Borussia Dortmund reichte eine Führung im Achtelfinal-Hinspiel nicht zum Sieg. Jürgen Kohler sieht den BVB seit dem Trainerwechsel zwar verbessert, die Leistungsschwankungen sind aber noch zu groß. Bayer Leverkusen leistete sich im deutschen Duell beim FC Bayern zu viele Aussetzer.
Edmond Tapsoba verursachte einen Elfmeter, Serhou Guirassy und Julian Brandt waren nach dem 1:1 gegen Lille enttäuscht.
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Der FC Bayern hat im ersten Teil des deutschen Achtelfinals ein klares Zeichen gesetzt. Die Münchner waren hellwach und nutzten die Leverkusener Fehler eiskalt.
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Der TSV 1860 München und Borussia Dortmund II treffen am 27. Spieltag der 3. Liga aufeinander. So sehen Sie die Partie live im TV und Stream.
München – Die Partie des 27. Spieltags in der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II steigt am Sonntag, 9. März 2025, um 13.30 Uhr in München. Wir zeigen Ihnen, wo und wie Sie die Partie live im TV und im Live-Stream schauen können.
TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II: 3. Liga live im Free-TV?
Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II wird leider nicht live und in voller Länge im Free-TV übertragen.
Die TV-Rechte der 3. Liga teilen sich derzeit der Streaminganbieter Magenta Sport und die ARD mit ihren Dritten Programmen.
TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II: 3. Liga live bei Magenta Sport
Der Streaminganbieter Magenta Sport wird das Spiel in der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II sowohl im linearen Programm als auch im Live-Stream übertragen.
Die Übertragung der Partie startet am 9. März 2025, um 13.00 Uhr mit den Vorberichten, um 13.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um Magenta Sport sehen zu können, benötigen Sie ein kostenpflichtiges Abo.
TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II Wer holt sich den Sieg?
Am 27. Spieltag der 3. Liga stehen sich der TSV 1860 München und Borussia Dortmund II gegenüber. Ein ausgeglichenes Duell wird prognostiziert, bei dem kein eindeutiger Favorit auszumachen ist. Die Löwen streben nach ihrem Sieg in der Vorwoche einen weiteren Erfolg an, um in der Tabelle weiter nach oben zu kommen.
„Momentan fühlt es sich sehr gut an. Der Trainer hat es ja auch schon angesprochen, mit den Endspielen. Und heute haben wir das erste Endspiel gewonnen. Das wollten wir auch so angehen. Ich glaube, in der 1. Halbzeit haben wir auch ein super Spiel hingelegt. Der Gegner macht direkt mit der ersten Chance ein Tor. Wir wussten schon in der 1. Halbzeit, dass wir das Spiel auf unsere Seite ziehen werden, wenn wir einfach so weiterspielen. Am Ende haben wir verdient 3:1 gewonnen“, sagte Löwen-SpielerTunay Deniz nach dem Sieg in Hannover zu MagentaSport.
„Ich habe gesehen, dass er relativ weit am zweiten Pfosten steht. Dann dachte ich, probiere ich mein Glück. So einen schlechten Schuss habe ich nicht. Dass er dann so gut reingeht, umso besser. Ich glaube, ich bin auch ein bisschen für meine Geniestreiche bekannt und das habe ich heute wieder bewiesen“, so Deniz über seinen Treffer. (smr)
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat weitere BVB-Spiele terminiert. Borussia Dortmund bestreitet das Topspiel beim FC Bayern München. Gladbach kommt am Ostersonntag.
9 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
06. März, 11.13 Uhr: BVB-Spiele von der DFL terminiert
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Partien des 28. bis 30. Bundesliga-Spieltags zeitgenau terminiert. Am 28. Spieltag (5. April) tritt Borussia Dortmund samstags um 15.30 Uhr beim SC Freiburg an. Eine Woche drauf steigt das (ehemalige) Topspiel der Fußball-Bundesliga: Am Samstag, 12. April, um 18.30 Uhr empfängt der aktuelle Tabellenführer Bayern München den BVB. Eine besondere Ansetzung folgt am 30. Spieltag: Das Borussen-Duell zwischen Dortmund und Mönchengladbach steigt am Ostersonntag, 20. April, um 17.30 Uhr im Signal Iduna Park.
