Schlagwort: Julian Brandt

  • Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB

    Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376767/1



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  • «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. - © David Inderlied/dpa

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck.
    | © David Inderlied/dpa

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt - © David Inderlied/dpa

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt
    | © David Inderlied/dpa

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»



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  • Borussia Dortmund – Julian Brandt nach Pleite in der Kritik: “Unterirdisch”

    Borussia Dortmund – Julian Brandt nach Pleite in der Kritik: “Unterirdisch”


    BVB-Profi Julian Brandt zeigt bei der Niederlage in Bochum erneut eine schwache Leistung. “Sky”-Experte Dietmar Hamann findet deutliche Worte zum Mittelfeldspieler.

    Durch das in Teilen desolate 0:2 beim VfL Bochum hat sich die Krise bei Borussia Dortmund noch einmal drastisch verschärft. Eines der Gesichter der Krise ist weiterhin Julian Brandt (ran-Note 4), der trotz in Teilen guter Ansätze erneut unterging.

    Für “Sky”-Experte Dietmar Hamann war die Leistung des 28-Jährigen der eine Tropfen, der Fass zum Überlaufen gebracht hat. “Was der Brandt heute gezeigt hat, war unterirdisch. Irgendwann musst du mal sagen: Es ist genug. Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen. Es geht nicht anders”, sagte er nach dem Spiel.

    Schon vor dem Spiel war es zwischen Hamann und BVB-Trainer Niko Kovac zu einer Diskussion über Brandt gekommen.

    Auf Hamanns Anmerkung, dass sich gute und schwache Spiele bei Brandt zu oft untergehen, erwiderte Kovac: “Fußball ist nicht nur eine Person. Wenn die Mannschaft gut spielt, ist jeder Einzelne auch gut. Wenn die Mannschaft nicht gut spielt und nicht erfolgreich ist, dann kann man das nicht an einer Person festmachen.”

    Kovac vergleicht Brandt mit Musiala und Wirtz

    Zwar gab der Kroate Hamann recht, dass Brandt als einer der erfahrenen Spieler vorangehen müsse, erklärte aber auch: “Das schafft ein Spieler nicht alleine.”

    Stattdessen stellte er Brandt auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern Jamal Musiala und Florian Wirtz. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, sagte Kovac.

    In der laufenden Saison stand Brandt – abgesehen von einer kurzen Verletzungspause zwischen November und Dezember – fast immer in der Startelf des BVB. Im November hatte ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem nach einem Jahr Pause für die Nationalmannschaft berufen.

    Brandt war 2019 von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund gewechselt.



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  • Hamann kritisiert BVB: «Hopfen und Malz verloren»

    Hamann kritisiert BVB: «Hopfen und Malz verloren»


    Fußball-Bundesliga

    Hamann kritisiert BVB: “Hopfen und Malz verloren”

    Aktualisiert am 16.02.2025 – 08:07 UhrLesedauer: 2 Min.

    Dietmar HamannVergrößern des Bildes

    Dietmar Hamann kritisiert Borussia Dortmund und Julian Brandt deutlich. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

    Auch mit Niko Kovac schafft Borussia Dortmund nicht die Wende – im Gegenteil. Aus Sicht von Experte Dietmar Hamann braucht der BVB einen “Zauberer”. Die Leistung eines Spielers erzürnt ihn besonders.

    Dietmar Hamann hat die Profis von Borussia Dortmund angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. “Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen”, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte. “Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.”

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine “unterirdische” Leistung. “Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst”, sagte Hamann. “Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder (Marcel) Sabitzer sagen: “Es ist genug” und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.”

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. “Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen”, sagte der 51-Jährige. “Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.”



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  • Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars

    Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars


    Der BVB rutscht in der Bundesliga immer tiefer in die Krise. Kurz nach dem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon zeigen sich die Borussen in Bochum von ihrer schwächsten Seite. Am Ende steht eine verdiente 0:2-Niederlage. Die Noten der BVB-Stars.

    Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga einfach nicht auf einen grünen Zweig. Wenige Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon, unterliegt das Team von Niko Kovac im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit 0:2.

    Die Borussen fanden von Beginn an nicht in die Partie und mussten in der 33. und 35. Minute einen Doppelschlag von Giorgos Masouras hinnehmen. Serhou Guirassy hatte in der besten Dortmunder Phase kurz vor der Pause zwei gute Gelegenheiten, vergab diese aber.

    ran hat die Noten und Einzelkritiken der Profis der Schwarz-Gelben.

    Gregor Kobel

    Der BVB-Keeper sieht bereits in der Anfangsphase den ein oder anderen Angriff auf sein Tor zu rollen und muss in der achten Minute einen Masouras-Schuss parieren. Inmitten einer eigentlich ruhigeren Phase lassen seine Vorderleute ihn gleich zweimal in Stich. Zwar kann Kobel beim 0:1 noch den Fuß an den Hofmann-Abschluss bringen, jedoch drückt Masouras den Ball zur Sicherheit über die Linie. Kurz darauf bleibt der Schweizer im Eins-gegen-Eins mit Masouras chancenlos. In der zweiten Hälfte kann sich der Torwart gleich mehrmals auszeichnen und pariert insbesondere nach einem Couto-Fehler stark gegen Holtmann. ran-Note: 3

    Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

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    Niklas Süle

    Der eigentliche Innenverteidiger muss aufgrund des Fehlens von Julian Ryerson rechts hinten ran und erwischt einen gebrauchten Nachmittag. Bereits beim 0:1 destabilisiert er mit seinem Herausrücken die Abwehrkette. Beim 0:2 trifft den 29-Jährigen durch einen kapitalen Fehlpass in den Lauf von Masouras die Hauptschuld am Gegentreffer. Im zweiten Abschnitt zeigt sich Süle etwas stabiler, aber auch verständlicherweise nicht ganz frei von Verunsicherung. Nach gut einer Stunde ist sein Arbeitstag zu Ende. ran-Note: 5

