Schlagwort: Joshua Kimmich

  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage


    Champions-League-Achtelfinale

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Aktualisiert am 06.03.2025 – 13:26 UhrLesedauer: 4 Min.

    Bayern München - Bayer LeverkusenVergrößern des Bildes

    Der Anführer und Mann des großen Bayern-Abends: Harry Kane. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

    Mia san wieder da. Die Bayern brechen den Alonso-Fluch und rücken gegen Leverkusen die Kräfteverhältnisse zurecht. Kane ist auf einer Mission, Neuer fällt verletzt aus, Kimmich positioniert sich.

    Nach dem größten und eindrucksvollsten Sieg der Saison verkniffen sich die stolzen Bayern-Stars um den imposanten Anführer Harry Kane überzogenes Triumphgehabe. Trotzdem war nach dem mächtigen 3:0-Statement gegen den nationalen Rivalen Bayer Leverkusen in der Champions League nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören, wie sehr die Münchner gerade auch für ihr Ego diesen Fußball-Abend gebraucht haben.

    Frei nach dem Vereinsmotto: Mia san wieder da! 87 Tage vor dem Endspiel in der eigenen Arena unterfütterte Trainer Vincent Kompany mit seinem Team um Doppelpacker Kane und den 2:0-Torschützen Jamal Musiala, dass der ausgerufene “Titel dahoam” nicht nur Wunschdenken ist, sondern 13 Jahre nach der bitteren Finalniederlage in der Allianz Arena gegen den FC Chelsea wirklich in Erfüllung gehen könnte.

    “Der Druck war da – und wir sind rausgekommen mit der richtigen Intensität, mit dem richtigen Fokus”, frohlockte Kane. “Die Hälfte des Jobs ist erledigt.” Aber auch nicht mehr, wie der 31-jährige Engländer eindringlich wissen ließ.

    Sechsmal nacheinander hatten die Bayern nicht gegen Bayer gewonnen. “Das hatten wir alle im Kopf”, sagte Joshua Kimmich: “Es ging viel um die Duelle – und da hat man schon gemerkt, dass wir da waren, dass wir griffig waren.” Der verflixte Fluch gegen Leverkusens Meister-Coach Xabi Alonso ist beendet. Und ein Viertelfinale, wahrscheinlich gegen Inter Mailand, ist vorgezeichnet.

    Erstmals zerschellten Alonsos Taktik-Kniffe und Personalentscheidungen komplett an Kompanys galligem Ensemble. “Ruhig bleiben”, verordnete der Belgier trotzdem. “Wir reden nicht vom technischen K.o.”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach der Machtdemonstration. “Wir wollen nicht überziehen und sagen, wir haben alles zurechtgerückt. Es war ein wichtiger Schritt. Aber den zweiten müssen wir am Dienstag gehen. Es wird nochmal ein heißer Ritt.”

    Mentalität, Intensität, Aggressivität, zweite Bälle, Schlüsselmomente und Fehlervermeidung – in allen Punkten waren die Bayern besser. Kapitulieren aber mochte beim abgewatschten Double-Gewinner weder Coach Alonso (“Es ist nicht vorbei, bis es nicht vorbei ist”) noch der mächtig angefressene Anführer Granit Xhaka: “Wir werden nicht aufgeben. Wenn wir in Führung gehen im Rückspiel, kann alles passieren.” Im Fußball sei schon so vieles passiert.

    Direkt nach dem Schlusspfiff war Bayern-Stratege Kimmich darum auch “ein bisschen sauer, dass wir nicht noch ein Tor mehr gemacht haben”. Nach der Gelb-Roten Karte für den 62 Minuten lang irrlichternden Bayer-Verteidiger Nordi Mukiele war das in Überzahl mehrmals drin, zuletzt in der Nachspielzeit beim Lattenschuss von João Palhinha.

    “Mit einem vierten Tor wäre es nahezu entschieden gewesen. Drei Tore kann man schon aufholen”, meinte Kimmich. Der 30-Jährige stand nach dem Spiel in den Stadion-Katakomben im Fokus. Er demonstrierte nach einem Spiel Pause wegen einer Sehnenreizung seinen Wert als Führungskraft und empfahl sich für einen neuen Millionen-Vertrag, den ihm Sportvorstand Eberl auch geben will.



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Champions League: FC Bayern setzt gegen Leverkusen auf

    Champions League: FC Bayern setzt gegen Leverkusen auf


    Stand: 04.03.2025 18:08 Uhr

    Der FC Bayern kann beim Champions-League-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen auf Joshua Kimmich setzen. Trainer Vincent Kompany betont zudem die Bedeutung der Allianz Arena beim Ziel, Leverkusen in diesem wichtigen Duell endlich zu schlagen.

    Die beste Nachricht für alle, die es mit dem FC Bayern halten, gab es schon gegen 14 Uhr. Joshua Kimmich, der den Münchnern zuletzt verletzt gefehlt hatte, war im öffentlichen Mannschaftstraining zugegen – und machte dort einen guten Eindruck: Er rannte, er grätschte, lachte und dürfte, wenn alles gut läuft, auch bei dem wichtigen Champions-League-Duell mit Bayer Leverkusen am Mittwoch in der Startelf stehen.