05. März, 14.24 Uhr: Franz Roggow wechselt zu Hannover 96
Sein Abgang aus Dortmund hatte sich schon längere Zeit angebahnt. Eigentlich ging es nur noch darum, wohin Franz Roggow, dessen BVB-Vertrag im Sommer endet, wechseln würde. Jetzt ist es fix: Der Mittelfeldspieler schließt sich ab Sommer Hannover 96 an. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, die mich wirklich überzeugt haben. Darin habe ich das Gefühl gewonnen, dass Hannover 96 der richtige nächste Schritt für mich ist. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und selbstverständlich drücke ich der Mannschaft in jedem Spiel fest die Daumen – ganz besonders jetzt im Derby“, sagt der 22-Jährige zu seinem Wechsel.
Auch andere Zweitligaklubs (unter anderem der 1. FC Köln und Hertha BSC) zeigten großes Interesse an dem U23-Kapitän. Vor rund zwei Wochen war bei Twitter ein Video aufgetaucht, in dem man Roggow auf dem Weg zur Geschäftsstelle im Berliner Olympiapark sieht. Nun aber die Absage an die Alte Dame.
„Franz war einer der begehrtesten jungen Spieler auf dem Markt, von daher sind wir sehr froh, ihn für uns gewonnen zu haben. Seine Stammposition liegt auf der Sechs oder Acht, er ist taktisch und technisch extrem gut ausgebildet und verfügt über ausgeprägte strategische Fähigkeiten“, freut sich 96-Sportdirektor Marcus Mann. „Fußballerisch bringt er einen starken linken Fuß, ein gutes Kopfballspiel und Qualität bei Standards mit. Vom Typ kann man ihn sicherlich als Mentalitätsspieler bezeichnen. Gerade für sein junges Alter ist er in seiner Persönlichkeit bereits sehr reif.“
01. März, 16.26 Uhr: BVB-U23 verliert im Derby gegen Essen
Im Drittliga-Derby gegen Rot-Weiss Essen spielte der BVB II vor 6900 Zuschauern lange Zeit clever auf. Am Ende musste sich der BVB aber in Unterzahl mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. In der Tabelle liegt das Team weiter auf Rang elf, Essen ist aber nach Punkten gleichgezogen.
Nach einer kurzen Anlaufzeit fand die Borussia besser in die Begegnung und sorgte in Person von Cole Campbell immer wieder für Nadelstiche. Auch die Gäste kamen zu Möglichkeiten, so richtig gefährlich wurde es aber nicht. Nach dem Seitenwechsel kam Dortmund gut aus der Kabine. Dann aber der Schock: In Minute 67 dezimierte sich die Borussia. Der bereits gelb-verwarnte Almugera Kabar kam in einem Zweikampf nahe der Mittellinie deutlich zu spät und holt sich folgerichtig die Ampel-Karte ab. In der 86. Minute war die BVB-U23 dann einen Moment nicht aufmerksam, der eingewechselte Kaito Mizuta nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und schoss den Ball unhaltbar in den rechten Torwinkel. Die Tendenz beim BVB bleibt negativ, aus den vergangenen sechs Partien hat das Team vier Punkte eingefahren.
01. März, 14.08 Uhr: BVB-U19 unterliegt Unterhaching mit 0:2
Die BVB-U19 hat in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsrunde A die zweite Niederlage im fünften Spiel kassiert. 0:2 (0:1) hieß es am Samstagmittag nach der Heimpartie gegen die Spielvereinigung Unterhaching.
Und damit wächst der Druck auf die Mannschaft von Trainer Mike Tullberg. Das Erreichen der K.o.-Runde ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Aus der Sechser-Gruppe qualifizieren sich die ersten vier Teams für die nächste Runde. Der BVB liegt mit seinen sieben Zählern nur noch zwei Punkte vor dem Tabellenfünften 1. FSV Mainz 05. „Wir müssen in jedem Spiel mit unserem jungen Team ackern. Ich habe schon vorher gesagt, dass wir uns freuen, wenn wir unter die ersten vier Teams kommen“, sagt Tullberg.
