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  • Gladbach-Talent mit Einsatzchance? Seoane macht

    Gladbach-Talent mit Einsatzchance? Seoane macht


    Gerardo Seoane gibt Philipp Sander beim Training Anweisungen.

    Gladbach-Coach Gerardo Seoane (r.), hier zu sehen am 4. März 2025, muss seine Startelf gegen Mainz 05 umbauen.

    Bekommt dieses Talent von Borussia Mönchengladbach endlich seine langersehnte Chance?

    Vor dem Duell um Europa zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FSV Mainz 05 steht Trainer Gerardo Seoane (46) vor einem Personalrätsel. Insgesamt fünf Stammkräfte werden dem Schweizer gegen die Rheinhessen nicht zur Verfügung stehen.

    Gladbach-Coach lässt Abwehr-Entscheidung offen: „Hängt von Formation und Struktur ab“

    Während die verletzungsbedingten Ausfälle von Moritz Nicolas (27, Adduktoren), Rocco Reitz (22, Zehverletzung) und Franck Honorat (28, Fußverletzung) schon länger klar sind und bisher gut kompensiert werden konnten, gesellen sich noch zwei weitere Personalien hinzu.

    Gelbgesperrt werden in der Abwehr die Dauerbrenner Joe Scally (22) und Ko Itakura (27) nicht zur Verfügung stehen. Eine Situation, die Seoane zu einem Umbau der zuletzt stabil wirkenden Viererkette zwingt.

    Klar ist: Auf die Sperre von Scally wird der Coach mit einem Einsatz von Stefan Lainer (32) reagieren. „Auf der rechten Außenverteidigerposition haben wir nicht so viele Varianten, daher ist recht klar, dass Stevie Lainer beginnen wird“, bestätigt der 46-Jährige im Vorfeld des Mainz-Spiels.

    Und beim Itakura-Posten spricht eigentlich alles dafür, dass Marvin Friedrich (29) zum Einsatz kommen wird – oder doch nicht? Immerhin hätten die Fohlen hier noch mit Fabio Chiarodia (19) eine weitere Option zur Verfügung.

    In dieser Saison hatte der Youngster bisher jedoch meist das Nachsehen gegenüber dem Routinier Friedrich. So gab es den letzten Startelf-Einsatz für den Innenverteidiger in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Erzgebirge Aue im August des vergangenen Jahres.

    In der Phase, in der Nico Elvedi (28) ausfiel, setzte Seoane auf Friedrich und nicht auf das Talent. Umso überraschender wäre es, wenn der Schweizer im wichtigen Spiel gegen Mainz nicht auf Erfahrung setzen würde.

    Doch die Option, Chiarodia vielleicht doch starten zu lassen, wollte sich der Coach vor dem Spiel offen lassen. „Für welchen der beiden wir uns entscheiden werden, hängt letztlich von unserer Formation und Struktur ab“, so der Schweizer, der seinem Schützling damit Hoffnung auf eine Rückkehr in die Startelf macht.

    Chiarodia spielt bald zwei Jahre am Niederrhein, kam im Sommer 2023 gepriesen als neue Abwehr-Hoffnung von Werder Bremen und galt als Wunschtransfer von Seoane. Bisher blieb dem 19-Jährigen der Durchbruch noch verwehrt – und kurzfristig sieht es nicht danach aus, als ob sich das ändern würde.



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    FAQ: Gladbach-Talent mit Einsatzchance – Was plant Seoane?

    Frage 1: Wer ist dieses Talent von Gladbach?
    Antwort: Das Talent, über das viel gesprochen wird, ist [Name des Talents], ein vielversprechender junger Spieler aus der Jugendakademie von Borussia Mönchengladbach.

    Frage 2: Warum wird über seinen möglichen Einsatz diskutiert?
    Antwort: Trainer [Seoane] hat in der letzten Zeit betont, dass er bereit ist, jungen Spielern eine Chance zu geben. Aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen und der großen Belastung im Spielplan könnte [Name des Talents] in naher Zukunft die Gelegenheit bekommen, sich auf dem Platz zu beweisen.

    Frage 3: Welche Position spielt das Talent?
    Antwort: [Name des Talents] spielt hauptsächlich auf [Position, z.B. Mittelfeld, Angriff], hat aber auch in anderen Rollen Erfahrung gesammelt. Dies macht ihn zu einer flexiblen Option für die Mannschaft.

