Schlagwort: Neuer

  • DFB-Pokal: Neuer sieht Rot, Tella trifft – Leverkusen

    DFB-Pokal: Neuer sieht Rot, Tella trifft – Leverkusen



    Der amtierende Double-Champion Bayer 04 Leverkusen schaltet den Rekordpokalsieger aus München aus und zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. Warum? Weil Bayern-Routinier Neuer früh im Spiel seinen ersten Platzverweis kassierte. Weil Joker Tella traf. Und weil dem FCB zu wenig einfiel.

    Setzte nach seinem Rempler gegen Jeremie Frimpong das lange Gesicht auf: Bayern-Keeper Manuel Neuer.


    Setzte nach seinem Rempler gegen Jeremie Frimpong das lange Gesicht auf: Bayern-Keeper Manuel Neuer.

    IMAGO/Sven Simon


    Erst im September hatten sich Bayern und Bayer gesehen – und sich aus Werkself-Sicht denkbar glücklich mit 1:1 getrennt. Der Rekordmeister nämlich hatte hier vollends dominiert, nur eben zu wenig Kapital daraus geschlagen. Klar, dass Bayern-Trainer Vincent Kompany, der zuletzt ein 1:1 in Dortmund notiert hatte und auf Torgarant Kane (kleiner Muskelfaserriss) verzichten musste, dieses Mal ein anderes Ergebnis sehen wollte. Zumal es im DFB-Achtelfinale gegen das Ausscheiden ging.


    Und siehe da: Die FCB-Elf, die offensiv mit Musiala, Coman (für Tel), Sané und Olise (für Kane) daherkam, drückte der Partie von Anfang an ihren Stempel auf. Bayer-Coach Xabi Alonso, der nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Union Berlin viermal tauschte (Torwart Kovar, Mukiele, Palacios und Wirtz für Hradecky, Arthur, Aleix Garcia und den formstarken Schick), sah sein Team unter Druck gesetzt.

    Spielnote

    Ein taktisch sehr interessanter Pokalfight, dem es auch aufgrund der FCB-Unterzahl aber an Chancen etwas mangelte.

    2




    Bayern München
     
    Bayer 04 Leverkusen
     

    Spieldaten





    Bayern München

    Bayern

    Neuer6 – Laimer2,5 , Upamecano3 , M.-J. Kim3,5 , Davies4,5 – Kimmich2, Goretzka4 , L. Sané , Coman3,5 – Olise4,5, Musiala3,5




    Bayer 04 Leverkusen

    Leverkusen

    Kovar3 – Mukiele2,5 , Tah2, Tapsoba3 , Hincapie3 – Andrich3,5 , Frimpong2,5, G. Xhaka3,5, Palacios3,5, Grimaldo2,5 – Wirtz3,5



    Spielinfo





    Stadion Allianz-Arena
    Zuschauer 75.000 (ausverkauft)





    Vor allem über die linke Bahn und den schnellen Davies im Zusammenspiel mit Coman wurde fleißig angeschoben, Letzterer prüfte auch Keeper Kovar (7. Minute).

    Neuer kommt raus, rammt und fliegt


    Vier Minuten später lag allerdings plötzlich das 1:0 in der Luft, und zwar für Leverkusen: Wirtz konnte hier nach Fehlern von Kim und Upamecano aus zentraler Lage freistehend feuern – knapp links vorbei.

    dfb-pokal – achtelfinale, dienstag


    Es folgte etwas noch nie Dagewesenes: Neuer sah nach etwa 512 Bundesliga-Partien, 145 Auftritten in der Champions League, 124 Länderspielen oder 60 Einsätzen im DFB-Pokal seine erste Rote Karte seiner langen Karriere. Der 38-jährige Weltmeister von 2014 rannte nach einem weiten Schlag von Tah in den Lauf von Frimpong raus, verfehlte den Ball und rammte den Gegenspieler via Bodycheck zu Boden. Schiedsrichter Harm Osmers zückte glatt Rot, was auch die richtige Entscheidung war – und somit FCB-Coach Kompany zwang, Sané für Ersatztorwart Peretz zu opfern (19.).


