Borussia Dortmund ist in der Champions League zu Gast bei Sporting Lissabon. Hier sehen Sie die Partie live im TV und Stream.
Lissabon – Borussia Dortmund ist im Hinspiel der Play-offs der Champions-League-Partie zu Gast bei Sporting Lissabon. Anpfiff der Begegnung ist am Dienstag, 11. Februar, um 21 Uhr. Wie Sie das Match live im TV und Live-Stream verfolgen können, fassen wir Ihnen nachfolgend zusammen.
Sporting Lissabon gegen Borussia Dortmund: Champions League live im Free-TV?
Das Champions League-Spiel zwischen Sporting Lissabon und Borussia Dortmund wird nicht live im Free-TV übertragen.
Die TV-Rechte der Champions Leagueteilen sich derzeit die Streaminganbieter DAZN und Amazon Prime.
Sporting Lissabon gegen Borussia Dortmund: Wo läuft die Champions League im Live-Stream?
Das Kräftemessen zwischen Sporting Lissabon und Borussia Dortmund wird im Live-Stream von Amazon Prime Video gezeigt.
Die Übertragung startet am Dienstag, 11. Februar 2025, um 20.15 Uhr. Der Anstoß erfolgt um 21 Uhr.
Um das Spiel im Live-Stream bei Amazon Prime Video zu sehen, benötigen Sie ein kostenpflichtiges Abonnement.
Sporting Lissabon gegen Borussia Dortmund: Wer holt sich den Sieg?
Borussia Dortmund steht vor der Herausforderung, in den Play-offs der Champions League gegen Sporting Lissabon anzutreten. Die Mannschaft unter der Leitung von Cheftrainer Niko Kovač strebt den Einzug ins Achtelfinale an. Diese Aufgabe wird jedoch anspruchsvoll, da Sporting vor allem in der Offensive große Stärke zeigt.
Kurzfristig muss der BVB im Hinspiel auf Ramy Bensebaini verzichten. Der Linksverteidiger leidet unter einer Muskelverhärtung und wird nicht nach Portugal reisen, wie der Verein bekanntgab. Im Gegensatz dazu ist der Neuzugang Carney Chukwuemeka nach seiner Abwesenheit gegen den VfB Stuttgart wieder einsatzbereit. Der Mittelfeldspieler absolvierte am Mittag eine Trainingseinheit mit seinen Teamkollegen.
In Portugal ist eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Wochen erforderlich. Der Klub steckt in der Bundesliga in einer Krise und belegt derzeit den elften Platz. Der Rückstand auf den vierten Platz, der als Mindestziel gilt, beträgt bereits sieben Punkte. Eine Saison ohne Teilnahme an der Königsklasse droht erstmals seit 2015/16, was finanziell ein herber Rückschlag wäre.
Vor dem Aufeinandertreffen mit Sporting Lissabon betonte Innenverteidiger Waldemar Anton die Notwendigkeit, mit derselben Intensität wie gegen Stuttgart zu spielen. „Wir müssen auf uns schauen, unser Spiel auf den Platz bringen und alles andere kommt dann von alleine“, erklärte der deutsche Nationalspieler. (smr)
Manchester City ist erfolgreich gegen die Sponsoringregeln der Premier League vorgegangen. Die sahen eine Einschränkung für die Geldgeber der Klubs vor.
Wie mehrere Medien aus Großbritannien melden, ist nun das gesamte Regelwerk der Premier League zu “Transaktionen mit verbundenen Parteien” (APT), das zwischen 2021 und 2024 galt, hinfällig. Ein eigens eingesetztes unabhängiges dreiköpfiges Schiedsgericht traf die Entscheidung. Seit November 2024 gilt eine neue Version der Regeln.
Die APT-Regeln sollten im Grundsatz verhindern, dass Klubs von Sponsoringverträgen mit Unternehmen profitieren, die mit den Eigentümern des Klubs in Verbindung stehen und Beträge über dem tatsächlichen Marktwert zahlen.
Manchester City mit der Premier-League-Trophäe 2022/23
Grundsätzlich dürfen die Klubs den Finanzregularien entsprechend nur begrenzt mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen. Das bedeutet: Wer mehr einnimmt, darf mehr für seinen Spielerkader ausgeben. Wenn ein Staatsfonds beispielsweise über eine ebenfalls in seinem Besitz befindliche Fluglinie ein überhöhtes Sponsoring stellt, gäbe es jene Einnahmen, die höhere Ausgaben ermöglichen. Genau das verhindert die Regel. Auch die Konditionen von Darlehen der Eigentümer spielen eine Rolle.
Die Regeln wurden 2021 eingeführt, als Saudi-Arabiens Staatsfonds Newcastle United kaufte. Damals bestand die Befürchtung, dass Saudi-Arabien mit hohen Sponsoringverträgen Newcastle im Wettbewerb stark bevorteilen könnte.
Premier League glaubt: Die neuen Regeln haben Gültigkeit
Die Regeln wurden im November 2024 durch mehrheitliche Abstimmung der Klubs geändert. Die Premier League ist der Ansicht, dass diese in Kraft bleiben und teilte mit: “Diese Entscheidung hat ausdrücklich keine Auswirkungen auf die Gültigkeit der neuen Regeln.”
Für die Premier League stellt sich aber die Frage, ob Klubs, deren Geschäfte durch die nun für ungültig erklärten Regeln eingeschränkt wurden, auf dem Rechtsweg Nachforderungen stellen.
Richard Masters, Geschäftsführer der Premier League
Vorerst kein Bezug zum Verfahren wegen der Finanzverstöße
Der Vorgang hat nichts mit dem Verfahren gegen Manchester City, bei dem dem Klub zahlreiche Verstöße gegen Finanzregularien der Premier League vorgeworfen werden. Dabei geht es aber auch um solche Sponsoringgeschäfte. Die Anhörungen begannen im September, eine Entscheidung steht aus.