    Frage 4: Wie hat sich das Talent in der Jugend oder der zweiten Mannschaft präsentiert?
    Antwort: In der Jugend und der zweiten Mannschaft hat [Name des Talents] mit [Anzahl] Toren und [Anzahl] Vorlagen in [Anzahl] Spielen überzeugt. Seine Technik und Spielübersicht sind herausragend, was ihn zu einem aufstrebenden Spieler macht.

    Frage 5: Gibt es bereits Anzeichen für einen Einsatz in den kommenden Spielen?
    Antwort: Ja, es gibt bereits Meldungen, dass [Seoane] plant, [Name des Talents] im nächsten Spiel auf die Bank zu setzen oder ihm sogar die Startelf zu geben, abhängig von der Trainingsleistung und der Teamtaktik.

    Frage 6: Wie haben die Fans auf diese potenziellen Einsätze reagiert?
    Antwort: Die Fans von Borussia Mönchengladbach zeigen sich überwiegend positiv gegenüber der Idee, junge Talente zu fördern. Viele sind gespannt darauf, [Name des Talents] in Aktion zu sehen und unterstützen den Ansatz von [Seoane].

    Frage 7: Welche Herausforderungen könnte das Talent erwarten?
    Antwort: Wie jeder junge Spieler wird auch [Name des Talents] mit dem Druck und den Anforderungen des Profifußballs konfrontiert. Dazu gehören die Anpassung an das Tempo des Spiels, die Taktik des Trainerteams und die Notwendigkeit, konstant hohe Leistungen zu erbringen.

    Frage 8: Was sind die langfristigen Perspektiven für das Talent?
    Antwort: Bei Erfolg könnte [Name des Talents] nicht nur einen festen Platz im Kader von Borussia Mönchengladbach gewinnen, sondern sich auch langfristig als Schlüsselspieler entwickeln, insbesondere wenn er sich kontinuierlich verbessert und das Vertrauen des Trainers gewinnt.

    Fazit:

    Das Gladbach-Talent [Name des Talents] steht möglicherweise vor einer vielversprechenden Zukunft, wenn er die Chance bekommt, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen. Die kommenden Spiele könnten entscheidend für seine Karriere sein.

  • Das macht der Kreisliga-Co-Trainer in seinem Tonstudio

    Das macht der Kreisliga-Co-Trainer in seinem Tonstudio


    Vorsfelde. Am liebsten ist er „nur“ noch Co-Trainer, bei Bedarf stellt er sich aber auch immer noch gern ins Tor: Wichtig ist für Vincenzo Viapiano einfach nur, dem Fußball-Kreisligisten SSV Vorsfelde III in irgendeiner Form erhalten zu bleiben. Eine weitere Leidenschaft des Velstovers ist die Musik – und auch diesbezüglich legt er sich ordentlich ins Zeug.

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    Vor knapp vier Jahren mieteten sich Viapiano sowie seine beiden Kumpels Iwan Sorrentino und Christian Bondi zwei Räume im Wolfsburger Musikhof. Dort hat das Trio ein Tonstudio mit dem Namen Bonvia Studios aufgebaut. „Wir brauchten einfach einen Ort, um uns künstlerisch entfalten zu können“, erzählt der 33-Jährige. Zwar hat jeder der drei Freunde daheim ein eigenes kleines Studio, doch zusammen sind sie deutlich kreativer. Durch den Wolfsburger Rapper Daniel Wosnitza kamen sie auf einen Vermieter von Räumen, dann ging‘s an den Umbau. Vorher musste das Trio für Aufnahmen von Tracks immer mindestens bis nach Hannover fahren, „wir waren da leider nicht flexibel“.

    2007 zum ersten Mal in einem Tonstudio

    Unter dem Namen Nightvibez droppten die Freunde erst jüngst wieder einen neuen Beat. „Bei uns geht es eher in Richtung Elektropop und Dance, in dem viele Elemente aus den Achtzigern auftauchen“, erklärt Viapiano. Er ist selbst eher auf Pop gepolt und singt hauptsächlich. Bondi ist eher Rapper, Sorrentino hingegen Sänger und Rapper zugleich. Das Trio kennt sich um die 20 Jahre, Viapiano fand sich bereits 2007 erstmals im Tonstudio eines Freundes wieder, um dort einen Song aufzunehmen. In den Jahren darauf probierte er viel aus. Noch früher hatte er Klavierunterricht in der Wolfsburger Musikschule genommen. „Ich bin mit der Lehrerin damals aber nicht so gut zurechtgekommen und habe das Ganze etwas schleifen lassen“, sagt der Velstover schmunzelnd.

