Schlagwort: Niko Kovac

  • Dortmund-Trainer Kovac stärkt Brandt: «Brauchen ihn»

    Dortmund-Trainer Kovac stärkt Brandt: «Brauchen ihn»


    Fußball-Bundesliga

    Dortmund-Trainer Kovac stärkt Brandt: “Brauchen ihn”

    Aktualisiert am 07.03.2025 – 15:25 UhrLesedauer: 1 Min.

    Borussia Dortmund - OSC LilleVergrößern des Bildes

    Niko Kovac steht hinter seinem Spielmacher Julian Brandt. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Der Spielmacher von Borussia Dortmund ist zuletzt in die Kritik geraten, erhält von seinem Coach aber auch vor dem Spiel gegen Augsburg volle Rückendeckung.

    Trainer Niko Kovac vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat sich vor Julian Brandt gestellt und seinem zuletzt mit Formschwankungen kämpfenden Mittelfeldspieler eine Einsatzgarantie für das Spiel gegen den FC Augsburg gegeben. “Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten”, sagte Kovac vor dem nächsten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr /Sky).

    Der 28-Jährige steht seit geraumer Zeit in der Kritik, nicht sein Potenzial abzurufen und als Führungsspieler zu wenig präsent zu sein. Auch beim 1:1 in der Champions League gegen Lille habe Brandt “unglücklich” agiert, gibt Kovac zu, “aber er hat in verschiedenen anderen Spielen schon gezeigt, was er für uns leisten kann”.

    Umso mehr möchte Kovac seinen Spielmacher bestärken. “Das ist mein Spieler. Ich möchte, dass Jule das Vertrauen von mir spürt, und das tut er – denke ich – auch. Er wird sicherlich wieder dahin kommen, wo wir ihn eigentlich sehen. Das geht nur über Minuten. Wir brauchen Jule. Er ist ein Bestandteil dieses Klubs.”



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  • BVB: Kovac würde „Lebensversicherung“ Guirassy gerne mehr

    BVB: Kovac würde „Lebensversicherung“ Guirassy gerne mehr


    BVB-Trainer stärkt Brandt 

    BVB: Kovac würde „Lebensversicherung“ Guirassy gerne mehr schonen

    ©IMAGO

    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat die große Bedeutung von Mittelstürmer Serhou Guirassy unterstrichen, aber gleichzeitig auch Vorsicht mit Blick auf die hohen Einsatzzeiten des 29-Jährigen angemahnt. Schlecht sieht es diesbezüglich derzeit für die Verteidiger Niklas Süle (29) und Waldemar Anton (28) aus. „Grundsätzlich will er natürlich alles spielen. Serhou ist unsere Lebensversicherung, er hat ganz viele wichtige Tore erzielt. Aber ich würde mir auch wünschen, dass er hin und wieder etwas weniger spielen würde. Jetzt kommt noch dazu, dass Ramadan ist. Aber er bekommt das schon gemanagt“, sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel der Schwarz-Gelben gegen den FC Augsburg (Sa., 15:30) laut den „Ruhr Nachrichten“.

    Der im vergangenen Sommer für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart verpflichtete Guirassy erzielte 14 der 45 Dortmunder Bundesliga-Tore in dieser Saison, womit er auf einen Anteil von 31,1 Prozent kommt. Ligaweit ist nur ein Trio um Spitzenreiter Tim Kleindienst (Gladbach; 36,8 Prozent Anteil) noch wichtiger für das eigene Team als der Guineer. Wettbewerbsübergreifend stand Torjäger Guirassy 2.800 Minuten für den BVB auf dem Platz – ein Wert, der lediglich vom Defensiv-Duo Gregor Kobel (3.045) und Nico Schlotterbeck (2.914) übertroffen wird. Im Dortmunder Kader ist Guirassy für Kovac der einzige klassische Stoßstürmer.

    Geduld aufbringen müssen derweil Süle und Anton. Erstgenannter habe „noch einiges aufzuarbeiten nach seiner Verletzungspause. Emre (Can; d. Red.) und Nico (Schlotterbeck) machen es sehr gut, das tut mir auch für Waldemar Anton leid. Auch die Außenverteidiger machen es sehr gut. Das macht es etwas schwierig“, erklärte Kovac.

