Schlagwort: Lille

  • Presse reagiert auf Remis in der Champions League

    Presse reagiert auf Remis in der Champions League


    Dortmund schwächelt in der Königsklasse

    Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”

    Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

    Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:

    Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”

    L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”

    Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”

    Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”



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  • Presse reagiert auf Remis in der Champions League

    Presse reagiert auf Remis in der Champions League


    Dortmund schwächelt in der Königsklasse

    Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”

    Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

    Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:

    Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”

    L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”

    Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”

    Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”



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  • Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3


    Home > Magazin > Fotostrecken und Torwartanalysen 24/25 > Champions League Achtelfinale > Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Gregor Kobel / Borussia Dortmund:

    Borussia Dortmund kommt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League vor heimischer Kulisse nicht über ein 1:1 hinaus und muss in Lille in der kommenden Woche gewinnen, um ins Viertelfinale zu kommen. In der ersten Hälfte spielte der BVB souverän und entwickelte immer wieder Druck in der Offensive. Von den Gästen hingegen war wenig zu sehen. Gregor Kobel war daher in der ersten Hälfte ohne eine große Aufgabe.

    Nach der Pause aber änderte sich das Bild. Die Hausherren waren nun weit weniger strukturiert und ließen selbst immer wieder Abschlüsse der Gäste zu. Während erste Gelegenheiten noch von der Abwehr geblockt werden konnten, erzielte Haraldsson in der 68. Minute den Ausgleich. Dieser wurde mit einem Steckpass in die Tiefe bedient und lief somit auf Kobel zu, der aber noch entgegenkam und zum Zeitpunkt des Schusses noch in der Bewegung. Eine kontrollierte Abwehraktion war dem Keeper so nicht mehr möglich. Im Anschluss hatte Lille noch die eine oder andere Möglichkeit, doch wirklich zwingend wurde es nicht mehr. Es blieb beim Remis.

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    Lukas Chevalier / OSC Lille:

    Lille sichert sich mit einem 1:1 in Dortmund eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im eigenen Stadion. Danach sah es in der ersten Hälfte jedoch nicht aus. Der BVB hatte früh erste Chancen, konnte diese aber jeweils nicht nutzen. Den einzigen Dortmunder Treffer des Abends erzielte Adeyemi in der 22. Minute. Ein Eckstoß von rechts wurde abgeblockt, sodass Adeyemi im Rückraum aus 22 Metern leicht links versetzter Position zum Abschluss kam und jagte den Ball mit einem Dropkick an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Für Chevalier war der Schuss nur sehr spät zu sehen und letztlich nicht mehr zu erreichen. Er schaute lediglich hinterher.

    Auch danach war der BVB zunächst spielbestimmend und hatte weitere Abschlüsse, die aber das Tor verfehlten. Nach der Pause kam vom BVB immer weniger, während Lille zunehmende die Spielkontrolle übernahm. Lucas Chevalier musste daher bis zum Ende der Partie kaum mehr eingreifen.

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    Torwartvergleich Kobel, Borussia Dortmund Chevalier, OSC Lille
    Gegentore 1 1
    Torschüsse gesamt 9 7
    Schüsse aufs Tor 1 1
    Geblockte Torschüsse 3 0
    Schüsse außerhalb Strafraum 4 3
    Schüsse innerhalb Strafraum 5 4
    xG 0,88 0,27
    xG auf das Tor 0,74 0,23
    Gegentore – xGOT 0,26 0,77
    Torwartparaden 0 0
    Schüsse gehalten % 0 0
    Paraden durch Hechten 0 0
    Sweeper-Aktionen 1 0
    Lange Pässe 15 10
    Kurze Pässe 14 24
    Flanken abgefangen 0 1
    Ballkontakte 33 37
    Pässe/davon angekommen 29/18 34/27
    Abwürfe 2 2
    Gefaustete Bälle 0 0
    Fehler vor Gegentor 0 0



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  • Trotz Traumtor patzt der BVB gegen Lille