    Niklas Süle
    Niklas Süle© Kirchner-Media

    Emre Can

    Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen überzeugt der Kapitän mit einer guten Körpersprache. Mit seiner Athletik und Physis gelingt es Can immer wieder, komplizierte Duelle mit Masouras und Hofmann für sich zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit stemmt er sich phasenweise als einziger Borusse sichtbar gegen die Niederlage. Gewiss ist der Kapitän nicht immer von Kritik freizusprechen, in diesem Spiel kann er sich jedoch am wenigsten vorwerfen. Lediglich im Spielaufbau verzeichnet Can kleinere Wackler. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Der Innenverteidiger kommt in der vierten Minute bei der ersten Chance von Masouras zu spät und bringt auch im Anschluss nicht immer die geforderte Körperlichkeit ins Spiel. Mit dem Ball am Fuß findet Schlotterbeck jedoch immer wieder gute Lösungen und scheitert in der 45. Minute nur knapp mit einem gefährlichen Kopfball. Insgesamt präsentiert sich der Abwehrmann aber zu passiv und stemmt sich kaum gegen die Pleite. ran-Note: 4

    Daniel Svensson

    Der Winter-Neuzugang macht auf seiner linken Seite keine großen Fehler und stabilisiert die linke Abwehrseite mit einer guten Zweikampfquote. Nach vorn bleibt Svensson aber über die gesamte Distanz absolut harmlos und setzt keinen einzigen wirklichen Akzent. Läuft ein Team so lange einem Rückstand hinterher, wäre zumindest der ein oder andere Ausflug eigentlich wünschenswert. ran-Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Der Österreicher agiert als defensiverer Part neben Groß, kann dem BVB-Spiel aber nicht die nötige Struktur geben. Sabitzer zeigt sich zwar sehr bemüht, sieht jedoch beim 0:1 nicht gut aus, als er sich in der Abwehrkette positioniert, jedoch zu spät auf den Tiefenlauf von Hofmann reagiert. Auch sonst macht der frühere Münchner in der Defensiv-Bewegung nicht die beste Figur. Wird nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit durch Salih Özcan ersetzt. ran-Note: 5

    Marcel Sabitzer
    Marcel Sabitzer© DeFodi Images

    Pascal Groß

    Der Routinier zeigt sich in Halbzeit eins mit Ball am Fuß abgeklärt und stößt auch immer wieder selbst in offensiven Zonen vor. Die ganz große Gefährlichkeit strahlt der Mittelfeldmann dabei aber nicht aus. Im zweiten Abschnitt taucht Groß fast in Gänze ab und kommt zu selten in die Zweikämpfe. Das kann er definitiv besser. ran-Note: 4

    Julian Brandt

    Der offensive Mittelfeldspieler sticht zu Beginn positiv heraus, indem er die erste Kopfballchance durch Groß per Flanke und kurz danach die Gelegenheit von Guirassy per Steckpass einleitet. Nach einem ordentlichen Abschluss in der 15. Minute genehmigt sich der 28-Jährige aber eine ziemlich lange Kreativ-Pause. Zwar laufen in Durchgang zwei die meisten Angriffe irgendwie über Brandt, jedoch bleiben klar positive Aktionen aus. Für wenig Gefahr sorgen auch seine Freistöße aus teilweise guten Positionen. ran-Note: 4

    Julian Brandt
    Julian Brandt© Kirchner-Media

    Karim Adeyemi

    Manchmal kann man Feuer am besten durch Feuer bekämpfen. Der pfeilschnelle Adeyemi bekommt gegen den ebenso schnellen Holtmann in Durchgang eins überhaupt keinen Stich. Nach der Pause dringt der Außenstürmer erstmals gefährlich durch und sichert seinem Team eine aussichtsreiche Freistoßposition. Mehr gelingt Adeyemi trotz seiner Mühen nicht. Immerhin stört er kurz vor seiner Auswechslung Holtmann vielleicht entscheidend bei dessen Groß-Chance. ran-Note: 4

    Jamie Gittens

    Der junge Engländer findet schwer in die Partie und benötigt gut 20 Minuten Zeit, um ein wenig aufzutauen. Gittens meldet sich in der 22. Minute durch ein gelungenes Dribbling und eine Ablage auf Groß an. Kurz vor der Pause findet er Guirassy, der am langen Pfosten aber nicht einnetzen kann. In Durchgang zwei kann der Außenstürmer bis auf eine Ablage auf Brandt kaum Akzente setzen und wird nach nicht mal einer Stunde ausgewechselt. Muss abseits des Platzes dann noch von Anton beruhigt werden. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Der Goalgetter verzeichnet in der elften Minute seine erste Top-Chance, scheitert jedoch am bärenstark reagierenden Horn. Im Anschluss sieht man von Guirassy wenig, ehe er vor der Pause gleich zweimal aus kürzester Distanz gefährlich wird, aber das Tor nicht trifft. Nach dem Seitenwechsel hängt der Stürmer dann völlig in der Luft. Ein ungewohnt schwacher Auftritt. ran-Note: 5

    Serhou Guirassy
    Serhou Guirassy© Kirchner-Media

    Einwechselspieler des BVB

    Salih Özcan: Kommt zur Pause für den enttäuschenden Sabitzer und spielt einen unauffälligen Part im Mittelfeld. Zwar setzt der Rückkehrer den ein oder anderen Akzent, verzeichnet aber auch Ballverluste und bringt nur 60 Prozent seiner Pässe an den Mann. ran-Note: 4

