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  • Eine „Riesenchance“, aber kein Aufbaugegner

    Eine „Riesenchance“, aber kein Aufbaugegner


    Bei Borussia Dortmund wähnt man sich noch lange nicht am Ziel: Niko Kovac sieht trotz des Aufwärtstrends weiter viel Arbeit vor sich. Der BVB-Coach machte seiner Mannschaft vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) eine deutliche Ansage. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“

    Der neue Coach, der den arg ins Taumeln geratenen Champions-League-Finalisten des Vorjahres vor einem Monat übernommen hatte, traut dem Aufschwung noch nicht so ganz und gibt sich vor dem Spiel gegen den Fünften der französischen Ligue 1 recht streng. Bloß kein Nachlassen lautet die Devise. „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele“, sagte Kovac.

    Dabei wirkt der 53-Jährige inzwischen spürbar. Von den sechs Pflichtspielen unter Kovac spielte der BVB viermal zu null, zuletzt gewann er gegen Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) zweimal in Folge. Das hatte es in dieser Saison zuvor noch gar nicht gegeben. Gegen Lille, das erstmals überhaupt im Achtelfinale der Königsklasse steht, spricht Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nun von einer „Riesenchance“.

    Setzt sich der Trend fort und schaffen die Dortmunder den Viertelfinal-Einzug, winkt dort nicht nur das Knaller-Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Die bislang so schwierige BVB-Saison stünde gleich in einem positiveren Licht. „Wir wollen uns zu Hause eine gute Ausgangsposition verschaffen“, sagte Ricken.

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    Adeyemi deutlich forscher als der neue BVB-Coach

    Forscher drückte es Karim Adeyemi aus. „Das Stadion wird brennen und wir werden auch brennen. Wir versuchen, zu null zu spielen und vorne viele Tore zu machen“, sagte der Nationalstürmer, dessen Selbstvertrauen unter Kovac wieder spürbar gestiegen ist. „Ich bin guter Dinge, dass wir gewinnen werden.“

    Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.

    Niko Kovac, Trainer von Borussia Dortmund

    Für Kovacs Geschmack deutlich zu forsche Töne. Lille ist sicher ein deutlich stärkerer Gegner als die beiden BVB-Aufbaugegner Union Berlin und St. Pauli zuletzt. „Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut“, sagte der frühere Trainer der AS Monaco. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.“

    Kovac ist es bislang gelungen, den BVB vor allem defensiv stabiler zu machen. In der Liga sind die Dortmunder zwar immer noch nur Zehnter. Doch der Rückstand auf die Europapokalränge schrumpft. „Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus“, sagte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, sind dadurch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen.“

    Offensiv dagegen hat Kovac vom BVB-Spiel noch andere Vorstellungen: „Man sieht schon gute Ansätze. Wir sind schon zufrieden. Aber bei weitem sind wir noch nicht da, wo wir hinkommen wollen.“ Ricken sieht das ähnlich: „Es gibt überhaupt keinen Grund, schon wieder in Euphorie zu verfallen.“ (dpa)



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  • „Das ist scheiße!“: Vierte Niederlage, wieder kein Tor – St. Pauli in der Krise

    „Das ist scheiße!“: Vierte Niederlage, wieder kein Tor – St. Pauli in der Krise


    Finstere Mienen, hängende Schultern, klare Worte. Nach der vierten Niederlage in Serie ist die Stimmung beim FC St. Pauli im Keller. Das 0:2 gegen Borussia Dortmund im eigenen Stadion war ein echter Tiefschlag – ein Wirkungstreffer. Denn schon wieder waren die Kiezkicker lange die bessere Mannschaft. Und schon wieder gelang der so wichtige Führungstreffer nicht. Und schon wieder blieben die Braun-Weißen ohne Tor. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze schmilzt, der Druck nimmt zu – und das ist den Spielern anzumerken. Dass die Konkurrenz ebenfalls verliert, ist allenfalls ein schwacher Trost.

    So niedergeschlagen, auch so leise, hat man Hauke Wahl nach einem Spiel dieser Saison selten erlebt. Der Abwehr-Routinier ist so etwas wie der Seismograph der Stimmungslage im Team, einer der oft auch in der Niederlage die guten Dinge nach vorne oder Kampfgeist und Zuversicht versprüht. Diesmal war das anders.

    Hauke Wahl konsterniert: „Tut einfach extrem weh“

    „Ich muss ehrlich sagen, dass es mir gerade echt schwerfällt, hier überhaupt irgendwas Positives mitzunehmen“, bekannte Wahl in den Katakomben des wieder einmal ausverkauften Millerntorstadions. Ja, in der ersten Halbzeit habe die Mannschaft mit den Fans im Rücken mal wieder gezeigt, was möglich ist, „aber ich bin ganz ehrlich, dass ich gerade ganz weit weg davon bin, irgendwas Positives mitzunehmen, weil einfach eine weitere Niederlage, die vierte jetzt in Folge und das tut einfach extrem weh“.