Er sieht eine hohe Qualität und sehr viel Talent innerhalb seines Teams und glaubt, dass seine Mannschaft hier „zu den Top-Teams des Landes gehört“. Tullberg betont zugleich, dass seine Jungs ergebnistechnisch nicht zu den Top-Klubs gehört. Unsere besten Spieler waren Mathis Albert und Samuele Inacio. Die sind 15 und 16 Jahre alt. Mathis sehen wir auch bestimmt in zwei, drei Jahren in der Bundesliga. Trotzdem ist es für sie heute schwer, gegen U19-Akteure zu spielen“, sagt Tullberg.
Das große Problem sei am Samstag gewesen, dass sich kaum ein Spieler über sein Defensivverhalten definiert habe. „Nach vorne sah es gut aus, wir haben viermal Latte oder Pfosten getroffen, Mathis Albert hätte alleine drei Tore schießen können. Nach hinten sah es ganz anders aus“, analysiert Tullberg.
Der erste Gegentreffer resultierte aus einem leichten Fehler im Aufbauspiel, Unterhachings Jason Eckl fand sich so alleine vor BVB-Keeper Robin Lisewski wieder und traf zur Gästeführung (28.). Dem 0:2 ging ein Standard voraus. „Wir hatten es vorher angesprochen, dass Unterhaching stakt nach Standards ist, trotzdem verhalten wir uns schlecht in der Situation.“
01. März, 10.50 Uhr: Ricken macht Ansage bei BVB-Regionaltreffen mit Fans
Borussia Dortmund geht in den Austausch mit seinen Anhängern. Am Abend vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (15.30 Uhr, live auf Sky) stellten sich die Geschäftsführer Lars Ricken und Carsten Cramer sowie Vereinsbotschafter Patrick Owomoyela im Gasthaus „Altes Mädchen“ dem Dialog mit 100 Fanclub-Mitgliedern. „Dieser direkte Austausch ist uns nicht nur sehr wichtig, sondern auch extrem wertvoll“, erklärte Cramer.
Ricken bezeichnete die Unterstützung in der bislang enttäuschenden Saison als „einmalig“. Der Verein müsse „auch in sportlich schwierigen Situationen die Ruhe bewahren. Wir dürfen nicht hektisch werden, sondern müssen klar bleiben und richtige Entscheidungen treffen. Aber klar: Am meisten helfen Siege.“
Mit dem Start des neuen Trainers Niko Kovac ist der 48-Jährige trotz der beiden Niederlagen zum Start (Stuttgart, Bochum) sehr zufrieden: „Niko hat in kurzer Zeit schon einiges bewegt.“ Ricken nahm vielmehr die Profis in die Pflicht „Klar ist: Jeder Spieler muss sich beweisen und wir müssen uns verbessern.“
28. Februar, 16.50 Uhr: BVB-U19 ohne Diallo gegen Unterhaching
Die Trainingsinhalte der BVB-U19 haben sich geändert. Coach Mike Tullberg baut immer mehr Übungen zum Eins-gegen-Eins ein. „In der Hauptrunde treffen wir jetzt auf Gegner, die das Mann-gegen-Mann suchen. Das macht es unserem sehr jungen Team gegen die älteren Mannschaften schwerer. Es ist nicht mehr alles spielerisch zu machen. Wir benötigen neue Lösungen, benötigen neue Räume und ein besseres Zweikampfverhalten“, sagt Tullberg vor der Heimpartie am Samstag (11 Uhr) gegen Unterhaching. In der Tabelle rangiert sein Team mit sieben Zählern aus vier Partien auf Rang drei. Die ersten vier Mannschaften der Sechser-Gruppe qualifizieren sich für die K.o.-Runde. Unterhaching ist aktuell mit drei Zählern Schlusslicht. „Unser Gegner kommt mit vielen Endjahrgängen und wird wieder ein harter Prüfstein für uns“, sagt Tullberg.
Ousmane Diallo fehlt Gelb-Rot-gesperrt, Diego Dzonga und Thierry Tazemeta sind verletzt. Zu allem Überfluss droht auch Nick Cherny auszufallen. „Egal, wer aufläuft. Wir wollen den nächsten Sieg, um Platz zwei zu erreichen“, erklärt der Trainer.