    BVB-Trainer Kovac stärkt Brandt: „Wir brauchen Jule“

    Dem zuletzt stärker in die Kritik geratenen Offensivspieler Julian Brandt (28) schenkt der Coach weiter das Vertrauen. „Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten“, meinte Kovac. „Er hat gegen Lille unglücklich agiert. Ich stärke meine Spieler, das ist mir sehr wichtig. Ich bin Trainer, das ist mein Spieler. Ich möchte, dass er Vertrauen spürt. Er wird sicherlich wieder dahin kommen, wo wir ihn eigentlich sehen. Das geht nur über Minuten. Wir brauchen Jule. Er ist ein Bestandteil dieses Klubs.“

    Seine Mannschaft müsse nun „Schritt für Schritt gehen, das Jetzt leben“, so Kovac. Vor dem 25. Spieltag belegt die Borussia lediglich Platz zehn mit 35 Punkten – sechs Zähler hinter den Champions-League-Rängen.



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  • LIVE: Wie geht's mit Julian Brandt weiter, Herr

    LIVE: Wie geht's mit Julian Brandt weiter, Herr


    1. LIVE: Wie geht’s mit Julian Brandt weiter, Herr Kovac?  sport.de
    2. (k+) Kovacs böse Erinnerungen – BVB-Schreck Dahmen in Topform  kicker
    3. Fußball-Bundesliga – FC Augsburg will auch in Dortmund „Momentum beibehalten“ – Bayern  Süddeutsche Zeitung – SZ.de
    4. Borussia Dortmund vs. FC Augsburg: Bundesliga live im Free-TV, Livestream und Ticker  RAN
    5. FC Augsburg will auch in Dortmund «Momentum beibehalten»  WELT



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  • Heute im Live-Ticker: BVB-PK vor dem Augsburg-Duell

    Heute im Live-Ticker: BVB-PK vor dem Augsburg-Duell


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    Heute im Live-Ticker: BVB-PK vor dem Augsburg-Duell

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  • Presse reagiert auf Remis in der Champions League

    Presse reagiert auf Remis in der Champions League


    Dortmund schwächelt in der Königsklasse

    Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”

    Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

    imago images 1059528470Vergrößern des Bildes

    Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

    Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:

    Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”

    L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”

    Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”

    Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”



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  • Presse reagiert auf Remis in der Champions League

    Presse reagiert auf Remis in der Champions League


    Dortmund schwächelt in der Königsklasse

    Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”

    Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

    Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:

    Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”

    L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”

    Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”

    Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”



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  • Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng

    Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng


    Stand: 16.03.2024 19:24 Uhr

    Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat am Sonnabend auf bittere Weise zu Hause mit 1:3 (1:1) gegen den FC Augsburg verloren. Es war das elfte sieglose Spiel in Serie. Zur tragischen Figur bei den “Wölfen” wurde Torschütze Patrick Wimmer. Er hatte beim Stand von 1:0 kurz vor der Pause zu Unrecht die Rote Karte gesehen.

    von Christian Görtzen

    “Es ist aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung”, sagte VfL-Trainer Niko Kovac im Interview mit dem NDR. “Bis kurz vor der Strafraumlinie rempelt Patrick, das ist ein Körpereinsatz. Und in dem Moment, in dem er seinen Gegenspieler hält, ist Maxence Lacroix schon auf drei Meter dran. Er hätte eingreifen können.”

    Geschäftsführer Marcel Schäfer sagte: “Die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, die Einsatzbereitschaft und wie Fußball gespielt wurde, das war mehr als in Ordnung. Wir müssen selbstkritisch mit uns sein, dass wir es nicht geschafft haben nachzulegen.”

    Schäfer vermeidet Bekenntnis zu Kovac

    Es bleibt abzuwarten, wie die Vereinsführung des VfL in der nun anstehenden Spielpause in der Bundesliga reagieren wird. Einerseits spricht die Bilanz natürlich nicht für Kovac. Sein Team, mit dem es in den Europapokal gehen sollte, findet sich nach dem 26. Spieltag in der Tabelle nur auf Rang 14 wieder. Eine längere Negativserie gab es für Wolfsburg während einer Saison noch nie. Gegen Augsburg setzte es die dritte Pleite in Folge.