    Es war kein Zufall, sondern beschreibt das kollektive Gefühl, dass David Nemeth die gleichen Worte wählte. „Es tut extrem weh“, beschrieb der Innenverteidiger seine Gemütslage. „Vor allem nach der ersten Halbzeit kassieren wir einfach zu schnell das Tor.“ Und dann gleich noch eins. „Es hat uns das Genick gebrochen“, resümierte Wahl. Der BVB hatte aus wenig viel gemacht. „Wir reden über zwei Tore: Das eine Pingpong und das andere ist nach einer Ecke entstanden. Das kann nicht passieren.“

    St. Pauli startet stark, verpasst aber wieder mal die Führung

    Hinten nicht wach und konsequent genug – und das galt wiederholt auch vorne. Das war das eigentliche Problem des Spiels. St. Pauli war es, wie auch schon beim 0:2 in der Vorwoche in Mainz, trotz überlegener erster Halbzeit nicht gelungen, den Führungstreffer zu erzielen. Eine Führung ändert bekanntlich einiges. Und bei einem Rückstand haben die Kiezkicker Probleme. Oder wie es BVB-Trainer Niko Kovac nach der Partie formulierte. „Wenn Du das erste Tor heute schießt, bist Du auf der Siegerstraße. Das habe ich meinen Jungs auch gesagt.“

    Chancen waren ausreichend da. Elias Saad (3./7.), Jackson Irvine (14.), Noah Weißhaupt (25.) oder Wahl (34.) hatten Gelegenheiten, bei denen sie aber entweder den Ball um Zentimeter verpassten oder einfach nicht auf das Tor brachten. „In der ersten Hälfte haben wir unsere Gelegenheiten nicht genutzt“, wusste Keeper Nikola Vasilj um das Problem. „Und dann, ob unglücklich oder nicht, kriegen wir das Gegentor. Danach wurde es schwierig für uns. Am Ende des Tages haben sie ihre Gelegenheiten genutzt und wir unsere nicht.“ Und Saad haderte: „Wir probieren es ja  auch, aber irgendwie will der Ball nicht rein. Das letzte Stück Glück fehlt.“

    Elfer? Kiezkicker ärgern sich über Schiri-Entscheidungen

    Aufreger: In der 32. Minute war Weißhaupt im Duell mit Ramy Bensebaini, der den Wirbelwind klar festhielt, zu Boden gegangen. Nach Meinung des Gefoulten ein Elfmeter. Dafür, dass die Pfeife von Schiedsrichter Tobias Stieler stumm geblieben war und sich auch nicht der VAR eingeschaltet hatte, gab es in den Reihen der Kiezkicker nach dem Spiel wenig Verständnis.

    In der ersten Halbzeit hatten die Dortmunder, die vor einer Woche Union Berlin mit 6:0 zerlegt hatten, offensiv kaum stattgefunden, weil St. Pauli wie so oft überragend das eigene Tor verteidigt hatte. Vasilj war kaum geprüft. Die beste BVB-Chance hatte Adeyemi in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit als sein Schuss nur um Zentimeter am Pfosten vorbeirollte und die Gastgeber Glück hatten.

    Dortmunder Doppelschlag duch Guirassy und Adeyemi

    Das rächte sich nach der Pause. Die St. Paulianer hatten die zweite Halbzeit zu passiv begonnen, was den zunehmend drückenden Dortmundern Raum eröffnete, den er in den ersten 45 Minuten nicht gehabt hatte. Und prompt gingen die Dortmunder in Führung. Das 0:1 durch BVB-Torjäger Guirassy (14. Saisontor) war in mehrfacher Hinsicht ärgerlich. Zum einen hatte Nemeth den Ball im direkten Zweikampf nicht entscheidend klären können und der Stürmer den flippernden Ball eiskalt in die Maschen geschoben. Aber: Kurz vor der Szene hatte Guirassy Nemeth bei einer Flanke im Strafraum umgerissen. Nach Meinung der Hamburger ein klares Foul, dass gepfiffen hätte werden müssen.

    Der von Wahl angesprochene Genick-Brecher war dann das 0:2 durch Adeyemi (58.), bei dem St. Pauli nach einem eigenen und schlecht zu Ende gespielten Angriff in einen Konter gelaufen war. Adeyemi vernaschte zunächst Philipp Treu, der bei seinem Klärungsversuch schlecht aussah und ließ dann auch noch Eric Smith alt aussehen, bevor er eiskalt einschoss. Braun-weiße Einladung zum Tor dankend angenommen.

