Schlagwort: Lille

  • Vor Trainingslager: BVB besiegt Lille

    Vor Trainingslager: BVB besiegt Lille

    Vor Trainingslager: BVB besiegt Lille

    Der Borussia Dortmund konnte in einem Testspiel gegen den französischen Verein Lille OSC einen eindrucksvollen Sieg erzielen. Die Begegnung fand im Signal Iduna Park statt und endete mit einem Ergebnis von 3:1, was den Spielern des BVB zusätzliches Selbstvertrauen vor dem anstehenden Trainingslager verlieh.

    Spielverlauf und Taktik

    Die Mannschaft von Trainer Edin Terzić begann forsch und setzte von der ersten Minute an die Gäste unter Druck. Nach nur zehn Minuten erzielte der Neuzugang Sebastian Haller das erste Tor des Spiels nach einer präzisen Vorarbeit von Raphael Guerreiro. Dieser Treffer sorgte für Auftrieb und eine offensive Spielweise der Dortmunder.

    Lille reagierte zwar in der 30. Minute mit einem Ausgleich durch Jonathan David, der einen Konter erfolgreich abschloss. Doch der BVB ließ sich nicht entmutigen und spielte weiterhin dominant. Vor der Halbzeitpause markierte Youssoufa Moukoko das 2:1, indem er einen abgewehrten Schuss von Marco Reus verwertete.

    In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich der BVB auf kontrolliertes Spiel und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Das dritte Tor erzielte der eingewechselte Donyell Malen in der 75. Minute nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite.

    Statistische Daten

    • Ballbesitz: BVB 62% – Lille 38%
    • Tore: 3 (BVB) – 1 (Lille)
    • Schüsse: 15 (BVB) – 7 (Lille)
    • Ecken: 6 (BVB) – 3 (Lille)

    Spieler des Spiels

    Besonders hervorzuheben war die Leistung von Sebastian Haller, der nicht nur ein Tor erzielte, sondern auch durch seine Präsenz in der Sturmmitte auffiel. Seine Physik und Technik erleichterten den Mitspielern zahlreiche Kombinationen. Auch Raphael Guerreiro und Marco Reus zeigten sich als Schlüsselspielmacher und trugen maßgeblich zum Spielaufbau bei.

    Reaktionen nach dem Spiel

    Trainer Edin Terzić äußerte sich zufrieden: „Wir haben unsere Vorgaben gut umgesetzt. Der Sieg gibt uns einen guten Schub für das kommende Trainingslager. Es ist wichtig, dass wir im Spiel solche Automatismen entwickeln.“

    Sebastian Haller, der erst seit wenigen Wochen im Verein spielt, zeigte sich optimistisch: „Es war großartig, so schnell zu treffen. Die Integration ins Team läuft gut, und ich fühle mich hier bereits sehr wohl.“

    Vorbereitung auf das Trainingslager

    Der Sieg gegen Lille kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Dortmunder bereiten sich auf eine intensive Trainingswoche vor, die in den Bergen von Österreich stattfinden wird. Ziel ist es, die Fitness und Taktik weiter zu verfeinern und die Neuzugänge nahtlos in die Mannschaft zu integrieren.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Stabilität der Abwehr, die in der vergangenen Saison häufig in der Kritik stand. Das Testspiel gegen Lille gab den Verantwortlichen die Möglichkeit, erste positive Ansätze zu erkennen.

    Ausblick auf die kommende Saison

    Die Fans des BVB hoffen auf eine erfolgreiche Saison 2023/2024. Die Mannschaft hat sich mit starken Neuzugängen verstärkt und will sich im Kampf um die Meisterschaft mit Bayern München sowie RB Leipzig messen. Der kommende DFB-Pokal und die Gruppenphase der Champions League stehen ebenfalls auf der Agenda.

    Mit diesem Sieg und den positiven Eindrücken aus dem Spiel scheint Borussia Dortmund auf einem guten Weg. Vor dem Trainingslager folgen noch einige Testspiele, die wichtig sind, um die Mannschaft optimal vorzubereiten.

  • Fan-Attacke, “Urlaub” in Dortmund und fünf Jahre

    Fan-Attacke, “Urlaub” in Dortmund und fünf Jahre

    Fan-Attacke, “Urlaub” in Dortmund und fünf Jahre

    In Dortmund hat ein Vorfall am Rande eines Fußballspiels für Schlagzeilen gesorgt, der das Verhältnis zwischen Fans und Sicherheitskräften erneut auf den Prüfstand stellt. Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde von einem Anhänger des heimischen Vereins Borussia Dortmund angegriffen, nachdem dieser vermeintlich zu strengen Auflagen beim Betreten des Stadions widersprach. Die Polizei meldete, dass die Situation schnell eskalierte und ein Teil der Fans in Tumult geriet.

    Zeugen berichten von einer hitzigen Atmosphäre vor dem Spiel, bei dem es auch zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern und den Ordnungshütern kam. Ein Security-Mitarbeiter, der die Kontrolle am Eingang des Signal Iduna Parks führte, wurde dabei körperlich angegriffen. Die genauen Hintergründe des Angriffs sind noch unklar, jedoch wurde schnell eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den mutmaßlichen Täter erstattet.

    Hintergründe zur Fan-Attacke

    Der Vorfall ereignete sich während eines Spiels gegen den FC Bayern München, einem der wichtigsten Spiele der Saison. Die Rivalität zwischen den beiden Mannschaften zieht traditionell eine große Anzahl an Zuschauern an, was die Sicherheitslage zusätzlich belastet. Die Dortmund-Fans sind bekannt für ihre leidenschaftliche Unterstützung, doch auch für virulente Kritik an Sicherheitsmaßnahmen, die sie als übertrieben empfinden.