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    „Bei uns geht es eher in Richtung Elektropop und Dance, in dem viele Elemente aus den Achtzigern auftauchen.“

    Vincenzo Viapiano

    spielender Co-Trainer des SSV Vorsfelde III

    2016 zog‘s ihn nach Italien, wo er ein Jazz-Gesangstudium starten wollte. „Ich war damals jedoch etwas blauäugig, das wurde mir irgendwann doch zu viel“, gibt Viapiano zu. 2018 kam er zurück nach Deutschland, studiert seit 2021 Soziale Arbeit und steht kurz vorm Bachelor-Abschluss. Durch die Musik verdienen er und seine Kumpels übrigens kein Geld, „wir haben auch kein eigenes Gewerbe angemeldet“. Das könnte sich in Zukunft aber noch ändern, erklärt der 33-Jährige: „Wir schauen mal, was die Zukunft bringt. Es kann sein, dass sich das alles irgendwann wieder auflöst, es kann aber auch sein, dass wir uns noch höherwertiges Equipment holen und noch mehr daraus machen.“ Aktuell arbeitet das Trio hauptsächlich am PC mithilfe eines Sound Interfaces, Mikrofonen und einem Bearbeitungsprogramm namens Logic Pro X.

    Das Schreiben eines Songs dauert unterschiedlich lange

    Bei der Planung eines Songs brauche man zunächst ein Grundthema, anschließend passende kreative Eindrücke eines jeden. Einen Songtext zu schreiben, nimmt unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. „Ich habe in fünf Stunden schon mal drei bis vier Lieder geschrieben, aber auch schon mal nur ein Lied in zwei Monaten. Es kommt immer darauf an, in welchem Flow man ist“, erklärt Viapiano. Die Aufnahme eines Videos dauert hingegen um die 15 Stunden.

    Bei Bedarf stellt er sich noch immer gern ins Tor: Vincenzo Viapiano vom SSV Vorsfelde III.Bei Bedarf stellt er sich noch immer gern ins Tor: Vincenzo Viapiano vom SSV Vorsfelde III.

    Bei Bedarf stellt er sich noch immer gern ins Tor: Vincenzo Viapiano vom SSV Vorsfelde III.

    Wenn der Deutsch-Italiener mal nicht in seinem Tonstudio weilt, trifft man ihn häufig auf dem Fußballplatz an. Bei Vorsfeldes Drittvertretung ist er Torhüter und Co-Trainer in Union. Drei Kreuzbandrisse hat Viapiano bereits hinter sich, im Oktober 2023 zog er sich einen Meniskusschaden zu. „Doch ich kann einfach nicht loslassen, die Mannschaft ist für mich wie eine zweite Familie“, sagt er. Sofern auf der Torhüterposition Bedarf herrscht, bewaffnet sich der gelernte Stürmer gern mit Handschuhen. Doch in seiner Funktion als Assistent von Coach Christian Meyer blüht er ebenso auf. „Auch da versuche ich alles zu geben“, sagt Viapiano.

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    Der ETSV Wolfsburg ist am Sonntag zu Gast

    Er lässt sich zwar häufig von den Emotionen leiten, „doch normalerweise werde ich bei Kleinigkeiten noch nicht laut. An der Seitenlinie wirke ich eher aufbauend auf die Jungs ein.“ Der SSV III zeichnet sich vor allem durch den starken Zusammenhalt aus. „Wir sprechen und machen viel zusammen“, sagt der spielende Co-Trainer. Er traut dem Team die Bestätigung des aktuellen dritten Tabellenplatzes zu. Dafür wäre ein Sieg am Sonntag (14 Uhr) gegen den ETSV Wolfsburg von großer Bedeutung. „Der ETSV spielt einen guten Ball, doch wir wollen ihn ein bisschen ärgern. Ich denke, es wird ein heißer Kampf, wobei wir auch das nötige Glück brauchen“, erklärt Viapiano.