    Trotz Traumtor patzt der BVB gegen Lille


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Der Start ins CL-Hinspiel gegen Lille lief verheißungsvoll für den BVB. Doch danach klappte beinahe nichts mehr. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

    • Borussia Dortmund – OSC Lille 1:1 (1:0), Dienstag, 21.00 Uhr
    • Trotz Traumtor patzt der BVB gegen Lille

    Dortmund – Der BVB befindet sich noch weit entfernt von seinem Ziel. Trotz eines positiven Trends sieht Niko Kovac weiterhin viel Arbeit vor sich. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr – alle TV-Infos hier) machte der BVB-Trainer seiner Mannschaft klare Vorgaben. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, betonte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“

    Der neue Trainer, der den ins Straucheln geratenen Champions-League-Finalisten des Vorjahres vor einem Monat übernommen hat, bleibt skeptisch gegenüber dem Aufschwung und zeigt sich vor dem Duell mit dem Fünften der französischen Ligue 1 streng. Die Devise lautet: Kein Nachlassen. „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele“, erklärte Kovac.

    BVB-Coach Coach ist siech siegessicher

    Der 53-Jährige wirkt mittlerweile deutlich zuversichtlicher. In den sechs Pflichtspielen unter seiner Leitung blieb der BVB viermal ohne Gegentor und feierte zuletzt zwei Siege in Folge gegen Union Berlin (6:0) und den FC St. Pauli (2:0). Eine solche Serie hatte es in dieser Saison zuvor noch nicht gegeben. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sieht im Spiel gegen Lille, das erstmals im Achtelfinale der Königsklasse steht, eine „Riesenchance“.

    BVB-Kapitän Can (Mitte) und Kollegen beim Sieg gegen St. Pauli
    BVB-Kapitän Can (Mitte) und Kollegen beim Sieg gegen St. Pauli © IMAGO/Oliver Ruhnke

    Sollte der Trend anhalten und Dortmund den Einzug ins Viertelfinale schaffen, könnte dort ein spannendes Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick warten. Die bisher schwierige Saison des BVB würde dann in einem positiveren Licht erscheinen. „Wir wollen uns zu Hause eine gute Ausgangsposition verschaffen“, äußerte Ricken.

    Karim Adeyemi drückte es selbstbewusst aus: „Das Stadion wird brennen und wir werden auch brennen. Wir versuchen, zu null zu spielen und vorne viele Tore zu machen“, sagte der Nationalstürmer, dessen Selbstvertrauen unter Kovac spürbar gewachsen ist. „Ich bin guter Dinge, dass wir gewinnen werden.“

    BVB international top, in der Bundesliga flop

    Für Kovac sind diese optimistischen Töne etwas zu forsch. Lille stellt einen deutlich stärkeren Gegner dar als die zuletzt besiegten Teams Union Berlin und St. Pauli. „Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut“, kommentierte der frühere Trainer der AS Monaco. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.“

    Kovac hat es bisher geschafft, die Defensive des BVB zu stabilisieren. In der Liga steht Dortmund zwar noch auf Platz 10, doch der Rückstand auf die Europapokalplätze verringert sich. „Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus“, erklärte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, sind dadurch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen.“

    Offensiv hat Kovac jedoch noch andere Vorstellungen vom BVB-Spiel: „Man sieht schon gute Ansätze. Wir sind schon zufrieden. Aber bei weitem sind wir noch nicht da, wo wir hinkommen wollen.“ Auch Ricken teilt diese Einschätzung: „Es gibt überhaupt keinen Grund, schon wieder in Euphorie zu verfallen.“ (rele)



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  • Daniel Svensson fällt verletzt aus und verpasst Lille-Rückspiel

    Daniel Svensson fällt verletzt aus und verpasst Lille-Rückspiel


    Svensson musste gestützt vom Platz

    BVB-Star fällt verletzt aus und verpasst Lille-Rückspiel

    05.03.2025 – 16:58 UhrLesedauer: 1 Min.