Es geht um mögliche Vergehen aus der Zeit zwischen 2009 und 2018, also der ersten neun vollständigen Saisons des Klubs in Besitz von Abu Dhabis Scheich Mansour mit seiner Investmentfirma. Zusammengefasst soll der Klub in der genannten Zeit ungenaue oder falsche Informationen zu seinen Finanzen bereitgestellt haben, falsche Angaben zu Sponsoringeinnahmen gemacht haben und unvollständige Informationen zu Spielergehältern geliefert haben, was der Klub ausdrücklich bestreitet.
Manchester Citys Klubbesitzer Scheich Mansour
Financial Fairplay der UEFA in dieser Frage längst geändert
Auf europäischer Ebene änderte die UEFA ihr Vorgehen bei ihren Finanzregeln in diesem Bezug. In ihren Regeln müssen mittlerweile alle Transaktionen dem Marktwert entsprechen und nicht die mit bestimmten Parteien. Denn während der Marktwert durch Agenturen einigermaßen problemlos zu bestimmen war, blieb der Nachweis der Verbundenheit einer Partei oft das Problem.
So schnell sieht man sich wieder: Nachdem sich Brighton und Chelsea bereits am vergangenen Wochenende im FA-Cup mit einem besseren Ende für die „Seagulls“ duellierten, stehen sich die beiden Klubs postwendend im Ligabetrieb abermals gegenüber. Wen wir diesmal beim Match an der Südküste favorisieren, lest ihr in den Premier League 25. Spieltag Tipps!
Premier League Tipps 14.02. – 16.02. (25. Spieltag)
Datum
Match
Tipp
Quote
Wetten?
14.02., 21:00
Brighton vs. Chelsea
Remis
3.70
15.02., 13:30
Leicester vs. Arsenal
Arsenal siegt zu Null
1.98
15.02., 16:00
Aston Villa vs. Ipswich
beide treffen
1.77
15.02., 16:00
Fulham vs. Nottingham
Nottingham (DC)
1.63
15.02., 16:00
Southampton vs. Bournemouth
Bournemouth > 2.5 Tore
2.50
15.02., 16:00
Manchester City vs. Newcastle
über 3.0 Tore (AH)
1.62
15.02., 16:00
West Ham vs. Brentford
Brentford (DNB)
2.12
15.02., 18:30
Crystal Palace vs. Everton
unter 2.5 Tore
1.75
16.02., 15:00
Liverpool vs. Wolverhampton
Liverpool (HT/FT)
1.60
16.02., 17:30
Tottenham vs. Manchester United
Manchester United (DNB)
2.00
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
In unseren Spieltagsprognosen für das englische Oberhaus haben wir ebenso das Heimspiel des Tabellenersten aus Liverpool gegen Wolverhampton im Blick und die „Reds“ werden mit jeder Menge Frust im Bauch aufspielen. Gegen Plymouth Argyle, das Schlusslicht der Championship, setzte es am letzten Wochenende eine peinliche FA-Cup-Pleite.
Inhaltsverzeichnis
Allerdings verzockte sich hierbei vor allem Coach Arne Slot, der nur eine bessere B-Elf aufstellte und für diese Arroganz die Quittung bekam. Notierungen für die Premier League 25. Spieltag Prognosen greift ihr bei NEO.bet ab und der Buchmacher hat auch einen fairen Bonus für Neukunden im Programm.
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Brightonvs. Chelsea – Kein Sieger an der Südküste?
Mit den “Seagulls” und “Blues” stehen sich eigentlich zwei Teams auf spielerischer Augenhöhe gegenüber, doch die Hausherren haben jüngst abgebaut. Speziell die jüngste 0:7-Niederlage im Ligabetrieb gegen Nottingham zeigt auf, dass die Formkurve bei Brighton nach unten zeigt.
Video: Moderatoren-Legende Carsten Fuß und Tipp-Guru Marcel Niesner diskutieren die Entwicklungen der Vereine und gehen in die Analyse, um Tendenzen, Statistiken, Hintergrundinformationen, News und Trends abzuwägen und am Ende einen klaren Tipp zu präsentieren. (Quelle: YouTube / Wettbasis)
Darüber hinaus können die Gastgeber nicht auf einen Heimvorteil vertrauen: Seit fünf Liga-Spielen vor eigener Kulisse haben sie nicht gewonnen. Mut macht ihnen aber, dass sie am letzten Wochenende einen Heimsieg im FA-Cup verbuchen konnten und dies gegen den kommenden Gegner!
Für das sicherlich erneut ausgeglichene Duell in Brighton in der Premier League am 25. Spieltag erscheinen Prognosen auf ein Unentschieden ertragreich. Gestützt wird die Vorhersage durch die Vorliebe der Hausherren in der PL für diesen Spielausgang auf eigenem Terrain. Mehr als die Hälfte (6) der elf absolvierten Begegnungen dieser Art endeten bereits in dieser Form.
Brighton hat die letzten drei PL-Duelle gegen Chelsea verloren
Seagulls haben in 15 PL-Aufeinandertreffen mit den Blues nur ein Clean Sheet verbucht
Brighton netzte in den vergangenen sieben PL-Spielen gegen Chelsea mindestens einmal ein
Mathias empfiehlt:
Remis bei NEO.bet zu 3.70
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
Leicester vs. Arsenal – Abermalige Ladehemmung bei den „Füchsen“?
Leicester ist in dieser Saison extra heimschwach: Seit vier Heimspielen haben die “Foxes” nicht nur stets verloren, sondern jedes Mal einen eigenen Treffer verpasst! Mit Arsenal reist nun auch noch die zweitbeste Defensive der Spielklasse an. Für den Schlagabtausch in Leicester in der Premier League am 25. Spieltag sind somit Tipps auf einen Auswärtssieg der “Gunners” ohne Gegentreffer eine Empfehlung wert.