    Maximilian Beier: Will nach seiner Einwechslung in der  58. Minute Akzente setzen, wird jedoch kaum mal gefährlich. Seine wenigen Abschlüsse verfehlen den Kasten deutlich. ran-Note: 4

    Yan Couto: Kommt nach gut einer Stunde für Süle, führt sich aber direkt mit einem schweren Fehler ein. Darf sich bei Kobel bedanken, dass sein Ballverlust gegen Masouras nicht mit einem Gegentor bestraft wird. ran-Note: 5

    Julien Duranville: Wirbelt nach seiner Einwechslung in der 64. Minute und wird mit Dribblings und Hereingaben zumindest im Ansatz gefährlich. ran-Note: 3

    Giovanni Reyna: Kommt in der 80. Minute für Groß. ran-Note: Ohne Bewertung



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  • Kritik an Brandt verfehlt den wahren Kern des Problems

    Kritik an Brandt verfehlt den wahren Kern des Problems


    Analyse
    Sündenbock beim BVB

    Aktualisiert am 14.02.2025, 07:20 Uhr

    Der BVB-Buhmann blühte in Lissabon auf. Über Julian Brandts Körpersprache und Effizienz lässt sich streiten, doch die Kritiker verfehlen den Kern des Problems.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Marie Schulte-Bockum sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Borussia Dortmund steckt in einer sportlichen Krise. Ja, am Dienstagabend feierte der BVB einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon im Hinspiel der Champions-League-Playoffs. Doch insgesamt bleiben die Borussen in der Saison 2024/25 bislang weit hinter den Erwartungen zurück.

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    In der Bundesliga steht Dortmund nach zwei Dritteln der Saison auf Platz elf hinter Klubs wie Mainz und Bremen. Das mit teuren Stars gespickte Team droht ins Mittelmaß abzurutschen, in der Champions League muss der BVB nach einem tollen Start in die Ligaphase nun doch die Ehrenrunde über die Playoffs drehen. Und die Qualifikation für die Königsklasse der kommenden Saison wäre nach aktuellem Stand ein schwarzgelbes Wunder.

    Schon Sahin kritisierte Brandt öffentlich

    Ein Gesicht dieser Krise ist Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler wird seit Monaten hart kritisiert: Nuri Sahin stellte ihn Mitte Januar als einen derjenigen infrage, die den Anspruch eines Führungsspielers nicht erfüllen. “Jule Brandt ist einer dieser Spieler. Ich hatte ein Gespräch mit Jule. Er ist sich der Lage bewusst und will mit anpacken”, sagte der mittlerweile entlassene BVB-Coach nach der Niederlage gegen Leverkusen über seinen Vize-Kapitän.

    Auch Lothar Matthäus bemängelt immer wieder Brandts scheinbar stagnierende Entwicklung. Deutschlands Rekordnationalspieler prangerte zuletzt in aller Öffentlichkeit die Einstellung des 28-Jährigen an: “Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein”, sagte Matthäus am vergangenen Wochenende bei “Sky90” nach Dortmunds enttäuschender 1:2-Niederlage gegen Stuttgart. Brandt hatte in der Nachspielzeit mit einem Freistoß noch eine gute Chance auf den Ausgleich, vergab aber kläglich.

    Matthäus, der in jungen Jahren wie Brandt im Mittelfeld agierte, sagte weiter: “Die Entwicklung ist bei Brandt stehen geblieben. Gerade von ihm […] erwarte ich eigentlich schon, dass er nach sechs, sieben Jahren Borussia Dortmund irgendwo auch mal das Heft über einen längeren Zeitraum in die Hand nimmt”.

    Bayern-Wechsel scheiterte wohl an Mentalität

    Für 25 Millionen Euro war Brandt 2019 von Leverkusen nach Dortmund gewechselt. Brisant: Schon damals nahm der FC Bayern angeblich Abstand von einer möglichen Verpflichtung des Jungstars – angeblich gab es an der Säbener Straße Zweifel an der Konstanz in Brandts Leistungen.

    Außerdem hieß es, die Bayern-Bosse seien sich nicht sicher, ob Brandt die “Mia san Mia“-Mentalität habe, was immer das bedeuten mag. BVB-Fans lachten die Berichte damals als Münchner Neid weg.

    Doch auch in der Dortmunder Kabine soll es laut “Bild” mittlerweile Vorbehalte gegen Brandts mangelnde Effizienz geben – demnach gebe es BVB-intern Diskussionen über die mangelnde Torgefährlichkeit im Dortmunder Mittelfeld, das derzeit von Brandt, Pascal Groß und Marcel Sabitzer bespielt wird.

    Brandts Scorer-Ausbeute ist Indiz einer stagnierenden Entwicklung

    Das Gesicht der internen und externen Kritik ist dabei meist Brandt, wohl auch, weil der 28-Jährige der vielleicht talentierteste zentrale Mittelfeldspieler im Dortmunder Kader ist. Doch sind die harten Worte derzeit gerechtfertigt oder wird der wahre Wert von Julian Brandt verkannt?

    Die Zahlen der aktuellen Saison sprechen auf den ersten Blick nicht für ihn. In 28 Pflichtspielen hat er vier Tore erzielt und zehn Assists geliefert. Besonders seine Abschlüsse stehen in der Kritik: In der Bundesliga führten 75 Schüsse von Brandt zu nur acht direkten Torbeteiligungen. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es 76 Schüsse mit 18 Torbeteiligungen – ein klarer Rückgang in der Effizienz.