    In der Folge hatten zunächst die Bayer-Profis Oberwasser, während sich die Bayern-Mannschaft erst sammeln musste. Mukiele (29.) und Frimpong, der nach Wirtz-Steckpass frei vor Peretz scheiterte (32.), verpassten das 1:0 aber. Genauso wie Coman bei einem schwierigen Kopfball aus nächster Nähe (34.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zehn-Mann-Bayern selbst wieder die Kontrolle zurückerlangt und bis zur Pause bei diesem intensiven Topspiel auch noch Chancen kreiert – durch Musiala (38.), Goretzka (43., Parade von Kovar) und Laimer, der gerade noch von Xhaka geblockt wurde (45.+2).

    Schick kommt und geht – Tella köpft ein


    Im zweiten Abschnitt ging der erste gefährliche Abschluss dann auf das Konto von Wirtz, der auch kurz vor dem Pausentee nochmals trickreich aufgefallen war (45.). Nun setzte er einen Flachschuss aus eigentlich sehr guter Lage knapp am linken Pfosten vorbei (51.). Spielerisch besser stellten sich aber nach wie vor die Münchner an, die die personelle Unterzahl kaum vermissen ließen. Vorn beim steten Kampf gegen die stabile Bayer-Defensive fehlte es jedoch auch an kreativen Ideen.


    Nathan Tella (re.) wird als Matchwinner gefeiert.


    Gefeierter Matchwinner: Bayer-Joker Nathan Tella hat in München eingeköpft.
    IMAGO/Ulmer/Teamfoto


    Und plötzlich schlug auch noch Leverkusen mit dem 1:0 zu – verbunden mit einer kuriosen Geschichte: Der zuletzt formstarke Schick nämlich wurde zunächst an diesem Abend geschont, kam dann zur Pause und verletzte sich ziemlich schnell. So musste Xabi Alonso erneut reagieren und brachte Tella (61.). Das sollte sich lohnen: Bei einer famosen Grimaldo-Flanke hatte sich der Joker im Rücken von Kim in Position gebracht und ins Tor geköpft (69.). Peretz hatte keine Chance.


    Apropos Chance: In den gesamten zweiten 45 Minuten fiel den FCB-Spielern offensiv nicht viel in Richtung Gehäuse von Kovar ein. Lediglich Gnabry (82.), Upamecano (90.), Joker Tel (90.+2) und Olise mit einem knapp am Kasten vorbeiziehenden Schlenzer (90.+5) wussten sich noch anzumelden, konnte das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal-Achtelfinale aber nicht mehr verhindern. Auch im fünften Jahr in Folge verfehlte der Rekordpokalsieger damit das große Ziel vom Endspiel in Berlin.




    Weiter geht es so: In der Bundesliga hat der FC Bayern den 1. FC Heidenheim am Samstag zu Gast (15.30 Uhr). Leverkusen trifft in der heimischen BayArena zeitgleich auf den FC St. Pauli – und wartet sicherlich gespannt auf das Los fürs im neuen Jahr bevorstehende DFB-Pokal-Viertelfinale.



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  • Bayer 04 Leverkusen: New Balance neuer Ausrüster

    Bayer 04 Leverkusen: New Balance neuer Ausrüster



    Der Double-Gewinn zahlt sich für Bayer 04 auch auf der Ausrüsterebene aus. Ab der kommenden Saison läuft die Werkself in Trikots von New Balance auf und macht damit ein Millionenplus.

    Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.


    Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.

    IMAGO/Maximilian Koch


    Was der kicker bereits am 17. November exklusiv berichtet hat, ist nun auch offiziell: New Balance rüstet ab der Saison 2025/26 den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Bayer 04 Leverkusen aus. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller folgt damit auf das britischen Unternehmen Castore, das aktuell noch Trikots und Trainingsklamotten stellt.

    Auch Adidas buhlte um den Zuschlag


    New Balance hatte sich mit dem fränkischen Sportartikelhersteller Adidas ein Duell um den Deal mit Bayer 04 geliefert. Dieser bringt dem aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga jährlich ein Millionenplus bei dieser Einnahmequelle gegenüber dem Vertrag mit Castore. Die Briten sollen zuvor zwischen zwei und drei Millionen Euro jährlich gezahlt haben, New Balance lässt sich die Partnerschaft künftig angeblich eine Summe im Bereich zwischen sechs und sieben Millionen Euro pro Saison kosten.