    “Man sollte uns die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen.”
    VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer

    Die Leistung des Teams bis zur Roten Karte könnte den 52-Jährigen aber vor der Entlassung bewahren. Erst danach kippte die Partie. Es war insgesamt auch kein Wolfsburger Team zu sehen, das gegen seinen Coach spielte. “Ich habe nur gesehen, dass die Mannschaft jede Woche und auch heute richtig Gas gibt, richtig gut eingestellt ist”, sagte Kovac.

    Wolfsburg-Trainer Niko Kovac gestikuliert am Spielfeldrand. © picture alliance/dpa | Swen Pförtner

    AUDIO: VfL-Trainer Kovac: “Klare Fehlentscheidung, müssen nicht diskutieren” (2 Min)

    Sein Vorgesetzter blieb jedoch eine richtige Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Trainers im NDR Interview schuldig: “Zehn Minuten nach dem Spiel eine Personaldiskussion öffentlich zu führen – ich glaube, das ist nicht angebracht”, sagte Schäfer. “Man sollte uns auch die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen und das Spiel aufzuarbeiten.” In den Wochen zuvor hatten sich Schäfer und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz allerdings stets umgehend hinter Kovac gestellt.

    Wimmer bringt spielfreudige “Wölfe” in Führung

    So bitter das Ende, so furios war der Auftakt in die Partie gewesen. Chipbälle mit dem Außenrist, Absatzkicks, Seitfallzieher, fulminante Schüsse aus der zweiten Reihe, dazu schnelle Kombinationen – ja, das alles war tatsächlich der VfL Wolfsburg in der Anfangsviertelstunde. Für eine Mannschaft, die zehn Spiele in Folge keinen Sieg errungen hatte, war es ein ganz erstaunlicher Beginn. Die “Wölfe” strahlten Spielfreude aus im Duell mit den Fuggerstädtern, die zuvor drei Spiele in Folge gewonnen hatten.

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

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    Und das Beste aus Sicht der Niedersachsen – ihr Engagement wurde belohnt, und das sehr früh. Nachdem Joakim Maehle mit dem Ball am Fuß auf der rechten Außenbahn Tempo aufgenommen und das Spielgerät zu Maxence Lacroix gepasst hatte, leitete dieser die Kugel sofort zu Patrick Wimmer weiter. Und der Österreicher machte es dann richtig gut. Aus der Drehung heraus zog er ab und traf mit Innenpfostenkontakt zum 1:0 (9.).

    Danach hatten Mattias Svanberg (10.), Maximilian Arnold (13.) und Jonas Wind (15.) allesamt gute Chancen, die Führung auszubauen. Gemeinsam hatten sie auch, dass ihnen das nicht gelang.

    Rote Karte für Torschütze Wimmer…

    Dieses hohe Pensum hielten die Norddeutschen in der Folgezeit zwar nicht durch, dennoch hatten sie die Partie komplett im Griff – bis Torschütze Wimmer in der 45. Minute im Aufbauspiel den Ball an Ex-“Wolf” Kevin Mbabu verlor. Er rannte dem Schweizer daraufhin hinterher, zog ihn am rechten Arm und brachte ihn kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall.

    Schiedsrichter Timo Gerach zückte sofort die Rote Karte. Dies aber war ein Fehler, da Mbabu keine klare Torchance hatte. Lacroix und wohl auch Arnold hätten noch eingreifen können. Es wurde diskutiert und offenbar gab es auch noch Kontakt mit dem VAR, doch Gerach sah sich die Szene nicht noch einmal an. Er blieb bei seiner Entscheidung, dass es eine Notbremse gewesen sei.