3 Opta-Facts zu Leicester vs. Arsenal
Leicester hat die vergangenen sechs PL-Duelle gegen Arsenal verloren
Arsenal ist seit 14 Spielrunden ungeschlagen (9-5-0)
Allein Southampton (54) hat mehr Gegentore als Leicester (54) in der PL kassiert
Mathias empfiehlt:
Arsenal siegt zu Null bei Betano zu 1.98
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
AstonVillavs. Ipswich – Klingelt es auf beiden Seiten?
Die Gastgeber aus Birmingham sind heimstark: Erst eines von zwölf Liga-Heimspielen endete mit einer Niederlage von Aston Villa. Allerdings hat die Defensive auf eigenem Terrain zuletzt nachgelassen. Fünf Gegentreffer in den vergangenen vier Heimspielen in der PL zeigen dies auf.
Parallel haben die Gäste jüngst in der Offensive in ihren Gastspielen zugelegt. So verbuchte der Aufsteiger innerhalb der letzten vier Gastpartien wiederum fünf Treffer. Beim Kräftemessen im Villa Park in der Premier League am 25. Spieltag bietet sich somit der Experten-Tipp auf einen beidseitigen Torjubel an.
3 Opta-Facts zu Aston Villa vs. Ipswich
Aston Villa hat nur eines der letzten 14 Duelle in der obersten Spielklasse des Landes gegen Ipswich verloren (10-3-1)
Town wartet seit vier Spielrunden auf Punkte
Ipswich hat in dieser Saison erst zwei und Aston Villa ebenso nur drei Clean Sheets verbucht
Mathias empfiehlt:
Beide treffen bei Bet365 zu 1.77
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
Fulhamvs. Nottingham – Enttäuschen die Hausherren erneut?
Der FFC wartet bereits seit fünf Liga-Heimspielen auf einen Dreier. Nun schaut mit Nottingham auch noch ein besonders starkes Team der Spielklasse vor. Die “Tricky Trees” rangieren in der Tabelle auf dem dritten Platz und überzeugen mit wenigen Ausnahmen aus einem defensiven Blickwinkel.
Nur die beiden Top-Teams an der Tabellenspitze aus Liverpool und London mit Arsenal weisen in der Beletage des englischen Fußballs weniger Gegentore als Forest auf. Für das Duell im Craven Cottage in der Premier League am 25. Spieltag erscheinen die Wettquoten auf einen Auswärtssieg oder ein Remis vielversprechend.
3 Opta-Facts zu Fulham vs. Nottingham
Nottingham hat in dieser Saison bereits 19 Mal den ersten Treffer eines Spiels markiert – Höchstwert
FFC kassiert 64 Prozent seiner Gegentore nach der Pause
Londoner sind seit fünf Heimspielen in der PL ohne Sieg
Mathias empfiehlt:
Nottingham (DC) bei Bet365 zu 1.63
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
Southamptonvs. Bournemouth – Schlagen die Gäste dreifach zu?
Southampton weist die schwächste Heimbilanz der Premier League auf. Bereits neun von elf Heimspielen gingen aus der Sicht der “Saints” verloren. Überdies kassiert kein anderes Team mehr Gegentreffer vor den eigenen Fans. Demgegenüber sind die gastierenden “Cherries” schon seit sechs Auswärtsspielen ungeschlagen und entschieden zwei Drittel dieser Partien für sich.
Speziell die Offensive war jüngst in der Fremde nicht zu stoppen. So verbuchte sie innerhalb der genannten Rückschau durchschnittlich 2.83 Treffer! Für das Duell in Southampton in der Premier League am 25. Spieltag stellen Wett-Tipps auf mehr als zwei Treffer durch die Gäste die erste Wahl der Wettbasis dar. Notierungen hat Bet-at-home zur Hand und ebenso einen interessanten Bet-at-home Neukundenbonus!
3 Opta-Facts zu Southampton vs. Bournemouth
Southampton weist die meisten Gegentore in der ersten Halbzeit auf (28)
Bournemouth verbucht zwei Drittel seiner Tore nach der Pause
„Saints“ haben die vergangenen beiden PL-Spiele gegen die „Cherries“ verloren
Mathias empfiehlt:
Bournemouth > 2.5 Tore bei Bet-at-home zu 2.50
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
ManchesterCityvs. Newcastle – Tore satt im Etihad?
Der Meister hat in den letzten Wochen aus einer offensiven Perspektive deutlich zugelegt. So verbuchte die Guardiola-Elf in der Rückschau auf die vergangenen fünf Ligaspiele nicht weniger als 16 Treffer.
Allerdings zeigte die jüngste 1:5-Klatsche bei Arsenal ebenso auf, dass die Defensive beim Champion ungebrochen wackelt. Im Lichte dessen bieten sich beim Vergleich in Manchester in der Premier League am 25. Spieltag Tipps auf mehr als drei Tore (AH) an. Wettquoten hat Bet365 und bei dem britischen Buchmacher können Kunden aus Deutschland auch steuerfrei wetten!
3 Opta-Facts zu Manchester City vs. Newcastle
Manchester City hat nur eines der vergangenen 34 PL-Spiele gegen Newcastle verloren (27-6-1)
Newcastle hat die letzten 15 PL-Gastspiele im Etihad verloren
United reist mit einer Serie von vier Auswärtssiegen in der PL an
Mathias empfiehlt:
über 3.0 Tore (AH) bei Bet365 zu 1.62
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
West Ham vs. Brentford – Setzt sich der auswärtige Aufschwung bei den Gästen fort?
