Schlagwort: Krise

  • «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. - © David Inderlied/dpa

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck.
    | © David Inderlied/dpa

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt - © David Inderlied/dpa

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt
    | © David Inderlied/dpa

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»



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  • Fußball-Bundesliga: Kovac nach BVB-Pleite: “Werden nicht die…

    Fußball-Bundesliga: Kovac nach BVB-Pleite: “Werden nicht die…


    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat auch in der Krise Ruhe und Konzentration gefordert. «Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt. Das ist das ganz Wichtige», sagte der 53-Jährige nach der 0:2-Niederlage des BVB beim VfL Bochum. «Wir werden nicht die Nerven verlieren.» Dortmund hat in diesem Jahr von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen.

    Kovac verteidigte, dass keiner seiner Spieler nach den TV-Interviews in der Interviewzone für die anderen Medien in den Katakomben des Ruhrstadions auftauchte. «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch.

    Kovac ergänzte: «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376556/1



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  • Trotz Führung – Hertha verliert auch in Düsseldorf

    Trotz Führung – Hertha verliert auch in Düsseldorf


    2. Bundesliga

    Hertha verliert auch in Düsseldorf – Trainer vor dem Aus


    Aktualisiert am 15.02.2025 – 22:59 UhrLesedauer: 2 Min.

    urn:newsml:dpa.com:20090101:250215-911-020389Vergrößern des Bildes

    Cristian Fiél: Der Druck auf den Hertha-Trainer wächst immens. (Quelle: Roland Weihrauch)

    Vier Niederlagen in den letzten vier Spielen: Hertha BSC steht nach einer Pleite in Düsseldorf sportlich am Scheideweg. Für den Trainer wird es eng.

    Die Krise von Hertha BSC weitet sich aus. Bei Fortuna Düsseldorf verloren die Hauptstädter die vierte Partie in Serie. Im Samstagabendspiel des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hieß es am Ende 2:1 (0:1) für die Gastgeber.

    Nachdem Fabian Reese die Hertha in der 13. Minute in Führung gebracht hatte, sorgte Dženan Pejčinović an seinem 20. Geburtstag mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten (55./58.) für den Endstand.

    Damit steckt die Hertha als aktuell 13. im unteren Mittelfeld der Tabelle fest und die Abstiegszone kommt immer näher. Für den seit Saisonbeginn amtierenden Hertha-Coach Cristian Fiél galt die Begegnung in Düsseldorf, wo die Berliner zuvor mehr als 14 Jahre nicht gewinnen konnten, als eine Art Endspiel.

    “Wir haben jetzt drei gute Spiele gemacht, aber am Ende immer nichts mitgenommen. Am Ende ist Fußball leider – so hart es klingt – ein Ergebnissport. Wir werden jetzt erstmal nach Hause fahren und – wie wir es immer machen – alles gemeinsam analysieren”, sagte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky auf die Trainer-Frage angesprochen.

    Fiél hatte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel klargestellt, dass ein Sieg die Erwartungshaltung der sportlichen Führung sei. Seine Mannschaft begann dementsprechend druckvoll. Reese besorgte mit einem Schlenzer die Führung, auch im Anschluss blieb die Hertha spielbestimmend, verpasste es aber, das Ergebnis auszubauen.

    Nach dem Seitenwechsel wurde Düsseldorf besser. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Stürmer Pejcinović schlug doppelt zu, nachdem die Gäste in der Hintermannschaft die Zuordnung verloren hatten.

    Die Berliner fingen sich wieder, die Fortuna lauerte nun auf Konter. Luca Schuler verpasste den Ausgleich mit einem Kopfball an den Pfosten (83.).



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  • BVB: Krise verschärft sich – Borussia Dortmunds Zahlen des Grauens

    BVB: Krise verschärft sich – Borussia Dortmunds Zahlen des Grauens


    Die BVB-Euphorie nach dem Sieg in der Champions League hält nicht lange an. Nach der Blamage von Bochum rückt eine erneute Königsklassen-Teilnahme in weite Ferne. Abermals offenbart das Team große Probleme. Die Zahlen, die die Krise dokumentieren, sind erschreckend.

