acht Minuten mit 0:2 zurücklag. Auch ansonsten erlebte Stieler zuletzt immer mal Dortmunder Aussetzer auf dem Platz mit – so beim 0:3 am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison in Mainz. Wie tritt der BVB wohl bei St. Pauli unter Stielers Leitung auf?
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Und dann gibt es da noch ein Spiel aus dem Jahr 2020, das einige Dortmund-Anhänger Stieler immer noch übel nehmen. Damals waren die Bayern zum Meisterschaftsendspiel in Dortmund zu Gast. Bei einer strittigen Handsszene entschied Stieler damals nicht auf Strafstoß für die Borussia. Bayern gewann 1:0 und krönte sich kurz danach zum Meister. Insgesamt ist die Borussen-Bilanz unter dem Referee mit 21 Siegen in 34 Spielen aber mehr als positiv.
Am Samstag kommt es in der höchsten deutschen Spielklasse zum Aufeinandertreffen zwischen dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund. Marktwerttechnisch scheint der Sieger vor dieser Partie bereits festzustehen, denn während die Gäste einen Kaderwert von 473 Millionen Euro haben, liegt der Wert der Hausherren bei nur 54 Millionen Euro. Individuell sind die Borussen also um einige Klassen besser und sollten die Begegnung daher auch dominieren. Wie wahrscheinlich ein Sieg der Gastmannschaft aber wirklich ist, wollen wir in unserer St. Pauli vs. Dortmund Prognose etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Inhaltsverzeichnis
Dabei schauen wir uns zuerst die Heim- bzw. Auswärtsbilanz der beiden Mannschaften an. Wirklich aufschlussreich ist dieser Quervergleich aber nicht, denn besonders heim- bzw. auswärtsstark sind die zwei Teams bisher nicht. Die Hausherren konnten im eigenen Stadion nämlich nur zwei ihrer elf Heimspiele gewinnen und stellen damit eine der schwächsten Heimmannschaften (17.) der Liga. Auf Seiten der Borussen sieht es allerdings nicht besser aus, denn auch der BVB konnte nur zwei seiner elf Auswärtsspiele für sich entscheiden. Das wird auch der Grund dafür sein, weshalb die St. Pauli vs. Dortmund Quote für einen Sieg der Auswärtsmannschaft doch noch relativ hoch ist.
St. Pauli – Borussia Dortmund Quoten | 3 Top-Tipps
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Schauen wir uns allerdings die letzten Spiele der beiden Mannschaften an, müssen wir feststellen, dass die Gastgeber deutlich schlechter in Form sind als die Gäste. Die Kiezkicker holten aus den letzten acht Ligaspielen nur sieben Punkte und blieben dabei gleich fünfmal ohne einen eigenen Treffer. Auf Seiten der Gastmannschaft lief es zuletzt deutlich besser, denn der BVB holte im gleichen Zeitraum immerhin 14 Zähler und verlor dabei nur zwei Partien. Formtechnisch drängt sich der St. Pauli vs. Dortmund Tipp auf einen Auswärtssieg also deutlich mehr auf. Gute Quoten auf eine dominante Vorstellung der Kovac-Truppe liefert zum Beispiel Winamax, wo Neukunden einen starken Willkommensbonus von bis zu 100 Euro in Freebets bekommen können. Hierfür einfach auf das untere Banner klicken!
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St. Pauli vs. Dortmund Prognose KI
Die künstliche Intelligenz hat für die Begegnung am Samstagnachmittag eine Value-Wettoption herausgefiltert, die für ein Spiel der Dortmunder eher untypisch ist. Die KI rechnet bei diesem Duell mit 0.85 Toren der Gastgeber und mit 1.46 Treffern der Gastmannschaft. In Summe ergibt das einen Wert von 2.31. Die Buchmacher rechnen jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 51.2% mit mehr als 2.5 Treffern. Somit bringt der St. Pauli vs. Dortmund KI Tipp auf unter 2.5 Tore durchaus Value mit sich. Hier deckt sich meine Analyse vorerst mit der St. Pauli vs. Dortmund KI Prognose der Wettbasis, denn auch ich rechne mit einer torarmen Partie.