    Brandt äußerte sich nach der Entlassung von Sahin betroffen: “Wir wissen, dass wir in den letzten Wochen superschlecht Fußball gespielt haben. Dafür fühlen wir uns schuldig und schämen uns […] Ich persönlich hätte super gerne mit ihm weitergearbeitet”. Es war wohl auch ein Eingeständnis seiner eigenen Leistung in der durchwachsenen Saison des BVB.

    Zwei Assists gegen Sporting: Trendwende oder Zufall?

    Beim Sieg über Sporting Lissabon schien aber plötzlich alles anders, Brandt konnte entscheidend zum Sieg beitragen. Seine lange Flanke auf Serhou Guirassy zum 1:0 war perfekt getimt, ebenso sein Doppelpass mit Karim Adeyemi vor dem 3:0. Dennoch tauchte er – wie die meisten seiner Teamkollegen – in den ersten 60 Minuten immer wieder ab, war nicht bissig genug in den Zweikämpfen und konnte neben seinen Torbeteiligungen kaum spielerische Glanzpunkte setzen.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    © IMAGO/Bruno de Carvalho

    Eine Partie, die symptomatisch ist für Brandts Spielweise: Er taucht phasenweise ab, lässt die Schultern auch mal hängen, kann aber mit wenigen Aktionen ein Spiel entscheiden. Das amerikanische Portal “SB Nation” fasste Brandts Leistung von Lissabon treffend zusammen: “Nicht sein bestes Spiel, aber er lieferte zwei Assists und das macht den Unterschied”.

    Der Blondschopf als kreatives Genie, dem immer wieder mangelhafte Körpersprache vorgeworfen wird – in dieser Hinsicht ist Mittelfeldspieler Brandt eben eher ein Mesut Özil als ein Bastian Schweinsteiger.

    Wird Brandts Wert verkannt?

    Trotz seiner Funktion als Dortmunder Vize-Kapitän ist Brandt kein klassischer Führungsspieler, der durch Aggressivität oder Zweikampfhärte auffällt. Seine Stärken liegen in seiner Kreativität, dem Spielwitz und seinen fantastischen technischen Fähigkeiten.

    In einer funktionierenden Mannschaft kann er als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff brillieren, doch in einer verunsicherten Truppe wie dem aktuellen BVB gerät seine unkonstante Spielweise schnell in den Fokus der Kritik.

    Sein Einfluss auf das Dortmunder Offensivspiel bleibt dennoch unbestritten. Seit seinem Wechsel 2019 von Bayer Leverkusen hat er in 244 Pflichtspielen 44 Tore erzielt und 60 weitere vorbereitet. Gerade in der vergangenen Saison war er mit zehn Toren und 16 Assists in 47 Spielen einer der wenigen Lichtblicke bei Schwarzgelb.

    Kritiker wie Matthäus wünschen sich von Brandt mehr Konstanz und eine dominantere Rolle, doch das entspricht nicht seinem Stil. Seine Leistung gegen Sporting zeigt dennoch, dass er auch in kritischen Momenten liefern kann – wenn er das richtige Umfeld hat.

    Die Kritik von Matthäus greift zu kurz

    Die Kritik an Brandt ist nicht unbegründet, aber sie greift zu kurz. Er ist kein Mentalitätsspieler wie Emre Can oder ein eiskalter Vollstrecker wie Guirassy. Doch seine Qualitäten im Spielaufbau und seine Spontanität unter Gegnerdruck sind für Dortmunds Offensivspiel unersetzlich.

    Sollte es Niko Kovac gelingen, dem BVB wieder Stabilität zu verleihen, könnte Brandt erneut aufblühen. Der Sieg in Lissabon war ein erster Schritt in diese Richtung. Es bleibt abzuwarten, ob Brandt aus der aktuellen Kritik die richtigen Schlüsse zieht – und ob er seinen Kritikern beweisen kann, dass er weit mehr ist als ein ewiges Talent.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt

    Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt


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    BVB: Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt

    Bundesliga

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  • BVB – Lothar Matthäus kritisiert Julian Brandt