    “Das ist keine Rote Karte.”
    VfL-Kapitän Maximilian Arnold

    “Mit dieser Aktion wurde das Spiel entschieden”, sagte Arnold dem NDR. “Das hat nichts damit zu tun, dass wir verloren haben. Ich bin sehr enttäuscht darüber. Ich bewerte das so gut es geht neutral – das ist für mich keine Rote Karte.” So sah das auch Geschäftsführer Schäfer: “Ich glaube, da sind wir uns alle einig, selbst der Gegner hat es so gesehen, dass es keine Rote Karte war.”

    …und Gegentor per Freistoß

    Wimmer stapfte wütend in die Kabine. Auf dem Weg durch die Katakomben dürfte er noch den Jubel der Augsburger Fans vernommen haben. Arne Maier hatte den Freistoß zum 1:1 genutzt – seinen Schuss fälschte VfL-Kapitän Maximilian Arnold unhaltbar für Keeper Pavao Pervan mit dem Oberarm ins eigene Tor ab (45.+2). Der Pausenstand war für die Wolfsburger angesichts der eigenen Darbietung in der ersten Hälfte extrem bitter.

    Jakic wird für Augsburg zum Matchwinner

    Nach Wiederbeginn drängte Augsburg – und kam zum Erfolg. Kristijan Jakic traf zum 2:1 für den FCA (61.). Da sich aber der VAR meldete und darauf hinwies, dass es im Vorfeld des Tores eine überprüfenswerte Situation gegeben habe, sah sich Schiedsrichter Gerach am Spielfeldrand besagte Szene noch einmal an. Er entschied aber nicht auf Handspiel von Philipp Tietz – der Arm sei angelegt gewesen. Es lief wirklich nicht für Kovac und sein dezimiertes Team.

    Jakic war es dann auch, der mit dem 3:1 (79.) für die Vorentscheidung sorgte. Bei seinem Flachschuss aus 20 Metern machte Pervan aber keine gute Figur, der Ball war haltbar. Den in Unterzahl spielenden Gastgebern gelang es nicht mehr, die Partie noch einmal spannend zu machen. Nach dem Schlusspfiff gab es Pfiffe von den VfL-Fans und auch “Kovac raus”-Rufe.

    26.Spieltag, 16.03.2024 15:30 Uhr

    VfL Wolfsburg

    1

    FC Augsburg

    3

    Tore:

    VfL Wolfsburg:
    Pervan – Baku (78. Majer), Lacroix, Zesiger, Maehle – Svanberg (87. Vranckx), Arnold – Tomás (67. A. Sarr), Wimmer, Paredes (86. Rogério) – Wind

    FC Augsburg:
    Dahmen – Mbabu, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Jakic – F. Jensen (65. Biel), A. Maier (76. Engels) – Vargas (76. M. Pedersen) – Tietz (83. S. Michel), Demirovic (82. Beljo)

    Zuschauer:
    21735

    Weitere Daten zum Spiel


    Weitere Informationen

    Sveindis Jane Jonsdottir (Wolfsburg, 23), Lena Sophie Oberdorf (Wolfsburg, 5), Spielerinnen vom VfL Wolfsburg, enttäuscht nach der Niederlage bei der TSG Hoffenheim © imago / foto 2 press

    Herber Dämpfer für den VfL: Die Niedersächsinnen unterlagen im Kraichgau 1:2. Immerhin: Kapitänin Alexandra Popp verletzte sich nicht schwer.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    16.03.2024 | 18:17 Uhr

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  • Kritik beim BVB nach 1:1 gegen Lille: „Das war nicht der Plan – definitiv nicht“ – Sport

    Kritik beim BVB nach 1:1 gegen Lille: „Das war nicht der Plan – definitiv nicht“ – Sport


    Vielleicht hätte Lars Ricken in der Pause die Spielerkabine besuchen und von München erzählen sollen. 1997 hatte Borussia Dortmunds Sportgeschäftsführer den BVB zum Champions-League-Titel geschossen, in München, wo auch dieses Jahr am 31. Mai das Champions-League-Endspiel ausgetragen wird. „Road to Munich“ lautet deshalb der Untertitel dieses Wettbewerbs. Aber auf der Straße gen Süden sind die Dortmunder am Dienstagabend durch allerhand Unaufmerksamkeiten vom Weg abgekommen, und es ist nicht sicher, dass sie auf diesen zurückfinden.