    Die Zahlen sprechen Bände. Sie zeigen einmal mehr auf, wie schlecht es um Borussia Dortmund in der laufenden Bundesliga-Spielzeit steht.

    Nach dem 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum weist der Klub erstmals in dieser Saison eine negative Bilanz auf: acht Siege und fünf Unentschieden stehen neun Niederlagen gegenüber. Nach 22 Spieltagen hat der BVB, der unter der Woche bei Sporting Lissabon in der zweiten Halbzeit noch so geglänzt und 3:0 gewonnen hatte, schon zweimal mehr verloren als in der kompletten vergangenen Saison.

    „Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich“, sagte BVB-Torhüter Gregor Kobel. Bochum, ergänzte er, sei „superaggressiv gewesen“, so wie es Trainer Niko Kovac im Vorfeld gesagt habe. „Doch wir haben es nicht umsetzen können.“

    „Seriosität und Professionalität waren nicht zu sehen“

    Mit nur 29 Punkten weist der BVB die schlechteste Zwischenbilanz seit zehn Jahren auf –2014/15 waren es in der Abschiedssaison von Jürgen Klopp sogar nur 25 Zähler zu diesem Zeitpunkt.

    Das Szenario einer Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist aktuell nur noch Mittelmaß, liegt auf Platz elf mit acht Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor mit Niko Kovac wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien.

    „Ich habe in der vergangenen Woche gesagt, sie müssen erwachsen werden. Sie spielen wie eine Jugendmannschaft – Seriosität und Professionalität waren nicht zu sehen“, monierte Sky-Experte Dietmar Hamann im Nachgang. Wenn es sportlich in der Jugend bei einem Spieler nicht laufen sollte, würde man diesem irgendwann sagen, dass er sich zusammenreißen müsse. „Aber hier“, ergänzte die Hamann in Bezug auf die BVB-Profis, „ist Hopfen und Malz verloren. Was Grundvoraussetzung sein sollte, zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“ Ein Problem sei, so schob der frühere Nationalspieler nach, dass der BVB „zu viele Schönspieler“ hätte. Niko Schlotterbeck und Emre Can, die zwei Verteidiger, meinte Hamann damit nicht. Das betonte er explizit.

    Schlotterbeck sagte nach der Niederlage, dass die Mannschaft endlich „aus den Pötten“ kommen müsse. „Wir müssen Leistung bringen und den Turnaround schaffen. Jeder muss auf sich schauen und nicht Ausreden woanders suchen. Wir können nicht nur einmal in zwei Wochen eine gute Leistung zeigen, sondern müssen das alle drei, vier Tage tun. Wir müssen das schnell hinkriegen“, sagte der Nationalspieler und gab sich optimistisch: „Ich glaube fest daran, dass wir das schaffen.“

    Coach Kovac sagte, man müsse schleunigst anfangen, Spiele zu gewinnen. Er appellierte daran, die Gier und das Selbstverständnis dafür zu haben – auch für eine Partie wie die am Samstag in Bochum. In der Bundesliga gehe es darum, seine Hausaufgaben zu machen.

    LaGa



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  • Dortmund rutscht mit 0:2 in Bochum tiefer in die Krise, keine Tore bei Leverkusen – Bayern – Deutsche Bundesliga

    Dortmund rutscht mit 0:2 in Bochum tiefer in die Krise, keine Tore bei Leverkusen – Bayern – Deutsche Bundesliga


    Der FC Bayern hat dank eines schmeichelhaften 0:0 bei Bayer Leverkusen den Acht-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger gehalten. Die Münchner mit Konrad Laimer liegen in der deutschen Bundesliga nach 22 Runden weiter komfortabel voran. Einen solchen Vorsprung zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft hat noch nie ein Team eingebüßt. Titelverteidiger Leverkusen hatte zahlreiche Chancen, um den Schlager zu entscheiden. In der Nachspielzeit vergab Florian Wirtz den Siegestreffer.