KI Prognose St. Pauli vs. Dortmund:
Unter 2.5 Tore zu 2.05
Wettquoten Stand: 27.02.2025, 12:00
St. Pauli – Statistik & aktuelle Form
Für den FC St. Pauli war bereits vor der Saison klar, dass es als Aufsteiger verdammt schwierig wird, die Klasse zu halten. Mit nur 21 Punkten aus den ersten 23 Spielen hat sich das bislang auch bestätigt. Dennoch steht das Team von Alexander Blessin aktuell noch über dem Strich und würde — Stand jetzt – im deutschen Oberhaus verbleiben. Der VfL Bochum, aktuell auf dem Relegationsplatz stehend, hat allerdings nur vier Zähler weniger auf dem Konto und ist somit noch in Reichweite. Im Kampf um den Klassenerhalt wäre ein Punktgewinn somit verdammt wichtig.
St. Pauli fehlt die Offensivqualität
Mit nur 18 Toren in 23 Ligaspielen (Ø 0.78) stellen die Kiezkicker die schwächste Offensive der Bundesliga. Selbst Holstein Kiel, die aktuell das Tabellenschlusslicht bilden, hat fast doppelt so viele Treffer erzielt wie die Hausherren. Es ist daher auch keine Überraschung, dass die Mannschaft von Alexander Blessin schon 13 Mal ohne einen eigenen Treffer blieb und somit in nur 44% der Spiele den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Daheim ist die Quote sogar noch schlechter und liegt bei nur 27% – ein katastrophaler Wert. Selbst gegen die zuletzt so anfällige Defensive der Borussia ist ein Torerfolg also alles andere als sicher.
St. Pauli lebt von der Defensive
Offensiv ist das Team von Alexander Blessin noch überhaupt nicht in der höchsten deutschen Liga angekommen, doch wie sieht es in der Defensive aus? Hier haben die Kiezkicker ganz klar ihre Stärke, denn mit nur 27 Gegentoren in 23 Partien (Ø 1.17) stellen die Hausherren sogar eine der besten Abwehrreihen der Bundesliga. Genau genommen kassierten mit dem FC Bayern München und Mainz 05 sogar nur zwei Mannschaften noch weniger Treffer. Dennoch behielten die Gastgeber „nur“ sieben Mal eine weiße Weste und ließen somit in 70% der Ligaspiele mindestens einen Gegentreffer zu. Gerade gegen die starke Offensive des BVB ist ein “zu Null” daher nicht gerade wahrscheinlich.
St. Pauli
Alexander Blessin
3-4-3
Erwartete Aufstellung
St. Pauli
Alexander Blessin
3-4-3
Erwartete Aufstellung
Euro 2024 stats
GOALS 5
ASSISTS13
1Ben Voll
9Abdoulie Ceesay
10Danel Sinani
16Carlo Boukhalfa
17Oladapo Afolayan
18Scott Banks
19Andreas Albers
24Connor Metcalfe
25Adam Dzwigala
Verletzungen und Sperren
St. Pauli
Borussia Dortmund – Statistik & aktuelle Form
Dortmund spielt bisher eine erschreckend schwache Saison und holte aus den ersten 23 Ligaspielen nur 32 Punkte. Damit steht die Mannschaft von Niko Kovač, dem Nachfolger von Nuri Şahin, lediglich auf Platz zehn und läuft somit den eigenen Erwartungen meilenweit hinterher. Noch können die Borussen die Spielzeit 24/25 aber retten, denn der Abstand auf die internationalen Plätze beträgt lediglich sechs Zähler. Dafür müssen die Gäste aber auch auswärts in die Spur finden, denn sonst ziehen die anderen Teams davon. Ein Sieg bei St. Pauli ist also absolute Pflicht!
Video: Die aktuelle „Beidfüßig“ Folge steht ganz im Zeichen des 24. Spieltags der Bundesliga, der einen ganz besonderen Gast verdient, der für ehrliche Analysen, klare Kante und starke Meinungen bekannt ist: Didi Hamann. (Quelle: YouTube / Wettbasis)
Dortmund mit starker Offensive
Mit 43 Toren in 23 Buli-Spielen (Ø 1.87) stellen die Dortmunder eine der besten Angriffsreihen der Bundesliga. Genau genommen konnten mit Bayern, Leverkusen, Frankfurt und Wolfsburg nur vier Mannschaften noch häufiger treffen. Zudem blieb die Mannschaft von Niko Kovač erst dreimal ohne einen eigenen Treffer und fand somit in 87% der Ligaspiele den Weg in das gegnerische Gehäuse. Auswärts ist die Quote allerdings deutlich schlechter und liegt bei nur 73%. Gerade gegen eine der besten Defensiven der Liga könnte sich der BVB also über weite Strecken des Spiels die Zähne ausbeißen. Eine Nullnummer ist aufgrund der vorhandenen Qualität aber nicht zu erwarten.