    Alexander Blessin ärgert sich über „dumme Tore“

    „Wir haben dumme Tore kassiert“, ärgerte sich Blessin. Darüber müsse man reden. Denn das war auch schon beim 0:2 in Mainz so, dass sich seine Mannschaft nicht gerade geschickt angestellt hatte bei den Gegentoren.

    Nach dem zweiten Gegentor wirkten die Kiezkicker sichtlich angeknockt. Sie hatten Probleme, wieder mehr Kontrolle und Rhythmus ins eigene Spiel mit Ball zu bringen, vieles blieb Stückwerk. Die Dortmunder spielten die Führung clever ins Ziel und die Partie verflachte.

    Was sich die St. Paulianer ankreiden lassen mussten: Es gab keine echte Schlussoffensive, keine finale Drangphase. Wirklich gefährlich war nur noch der Schuss des eingewechselten Danel Sinani, der BVB-Keeper Kobel zu einer der wenigen Paraden zwang (86.). Aber immerhin fielen die „Boys in Brown“ auch nicht auseinander und ließen sich abschießen, wie zuletzt Union.

    Gut für St. Pauli: Auch Bochum und Heidenheim verlieren

    Das Beste an diesem Nachmittag war aus St. Pauli-Sicht, dass Bochum und Heidenheim ebenfalls keine Punkte holten. „Wenn die auch verlieren, ist das gut für uns“, sagte Treu. „Aber darauf will ich gar nicht schauen. Ich will einfach meine Spiele gewinnen und mir gar keinen Stress machen, immer nach den Gegnern hinter uns zu schauen.“

    St. Pauli hat als Tabellen-15. nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Bochumer, denen vom Sportgericht der Sieg gegen Berlin zugesprochen worden war, und sechs Zähler vor Heidenheim. Vor ein paar Wochen war das Polster spürbar dicker.

    Das könnte Sie auch interessieren: St. Pauli-Noten gegen Dortmund: Ein Kiezkicker bekommt eine glatte Fünf

    Treu redete Klartext: „Wir sind mitten im Abstiegskampf und der wird auch bis zum Ende gehen, das wissen wir alle“, betonte der Außenverteidiger. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen, die schrumpft jetzt immer mehr. Das ist scheiße und jetzt geht’s weiter, um einfach Punkte zu holen.“ Und dann gelang es ihm sogar doch noch, in der Stunde der schmerzhaften Niederlage den Blick kämpferisch nach vorne zu richten: „Wir sind tagtäglich am Arbeiten. Wir müssen das Glück erzwingen. Und das wird auch kommen. Wir können das – und wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken.“



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  • Luca Netz soll bei Gladbach kein Jan-Niklas Beste

    Luca Netz soll bei Gladbach kein Jan-Niklas Beste


    Stephan Schippers pflegte als Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach zu sagen, im Fußball gelte nun einmal nicht das Prinzip „Wünsch‘ dir was“, sondern „So ist es“. Das bekam der Klub im Winter auf dem Transfermarkt zu spüren, als er bei den Bestrebungen, Jan-Niklas Beste von Benfica Lissabon zu holen, zunächst gut im Rennen war. „Wünsch‘ dir was“ hätte bedeutet: Leihe bis zum Sommer mit Kaufoption. Doch Benfica hatte keine Lust auf „Faça um desejo”, die portugiesische Variante. Und so erhielt der SC Freiburg den sofortigen Zuschlag für acht Millionen Euro.



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    Hier ist eine FAQ zu Luca Netz und der Bedenken, dass er in Borussia Mönchengladbach nicht die gleiche Entwicklung wie Jan-Niklas Beste nehmen könnte.

    FAQ: Luca Netz und die Vergleichbarkeit mit Jan-Niklas Beste

    Frage 1: Wer ist Luca Netz?
    Antwort: Luca Netz ist ein junger deutscher Fußballspieler, der als Außenverteidiger spielt. Er wurde bekannt durch seine Zeit bei Hertha BSC und hat sich für Borussia Mönchengladbach entschieden.

    Frage 2: Wer ist Jan-Niklas Beste?
    Antwort: Jan-Niklas Beste ist ebenfalls ein deutscher Fußballspieler, der in der Bundesliga und darunter gespielt hat. Er wird oft als Beispiel für einen Spieler genannt, dessen Karriere nicht wie erwartet verlief.

    Frage 3: Warum wird Luca Netz mit Jan-Niklas Beste verglichen?
    Antwort: Die Diskussion um die beiden Spieler entsteht aufgrund ihrer ähnlichen Positionen und der Erwartungen, die an junge Talente in der Bundesliga gerichtet werden. Fans und Experten machen sich Sorgen, dass Netz ähnliche Herausforderungen oder Rückschläge erleben könnte wie Beste.