    Die Vereinsführung von Borussia Dortmund hat sich zur Situation geäußert und betont, dass sie jegliche Art von Gewalt strikt ablehne. Ein Sprecher erklärte: „Wir setzen uns für eine sichere und friedliche Atmosphäre im Stadion ein. Wir distanzieren uns von jeglichem gewalttätigen Verhalten unserer Anhänger.“

    Ermittlungen und Konsequenzen

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und weitere Zeugen befragt. Wer mit Informationen zum Vorfall aufwarten kann, wurde aufgefordert, diese der Polizei zu melden. Zudem wird erwartet, dass die Sicherheitskontrollen im Stadion aufgrund dieser Vorfälle überarbeitet werden. Die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen ist für die Organisation solcher Großveranstaltungen von entscheidender Bedeutung.

    Die Fangemeinde äußert sich gespalten zu den Ereignissen. Während einige die Vorgehensweise der Polizei kritisieren und ein Ende der Überkontrolle fordern, fordern andere ein härteres Vorgehen gegen gewalttätige Fans. Ein Fanvertreter erklärt: „Wir müssen einen Weg finden, der sowohl Sicherheit bietet als auch die Rechte der Fans respektiert.“

    Ein “Urlaub” im Stadion

    Parallel zum Vorfall scheint sich bei vielen Fans eine abnehmende Freude am Stadionbesuch einzustellen. Der Begriff „Urlaub“ wird zunehmend verwendet, um die steigenden Ticketpreise und die restriktiven Sicherheitsmaßnahmen zu kritisieren. „Es fühlt sich nicht mehr wie ein Besuch im Stadion an, sondern eher wie ein Urlaub, bei dem jede Bewegung überwacht wird“, sagt ein langjähriger Fan, der anonym bleiben möchte.

    Darüber hinaus klagen viele Anhänger über die lange Anstehzeiten und die teils unangemessenen Kontrollen, die sie als eine Zumutung empfinden. „Wir sind hier, um den Verein zu unterstützen und nicht, um uns wie Verbrecher behandeln zu lassen“, so ein anderer Anhänger im Gespräch.

    Strafmaß und rechtliche Schritte

    Der beschuldigte Fan, ein 29-jähriger Dortmund-Anhänger, könnte bei einer Verurteilung mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Die Polizei hat nach dem Vorfall ermittelt und sicherheitstechnischen Beweise, einschließlich Videoaufnahmen, zusammengetragen. Der Täter steht unter dem Verdacht, nicht nur dem Sicherheitsmitarbeiter, sondern auch weiteren Fans körperliche Gewalt angedroht zu haben.

    Die zuständige Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass sie gegen den Fan Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung führt. Der Vorfall wird auch Auswirkungen auf die weitere Gestaltung der Sicherheitsprotokolle im Stadion haben, insbesondere bei bedeutenden Spielen, bei denen sich die Fanlager traditionell nahe sind.

    Reaktionen aus der Fußballszene

    Diverse Prominente aus dem Fußballumfeld haben bereits auf den Vorfall reagiert. Der ehemalige Profi und das DFB-Präsidiumsmitglied, Thomas Müller, äußerte sich via Social Media: „Wir müssen Sicherheit und Fan-Kultur in Einklang bringen. Die aktuellen Vorkommnisse sind besorgniserregend und erfordern sofortige Maßnahmen.“

    Die Diskussion um Sicherheit und Fans im Fußball wird durch diese Vorfälle neu entfacht. Viele Fans wünschen sich eine Rückkehr zu einem Stadionerlebnis, das nicht nur von Sicherheitsvorkehrungen, sondern auch von Gemeinschaftsgefühl und Leidenschaft geprägt ist.

    Forderungen nach Veränderungen

    Die Vorfälle in Dortmund eröffnen eine Debatte über die zukünftige Ausrichtung der Sicherheitspraktiken im Fußball. Fanvertreter fordern mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung von Sicherheitskonzepten und eine transparentere Kommunikation zwischen Vereinen und Anhängern. Die Frage, die oft aufgeworfen wird, ist, wie eine positive Fan-Kultur in einem Umfeld gefördert werden kann, das zunehmend von Sicherheitsbedenken geprägt ist.

    Auf einer geplanten Fanversammlung, die für nächsten Monat angesetzt ist, werden diese Themen ausführlich besprochen werden. Vertreter von Borussia Dortmund haben bereits zugesagt, an dieser Versammlung teilzunehmen, um ein offenes Ohr für die Anliegen der Fans zu zeigen.

    Ausblick auf zukünftige Spiele

    Die kommenden Spiele von Borussia Dortmund, insbesondere die Begegnungen gegen alte Rivalen, könnten weiter von erhöhten Sicherheitsmaßnahmen geprägt sein. Es bleibt abzuwarten, ob die Vorfälle von Dortmund als Wendepunkt in der Diskussion über Fangewalt und Sicherheitsvorkehrungen dienen werden. Viele hoffen, dass durch gezielte Dialoge zwischen Fans, Vereinen und Sicherheitsbehörden eine positive Lösung gefunden werden kann, die allen Beteiligten gerecht wird.

  • Wann spielt Dortmund? BVB gegen Lille live im TV und Stream sehen

    Wann spielt Dortmund? BVB gegen Lille live im TV und Stream sehen


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Profis bejubeln Serhou Guirassy
    Die BVB-Spiele sind live im TV und Stream zu sehen. © Bahho Kara

    Sämtliche BVB-Spiele der Saison 2024/25 sind live im TV und Stream zu sehen. Doch wer überträgt Borussia Dortmund? Die Übersicht.