Dortmund mit Defensivproblemen
Offensiv bewegt sich die Mannschaft von Niko Kovač nahezu auf einem Level mit den besten Mannschaften der Liga. Defensiv sieht das jedoch anders aus, denn mit 38 Gegentoren in 23 Ligaspielen (Ø 1.65) kassieren die Gäste zu viele Treffer. Im ligaweiten Vergleich steht der BVB mit diesem Wert sogar nur auf Rang 13. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nur fünf Bundesligisten noch mehr Gegentreffer zuließen als der BVB. Es ist daher auch keine Überraschung, dass die Gastmannschaft erst viermal eine weiße Weste behielt und somit in 83% der Ligaspiele den Ball aus dem eigenen Netz holen musste. Auswärts ist die Quote sogar noch schlechter und liegt bei 91%. Zuletzt agierte Emre Can gemeinsam mit Nico Schlotterbeck solide in der Innenverteidigung, dementsprechend verläuft die St. Pauli gegen Dortmund Prognose abermals auf eine Weiße Weste der Borussen.
Borussia Dortmund
Niko Kovač
4-2-3-1
Erwartete Aufstellung
Borussia Dortmund
Niko Kovač
4-2-3-1
Erwartete Aufstellung
Euro 2024 stats
GOALS 5
ASSISTS13
2Yan Couto
3Waldemar Anton
6Salih Özcan
16Julien Duranville
17Carney Chukwuemeka
24Daniel Svensson
25Niklas Süle
33Alexander Meyer
43Jamie Bynoe-Gittens
Verletzungen und Sperren
Borussia Dortmund
Unser St. Pauli – Borussia Dortmund Tipp im Quotenvergleich 01.03.2025
St. Pauli – Borussia Dortmund Direkter Vergleich / H2H-Bilanz
In Summe der bisher genannten Fakten, scheinen die Gäste die etwas besseren Siegchancen zu haben, doch wie sieht es nach Betrachtung des H2H-Vergleiches aus? Der direkte Vergleich bestätigt diese Annahme, denn der BVB gewann 16 der 23 Duelle und verlor dabei nur drei Partien. Die St. Pauli vs. Dortmund Wettquoten werden davon aber nur wenig beeinflusst, denn in den vergangenen acht Jahren trafen die beiden Teams nur zwei Mal, einmal im Pokal und einmal in der Hinrunde, aufeinander. Wirklich aufschlussreich ist dieser Vergleich also nicht.
Statistik Highlights für St. Pauli gegen Borussia Dortmund
Wettbasis-Prognose & St. Pauli – Borussia Dortmund Tipp
Wir empfehlen euch den St. Pauli vs. Dortmund Tipp für einen Punktgewinn der Gastmannschaft in Verbindung mit unter 3.5 Toren im Spiel. Das liegt in erster Linie daran, dass die Hausherren 82% ihrer Heimspiele sieglos blieben und zudem auch noch die schwächste Offensive der Bundesliga stellen. Darüber hinaus haben die Borussen den deutlich besseren Kader und sollten die Partie daher spielerisch dominieren. Zudem war der BVB in den letzten Wochen auch besser in Form und feierte am vergangenen Wochenende einen Kantersieg gegen Union Berlin. Das Momentum liegt also klar auf Seiten der Gastmannschaft.
Opta-Facts – St. Pauli vs. Borussia Dortmund Tipp
St. Pauli schoss in elf Heimspielen nur sieben Tore (Ø 0.64) – Tiefstwert
Dortmund erzielte in 87% der Ligaspiele mindestens einen Treffer (43 gesamt)
In der Hinrunde gewann der BVB mit 2:1 gegen den FC St. Pauli
Alternativ könnt ihr euch auch die St. Pauli vs. Dortmund Quote für einen Sieg der Gäste auf den Wettschein packen. Vor dieser Partie spricht nämlich rein gar nichts für einen Heimsieg, weder die Form, noch die Heimbilanz oder aber die individuelle Qualität. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass sich der BVB in einem sehr engen Spiel knapp durchsetzen wird. Die beste Wettquote für diesen Tipp findet ihr bei dem von uns getesteten Buchmacher Interwetten.
St. Pauli vs. Borussia Dortmund– beste Quoten Bundesliga
Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.(Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)
Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.
FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?
Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.
Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei
Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.
Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.
Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?
Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.
Was hat der BVB zu bieten?
Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.
Sahin weg, Kovac da
Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.
Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.
Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)
Dortmunder Auswärtsschwäche
Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“
Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“
… but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?
Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“
Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“
Taktische Veränderungen unter Kovac
Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.
Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.
Mögliche Aufstellung
Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.
Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund
FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.
Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.
Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.Forza!// Tim
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Der BVB konnte einen Kantersieg gegen Union verbuchen. Die eigentliche Prüfung steht noch bevor: Kann Dortmund endlich eine Siegesserie starten?
Dortmund – Nach dem beeindruckenden 6:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen Union Berlin kursierten zahlreiche Statistiken: Es war der erste Heimsieg des BVB seit fast genau drei Monaten. Niko Kovač konnte im achten Pflichtspiel im Signal Iduna Park seinen ersten Erfolg als Trainer feiern. Serhou Guirassy erzielte vier Tore und Pascal Groß lieferte vier Vorlagen, was (vermutlich) einen neuen Bundesliga-Rekord darstellt.
Im bevorstehenden Auswärtsspiel beim FC St. Pauli steht der BVB vor der Herausforderung, eine weniger erfreuliche Statistik zu verbessern, wenn die Krisen-Saison in der Bundesliga zu einem halbwegs versöhnlichen Ende geführt werden soll: Der BVB muss endlich eine Siegesserie starten.
Schon sechs Niederlagen für den BVB nach Siegen in der Bundesliga
Die Schwarzgelben haben nach ihren Siegen in der Bundesliga bisher nur lächerliche zwei Punkte geholt. Nach dem Auftakterfolg gegen Eintracht Frankfurt endete das Spiel bei Werder Bremen torlos. Gegen den FC Bayern gab es Ende November ein 1:1, nachdem eine Woche zuvor der SC Freiburg mit 4:0 besiegt worden war.
Insgesamt stehen sechs Niederlagen nach Siegen in der Bundesliga zu Buche. Besonders im Spätsommer und Frühherbst schwankte der BVB stark: Zwischen dem dritten und elften Spieltag wechselten sich Siege (gegen Heidenheim, Bochum, St. Pauli, Leipzig und Freiburg) mit Niederlagen (gegen Stuttgart, Berlin, Augsburg und Mainz) ab.
Zu Beginn des Jahres verlor der BVB gegen Bayer Leverkusen, nachdem die kurze Winterpause mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg eingeläutet worden war. Beim Debüt von Kovač gegen den VfB Stuttgart gab es ebenfalls eine Niederlage, nachdem Interimscoach Mike Tullberg mit einem Sieg gegen Heidenheim zur U19 zurückgekehrt war.
BVB mit erschreckender Bilanz nach Siegen in der Bundesliga
Die Bilanz nach den acht Bundesliga-Siegen bis zum Triumph gegen Union ist erschreckend: Im Schnitt holte der BVB nur 0,25 Punkte nach Erfolgen, die Tordifferenz von 6:14 ist ebenfalls bezeichnend.
Etwas besser sieht es aus, wenn man alle Pflichtspiele der Saison betrachtet. Sechsmal gelang es, auf einen Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Von Siegesserien, die der Bezeichnung würdig sind, war Dortmund jedoch auch wettbewerbsübergreifend weit entfernt. Zwei aufeinanderfolgende Siege blieben das Maximum.
Konstanz ist beim BVB ein ständiges Thema
Angesichts des Rückstands zu den Champions-League-Plätzen in der Bundesliga ist klar, dass der BVB bis zum Saisonende mindestens eine längere Siegesserie benötigt, um das Minimalziel noch erreichen zu können. Das ist sowohl den Verantwortlichen als auch den Spielern bewusst, die nach jedem Sieg auf eine Trendwende hoffen.
„Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, äußerte sich dieser Tage Nationalspieler Pascal Groß zur aktuellen Lage beim BVB.
Borussia Mönchengladbach wartete über zweieinhalb Jahre
Am Samstag muss die Mannschaft gegen den Abstiegskandidaten St. Pauli beweisen, dass sie aus einem Erfolgserlebnis in der Liga Schwung für das nächste Spiel mitnehmen kann. Der restliche Spielplan der Saison bietet kaum eine bessere Gelegenheit, um endlich eine Serie zu starten.
Der BVB muss bis Mitte Mai noch nach Leipzig, Freiburg, München und Leverkusen reisen, während knifflige Gegner wie Augsburg, Mainz und Gladbach ins Westfalenstadion kommen. Apropos Gladbach: Bei den Fohlen war das Warten auf eine Siegesserie von zwei Spielen in der Bundesliga lange ein großes Thema, bis im Dezember erstmals seit März 2022 (!) sechs Punkte aus zwei Spielen geholt wurden.