Die “Hammers” und “Bees” stehen sich im Londoner Derby gegenüber. Die Gäste haben jüngst ihre vorherige Auswärtsschwäche abgelegt. Sieben der erst acht saisonalen auswärtigen Punkte fuhr Brentford in den vergangenen drei Gastspielen ein!
Hierbei wurde zuletzt gegen Crystal Palace auch schon ein Londoner Stadtduell auswärts siegreich bestritten. In Anbetracht dieses auswärtigen Aufwärtstrend bei den Gästen sind beim Match an der Themse am 25. Spieltag in der Premier League Tipps auf einen Sieg der Gäste (DNB) erwägenswert.
3 Opta-Facts zu West Ham vs. Brentford
West Ham ist seit zwei PL-Spielen gegen Brentford ungeschlagen (1-1-0)
Brentford hat in bisher sieben PL-Partien gegen West Ham immer getroffen
In den Heimspielen von West Ham fallen ligaweit die drittmeisten Tore
Mathias empfiehlt:
Brentford (DNB) bei Betano zu 2.12
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
Crystal Palace vs. Everton – Akuter Tormangel droht!
Die auswärtigen Ligaspiele der Gäste gestalten sich sehr torarm. So fallen in diesen Begegnungen durchschnittlich nur zwei Treffer – niedrigste Anzahl in der Auswärtswertung der Spielklasse. Für das Match in London in der Premier League im Rahmen des 25. Spieltags lässt sich deshalb in den Quoten auf maximal zwei Tore unserer Analyse nach Value verorten.
Ein Spielverlauf, der auch schon in acht der elf absolvierten Gastspiele der Kicker vom Mersey zu beobachten war und jüngst hat die Torarmut noch einmal zugenommen. So fiel im Schnitt der letzten vier Auswärtsspiele sogar nur ein Treffer!
3 Opta-Facts zu Crystal Palace vs. Everton
Crystal Palace hat nur eines der letzten 20 PL-Spiele gegen Everton gewonnen (1-9-10)
Everton wartet seit sieben Gastspielen bei Londoner Klubs in der PL auf einen Dreier (0-3-4)
Die „Eagles“ weisen gemeinsam mit Southampton die schwächste Shot Conversion (11.9 Prozent) auf
Mathias empfiehlt:
unter 2.5 Tore bei Bet-at-home zu 1.75
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
Liverpool vs. Wolverhampton – Nächster Heimsieg mit Pausenführung?
Der LFC stellt in den Heimspielen nicht selten die Weichen bereits in der ersten Spielhälfte auf Sieg. Sechs der acht saisonalen Heimsiege gingen mit einer Pausenführung einher. Mit Wolverhampton geht es nun auch gegen ein besonders schwaches Team.
Die Wanderers rangieren in der Tabelle lediglich auf dem viertletzten Platz und haben mehr als die Hälfte (7) ihrer zwölf Auswärtsspiele verloren. Vor diesem Hintergrund sind beim Match an der Anfield Road in der Premier League am 25. Spieltag Prognosen auf einen erneuten Heimsieg, inklusive einer Führung der Gastgeber nach der ersten Halbzeit, überlegenswert.
3 Opta-Facts zu Liverpool vs. Wolverhampton
Liverpool weist schon zehn Clean Sheets in dieser Saison auf
LFC hat 15 der letzten 16 PL-Spiele gegen Wolverhampton siegreich bestritten
Wolves kassierten in zehn PL-Gastspielen an der Anfield nur einmal keine Niederlage
Mathias empfiehlt:
Liverpool (HT/FT) bei Betano zu 1.60
Wettquoten Stand: 10.02.2025, 13:54
Tottenham vs. Manchester United – Gäste setzen auf Heimschwäche der Spurs!
Tottenham wartet bereits seit mehr als einem Vierteljahr auf einen Liga-Heimsieg! Stattdessen verbuchten die Hausherren seit dem heimischen Dreier gegen Aston Villa zu Beginn des Novembers im Vorjahr zwei Remis und satte fünf Heimschlappen. Die Gäste haben wiederum noch eine frische Rechnung mit Tottenham offen.
So musste sich United Mitte Dezember des letzten Jahres im Viertelfinale des EFL-Cup knapp mit 3:4 gegen Tottenham geschlagen geben. Angesichts der beschriebenen Heimschwäche der Gastgeber im Ligabetrieb sind beim Duell in London in der Premier League am 25. Spieltag Wett-Tipps auf einen Auswärtssieg (DNB) eine gute Idee in den Augen der Wettbasis.
3 Opta-Facts zu Tottenham vs. Manchester United
Tottenham ist seit vier PL-Spielen gegen Manchester ungeschlagen (2-2-0)
United hat in den vergangenen vier PL-Duellen gegen Tottenham stets mindestens zwei Gegentore kassiert
Spurs warten seit sieben Heimspielen in der Premier League auf einen Dreier (0-2-5)
Mauro Icardi von Galatasaray Istanbul (M) ist heute in der UEFA Europa League im Einsatz.
OZAN KOSE/AFP
Am heutigen Donnerstag, dem 13. Februar 2025, geht die UEFA Europa League mit den Playoffs weiter. Insgesamt 16 europäische Clubs kämpfen um den Achtelfinal-Einzug, darunter Ajax Amsterdam, Fenerbahce Istanbul, Galatasaray und AS Rom. Eine Ebene tiefer will der 1. FC Heidenheim gegen den FC Kopenhagen gewinnen, um sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu verschaffen.
Alle Informationen zur Übertragung der heutigen Spiele in der UEFA Europa League im Überblick.
Europa League 2024/25: Welcher Sender hat die Übertragungsrechte?