28. Februar, 11.50 Uhr: BVB-U23 empfängt RWE in der Roten Erde
Wann immer Jan Zimmermann es als Trainer der BVB-U23 in den vergangenen zwei Jahren mit Rot Weiss Essen zu tun hatte, blieb ihm am Ende ein Gefühl der Ernüchterung. Vier Versuche hat der 45-Jährige gestartet, stets ging er leer aus. 1:3, 0:4, 1:2, 0:2 lauteten die Chiffren für die vier Niederlagen. Es verwundert daher nicht, wenn Jan Zimmermann vor dem abermaligen Kräftemessen mit RWE einen Wunsch äußert: „Ich persönlich würde schon mal gerne gegen Essen gewinnen.“ Am Samstag (14 Uhr) in der Roten Erde möchte er mit Borussia Dortmunds U23 einen erneuten Anlauf nehmen und die enttäuschende Bilanz im Derby aufpolieren.
Doch Wunsch hin oder her – „am Ende stehe nicht ich auf dem Platz – die Jungs müssen das richten“, sagt Zimmermann. Sein Auftrag ist es, die Mannschaft bestmöglich auf das Duell mit dem wieder erstarkten Revier-Rivalen vorzubereiten. Seit Mitte Januar läuft es an der Hafenstraße. Uwe Koschinat, der einen Monat zuvor von Christoph Dabrowski übernommen hatte, hat RWE erkennbar stabilisiert. Die taktische Umstellung auf eine Dreier- bzw. Fünferkette gibt der zuvor löchrigen Defensive Halt. Seit fünf Partien ist Essen ungeschlagen, holte dabei vier Siege und hat eine imposante Aufholjagd gestartet, die auch Jan Zimmermann beeindruckt. „RWE hat eine erfahrene, abgeklärte Mannschaft, die nicht umsonst in der Rückrunden-Tabelle oben steht. Sie haben sehr viel Selbstvertrauen und einen guten Lauf und werden am Ende der Saison mit Sicherheit überm Strich stehen“, sagt der BVB-Trainer.
„Dieses Spiel wird uns eine Menge abverlangen“, ahnt Zimmermann und ergänzt: „Es wird für uns darum gehen, wenige Fehler mit Ball zu machen, konzentriert zu verteidigen und wenige Chancen zuzulassen.“ Das Vorhaben wird erschwert durch zahlreiche personelle Fragezeichen: Neben Patrick Göbel (Fußgelenk) steht der Einsatz von Marcel Lotka, Ayman Azhil, Babis Drakas und Jordi Paulina (alle Infekt) auf der Kippe. Franz Roggow fehlt zudem gelb-gesperrt. Auch Niklas Jessen (Muskelverletzung) fällt aus.
25. Februar, 10.04 Uhr: Hans-Joachim Watzke stellt sich zur Wahl
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke strebt eine weitere Amtszeit im UEFA-Exekutivkomitee an. Der 65-Jährige tritt zur Wiederwahl an. Watzke war im April 2023 für Rainer Koch nachgerückt. Sollte Watzke am 3. April wiedergewählt werden, würde seine Amtszeit vier Jahre dauern. Beim BVB hat Watzke seinen Rückzug als Geschäftsführer zum Jahresende angekündigt. In der DFL ist Watzke Präsidiumssprecher.
Neben Watzke stehen weitere prominente Namen auf der am Montag veröffentlichten Kandidatenliste der UEFA. Der frühere ukrainische Stürmer Andriy Shevchenko (48) ist ebenso dabei wie auch Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness (43).
22. Februar, 18.54 Uhr: Ricken bestätigt Ende der Elefantenrunde
Bei Borussia Dortmund ist die Elefantenrunde Geschichte. Das bestätigte Geschäftsführer Lars Ricken vor dem Heimspiel gegen Union Berlin bei Sky. „Aki Watzke scheidet Ende des Jahres aus, Sven Mislintat und Nuri Sahin sind ebenfalls nicht mehr dabei“, sagte der 48-Jährige. „Ich stehe täglich in engem Austausch mit Niko Kovac und Sebastian Kehl.“ Bislang hatten sich die BVB-Verantwortlichen inklusive Berater Matthias Sammer einmal im Montag zur Analyse getroffen.
Sammers Zukunft als TX-Experte bei Prime Video ließ Ricken hingegen offen. „Das muss Matthias mit Amazon klären.“ Das nächste BVB-Spiel bei Prime ist das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den OSC Lille am 4. März.