    Borussia Dortmund - OSC LilleVergrößern des Bildes

    Daniel Svensson: Er verließ den Platz mit Schmerzen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Der beim Champions-League-Spiel gegen Lille vorzeitig ausgewechselte Daniel Svensson fällt vorerst aus. Der Schwede erlitt nach einem Tritt eine Knieverletzung.

    Borussia Dortmund muss in den kommenden Partien auf Daniel Svensson verzichten. Der Winter-Neuzugang erlitt beim 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille eine Innenbandverletzung im Knie. Das gab der Klub am Mittwoch nach einer genaueren Untersuchung bekannt.

    Laut BVB wird der schwedische Abwehrspieler sowohl das Rückspiel in Lille als auch die Bundesligaspiele gegen den FC Augsburg am Samstag und bei RB Leipzig am 15. März verpassen.

    Svensson verletzte sich, als Lilles André Gomes ihm in die Hacken trat. Dabei knickte er um und musste ausgewechselt werden.



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  • Erschreckende Zahlen und ein Total-Ausfall: Drei BVB-Stars auf der Suche nach der “Medizin des Siegens”

    Erschreckende Zahlen und ein Total-Ausfall: Drei BVB-Stars auf der Suche nach der “Medizin des Siegens”


    Dem BVB droht nach einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Lille das CL-Aus. Der Grund: Zu viele Dortmunder spielen aktuell unter ihren Möglichkeiten.

    Würde man dieser Tage ein Buch über den BVB schreiben, oder gar einen Film drehen, er trüge wohl den Titel: “In Dortmund nichts Neues”. Denn: Es bleibt alles beim Alten bei Borussia Dortmund.

    Nachdem die Schwarzgelben in der Bundesliga zuletzt zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege in Folge verbuchen konnten, ist die Mini-Serie mit dem 1:1-Unentschieden im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille schon wieder gerissen. Das eigentlich akzeptable Ergebnis gegen einen zunächst eher harmlosen Gegner gibt zwar Grund zur Hoffnung, mit Blick auf die schwache Auswärtsbilanz des BVB kann einem aber auch durchaus Angst und Bange werden. Womöglich auch deshalb schob Nico Schlotterbeck die Favoritenrolle für das Duell in der kommenden Woche lieber nach Frankreich ab. “Lille ist jetzt vielleicht ein bisschen der Favorit, weil sie nächste Woche zu Hause spielen”, sagte er.

    Dabei hatte zumindest die erste Halbzeit eigentlich keinen Anlass zu derart pessimistischen Aussagen geboten. Der BVB stand gut organisiert, ließ defensiv nichts zu und hatte in Karim Adeyemi, neben Schlotterbeck bester Dortmunder, im ersten Spielabschnitt einen sogenannten X-Faktor. Der Flügelspieler, der sich seit der Ankunft von Niko Kovac überraschend formstark präsentiert, glänzte mit Tempo-Dribblings und engagierter Defensiv-Arbeit und mit einem starken Volley-Tor, das in der 22. Minute eigentlich den Weg zum dritten BVB-Sieg in Folge ebnen sollte.

    Alles lief nach Plan, bis sich diese wankelmütige BVB-Mannschaft doch wieder dazu entschloss, den Faden zu verlieren und sich selbst um den Lohn einer bis dahin im besten Sinne souveränen Vorstellung zu bringen. “Wir sind einfach nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen”, kritisierte Kovac und verwies auf “Ballbesitzphasen”, die man unbedingt hatte haben wollen, aber im zweiten Durchgang nicht mehr hatte. Lille wurde mutiger, kreierte mehr Chancen und glich durch Hákon Arnar Haraldsson aus – der BVB kassierte wettbewerbsübergreifend nach 392 Spielminuten wieder ein Gegentor.