    Frage 4: Was sind die Voraussetzungen für Luca Netz, um erfolgreich zu sein?
    Antwort: Um erfolgreich zu sein, benötigt Luca Netz Unterstützung vom Trainerteam, ausreichend Spielzeit, Erfahrung auf hohem Niveau sowie eine positive Entwicklung in seiner technischen und taktischen Ausbildung.

    Frage 5: Wie steht es um die Entwicklung von Luca Netz bei Gladbach?
    Antwort: Die Entwicklung von Luca Netz wird von Trainern und Experten genau beobachtet. Gladbach bietet ihm die Möglichkeit, regelmäßig zu spielen und sich weiterzuentwickeln, was entscheidend ist, um den Vergleich zu beste und andere Spieler zu vermeiden.

    Frage 6: Gibt es potenzielle Probleme, die Luca Netz daran hindern könnten, sich zu entwickeln?
    Antwort: Ja, potenzielle Probleme könnten Verletzungen, Konkurrenzdruck innerhalb des Teams oder Schwierigkeiten mit der Anpassung an das Spielniveau in der Bundesliga sein.

    Frage 7: Welche Schritte werden unternommen, um sicherzustellen, dass Luca Netz nicht den gleichen Weg wie Jan-Niklas Beste geht?
    Antwort: Borussia Mönchengladbach hat einen klaren Entwicklungsplan für junge Spieler, der Mentoring durch erfahrene Spieler, individuelle Trainingseinheiten und mögliche Leihgeschäfte umfasst, um Spielpraxis zu sammeln.

    Frage 8: Wie wichtig ist die mentale Stärke für Luca Netz?
    Antwort: Mentale Stärke ist entscheidend für jeden jungen Spieler. Sie hilft dabei, Rückschläge zu überwinden und weiterhin an sich zu arbeiten. Professionelle Unterstützung, wie Sportpsychologen, kann hier ebenfalls hilfreich sein.

    Frage 9: Was können die Fans tun, um Luca Netz zu unterstützen?
    Antwort: Die Fans können Luca Netz unterstützen, indem sie ihn während der Spiele anfeuern und eine positive Atmosphäre schaffen. Positives Feedback kann das Selbstvertrauen junger Spieler stärken.

    Frage 10: Wie sieht die langfristige Perspektive für Luca Netz bei Gladbach aus?
    Antwort: Die langfristige Perspektive hängt von seiner Entwicklung, Spielweise und den Bedürfnissen des Vereins ab. Wenn er sich kontinuierlich verbessert, könnte er eine Schlüsselrolle im Team übernehmen.

    Diese FAQ bietet einen Überblick über die Themen rund um Luca Netz und seine mögliche Entwicklung bei Borussia Mönchengladbach im Vergleich zu Jan-Niklas Beste.

  • Kein genauer Zeitpunkt für Rückkehr von Kamil Grabara

    Kein genauer Zeitpunkt für Rückkehr von Kamil Grabara


    Seit knapp vier Wochen steht Kamil Grabara dem VfL Wolfsburg nicht zur Verfügung. Eine Muskelverletzung im Oberschenkel setzt ihn außer Gefecht. Zwar kehrte der Keeper am Montag für ein individuelles Torwarttraining auf den Platz zurück, doch eine Rückkehr in den Spielbetrieb ist noch nicht abzusehen.


    „Kamil arbeitet schon auf dem Platz und es sieht gut aus, aber wir haben noch keinen Zeitpunkt, wann er zurückkommen kann“, erklärte Trainer Ralph Hasenhüttl im Vorfeld der Partie gegen Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr). Bereits zu Wochenbeginn hatte der Österreicher verkündet, dass es „noch ein bisschen dauert“.

    Somit steht weiterhin Marius Müller zwischen den Pfosten der Wölfe. „Mülli hat es sehr gut gemacht und gezeigt, dass er in die Bresche springen kann“, lobte der Coach seine Nummer zwei einmal mehr.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • „Kann kein Modell sein“: Eintracht-Boss kritisiert

    „Kann kein Modell sein“: Eintracht-Boss kritisiert


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    Eintracht-Vorstand Axel Hellmann äußert Bedenken zur TV-Geld-Verteilung. Ein Umdenken sei nötig, um die Zukunft zu sichern.

    Frankfurt – Wenn Axel Hellmann das Wort ergreift, hören die Anwesenden aufmerksam zu. Der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt nutzte den Frühjahrsempfang am Dienstagabend, um seine Botschaften klar und prägnant zu vermitteln. Besonders am Herzen lag ihm das Thema TV-Geld-Verteilung.