    Dortmund – Darf Borussia Dortmund am Ende der Saison 2024/25 endlich wieder einen Titel am Borsigplatz feiern? In drei Wettbewerben (inklusive Klub-WM 2025) ist die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac nach dem Aus im DFB-Pokal noch vertreten. Fans können alle BVB-Spiele live im TV und Stream sehen.

    Wann spielt Dortmund? BVB gegen Lille live im TV und Stream sehen

    Wann spielt der BVB als Nächstes? Und gegen wen? Das nächste Pflichtspiel steht für Borussia Dortmund in der Champions League gegen LOSC Lille an. Anstoß ist am Mittwoch (12. März) um 18.45 Uhr. Das Spiel ist live im TV und Stream bei DAZN zu sehen. Zudem berichtet RUHR24 im BVB-Live-Ticker.

    • Mittwoch (12. März, 18.45) LOSC Lille – BVB (Rückspiel Champions-League-Achtelfinale) live im TV und Stream bei DAZN
    • Samstag (15. März, 18.30 Uhr) RB Leipzig – BVB (Bundesliga, 26. Spieltag)
    • Sonntag (30. März, 17.30 Uhr) BVB – Mainz 05 (Bundesliga, 27. Spieltag)

    BVB live im TV und Stream: Sky zeigt in der Saison 2024/25 die meisten Bundesliga-Spiele

    Wer alle Spiele von Borussia Dortmund live im TV und Stream sehen möchte, braucht auch in der Saison 2024/25 mehrere Abos. Allein die Partien in der Bundesliga werden bei insgesamt drei Sendern übertragen.

    Das größte Rechtepaket besitzt Pay-TV-Sender Sky. Hier laufen sämtliche Spiele am Samstag um 15.30 Uhr, sowohl einzeln und in der Konferenz. Zudem wird das Topspiel samstags um 18.30 Uhr bei Sky übertragen. Die Ehre des ersten Bundesliga-Topspiels gebührt in der neuen Saison dem BVB. Spiele am Dienstag und Mittwoch in „Englischen Wochen“ laufen ebenfalls ausschließlich bei Sky.

    BVB in der Bundesliga sehen: Freitags- und Sonntagsspiele bleiben bei DAZN

    Der Streaming-Dienst DAZN hält weiterhin die Rechte an den Spielen am Freitag um 20.30 Uhr. Ist der BVB sonntags gefordert, dann ist ebenfalls ein DAZN-Abo erforderlich. Der Streaming-Dienst zeigt alle Sonntagsspiele um 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und zehn Spiele um 19.30 Uhr exklusiv.

    Einige wenige Spiele sind zudem im Free-TV bei Sat.1 zu sehen. Dazu gehört das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitag (23. August, 20.30 Uhr) zwischen Borussia Mönchengladbach und Meister Bayer Leverkusen sowie jeweils zwei Duelle des 16. und 17. Spieltags, die Relegation und der Supercup.

    Wer ein BVB-Spiel live im TV und Stream verpasst, hat mehrere Optionen, sich Highlights anzusehen. Die ARD-Sportschau beginnt traditionell samstags um 18.30 Uhr, das ZDF-Sportstudio zeigt Höhepunkte samstags ab 23 Uhr. Sonntagmorgens zeigt Sport1 Highlights, am Sonntagabend dürfen die Dritten Programme der ARD die besten Szenen zeigen.

    Die TV-Rechte der Bundesliga in der Saison 2024/25 im Überblick

    Eröffnungsspiel: Sky und Sat.1
    Spiele am Freitag um 20.30 Uhr: DAZN
    Spiele am Samstag um 15.30 und 18.30 Uhr: Sky
    Spiele am Sonntag um 15.30, 17.30 und 19.30 Uhr: DAZN
    Spiele an einem Dienstag oder Mittwoch: Sky
    Relegation (Abstieg): Sky und Sat.1
    Highlights im Free-TV: ARD-Sportschau und ZDF-Sportstudio (jeweils Samstag), ARD/Dritte Programme und Sport1 (jeweils Sonntag)

    BVB live im TV und Stream sehen: Hier läuft in der Saison 2024/25 die Champions League

    In der Champions League ändert sich in der neuen Saison für den BVB zwar der Spielmodus, nicht jedoch die Lage auf dem TV-Markt. Die Rechte sind bis 2027 vergeben. Drei Anbieter übertragen weiterhin die Partien der Königsklasse live im TV und Stream.

    Toni Kroos tritt einen Freistoß gegen den BVB im Finale der Champions League
    In der vergangenen Saison erreichte der BVB in der Champions League das Endspiel. © Paul Ellis/AFP

    Das Gros der Champions-League-Spiele ist exklusiv bei DAZN zu sehen. Lediglich dienstags zeigt Amazon Prime pro Spieltag eine ausgewählte Partie live. Solange deutsche Mannschaften im Wettbewerb sind, wird das Amazon-Prime-Spiel stets eines mit deutscher Beteiligung sein.

    Das Finale am 31. Mai 2025 in der Münchner Allianz Arena zeigt das ZDF live im Free-TV. Während der Saison zeigt das ZDF zudem mittwochabends Highlights des Wettbewerbs. Im Pay-TV bei DAZN sind Highlights jederzeit abrufbar.