    BVB – Lothar Matthäus kritisiert Julian Brandt



    Alle News, Transfers und Gerüchte zu Borussia Dortmund im Überblick. Welcher Spieler kommt? Welcher geht? Alle Informationen zum BVB.Hier findet ihr alle Transfernews und weiteren Infos zu Borussia Dortmund. Damit verpasst ihr keine Transfergerüchte beim BVB.Eine Übersicht zu den Transfergerüchten der Bundesliga und den internationalen Top-Ligen findet ihr ebenfalls auf unserer Seite.Inhalt+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben ++++++ Update, 9. Februar, 17:49 Uhr: BVB-Ikone Großkreutz ledert gegen Gittens ++++++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden ++++++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich ++++++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor ++++++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig ++++++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen ++++++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen ++++++ Update, 3. Februar, 15:40 Uhr: BVB nimmt wohl Abstand von Cherki-Deal ++++++ Update, 3. Februar, 10:15 Uhr: BVB kassiert öffentliche Transfer-Absage ++++++ Update, 2. Februar, 20:58 Uhr: Neuer Torwart im Anflug? ++++++ Update, 1. Februar, 20:02 Uhr: Hamann findet Tullbergs Jubellauf “peinlich” ++++++ Update, 1. Februar, 10:50 Uhr: Adeyemi sagt offenbar Neapel ab ++++++ Update, 29. Januar, 18:49 Uhr: Bericht über mögliche Trennung von Can und Süle ++++++ Update, 29. Januar, 9:30 Uhr: Adeyemi gibt wohl Entscheidung bekannt ++++++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.”Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.”Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-Einstellungen+++ Update, 9. Februar, 17:49 Uhr: BVB-Ikone Großkreutz ledert gegen Gittens +++Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-EntscheidungenMit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.Auch interessant: Borussia Dortmund: Böser Seitenhieb gegen gefeuerten Sven Mislintat+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden seiTerzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.”Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-Einstellungen+++ Update, 3. Februar, 15:40 Uhr: BVB nimmt wohl Abstand von Cherki-Deal +++Der BVB wird Rayan Cherki in diesem Transferfenster wohl nicht verpflichten. Wie “Sky” berichtet, haben die Dortmunder endgültig Abstand von einer Verpflichtung des Franzosen genommen.Schon in den vergangenen Stunden hatte sich angedeutet, dass ein Wechsel des Lyon-Stars kompliziert werden würde (siehe Eintrag unten).+++ Update, 3. Februar, 10:15 Uhr: BVB kassiert öffentliche Transfer-Absage +++John Textor, seines Zeichens Klub-Boss von Olympique Lyon, hat dem BVB im Werben um Wunschspieler Rayan Cherki öffentlich eine Absage erteilt.”Rayan Cherki zu Borussia Dortmund? Nein, keine Chance”, sagte der US-Amerikaner im Rahmen des Ligue-1-Spiels gegen Marseille am Sonntagabend bei “Canal+”. “Er wird nicht gehen.”Das hält die Verantwortlichen aber offenbar nicht davon ab, sich weiter um den Spieler zu bemühen. Laut “RMC Sport” hat der BVB in den vergangenen Stunden ein Angebot über 22,5 Millionen Euro abgegeben, Lyon lehnte allerdings ab.Die Hoffnungen haben die Schwarz-Gelben aber dennoch nicht aufgegeben, so arbeiten sie wohl weiter an einem Transfer. Dortmund war bereits im vergangenen Sommer an dem Offensivspieler interessiert.Laut Transferexperte Fabrizio Romano sollen sich die Verhandlungen zuletzt bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befunden haben. Cherki selbst soll zudem seine Bereitschaft für einen Transfer signalisiert haben.+++ Update, 2. Februar, 20:58 Uhr: Neuer Torwart im Anflug? +++Borussia Dortmund hat laut “Sky” Torwart Diant Ramaj von Ajax Amsterdam verpflichtet. Die Ablösesumme soll fünf Millionen Euro betragen, der Vertrag bis 2029 laufen – sofern es beim Medizincheck am Montag keine Probleme gibt.Allerdings soll der Deutsch-Kosovare zunächst bis zum Sommer verliehen werden – und zwar zum FC Kopenhagen. Ramaj sei für die Idee offen.BVB: Tullberg erklärt Adeyemi-HöchststrafeEinem “Sky”-Bericht vom Sonntagmittag zufolge will sich der BVB damit auf einen möglichen Abschied von Gregor Kobel nach dieser Saison vorbereiten.Der 23-jährige Ramaj kam in dieser Saison bislang nur einmal in der Eredivisie zum Einsatz, ist hinter dem 41-jährigen Remko Pasveer nur die Nummer zwei. Das Schicksal des Backups hatte er auch bei seiner bislang einzigen Station in der Bundesliga: Von 2021 bis 2023 stand der gebürtige Stuttgarter bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, ehe Ajax fünf Millionen Euro für ihn hingeblättert haben soll.