    Eintracht-Boss lobt die DFL zunächst

    Zunächst lobte der Jurist das Ergebnis des jüngsten Vergabeprozesses: „Sie haben mitbekommen, dass die Ausschreibung im zweiten Durchlauf seitens der DFL sehr erfolgreich zu Ende geführt werden konnte. Im Gegensatz zum Trend der anderen Ligen haben wir ein leichtes Wachstum von zwei Prozent verzeichnet.“ Ab Sommer 2025 bis zum Ende der Saison 2028/2029 wird die DFL statt 1,1 Milliarden Euro pro Saison 1,121 Milliarden Euro jährlich einnehmen.

    Hat immer viel zu sagen: Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann auf der Spobis.
    Hat immer viel zu sagen: Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann. © dpa

    Doch Hellmann warnte mit Blick auf die Zukunft: „Davon dürfen wir uns allerdings nicht täuschen lassen.“ Den Wettbewerb zwischen Sky und DAZN bezeichnete er als herausfordernd: „Ich glaube nicht an Geschäftsmodelle, die auf Dauer von Verlusten getragen sind und somit nicht profitabel ausgestaltet werden können.“

    So können Sie die Bundesliga ab der Saison 2025/26 bis 2028/29 sehen

    Bundesliga Freitagsspiel: Sky
    Bundesliga Samstagspiele inkl. Topspiel der Woche: Sky
    Bundesliga Konferenz am Samstag: DAZN
    Bundesliga Sonntagsspiele: DAZN

    Hellmann, der ein feines Gespür für Trends hat, versteht es, durch sein weitreichendes Netzwerk den Markt genau zu analysieren. Er betonte, dass der von Ex-Ligaboss Christian Seifert geprägte Satz, „das Geld kommt aus der Steckdose“, nicht mehr zutrifft.

    Klare Forderung von Eintracht-Boss: „Umdenken erforderlich!“

    Er analysierte: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Fußball-Medienmarkt nicht mehr die Verlässlichkeit bietet, wie wir sie über zwei oder drei Dekaden kennengelernt haben.“ Müssen die Ausschreibungsmodelle angepasst werden? Ist die Ära der Medienpakete, wie sie derzeit vergeben werden, vorbei? „Ein Umdenken ist erforderlich. Wir haben uns noch einmal mit diesen Ausschreibungen über die Ziellinie bewegt.“

    Der Abschluss wurde in Übereinkunft mit den 36 Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga finalisiert. Hellmann empfand: „Jeder musste Kompromisse machen. Am Ende ist aber ein guter Verteilungsschlüssel herausgekommen.“ Für die Eintracht sei dieser „gut“, da er sowohl sportliche Erfolge als auch Reichweite und Interesse berücksichtigt.

    Doch das Motto lautet: Kein Ausruhen! Die Struktur sei fragil, und die Liga benötige für die nächste Rechteperiode in vier Jahren „einen alternativen Plan“. Der Kampf um die finanziellen Mittel werde immer intensiver. Zudem bedeutet die Tatsache, dass „30 bis 55 Prozent der Erlösströme der Bundesligisten davon abhängen, wie unsere Medienverwertung verläuft, eine enorme Abhängigkeit“.

    „Viele verschiedene Abos“: Eintracht-Boss mit deutlicher Kritik

    Ein weiteres Anliegen Hellmanns ist das aktuelle Abo-Modell mit mehreren Anbietern: „Die Kunden brauchen sehr viele verschiedene Abos, um die Spiele zu sehen. Das kann kein Modell sein, mit dem wir die Tragfähigkeit des nationalen und internationalen Fußballs sicherstellen.“ Mit Anbietern wie Sky, DAZN, Amazon und RTL Plus verlieren viele Fans den Überblick, auf welchem Sender ihr Verein spielt. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Die Aufgaben für alle Beteiligten sind gewaltig, die Herausforderungen enorm. Hellmann ist jedoch hoch motiviert, diese anzugehen.



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    FAQ: „Kann kein Modell sein“ – Eintracht-Boss kritisiert

    Frage 1: Was hat der Eintracht-Boss kritisiert?
    Antwort: Der Eintracht-Boss hat sich kritisch zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungsprozessen innerhalb der Liga geäußert, die seiner Meinung nach nicht langfristig tragfähig sind.

    Frage 2: Was meint er mit „Kann kein Modell sein“?
    Antwort: Mit dieser Aussage deutet er darauf hin, dass die bestehenden Strukturen oder Vorgehensweisen nicht nachhaltig sind und keine verlässliche Grundlage für zukünftige Erfolge darstellen.

    Frage 3: Welche konkreten Punkte wurden angesprochen?
    Antwort: Der Eintracht-Boss hat verschiedene Themen angesprochen, darunter wirtschaftliche Ungleichheiten, die Transferpolitik und möglicherweise auch die Wettbewerbsbedingungen in der Liga.