    Grundsätzlich ein Ausdruck der neu gewonnenen defensiven Stabilität, doch es schwebt ein großes Aber über dem Borsigplatz. Denn: Nur ein ansatzweise gut aufgelegter Adeyemi und ein solides Defensiv-Zentrum mit Schlotterbeck und dem widererstarkten Emre Can reichen eben nicht aus, um in der Champions League selbst gegen Lille zu bestehen, wenn andere Spieler nicht zumindest Normalform erreichen. Und genau das passiert beim BVB im Moment viel zu selten. Die meisten Spieler in Schwarzgelb wären mit ihren Formschwankungen der feuchte Traum eines jeden Mathematikers, dessen Fachgebiet die Kurvendiskussion ist. Hier mal ein Hochpunkt, da mal ein Tiefpunkt. Vielleicht auch mal ein Wendepunkt. Aber grundsätzlich schwankend.



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  • Kritik beim BVB nach 1:1 gegen Lille: „Das war nicht der Plan – definitiv nicht“ – Sport

    Kritik beim BVB nach 1:1 gegen Lille: „Das war nicht der Plan – definitiv nicht“ – Sport


    Vielleicht hätte Lars Ricken in der Pause die Spielerkabine besuchen und von München erzählen sollen. 1997 hatte Borussia Dortmunds Sportgeschäftsführer den BVB zum Champions-League-Titel geschossen, in München, wo auch dieses Jahr am 31. Mai das Champions-League-Endspiel ausgetragen wird. „Road to Munich“ lautet deshalb der Untertitel dieses Wettbewerbs. Aber auf der Straße gen Süden sind die Dortmunder am Dienstagabend durch allerhand Unaufmerksamkeiten vom Weg abgekommen, und es ist nicht sicher, dass sie auf diesen zurückfinden.



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  • Der BVB wird gegen Lille von alten Dämonen heimgesucht

    Der BVB wird gegen Lille von alten Dämonen heimgesucht


    Auf seltsame Art war die Stunde nach dem Abpfiff eine passende Fortsetzung der zweiten Halbzeit des enttäuschenden 1:1 (1:0) von Borussia Dortmund gegen den OSC Lille, über das sich wirklich ambitionierte Spieler mächtig geärgert hätten. So ein Achtelfinale in der Champions League ist ja kein Alltagsspiel, womöglich werden die Dortmunder sehr lange warten müssen, bis sie das nächste Mal so weit kommen auf dieser besonderen Bühne.

    Doch die leblose und fehlerhafte zweite Hälfte wurde nüchtern hingenommen wie ein verlorener Trainingskick. „Ich fand, es war im zweiten Abschnitt ein bisschen wenig von uns“, sagte Nico Schlotterbeck lapidar, und Trainer Niko Kovac verkündete mit Blick auf das Rückspiel knapp: „Es ist 1:1, es ist Halbzeit.“

    Womöglich wird dieser Abend intern in einer etwas anderen Tonlage aufgearbeitet, denn es gibt einiges aufzuarbeiten. Nach einer guten ersten Halbzeit und einem sehr schönen Fernschusstor von Karim Adeyemi (22.) sind die Dortmunder nämlich von alten Dämonen heimgesucht worden, die zuletzt an Einfluss verloren hatten. Das ist ein Rückschlag. In den Analysen wirkte das erstmal harmlos: „Zu passiv“ sei die Mannschaft geworden, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl, das Team habe „zu wenig Intensität gegen den Ball“ entwickelt, ergänzte Kapitän Emre Can, die zweifelhafte Botschaft lautete: Kann ja mal passieren.

    Die zwei Gesichter des BVB gegen Lille

    Warum einige Spieler aber in solch einer besonderen Europapokalnacht, in der die allermeisten Fußballprofis des Planeten gerne bereit wären, an Grenzen zu gehen, derart nachlässig wurden, bleibt ein riesengroßes Rätsel. Zum Beispiel Karim Adeyemi, der zwar ein kompliziertes Tor geschossen hatte, nach der Pause aber nur noch in einzelnen Momenten beim Verteidigen helfen mochte.