    Kompany über Kimmichs Fitness: “Immer bei 100 Prozent”

    “Für dieses Spiel bist du immer bei hundert Prozent”, erklärte Coach Vincent Kompany auf die Frage nach Kimmichs Gesundheitszustand. Körperlich ist Kimmich also stabil. Was die mentale Verfassung des Mittelfeldspielers angeht, gab es von Kompany keine Einblicke. Zu den andauernden Vertragsverhandlungen, die mit dem öffentlich gewordenen Rückzug des Vertragsangebotes weitere Wendungen bot, wurde Kompany nicht befragt. Keine Info über angebliche Gespräche am Wochenende, nichts über die Spekulationen von Lothar Matthäus, Kimmichs Gehalt solle eingespart werden, um Florian Wirtz vom kommenden Gegner Leverkusen im Sommer loszueisen.

    Kompany hätte wohl ohnehin genau das betont, was er stets herunterbetet, wenn die Wogen an der Säbener Straße wieder so hochschlagen, dass sie selbst ein Champions-League-Achtelfinale überschatten, das wesentlich über Wohl und Wehe dieser Saison entscheiden wird: Entscheidend ist nur das nächste Spiel. Speziell, wenn es von so einer großen Bedeutung ist.

    Kompany: “Kein Bock, darauf zu antworten”

    Das merkte man auch an einer anderen Stelle. Gefragt, was die beiden Wunderkinder des deutschen Fußballs – Jamal Musiala und Florian Wirtz, die sich am Mittwoch gegenüberstehen werden – voneinander lernen könnten, begann Kompany einen wenig motivierten Monolog und unterbrach sich dann selbst: “Vielleicht merken Sie es schon, ich habe eigentlich keinen Bock, auf diese Frage zu antworten”, sagte Kompany mit einem breiten Grinsen, “deswegen höre ich jetzt auch auf.”

    Leverkusen-Duell: Kompanys bislang größtes Spiel

    Viel wichtiger ist dieses Duell. Das Achtelfinale, das maßgeblich einen großen Einfluss darauf haben wird, wie Kompanys erste Saison in München bewertet werden wird. Ein bedeutendes Spiel, was die Tür zum Weg zu einem historischen Finale dahoam 2.0 weit öffnen könnte. Das Champions-League-Duell gegen Leverkusen ist das größte Spiel in der noch jungen Trainerkarriere des Vincent Kompany.

    Allianz Arena als Schlüssel: Kompany setzt auf Heimvorteil

    Und für dieses Spiel hofft er auf einen ganz besonderen Faktor, den die Münchner ihr eigen nennen: die Allianz Arena: “Wir spielen zu Hause. Das ist eine eigene Mentalität. Wenn wir zu Hause sind, sind wir zu Hause. Das sind Faktoren, die eine Rolle spielen. Wir dürfen natürlich nie aus den Augen verlieren, dass es auch zwei Spiele gibt. Aber unser Ziel ist es, das Beste zu bringen, was wir können.”

    Auch deshalb wollte der sonst so analytische Trainer nicht vorab über Taktik sprechen, über das Duell mit Alonso – eigentlich wollte er, so wirkte es, gar nicht sprechen, sondern sich nur auf dieses Spiel vorbereiten. Denn Leverkusen verlangt München viel ab. Das merkte man zuletzt beim 0:0 in der Bundesliga, als die Münchner nur zwei Mal in Richtung Tor schossen. So selten, wie noch nie zuvor, seitdem die Statistik erhoben wird.

    Pavlovic fällt aus – Goretzka wohl neben Kimmich

    Wird es wieder dazukommen? Die sonst so aggressiv pressenden Bayern, eingeschnürt in der eigenen Hälfte? “Wir haben kein Problem, wenn wir mal tief verteidigen müssen, aber die anderen sollen sich das auch verdienen”, sagte Kompany. Dieses ungewohnte Bild, die Münchner zurückgedrängt in den eigenen Strafraum, hat man in der heimischen Arena tatsächlich noch nie erlebt.

    Und auf diesen Vorteil hofft Kompany: “Wir spielen zu Hause und da kann immer etwas ganz Besonderes passieren.” Dabei dürfte helfen, dass er mit Kimmich seinen Mittelfeldregisseur auf dem Feld zur Verfügung hat. An dessen Seite wird wohl sein altvertrauter Partner Leon Goretzka stehen, schließlich muss Aleksandar Pavlovic erneut passen. Goretzka und Kimmich haben gemeinsam viele Europapokal-Schlachten geschlagen. Die Bedeutung der Partie und die hohen Wogen, die derzeit an der Säbener Straße wiegen, dürften für sie zumindest während dieser 90 Minuten in den Hintergrund treten.

    Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.

    Quelle: BR24Sport 04.03.2025 – 18:30 Uhr



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  • Bayern wachsen ohne Kimmich: «Es brennt» vor Leverkusen

    Bayern wachsen ohne Kimmich: «Es brennt» vor Leverkusen


    Wichtiges 3:1 in Stuttgart

    Bayern wachsen ohne Kimmich: “Es brennt” vor Leverkusen

    Aktualisiert am 02.03.2025 – 11:48 UhrLesedauer: 3 Min.