In Dortmund hält das Warten ‚erst‘ seit Ende März 2024 an, als unter Edin Terzić sogar vier Spiele in Folge gewonnen wurden. Eine komplette Saison ohne Siegesserie erlebte der BVB zuletzt in den 1970er Jahren. 1971/72 stieg der Verein auch deshalb aus der Bundesliga ab, 1978/79 landete er auf dem zwölften Tabellenplatz.
Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte. (Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)
Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt. Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.
FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?
Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.
Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei
Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.
Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.
Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?
Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.
Was hat der BVB zu bieten?
Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.
Sahin weg, Kovac da
Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.
Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.
Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)
Dortmunder Auswärtsschwäche
Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“
Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“
… but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?
Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“
Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“
Taktische Veränderungen unter Kovac
Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.
Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.
Mögliche Aufstellung
Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.
Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy
Keine Veränderungen bei St. Pauli zu erwarten
Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.
Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.
Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert. Forza! // Tim
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Der FC St. Pauli hat am Freitagabend bei Borussia Dortmund die fünfte Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga kassiert. Das Team von Trainer Alexander Blessin bot eine kämpferisch gute Leistung, verlor aber mit 1:2 (0:1) beim BVB. Kurz durften die Hamburger von einer Überraschung träumen.
von Tobias Knaack
St. Paulis Abwehrchef Eric Smith ließ sein Team mit einem Fernschuss-Traumtor für fünf Minuten auf einen Punktgewinn hoffen (78.). Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy machte diese Hoffnung mit einem Kopfballaufsetzer aber zunichte (83). Verteidiger Ramy Bensebaini hatte die BVB-Führung im ersten Durchgang erzielt (43.).
“Ärgerlich, dass wir nichts mitnehmen konnten.” Hauke Wahl
So überlegen die Borussia die Partie insgesamt geführt hatte, so sehr hätten sich aber auch die Braun-Weißen einen Zähler aufgrund einer starken kämpferischen Leistung und ihrer disziplinierten Defensivarbeit verdient gehabt. Abwehrspieler Hauke Wahl war nach der Partie “über das Ergebnis sehr unglücklich”, lobte sein Team aber dafür, “dass wir es über weite Strecken extrem gut verteidigt haben”. Zumal es die Mannschaft auch immer wieder geschafft habe, “Nadelstiche zu setzen”.
Auch Blessin war mit der “Performance sehr zufrieden, weil die Jungs alles reingeworfen haben”. Er räumte aber auch ein: “Wir sind am Ende natürlich ein bisschen traurig, weil wir den Punkt kurz vor Schluss in der Hand halten und das Spiel dann noch verlieren.”
Smith “glücklich” über sein Tor – und doch traurig
Torschütze Smith sagte, er freue sich sehr über seinen schönen Treffer. Der sei allerdings nicht wirklich viel wert, “da wir nicht den Punkt bekommen haben, den wir uns erhofft hatten”.
Durch die Niederlage haben die Hamburger weiterhin vier Punkte auf dem Konto und könnten an diesem Spieltag noch auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Die nächste Partie bestreitet das Blessin-Team am nächsten Sonnabend, dann kommt der VfL Wolfsburg zum Nordduell ans Millerntor (15.30 Uhr, im NDR Livecenter).
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Dortmund hat den Ball, St. Pauli die Chancen
Die Rollenverteilung in Dortmund war zu Beginn eindeutig: Der BVB hatte den Ball, St. Pauli musste sich aufs Verteidigen konzentrieren. Die eigenen Ballbesitzphasen beschränkten sich auf wenige Sekunden – und doch gingen die Gäste beinahe in Führung: Nach einer Balleroberung in der Dortmunder Hälfte kam der Ball über Kapitän Jackson Irvine zu Oladapo Afolayan, dessen Schuss Bensebaini gerade noch blockte (16.).
Die Westfalen kamen über Guirassy (6.) und Donyell Malen (15.) zwar zu Halbchancen, bei aller optischer Überlegenheit des Champions-League-Teilnehmers aber war St. Pauli das gefährlichere Team: Johannes Eggestein verpasste nach einer Kopfballablage von Morgan Guilavogui den Ball knapp (26.), Smith scheiterte mit einem Schuss aus zentraler Position an Borussen-Keeper Gregor Kobel (28.).
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Und als die Anhänger der Braun-Weißen nach dieser starken Phase ihres Teams endlich jubeln durften, wurde der Treffer vom VAR kassiert: Guilavogui stand bei einem Smith-Freistoß von der linken Seite hauchzart im Abseits (30.).