    Ganz konkret wäre seine Unterstützung beim 1:1 hilfreich gewesen, das Hakan Haraldsson schoss (68), weil Julian Ryerson in Adeyemis Rücken plötzlich zwei Gegenspieler hatte und sich zu spät auf den Torschützen konzentrierte. Inmitten einer sich anbahnenden Gefahrenlage war Adeyemi gemütlich nach vorne spaziert, als habe er mit dem Verteidigen nichts zu tun. Wer in dieser Szene den Außenstürmer beobachtete, konnte nur staunen.

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    Zuvor hatte Marcel Sabitzer sich im Zentrum viel zu einfach ausspielen lassen, große Spieler helfen sich in solchen Momenten, sind maximal aufmerksam. Funktionierende Mannschaften reparieren solche Fehler im Kollektiv. Nicht so der BVB, bei dem in etlichen Momenten die Schärfe verloren ging. „Wir sind nicht da hingegangen, wo es weh tut“, sagte Can.

    Das war umso erstaunlicher, weil genau diese Solidarität und die erforderliche Intensität in der ersten Hälfte noch vorhanden waren. Jenseits der weiterhin sichtbaren Verunsicherung von Julian Brandt und der immer noch nicht behobenen Formschwäche von Jamie Gittens hatte das Team 45 Minuten lang eine würdige Europapokalleistung hinbekommen. „Wir waren griffig, waren in den Zweikämpfen stark, hatten eine gute Ballzirkulation“, sagte Kovac.

    Dortmunder Symtome und ihre Ursache

    Das Zentrum mit den Innenverteidigern Can und Schlotterbeck sowie den Sechsern Pascal Groß und Marcel Sabitzer strahlte Sicherheit aus, und der junge Linksverteidiger Daniel Svensson spielte mutig und energisch. Der im Winter verpflichtete Schwede ist ohnehin eine echte Bereicherung, musste allerdings zehn Minuten vor dem Ende aufgrund einer Knieverletzung ausgewechselt werden und droht länger auszufallen.

    Mit einer ähnlich seriösen zweiten Spielhälfte hätten die Dortmunder sich nicht nur eine hervorragende Ausgangslage fürs Rückspiel herausarbeiten, sondern den ganzen emotional gebeutelten Klub mit frischen Energien aufladen können. So blieb jedoch der Eindruck, dass Kovac zuletzt zwar ein paar Symptome des schwarz-gelben Gebrechens behandeln konnte, aber keinesfalls die eigentliche Ursache.

    Unter Experten aus dem Umfeld des Klubs wurde nach der Partie darüber diskutiert, ob die Spieler mit körperlichen Defiziten zu kämpfen haben, weil das Team nicht zum ersten Mal derart abgebaut hat. Ein Verdacht lautete, dass der junge und im Januar entlassene Trainer Nuri Sahin Fehler bei der Arbeit an den Grundlagen gemacht hat, Schotterbeck jedoch widersprach: „Es war am Ende auf gar keinen Fall eine Kraftfrage.“

    Aber dieses Thema wird bleiben, weil es Indizien gibt, die eben doch auf physische Schwächen hindeuten. So ist in der Bundesliga nur der VfL Bochum noch weniger gelaufen. Die in der Regel gut informierten „Ruhr Nachrichten“ wollen sogar erfahren haben, dass Kovac am Fitnesszustand seiner Spieler „verzweifelt“. Dagegen spricht, dass der Trainer drei seiner vier Auswechslungen erst in der 83. Minute vorgenommen hat. Irgendwie bleibt der BVB ein Team der Widersprüche. Und es wäre nicht verwunderlich, wenn diese Mannschaft auch ihrem Trainer noch ein Rätsel wäre.



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  • Sieg in Lille ist Pflicht: Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto

    Sieg in Lille ist Pflicht: Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto



    Sieg in Lille ist Pflicht

    Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto

    Die erste Halbzeit hui, die zweite pfui: Borussia Dortmund spielt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille so wankelmütig, wie sich das Team seit Monaten gibt. Das ärgert Trainer Niko Kovac und seine Spieler – und macht ganz klar, wie es nächste Woche laufen muss.