Hier gibt es für alle Fans erfreuliche Nachrichten. Denn ausgewählte Spiele der UEFA Europa League werden live im Free-TV gezeigt. Während die Übertragungsrechte für die Champions League hierzulande bei DAZN und Amazon Prime liegen, zeigt der Kölner Privatsender RTL die Europa League exklusiv im Free-TV und Livestream. Die Kölner Mediengruppe hat die exklusiven Übertragungsrechte bis 2027. Je Spieltag laufen an den kommenden Spieltagen eine Partie im Hauptsender sowie zehn Spiele in Einzelstreams und Konferenzen beim kostenpflichtigen Internet-Sender RTL+. Zwei Partien pro Spieltag zeigt zudem der Pay-TV-Sender Sky – in dieser Woche Partien in der Europa League. Bei Sky Sport top event sowie bei Sky Sport mix laufen die Partien FC Midtjylland gegen Real Sociedad sowie PAOK Saloniki gegen FCSB Bukarest.
Die Partie des 1. FC Heidenheim beim FC Kopenhagen in der Conference League ist im Free-TV bei RTL zu sehen. Anpfiff in der dänischen Hauptstadt ist um 21 Uhr.
Europa League heute live: Hier laufen die Playoffs im TV und Stream
Welche Spiele der Europa League werden am heutigen Spieltag wo übertragen werden? Das erfahrt ihr in der folgenden Übersicht:
Playoffs-Hinspiele am 13.02.2025
Ferencvaros Budapest – Viktoria Pilsen (18.45) live bei RTL+
FC Midtjylland – Real Sociedad (18.45) live bei RTL+ und Sky
Fenerbahce Istanbul – RSC Anderlecht (18.45) live bei RTL+
Union Saint-Gilloise – Ajax Amsterdam (18.45) live bei RTL+
AZ Alkmaar – Galatasaray Istanbul (21.00) live bei RTL+
Twente Enschede – FK Bodö/Glimt (21.00) live bei RTL+
FC Porto – AS Rom (21.00) live bei RTL+
PAOK Saloniki – FCSB Bukarest (21.00) live bei RTL+ und Sky
Die weiteren Termine
Play-offs: Rückspiele am 20. Februar 2025
Achtelfinale: Hinspiele am 6. März 2025, Rückspiele am 13. März 2025
Viertelfinale: Hinspiele am 10. April 2025, Rückspiele am 17. April 2025
Halbfinale: Hinspiele am 1. Mai 2025, Rückspiele am 8. Mai 2025
Finale: 21. Mai 2025 in Bilbao/Spanien.
So seht ihr die Europa League live im Stream
Die Partien, die nicht im Free-TV gezeigt werden, können lediglich über den kostenpflichtigen Streaming-DienstRTL+ angesehen werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Abo-Pakete: Mit dem Basic-Paket für 5,99 Euro im Monat können die Spiele nicht verfolgt werden. Mit der Premium-Version für 8,99 Euro pro Monat können die Spiele werbeunterstützt auf einem Gerät und mit Download-Funktion gestreamt werden. Das Max-Angebot für 12,99 Euro pro Monat ermöglicht das Streamen der EL-Spiele auf bis zu zwei Geräten und ohne Werbung. Hier könnt ihr RTL+ direkt abonnieren, um keine Europa League-Spiele mehr zu verpassen.
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Eintracht Frankfurt nimmt drei Veränderungen am Kader für die K.-o.-Phase der Europa League vor. Neben Winter-Abgang Omar Marmoush müssen Eric Junior Dina Ebimbe und Igor Matanovic für ein Trio weichen, dem Oscar Höjlund nicht angehört.
Dino Toppmöller verzichtete bei seiner Nachnominierung für die Europa League auf Oscar Höjlund.
picture alliance/dpa/Revierfoto
Im Sommer stand Dino Toppmöller vor einer schweren Entscheidung. Weil die UEFA in den europäischen Wettbewerben strenge Regularien vorsieht, durfte der Trainer bei der Benennung seines Kaders für die Europa League lediglich 25 Akteure für die sogenannte Spielerliste A melden. Darauf müssen all jene Spieler eingetragen werden, die bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres nicht drei volle Spielzeiten bei Eintracht Frankfurt gespielt haben.
Leidtragender dieser Maßnahme war unter anderem Nathaniel Brown. Toppmöller sah sich dazu gezwungen, auf ein Quintett um den Neuzugang aus Nürnberg zu verzichten. Der 21-Jährige war vom SGE-Coach ebenso wie Oscar Höjlund, Krisztian Lisztes, Jens Grahl und Jerome Onguene bei der Nominierung nicht berücksichtigt worden und konnte die acht Vorrundenspiele nur von der Tribüne aus verfolgen. Eine Situation, die sich in Frankfurt nicht zum ersten Mal ergibt, in jüngerer Vergangenheit war unter anderem in Philipp Max ebenfalls ein Linksverteidiger leer ausgegangen.
Toppmöller zieht Wahi und Batshuayi vor
Vor der K.-o.-Phase konnten die Verantwortlichen bei den Hessen nun aber Änderungen am Kader vornehmen – und Brown, der sich nach holprigem Start am Main längst zur Stammkraft aufgeschwungen hat, darf sich fortan Hoffnungen auf sein Debüt in Europa machen.
Wie die SGE am Freitag bekannt gab, wurde Brown zusammen mit den beiden Winter-Neuzugängen Elye Wahi und Michy Batshuayi nachnominiert. Für das Trio wichen neben Winter-Abgang Omar Marmoush der verletzte Igor Matanovic und Eric Junior Dina Ebimbe, der in den vergangenen Monaten nur noch eine Nebenrolle bei der SGE spielte.
Erneut keine Berücksichtigung fand somit der 20 Jahre alte Höjlund, der im Sommer nach seinem Transfer zur Eintracht noch aufgrund eines Mittelfußbruches passen musste. Warum er erneut auf den Dänen verzichtet, erklärte Toppmöller auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag.