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  • Raphaël Guerreiro steckt in der Krise

    Raphaël Guerreiro steckt in der Krise


    Raphael Guerreiro FC Bayern Muenchen in Aktion, am Ball, Einzelaktion w�hrend des Freundschaftsspiels zwischen RB Salzburg und FC Bayern M�nchen in der Red Bull Arena am 6. Januar 2025 in Salzburg, �s ...

    Im Formtief: Bayerns Raphaël Guerreiro. Bild: imago images/ DeFodi Images

    Bundesliga

    15.02.2025, 13:5915.02.2025, 14:02

    Felix Seitzer

    Es könnte bereits die Vorentscheidung im Kampf um die Deutsche Meisterschaft sein: Am Samstagabend empfängt Titelverteidiger Bayer Leverkusen Tabellenführer Bayern München. Entscheidet der Rekordmeister das Duell für sich, hätte der FC Bayern nach 22 Spieltagen bereits elf Punkte Vorsprung auf Verfolger Bayer. Dass die Werkself das noch aufholen kann, scheint schwer vorstellbar.

    Leverkusen steht also gehörig unter Druck. Doch wenn einer weiß, wie man die Bayern knackt, ist es Trainer Xabi Alonso. Der Spanier hat in seinen fünf Pflichtspielen als Bayer-Coach gegen seinen Ex-Verein nicht eine Niederlage kassiert.

    In den Gipfeltreffen hielt der 43-Jährige immer wieder eine taktische Finesse bereit. Beim 3:0-Erfolg vor einem Jahr bot er etwa vier nominelle Innenverteidiger auf. Beim letzten Aufeinandertreffen im DFB-Pokal-Achtelfinale im Dezember (1:0) brachte er Florian Wirtz als falsche Neun.

    Welchen Kniff er diesmal bereithält, um die dominanten Bayern zu stoppen, wollte Alonso im Vorfeld der Partie nicht verraten. Um eine Schwachstelle im Münchner Kader zu identifizieren, braucht es aber wahrlich keinen Taktikfuchs wie Alonso.

    FC Bayern: Guerreiro formschwach und trotzdem unersetzbar

    Die Rede ist von Raphaël Guerreiro. Der Linksverteidiger, der im Sommer 2023 nach sieben Jahren bei Borussia Dortmund nach München wechselte, steckt seit Wochen in einem Formtief.

    Nur stellvertretend für diverse Aussetzer steht eine Szene vom Mittwoch, als die Bayern in der Champions League auf Celtic Glasgow trafen. Gerade einmal nach 25 Sekunden konnte Nicolas Kühn für Celtic einen Treffer per Fernschuss erzielen, da Guerreiro keinen Zugriff bekam und den Flügelspieler nach innen ziehen ließ. Die Bayern hatten reichlich Glück, dass der Treffer wegen einer Abseitsstellung einkassiert wurde.

    In der 74. Minute verursachte Guerreiro durch eine missglückte Rückgabe auf Neuer beinahe noch einen regulären Gegentreffer. Wenige Minuten später war der gebrauchte Abend für ihn vorbei, als Sommerneuzugang Hiroki Itō für den Portugiesen in die Partie kam. Kompany hatte wohl nur so lange mit dem Wechsel gewartet, da Itō nach langer Verletzungspause noch nicht mehr als die Schlussphase im Tank hatte.

    Trotz der Formschwäche ist Guerreiro auf der Linksverteidigerposition alternativlos und dürfte auch gegen Bayer Leverkusen wieder von Anfang an spielen. Denn der eigentlich gesetzte Alphonso Davies kuriert noch einen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel aus, den er sich vor rund drei Wochen zugezogen hat. Itō dürfte noch nicht bereit für die Startelf sein.

    Und so könnte Alonso Angriffe über die rechte Seite als Schlüssel zum Erfolg gegen die Bayern ausgemacht haben. Mit Jeremie Frimpong hat er schließlich einen der schnellsten Spieler der Liga auf der rechten Außenbahn. Womöglich kommt der Baske aber auch mit einem anderen Manöver um die Ecke. Für eine Überraschung ist er bekanntlich immer bereit.