    “Keep it simple” heißt das Motto von Trainer Niko Kovac, seitdem er bei Borussia Dortmund übernommen hat. Zumindest in einem Punkt halten sich seine Spieler daran: Wenn es in der kommenden Woche im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zu OSC Lille (Mittwoch, 18.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) geht, ist die Ausgangslage klar. Der BVB muss gewinnen. Ganz einfach also.

    So sieht es auch Karim Adeyemi: “Dann holen wir es halt bei denen zu Hause”, sagt er so selbstbewusst wie trotzig. Und eben getreu dem Kovac-Motto. Zumindest theoretisch ist das einfach. Aber an der praktischen Umsetzung darf gezweifelt werden. Schließlich ist beim BVB seit Monaten alles überhaupt nicht simpel. Und schon gar nicht leicht zu erklären. Ein ständiges Hin und Her in der Leistung – sogar innerhalb des Spiels. So ist das 1:1 (1:0) gegen Lille folgerichtig. Aber eben auch schmerzhaft. “Das müssen und können wir viel besser”, hadert Kapitän Emre Can.

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:1 (1:0)

    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson (82. Couto), Can, Schlotterbeck, Svensson (83. Bensebaini) – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt (83. Reyna), Gittens (66. Beier) – Guirassy; Trainer: Kovač
    Lille: Chevalier – Meunier, Diakite, Alexsandro, Ismaily (77. Bakker) – Mukau (77. Gomes), Andre, Bouaddi – Mbappé (71. Fernandez-Pardo), Haraldsson – David; Trainer: Génésio
    Schiedsrichter: José María Sánchez Martínez (Spanien)
    Tore: 1:0 Adeyemi (22.), 1:1 Haraldsson (68.)
    Gelbe Karten: Can, Groß (2) –
    Zuschauer: 81.365 (ausverkauft)

    Denn vor der wie immer ausverkauften Kulisse im heimischen Stadion überzeugt der BVB zunächst gegen Lille. Zug zum Tor, gutes Zusammenspiel, Dominanz. Die Folge: ein Traumtor von Karim Adeyemi – alles andere als simpel. Der 23-Jährige, der fast so etwas wie das Sinnbild seines Teams ist – mal völlig in der Versenkung verschwunden, unter Kovac aber offenbar aufgeblüht, selbstbewusst -, bekommt den Ball nach einer Ecke, er steht völlig allein im Rückraum und zieht per Dropkick ab. Aus etwa 18 Metern fliegt der Ball wie ein Strahl Richtung Tor, knallt an den Innenpfosten und von da aus ins Tor.

    Alles gut also, der BVB zeigt sein schönes Gesicht? Kurz vor der Pause explodiert das Stadion noch einmal in Jubel, weil Pascal Groß den Ball aus kurzer Distanz ins Tor befördert. Aber: Abseits, es bleibt bei der 1:0-Führung zur Halbzeit. Und dann zeigt der BVB eben doch wieder sein anderes Gesicht.

    “Wir haben die Kontrolle verloren”

    Das, bei dem die Schwarz-Gelben sich in ihrer Passivität ergeben, keinerlei Torgefahr ausstrahlen – und die Quittung bekommen. Ausgleich durch Hakon Haraldsson (68.). Verursacht durch ein Mittelfeld ohne Zugriff, ohne Pressing, ohne Leidenschaft. Ein Tor, das sich angedeutet hatte, wie es so schön heißt, wenn überdeutlich zu sehen ist, dass das Spiel kippt.

    “In der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff mehr. Wir hatten zu wenig Spielverlagerung und zu wenig Phasen, wo wir das Spiel dann auch beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben”, so sieht es Kovac. Und Groß stimmt ihm zu: “Wir haben die Kontrolle verloren und den Gegner zurück ins Spiel kommen lassen.” Can ergänzt: “Wir sind nicht dahingegangen, wo es wehtut. Und das muss man gegen sie. Gegen den Ball müssen wir uns besser bewegen und mutiger sein.”