“Wenn es so unklar ist, darf der VAR nicht einschreiten.” Alexander Blessin
Blessin zweifelte hinterher das VAR-Verfahren in dieser speziellen Szene an: “Für mich ist es nicht klar zu erkennen, wo Emre Can steht. Man kann also keine Linie ziehen. Und wenn es so unklar ist, darf man das Tor auch nicht aberkennen und darf der VAR nicht einschreiten”, sagte der 51-Jährige. Dortmunds Spieler Can sei “auf allen Bildern verdeckt. Daher hätte für mein Dafürhalten das Tor gegeben werden müssen.”
Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck erklärte und verteidigte hinterher die Entscheidung seines Teams. “Auf dem Feld haben wir es nicht ganz auflösen können, weil es eben sehr, sehr eng war”, sagte er. “Der Prozess ist in Köln gemacht worden und darauf müssen wir uns eben als Schiris auf dem Feld verlassen.”
Bensebaini trifft zur BVB-Führung
Die Gastgeber wurden eigentlich nur gefährlich, wenn sie Flanken aus dem rechten Halbfeld in St. Paulis Sechzehner schlugen – und kamen genau auf diese Weise kurz vor der Pause zur Führung. Pascal Groß flankte mit links, Bensebaini köpfte ins rechte untere Eck (43.). Vier Minuten zuvor hatte Guirassy nach dem gleichen Schema eine gute Chance gehabt.
Da Julian Brandt völlig freistehend die nächste gefährliche Hereingabe über das Tor köpfte (45.+1), ging es mit einem 0:1 aus Sicht des Blessin-Teams in die Kabinen.
Dortmund verpasst die Entscheidung
Der Anpfiff von Durchgang zwei verzögerte sich, weil die Schiedsrichter um Matthias Jöllenbeck (Freiburg) “Funkprobleme” hatten. Auch St. Pauli hatte nach der Pause zunächst interne Schwierigkeiten mit der Verbindung. Zwar ließen die Hamburger defensiv bis auf einen Brandt-Schuss (58.) in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn nur wenig zu, anders als Mitte der ersten Hälfte gelang es ihnen aber nicht mehr, ins Umschaltspiel zu kommen.
Auf der Gegenseite versuchte der BVB, die Partie mit einer weiteren Tempoverschärfung zu entscheiden: Doch Guirassy scheiterte an St. Paulis Torwart Nikola Vasilj (64.), wenig später verpassten der Nationalspieler Guineas und Malen eine scharfe Hereingabe.
Guirassy kontert Smith, Dzwigala verpasst das 2:2
So blieb St. Pauli im Spiel – und kam tatsächlich zum Ausgleich: Smith jagte den Ball nach einer abgwehrten Flanke aus knapp 30 Metern mit einem strammen Schuss in die Maschen – keine Abwehrchance für Kobel und ein absolutes Traumtor (78.).
Sollte den Hamburgern tatsächlich ein Coup in Dortmund gelingen? Nein, weil Guirassy nach einer Flanke von Jamie Bynoe-Gittens von der linken Seite traf (83.) – und weil der eingewechselte Adam Dzwigala die Riesenchance zum Ausgleich in der Nachspielzeit liegen ließ. Aus rund zehn Metern jagte er den Ball über das Tor (90.+1). So blieb es bei St. Paulis Fünf-Minuten-Traum von einem Punktgewinn in Dortmund.
7.Spieltag, 18.10.2024 20:30 Uhr
Bor. Dortmund
2
FC St. Pauli
1
Tore:
Bor. Dortmund:
Kobel – Ryerson, Anton, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Can (69. F. Nmecha), Groß (46. Gittens) – Malen (76. Beier), Brandt (90.+5 Wätjen), Sabitzer – Guirassy
FC St. Pauli:
Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas (82. Dzwigala), Irvine, R. Wagner, Treu – Afolayan (88. Sinani), J. Eggestein (88. Albers), Guilavogui (69. Banks)
Zuschauer:
81365 (ausverkauft)
Weitere Daten zum Spiel
Dieses Thema im Programm:
Sportclub |
20.10.2024 | 22:50 Uhr
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FAQ: St. Pauli verliert trotz Smith-Hammer
Frage 1: Was bedeutet es, wenn St. Pauli trotz eines "Smith-Hammer" verliert?