+++ Update, 1. Februar, 20:02 Uhr: Hamann findet Tullbergs Jubellauf “peinlich” +++Der scheidende Interimstrainer Mike Tullberg feierte den knappen 2:1-Auswärtssieg des BVB in Heidenheim mit einem ausgelassenen Jubellauf vor den Auswärtsblock. Während es von den Fans für die Aktion im Stadion und in den sozialen Medien viel Beifall gab, konnte “Sky”-Experte Didi Hamann dem Verhalten des Dänen wenig abgewinnen.”Ich fand es peinlich! Übertrieben ist für mich noch untertrieben”, sagte Hamann: “Er hat drei Spiele gehabt. Gegen Bremen nicht gewonnen, Donezk geschlagen, die in der Champions League abgeschlagen sind, in Heidenheim gewonnen. Wenn ich dann sowas sehe.”Und weiter: “Es gab ja die Diskussion, ob er Trainer bleiben soll oder nicht. Die Antwort, dass die Dortmunder die richtige Entscheidung getroffen haben, dass er nicht weitermacht, hat er heute gegeben.”Auch “Sky”-Experte Erik Meijer wertete Tullbergs Verhalten als “übertrieben”: “Es hat auch seinen Charme, wenn du es etwas ruhiger angehst.”+++ Update, 1. Februar, 10:50 Uhr: Adeyemi sagt offenbar Neapel ab +++Der Wechsel von Karim Adeyemi zum SSC Neapel kommt wohl nicht zustande. Laut “Bild” soll der Flügelspieler ein lukratives Angebot abgelehnt haben. Zuvor war noch von einer Einigung zwischen Borussia Dortmund und Napoli berichtet worden.Der 23-Jährige hätte mit einem Wechsel nach Italien einen ordentlichen Gehaltssprung machen können. Soll er beim BVB derzeit 5,5 Millionen Euro brutto verdienen, soll Napoli sechs Millionen Euro netto geboten haben. Die Ablösesumme hätte demnach bei rund 50 Millionen Euro gelegen.Der Boulevardzeitung zufolge gibt es drei Gründe für Adeyemis Absage. Demnach hat der BVB kein offizielles Angebot erhalten. An einem Winterwechsel sei der Nationalspieler ohnehin nicht interessiert. Und die Serie A reize ihn überhaupt nicht.Einen Wechsel in die Premier League könne er sich hingegen vorstellen. Wie “Calciomercato” berichtet, gelten der FC Liverpool und der FC Chelsea als mögliche Interessenten. Adeyemis Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2027.BVB: Cherki-Deal vor dem Abschluss? Diese zehn Stars werden gehandeltBVB-Kommentar: Mit Mike Tullberg und Niko Kovac droht Borussia Dortmund ein vertrautes Dilemma+++ Update, 29. Januar, 18:49 Uhr: Bericht über mögliche Trennung von Can und Süle +++Bei Borussia Dortmund könnte es nach der bislang enttäuschenden Saison im Sommer 2025 zu einem größeren personellen Umbruch kommen.Wie die “Sportbild” berichtet, strebt der Bundesligist für diesen Zeitpunkt unter anderem die Trennung von Kapitän Emre Can und Niklas Süle an.Beide BVB-Stars haben eigentlich noch einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2026, Süle soll zudem mit einem Jahresgehalt von kolportierten 14 Millionen Euro zu den Topverdienern des Klubs zählen, was eine vorzeitige Trennung möglicherweise erschweren könnte.Im selben Bericht heißt es außerdem, dass die Vertragsgespräche mit Julian Brandt aktuell auf Eis gelegt seien. Der Kontrakt des 28-Jährigen läuft ebenfalls noch bis zum Sommer 2026.+++ Update, 29. Januar, 9:30 Uhr: Adeyemi gibt wohl Entscheidung bekannt +++Laut Transferexperte Fabrizio Romano hat Flügelspieler Karim Adeyemi den Verantwortlichen vom BVB seine Entscheidung zu seiner Zukunft mitgeteilt.Demnach soll der 23-Jährige seinen Wunsch hinterlegt haben, weiter in Dortmund zu spielen wollen und damit einem Transfer selbst einen Riegel vorgeschoben.Zuletzt wurde berichtet, dass der SSC Neapel großes Interesse am Flügelspieler haben soll. Auch der FC Liverpool wurde als Kandidat für Adeyemi gehandelt, der noch bis 2027 in Dortmund unter Vertrag steht.