    Die TV-Rechte der Champions League in der Saison 2024/25 im Überblick

    Spiele am Dienstag: DAZN und Amazon Prime (insgesamt 17 Partien)
    Spiele am Mittwoch: DAZN
    Finale: DAZN und ZDF
    Highlights im Pay-TV: DAZN
    Highlights im Free-TV: ZDF (mittwochabends ab 23 Uhr)

    DFB-Pokal: Spiele laufen im TV und Stream bei Sky, ARD und ZDF

    Im DFB-Pokal ist ein Sky-Abo für Fans das Mittel, um alle Spiele zu sehen. Der Pay-TV-Sender zeigt alle Spiele des Wettbewerbs. Mehrere Spiele sind zudem im Free-TV bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF zu sehen.

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    Die beiden großen deutschen Sender zeigen in der 1. Pokalrunde insgesamt vier Partien live im Free-TV, in der 2. Runde sind es zwei Live-Spiele. Außerdem laufen drei Achtelfinals, drei Viertelfinals, beide Halbfinals und das Finale im Berliner Olympiastadion live in der ARD und im ZDF.

    ARD und ZDF besitzen im Free-TV zudem die Rechte an den Highlights der Pokalspiele. Das gilt ebenso für Sport1. Dort werden die Höhepunkte aber erst am Folgetag ab 6 Uhr gezeigt. Im Pay-TV bietet Sky zusätzlich zu den Live-Übertragungen die besten Szenen an, ebenso wie der Streamingdienst DAZN.

    Die TV-Rechte des DFB-Pokals in der Saison 2024/25 im Überblick

    1. Hauptrunde: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (vier Spiele)
    2. Hauptrunde: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (zwei Spiele)
    Achtelfinale: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (drei Spiele)
    Viertelfinale: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (drei Spiele)
    Halbfinale: Sky und ARD/ZDF
    Finale: Sky und ARD/ZDF
    Highlights im Free-TV: Sport1 (ab Folgetag 6 Uhr), ARD/ZDF
    Highlights im Pay-TV: Sky, DAZN



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  • Adeyemis Strich reicht Borussia Dortmund nicht gegen Lille

    Adeyemis Strich reicht Borussia Dortmund nicht gegen Lille


    Am Ende gab es sogar einige Pfiffe für Borussia Dortmund. Der BVB muss nach einem Einbruch in der zweiten Halbzeit gegen den OSC Lille um den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale bangen. Das Team von Trainer Niko Kovac spielte im Achtelfinal-Hinspiel nur 1:1 (1:0) gegen den Tabellenfünften aus Frankreich, der erstmals mit Ethan Mbappé, dem 18 Jahre alten Bruder von Weltstar Kylian Mbappé in der Startelf der Königsklasse angetreten war. 

    „Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt. Es war ein bisschen unsauber. Es war schwierig, Torchancen zu kreieren. Das nächste Spiel ist umso wichtiger, dann holen wir es halt bei denen zu Hause. Es geht weiter“, sagte Karim Adeyemi bei Amazon Prime.

    Karim Adeyemi (22. Minute) hatte die vor der Pause spielbestimmenden Dortmunder in Führung geschossen. Nach der Pause traf Hakon Haraldsson (68.) für die nun stärkeren Gäste zum Ausgleich. Das Rückspiel in Nordfrankreich findet am kommenden Mittwoch statt. Sollte Dortmund das Weiterkommen schaffen, könnte es in der Runde der letzten Acht zum Duell mit dem FC Barcelona und Trainer Hansi Flick kommen.

    Mit zuletzt zwei Bundesligasiegen am Stück und einer neuen defensiven Stabilität unter Kovac, der den taumelnden Revier-Riesen vor einem Monat übernommen hatte, ging der BVB mit Rückenwind in das Hinspiel. Zunächst war der Bundesligazehnte spielbestimmend. Lille dagegen wirkte beim ersten Achtelfinalspiel in der Königsklasse überhaupt nervös. Erst im zweiten Durchgang wurden die von rund 8000 Fans begleiteten Franzosen mutiger.

    Lille mit Mbappé-Bruder

    Bei Lille spielte Ethan Mbappé etwas überraschend von Beginn an, konnte jedoch keine Akzente setzen. Die Gäste erinnerten erst nach der Pause an die Leistungen der Vorrunde, in der sie sich als Siebter im Gegensatz zum BVB direkt für das Achtelfinale qualifiziert hatten. Dort hatten sie unter anderem gegen Real Madrid und Atlético Madrid gewonnen.

    Die Führung für die Schwarz-Gelben gelang durch eine satte Direktabnahme Adeyemis aus rund 18 Metern. Der Ball war dem 23-Jährigen nach einer Ecke vor die Füße gesprungen. Es war das fünfte Champions-League-Tor in dieser Saison für den Nationalstürmer. Folgende teils gravierende Fehler Lilles im Aufbau nutzte der BVB bis zur Pause aber nicht mehr für weitere Treffer. Das vermeintliche 2:0 durch Pascal Gross erneut nach einer Ecke wurde wegen Abseits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nicht gegeben.

    Dass der BVB nicht vor der Pause konsequenter war, rächte sich. Lille wurde nach der Pause mutiger und wirkte längst nicht mehr so gehemmt. Beim Ausgleich agierte auch die zuletzt so sattelfeste Abwehr Dortmunds alles andere als souverän. Auch nach vorne lief nichts mehr zusammen beim BVB.



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  • Wer zeigt / überträgt BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille heute im Live Stream und live im Free TV?

    Wer zeigt / überträgt BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille heute im Live Stream und live im Free TV?


    Borussia Dortmund empfängt heute in der Champions League OSC Lille. Hier erfahrt Ihr, wo das Spiel im Live Stream und live im Free TV übertragen wird.