20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
Am kommenden Sonntag, 9. März 2025, treten unsere Löwen gegen Borussia Dortmund II an. Anstoß zum 27. Spieltag der Münchner Löwen im Grünwalder Stadion ist um 13:30 Uhr. Alle weiteren Informationen findet ihr hier:
Dauerkarten-Inhaber haben die Möglichkeit, ihre Dauerkarte noch bis zwei Stunden vor dem Spiel auf der offiziellen Löwen-Ticketbörse einzustellen. Diese können noch bis Anpfiff gekauft werden.
Der Kartenvorverkauf am Trainingsgelände ist am Spieltag von 09:00 bis 10:30 Uhr besetzt. Bei Problemen oder Fragen rund um Eure Tickets sind ab 11:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord (Stehhalle), Süd/Ost (Haupttribüne) und West (Westkurve) am Stadion geöffnet.
Bitte denkt daran, dass print@home-Tickets in ausgedruckter Form mitgebracht werden müssen. Alternativ ist jedes print@home-Ticket ab dieser Saison auch als Handy-Ticket verfügbar.
Stadionöffnung ist um 12:00 Uhr.
Wir wissen, dass die Lage des Grünwalder Stadions dazu einlädt, erst kurz vor Spielbeginn ins Stadion zu kommen. Dies führt immer wieder zu langen Schlangen kurz vor Anpfiff an den Eingängen. Die Ordnungsdienstmitarbeiter führen ihre Arbeit gewissenhaft aus, dass benötigt Zeit. Wir appellieren daher an das Verständnis und die Mithilfe aller Löwenfans.
Wir bitten Euch – kommt’s rechtzeitig zum Stadion.
CATERING
An den Kiosken kann in bar/mit Karte gezahlt werden. Zu diesem Spiel wird Vollbier ausgeschenkt.
Löwenfans aufgepasst! Als Highlight erwartet euch bis fünfundvierzig Minuten vor Anpfiff das „Early Bird Bier“ um schlanke 3,50€ an den Kiosk-Flächen. Zusätzlich gibt es auch die Stadionwurst Chilli sowie vegetarische Verpflegung.
VERBOTENE GEGENSTÄNDE
WEITERE WICHTIGE HINWEISE UND REGELN
Offensichtlich alkoholisierte Personen erhalten keinen Einlass ins Stadion.
Alle Arten von Flaschen sind verboten. Das gilt auch für PET-Flaschen.
Die Mitnahme eigener Lebensmitteln ist nicht gestattet.
Rucksäcke und Taschen, die größer als DIN A4 (ca. 30x20cm) sind, können nicht mit ins Stadion genommen werden. Wir bitten daher alle Fans, Rucksäcke und Taschen möglichst erst gar nicht ins Grünwalder Stadion mitzubringen, da es vor Ort keine Aufbewahrungsstellen gibt.
Abschließend weisen wir noch auf die aktuell gültige Verordnung für das Grünwalder Stadion hin.
KOMMT’S ÖFFENTLICH Bekanntermaßen stehen rund um das Grünwalder Stadion keine Parkplätze zur Verfügung. Nutzt daher bitte die öffentlichen Verkehrsmittel des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV). Die Eintrittskarte berechtigt jedoch nicht zur Nutzung des ÖPNV. Fahrkarten müssen daher bitte separat gekauft werden.
Wichtig für alle U-Bahn-Löwen: Aufgrund von Fantrennungsmaßnahmen rund um das Grünwalder Stadion bitten wir alle Löwen-Fans, die U2 zu nutzen und über die Haltestelle Silberhornstraße zum Grünwalder Stadion anzureisen. Insbesondere bitten wir Euch, die Haltestelle Wettersteinplatz (U1) zu meiden, da diese den Gästefans vorbehalten ist. Dies gilt ebenso für die gleichnamige Tramhaltestation.
FAHRRADGADEROBE
Weiterhin bieten wir all denjenigen, die mit dem Fahrrad anreisen, die Möglichkeit, dieses direkt am Stadion abzustellen. Zwischen Candidstraße und Stehhalle bietet Euch unsere Fahrradgarderobe einen sicheren Parkplatz für euer Fahrrad. Hier könnt Ihr ab 11:30 Uhr Euer Fahrrad abgeben und nach dem Spiel wieder abholen. Die Fahrradgarderobe ist durchgehend mit Ordnungsdienstmitarbeitern besetzt.