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  • Die Noten und Einzelkritiken der Stars von Borussia Dortmund

    Die Noten und Einzelkritiken der Stars von Borussia Dortmund



    Borussia Dortmund schlägt Sporting Lissabon in der Champions League auswärts mit 3:0. Die Noten und Einzelkritiken der Stars vom BVB.Von Justin KraftNachdem es für Niko Kovac und Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht mit einem Sieg geklappt hat, folgte der zweite Versuch in der Champions League – und der sollte gelingen.Mit 3:0 gewann der BVB sein Hinspiel in Lissabon und kann so fast schon entspannt ins Rückspiel in der kommenden Woche gehen. Serhou Guirassy (60.), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) trafen für den BVB.ran hat die Noten und Einzelkritiken der BVB-Profis.Das Wichtigste in KürzeGregor KobelWird in der ersten Halbzeit nur aus der Distanz getestet und löst seine Pflichtaufgaben souverän. In den zweiten 45 Minuten bekommt er dank der Leistungssteigerung seines Teams aber nicht mehr viel zu tun. ran-Note: 3Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-EinstellungenJulian RyersonWirkt in den Anfangsminuten überfordert mit dem Druck des Heimteams, kommt aber immer besser in die Partie und gewinnt einige wichtige Zweikämpfe. Offensiv ist sein Einfluss allerdings überschaubar. ran-Note: 3Emre CanKommt etwas wacklig in die Partie und leistet sich früh einen Stellungsfehler (9.), der beinahe bestraft wird. Fängt sich anschließend und macht eine im Kern sehr unauffällige Partie. In der Schlussphase hat er den eingewechselten Gyökeres gut im Griff. ran-Note: 3Nico SchlotterbeckRepariert mit einer starken Grätsche den Fehler von Can (9.), sieht dafür in der 15. Minute nicht gut aus, als er sich aus seiner Position locken lässt und kurz vor dem Lattentreffer Sportings den Zweikampf verliert. In der Folge mit einigen sehr guten Verlagerungen und guten Aktionen im Vorwärtsverteidigen. Leitet auch das 1:0 mit ein. ran-Note: 2Daniel SvenssonDarf direkt bei seinem Debüt schon die Standards schießen. Lässt sich defensiv hin und wieder etwas überrumpeln, steht aber gerade im ersten Durchgang auch massiv unter Druck, weil Sporting viel über seine Seite spielt. Dafür löst er es im Kontext seines ersten Spiels auf diesem Niveau sogar passabel. Vor allem im Ballvortrag hat er einige gute Aktionen, bietet sich auch mal im Zentrum an und hilft so bei der Spielgestaltung. ran-Note: 3Marcel SabitzerVersteckt sich im Aufbau zu häufig und macht es den eigenen Innenverteidigern damit schwer, Anspielstationen zu finden. Selbst in der starken zweiten Halbzeit fällt der Österreicher nahezu komplett ab. ran-Note: 4BVB: Antons Horror-Tag! Wechseln die ersten BVB-Fans zu S04?Pascal GroßFindet erstmal keinen Rhythmus und von seiner Spielstärke ist ebenfalls wenig zu sehen. Wirkt stattdessen fahrig, wenn er unter Druck gesetzt wird. In der zweiten Halbzeit agiert er deutlich offensiver, wo er besser ins Spiel findet. In der 67. Minute ist Groß nach einer Flanke zur Stelle und trifft zum 2:0. ran-Note: 3Karim AdeyemiVom Angreifer ist eine Halbzeit lang gar nichts zu sehen. Dann aber kommt er mit Druck und Tempo aus der Pause, hat einen guten Abschluss (53.) und einen hohen Ballgewinn, aus dem immerhin eine Ecke entsteht (56.). Arbeitet auch gegen den Ball gut mit und krönt eine gute zweite Halbzeit mit einem sehr gut ausgespielten Konter und seinem Treffer zum 3:0. ran-Note: 2Julian BrandtVerliert in der Vorwärtsbewegung in der Anfangsphase oft den Ball und bietet so Chancen an wie den gefährlichen Fernschuss von Harder (35.). Nach gut einer Stunde dann aber mit der präzisen Flanke auf den Kopf von Guirassy, der das 1:0 köpft. Legt bei einem Konter in den Schlussminuten noch einen weiteren Assist bei Adeyemis Treffer zum 3:0 oben drauf. Und doch bleibt der Eindruck, dass er in vielen Aktionen viel zu ungenau ist – in dieser Partie war Brandt dennoch entscheidend. ran-Note: 2Jamie GittensHat die erste halbgefährliche Aktion des BVB, als er die Sporting-Defensive im Alleingang ausspielt und es dann aus großer Distanz probiert (38.) – bezeichnend. Es bleibt aber die einzige gute Situation für ihn und so nimmt ihn Kovac nach 65 Minuten runter. ran-Note: 4Serhou GuirassyHat zunächst keine wirkliche Anbindung zum Spiel, ist dann zum Ende der ersten Halbzeit aber der zentrale Mann bei einer Art Druckphase der Dortmunder. Sein Fernschuss wird beinahe ins Tor abgefälscht, kurz darauf vergibt er eine Großchance – allerdings aus einer Abseitsposition (45.). Macht im zweiten Durchgang so weiter und ist vor allem nach Flanken sehr gefährlich – so auch bei seinem Führungstreffer zum 1:0, den er per Kopf schön ins lange Eck setzt. Muss später sogar noch das 3:0 machen (80.). Zwischendurch starke Flanke zu Groß’ 2:0. ran-Note: 2Einwechselspieler des BVBMaximilian Beier (ab der 65. Minute für Gittens): Nicht mal drei Minuten auf dem Feld, da sorgt er mit einem starken Laufweg dafür, dass Groß genug Platz im Strafraum hat, um das 2:0 zu erzielen (67.). ran-Note: 3Julian Duranville (ab der 86. Minute für Adeyemi): Darf dabei helfen, die Partie über die Zeit zu bringen. ran-Note: Ohne Bewertung.Carney Chukwuemeka (ab der 86. Minute für Brandt): Kommt zu seinem Debüt. ran-Note: Ohne Bewertung.Salih Özcan (ab der 90.+3 für Groß): Kommt in der Nachspielzeit. ran-Note: Ohne Bewertung.Niklas Süle (ab der 90.+3 für Svensson): Darf auch noch kurz mitmischen. ran-Note: Ohne Bewertung.