    Frage 4: Wie reagierte die Öffentlichkeit auf die Kritik?
    Antwort: Die Reaktionen waren gemischt. Einige Fans und Experten unterstützen die kritischen Gedanken, während andere glauben, dass die aktuelle Struktur in Ordnung ist und Reformen erst nach längerer Überlegung nötig seien.

    Frage 5: Hat diese Kritik Auswirkungen auf die Eintracht oder die Liga?
    Antwort: Es ist zu früh, um die direkten Auswirkungen zu bewerten, aber solche Äußerungen können Diskussionen über Reformen und Veränderungen innerhalb der Liga anstoßen.

    Frage 6: Gibt es bereits konkrete Vorschläge zur Verbesserung?
    Antwort: Der Eintracht-Boss hatte noch keine konkreten Vorschläge unterbreitet, weswegen zukünftige Gespräche und Diskussionen über mögliche Lösungen erforderlich sind.

    Frage 7: Wie sieht die Zukunft der Eintracht in diesem Kontext aus?
    Antwort: Die Zukunft wird davon abhängen, wie die Liga auf solche Kritiken reagiert und welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine fairere und wettbewerbsfähigere Umgebung für alle Clubs zu schaffen.

    Frage 8: Wo kann ich mehr Informationen über die Stellungnahme des Eintracht-Bosses finden?
    Antwort: Mehr Informationen finden Sie in den offiziellen Mitteilungen der Eintracht Frankfurt und in aktuellen Sportnachrichten, die sich mit der Thematik befassen.

  • 3. Liga: BVB II verfolgt dieses Saisonziel – RWE? Kein Kommentar von Zimmermann

    3. Liga: BVB II verfolgt dieses Saisonziel – RWE? Kein Kommentar von Zimmermann


    Am Samstag (1. März, 14 Uhr) treffen Borussia Dortmund II und Rot-Weiss Essen aufeinander. Wir haben mit dem BVB-U23-Trainer gesprochen.

    Drei Zähler liegt die Zweitvertretung von Borussia Dortmund vor Rot-Weiss Essen. Am Samstag (1. März, 14 Uhr, RevierSport-Liveticker) kommt RWE ins Stadion Rote Erde und bringt auch rund 4000 Fans mit.

    Borussia Dortmund ist mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen ins Pflichtspieljahr 2025 gestartet und liegt bei 33 Punkten. RWE hat 30 Zähler auf dem Konto. Mit einem Sieg in Dortmund würde Essen den Borussen-Nachwuchs unten mit reinziehen. Auf der anderen Seite könnte sich der BVB II mit einem Dreier über Rot-Weiss für die nächsten Wochen etwas Luft verschaffen.

    RevierSport hat vor dem Spiel mit BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann gesprochen. Vorweg: Zum kommenden Gegner Rot-Weiss Essen wollte sich der 45-jährige Fußballlehrer nicht äußern.

    Zwei Siege, ein Remis, drei Niederlagen: Jan Zimmermann, wie bewerten Sie die erste Phase des neuen Spieljahres 2025?

    Die drei Niederlagen am Stück waren natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber wir sind eigentlich nicht schlechter als in der Hinrunde gestartet. Es ist eine enge Liga und jedes Spiel ist schwer. Wir waren zuletzt auch personell etwas eingeschränkt. Deshalb würde ich den Start als solide bewerten.

    Der Abstiegskampf ist enger zusammengerückt. Gefühlt ist die halbe Liga gefährdet. Überrascht Sie das?

    Nein, wie gesagt: es ist sehr schwer in dieser Liga Spiele zu gewinnen. Es sind viele Fifty-Fifty-Duelle dabei, da entscheidet auch oft die Tagesform. Für uns gilt es weiter kontinuierlich Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzusammeln.

    Sehen Sie Ihre Mannschaft auch mit aktuell 33 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz gefährdet?

    Ich weiß nicht, ob gefährdet das richtige Wort ist. Wir sind aber auf jeden Fall aufmerksam, um am Ende 45 Punkte plus X zu erreichen und auch natürlich in der kommenden Saison in der 3. Liga zu spielen.

    Wie ist die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer Niko Kovac? Zeigt er Interesse an der U23-Mannschaft?

    Es gibt zwischen mir und Niko Kovac einen regelmäßigen Austausch. Der Kontakt zum neuen Cheftrainer ist sehr gut.



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  • Blut im Schuh, aber kein Foul: Lamine Yamal vom FC Barcelona

    Blut im Schuh, aber kein Foul: Lamine Yamal vom FC Barcelona


    Beim Sieg des FC Barcelona am Wochenende wurde Lamine Yamal hart gefoult. Der Schiedsrichter sah jedoch von einem Pfiff ab.