    Dass der Deal bereits vor geraumer Zeit zustande gekommen ist, hatte sich zuletzt auch durch zwei Bayer-Profis mehr als nur angedeutet. So hatte Mittelfeldspieler Granit Xhaka vor kurzem ein Bild aus einer Loge der BayArena auf Instagram gepostet, auf dem im Hintergrund aus Versehen eine Anzeigetafel  zu sehen war, auf der das Wappen von Bayer 04 und das Logo von New Balance zu sehen waren mit dem Schriftzug “Together under the cross” (Gemeinsam unter dem Kreuz). Xhaka löschte den Eintrag kurz darauf wieder. Gleichzeitig hatte Bayer Trikots und Fan-Kleidung vom Castore zu hohen Nachlässen angeboten.



    Frimpongs Vertrag als Markenbotschafter deutete den Deal an


    Zweites klares Indiz: Jeremie Frimpong hatte kürzlich einen Millionenvertrag als neues Marken-Gesicht von New Balance in Europa unterzeichnet. Solche Verträge schließen Sportartikelhersteller bevorzugt mit Spielern, deren Klubs auch in ihren Produkten auflaufen, so wie es eben Bayer 04 ab der kommenden Saison tun wird.


    “Bayer 04 Leverkusen freut sich, ab der Saison 2025/26 eine langfristige Partnerschaft mit New Balance einzugehen”, sagte Fernando Carro, CEO der Bayer 04 Fußball GmbH. Über die genaue Laufzeit des Deals machte der Verein keine Angaben. “Diese Beziehung ist die erste ihrer Art für New Balance im deutschen Profifußball. Wir freuen uns darauf, strategischer Partner bei diesem wichtigen Schritt in eine spannende Zukunft zu sein.” Markus Breglec, Leverkusener Chief Marketing and Innovation Officer, spricht von “einer Partnerschaft zwischen zwei globalen Fußballgrößen”.

    Sonderkündigungsrecht ermöglichte lukrativen Wechsel


    Der Wechsel des Ausrüsters war für Bayer 04 möglich geworden, da Castore in der Meistersaison sowie in der Sommervorbereitung nach dem Gewinn des Doubles massive Lieferprobleme hatte und nicht annähernd genügend Trikots für die Bayer-Fanshops bereitstellen konnte. Dies nutzte der Werksklub, um ein Sonderkündigungsrecht in dem ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag wahrzunehmen und damit letztendlich zu New Balance zu wechseln.



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  • In Topform! Wimmer begeistert Mitspieler und in neuer

    In Topform! Wimmer begeistert Mitspieler und in neuer


    Es war eine DER Szenen des vergangenen Wochenendes!

    Den 2:1-Auswärtssieg des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart vor Augen setzte Patrick Wimmer in der 96. Minute zum Dribbling an, ließ einen Gegenspieler spektakulär mit einem “Rainbow-Flick” stehen und konnte schlussendlich erst nahe der Eckfahne unsanft von Stuttgarts Angelo Stiller umgestoßen und gestoppt werden.

    Die Aktion krönte eine weitere starke Leistung des Österreichers, der im Team von Ralph Hasenhüttl momentan zur Höchstform aufläuft. Wie bereits beim 0:0 gegen Meister Bayer Leverkusen überzeugte der eigentliche Flügelstürmer Wimmer dabei auf der ungewohnten Achter-Position im zentralen Mittelfeld.

    Vergleiche mit Okocha und Neymar

    Hasenhüttl hatte seinen taktischen Kniff bereits nach dem Leverkusen-Spiel wie folgt erklärt: “Ich habe mir erhofft, dass er mir den Ball raus schleppt aus diesen Drucksituationen und mit seinen Tempodribblings für Entlastung sorgt. Das hat er überragend gemacht.”