    In dieser Woche gehen in der Champions League die Hinspiele des Achtelfinales über die Bühne. Im Zuge dessen trifft Borussia Dortmund am Dienstag (4. März) zuhause auf OSC Lille. Der Anstoß erfolgt um 21 Uhr.

    Bei Amazon Prime Video anmelden

    Jeden Dienstag läuft das Topspiel der Champions League live und exklusiv bei Prime Video!

    Außerdem fungiert der Signal Iduna Park als Kulisse des Duells zwischen dem BVB und den Nordfranzosen. Borussia Dortmund und OSC Lille schlossen die Ligaphase mit 15 und 16 Zählern ab.

    GOAL erklärt Euch in diesem Artikel, wo Ihr BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille im Live Stream und live im Free TV sehen könnt.

    Artikel wird unten fortgesetzt

    BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille, Uhrzeit: Wann ist der Anstoß?

    Wer zeigt / überträgt BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille heute im Live Stream und live im Free TV?

    BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille im TV, LIVE STREAM, TICKER: News und Aufstellungen

    BVB-News

    Borussia Dortmund hatte die Ligaphase mit 15 Punkten als Zehnter abgeschlossen.

    Drei dieser Zähler hatte das Team von Niko Kovac am 29. Januar mit einem 3:1 gegen Shakhtar Donezk geholt.

    Anschließend holte der BVB Im Playoff zur K.-o.-Phase gegen Sporting Lissabon ein 3:0 und zuhause ein 0:0.

    Die Aufstellung vom BVB:

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß, Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Lille's Brazilian defender #04 Alexsandro celebrates Getty Images

    Lille-News

    OSC Lille nahm in der Ligaphase 16 Punkte mit und zog als Siebter direkt ins Achtelfinale ein.

    Deshalb absolvierte die Elf von Bruno Genesio ihren jüngsten Auftritt in der Champions League Ende Januar.

    Hierbei feierten die Doggen mit einem 6:1 gegen Feyenoord den dritten Sieg binnen vier Partien in der Königsklasse.

    Die Aufstellung von OSC Lille

    Chevalier – Meunier, Diakité, Alexsandro, Ismaily – André, Mukau, Bouaddi, Mbappé, Haraldsson – David

    BVB (Borussia Dortmund) gegen OSC Lille live im Live Stream und Free TV sehen: Der direkte Vergleich

    BVB (Borussia Dortmund) vs. OSC Lille live sehen: Nützliche Links



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  • BVB nur mit Unentschieden gegen Lille: Sag zum Abschied leise

    BVB nur mit Unentschieden gegen Lille: Sag zum Abschied leise


    Schon vor dem Anpfiff merkte man, wie auch das gesamte Spiel über, dass für die Gäste aus Lille Spiele mit der CL-Hymne noch etwas Besonderes sind. Der Gästeblock rappelvoll, im Oberrang alle in roten Plastikgewändern, der Stehplatzblock in Weiß. Dazu ein nettes Pyrointro und viel Gehüpfe und Gespringe. Zwar gab es während des Spiels auch immer wieder leisere Phasen, aber gelegentlich waren sie auch mit einer ordentlichen Portion Lautstärke unterwegs. Nett. Durchaus nett. Die Stimmung auf Dortmunder Seite war dagegen einmal mehr nicht wirklich europapokalwürdig. Allerdings merkte man eine spürbare Anspannung auf den Tribünen und eine gewisse Fokussierung auf den Spielverlauf. Vor allem in der ersten Halbzeit gab es einige Zweikämpfe, die direkt zu lautem Szenenapplaus führten.

    Und damit wären wir dann auch mitten auf dem Platz. Trainer Kovac baute gegenüber dem Erfolg am Millerntor um und brachte mit Gittens und Brandt zwei Spieler, denen man zuvor attestierte, dringend eine Pause zu brauchen. Spoiler: beide Spieler zeigten, dass die Pause durchaus länger dauern darf. Gittens verzettelte sich wieder einmal viel zu oft in aussichtslosen Eins-gegen-alle-die-hier-so-rumlaufen-Aktionen, Brandt lieferte ein wahres Fehlpassspektakel. Egal, ob einfach oder kompliziert, hart oder weich, kurz oder lang – er schaffte es auf wunderbare Weise fast immer, den Ball zum Gegner zu spielen.



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  • Hier läuft Borussia Dortmund gegen OSC Lille heute live im TV und Stream

    Hier läuft Borussia Dortmund gegen OSC Lille heute live im TV und Stream


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    Der BVB kämpft um den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale. Wir zeigen Ihnen hier, wo und wie Sie das Achtelfinal-Hinspiel live im TV und Stream sehen können.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat es ins Achtelfinale der Champions League geschafft. Hier wartet nun der OSC Lille aus Frankreich auf den BVB. Wir erklären Ihnen hier, wo und sie Sie das Hinspiel am Dienstag, 4. März 2025, live im Fernsehen und Stream sehen können.

    Hier läuft Borussia Dortmund gegen OSC Lille heute live im TV

    • Borussia Dortmund gegen OSC Lille
    • Dienstag, 4. März 2025, 21 Uhr
    • Free-TV: –
    • Pay-TV: Amazon Prime

    Hier läuft Borussia Dortmund gegen OSC Lille heute live im Stream

    • Borussia Dortmund gegen OSC Lille
    • Dienstag, 4. März 2025, 21 Uhr
    • Kostenloser Stream: –
    • Kostenpflichtiger Stream: Amazon Prime

    BVB gewinnt zweites Bundesliga-Spiel in Folge und bestreitet nun das Champions-League-Achtelfinale

    Borussia Dortmund ist wieder in der Spur: Der BVB hat sein Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC St. Pauli mit 2:0 gewonnen. Erstmals in dieser Saison zwei Ligaspiele nacheinander gewonnen, im dritten Pflichtspiel nacheinander zu null gespielt und wieder in Sichtweite der Champions-League-Plätze: Beim BVB geht es wieder bergauf.