HINWEISE FÜR PKWs UND BUSSE Besucher, die mit dem Auto oder 9-Sitzern anreisen, können die zahlreichen Park & Ride Möglichkeiten in München nutzen. In Zusammenarbeit mit der MVG und der Park & Ride GmbH wurde eine München-Karte erstellt, die für den Fußballverkehr priorisierte Park & Ride Parkplätze im Stadtgebiet sowie die dazugehörigen ÖPNV-Möglichkeiten auf dem Weg zum Grünwalder Stadion aufzeigt.
Für all diejenigen, die mit dem Bus anreisen, stehen Parkplätze am Candidberg zur Verfügung. Für 9-Sitzer besteht diese Möglichkeit nicht.
FUSSLÄUFIG ÜBER CANDIDPLATZ
Ticketinhaber Westkurve: Bitte kommt über den Oxnerweg direkt zum Eingang WEST
Ticketinhaber Stehhalle (Nordtribüne): Bitte nutzt den Weg über den Candidberg (an den Busparkplätzen entlang) zum Eingang NORD. Vielen Dank!
ZWICKT’S ZAM | HALTET GIESING SAUBER
Haltet die (Grün-)Flächen rund um das Grünwalder Stadion und den Grünspitz sauber und entsorgt Euren Müll und Eure Flaschen in die dafür vorgesehenen Mülleimer. Zudem weisen wir darauf hin, dass Bäume, Vorgärten, o.ä. keine Toiletten sind. Zwickt’s zam und nutzt die Toiletten im Grünwalder Stadion. Alles nach dem Motto: „Wir halten unser Viertel sauber“.
Am Sonntag wird sonniges Wetter mit bis zu 14 Grad vorhergesagt.
Gute Nachrichten für den TSV 1860 München: Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund II melden sich Julian Guttau, Tunay Deniz und Thore Jacobsen zurück.
München – Das Wetter in Giesing passte sich am Donnerstag der Lage im Löwen-Lazarett an. Es wird freundlicher – hüben wie drüben. 1860-Coach Patrick Glöckner konnte wieder zahlreiche Leistungsträger begrüßen, die zu Beginn der Woche noch gefehlt hatten.
Vor Keller-Duell gegen BVB: Schröter meldet sich bei 1860 München zurück im Training
So kehrten mit Tunay Deniz und Julian Guttau zwei der drei Torschützen aus Hannover (3:1-Sieg) zurück, meldeten sich fit für das richtungsweisende Keller-Duell des TSV 1860 München gegen Dortmund II. Auch Thore Jacobsen steigerte sein Pensum im Laufe der Woche, könnte gegen den BVB in die Startelf zurückkehren. Links hinten bekommt Winter-Neuzugang Anderson Lucoqui Konkurrenz, Leroy Kwadwo hat seine Grippe überstanden, scharrt mit den Hufen.
Erstmals seit dem Sieg in Köln (2:1) Anfang Februar konnte Morris Schröter wieder Teile des Trainings mit Ball absolvieren, Dortmund kommt allerdings noch deutlich zu früh für den Flügelspieler. Lukas Reich stand nach seinem Ausflug mit der deutschen U19-Nationalmannschaft – 3:1-Testspielsieg gegen den FSV Frankfurt – ebenfalls wieder auf dem Platz.
Quartett fehlt 1860 München gegen Borussia Dortmund II
Glöckner wird sich freuen, die Qual der Wahl zu haben, welche 20 Namen auf dem Spielberichtsbogen am Sonntag auftauchen werden. Verzichten muss 1860 gegen die BVB-Reserve nur auf Schröter, Moritz Bangerter, Raphael Schifferl sowie Florian Bähr.
Wie wichtig eine starke Bank im Abstiegskampf sein kann, weiß 1860 nicht erst seit den wichtigen Jokertoren von Patrick Hobsch und Guttau in Hannover. Für das Duell gegen Borussia Dortmund II sind noch Restkarten verfügbar. Das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching ist dagegen ausverkauft (Stand 6. März, 16:00 Uhr). (mbu)
Die Reserve von Borussia Dortmund trifft am Sonntag (13:30 Uhr) auf den TSV 1860 München. München siegte im letzten Spiel gegen Hannover 96 II mit 3:1 und belegt mit 32 Punkten den 14. Tabellenplatz.