    Die Analyse ist so klar wie einfach. Der BVB ist selbst schuld am Ergebnis und an der Ausgangslage für das Rückspiel. Dabei wird OSC Lille bei der Auslosung als machbares, vielleicht sogar dankbares Los für das Kovac-Team bewertet. Fünfter der französischen Ligue 1, zuletzt 1:4 gegen Primus Paris St. Germain verloren. Aber genauso wie die für den BVB mögliche Alternative Aston Villa direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Und heimstark: Erst wettbewerbsübergreifend drei Spiele verlor Lille zu Hause.

    Der BVB hat sich also in eine Situation gedaddelt, die eben doch gar nicht so einfach ist, wie Kovac es gern hätte. “Es wird nicht einfach in Lille”, sagt Can und betont trotzdem: “Wir fahren mit breiter Brust hin.” Und auch Kovac ist sicher: “Ich bin davon überzeugt, dass wir es im Rückspiel hinkriegen.” Denn es ist ja ganz simpel: Gewinnen und ins Viertelfinale einziehen.



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  • Borussia Dortmund – Pressestimmen zum BVB-Remis gegen Lille: “Auf Adeyemis Außenrist folgt Passivität”

    Borussia Dortmund – Pressestimmen zum BVB-Remis gegen Lille: “Auf Adeyemis Außenrist folgt Passivität”


    Borussia Dortmund verspielt im Hinspiel des Achtelfinals eine 1:0-Führung gegen Lille, nun droht möglicherweise das Aus. ran zeigt die Pressestimmen zur Champions League.

    Bundesligist Borussia Dortmund droht das Aus in der Champions League.

    Der BVB kam im Hinspiel des Achtelfinals gegen OSC Lille nur zu einem 1:1 (1:0)-Unentschieden, vor allem der Auftritt nach der Pause gibt Anlass zur Sorge.

    Nach dem Führungstor durch Karim Adeyemi (22.) verspielte der BVB das 1:0 nach dem Seitenwechsel noch, fiel dabei in alte Muster zurück.

    ran zeigt die Pressestimmen zur Champions League.

    Bild.de: “Kovac-Frust beim BVB! Die gute Ausgangssituation einfach verschlafen! Der BVB spielt gegen den OSC Lille im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nur 1:1, hat damit im Rückspiel beim Frankreich-Klub Endspiel-Druck. Dabei verpennt der BVB die zweite Hälfte total – und sorgt bei Trainer Niko Kovac (53) für Frust.”

    Sueddeutsche.de: “Ein besonders schmerzhaftes Gegentor. Nach guter erster Halbzeit gibt der BVB das Achtelfinal-Hinspiel gegen Lille aus der Hand. Durch das ärgerliche 1:1 könnte die Ausgangslage fürs Rückspiel besser sein.”

    Kicker.de: “Auf Adeyemis Außenrist folgt Passivität: Alles offen zwischen Dortmund und Lille. Borussia Dortmund hat im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Lille eine Führung verspielt. Gegen die Franzosen agierte der im ersten Durchgang starke BVB nach der Pause zu passiv. Für das Rückspiel ist nun alles offen.”

    Eurosport.de: “Borussia Dortmund muss in der Champions League um den Einzug ins Viertelfinale bangen. Im Achtelfinal-Hinspiel kam der BVB zuhause gegen den OSC Lille nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Karim Adeyemi brachte den Vorjahresfinalisten in Führung (22.), Hakon Arnar Haraldsson glich jedoch für die in der zweiten Halbzeit besser agierenden Franzosen aus (68.) – verdient, weil Dortmund merklich abbaute.”

    Sportschau.de: “Stabilisierung misslungen – BVB rumpelt zum Hinspiel-Remis. Borussia Dortmund hat mit einem offensiv leichtsinnigen Auftritt im Achtelfinale der Champions League gegen Lille nur ein Remis zustande gebracht. Der BVB trennte sich von den Nordfranzosen am Dienstag 1:1 (1:0). Dortmund musste die Partie mit einer schwereren Verletzung von Daniel Svensson bezahlen, der tief in der zweiten Hälfte nach einem Zweikampf vom Platz musste.”



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