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    Lamine Yamal hat nach dem 2:0-Sieg des FC Barcelona bei UD Las Palmas auf seinen sozialen Kanälen ein Foto geteilt, welches für großes Aufsehen sorgt. Dabei handelte es sich keineswegs um ein Jubelbild, stattdessen ist vor allem viel Blut zu sehen.



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  • „Da hilft auch kein Schamane mehr“

    „Da hilft auch kein Schamane mehr“


    Sollten Statistiker irgendwann auf die Idee kommen, ein Ranking mit den unspektakulärsten Champions-League-Spielen von Borussia Dortmund zu erstellen, dann hätte das 0:0 gegen Sporting Lissabon vom Mittwochabend gute Aussichten, weit vorne zu landen. Nach dem 3:0-Sieg des BVB aus dem Hinspiel hatten die Portugiesen keine Ambitionen mehr, auch die Dortmunder haben „keinen Zauberfußball“ geboten, sagte Trainer Niko Kovač. Und Kapitän Emre Can verkündete, dass seine Mannschaft „nicht mehr als nötig“ gemacht habe, die Südtribüne applaudierte dennoch wohlwollend.

    Borussia Dortmund befindet sich in einem Zustand, in dem bereits diese Sorte grauer Fußballalltag als heilsam empfunden wird: immerhin kein neues Desaster. Aber innerlich haderten sie schon mit diesem Abend, der eben auch eine verpasste Chance war. Sportdirektor Sebastian Kehl und Torwart Gregor Kobel hoben zwar genau wie der Trainer eher das Positive hervor, die seriöse Defensivleistung, das Zu-null.

    Julian Brandt hingegen räumte recht deutlich ein, dass der BVB wieder nicht an dieses kostbare Heilmittel herangekommen war, das so dringend notwendig ist für den Weg aus der Krise: „Da ist Sand im Getriebe, den müssen wir rauskriegen durch Tore, Leistungen oder Siege. Alles andere bringt nichts. Da hilft auch kein Schamane mehr“, sagte der Offensivspieler.

    „Versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen“

    Siege jedoch bleiben rar. Von vier Partien unter Kovač wurde nur eine gewonnen, von acht Halbzeiten war eigentlich nur die zweite im Hinspiel in Lissabon wirklich überzeugend. Ja, der neue Trainer hatte noch keine vollständige Trainingswoche mit dem Team, und dass es sich hier um einen besonders schweren Krisenfall handelt, ist auch längst klar.

    Aber eine günstigere Gelegenheit für einen Sieg mit ein paar Toren wird sich in den kommenden Wochen kaum ergeben. „Wir sind jetzt etwas mehr als zwei Wochen hier, versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovač, als erkenne er langsam, dass dort aufwendigere Reparaturen notwendig sind als angenommen. „Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Aber das gehört zum Leben dazu“, ergänzte Brandt.

    Für Gittens wird es „schwieriger“

    Nicht einmal der in der Champions League sonst so zuverlässige Torjäger Serhou Guirassy traf, als er zu einem Foulelfmeter antreten durfte (59. Minute). Und auch beim Blick auf die Einzelspieler sind kaum Fortschritte erkennbar, die Lasten wiegen schwer. „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation“, sagte Brandt über das mäßige Spielniveau gerade in der Offensive. „Ich stehe auf dem Platz und weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren. Das trifft einen schon allein aus fußballerischer Natur.“

    Brandt durchläuft eine Formkrise, genau wie Karim Adeyemi, der unter Kovač immer in der Startelf stand und der immer enttäuschte. Ähnliches gilt für Jamie Gittens, doch der Engländer gehört stets zu den Ersten, die Kovač auswechselt. „Es wird für ihn jetzt schwieriger werden aufgrund der Gesamtgemengelage“, sagte der Trainer auf die Frage nach der Situation des vielleicht größten Talentes im Kader.

    Gittens’ Entwicklung ist auch deshalb wichtig, weil er mit einem Vereinswechsel jene Millionen in die Klubkasse spülen könnte, die beim Verpassen der kommenden Champions-League-Auflage fehlen würden. Doch dazu muss er performen, auf keinen Fall darf er zu einem dieser potentiellen Unterschiedspieler ohne Vertrauensverhältnis zum Trainer werden, die es in Kovač-Teams öfter gab.

    Immer deutlicher wird zudem, dass der neue Trainer die Doppelsechs vor der Abwehr konsequent mit Marcel Sabitzer und Pascal Groß besetzt. Aus fußballerischer Sicht ist das nachvollziehbar, offen ist, ob die physischen Schwächen dieser beiden Profis im Zentrum des Spiels irgendwann zum Problem werden. Doch Can ist unter Kovač Innenverteidiger, Felix Nmecha wird nach seiner Knieverletzung erst Ende März zurückerwartet, Salih Özcan spielt keine Rolle. Und der Winterzugang Carney Chukwuemeka saß gegen Lissabon 90 Minuten auf der Bank.