Entscheidung gegen Höjlund ist Toppmöller “nicht leichtgefallen”
“Manchmal gibt es Situationen, die für einen Fußballer unglücklich laufen. Er wäre im Sommer schon dabei gewesen, dann hat er sich den Fuß gebrochen”, so der Trainer. “Dann ist die Situation so, dass Omar aus dem Nichts wechselt. Dann musst du den neuen Stürmer mitnehmen und es waren nur noch zwei Plätze übrig. Dann hatte sich Igor verletzt und wir haben nochmal mit einem Stürmer-Transfer reagiert – und es gab nur noch einen Platz. Und da haben wir uns aufgrund der Auswahl, die wir im Mittelfeld haben und auf der linken Seite nicht, für Nene (Brown, Anm. d. Red.) entschieden.”
“Das ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe ihm auch gesagt, dass wir ihn sehr gerne dabeigehabt hätten”, gab Toppmöller zu, richtete den Blick aber schon positiv in die Zukunft. “Er hat eine unheimliche Wucht, er wird seinen Weg gehen und ich bin hundert Prozent überzeugt, dass er internationale Spiele mit Eintracht Frankfurt spielen wird. Auch wenn er sich da jetzt noch ein wenig gedulden muss.” Als aktueller Tabellen-Dritter stehen die Chancen gut, dass die SGE auch im kommenden Jahr in Europa vertreten sein wird.
Nottinghams Höhenflug hat viel mit Chris Wood (33) zu tun. Der Neuseeländer ist ein Stürmer alter Schule, der in England viel herumgekommen ist. Spät in seiner Karriere glänzt er auf der ganz großen Bühne – auch, dank der Spielweise der Tricky Trees unter Trainer Nuno Espirito Santo.
Hat mit 17 Saisontreffern großen Anteil an Nottinghams Erfolgslauf: Chris Wood.
IMAGO/Sportimage
In Neuseeland ist Rugby mit Abstand der Nationalsport Nummer eins. Die All Blacks, wie die Nationalmannschaft genannt wird, waren dreimal Weltmeister, bringen regelmäßig Weltklassespieler hervor und genießen absoluten Kultstatus in dem Inselstaat am anderen Ende der Welt. Der Fußball steht zwar klar im Schatten von Rugby, doch zumindest die englische Premier League hat auch an diesem entlegenen Ort eine große Zahl an Fans.
Und zu deren großer Überraschung und Freude sorgt gerade ausgerechnet ein Landsmann für sportlich positive Schlagzeilen. Chris Wood hat für Nottingham Forest bereits 17 Tore in der Liga erzielt – nur die Superstars Erling Haaland (Manchester City, 19 Treffer) und Mohamed Salah (Liverpool, 22) haben noch häufiger getroffen.
Hauptverantwortlich für Nottinghams Erfolgslauf
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Ajax Amsterdam hat in der Europa League einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Große Spannung herrscht weiter zwischen dem FC Porto und der AS Rom, und Galatasaray Istanbul braucht im Rückspiel schon ein kleines Fußballwunder.
Mit Mats Hummels als Bankdrücker kamen die Römer in Porto am Donnerstag (13.02.2025) im Playoff-Hinspiel zu einem 1:1 (1:0). 2014er-Weltmeister Hummels, der in der Serie A zuletzt von Trainer Claudio Ranieri geschont worden war, saß 90 Minuten auf der Bank. Im Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr/Live-Ticker bei sportschau.de) im heimischen Olympiastadion müssen die Römer nun gewinnen, um das Ticket für die Runde der letzten 16 Teams zu lösen.
In Porto brachte Zeki Celik (45.+5 Minute) die Gäste in Führung, Francisco Moura (67.) glich für die Portugiesen aus. Roms Bryan Cristante (72.) sah im zweiten Durchgang wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.
Ein 16-Jähriger trifft für Ajax
Der niederländische Topklub Ajax Amsterdam, im Achtelfinale möglicher Gegner von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt, gewann das Playoff-Duell mit Union Saint-Gilloise aus Belgien auswärts mit 2:0 (0:0).
Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgten Christian Rasmussen (59.) und der erst 16 Jahre alte Belgier Jorthy Mokio (71.) auf einem deutlich ramponierten Rasen für die Treffer der Gäste. Ajax geht nun mit einer komfortablen Ausgangsposition in das Rückspiel im eigenen Stadion in einer Woche.
Jorthy Mokio feiert seinen zweiten Treffer mit Kian Fitz-Jim
Klare Sache für Fenerbahce
Sehr gut ist nach dem Playoff-Hinspiel auch die Ausgangslage für Fenerbahce Istanbul. Dank drei prominenten Torschützen gelang ein glattes 3:0 gegen den RSC Anderlecht: Dušan Tadić (11. Minute) traf zur Führung, Edin Džeko (42.) und Youssef En-Nesyri (57.) erzielten die beiden weiteren Treffer.
Eine Top-Ausgangslage hat auch Real Sociedad San Sebastian dank des 2:1-Sieges beim FC Midtjylland. Brais Méndez (11.) und Takefusa Kubo (31.) legten zwei Treffer für die Basken vor, Adam Buksa (38.) konnte nur noch verkürzen.
Alkmaar beherrscht Galatasaray
Einen fulminanten Auftritt legte auch AZ Alkmaar hin. Nach dem 4:1 (2:1) im Hinspiel gegen Galatasaray brauchen die Türken im Rückspiel schon ein kleines Fußballwunder. Sven Mijnans (12.) brachte die Nordholländer in Führung, dem Ex-Freiburger Roland Sallai (20.) gelang der Ausgleich.
Doch danach ging nichts mehr für “Gala”: Troy Parrott (37.) sorgte für die AZ-Führung, dann sah der ehemalige Düsseldorfer und Schalker Kaan Ayhan die Gelb-Rote Karte (51.) In Überzahl machten dann Jordy Clasie (57.) und David Møller Wolfe (66.) alles klar für die Gastgeber.