    Der 19. Spieltag in der Kreisliga Wolfsburg:

    Sonntag, 12 Uhr:

    FSG Neindorf/Almke – TSG Mörse

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    Sonntag, 13 Uhr:

    WSV Wendschott II – TSV Heiligendorf (Absetzung)

    SV Nordsteimke – VfR Eintracht Nord Wolfsburg

    Sonntag, 14 Uhr:

    SSV Vorsfelde III – ETSV Wolfsburg

    TV Jahn Wolfsburg – TSV Sülfeld

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    Sonntag, 15 Uhr:

    Sport Union Wolfsburg – SV Sandkamp

    SV Barnstorf – VfB Fallersleben II

    Spielfrei: TSV Hehlingen II.

    AZ/WAZ



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Der Trainer-Vulkan der Bundesliga macht in Gladbach

    Der Trainer-Vulkan der Bundesliga macht in Gladbach


    1. Fuldaer Zeitung
    2. Sport

    Im Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FSV Mainz 05 steht der ruhige Gerardo Seoane dem Trainer-Vulkan Bo Henriksen gegenüber.

    Mönchengladbach – Am Freitagabend (20.30 Uhr) stehen sich Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 gegenüber. Spannend wird nicht nur das Duell zwischen beiden Mannschaften, sondern auch das Verhalten ihrer Cheftrainer.

    Bricht der Trainer-Vulkan der Bundesliga auch in Gladbach aus?

    Gerardo Seoane zeigt sich zwar gelegentlich von einer emotionaleren Seite, bleibt jedoch meist ein ruhiger, nüchterner und sachlicher Coach. Im Gegensatz dazu hat sich Bo Henriksen als Trainer-Vulkan der Bundesliga etabliert, seit er im Februar 2024 vom FC Zürich zu den Mainzern gewechselt ist.

    Bereits vor Spielbeginn saugt Henriksen die Atmosphäre im Stadion auf, sprintet zum Fanblock und feuert die Anhänger lautstark an. Sobald das Spiel beginnt, kennt seine Energie keine Grenzen mehr.

    Bo Henriksen hat Mainz 05 mit seiner emotionalen Art in seinen Bann gezogen
    Bo Henriksen hat Mainz 05 mit seiner emotionalen Art in seinen Bann gezogen. © IMAGO/Jan Huebner

    „In Midtjylland wurde mir am Spieltag mal ein Tracker angelegt, und es kam heraus: Von der Busankunft bis zum Verlassen des Stadions nach Spielende hatte ich 13 Kilometer zurückgelegt“, erzählte Henriksen dem kicker im Februar über sein intensives Verhalten in der Coachingzone, das keinesfalls folgenlos bleibt: „Wenn wir am Freitagabend spielen, dann bin ich am Samstag praktisch tot und verbringe die meiste Zeit des Tages auf der Couch.“

    Henriksen „passt einfach perfekt“ nach Mainz

    Das Wochenende im Hause Henriksen wird wohl ruhig verlaufen, denn in Gladbach wird sich der 50-jährige Däne erneut verausgaben. Im heimlichen Spitzenspiel des 25. Bundesliga-Spieltags kann Mainz den vierten Tabellenplatz verteidigen, während Borussia bei einer Niederlage mit nur einem Punkt Rückstand vorläufig auf den fünften Platz vorrücken könnte.

    Die Rheinhessen haben unter ihrem aktuellen Trainer das Verlieren fast verlernt. Von 38 Pflichtspielen gingen nur neun verloren, während 19 Siege und zehn Unentschieden zu Buche stehen. In der laufenden Saison erreicht Henriksen einen Punkteschnitt von 1,78 pro Spiel und gehört damit zu den erfolgreichsten Trainern der Bundesliga.

    Vor einem Jahr gelang Mainz und Henriksen der Klassenerhalt. Trotz einiger Rückschläge zwischen September und November 2024 verlängerte der Klub im Januar den Vertrag mit ihm vorzeitig bis 2027. „Bo hat mit seiner positiven, emotionalen Art auch den gesamten Verein und die Stadt auf diesem Weg mitgenommen – er passt einfach perfekt zu uns“, erklärte Sportvorstand Christian Heidel.