    Die Philadelphia Eagles sind Super-Bowl-Champions – und das nach einer Demontage des Titelverteidigers. In einem furiosen Saisonfinale setzten sich die Eagles mit 40:22 gegen die Kansas City Chiefs durch.



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  • Borussia Dortmund: Schwere Krise – Watzke leidet, Ricken unter Druck

    Borussia Dortmund: Schwere Krise – Watzke leidet, Ricken unter Druck



    Hans-Joachim Watzke leidet schwer unter der aktuellen BVB-Krise. Seinen Karriereplan will er trotz aller Widrigkeiten durchziehen.
    Borussia Dortmund steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Die sportliche Misere geht auch am scheidenden BVB-CEO Hans-Joachim Watzke nicht spurlos vorbei. Ganz im Gegenteil: „Mir geht es, ehrlich gesagt, ziemlich beschissen“, gewährte der 65-Jährige in einem Gespräch bei der Wirtschaftsinitiative Frankfurt/RheinMain Einblick in seine Gefühlswelt. Zwar gebe es, stellte Watzke fest, „Millionen Menschen, denen es beschissener geht“, trotzdem schlage der Zustand der Borussia aktuell schwer auf sein Gemüt. Seine Entscheidung, sich im November endgültig aus dem operativen Geschäft beim BVB zurückzuziehen, bleibt allen Umständen zum Trotz bestehen. Ein Rücktritt vom Rücktritt sei „total und komplett“ ausgeschlossen, betonte Watzke, auch wenn er sich zuletzt manchmal gefragt hätte, „ob meine Entscheidung richtig war“. Besonders in der Verantwortung steht nun Lars Ricken, der im vergangenen Mai vom Nachwuchsleiter zum Sport-Geschäftsführer aufgestiegen war. Den Zeitpunkt hält Watzke nach wie vor für gut gewählt, weil es für den neuen starken Mann eine gute Zeit war, „da jetzt reinzugleiten. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir in ein solches Krisenszenario abgleiten.“ Das tue ihm für Ricken leid, „weil der seit Jahren in der zweiten Reihe bei uns super Arbeit“ leiste. BVB: Watzke hält weiter zu Lars Ricken Er sei „ohne Wenn und Aber“ von seinem Nachfolger im Sportbereich überzeugt, sagte Watzke, „aber es ist jetzt natürlich eine ganz andere Herausforderung“. Die Entwicklung habe Ricken „mit voller Wucht getroffen“, jetzt müsse er sich daraus befreien. Die Hoffnung beim BVB lastet nach der Entlassung von Nuri Sahin jetzt auf den neuen Trainer Niko Kovac, dessen Einstellung in erster Linie Ricken zu verantworten hat. Kovacs Einstand gegen den VfB Stuttgart ging allerdings 1:2 verloren. So stehen die Schwarz-Gelben in der Bundesliga auf weiter auf einem indiskutablen elften Tabellenplatz, die Champions League-Ränge rücken in immer weitere Ferne. Die „Verunsicherung“ bei den Spielern ist für Watzke aktuell das Hauptproblem. „Wir sind zum permanenten Überperformen verdammt. Wenn wir das nicht tun, haben wir ein Problem.“ Die Erwartungshaltung des Umfelds laste schwer auf dem Klub: „Je größer du wirst, desto mehr bekommst du aufs Dach.“ Trotz allem stünde die Borussia finanziell „bombenfest“ – auch ohne Einnahmen aus der Champions League.