Frankfurt steigt im Achtelfinale ein
Die Frankfurter dürfen dank ihres fünften Tabellenplatzes in der neuen Ligaphase pausieren und müssen erst im Achtelfinale wieder antreten. Neben Ajax und Saint-Gilloise könnte auch der Sieger der Paarung PAOK Saloniki gegen FCSB Bukarest auf das Team von Trainer Dino Toppmöller treffen. Das Hinspiel zwischen den Teams gewann Bukarest auswärts in Überzahl mit 2:1 (0:1).
Acht Klubs bereits im Achtelfinale
Neben Eintracht Frankfurt stehen auch Lazio Rom, Athletic Bilbao, Manchester United, Tottenham Hotspur, Olympique Lyon, Olympiakos Piräus und Glasgow Rangers bereits im Achtelfinale. Die Ausloung findet am 21. Februar statt.
Mehr als eine halbe Milliarde Euro haben die englischen Erstligisten in diesem Winter für neue Spieler ausgegeben. Vor allem zwei Beispiele zeigen, wie weit die Premier League der europäischen Konkurrenz in Sachen Geld inzwischen enteilt ist.
Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Michael Schleicher sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.
Lange Zeit war die Transferphase im Winter so etwas wie die Light-Version des Sommerfensters. Während im Juli und August die großen Transfers getätigt wurden, waren im Januar Leihen oder kleinere Deals bereits das höchste der Gefühle. Richtige Transfer-Kracher suchte man zur kalten Jahreszeit meistens vergebens.
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Das ist seit einigen Jahren anders: Zwar kommt das Transferfenster im Winter noch immer nicht an jenes des Sommers heran, mächtig Geld ausgegeben wird zur Saison-Halbzeit aber dennoch.
Premier League gibt halbe Milliarde für neue Spieler aus
So war es auch in diesem Jahr. Und wie so häufig steht die Premier League mit ihren finanzkräftigen Klubs an der Spitze der Ausgaben-Rangliste. Unglaubliche 500,55 Millionen Euro gaben die 20 englischen Erstligisten in diesem Winter aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Serie A aus Italien, in der Spieler für insgesamt 230,1 Millionen Euro verpflichtet wurden. Die Bundesliga steht mit 182,85 Millionen Euro auf Rang fünf.
In Sachen Transferausgaben ist England also – wenig überraschend – mal wieder an der Spitze.
Kriselnder Transfer-Krösus Manchester City
Eine halbe Milliarde Euro – nur einmal gaben die englischen Erstligisten im Winter mehr Geld für neue Spieler aus. In der Saison 2022/23 schossen Manchester City, der FC Chelsea und Co. den Vogel ab. Ausgaben von 862 Millionen Euro standen Einnahmen von 117 Millionen Euro gegenüber. Macht einen Saldo von minus 755 Millionen (!) Euro. Zahlen, bei denen die europäische Konkurrenz schon lange nicht mehr hinterherkommt – oder, um genau zu sein, auch noch nie wirklich hinterhergekommen ist.
Im vergangenen Winter gab es mit “nur” 134 Millionen Euro an Ausgaben zwar einen kleinen Ausreißer nach unten, 2025 haben Englands Klubs aber wieder kräftig zugelangt. Wie abgehoben die finanzstarke Premier League inzwischen ist, machen vor allem zwei Beispiele der abgelaufenen Transferphase deutlich.
Zum einen muss dabei Manchester City genannt werden. Alleine der Top-Klub, der in dieser Saison mächtig kriselt, ist für fast 44 Prozent der Gesamtausgaben in der Liga verantwortlich. Teure Verstärkungen für insgesamt völlig verrückte 218 Millionen Euro sollen die bislang völlig misslungene Spielzeit noch herumreißen.
Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann
Vier der insgesamt fünf Transfers der “Citizens” belegen im ligainternen Vergleich die ersten vier Plätze. Rekord-Neuzugang ist ein Bekannter aus der Bundesliga: 75 Millionen Euro zahlte City für Frankfurt-Stürmer Omar Marmoush. 60 Millionen Euro sind dem Klub die Dienste des zentralen Mittelfeldspielers Nico González wert, der vom FC Porto kam. 40 Millionen Euro blätterten die Skyblues für Abwehr-Talent Abdukodir Khusanov hin, daneben folgten mit Vitor Reis (37 Mio. Euro) und Juma Bah (6 Mio. Euro) zwei weitere Innenverteidiger.
Was bei den Deals auffällt: Bei fast jedem der Transfers zahlte City deutlich über dem Marktwert. Ausnahme ist mit einem zugedrückten Auge hier noch Marmoush. Hier ist die Diskrepanz zwischen Ablöse (75 Mio. Euro) und Marktwert (60 Mio. Euro) noch vergleichsweise gering.
Ganz anders sieht es da bei drei der anderen Deals aus: González hat laut “transfermarkt.de” einen Marktwert von 18 Millionen Euro, die Differenz von 42 Millionen Euro ist also immens. Ähnliches Spiel auch bei Khusanov, der aktuell bei einem Marktwert von zwölf Millionen Euro liegt (Differenz: 28 Mio. Euro). Bei Reis beträgt der Unterschied zwischen Ablöse und Marktwert immerhin noch 23 Millionen Euro.
Bei Ablösen wie diesen ist es wenig verwunderlich, dass die abgebenden Vereine schwach werden, den Spieler ziehen lassen und dafür die hohe Ablöse einstreichen, um sie anderweitig zu investieren. Das altbekannte Problem: Fast nur Top-Klubs aus der Premier League können auf Dauer dermaßen übertriebene Ablösesummen zahlen. Die hohen Einnahmen aus TV-Rechten und Sponsoring machen’s möglich.