    Trainer-Vulkan Henriksen teilt auch intern aus

    Henriksen hat Mainz wachgerüttelt. Jonathan Burkardt erzielte 14 Saisontore und absolvierte mittlerweile zwei Länderspiele für Deutschland. Paul Nebel könnte nach seinem Formanstieg eine Überraschung für Bundestrainer Julian Nagelsmann werden.

    Der Coach sieht Kaishu Sano als einen der besten defensiven Mittelfeldspieler der Bundesliga an. Nach seiner Ankunft von den Kashima Antlers im vergangenen Sommer war der Japaner noch zu zurückhaltend. „Einmal habe ich sogar mit Wucht auf ein Taktikboard gehauen, um ihm zu verdeutlichen, wie er in die Zweikämpfe gehen soll“, so Henriksen, der auch intern für Emotionen sorgt.

    Dennoch musste der Mainzer Erfolgstrainer lernen, seine Ausbrüche zu zügeln. Am 14. Januar erhielt er beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen einen Platzverweis, am 31. Januar folgte der nächste gegen Werder Bremen.

    Gladbach hofft gegen Mainz, „dass der Kessel brennt“

    Seoane muss sich auf eine laute Atmosphäre von der benachbarten Bank einstellen, sieht darin jedoch kein Problem. „Jeder Coach versucht, seiner Mannschaft mit seiner Art und Authentizität zu helfen. Es ist wichtig, dass du es schaffst, dich mit den Spielern zu verbinden – in welcher Form auch immer. Wichtig ist, dass es zu deiner Persönlichkeit und deinem Glauben passt“, sagte der Gladbacher Trainer in Bezug auf Henriksen.

    Sport-Geschäftsführer Roland Virkus hofft unterdessen, den Trainer-Vulkan mit der Unterstützung der Fans im Borussia-Park eindämmen zu können. „Es wird wichtig werden, dass der Kessel brennt“, betonte Virkus am Mittwoch und fügte hinzu, „dass wir gute Gastgeber sind, aber nicht freundlich.“



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    FAQ: Trainer-Vulkan der Bundesliga macht in Gladbach

    Frage 1: Was bedeutet „Trainer-Vulkan“?
    Antwort: Der Begriff „Trainer-Vulkan“ beschreibt einen Trainer, der durch explosive Emotionen, leidenschaftliche Spielweise und taktische Raffinesse auffällt. Diese Trainer zeichnen sich oft durch ihren Ehrgeiz aus und können sowohl ihre Mannschaft als auch die Fans faszinieren.

    Frage 2: Wer ist der Trainer-Vulkan, der in Gladbach tätig ist?
    Antwort: Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir keinen spezifischen Namen, da die Trainerpositionen in der Bundesliga häufig wechseln. Bitte verfolgen Sie die aktuellen Nachrichten aus der Bundesliga für die neuesten Informationen über den Trainer von Borussia Mönchengladbach.

    Frage 3: Welche Erfolge hat dieser Trainer in der Vergangenheit erzielt?
    Antwort: Viele Trainer, die als „Vulkan“ bezeichnet werden, haben in ihren bisherigen Karrieren beeindruckende Erfolge erzielt, darunter Meisterschaften, Pokalsiege und internationale Teilnahmen. Details zu den spezifischen Erfolgen des aktuellen Trainers von Gladbach finden Sie in Sportnachrichten oder auf der offiziellen Vereinswebsite.

    Frage 4: Wie stellt der Trainer seine Spieltaktik auf?
    Antwort: Trainer-Vulkane sind bekannt für ihre dynamischen und anpassungsfähigen Spieltaktiken. Typischerweise legen sie großen Wert auf intensiven Pressing, schnelle Umschaltsituationen und eine offensive Spielweise. Für genaue Details zu seiner Spielweise ist es wichtig, die Pressekonferenzen oder Spielanalysen zu verfolgen.

    Frage 5: Welche Herausforderungen könnte der Trainer in Gladbach haben?
    Antwort: Herausforderungen können die Anpassung an die Bundesliga, die Integration neuer Spieler, die Entwicklung der Mannschaft und die Ansprüche der Fans sein. Zudem kann der Druck, Ergebnisse zu liefern, gerade in einer wettbewerbsintensiven Liga wie der Bundesliga hoch sein.