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  • BVB aus der Krise: Wundersame Auferstehung in Schwarz-Gelb

    BVB aus der Krise: Wundersame Auferstehung in Schwarz-Gelb



    Borussia Dortmund hat das Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Sporting Lissabon gewonnen.Quelle: dpaBevor er sich zur Dortmunder Mannschaft in den Flieger setzte, um die Dienstreise nach Portugal anzutreten, formulierte Sportdirektor Sebastian Kehl einen Auftrag, der so banal klang, dass er zum Schmunzeln anregte: “Wir brauchen unbedingt mal wieder ein Erfolgserlebnis”, sagte der 44-Jährige, der das Team des BVB früher als Kapitän aufs Spielfeld führte.Genauso sprechen Fußballer, die verzweifelt sind, weil Siege ausbleiben und der Frust greifbar ist. Eine Nacht später durfte nicht nur Kehl, sondern die gesamte Dortmunder Fußballfamilie kollektiv durchatmen: Die Borussia gewann das Auswärtsspiel bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0), es war ein Sieg, der beim börsenorientierten Revierklub in problematischen Zeiten als Befreiungsschlag der besonderen Art in Erinnerung bleiben wird.22 Tore in 20 Ligaspielen, auf Sportings Gyökeres sollte der BVB achten. Trainer Kovac denkt aber auch an diejenigen, die dem Torjäger Support leisten: “Da laufen einige Gute rum.”11.02.2025 | 1:22 minLob von Trainer KovacNach dem Abpfiff sagte der neue Trainer Niko Kovac beim Sender Amazon Prime im Überschwang der Gefühle:Die Mannschaft hat ein fantastisches Spiel gemacht.„Niko Kovac, Trainer von Borussia DortmundBei dieser Würdigung ließ der Kroate allerdings galant unter den Tisch fallen, dass diese Einschätzung allenfalls für die zweite Halbzeit galt.In den ersten 45 Minuten waren im Spiel des achtmaligen Deutschen Meisters sämtliche Symptome des sportlichen Niedergangs zu beobachten, die den BVB seit Wochen lähmen: Fehlende Überzeugung, fehlende Leidenschaft, fehlendes Tempo.Niko Kovač ist der neue Trainer beim BVB. Kürzlich wurde der Kroate offiziell vorgestellt.05.02.2025 | 1:30 minIn Halbzeit eins zu langsam und zu schlampigNationalspieler Pascal Groß formulierte es hernach so: “Man hat uns angemerkt, dass nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen.” Umso erstaunlicher die wundersame Wiederauferstehung in schwarz-gelb nach dem Seitenwechsel. Ganz offenbar hatte Kovac in der Kabine die richtigen Worte gefunden.Ganz sicher hat er einen fähigen Video-Analysten in seinem Trainerteam, wie Groß zu berichten wusste:Er hat uns in drei, vier Szenen gezeigt, dass wir zu langsam nach vorn spielen und zu schlampig agieren.„Pascal Groß, Mittelfeldspieler bei Borussia DortmundDortmunder Erweckungserlebnis in der zweiten HälfteWas bis zum Schlusspfiff im Estádio José Alvalade zu bestaunen war, kann ohne übertriebenen Pathos als Dortmunder Erweckungserlebnis bezeichnet werden. Die Mannschaft wirkte plötzlich griffig, machte Druck, gewann Zweikämpfe, setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest und erzielte drei blitzsaubere Tore.Neben dem unermüdlichen Serhou Guirassy, der mit Champions-League-Treffer Nummer zehn die Spitze der Torjägerliste erklomm, brillierten drei Akteure, die seit Jahresbeginn zu den Gesichtern der Dortmunder Krise zählen.Julian Brandt, der gleich zwei Treffer blitzsauber vorbereitete, Karim Adeyemi, der plötzlich rannte, rackerte und traf, sowie Pascal Groß, dessen Tor sinnbildlich war: Das 2:0 hatte er nach einer Flanke am langen Pfosten reingekniet – so wie sich die gesamte Dortmunder Mannschaft in dieser Nacht unter Flutlicht reinkniete.Kovac wünscht sich einen Impact für die Zukunft”Wir waren aktiver, aggressiver, haben nach vorne gespielt und die Tore gemacht”, sagte ein strahlender Adeyemi, der den Triumph nach seinem Erfolgserlebnis in den Himmel über Lissabon geschrien hatte. Für Kovac war der Spielverlauf, der die Dinge im Rückspiel im heimischen Stadion erheblich erleichtern dürfte, beinahe zwangsläufig.Wenn du das Balltempo erhöhst, kriegst du viel mehr Räume.„Niko Kovac, Trainer von Borussia DortmundWarum den Dortmundern diese Erkenntnis nicht früher gekommen ist, bleibt rätselhaft. Kovac muss sich diese Frage nicht stellen, er ist erst seit wenigen Tagen im Amt. Seine Aufgabe ist es, den tristen Ist-Zustand zu beenden. Ein erster, großer Schritt ist getan: “Mentalität, Körperlichkeit, zu null – das ist aller Ehren wert. Ich wünsche mir, dass uns das für die Zukunft einen Impact geben kann.” ZDFsportstudio auf WhatsAppQuelle: ReutersSie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend – erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.