Antwort: Der Begriff "Smith-Hammer" bezieht sich oft auf eine starke individuelle Leistung, möglicherweise von einem Spieler namens Smith in der Mannschaft von St. Pauli. Ein Verlust trotz einer solchen Leistung deutet darauf hin, dass die Mannschaft als Ganzes nicht genug beigetragen hat oder strategische Fehler gemacht wurden, was letztendlich zu einem negativen Ergebnis geführt hat.
Frage 2: Wer ist Smith und warum wird er in diesem Zusammenhang erwähnt?
Antwort: Smith könnte ein Schlüsselspieler der Mannschaft sein, der in der Partie großartige Leistungen gezeigt hat, aber trotz seiner Beiträge konnte das Team das Spiel nicht gewinnen. Genaueres über ihn und seine Rolle kann durch die aktuellen Kaderinformationen oder Spielberichte herausgefunden werden.
Frage 3: Wie hat sich St. Pauli im Spiel präsentiert?
Antwort: Um die genaue Leistung von St. Pauli, einschließlich Taktik, Teamdynamik und individueller Spielerleistungen, zu bewerten, sollten die Spielstatistiken und Berichte analysiert werden. Typischerweise schaut man auf Ballbesitz, Torschüsse und Defensiveinstellungen.
Frage 4: Gibt es Aspekte der Niederlage, die besonders kritisiert wurden?
Antwort: Ja, häufig werden bestimmte spielerische Entscheidungen, die Defensivleistung oder die Effektivität im Sturm kritisiert. Auch kann eine schlechte Schiedsrichterentscheidung oder Verletzungen von Schlüsselspielern zur Niederlage beigetragen haben.
Frage 5: Was sind die nächsten Schritte für St. Pauli nach dieser Niederlage?
Antwort: Nach einer Niederlage ist es wichtig für das Team, sich zu regroupieren, die Strategie zu überarbeiten und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Trainer und Spieler müssen die Lehren aus der Niederlage ziehen, um in zukünftigen Spielen besser abzuschneiden.
Frage 6: Wie reagieren die Fans auf die Niederlage?
Antwort: Fanreaktionen können sehr unterschiedlich sein. Einige Fans können enttäuscht oder frustriert sein, während andere den Spielern Mut zusprechen und auf zukünftige Verbesserungen hoffen. Die sozialen Medien und Fankataloge sind oft ein guter Ort, um die Stimmung der Fans nach einem Spiel zu erfassen.
Frage 7: Wo kann ich weitere Informationen über die nächste Partie von St. Pauli finden?
Antwort: Weitere Informationen über die nächste Partie, einschließlich Spielterminen, Gegner und Tickets, finden sich auf der offiziellen Website des Vereins, bei Sportnachrichtenseiten oder in Sport-Apps.
Schon vor der Partie zwischen St. Pauli und Borussia Dortmund (29. Februar, 15.30 Uhr) gibt es Aufregung. Dabei geht es allerdings um das Hinspiel im Signal-Iduna-Park, als massive Vorwürfe zu der Einlasssituation gab. Der BVB hatte versprochen, das Thema aufzuarbeiten.
Passiert ist allerdings nichts. Die Braun-Weisse Hilfe, eine Fan-Organisation aus dem Umfeld von St. Pauli, ist enttäuscht darüber und kritisiert Borussia Dortmund in einem offenen Brief heftig.
St. Pauli – Borussia Dortmund: Offener Brief an den BVB
Am 19. Oktober kam es zu heftigen Übergriffen des Ordnungsdienstes auf Gästefans aus Hamburg, die beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund zu Gast waren. Die „Braun-Weisse Hilfe“ habe mehrere Berichte erhalten, wonach „die Intimsphäre von Anhängern des FC St. Pauli massiv verletzt wurde“. Die Einlasskontrollen vor der Bundesligapartie am vergangenen Freitagabend zwischen dem BVB und St. Pauli seien „übergriffig, unprofessionell und eskalativ“ gewesen, hieß es in einer Stellungnahme der Fanhilfe.
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Am Donnerstagmorgen (27. Februar) veröffentlichte die Organisation nun einen offenen Brief an den Revierklub und zeigte sich dort enttäuscht. Der BVB hatte nämlich versprochen, die Situation aufzuarbeiten. „Leider blieb es bei diesem Lippenbekenntnis“, so die „Braun-Weisse Hilfe“.