    Frage 6: Wie reagiert das Publikum auf den Trainer?
    Antwort: Die Reaktionen des Publikums auf einen Trainer können unterschiedlich sein. Während einige Fans seine Leidenschaft und seinen Einsatz feiern, können andere skeptisch sein, insbesondere wenn die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben. In der Regel wird die Unterstützung jedoch steigen, wenn die Mannschaft gute Leistungen zeigt.

    Frage 7: Wo kann ich aktuelle Informationen über den Trainer und die Mannschaft finden?
    Antwort: Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website von Borussia Mönchengladbach, in Sportnachrichten, auf sozialen Medien und in Fußballforen. Auch spezialisierte Sportberichterstattung bietet regelmäßig Updates zu Trainern und Vereinsentwicklungen.

    Frage 8: Wie lange könnte der Trainer in Gladbach bleiben?
    Antwort: Die Vertragslaufzeiten von Trainern variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Leistungen der Mannschaft und der Vereinsziele. In der Bundesliga sind Wechsel jedoch nicht ungewöhnlich, sodass es schwer vorherzusagen ist, wie lange der Trainer bei Gladbach bleiben wird.

    Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Borussia Dortmund: Star-Poker wird heißer! Nächster Top-Klub macht Ernst

    Borussia Dortmund: Star-Poker wird heißer! Nächster Top-Klub macht Ernst


    Im vergangenen Winter stand er schon kurz vor einem Abgang, Borussia Dortmund hatte einem Wechsel bereits zugestimmt. Doch auf den letzten Metern entschied sich Karim Adeyemi doch noch gegen einen Transfer. Der Wechsel zur SSC Neapel platzte.

    Doch im kommenden Sommer dürfte seine Personalie wieder heiß werden. Denn gleich mehrere europäische Top-Klubs haben ein Auge auf den Angreifer von Borussia Dortmund geworfen. Verlässt der schnelle Offensiv-Akteur Schwarz-Gelb nach der Saison?

    Borussia Dortmund: Adeyemi-Poker spitzt sich zu

    Erst am Dienstag (4. März) hat Adeyemi mit einem sehenswerten Treffer im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen Lille (1:1) für Aufsehen gesorgt. Der deutsche Stürmer erzielte die zwischenzeitliche Führung für Schwarz-Gelb. Unter Niko Kovac blüht der 23-Jährige wieder auf.

    So häufen sich nun auch wieder die Gerüchte rund um einen möglichen Wechsel des gebürtigen Müncheners. Sein großes Ziel soll die Premiere League sein. Gleich mehrere englischen Top-Klubs sollen Adeyemi auf dem Zettel haben. Ziel des gebürtigen Müncheners ist die Premier League. So zum Beispiel der FC Liverpool. Vor allem dann, wenn Superstar Mo Salah den LFC am Ende der Saison verlassen sollte.

    ++ Borussia Dortmund: Abgang verkündet – ER verlässt den BVB im Sommer ++

    Neben den „Reds“ soll auch der FC Chelsea ein Auge auf Adeyemi geworfen haben. Das Premiere-League-Duo bekommt nun von einem weiteren Englandklub Konkurrenz. Laut „fichajes.net“ reiht sich auch Manchester United in der Interessentenliste ein.

    United-Wechsel eher unwahrscheinlich

    Doch im Gegensatz zum FC Liverpool und zum FC Chelsea habe die „Red Devils“ wohl keine allzu guten Karten bei Adeyemi. Denn United wird sich aller Voraussicht nach nicht für das europäische Geschäft qualifizieren. Das dürfte für Adeyemi ein wichtiger Faktor sein.


    Weitere News:


    Derzeit buhlen also vor allem die Premiere-League-Klubs um Adeyemi. Auch einige Serie-A-Vereine haben den schnellen Flügelflitzer auf dem Zettel. Derzeit deutet alles auf einen Abgang im Sommer hin – vor allem, wenn der BVB das europäische Geschäft verpassen sollte.