    VfB Stuttgart - Bayern MünchenVergrößern des Bildes

    Großer Druck: Vincent Kompany erlebt gerade ganz wichtige Saisonwochen. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)

    Der Bayern-Sieg in Stuttgart sendet vielfältige Signale – im Meisterkampf, vor dem Leverkusen-Kracher und beim Probelauf ohne den Mittelfeldchef. Beim Trainer entladen sich Emotionen.

    Der völlig losgelöste Jubelsprint von Trainer Vincent Kompany nach dem dritten Bayern-Tor in Stuttgart sagte viel mehr aus als alle Worte nach dem Spiel. Der emotionale Ausbruch des sanften Riesen aus Belgien beim 3:1 (1:1) des Bundesliga-Primus” offenbarte in eindrucksvollen Bildern den immensen Druck, der auf dem Münchner Fußball-Kessel ist.

    Gleich in dreifacher Hinsicht war der hart erarbeitete und erzwungene Erfolg im Bundesliga-Südgipfel wichtig. Er bedeutete einen weiteren großen Schritt zum 34. Meistertitel. Dazu schaffte er ein richtig gutes Gefühl für die Champions-League-Kraftprobe mit dem neuen nationalen Rivalen Bayer Leverkusen.

    Und drittens zeigte der Auftritt beim Vizemeister der Vorsaison, dass Kompanys Gruppe nicht nur ohne eine Führungsfigur wie Joshua Kimmich abliefern kann, sondern sich von einer möglichen Wende im Poker der Münchner Vereinsbosse mit dem Bayern-Kapitän in spe nicht zerreißen und vom Teamerfolg ablenken lässt. “Wir sind gewachsen in diesem Spiel”, lautete Kompanys zentraler Satz.

    Seinen so noch nicht gesehenen Sturmlauf auf den Rasen nach dem Last-Minute-Tor von Kingsley Coman nannte der 38-Jährige “einfach Emotion”. Es brach einfach aus ihm heraus. “Keine Ahnung: Ich war an der Seitenlinie – und auf einmal an der Eckfahne.”

    Auch Sportvorstand Max Eberl stach die Szene als Beobachter auf der Stadion-Tribüne ins Auge. Und er interpretierte sie als ein ganz wichtiges Zeichen in vorentscheidenden Saisonwochen. “Als Gruppe stehen wir zusammen. Das ist die Basis für jeden Erfolg – auf und neben dem Platz”, verkündete Eberl.

    Leverkusen kann kommen, verkündete Kompany mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Münchner Arena: “Es brennt, wir wollen diese Spiele spielen!” Kapitän Manuel Neuer sprach in Stuttgart von einem “erwachsener” gewordenen Bayern-Ensemble. “Die Team-Mechanismen funktionieren gut.” Auch ein 0:1-Rückstand wurde mental robust gemanagt.

    Und es ging eben auch ohne Kimmich. Es war ein Probelauf in der Gegenwart, der zur Bayern-Zukunft werden könnte. Der Knall des laut Medienberichten vom Münchner Aufsichtsrat um Ehrenpräsident Uli Hoeneß zurückgezogenen Vertragsangebotes an den Nationalspieler hallt nach. Der Gesprächsfaden der Verantwortlichen um Eberl mit Kimmich ist trotzdem nicht abgerissen.

    Sportdirektor Christoph Freund sprach von einer “sehr zeitnahen” Entscheidung. Geht der Mittelfeldchef im Sommer nach zehn Bayern-Jahren ablösefrei? Oder verlängert er doch noch, wenn das Gehalt stimmt?

    “Es steht generell keiner über dem Verein”, verdeutlichte Eberl. “Und wenn ein Spieler sich anders entscheidet, dann wird es auch weitergehen beim FC Bayern.” Aber an diesem Punkt sei man noch nicht: “Wir sprechen!” Eberl sagte außerdem: “Im Verein wissen wir alle, was wir an Joshua haben.”

    Ein klares Bekenntnis zum FC Bayern – wie es Jungstar Jamal Musiala schon frühzeitig in den Verhandlungen intern gab – möchten einige Bosse auch von Kimmich hören. Neuer sieht freilich immer noch Zeit für eine Einigung. Der Poker ist auch im Team mehr als ein Tuschelthema. “Jo ist nicht der normalste Spieler, den es gibt. Er ist schon lange in unserer Mannschaft. Er ist ein wichtiger Faktor”, bemerkte der Teamsenior zu Kimmichs Teambedeutung.



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  • FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht

    FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht


    Der FC Bayern gewinnt das Topspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 4:0. Gleich mehrere Stars verdienen sich gute Noten. Die Einzelkritik.

    Aus München berichtet Julian Buhl

    “Ich sage mal so: In der Saisonphase jetzt geht es nur um nackte Ergebnisse, aber du hast auch ein Gespür und du willst ja eigentlich nach Hause gehen und sagen: Boah, heute waren wir wieder gut”, sagte Thomas Müller beim Streamingdienst DAZN. