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  • Auslosung im DFB-Pokal: Leverkusen reist nach Bielefeld

    Auslosung im DFB-Pokal: Leverkusen reist nach Bielefeld


    Titelverteidiger Bayer Leverkusen trifft im Halbfinale des DFB-Pokals auf Drittligist Arminia Bielefeld. Der Double-Gewinner der Vorsaison tritt als haushoher Favorit auswärts bei den Ostwestfalen an, die in dieser Saison schon drei Bundesligisten aus dem Wettbewerb geworfen haben. Im zweiten Halbfinale empfängt Vizemeister VfB Stuttgart den Ligarivalen RB Leipzig. Das ergab die Auslosung im Fußballmuseum in Dortmund, bei der der frühere Nationalspieler und Schalke-Profi Gerald Asamoah die Kugeln zog.

    „Es waren drei relativ schwierige Aufgaben, die kommen konnten, und Leverkusen war vielleicht sogar die schwierigste“, sagte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel in der ARD: „Trotzdem freuen wir uns natürlich riesig, den Doublesieger hier begrüßen zu dürfen und haben jetzt schon richtig Bock auf das Spiel und den Abend und freuen uns auf Leverkusen.“

    Die beiden Halbfinals finden am 1. und 2. April statt. Das Endspiel wird am 24. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

    Größter Außenseiter im Halbfinal-Feld ist zweifelsohne Bielefeld. Sollte der Favoritenschreck auf der heimischen Alm auch sensationell Leverkusen schlagen, wäre die Arminia der erste Drittligist im Finale seit dem 1. FC Union Berlin 2001.



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    Gerne! Ich werde ein allgemeines Thema wählen: „Energieeinsparung im Haushalt“. Hier sind fünf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu diesem Thema:

    FAQ: Energieeinsparung im Haushalt

    1. Warum ist es wichtig, im Haushalt Energie zu sparen?

    Energieeinsparung reduziert die Strom- und Heizkosten, schont die Umwelt und verringert den CO2-Ausstoß. Durch bewussten Umgang mit Energie können Haushalte ihren ökologischen Fußabdruck minimieren und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

    2. Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um Energie zu sparen?

    Es gibt viele Möglichkeiten, um Energie zu sparen, darunter:

    • Verwendung energieeffizienter Haushaltsgeräte (z.B. mit A+++ Bewertung).
    • Installation von LED-Leuchten anstelle von Glühbirnen.
    • Verbesserung der Dämmung in Wänden, Türen und Fenstern.
    • Nutzung von Thermostatventilen an Heizkörpern und senken der Heiztemperatur um 1-2 Grad.

    3. Wie kann ich meinen Stromverbrauch überwachen?

    Sie können Ihren Stromverbrauch überwachen, indem Sie:

    • Einen Strommonitor oder ein Smart-Meter verwenden, um Echtzeitdaten zu erhalten.
    • Jährliche Stromrechnungen analysieren und Verbrauchsspitzen identifizieren.
    • An Apps oder Online-Tools teilnehmen, die Ihren Energieverbrauch tracken und Tipps zur Einsparung anbieten.

    4. Hat die Verwendung von erneuerbaren Energien Einfluss auf die Energiekosten?

    Ja, die Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarenergie kann langfristig die Energiekosten senken. Durch die Installation von Solarpanelen können Haushalte ihre Abhängigkeit von teurem Strom aus dem Netz reduzieren und manchmal sogar Geld durch Einspeisevergütungen verdienen.

    5. Gibt es staatliche Förderungen für energetische Sanierungen?

    In vielen Ländern gibt es staatliche Förderprogramme oder Steuervorteile für energetische Sanierungen. Diese können Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für Projekte wie den Austausch alter Heizungen, die Dämmung von Gebäuden oder die Installation von Solaranlagen umfassen. Es lohnt sich, die jeweiligen Angebote der Regierung oder örtlicher Stellen zu prüfen.

    Wenn du ein spezifisches Thema im Sinn hast, lass es mich wissen!

  • Zwei Gegentore in acht Minuten – St. Pauli verliert 0:2 gegen BVB

    Zwei Gegentore in acht Minuten – St. Pauli verliert 0:2 gegen BVB


    Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli.

    Torlos St. Pauli

    Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.

    Der Aufsteiger begann stark. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm das Spiel der Hamburger nach fünf Minuten Fahrt auf. Vor allem Noah Weißhaupt und Philipp Treu sorgten vorwiegend über die rechte Seite für Schwung. 

    Farblose Gäste

    Und die Dortmunder? Von ihrem Rausch beim Kantersieg gegen Union Berlin war nichts mehr zu sehen. Gegen die von Hauke Wahl organisierte Kiez-Deckung brachten Guirassy und Kollegen lange nichts zustande. Der Vierfach-Torschütze gegen Union war nahezu abgemeldet.

    Auch von Dortmunds Top-Vorbereiter Pascal Groß gab es kaum Impulse. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause kam der BVB durch Adeyemi zu ihrer ersten Chance. Doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei. 

    Zuvor waren Torraumszenen beinahe nur von den Gastgebern zu sehen. Obwohl der BVB mehr Ballbesitz bis zur Pause hatte (58:42 Prozent), tauchten die Hamburger häufiger aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.

    Doch wie schon seit Wochen nutzten sie die Gelegenheiten nicht. Elias Saad (7.) per Kopf, Jackson Irvine (14.) mit einem Schuss über die Latte und Wahl (34.) aus kurzer Entfernung brachten den Ball erst gar nicht aufs Tor und machten die Abschlussschwäche des FC St. Pauli deutlich.

    Dortmunder Leistungssteigerung nach der Pause

    Nach dem Seitenwechsel sollte sich das schnell für die Hamburger rächen. Die Dortmunder agierten zielstrebiger, ließen St. Pauli kaum noch ins Spiel kommen. Guirassy (51.) staubte mit seiner bis dahin ersten nennenswerten Szene zur Führung ab. Nur sieben Minuten später krönte Adeyemi mit einem Klasse-Solo einen Konter und seine überzeugende Leistung. 

    Die Kiezkicker brauchten Zeit, um den Doppelschlag zu verarbeiten. Sie bemühten sich, weiter nach vorn zu spielen. Klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Der BVB agierte immer souveräner und ließ nichts mehr zu.

    FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen



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  • Jackson Irvine schlägt nach Dortmund-Pleite Alarm

    Jackson Irvine schlägt nach Dortmund-Pleite Alarm


    Die Hoffnung war groß, gegen Borussia Dortmund den Turnaround zu schaffen. Zunächst sah es auch so aus, als könnte der FC St. Pauli seinen Negativtrend in der Fußball-Bundesliga stoppen. Am Ende aber stand eine 0:2-Heimpleite zu Buche, nach der man nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen könne, wie Jackson Irvine hervorhob.

    FC St. Pauli muss schnell Antworten finden

    Früher hat er sich die Spiele immer noch einmal angeschaut, um sie zu analysieren, zu lernen und besser zu werden. „Für jemanden wie mich, der nicht mit dem ultimativen natürlichen Talent gesegnet ist, ist das auch der Grund, wieso ich es in meiner Karriere bis hierhin geschafft habe“, hat Jackson Irvine einmal erklärt. Nicht selten hat ihn die Selbstkritik um den Schlaf gebracht. Inzwischen versucht der Kapitän des FC St. Pauli schneller mit dem Geschehenen abzuschließen. Am Samstag aber machte der 31-Jährige deutlich: Die Heimpleite gegen den BVB einfach so abzuhaken, das ist nicht möglich.

    Die Hamburger sind in der Bundesliga inzwischen seit fünf Spielen sieglos und warten seit nunmehr 430 Minuten auf einen Torerfolg. „Wir müssen Antworten finden“, betonte der sichtlich angefasste Australier. Es braucht Antworten auf die Fragen, warum Chancen nicht genutzt wurden, hinten einfache Fehler zu Gegentoren führten und wiederholt auf eine gute erste Halbzeit eine deutlich schwächere zweite folgte. Eine Erklärung konnte Irvine ad hoc nicht liefern, er werde sich das noch einmal anschauen müssen, sagte der 31-Jährige.

    Jackson Irvine kündigt intensive Gespräche an

    Das Spiel in seine Einzelteile zu sezieren, mache allerdings wenig Sinn. Das Gesamtbild sei frustrierend, sagte Irvine: „Wie wir Woche für Woche die Spiele durchrutschen lassen – vier Niederlagen in Folge, das geht nicht.“ An der Einstellung läge es nicht, betonte der Australier, man spiele mit ganzem Herzen. Aber in einzelnen Momenten sei es eben nicht gut genug.

    Warum die Hamburger gegen den BVB nach der Pause keinen Zugriff mehr bekamen und wie schon eine Woche zuvor in Mainz schnell auf die Verliererstraße gerieten, konnte auch Irvine nicht erklären. „Wir wollten mit hoher Intensität aus der Kabine kommen und aggressiv bleiben. Wir haben es aber nicht geschafft, gute Pressingmomente zu finden und hatten einen wirklich schlechten Start. Das hat uns das Spiel gekostet.“

    Gleichwohl wollte der Kapitän sich nicht allein auf die Partie gegen Dortmund versteifen. „Ich denke, es ist ein Tag, um das große Ganze zu betrachten und was es im Kontext unserer aktuellen Situation und der kommenden Spiele bedeutet.“

    „Wir müssen schwierige Gespräche untereinander führen. Es kann ein kleiner Kniff sein, der etwas ändert.“

    Jackson Irvine

    Kapitän des FC St. Pauli

    Die Hamburger seien stets gut vorbereitet, körperlich, taktisch, mental. Der Matchplan passe ebenfalls. „Aber vielleicht gibt es einen Grund dafür, dass uns etwas fehlt.“ Möglichst schnell gilt es herauszufinden, was das sein könnte. Dazu werde man sich in die Augen schauen und in einen offenen, ehrlichen Austausch gehen, wie der Kapitän ankündigte: „Wir müssen schwierige Gespräche untereinander führen. Es kann ein kleiner Kniff sein, der etwas ändert.“

    Alexander Blessin wirft seiner Mannschaft „Naivität“ vor

    Im ersten Saisondrittel, als der Aufsteiger Lehrgeld bezahlte, hatten die Hamburger noch auf den Entwicklungsprozess vertraut. Inzwischen aber sind eher Rückschritte erkennbar. Vor wenigen Wochen noch hatte Trainer Alexander Blessin davon gesprochen, seine Elf trete reifer auf als zu Beginn dieser Spielzeit. Am Samstag attestierte er der Mannschaft eine gewisse „Naivität“.

    Die gilt es schnell abzulegen, im Abstiegskampf wird der Druck zunehmend größer. Deshalb sei es jetzt wichtig, Klartext zu sprechen und Lösungen zu finden. Noch steht der Aufsteiger (15.) über dem Strich, hat vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang und sechs auf den ersten Abstiegsplatz. Aber: „Die Dinge können sich sehr schnell ändern“, mahnte auch Irvine mit Blick darauf, dass die Saison in die entscheidende Phase geht und forderte etwas, für das es kein nächtliches Videostudium der letzten Auftritte braucht: „Wir müssen jetzt zehn Spiele um unser Leben spielen.“



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  • FC St. Pauli vorne zu harmlos, hinten zu naiv

    FC St. Pauli vorne zu harmlos, hinten zu naiv


    Philipp Treu hatte noch versucht zu verhindern, was kaum noch zu verhindern war: St. Paulis Schienenspieler rannte zu Tobias Stieler, zeigte dem Schiedsrichter, dass er sich gerade eine blutige Schramme geholt hatte. Im Kölner Keller wurde die Szene gecheckt. Kurz darauf war nicht nur Treus Hoffnung dahin: Der Treffer von Karim Adeyemi zählte, Dortmund hatte innerhalb von acht Minuten die Hamburger in die Knie gezwungen. Mit 0:2 (0:0) verlor der abstiegsbedrohte Aufsteiger sein Bundesliga-Heimspiel.

    FC St. Pauli seit fünf Bundesliga-Spielen sieglos

    Wie schon eine Woche zuvor in Mainz (0:2), reichte auch am Samstag eine gute erste Halbzeit der Hamburger nicht aus, um sich aus der Krise zu schießen. Der Aufsteiger kassierte seine vierte Niederlage in Folge und wartet nunmehr bereits seit fünf Spielen auf einen Dreier. 

    Dass der Negativlauf gegen den BVB nicht endete, hatte die Elf von Trainer Alexander Blessin sich allerdings selbst zuzuschreiben. Zum wiederholten Male belohnten sie sich nicht, wie das heißt, wenn man zwar ganz ordentlich spielt, aber einfach das Tor nicht trifft. 

    Dabei hatte sich die Partie am Millerntor zunächst genau so entwickelt, wie Blessin sich das vorgestellt hatte. Giftig in den Zweikämpfen kauften die Gastgeber den Dortmundern den Schneid ab. Nach etlichen starken Balleroberungen tauchten die Nordlichter in der ersten halben Stunde mehrfach gefährlich im und am gegnerischen Strafraum auf. Vor allem Noah Weißhaupt stellte die Gäste mit seinem Tempo immer wieder vor große Probleme. 

    Hauke Wahl vergibt größte Chance zur Führung

    Weniger Probleme – und das ist ein zentrales Problem St. Paulis – hatte der Champions-League-Club mit dem Verteidigen von Standardsituationen. Fünf Ecken und acht Freistöße brachten in der ersten Halbzeit nicht den erhofften Ertrag. Einmal hatte Dortmund Glück, dass Hauke Wahl frei stehend am zweiten Pfosten den Ball vorbei setzte (34.). Die Hamburger warten also weiter auf ihren ersten Torerfolg nach einem Standard.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der alles entscheidende Treffer ausgerechnet nach einem Freistoß der Hamburger fiel. Dortmund hatte den abgefangenen Ball lang aus der Gefahrenzone geschlagen. Treu ließ sich von Adeyemi die Kugel abjagen, der deutsche Nationalspieler wackelte anschließend Eric Smith aus und ließ auch Keeper NIkola Vasilj keine Abwehrchance (58.).

    „Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“

    Philipp Treu

    Verteidiger des FC St. Pauli

    „Ich habe ein Schlag ins Gesicht bekommen. Das wollte ich dem Schiri noch mitgeben, ob da vielleicht irgendwas war“, erklärte Treu später, gestand aber sogleich: „Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“ Blessin nannte es naiv, wie sich sein sonst so zuverlässiger Außenverteidiger in jener Szene hatte abkochen lassen.

    Adeyemi avanciert zum Matchwinner des BVB

    In der ersten Halbzeit war es noch Dortmunds Außenstürmer gewesen, der abgekocht worden war. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff aber hatte er bereits den Führungstreffer vorbereitet. Eine abgewehrte Flanke war an der Strafraumkante der Hamburger heruntergefallen. Adeyemi setzte sich gegen Siebe Van der Heyden durch und brachte den Ball vor das Tor, wo Serhou Guirassy die Kugel über die Linie drückte (50.). 

    Blessin und seine Spieler hatten zwar zuvor ein Foul an David Nemeth ausgemacht. Ein wenig waren die Hamburger aber auch selbst Schuld: Sie hatten sie sich nach dem Wiederanpfiff etwas zu weit zurückgezogen, sodass sich Dortmund überhaupt erst am Strafraum festsetzen konnte. 

    „Wir wussten, wer hier das erste Tor schießt, gewinnt“, erklärte BVB-Coach Niko Kovac später, ohne auszuführen, ob er die Statistik kennt, die ein weiteres Problem St. Paulis aufzeigt: Als einziger Bundesligist hat der Aufsteiger noch keinen Rückstand gedreht.

    Dortmund feiert erstmals zwei Siege in Folge

    Während der BVB erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge feierte, wartet der FC St. Pauli weiter auf das Ende seiner Ergebniskrise. „Das fühlt sich beschissen an, auch für mich“, sagte Treu. Dass der VfL Bochum und der 1. FC Heidenheim ebenfalls verloren haben und der Vorsprung des Tabellen-15. auf den Relegationsrang vier und auf den ersten Abstiegsplatz sechs Punkte beträgt, konnte ihn nicht trösten. „Darauf will ich gar nicht schauen, ich will einfach meine Spiele gewinnen. Wir sind mitten im Abstiegskampf“, sagte Treu gefrustet.

    Die Kiezkicker traten zwar gerade in der ersten Halbzeit nicht wie ein Absteiger auf. Dass sie inzwischen allerdings seit 430 Minuten auf einen eigenen Treffer warten, ist mehr als bedenklich. „Da fehlt einfach ein bisschen Quäntchen Glück oder vielleicht eine Standardsituation, die wir einfach mal reinmachen“, erklärte Treu und wusste: „Wenn wir vorne liegen, ist das nochmal etwas anderes“

    Blessin aber verwies auch darauf: „Wir haben schon in den letzten Spielen dumme Tore bekommen, die müssen wir abstellen.“ Denn: Inzwischen stellt der FC St. Pauli nicht mehr – wie lange Zeit – die zweitbeste Abwehr der Liga, sondern ist auf Rang vier abgerutscht. Die Baustellen werden also nicht weniger.



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  • FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund

    FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund


    Wo steht Aufsteiger FC St. Pauli eigentlich gerade? Siege gegen Heidenheim und Union Berlin machten Hoffnung. Nach einem Unentschieden, das aus Sicht der Hamburger, mehr einem Punktverlust, als Punktgewinn glich, gab es aber drei Niederlagen in Folge. Zuletzt ein 0:2 gegen Mainz, das die Sinne in Hamburg geschärft haben müsste: St. Pauli befindet sich weiter inmitten des Abstiegskampfes.

    Nun geht es gegen Borussia Dortmund. Erfahren Sie im Liveticker von shz.de, wie das Spiel für die Mannschaft von Trainer

    FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: Hier geht es zum Liveticker



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  • Der FC St. Pauli und die Sache mit den 101 Prozent

    Der FC St. Pauli und die Sache mit den 101 Prozent


    Floskeln, Phrasen, Metaphern – im Fußball gibt es Tausende, die vor allem dann bemüht werden, wenn es nicht läuft. Oftmals schwingt Verzweiflung mit, nicht selten sind es überdies schiefe Bilder, die da gezeichnet werden: Wer frisst schon Gras oder nimmt ein Ruder mit auf den Platz, um es dann herumzureißen? Beim FC St. Pauli wollen sie nach vier sieglosen Spielen in Folge am Samstag gegen Borussia Dortmund 101 Prozent geben, um im Bundesliga-Abstiegskampf die Trendwende herbeizuführen.

    FC St. Pauli offensiv verbessert, aber nicht gut genug

    Seit 340 Minuten warten die Hamburger auf einen Torerfolg, haben in 21 Partien insgesamt erst 18 Mal getroffen und stellen den schwächsten Angriff der Liga. Beim 0:2 zuletzt in Mainz war die Leistung gerade in der ersten Halbzeit zwar überzeugend, die Chancenverwertung aber erneut nicht Bundesliga-tauglich. Dass der Aufsteiger knapp 20 Torschüsse abgeben muss, bis der Ball im Netz zappelt, ligaweit aber am seltensten zum Abschluss kommt, wird inzwischen zum Problem. Denn, in der Defensive reihten sich zuletzt die Aussetzer aneinander – in Mainz patzte Keeper Nikola Vasilj.

    Die Kiezkicker haben ihre noch vor einigen Wochen komfortable Ausgangssituation im Kampf um den Klassenerhalt verspielt. Die Konkurrenz befindet sich derweil im Aufwind: Die TSG Hoffenheim hat die Hamburger auf Tabellenplatz 15 verdrängt. Der 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsrang hat nur noch sechs Punkte Rückstand. Und wenn der VfL Bochum am Freitag zwei Zähler nach dem Berufungsverfahren in der Causa „Feuerzeugwurf“ zugesprochen bekommt und den ersten Abstiegsplatz verlässt, sind es lediglich vier Punkte. Nur Schlusslicht Holstein Kiel ist abgeschlagen. 

    Im Westen ein Wunder, im Norden eine Tragödie?

    Was die Situation aus Hamburger Sicht bedrohlich macht: Heidenheim ist aus der Conference League ausgeschieden, hat keine Doppelbelastung mehr und kann sich jetzt allein auf den Klassenerhalt konzentrieren. Der VfL Bochum schien zur Winterpause als erster Absteiger festzustehen, hat aber eine beeindruckende Aufholjagd gestartet und zuletzt fünf Punkte aus vier Spielen geholt. Tief im Westen, wo am Samstag die TSG Hoffenheim zu Gast ist, scheint sich ein Fußball-Wunder anzubahnen.

    Hoch im Norden könnte sich derweil eine Tragödie wiederholen: In der Saison 2011/12 lagen die Kiezkicker nach dem 21. Spieltag auf Rang zwölf, sammelten nach dem 1:0-Derbysieg über den HSV aber nur noch mickrige vier Punkte und stiegen am Ende ab.

    FC St. Pauli fehlen überall ein paar Prozent

    Positiv immerhin: Fortschritte in der Offensive waren in Mainz erkennbar. Dass dennoch kein eigener Treffer gelang, führte Trainer Alexander Blessin auch auf fehlendes Spielglück zurück und verwies in dem Zusammenhang auf den Pfostenschuss von Noah Weißhaupt. Fakt ist jedoch auch: überall fehlen ein paar Prozent. Das ist St. Paulis Coach nicht verborgen geblieben. Und so verlangt nicht nur der 51-Jährige, man müsse nun 101 Prozent geben.

    Es braucht kein Mathematik-Studium, um zu wissen: Das ist unmöglich! Sich zunehmend metaphorisch auszudrücken oder Phrasen zu bemühen, zeigt indirekt, wie angespannt die Situation am Millerntor ist. „101 Prozent“ zu geben, bedeutet nichts weniger, als etwas Außergewöhnliches zu tun, um sein Ziel zu erreichen. Bislang war in Hamburg davon die Rede gewesen, man könne mithalten und werde die nötigen Punkte für den Klassenerhalt über beharrliche Arbeit holen.

    Nun aber müsse man das Glück erzwingen, wie nach dem Spiel in Mainz immer wieder betont wurde. Vieles klang nach Durchhalteparolen – das ist ein schlechtes Zeichen, weil darin Verzweiflung mitschwingt. Jetzt, da St. Pauli erstmals in dieser Saison unter Druck steht, braucht es das Gegenteil: Überzeugung, vor allem im Angriff.

    Borussia Dortmund äußerst wankelmütig

    Vielleicht kommt Borussia Dortmund (10.) am Samstag als Gegner zum passenden Zeitpunkt. Die in dieser Saison äußerst wankelmütigen Schwarz-Gelben haben sich bereits gegen Holstein Kiel (2:4) und den VfL Bochum (0:2) eine Blöße gegeben.

    Zuletzt war zwar Union Berlin mit 6:0 vom Platz gefegt worden und einige Tage zuvor in der Champions League die Qualifikation für das Achtelfinale perfekt gemacht worden. Nach dem 0:0 im Europapokal gegen Sporting Lissabon aber hatte Kapitän Emre Can erklärt: „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.“ Die auswärts erst zweimal siegreiche Borussia versucht es also bisweilen auch mit weniger als 100 Prozent. Vielleicht ja auch am Samstag. Dann stehen die Chancen für den FC St. Pauli gut, das Ruder ….



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  • Was Hoffnung auf die Trendwende macht

    Was Hoffnung auf die Trendwende macht


    Seit vier Spielen sieglos, seit 340 Minuten ohne Torerfolg: Der FC St. Pauli ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga unter Druck geraten. Was Hoffnung macht vor dem Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund: Die Personallage hat sich entspannt.

    Robert Wagner und Manolis Saliakas mischen voll mit

    Zwar muss der Aufsteiger weiter auf seinen Top-Torschützen Morgan Guilavogui, Innenverteidiger Karol Mets (Patellasehne) und Sechser James Sands (Wadenbeinbruch) verzichten. Nachdem es der seit November ausgefallene Connor Metcalfe zuletzt bereits wieder in den Kader geschafft hatte, scheint auch die lange Leidenszeit von Robert Wagner bald vorbei zu sein. Am Mittwoch absolvierte der defensive Mittelfeldspieler erstmals das volle Trainingsprogramm mit der Mannschaft. 

    Dass die Freiburg-Leihgabe allerdings am Samstag bereits ins Spieltagsaufgebot rutscht, ist eher unwahrscheinlich. Eher unwahrscheinlich ist auch, dass ein anderer noch eine weitere Partie verpasst: Manolis Saliakas hatte zuletzt wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren müssen. Nach intensiven Laufeinheiten in der Vorwochen hat der Grieche am Dienstag Teile des Mannschaftstrainings absolviert und am Mittwoch die Einheit komplett durchgezogen: Passübungen, Steigerungsläufe, Flanken, Torabschlüsse, Zweikämpfe – der Rechtsverteidiger hielt sich nicht zurück.

    Auffällig: In einer Umschaltspielform mit Torabschlüssen bildet Saliakas mit Eric Smith, Jackson Irvine, Elias Saad, Noah Weißhaupt und Johannes Eggestein ein Team. Ein Indiz dafür: Sollte der 28-Jährige auch die kommenden Trainingstage gut überstehen, dürfte er am Samstag vermutlich ein Kandidat für die Startelf sein.

    FC St. Pauli braucht gegen den BVB sein Power-Duo

    Alternativen hat Trainer Alexander Blessin zwar im Kader – aber keinen gleichwertigen Ersatz. Siebe Van der Heyden hatte als Schienenspieler nicht überzeugen können, Lars Ritzka und Adam Dzwigala sind im Vergleich zu Saliakas deutlich defensiver ausgerichtet. In der aktuellen Phase aber brauchen die Hamburger nach drei Niederlagen in Folge nicht nur seriöse Abwehrarbeit auf den Flügeln, sondern Spieler, die sich auch wechselseitig konsequent mit in den Angriff einschalten. Treu und Saliakas bilden das passende Power-Duo, um den Gegner vor Herausforderungen zu stellen. 

    Angesichts der Abschlussschwäche zuletzt dürfte Blessin überdies darauf hoffen, dass andere in die Bresche springen, wenn die Offensivkräfte sich schwertun. Wie zu Saisonbeginn, als der Neuling erst im sechsten Heimspiel seinen ersten Treffer am Millerntor und auch den ersten Heimsieg bejubeln konnte. Den Part des Dosenöffners beim 3:1 gegen Holstein Kiel Ende November hatte dabei Manolis Saliakas übernommen.

    Saliakas schon einmal gegen Holstein Kiel Dosenöffner

    Nach einer Spielverlagerung war der Grieche angerauscht gekommen und hatte mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe und mit Unterstützung des Innenpfostens St. Paulis ersten Bundesliga-Heimtreffer in dieser Saison erzielt. Strategie, Technik, Wucht, Überzeugung und Spielglück waren damals in jener 25. Minute die Zutaten, die den Bann hatten brechen lassen.

    „Ein besonderer Moment, vor allem, weil meine Mutter im Stadion war“, hatte Saliakas nach dem Spiel erklärt. Vielleicht wird er also für seine Mutter kurzfristig ein Flugticket kaufen, damit sie sich aus Griechenland auf den Weg macht, um am Samstag erneut im Millerntor-Stadion ihm als Glücksbringer zu dienen. Einen Dosenöffner wie damals gegen Kiel könnten die Kiezkicker auch in der aktuell schwierigen Lage gut gebrauchen.



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  • Holstein Kiel empfängt Meister Bayer Leverkusen

    Holstein Kiel empfängt Meister Bayer Leverkusen


    Bayer Leverkusen kommt nach der eindrucksvollen Dominanz gegen Bayern München als klarer Favorit ins Holstein-Stadion. Doch im Hinspiel konnten die Kieler der Elf von Xabi Alonso sogar auswärts einen Punkt abtrotzen. Gelingt den Kielern am Samstag ab 15.30 Uhr eine nächste Überraschung? Und wer steht eigentlich im Tor der KSV – Weiner oder Dähne? Verfolgen Sie das Spiel hier im Liveticker.



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  • T-Frage bei Holstein Kiel vor dem Spiel gegen Bayer

    T-Frage bei Holstein Kiel vor dem Spiel gegen Bayer


    Plötzlich am Tabellenende – und ausgerechnet jetzt kommt Bayer Leverkusen. Fußball-Bundesligist Holstein Kiel bereitet sich in dieser Woche auf das Gastspiel des Deutschen Meisters und Pokalsiegers am Samstag, 22. Februar (15.30 Uhr), vor. Die Personallage bei den „Störchen“ ist weiterhin angespannt, nur auf einer Position ist eine Luxussituation entstanden. Die große Frage lautet: Wer steht im Tor?

    Der zuletzt in Frankfurt wegen eines grippalen Infekts ausgefallene Stammkeeper Timon Weiner stand beim Training am frühen Mittwochnachmittag wieder auf dem Platz. Dass der 26-Jährige am Samstag gegen Leverkusen wieder zwischen die Pfosten rückt, ist aber keineswegs selbstverständlich. Denn Weiners Vertreter Thomas Dähne zeigte bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen die Eintracht am vergangenen Sonntag eine gute Leistung.

    Ein Lob für beide Torhüter

    „Er hat Ruhe ausgestrahlt, alles ordentlich gemacht und einen Elfmeter gehalten“, blickte Trainer Marcel Rapp auf Dähnes Bundesliga-Debüt zurück. Gleichwohl erklärte der 45-Jährige auch: „Weiner war die Nummer 1.“ Wie man das „war“ interpretieren kann, dürfte reine Auslegungssache sein. Jedenfalls resümierte der Coach: „Wenn man so viele Schüsse aufs Tor kriegt wie er (Weiner, Anm. d. Red.), gibt es nun mal Bälle, die er hätte halten können. Es gab auch Spiele, in denen er es richtig gut gemacht hat.“ Am Freitag solle, so Rapp, vom Trainerteam eine Entscheidung gefällt und somit die T-Frage beantwortet werden, wer denn gegen Bayer 04 die schwierige Aufgabe lösen muss, die Holstein-Kiste so sauber zu halten wie nur irgendwie möglich.

    „Die Gegebenheiten sind schwierig, es fallen ja immer wieder Spieler aus.“

    Marcel Rapp

    Trainer Holstein Kiel

    Auf anderen Positionen stellt sich Lage in Kiel derzeit deutlich schlechter dar. „Die Gegebenheiten sind schwierig, es fallen ja immer wieder Spieler aus“, sagte Rapp. Der regelmäßige Wechsel vom Kunstrasen, auf dem auch am Mittwoch wieder trainiert wurde, auf die Rasenplätze im Nachwuchsleistungszentrum und schlussendlich auf den Rasen im Stadion sorgte und sorgt ein ums andere Mal für Probleme insbesondere im muskulären Bereich. So drohen gegen Leverkusen die Ausfälle von Allrounder Finn Porath, der dann erstmals in dieser Saison passen müsste, und Verteidiger Ivan Nekic, der gerade erst in Frankfurt sein Holstein-Debüt gefeiert hatte.

    Weil im Umkehrschluss keine Akteure aus dem Lazarett zurückkehren, bleibt es knifflig. Rapp stellte fest, nachdem er am Mittwoch seine Schäfchen gezählt hatte: „18 Mann im Training – das ist nicht das, was man sich wünscht.“ Ebenso verhalte es sich mit den Bedingungen im Holstein-Stadion. „Es ist das erste Mal, seitdem ich in Kiel bin, dass der Platz in einem schlechten Zustand ist. Gegen Leverkusen kann das aber ein Vorteil sein“, urteilte der Coach.

    Schweden-Duo vor der Rückkehr

    Während beim US-Amerikaner John Tolkin (Einblutung im Oberschenkel) ein Kontroll-MRT Aufschluss über die noch offene Ausfallzeit geben soll, ist immerhin der eine oder andere Lichtblick erkennbar: Die Schweden Alexander Bernhardsson und Carl Johansson sollen ab kommender Woche wieder voll trainieren, mit dem erfahrenen Angreifer Steven Skrzybski wird ebenfalls wieder gerechnet.

    „Mal gucken, wie jetzt die angeschlagenen Jungs zurückkommen“, sagte KSV-Angreifer Fiete Arp vorausschauend. Er selbst könnte Nutznießer der Ausfälle sein und wie schon in Frankfurt abermals zur Holstein-Startelf gehören. Ans Hinspiel hat er noch gute Erinnerungen, mit einem verwandelten Elfmeter sorgte der 25-Jährige für das Tor zum sensationellen 2:2-Endstand. „Da hat man gesehen, was möglich ist, wenn wir übers Limit gehen“, sagte Arp, der am Mittwoch den (noch) amtierenden Deutschen Meister als „geile Mannschaft“ bezeichnete und richtig ins Schwärmen geriet: „Die Leverkusener sind extrem spielstark, variabel, dazu taktisch und technisch sauber. Die Art und Weise, wie sie Fußball spielen, ist sehr häufig ein Augenschmaus.“

    Das Unentschieden seinerzeit am Rhein „in einer highlight-armen Saison“ (O-Ton Arp) stellte der Offensivmann in seiner bisherigen Top 3 der Höhepunkte auf eine Stufe mit den Heimsiegen über Augsburg (5:1) und Dortmund (4:2). Sicher hätte auch der Ex-Hamburger nichts dagegen, wenn es in seiner Hitparade am kommenden Samstag gegen 17.25 Uhr einen neuen Spitzenreiter geben würde.



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