Wenn für einen Zweitligaspieler plötzlich 25 Millionen Euro fließen
Dass jedoch nicht nur die großen, sondern alle Klubs aus der Premier League vom Geldsegen profitieren, zeigt das zweite Beispiel, das deutlich macht, wie verrückt die Premier League mittlerweile geworden ist.
Brighton & Hove Albion gab für drei Spieler im Winter knapp 50 Millionen Euro aus. Auch hier wurden den Vereinen Angebote gemacht, die sie nicht ablehnen konnten. Unter ihnen auch der 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga. 25 Millionen Euro zahlte der Klub von Trainer Fabian Hürzeler für Mittelstürmer Stefanos Tzimas. Wenig überraschend ist der Grieche damit der Rekord-Abgang in der Geschichte des Clubs.
Für Innenverteidiger Eiran Cashin legte Brighton 10,75 Millionen Euro auf den Tisch. Klingt im Vergleich zu den anderen bisher genannten Summen vielleicht erstmal nicht nach sonderlich viel. Der Blick auf Cashins Marktwert zeigt dann aber schnell wieder die Abstrusität des Transfers. Laut “transfermarkt.de” liegt dieser nämlich bei lediglich 1,8 Millionen Euro.
Geld regiert die Welt – mittlerweile auch im Winter
Und so kommt es, dass Brighton, das bereits im Sommer übrigens unglaubliche 231 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hatte, in der Winter-Rangliste immerhin auf dem neunten Platz steht. Zwar hinter den zahlungskräftigen Saudi-Vereinen Al-Nassr und Al-Ahli sowie Top-Klubs Paris Saint-Germain, dafür aber vor unzähligen Traditionsklubs wie dem AC Mailand, Manchester United, Juventus Turin, dem FC Bayern, Borussia Dortmund – und natürlich vielen anderen Spitzenvereinen aus Europa.
Geld regiert die Fußball-Welt – und das mittlerweile auch im Winter. Die Transferphase im Januar ist inzwischen viel mehr als eine Light-Version des Sommer-Pendants. Das zeigte die Premier League im vergangenen Monat mal wieder eindrucksvoll.
Verwendete Quellen
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Insgesamt gaben die Bundesliga-Vereine dieses Mal rund 164 Millionen Euro aus – deutlich mehr als die 106 Millionen Euro im letzten Winter.
In der nächsten Transfer-Periode könnte die Summe wieder sinken, wenn das Transfer-Fenster nur noch zwei statt rund vier Wochen geöffnet ist. Mit dieser Regeländerung befasst sich derzeit die Premier League, wie der „Telegraph“ berichtet.
Der Chef des spanischen Liga-Verbandes fürchtet schwere Auswirkungen auf die nationalen Meisterschaften.
Javier Tebas, Chef des spanischen Ligaverbands, hat deutliche Kritik an der Champions League geübt und sieht Europas Königsklasse als große wirtschaftliche Bedrohung für die nationalen Ligen an. „Wir wohnen gerade der Erschaffung einer Oligarchie von Klubs bei“, sagte der 62-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe): „Die Schere zwischen einigen wenigen großen Klubs und den kleineren Vereinen geht immer weiter auf.“
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Seine Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des neuen Formats der Champions League seien groß. “Wenn das so weitergeht, wird die Schere zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern noch weiter aufgehen, mit schweren Auswirkungen auf die nationalen Ligen. Auch durch die Klub-WM”, sagte Tebas: “Dort wird es für die Vereine, die ohnehin schon mehr Geld bekommen, noch einmal Dutzende Millionen Euro obendrauf geben.” Dies sei Geld, das nicht der “Fußball-Industrie” zugutekomme, “sondern letztlich nur den Fußballern einen neuen Ferrari bezahlt, die schon fünf haben”.
Leidtragende seien die kleineren Klubs, die auf die nationalen TV-Erträge angewiesen seien. “Man kann jetzt schon eine Kannibalisierung bei den TV-Rechten beobachten, die der Champions League zuzuschreiben sind”, sagte Tebas: “Schauen Sie in die Niederlande oder nach Belgien, wo die Erlöse gleich um 20 Prozent zurückgingen. In Italien waren es zehn Prozent. Deutschland hat seine Einnahmen gerade einmal halten können, aber wenn Sie die Inflation einrechnen, war es weniger. England ebenfalls. Die UEFA hingegen? Hat ihre Champions-League-Einnahmen steigern können.”
Tebas bedauert, als Mitglied des Exekutivkomitees der UEFA für das neue Format der Champions League gestimmt zu haben: “Ich hätte nie zugestimmt, dass die UEFA ohne jede Rücksprache mit uns Ligen die Klub-WM der FIFA unterstützt.”
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Als Lösungsansatz fordert Tebas, dass die Einnahmen der Königsklassen-Klubs teilweise an die weiteren Klubs der nationalen Liga weitergereicht werden. “Es geht nicht um Solidarität, sondern darum, dass ein Verein wie bei uns Osasuna ein Recht darauf hat, an den Einnahmen aus der Champions League zu partizipieren, weil er notwendiger Bestandteil der Vorab-Qualifikation der Champions League ist”, sagte Tebas: “Es darf nicht angehen, dass in einer Liga der Erste fünfmal mehr Geld aus den TV-Geldern einnimmt als der Letzte. Die innere Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Ligen steht auf dem Spiel.”
Tebas geht indessen davon aus, dass die Bosse mächtiger Klubs, allen voran Florentino Perez von Real Madrid, die Schaffung einer unabhängigen “Super League” keineswegs verworfen haben: “Man darf sich nichts vormachen: Sie arbeiten weiter an ihrem Projekt, im stillen Kämmerlein, mit ihrem Rhythmus.”