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  • Erst Sündenbock, dann Held: Wie Julian Brandt beim BVB verkannt wird

    Erst Sündenbock, dann Held: Wie Julian Brandt beim BVB verkannt wird


    Analyse
    Kritik von Matthäus und Sahin

    Aktualisiert am 13.02.2025, 12:18 Uhr

    Julian Brandt blickt ins Leere. Der BVB-Star wurde zuletzt immer wieder kritisiert.
    © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Der BVB-Buhmann blühte in Lissabon auf. Über Julian Brandts Körpersprache und Effizienz lässt sich streiten, doch die Kritiker verfehlen den Kern des Problems.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Marie Schulte-Bockum sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.Borussia Dortmund steckt in einer sportlichen Krise. Ja, am Dienstagabend feierte der BVB einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon im Hinspiel der Champions-League-Playoffs. Doch insgesamt bleiben die Borussen in der Saison 2024/25 bislang weit hinter den Erwartungen zurück.Mehr News zu Borussia DortmundIn der Bundesliga steht Dortmund nach zwei Dritteln der Saison auf Platz elf hinter Klubs wie Mainz und Bremen. Das mit teuren Stars gespickte Team droht ins Mittelmaß abzurutschen, in der Champions League muss der BVB nach einem tollen Start in die Ligaphase nun doch die Ehrenrunde über die Playoffs drehen. Und die Qualifikation für die Königsklasse der kommenden Saison wäre nach aktuellem Stand ein schwarzgelbes Wunder.Schon Sahin kritisierte Brandt öffentlichEin Gesicht dieser Krise ist Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler wird seit Monaten hart kritisiert: Nuri Sahin stellte ihn Mitte Januar als einen derjenigen infrage, die den Anspruch eines Führungsspielers nicht erfüllen. “Jule Brandt ist einer dieser Spieler. Ich hatte ein Gespräch mit Jule. Er ist sich der Lage bewusst und will mit anpacken”, sagte der mittlerweile entlassene BVB-Coach nach der Niederlage gegen Leverkusen über seinen Vize-Kapitän.Auch Lothar Matthäus bemängelt immer wieder Brandts scheinbar stagnierende Entwicklung. Deutschlands Rekordnationalspieler prangerte zuletzt in aller Öffentlichkeit die Einstellung des 28-Jährigen an: “Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein”, sagte Matthäus am vergangenen Wochenende bei “Sky90” nach Dortmunds enttäuschender 1:2-Niederlage gegen Stuttgart. Brandt hatte in der Nachspielzeit mit einem Freistoß noch eine gute Chance auf den Ausgleich, vergab aber kläglich.Matthäus, der in jungen Jahren wie Brandt im Mittelfeld agierte, sagte weiter: “Die Entwicklung ist bei Brandt stehen geblieben. Gerade von ihm […] erwarte ich eigentlich schon, dass er nach sechs, sieben Jahren Borussia Dortmund irgendwo auch mal das Heft über einen längeren Zeitraum in die Hand nimmt”.Bayern-Wechsel scheiterte wohl an MentalitätFür 25 Millionen Euro war Brandt 2019 von Leverkusen nach Dortmund gewechselt. Brisant: Schon damals nahm der FC Bayern angeblich Abstand von einer möglichen Verpflichtung des Jungstars – angeblich gab es an der Säbener Straße Zweifel an der Konstanz in Brandts Leistungen.Außerdem hieß es, die Bayern-Bosse seien sich nicht sicher, ob Brandt die “Mia san Mia”-Mentalität habe, was immer das bedeuten mag. BVB-Fans lachten die Berichte damals als Münchner Neid weg.Doch auch in der Dortmunder Kabine soll es laut “Bild” mittlerweile Vorbehalte gegen Brandts mangelnde Effizienz geben – demnach gebe es BVB-intern Diskussionen über die mangelnde Torgefährlichkeit im Dortmunder Mittelfeld, das derzeit von Brandt, Pascal Groß und Marcel Sabitzer bespielt wird.Brandts Scorer-Ausbeute ist Indiz einer stagnierenden EntwicklungDas Gesicht der internen und externen Kritik ist dabei meist Brandt, wohl auch, weil der 28-Jährige der vielleicht talentierteste zentrale Mittelfeldspieler im Dortmunder Kader ist. Doch sind die harten Worte derzeit gerechtfertigt oder wird der wahre Wert von Julian Brandt verkannt?Die Zahlen der aktuellen Saison sprechen auf den ersten Blick nicht für ihn. In 28 Pflichtspielen hat er vier Tore erzielt und zehn Assists geliefert. Besonders seine Abschlüsse stehen in der Kritik: In der Bundesliga führten 75 Schüsse von Brandt zu nur acht direkten Torbeteiligungen. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es 76 Schüsse mit 18 Torbeteiligungen – ein klarer Rückgang in der Effizienz.Brandt äußerte sich nach der Entlassung von Sahin betroffen: “Wir wissen, dass wir in den letzten Wochen superschlecht Fußball gespielt haben. Dafür fühlen wir uns schuldig und schämen uns […] Ich persönlich hätte super gerne mit ihm weitergearbeitet”. Es war wohl auch ein Eingeständnis seiner eigenen Leistung in der durchwachsenen Saison des BVB.Zwei Assists gegen Sporting: Trendwende oder Zufall?Beim Sieg über Sporting Lissabon schien aber plötzlich alles anders, Brandt konnte entscheidend zum Sieg beitragen. Seine lange Flanke auf Serhou Guirassy zum 1:0 war perfekt getimt, ebenso sein Doppelpass mit Karim Adeyemi vor dem 3:0. Dennoch tauchte er – wie die meisten seiner Teamkollegen – in den ersten 60 Minuten immer wieder ab, war nicht bissig genug in den Zweikämpfen und konnte neben seinen Torbeteiligungen kaum spielerische Glanzpunkte setzen.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    © IMAGO/Bruno de Carvalho

    Eine Partie, die symptomatisch ist für Brandts Spielweise: Er taucht phasenweise ab, lässt die Schultern auch mal hängen, kann aber mit wenigen Aktionen ein Spiel entscheiden. Das amerikanische Portal “SB Nation” fasste Brandts Leistung von Lissabon treffend zusammen: “Nicht sein bestes Spiel, aber er lieferte zwei Assists und das macht den Unterschied”. Der Blondschopf als kreatives Genie, dem immer wieder mangelhafte Körpersprache vorgeworfen wird – in dieser Hinsicht ist Mittelfeldspieler Brandt eben eher ein Mesut Özil als ein Bastian Schweinsteiger.Wird Brandts Wert verkannt?Trotz seiner Funktion als Dortmunder Vize-Kapitän ist Brandt kein klassischer Führungsspieler, der durch Aggressivität oder Zweikampfhärte auffällt. Seine Stärken liegen in seiner Kreativität, dem Spielwitz und seinen fantastischen technischen Fähigkeiten.In einer funktionierenden Mannschaft kann er als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff brillieren, doch in einer verunsicherten Truppe wie dem aktuellen BVB gerät seine unkonstante Spielweise schnell in den Fokus der Kritik.Sein Einfluss auf das Dortmunder Offensivspiel bleibt dennoch unbestritten. Seit seinem Wechsel 2019 von Bayer Leverkusen hat er in 244 Pflichtspielen 44 Tore erzielt und 60 weitere vorbereitet. Gerade in der vergangenen Saison war er mit zehn Toren und 16 Assists in 47 Spielen einer der wenigen Lichtblicke bei Schwarzgelb.Kritiker wie Matthäus wünschen sich von Brandt mehr Konstanz und eine dominantere Rolle, doch das entspricht nicht seinem Stil. Seine Leistung gegen Sporting zeigt dennoch, dass er auch in kritischen Momenten liefern kann – wenn er das richtige Umfeld hat.
    Die Kritik von Matthäus greift zu kurzDie Kritik an Brandt ist nicht unbegründet, aber sie greift zu kurz. Er ist kein Mentalitätsspieler wie Emre Can oder ein eiskalter Vollstrecker wie Guirassy. Doch seine Qualitäten im Spielaufbau und seine Spontanität unter Gegnerdruck sind für Dortmunds Offensivspiel unersetzlich.Sollte es Niko Kovac gelingen, dem BVB wieder Stabilität zu verleihen, könnte Brandt erneut aufblühen. Der Sieg in Lissabon war ein erster Schritt in diese Richtung. Es bleibt abzuwarten, ob Brandt aus der aktuellen Kritik die richtigen Schlüsse zieht – und ob er seinen Kritikern beweisen kann, dass er weit mehr ist als ein ewiges Talent.Verwendete Quellen

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