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  • Borussia Dortmund: Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus

    Borussia Dortmund: Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus



    Woran hat es gelegen? Das ist für Fußball-Fans bekanntermaßen natürlich immer die Frage, wenn ihre Mannschaft verliert. Bei Borussia Dortmund kommt man in dieser Saison mit der Fragerei allerdings gar nicht mehr hinterher. Viel zu oft enttäuscht die Mannschaft.Auch gegen Stuttgart verlor Borussia Dortmund im heimischen Stadion nach einem weitestgehend ideenlosen Auftritt mit 1:2. Damit bleibt der BVB Elfter, während die Champions-League-Plätze in weiter Ferne ziehen. Dafür verantwortlich zeigt sich auch eine Horror-Statistik aus dem Dortmunder Mittelfeld. Borussia Dortmund stürzt abDie Ursachenforschung zum Dortmunder Absturz ins Mittelmaß sind längst angelaufen. Die Chefetage kam erst zu dem Schluss, dass Nuri Sahin der Schuldige sei, dann bekam Matthias Sammer einen TV-Maulkorb und zuletzt musste auch Sven Mislintat seine Koffer packen. Geholfen hat das wenig. Das Debüt von Niko Kovac ging gleich in die Hose.+++ Zeitnot nach Transferschluss – HIER muss Kehl jetzt schnell entscheiden +++Dabei war der Auftritt der Borussia symptomatisch. Aus vielem Quer-Geschiebe entwickelte sich zwar ein für die Statistik hübscher Ballbesitz-Wert. Kapital konnte die Mannschaft daraus aber selten schlagen. Passenderweise fiel das einzige Tor des Tages dann auch noch in die Kategorie „Glückstreffer“. Mittelmaß im MittelfeldEin Grund für den Dortmunder Absturz dürfte auch das gefahrlose Mittelfeld sein. Salih Özcan, Giovanni Reyna, Felix Nmecha, Kjell Wätjen, Emre Can sowie vor allem Julian Brandt, Pascal Groß und Marcel Sabitzer bringen es zwar auf kombinierte 106 Liga-Einsätze in dieser Saison. Die Scorer-Ausbeute ist mit neun Toren und neun Vorlagen allerdings erschreckend gering. Das Mittelfeld, die Kreativzentrale, ist nicht mal an der Hälfte aller Dortmund-Tore beteiligt.Top-News des Tages:Insbesondere Sabitzer hat noch keine einzige Torbeteiligung sammeln können. Groß kommt nur auf drei Vorlagen. Und Brandt hat von den 18 Mittelfeld-Scorern zwar acht beigetragen, doch auch er wirkt seit Wochen und Monaten die meiste Zeit der Spiele völlig unsichtbar. Die fehlende Kreativität aus der Zentrale tut dem BVB zusehends weh. Borussia Dortmund: Hoffen auf ZugangDie Hoffnungen liegen diesbezüglich natürlich auf Winterzugang Carney Chukwuemeka – der seinen ersten möglichen Einsatz aber gleich mal verletzt verpasste. Ob er eine schnelle Genesung hinlegen und das schwarz-gelbe Mittelfeld anschließend wiederbeleben kann, bleibt abzuwarten.



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