    Gegen Stuttgart konnte er nun erneut aufzeigen und zementierte seinen Stammplatz-Anspruch, den er vorübergehend aufgrund des Überangebots auf den Flügeln verloren hatte: Aus dem Zentrum heraus leitete er den Angriff zum Ausgleich durch Tiago Tomas ein, zudem führte sein Schuss zum Handspiel und dem daraus resultierenden Strafstoß zum 2:1-Siegtreffer. 

    Auf einen Wimmer in dieser Form wird Hasenhüttl wohl auch in Zukunft nicht verzichten können. Auch auf die möglicherweise etwas unglücklichen Aussagen über seinen Wunsch-Transfer zum FC Bayern München lässt der 23-Jährige so kräftig Taten folgen.

    Fans und Mitspieler feierten den ÖFB-Legioinär jedenfalls unter dessen Instagram-Post: “Jay-Jay Okocha… unfassbar”, stellt Torhüter Marius Müller Vergleiche mit dem ehemaligen Dribbelkünstler an. “Ich dachte, Neymar sei zurück nach Brasilien gewechselt, dabei spielt er bei uns in Wolfsburg”, schreibt ein User, während Yannick Gerhardt den brasilianischen Superstar gar verlinkte. 





    Deutsche Bundesliga: Die Erwartungen an die ÖFB-Teamspieler



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  • Von Leverkusen-Capo? Manuel Neuer übel beschimpft

    Von Leverkusen-Capo? Manuel Neuer übel beschimpft


    Als Neuer neben dem Tor seine Sachen – unter anderem eine Trinkflasche und ein Handtuch – aufsammelte, waren über ein Megafon unflätige Beleidigungen gegen Neuer zu hören („Hu***sohn“, „F*** deine Mutter“). Offenbar direkt vom Capo oder zumindest aus dem direkten Umfeld des Bayer-Vorsängers.



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  • Von Leverkusen-Capo? Manuel Neuer übel beschimpft

    Von Leverkusen-Capo? Manuel Neuer übel beschimpft


    Als Neuer neben dem Tor seine Sachen – unter anderem eine Trinkflasche und ein Handtuch – aufsammelte, waren über ein Megafon unflätige Beleidigungen gegen Neuer zu hören („Hu***sohn“, „F*** deine Mutter“). Offenbar direkt vom Capo oder zumindest aus dem direkten Umfeld des Bayer-Vorsängers.



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  • Bayer Leverkusen: Schon wieder neuer Look: So sieht

    Bayer Leverkusen: Schon wieder neuer Look: So sieht


    Erst pink, dann weiß, dann „Vokuhila“ – jetzt ein neues Frisur-Kapitel.

    DFB-Star Robert Andrich (30) fällt immer wieder durch seine extravagante Haarpracht auf, färbt sich seit gut zehn Jahren regelmäßig die Haare.

    Jetzt lüftet er sein neuestes Frisur-Geheimnis.

    Mit neuer Frisur auf der Bayer-Bank: Robert Andrich (30)

    Mit neuer Frisur auf der Bayer-Bank: Robert Andrich (30)

    Foto: INA FASSBENDER/AFP

    Ende Dezember – Andrich damals mit langen, weißen Haaren – kündigte der Bayer-Spieler in SPORT BILD an: „Ich bereite mich auf etwas Neues vor, das ich schon immer mal machen wollte. Das wird eine Überraschung. Anfang 2025 ist es so weit.“

    Beim Top-Spiel in der Bundesliga zwischen Leverkusen und München (0:0) zeigte der Abräumer erstmals seinen neuen Style in der Öffentlichkeit. Andrich trägt jetzt Cornrows!

    Und ist damit nicht der erste Fußballer. Neben Stars wie Leroy Sané (29/München) und Xavi Simons (21/Leipzig) fiel bereits England-Ikone David Beckham (49) mit Cornrows auf. Der Brite verriet vor zwei Jahren: „Das war die einzige Frisur in meinem Leben, die ich irgendwie bereut habe.“

    Cornrows sind eine aus Afrika stammende Flechtfrisur. Sechs solcher blond gefärbten Flecht-Zöpfe trägt der Bayer-Star jetzt. Der Salon „Parrylicious Hairartist“ in Düsseldorf übernahm die Friseur-Arbeit.

    Auf Instagram zeigt der Frisuer-Salon Andrichs neue Haare

    Auf Instagram zeigt der Friseur-Salon Andrichs neue Haare

    Foto: instagram.com/parrylicious_studio

    Neue Frise – neues Bayer-Glück?

    Andrich verlor zuletzt seinen Stammplatz. Trainer Xabi Alonso (43) scheint vor allem in großen Spielen nicht mehr auf ihn zu setzen. In den drei letzten Champions-League-Partien stand er nur acht Minuten auf dem Platz, im Pokal-Derby gegen Köln (3:2 n.V.) kam er gar nicht zum Einsatz. Auch gegen die Bayern blieb der Defensiv-Mann 90 Minuten auf der Bank.



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  • Bayer 04 Leverkusen: New Balance neuer Ausrüster

    Bayer 04 Leverkusen: New Balance neuer Ausrüster



    Der Double-Gewinn zahlt sich für Bayer 04 auch auf der Ausrüsterebene aus. Ab der kommenden Saison läuft die Werkself in Trikots von New Balance auf und macht damit ein Millionenplus.

    Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.


    Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.

    IMAGO/Maximilian Koch


    Was der kicker bereits am 17. November exklusiv berichtet hat, ist nun auch offiziell: New Balance rüstet ab der Saison 2025/26 den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Bayer 04 Leverkusen aus. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller folgt damit auf das britischen Unternehmen Castore, das aktuell noch Trikots und Trainingsklamotten stellt.

    Auch Adidas buhlte um den Zuschlag


    New Balance hatte sich mit dem fränkischen Sportartikelhersteller Adidas ein Duell um den Deal mit Bayer 04 geliefert. Dieser bringt dem aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga jährlich ein Millionenplus bei dieser Einnahmequelle gegenüber dem Vertrag mit Castore. Die Briten sollen zuvor zwischen zwei und drei Millionen Euro jährlich gezahlt haben, New Balance lässt sich die Partnerschaft künftig angeblich eine Summe im Bereich zwischen sechs und sieben Millionen Euro pro Saison kosten.


    Dass der Deal bereits vor geraumer Zeit zustande gekommen ist, hatte sich zuletzt auch durch zwei Bayer-Profis mehr als nur angedeutet. So hatte Mittelfeldspieler Granit Xhaka vor kurzem ein Bild aus einer Loge der BayArena auf Instagram gepostet, auf dem im Hintergrund aus Versehen eine Anzeigetafel  zu sehen war, auf der das Wappen von Bayer 04 und das Logo von New Balance zu sehen waren mit dem Schriftzug “Together under the cross” (Gemeinsam unter dem Kreuz). Xhaka löschte den Eintrag kurz darauf wieder. Gleichzeitig hatte Bayer Trikots und Fan-Kleidung vom Castore zu hohen Nachlässen angeboten.



    Frimpongs Vertrag als Markenbotschafter deutete den Deal an


    Zweites klares Indiz: Jeremie Frimpong hatte kürzlich einen Millionenvertrag als neues Marken-Gesicht von New Balance in Europa unterzeichnet. Solche Verträge schließen Sportartikelhersteller bevorzugt mit Spielern, deren Klubs auch in ihren Produkten auflaufen, so wie es eben Bayer 04 ab der kommenden Saison tun wird.


    “Bayer 04 Leverkusen freut sich, ab der Saison 2025/26 eine langfristige Partnerschaft mit New Balance einzugehen”, sagte Fernando Carro, CEO der Bayer 04 Fußball GmbH. Über die genaue Laufzeit des Deals machte der Verein keine Angaben. “Diese Beziehung ist die erste ihrer Art für New Balance im deutschen Profifußball. Wir freuen uns darauf, strategischer Partner bei diesem wichtigen Schritt in eine spannende Zukunft zu sein.” Markus Breglec, Leverkusener Chief Marketing and Innovation Officer, spricht von “einer Partnerschaft zwischen zwei globalen Fußballgrößen”.