Und weiter: „Auch wurde auf Nachfragen per Mail deinerseits nicht mehr reagiert. Wir müssen daher bedauerlicherweise zu dem Schluss kommen, dass Du diesen Fall schlicht ausgesessen hast, anstatt ihn offen und transparent zu bearbeiten. Eine positive Fehlerkultur sieht anders aus! Lieber BVB, Du sendest hier ein fatales Zeichen im fairen und korrekten Umgang mit (Auswärts)Fans – schade, wir hätten von Dir etwas anderes erwartet.“
„Fans haben Rechte, und diese sind zu respektieren“
Für das Rückspiel hofft die Fan-Organisation, dass der FC St. Pauli bei der Einlasskontrolle sich besser präsentiert, als es bei Borussia Dortmund der Fall war. Den mitgereisten Anhängern aus der Revierstadt wird ein guter Aufenthalt in Hamburg gewünscht. „Unabhängig von der Vereinszugehörigkeit muss es heißen: Fans haben Rechte, und diese sind zu respektieren! Fanrechte stärken – Fankultur wertschätzen!“, heißt es abschließend.
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Es bleibt abzuwarten, ob sich Borussia Dortmund nach diesem öffentlichen Brief zu Wort melden wird und die Einlasskontrollen künftig tatsächlich aufgearbeitet und verbessert hat.
Der FC St. Pauli trifft das Tor nicht. Chancen erspielen sich die Hamburger. Die fehlende Treffsicherheit könnte das Ziel Bundesliga-Verbleib noch gefährden. Der Trainer gibt sich zuversichtlich.
Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.
Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht.
«Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin.
Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.
Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.
«In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»
Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?
Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.
Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.
“Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.” St. Paulis Eric Smith
Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.
Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”
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Mit Optimismus in den Saisonendspurt
Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”
“Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.” Trainer Alexander Blessin
Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.
“Schneckenrennen” im Tabellenkeller
Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).
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Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive
Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”
Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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Sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat der FC St. Pauli vor dem Heimspiel-Hit Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund. Noch!
Denn am Freitag verhandelt das DFB-Bundesgericht in Frankfurt über die Umwertung des Skandalspiels Union Berlin gegen Bochum (0:2 statt 1:1). Die Berliner hatten gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts aus dem Januar Berufung eingelegt.
Skandalspiel vor Gericht! Dieses Urteil wünscht sich St. Paulis Trainer
„Das Sauberste und Fairste wäre ein Wiederholungsspiel“, sagt St. Paulis Chefcoach Alex Blessin (51).
Doch ist dies nur eine mögliche Lösung. Die andere: Die Berufung wird abgewiesen. Dann werden Bochum die beiden Punkte in der Tabelle sofort gutgeschrieben, Union einer abgezogen. Bochum würde in der Bundesliga-Tabelle auf vier Punkte an St. Pauli heranrücken.
Letzte Sekunde! Leeres Tor!: Superstar-Stürmer macht ALLE fassungslos
Quelle: BILD/Sportdigital27.02.2025
„Ob Bochum dann zwei Punkte mehr hat oder nicht, wir haben trotzdem alles in der eigenen Hand“, sagt Blessin kämpferisch. So will er auch die Dortmund-Partie angehen: „Das 6:0 gegen Union gibt ihnen ein gutes Gefühl. Es liegt an uns, was wir dagegen haben.“
Einer könnte am Samstag wieder im Kader sein, den Blessin noch gar nicht auf der Rechnung hatte: Manolis Saliakas (28). Der Rechtsverteidiger konnte diese Woche nach seiner Oberschenkelverletzung aus der Augsburg-Partie (1. Februar) voll mitziehen.
Blessin über Saliakas‘ Leistung in der harten Einheit am Mittwoch: „Ich war super überrascht. Er ist viel ins Sprinten gekommen, hat mit die höchsten Werte gehabt. Er ist seiner Zeit voraus.“
Dortmund kommt für eine Startelf-Rückkehr sicher zu früh. Besser sieht es bei Lars Ritzka (26) aus. Der Linksverteidiger ersetzte zuletzt wieder Philipp Treu (24), der so auf die Saliakas-Position nach rechts wechseln konnte. Ritzka kämpft aber seit Wochen mit Rückenproblemen. Auch in Mainz (0:2) musste er zuletzt wieder früher raus.
Blessin macht klar: „Es ist keine strukturelle Verletzung. Das nimmt mir die Gefahr, dass etwas passieren kann. Das ist mit den Ärzten auch durchgesprochen. Wir versuchen auch die punktuellen Probleme im Rücken auszuschließen über Spritzen.“
Spielt Ritzka gegen Dortmund? „Er hat die Sache gut gemacht. Die Frage ist: Muss man dann unbedingt was ändern?“
Carlo Boukhalfa (25) hat einen Pferdekuss abbekommen und wird wahrscheinlich gegen den BVB ausfallen.