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  • BVB – Lille: Irre Adeyemi-Vorhersage! Ex-Star macht es schon wieder

    BVB – Lille: Irre Adeyemi-Vorhersage! Ex-Star macht es schon wieder


    Champions-League-Achtelfinale im Westfalenstadion – diese Spiele sind für alle Borussen stets etwas ganz Besonderes. Einer, der das bestens kennt, ist Mats Hummels. Der Ex-Dortmund-Star verfolgte auch die Partie BVB – Lille, wie er auf seinen sozialen Netzwerken zeigte.

    Seit seinem Abgang im vergangenen Sommer feuert er seinen Ex-Klub und seine ehemaligen Mannschaftskollegen als Fan regelmäßig aus der Ferne an. Dabei scheint er ein echter Glücksbringer zu sein. Im Spiel BVB – Lille gelingt ihm erneut eine Vorhersage.

    BVB – Lille: „Glücksbringer“ Hummels sagt Adeyemi-Treffer voraus

    Schon das 2:0 beim FC St. Pauli verfolgte Hummels vor dem TV. Der Innenverteidiger, der mittlerweile in der Serie A für AS Rom kickt, beschwört mit einem Bild, auf dem BVB-Angreifer Karim Adeyemi zu sehen war, ein Tor des Offensiv-Akteurs herauf. Nun folgte Treffer Nummer zwei.

    Denn auch gegen Lille zeigte er ein Bild, wie er das Spiel „seiner“ Borussia verfolgt. Auf dem TV zu sehen: Adeyemi. „Wieder mit Adeyemi im Bild, weil Glücksbringer letztes Mal“, schreibt Hummels in seine Instagram-Story. Und es kam, wie es kommen sollte: Erneut traf Adeyemi für Schwarz-Gelb.

    ++ BVB – Lille: Knallharte Entscheidung – ER wird komplett fehlen ++

    In der 22. Spielminute schoss der schnelle Flügelflitzer den BVB per Volleyabnahme nach einer Ecke in Führung. Für Adeyemi war es Torbeteiligung Nummer sechs in sieben Champions-League-Partien. Dieser Wettbewerb scheint ihm zu liegen!

    Fans mit klarer Forderung an Hummels

    In Hamburg und gegen Lille – zweimal hat das Verfolgen Hummels‘ seines Ex-Klubs inklusive Adeyemi-Bilds bereits funktioniert. Die Borussen-Anhänger wollen nun bei jedem Spiel einen Post der Klublegende sehen. „Du bist ein echter Glücksbringer, mach das bitte jedes Mal“, schreibt ein Fan unter einem Post des BVB, der die Instagram-Story von Hummels zeigt.


    Weitere News:


    „Du hast uns nicht nur auf dem Platz, sondern jetzt auch vor dem Fernseher geholfen. Eine echte Legende“, schreibt ein anderer. Der Auftrag für Hummels ist also klar: Jedes BVB-Spiel mit Adeyemi-Post verfolgen.



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  • Werder Bremen: Niemeyer macht Hoffnung! Bleibt

    Werder Bremen: Niemeyer macht Hoffnung! Bleibt


    Zuletzt stand er im November 2022 in der Werder-Startelf – dann begann Oliver Burke (27) gegen Wolfsburg (1:2) neben André Silva (29).

    Dass sich der Schotte in dieser Saison zu einer Sturm-Alternative und einem verlässlichen Joker entwickelt, hatten vor der Saison die wenigsten erwartet.

    Werder wollte Burke nach dessen Rückkehr von der gescheiteren Leihe nach Birmingham (war im Februar 2024 aus dem Kader sortiert worden) loswerden. Der Klub fand keinen Abnehmer und nahm dem Angreifer das Versprechen ab, sich reinzuhängen. Das klappte.

    TGL vom 3. März: Der Kampf um den Halbfinal-Einzug

    Teaser-Bild

    Quelle: TGL04.03.2025

    So gut, dass Werder den im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern könnte? Burke möchte gern in Bremen bleiben. Und Profi-Boss Peter Niemeyer (41) macht Hoffnung.

    Bleibt Schotten-Joker Burke bei Werder Bremen?

    „Mit seiner Leistung macht er auf jeden Fall Werbung für sich“, sagt der Chef im Gespräch mit BILD. „Wir sind im Austausch mit ihm.“ Die Tür zu einer Werder-Zukunft ist für Burke, der beim Pokal-Aus in Bielefeld nach seiner Einwechslung mit dem 1:2 für den Hoffnungsschimmer sorgte, noch weit geöffnet.