    Noch gibt es aber einiges zu tun. Im Angriff ist vieles abhängig von Serhou Guirassy, der in Hamburg mit seinem 14. Saisontreffer auch die Führung erzielte (50.). Die erste Hälfte im Spiel beim Aufsteiger vom Hamburger Kiez erinnerte zudem mehr an die Leistung beim erschreckenden 0:2 beim Abstiegskandidaten VfL Bochum vor zwei Wochen als an das fulminante 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin vor einer Woche.

    Serhou Guirassy will für den BVB auch in der Champions League treffen.
    Serhou Guirassy will für den BVB auch in der Champions League treffen. © kolbert-press / Imago

    BVB kommt wieder in Form – pünktlich zum Champions-League-Achtelfinale

    Dass sich die Mannschaft gegen den FC St. Pauli nach der Pause steigerte und letztlich souverän gewann, deutet aber zumindest auf eine gewachsene Stabilität hin. „Kompliment, wie die Jungs das heute angegangen sind, erst dagegenhalten, dann mitspielen und das Spiel gewinnen“, stellte Kovac zufrieden fest.

    Für Sportdirektor Sebastian Kehl stimmt in jedem Fall die Richtung. Er sieht durch die Entwicklung die Richtigkeit des Trainerwechsels bestätigt: „Das war ja der Wunsch, dass wir über diesen Trainerwechsel, durch ein bisschen Einfachheit, am Ende auch durch klare Ansprachen von Niko und seinem Trainerteam, dieser Mannschaft wieder Stabilität geben.“

    Dortmund muss im Champions-League-Achtelfinale gegen Lille ran

    Diese Stabilität braucht es nun auch in der Champions League. Am Dienstagabend ist der OSC Lille zu Gast in Dortmund. Der BVB will sich im Achtelfinal-Hinspiel eine gute Ausgangslage verschaffen. (akl)



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  • Champions League: So seht Ihr OSC Lille – Borussia Dortmund live im TV und Livestream

    Champions League: So seht Ihr OSC Lille – Borussia Dortmund live im TV und Livestream





     

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    Alles offen im Rückspiel: Borussia Dortmund konnte die 1:0-Führung im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales nicht über die Zeit bringen. Durch einen Traumschuss von Karim Adeyemi in der 22. Minute ging der BVB mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang verfielen die Dortmunder in Passivität. Der Ausgleich durch Hakon Haraldsson in der 68. Minute war die Folge.




    Mal wieder zeigte der BVB zwei komplett unterschiedliche Gesichter in einem Spiel. Ein Problem, das der BVB in dieser Saison nicht in den Griff zu kriegen scheint.

    Champions League: Rückspiel bleibt offen

    Für das Rückspiel in Frankreich hätte sich Borussia Dortmund eine bessere Ausgangssituation erhofft. Zudem könnte der BVB auf einen zuletzt wichtigen Spieler verzichten müssen: Daniel Svensson verletzte sich im Hinspiel. Wie lange er ausfällt, ist bisher unklar.

    Aber Achtung: Am 12. März wird das Spiel bereits zur frühen Anstoßzeit um 18:45 Uhr in Lille angepfiffen. In der Zwischenzeit spielt der BVB am 8. März gegen den FC Augsburg. OSC Lille muss am selben Tag gegen Montpellier ran. Für beide Mannschaften eine Generalprobe vor einem großen Abend in der Königsklasse.

    Champions League: Das wartet beim Weiterkommen auf den BVB

    Bei einem Einzug ins Viertelfinale des prestigeträchtigen Wettbewerbs warten laut der „Südwest Presse“ 12,5 Millionen Euro auf eines der beiden Teams.




    Das Rückspiel überträgt Pay-TV-Sender DAZN. Ab 18 Uhr beginnt die Vorberichterstattung zum Dortmund-Spiel. Laura Wontorra moderiert den Champions-League-Abend. Als Experten ist Tobias Schweinsteiger mit von der Partie, während Jan Platte kommentiert.


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  • BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben

    BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben


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    Der BVB war gegen Lille in der Champions League mit einem 1:1 gut bedient. Trainer Niko Kovač lag mit einer Prognose zum Spiel komplett daneben.

    Dortmund – Niko Kovač bedient sich bei öffentlichen Auftritten gerne bei Fußballbegriffen aus dem Englischen. Julian Brandt zum Beispiel spielt beim Cheftrainer von Borussia Dortmund bisweilen nicht im offensiven Mittelfeld, sondern „in der Pocket“ hinter dem Stürmer.

    Wenn Kovač das 1:1 des BVB gegen den OSC Lille im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League am Dienstagabend betrachtet, könnte er in diesem Sinne die englische Weisheit nutzen, Fußball sei „a game of two halves“, ein Spiel von zwei Hälften. Gemeint ist nicht die Selbstverständlichkeit, dass zwei Blöcke von 45 Minuten ein Fußballspiel ausmachen. Sondern, dass die Unterschiede zwischen zwei Halbzeiten manchmal eklatant ausfallen.