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  • Sieg in Lille ist Pflicht: Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto

    Sieg in Lille ist Pflicht: Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto



    Sieg in Lille ist Pflicht

    Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto

    Die erste Halbzeit hui, die zweite pfui: Borussia Dortmund spielt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille so wankelmütig, wie sich das Team seit Monaten gibt. Das ärgert Trainer Niko Kovac und seine Spieler – und macht ganz klar, wie es nächste Woche laufen muss.

    “Keep it simple” heißt das Motto von Trainer Niko Kovac, seitdem er bei Borussia Dortmund übernommen hat. Zumindest in einem Punkt halten sich seine Spieler daran: Wenn es in der kommenden Woche im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zu OSC Lille (Mittwoch, 18.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) geht, ist die Ausgangslage klar. Der BVB muss gewinnen. Ganz einfach also.

    So sieht es auch Karim Adeyemi: “Dann holen wir es halt bei denen zu Hause”, sagt er so selbstbewusst wie trotzig. Und eben getreu dem Kovac-Motto. Zumindest theoretisch ist das einfach. Aber an der praktischen Umsetzung darf gezweifelt werden. Schließlich ist beim BVB seit Monaten alles überhaupt nicht simpel. Und schon gar nicht leicht zu erklären. Ein ständiges Hin und Her in der Leistung – sogar innerhalb des Spiels. So ist das 1:1 (1:0) gegen Lille folgerichtig. Aber eben auch schmerzhaft. “Das müssen und können wir viel besser”, hadert Kapitän Emre Can.

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:1 (1:0)

    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson (82. Couto), Can, Schlotterbeck, Svensson (83. Bensebaini) – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt (83. Reyna), Gittens (66. Beier) – Guirassy; Trainer: Kovač
    Lille: Chevalier – Meunier, Diakite, Alexsandro, Ismaily (77. Bakker) – Mukau (77. Gomes), Andre, Bouaddi – Mbappé (71. Fernandez-Pardo), Haraldsson – David; Trainer: Génésio
    Schiedsrichter: José María Sánchez Martínez (Spanien)
    Tore: 1:0 Adeyemi (22.), 1:1 Haraldsson (68.)
    Gelbe Karten: Can, Groß (2) –
    Zuschauer: 81.365 (ausverkauft)

    Denn vor der wie immer ausverkauften Kulisse im heimischen Stadion überzeugt der BVB zunächst gegen Lille. Zug zum Tor, gutes Zusammenspiel, Dominanz. Die Folge: ein Traumtor von Karim Adeyemi – alles andere als simpel. Der 23-Jährige, der fast so etwas wie das Sinnbild seines Teams ist – mal völlig in der Versenkung verschwunden, unter Kovac aber offenbar aufgeblüht, selbstbewusst -, bekommt den Ball nach einer Ecke, er steht völlig allein im Rückraum und zieht per Dropkick ab. Aus etwa 18 Metern fliegt der Ball wie ein Strahl Richtung Tor, knallt an den Innenpfosten und von da aus ins Tor.

    Alles gut also, der BVB zeigt sein schönes Gesicht? Kurz vor der Pause explodiert das Stadion noch einmal in Jubel, weil Pascal Groß den Ball aus kurzer Distanz ins Tor befördert. Aber: Abseits, es bleibt bei der 1:0-Führung zur Halbzeit. Und dann zeigt der BVB eben doch wieder sein anderes Gesicht.

    “Wir haben die Kontrolle verloren”

    Das, bei dem die Schwarz-Gelben sich in ihrer Passivität ergeben, keinerlei Torgefahr ausstrahlen – und die Quittung bekommen. Ausgleich durch Hakon Haraldsson (68.). Verursacht durch ein Mittelfeld ohne Zugriff, ohne Pressing, ohne Leidenschaft. Ein Tor, das sich angedeutet hatte, wie es so schön heißt, wenn überdeutlich zu sehen ist, dass das Spiel kippt.