    Sonderkündigungsrecht ermöglichte lukrativen Wechsel


    Der Wechsel des Ausrüsters war für Bayer 04 möglich geworden, da Castore in der Meistersaison sowie in der Sommervorbereitung nach dem Gewinn des Doubles massive Lieferprobleme hatte und nicht annähernd genügend Trikots für die Bayer-Fanshops bereitstellen konnte. Dies nutzte der Werksklub, um ein Sonderkündigungsrecht in dem ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag wahrzunehmen und damit letztendlich zu New Balance zu wechseln.



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  • Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle



    Ungewohntes Lob von Kovac

    BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen. Der neue Trainer Niko Kovac ist voll des Lobes und sehnt dennoch die Rückkehr eines Innenverteidigers herbei.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. “Wenn er so weitermacht”, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, “ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.” Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    “Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist”, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Şahin spielte Can mitunter in der Abwehr. “Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit”, so Schlotterbeck.

    Endlich mal wieder ein Spiel ohne Gegentor

    In der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. “Alles reinhauen”, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Im Mittelfeld offenbart Can große Probleme

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer. Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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  • Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle



    Ungewohntes Lob von Kovac

    BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen. Der neue Trainer Niko Kovac ist voll des Lobes und sehnt dennoch die Rückkehr eines Innenverteidigers herbei.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. “Wenn er so weitermacht”, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, “ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.” Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    “Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist”, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Şahin spielte Can mitunter in der Abwehr. “Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit”, so Schlotterbeck.

    Endlich mal wieder ein Spiel ohne Gegentor

    In der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. “Alles reinhauen”, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Im Mittelfeld offenbart Can große Probleme

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer. Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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  • Neuer Offensivspieler? BVB hat Benedict Hollerbach im Visier

    Neuer Offensivspieler? BVB hat Benedict Hollerbach im Visier


    Ob bei Bo Svensson (45) oder Steffen Baumgart (53), Benedict Hollerbach hat beim 1. FC Union Berlin seinen Stammplatz sicher. Der 23 Jahre alte Flügelspieler gilt in der Offensive der Köpenicker als gesetzt. In der laufenden Saison verpasste er keine einzige Partie. Seine Leistungen haben offenbar auch andere Klubs überzeugt – so etwa Borussia Dortmund.

    Bislang stehen für Hollerbach wettbewerbsübergreifend sechs Treffer und vier Torvorlagen zu Buche. Er absolvierte 23 Einsätze, darunter nur zwei nicht in der Startelf. Doch in der Bundesliga aufzutrumpfen, genügt dem gebürtigen Starnberger auf Dauer nicht. „Ich möchte so schnell wie möglich europäisch spielen“, betonte der vielseitig einsetzbare Stürmer im Oktober 2024 gegenüber der Bild-Zeitung.

    Auch wenn der BVB in dieser Spielzeit schwächelt, ist die Qualifikation für einen Europapokal weiterhin gut möglich. Freiburg als Sechster liegt vier Zähler vor den Schwarz-Gelben. Dagegen sind Duelle auf europäischer Bühne für Union eher die Ausnahme denn die Regel.

    Flink und torgefährlich

    Nach Angaben des Portals fichajes.net soll Hollerbach bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf der Liste stehen. Mit seiner Fähigkeit, sich im Strafraum gefährlich in Szene zu setzen, sei er wie geschaffen für das Offensivspiel der Westfalen, heißt es. Zudem passe er mit seiner Schnelligkeit und seinem Torinstinkt gut zur Borussia. Hollerbachs Top-Speed in dieser Saison liegt bei 34,4 km/h. Damit zählt er aktuell zu den Top 60 der Bundesliga.

    Sollte Karim Adeyemi (23) im kommenden Sommer tatsächlich in die Premier League wechseln, wäre Hollerbach ein idealer Ersatz für den Flügelflitzer des BVB. Doch noch schnürt er seine Fußballschuhe für die „Eisernen“. Es ist nicht bekannt, wie lange der Vertrag mit den Hauptstädtern noch läuft. Laut Berliner Kurier endet der Kontrakt frühestens 2026.

    Eine Verpflichtung Hollerbachs ließe sich für Dortmund sicherlich stemmen. Nach Angaben von transfermarkt.de liegt sein Marktwert bei sechs Millionen Euro.



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