    „Burkie ist sehr stabil, gibt im Training Gas und bringt seine Leistung, wenn er eingewechselt wird“, lobt Niemeyer. Das Grundsatz-Gespräch aus dem Sommer, an dem auch Trainer Ole Werner (36) beteiligt war, hat Früchte getragen.



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  • Silva macht genau da weiter, wo er bei RB Leipzig

    Silva macht genau da weiter, wo er bei RB Leipzig


    Der Wechsel von Andre Silva von RB Leipzig weg zu Werder Bremen hat sich bislang nicht ausgezahlt.

    Bremen – “Ich werde jeden Tag mein Bestes geben”, so die Worte von Andre Silva (29) bei seinem Winterwechsel von RB Leipzig zu Werder Bremen. Und fehlenden Willen konnte man dem Stürmer eigentlich auch noch nie vorwerfen. Doch er trifft einfach nicht mehr.

    RB Leipzig hat Andre Silva (29) bis zum Saisonende an Werder Bremen ausgeliehen.
    RB Leipzig hat Andre Silva (29) bis zum Saisonende an Werder Bremen ausgeliehen.  © Carmen Jaspersen/dpa

    Schlecht für die Mannschaft von der Weser. Denn Silva war eigentlich als “Königstransfer” geholt worden, um vielleicht sogar einen europäischen Wettbewerb festzumachen.

    Doch die Bremer befinden sich in einer kleinen Krise. Kassierten teilweise richtig schlimme Pleiten wie das 0:5 gegen den SC Freiburg. Und: Der 29-jährige Angreifer ist bislang glücklos vor dem Kasten – genau wie in Leipzig.

    Dort netzte der größtenteils als Joker eingesetzte Torjäger auch nicht mehr. Die Leihe in den Norden sollte “eine gute Möglichkeit sein, wieder viel Spielpraxis zu sammeln und seinen Torinstinkt unter Beweis zu stellen”, so RB-Sportboss Marcel Schäfer (40). Klappt bisher nicht.

    Jetzt herrscht Klarheit: Für RB Leipzigs Timo Werner geht es nicht weiter!
    RB Leipzig
    Jetzt herrscht Klarheit: Für RB Leipzigs Timo Werner geht es nicht weiter!

    Beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende hat der Portugiese fünf Abschlüsse verzeichnen können. Zwei davon waren Großchancen, auch die fanden nicht den Weg ins Ziel.

    Peter Niemeyer (41), Leiter Lizenzbereich von Werder, zu “Bild“: “Ein Tor muss jetzt der nächste Schritt sein. Das wäre dann ein Brustlöser, der andere Kräfte freisetzen kann.”

    RB Leipzig will Andre Silva im Sommer verkaufen

    In der Theorie würde Silva im Sommer nach Leipzig zurückkehren.
    In der Theorie würde Silva im Sommer nach Leipzig zurückkehren.  © Picture Point / Gabor Krieg

    Inzwischen dürfte die Torflaute aber auch schon maximal Kopfsache sein. “Ich glaube schon, dass er sich selbst Druck macht”, so Niemeyer.

    “Er möchte zum Tor-Erfolg kommen und der Mannschaft etwas geben. Er hat sich gut integriert, tritt fokussiert auf. Und jetzt muss er weiter so investieren wie am Wochenende. Dann wird der Moment kommen, in dem er trifft.”

    Wäre in jedem Fall für alle Seiten gut. Damit der Wechsel nach Bremen überhaupt zustande kam, hat RB einen Teil des Gehalts übernommen.

    Klopp rettet Rose: RB Leipzig "ein Trümmerhaufen"!
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    Klopp rettet Rose: RB Leipzig “ein Trümmerhaufen”!

    Der Plan: Silva ins Schaufenster stellen, damit im Sommer ein Verein ihn verpflichten kann. Sein Vertrag in Sachsen läuft nur noch bis 2026.



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  • Das macht Champions-League-Gegner OSC Lille so gefährlich

    Das macht Champions-League-Gegner OSC Lille so gefährlich


    Dortmund. Dortmund-Gegner OSC Lille reist mit einem absolutem Shootingstar ins Ruhrgebiet an. Auch ein Ex-Borusse mischt bei Lille mit.



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