    BVB nach schwacher zweiter Hälfte mit Remis gut bedient

    Das war im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenfünften der Ligue 1 definitiv der Fall: Nach 45 Minuten lag der BVB 1:0 in Führung, war einem zweiten Tor und damit vielleicht schon der halben Miete Richtung Viertelfinale deutlich näher als Lille dem Ausgleich. Nach den zweiten 45 Minuten und einem gravierenden Leistungsabfall des BVB waren die Schwarzgelben mit dem Remis ordentlich bedient.

    Der zweite Durchgang war nicht weniger als ein Rückfall in Zeiten, die eigentlich durch den jüngsten Aufschwung unter Kovač der Vergangenheit angehören sollten. Er verlief ohne eine einzige klare Torchance für Dortmund, dafür aber mit einer frappierenden Anzahl von unnötigen Ballverlusten und verlorenen Zweikämpfen. Gegen einen individuell stärkeren Gegner als Lille hätte diese Nichtleistung nach dem Seitenwechsel mutmaßlich schlimmere Konsequenzen für den BVB nach sich gezogen.

    Niko Kovač erwartete klare Vorteile für den BVB in der Schlussphase

    Bemerkenswert ist dabei: Kovač hatte vor dem Spiel klare Vorteile für sein Team mit fortwährender Spieldauer prophezeit. „Wir müssen die Intensität hochhalten, da sind wir den Franzosen überlegen über 90 Minuten“, schätzte der Trainer vor Anpfiff beim Streamingdienst Amazon Prime Video ein. „Nach der 70., 75. Minute hoffe ich, dass wir die körperlichen Fähigkeiten neben den fußballerischen nutzen können.“

    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit.
    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit. © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen

    BVB-Fans dürften bei diesen Aussagen hellhörig geworden sein. Denn die Unzulänglichkeiten der Mannschaft in Sachen Fitness sind im Prinzip seit Jahren ein Dauerthema, das in dieser Saison besonders an Fahrt aufgenommen hat. Nicht von ungefähr ließ Kovač zuletzt mitten in der Spielzeit eine Leistungsdiagnostik durchführen, um sich ein besseres Bild von seinen Profis zu verschaffen.

    Rund um den Klub werden die Trainingsansätze von Nuri Şahin im Sommer als Hauptgrund für schwache Laufleistungen in vielen Spielen der Saison gesehen. Spät in den Partien noch deutlich zulegen zu können, das hat man dem BVB in dieser Spielzeit kaum nachgesagt.

    BVB nach der Pause mit desaströser Zweikampfbilanz

    Insofern verwunderte die Prognose von Kovač – der sie postwendend ins eigene Gesicht zurück geweht bekam. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr hechelten seine Profis dem am Dienstag keineswegs überragenden Gegner hinterher. Während der zweiten Halbzeit machte die Horror-Statistik von unterirdischen 33 Prozent Zweikampfquote aufseiten des BVB die Runde.

    „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und wir hatten nicht die Ballbesitzphasen, die wir haben wollten und in der ersten Halbzeit hatten“, räumte Kovač ein. „Wir hatten zu wenige Spielverlagerungen, zu wenige Phasen, in denen wir das Spiel beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben, dann kam eine Welle nach der anderen.“

    Zwar kam Lille nicht zu vielen echten Torchancen, brenzlige Situationen im und am Strafraum des BVB gab es aber zuhauf. In der letzten Linie verteidigte Dortmund mit Ausnahme des Gegentors jedoch weitgehend aufmerksam, gerade Nico Schlotterbeck blieb der Turm in der Schlacht.

    BVB-Verteidiger Schlotterbeck erkennt „auf keinen Fall eine Kraftfrage“

    Der Nationalspieler wollte nach der Partie keinen Hinweis auf den Fitnesszustand hören. „Wir sind Profisportler, wir müssen alle drei, vier Tage Leistung bringen, sonst sind wir falsch im Beruf“, sagte Schlotterbeck. „Es ist auf keinen Fall eine Kraftfrage, aber vielleicht sah das von außen so aus.“

    Wenn es keine Frage nach der Kondition war, müsste sich der BVB die altbekannten Fragen nach Mentalität und Einstellung gefallen lassen. Kapitän Emre Can deutete sie bei Amazon selbst an: „Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es vielleicht weh tut. Da muss man gegen Lille hin, das ist eine gute Mannschaft, die nicht umsonst im Achtelfinale der Champions League steht.“

    Kovač hatte vor dem Spiel wiederholt auf seine Erfahrungen in Frankreichs Ligue 1 verwiesen, wo er mit der AS Monaco gegen Lille dreimal sieglos geblieben war. Ob er seine BVB-Mannschaft mit der Warnung vor dem LOSC wirklich erreicht hat, sei nach dem Rückfall in der zweiten Halbzeit dahingestellt.

    Im Rückspiel kommende Woche Mittwoch (18.45 Uhr) muss Dortmund in jedem Fall an die erste Hälfte anknüpfen. „Wir erwarten dort einen harten Kampf und trotzdem, dass wir es schaffen, in die nächste Runde zu kommen. Das ist unser Anspruch und unser Ziel“, stellte Kovač nach dem Heim-Remis klar.



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  • BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben

    BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben


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    Der BVB war gegen Lille in der Champions League mit einem 1:1 gut bedient. Trainer Niko Kovač lag mit einer Prognose zum Spiel komplett daneben.

    Dortmund – Niko Kovač bedient sich bei öffentlichen Auftritten gerne bei Fußballbegriffen aus dem Englischen. Julian Brandt zum Beispiel spielt beim Cheftrainer von Borussia Dortmund bisweilen nicht im offensiven Mittelfeld, sondern „in der Pocket“ hinter dem Stürmer.