Am vergangenen Spieltag verlor Dortmund II gegen Rot-Weiss Essen und steckte damit die elfte Niederlage in dieser Saison ein. Gelingt die Wiedergutmachung? Der BVB II möchte den letzten Auftritt, als man gegen 1860 verlor (1:2), vergessen machen.
Wer den TSV 1860 München als Gegner hat, kann sich auf eine harte Partie einstellen. Schon 67 Gelbe Karten kassierte die Mannschaft in dieser Saison. Die Defensive der Heimmannschaft muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 50-mal war dies der Fall. Die passable Form von München belegen sieben Zähler aus den letzten fünf Begegnungen.
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Die Abwehr ist mit bislang 41 Gegentreffern nicht das Prunkstück von Borussia Dortmund II, dafür schloss aber der Angriff 40-mal erfolgreich vor dem gegnerischen Tor ab. Auf fremden Plätzen läuft es für die Gäste bis dato bescheiden – die Ausbeute beschränkt sich auf magere zwölf Zähler. Dortmund II verlor mit den letzten Spielen etwas an Boden. Zwar steht man noch immer im Mittelfeld der Tabelle, doch sammelte man in den vorherigen fünf Begegnungen nur vier Punkte ein.
Mit 32 Punkten nimmt 1860 den 14. Tabellenplatz ein. Damit ist man dem BVB II ganz dicht auf den Fersen, denn Borussia Dortmund II hat mit 33 Punkten nur einen Zähler mehr auf dem Konto und steht auf dem elften Platz. Der bisherige Ertrag des TSV 1860 München in Zahlen ausgedrückt: neun Siege, fünf Unentschieden und zwölf Niederlagen.
Beide Mannschaften bewegen sich derzeit auf einem ähnlichen Spielniveau, sodass ein Favorit im Vorfeld kaum auszumachen ist.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Die Bayern dürfen nach einem 3:0-Sieg über Leverkusen für das CL-Viertelfinale planen. In der Presse wird der FCB-Triumph über Xabi Alonso gefeiert.
Der FC Bayern München hat nach einem 3:0-Sieg im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen Bayer 04 Leverkusen die Tür zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Europas Gazzetten feiern die Leistung der Mannschaft von Vincent Kompany und leiden mit Leverkusen-Trainer Xabi Alonso. Auch der Ausfall von Manuel Neuer wird thematisiert.
GOAL zeigt eine Auswahl der internationalen Pressestimmen.
Ein Hauch von Verzweiflung schwang mit, als der sonst so unantastbar wirkende Xabi Alonso an diesem Abend einen letzten Kampf führte. Er wollte trotz der 0:3-Niederlage beim FC Bayern Optimismus ausstrahlen, also sagte er: „Es ist Fußball.“ Das Spiel, in dem schon so viele Wunder passiert sind. Bessere Argumente fielen dem spanischen Trainer am Ende einer denkwürdigen Champions-League-Nacht nicht mehr ein, um den Glauben an einen Erfolg im Achtelfinal-Rückspiel am kommenden Dienstag zu stärken.
Das Publikum hatte eine Demonstration der Stärke erlebt, die nicht zuletzt darauf hinwirkte, das alte Machtgefüge im deutschen Gegenwartsfußball wiederherzustellen. Er selbst habe jetzt als Triainer „vier Mal gegen Leverkusen gespielt“, sagte Vincent Kompany, „und jedes Mal ging es um Details, auch heute, auch wenn es nicht so aussieht.“ An diesem Abend hatte die Summe sehr vieler Kleinigkeiten das Bild einer grundlegenden Münchner Überlegenheit ergeben.