    “In der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff mehr. Wir hatten zu wenig Spielverlagerung und zu wenig Phasen, wo wir das Spiel dann auch beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben”, so sieht es Kovac. Und Groß stimmt ihm zu: “Wir haben die Kontrolle verloren und den Gegner zurück ins Spiel kommen lassen.” Can ergänzt: “Wir sind nicht dahingegangen, wo es wehtut. Und das muss man gegen sie. Gegen den Ball müssen wir uns besser bewegen und mutiger sein.”

    Die Analyse ist so klar wie einfach. Der BVB ist selbst schuld am Ergebnis und an der Ausgangslage für das Rückspiel. Dabei wird OSC Lille bei der Auslosung als machbares, vielleicht sogar dankbares Los für das Kovac-Team bewertet. Fünfter der französischen Ligue 1, zuletzt 1:4 gegen Primus Paris St. Germain verloren. Aber genauso wie die für den BVB mögliche Alternative Aston Villa direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Und heimstark: Erst wettbewerbsübergreifend drei Spiele verlor Lille zu Hause.

    Der BVB hat sich also in eine Situation gedaddelt, die eben doch gar nicht so einfach ist, wie Kovac es gern hätte. “Es wird nicht einfach in Lille”, sagt Can und betont trotzdem: “Wir fahren mit breiter Brust hin.” Und auch Kovac ist sicher: “Ich bin davon überzeugt, dass wir es im Rückspiel hinkriegen.” Denn es ist ja ganz simpel: Gewinnen und ins Viertelfinale einziehen.



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  • BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”

    BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”


    Nach Remis gegen Lille

    “Das ist eine Rote Karte”: BVB-Coach über verletzten Star


    05.03.2025 – 00:38 UhrLesedauer: 2 Min.

    SOCCER-CHAMPIONS-BVB-LIL/REPORTVergrößern des Bildes

    BVB-Youngster am Boden: Daniel Svensson wurde nach einem Foul von Lilles André Gomes noch auf dem Platz behandelt. (Quelle: Thilo Schmuelgen)

    Dortmunds Svensson musste im Spiel gegen Lille verletzt vom Platz. Sein Trainer analysierte nach Abpfiff das vorangegangene Foul – und zwar anders als das Schiri-Team.

    Borussia Dortmunds 1:1 in der Champions League gegen den OSC Lille war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Statt spektakulärer Dribblings und Traumtoren dominierte eher taktische Disziplin und zwischenzeitlich auch eine etwas härtere Gangart.

    So wie in der 81. Minute, als Lilles Routinier André Gomes seinen jungen Dortmunder Gegenspieler Daniel Svensson von hinten mit dem linken Fuß an dessen linke Hacke erwischte. Svensson wurde daraufhin auf dem Platz behandelt und zwei Minuten später ausgewechselt. Ob Svensson ein längerer Ausfall droht, war zunächst unklar. Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.

    Eine Rote Karte für Gomes stand im Raum, doch nach VAR-Überprüfung ging es weiter – ohne Karte. BVB-Trainer Niko Kovač war damit nicht ganz einverstanden. “Ich habe es mir gerade im Fernsehen nochmal angeschaut. Natürlich sehr unglücklich, total unabsichtlich”, konstatierte der Fußballlehrer bei Amazon Prime Video und schob dann hinterher: “Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks.”

    Von der Achillessehne ziehe der Portugiese mit einem Fuß runter zu Svenssons Sprunggelenk. Kovačs abschließendes Urteil: “Das ist meines Erachtens schon eine Rote Karte.” Dass es zu der im Spiel nicht kam, brachte den Trainer aber nicht zu sehr aus der Fassung.

    Er formulierte ganz ruhig: “Wir haben es in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht, aber auch gesehen, dass Lille eine fußballerisch sehr starke Mannschaft ist. Aber wir hatten trotzdem die besseren Möglichkeiten.”

    Nach dem ersten von zwei Spielen sei nun “Halbzeit” und der BVB habe am Mittwoch in Lille (ab 21 Uhr im Liveticker von t-online) noch einen “harten Gang zu gehen”, so Kovač.



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