    Wenn Kovač das 1:1 des BVB gegen den OSC Lille im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League am Dienstagabend betrachtet, könnte er in diesem Sinne die englische Weisheit nutzen, Fußball sei „a game of two halves“, ein Spiel von zwei Hälften. Gemeint ist nicht die Selbstverständlichkeit, dass zwei Blöcke von 45 Minuten ein Fußballspiel ausmachen. Sondern, dass die Unterschiede zwischen zwei Halbzeiten manchmal eklatant ausfallen.

    BVB nach schwacher zweiter Hälfte mit Remis gut bedient

    Das war im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenfünften der Ligue 1 definitiv der Fall: Nach 45 Minuten lag der BVB 1:0 in Führung, war einem zweiten Tor und damit vielleicht schon der halben Miete Richtung Viertelfinale deutlich näher als Lille dem Ausgleich. Nach den zweiten 45 Minuten und einem gravierenden Leistungsabfall des BVB waren die Schwarzgelben mit dem Remis ordentlich bedient.

    Der zweite Durchgang war nicht weniger als ein Rückfall in Zeiten, die eigentlich durch den jüngsten Aufschwung unter Kovač der Vergangenheit angehören sollten. Er verlief ohne eine einzige klare Torchance für Dortmund, dafür aber mit einer frappierenden Anzahl von unnötigen Ballverlusten und verlorenen Zweikämpfen. Gegen einen individuell stärkeren Gegner als Lille hätte diese Nichtleistung nach dem Seitenwechsel mutmaßlich schlimmere Konsequenzen für den BVB nach sich gezogen.

    Niko Kovač erwartete klare Vorteile für den BVB in der Schlussphase

    Bemerkenswert ist dabei: Kovač hatte vor dem Spiel klare Vorteile für sein Team mit fortwährender Spieldauer prophezeit. „Wir müssen die Intensität hochhalten, da sind wir den Franzosen überlegen über 90 Minuten“, schätzte der Trainer vor Anpfiff beim Streamingdienst Amazon Prime Video ein. „Nach der 70., 75. Minute hoffe ich, dass wir die körperlichen Fähigkeiten neben den fußballerischen nutzen können.“

    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit.
    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit. © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen

    BVB-Fans dürften bei diesen Aussagen hellhörig geworden sein. Denn die Unzulänglichkeiten der Mannschaft in Sachen Fitness sind im Prinzip seit Jahren ein Dauerthema, das in dieser Saison besonders an Fahrt aufgenommen hat. Nicht von ungefähr ließ Kovač zuletzt mitten in der Spielzeit eine Leistungsdiagnostik durchführen, um sich ein besseres Bild von seinen Profis zu verschaffen.

    Rund um den Klub werden die Trainingsansätze von Nuri Şahin im Sommer als Hauptgrund für schwache Laufleistungen in vielen Spielen der Saison gesehen. Spät in den Partien noch deutlich zulegen zu können, das hat man dem BVB in dieser Spielzeit kaum nachgesagt.

    BVB nach der Pause mit desaströser Zweikampfbilanz

    Insofern verwunderte die Prognose von Kovač – der sie postwendend ins eigene Gesicht zurück geweht bekam. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr hechelten seine Profis dem am Dienstag keineswegs überragenden Gegner hinterher. Während der zweiten Halbzeit machte die Horror-Statistik von unterirdischen 33 Prozent Zweikampfquote aufseiten des BVB die Runde.

    „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und wir hatten nicht die Ballbesitzphasen, die wir haben wollten und in der ersten Halbzeit hatten“, räumte Kovač ein. „Wir hatten zu wenige Spielverlagerungen, zu wenige Phasen, in denen wir das Spiel beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben, dann kam eine Welle nach der anderen.“

    Zwar kam Lille nicht zu vielen echten Torchancen, brenzlige Situationen im und am Strafraum des BVB gab es aber zuhauf. In der letzten Linie verteidigte Dortmund mit Ausnahme des Gegentors jedoch weitgehend aufmerksam, gerade Nico Schlotterbeck blieb der Turm in der Schlacht.

    BVB-Verteidiger Schlotterbeck erkennt „auf keinen Fall eine Kraftfrage“

    Der Nationalspieler wollte nach der Partie keinen Hinweis auf den Fitnesszustand hören. „Wir sind Profisportler, wir müssen alle drei, vier Tage Leistung bringen, sonst sind wir falsch im Beruf“, sagte Schlotterbeck. „Es ist auf keinen Fall eine Kraftfrage, aber vielleicht sah das von außen so aus.“

    Wenn es keine Frage nach der Kondition war, müsste sich der BVB die altbekannten Fragen nach Mentalität und Einstellung gefallen lassen. Kapitän Emre Can deutete sie bei Amazon selbst an: „Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es vielleicht weh tut. Da muss man gegen Lille hin, das ist eine gute Mannschaft, die nicht umsonst im Achtelfinale der Champions League steht.“

    Kovač hatte vor dem Spiel wiederholt auf seine Erfahrungen in Frankreichs Ligue 1 verwiesen, wo er mit der AS Monaco gegen Lille dreimal sieglos geblieben war. Ob er seine BVB-Mannschaft mit der Warnung vor dem LOSC wirklich erreicht hat, sei nach dem Rückfall in der zweiten Halbzeit dahingestellt.

    Im Rückspiel kommende Woche Mittwoch (18.45 Uhr) muss Dortmund in jedem Fall an die erste Hälfte anknüpfen. „Wir erwarten dort einen harten Kampf und trotzdem, dass wir es schaffen, in die nächste Runde zu kommen. Das ist unser Anspruch und unser Ziel“, stellte Kovač nach dem Heim-Remis klar.



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