    Immerhin gehörte Sabitzers Auftritt zu den erfreulichen Aspekten dieses Abends, genau wie die Leistung des neuen Linksverteidigers Daniel Svensson, dem noch der Respekt vor der großen Bühne anzumerken ist, der sich aber taktisch klug verhält und viele gute Lösungen findet. Es ist bezeichnend, dass dieser 23 Jahre alte Neuzugang bislang der größte Gewinner unter Kovač ist.

    Nach vier Partien mit dem neuen Chefcoach ist deutlich geworden, dass es sich nicht um einen dieser Trainerwechsel handelt, in dessen Folge sofort alles besser wird, weil alle sich befreit fühlen. Im Gegenteil, die Schwere ist allgegenwärtig. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) spielt der BVB gegen Union Berlin vor einem Dortmunder Publikum, das seit fünf Partien auf einen Heimsieg in der Bundesliga wartet.



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  • Kein Platz für Tah? Nächster Barça-Verteidiger vor

    Kein Platz für Tah? Nächster Barça-Verteidiger vor


    Fünf Innenverteidiger hat der FC Barcelona in seinen Reihen. Wenn es einen Makel bei der Flick-Fabrik gibt, dann ist es dennoch die Abwehr. Der FC Getafe auf Rang 14 hat sieben Tore weniger kassiert als Barça, die in der Liga bei 25 stehen.

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    Auch deshalb schauen sich die Katalanen nach neuer Verstärkung um, Jonathan Tah steht vor der Unterschrift beim spanischen Tabellenführer. Und doch schenkt Hansi Flick auch den vorhandenen Spielern weiter sein Vertrauen. Pau Cubarsí hat jüngst verlängert, Ronald Aruajo auch, könnte aber dennoch abwandern. Andreas Christensen wird gehen, die Zukunft von Eric García scheint offen.

    Großer Konkurrenzkampf steht bevor

    Und was passiert mit Iñigo Martínez? Der 33-Jährige spielt seit 2023 bei Barcelona, sein Vertrag läuft im Sommer aus. In dieser Saison kommt der erfahrene Innenverteidiger bereits auf 30 Pflichtspiele. Auch deshalb wollen die Katalanen auch mit Martínez noch einmal verlängern. Wie Fabrizio Romano berichtet, ist sich der Spanier bereits mit dem Klub über einen Vertrag bis 2026 einig. Die Verlängerung soll zeitnah verkündet werden.

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    Damit macht der FC Barcelona weiter Nägel mit Köpfen, auch Gavi und Pedri haben jüngst verlängert, Lamine Yamal soll genau wie Martínez folgen. Sollte Tah dann im Sommer kommen, würde er sich durchaus einiger Konkurrenz gegenübersehen. Auch Martínez wird das Feld nicht ohne einen großen Konkurrenzkampf überlassen.



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  • Kein Einsatz in sechs Wochen: Leihgabe des FC Bayern spielt

    Kein Einsatz in sechs Wochen: Leihgabe des FC Bayern spielt


    In Hoffnung auf mehr Spielpraxis ließ sich Arijon Ibrahimovic im Winter vom FC Bayern München an Lazio Rom verliehen – bisher scheitert der Plan.

    Leihgeschäfte waren bei den Reservisten des FC Bayern diesen Winter äußerst unbeliebt. Ersatzkeeper Daniel Peretz wollte München trotz der Ankunft von Jonas Urbig nicht verlassen, laut Sky hatte RC Lens Interesse. Mathys Tel und Adam Aznou pochten zunächst ebenfalls auf einen Verbleib, gingen kurz vor Transferschluss aber doch noch zu Tottenham Hotspur respektive Real Valladolid.

    Frühzeitig abgewickelt wurde nur die Leihe von Eigengewächs Arijon Ibrahimovic. Bereits Mitte Januar gab der FC Bayern den 19-jährigen Offensivallrounder für ein halbes Jahr an Lazio Rom ab. In der Hinrunde hatte Ibrahimovic lediglich 16 Minuten für die Münchner Profis gespielt, dazu kamen vereinzelte Auftritte für die viertklassige Reserve.

    “Spieler wie ihn wollen wir fördern, er gibt hier in jeder Einheit alles und braucht jetzt kontinuierlich Spielzeit auf Top-Niveau”, sagte Sportdirektor Christoph Freund zum Abschied. Während die eher widerwillig verliehenen Tel und Aznou bei ihren neuen Klubs direkt Spielpraxis sammelten, wartet ausgerechnet Ibrahimovic auch fast sechs Wochen nach seinem Wechsel auf den ersten Einsatz.

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