Der mit Spannung erwartete Wettbewerb der Trainerideen hatte schon auch stattgefunden, entschieden wurde dieses Spiel aber weniger durch Strategien und taktische Innovationen, als durch individuelle Qualität und durch den mentalen Zustand der Fußballer; allen drei Toren gingen schlimme Fehler der Rheinländer voraus, während die Bayern funktionierten wie eine auch auf höchster Stufe störungsfrei laufende Maschine. „Es war unsere Schuld, dass wir den Bayern die Chancen gegeben haben“, sagte Alonso. „Wir haben das Spiel nicht kontrolliert und große Fehler gemacht.“
Dieser Fehler ist Alonso passiert
Vor dem 1:0 agierte der neben sich stehende Nordi Mukiele viel zu passiv in einem Kopfballduell mit Harry Kane, nachdem Piero Hincapié zuvor eine Flanke von Michael Olise zugelassen hatte. Der zweite Treffer resultierte aus einem schlimmen Fehlgriff von Torhüter Matej Kovar, der eine eigentlich einfach zu verarbeitende Flanke vor die Füße von Jamal Musiala fallen ließ. Und vor dem 3:0 zerrte Edmond Tapsoba so lange im Strafraum an Kane, bis der Videoassistent eingriff und einen Elfmeter empfahl, den der englische Torjäger zum dritten Treffer nutzte.
Am Ende auch ein wenig ratlos: Bayer-Leverkusen-Trainer Xabi AlonsoReuters
Zwischendurch war zudem Mukiele nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz geflogen, weil er Kingsley Coman zwar versehentlich, aber auch übermotiviert und sehr hart mit den Stollen in die Wade getreten hatte. Alonso ist der Fehler passiert, den offenkundig verunsicherten Franzosen nicht schon in der Halbzeit vom Feld zu nehmen. Dennoch haderten die Leverkusener mit Schiedsrichter Michael Oliver, dessen Zweikampfbewertung nicht immer konsistent war. Ein grober Patzer ist dem Engländer aber nicht unterlaufen.
Es waren die Spieler, ihre Form, ihre Interpretation der Aufgaben und ihre Einsatzbereitschaft, die den Bayern diese gute Ausgangslage für das Rückspiel beschert haben. Immer wieder fanden die Münchner Wege, um sich aus dem Leverkusener Pressing zu befreien, während Florian Wirtz bis zu seiner Auswechslung nach 80 Minuten ein Gefangener der konsequenten Manndeckung von Joshua Kimmich war.
Bedeutsam war außerdem, dass die Bayern nach diesem Abend zu den ganz wenigen Mannschaften zählen, denen es gelungen ist, zugleich auch noch Granit Xhaka aus dem Spiel zu nehmen. „Sie haben ihr Spiel angepasst, sie haben uns nicht die Möglichkeit gegeben, so zu pressen wie in den letzten Spielen“, sagte der Leverkusener Verteidiger Jonathan Tah.
Nach der dominanten Vorstellung der Leverkusener beim 0:0 gegen die Bayern Mitte Februar entstand ja der Eindruck, dass der Rekordmeister nun verunsichert sein müsse. Dass Respekt in Ehrfurcht oder Zaghaftigkeit umschlagen könnte, dass das Selbstvertrauen beschädigt ist, zumal Kompany als Münchner Trainer gerade auf dem höchsten Niveau verwundbar wirkte. „Wir alle hatten im Kopf, dass wir in den letzten Spielen nicht so erfolgreich waren gegen Leverkusen“, sagte Kimmich.
Dass die Bayern sich nicht lähmen, sondern beflügeln ließen von diesen schmerzlichen Erinnerungen, ist ein beeindruckendes Signal der Stärke einer Mannschaft, die vielleicht doch größer ist, als viele glauben. Leverkusen und Bayern wirken derzeit wie zwei Teams, die sich gegenseitig hochschaukeln, und gerade jetzt, wo die Zeit der wichtigsten Spiele beginnt, waren die Bayern hellwach, klar, harmonisch als Kollektiv und bereit, alle vorhandene Energie zu investieren.
Nach der überlegenen Vorsaison mit dem Leverkusener Double und sechs Duellen von Xabi Alonso mit dem Rekordmeister ohne eine einzige Niederlage schimmerte plötzlich eine Hilflosigkeit der Werkself hervor, die es in einem solch wichtigen Spiel bislang nur einmal gab: beim ebenfalls 0:3 verlorenen Europa-League-Finale gegen Bergamo im vergangenen Mai.
Alonsos Team mag an manchen Tagen fähig sein, einen Fußball zu spielen, der eine faszinierende Perfektion ausstrahlt. Aber wer genau hinsieht, findet unter dieser Oberfläche Stellen, an denen diese Mannschaft verwundbar ist. Kompany und seine Spieler haben diese Stellen entblößt.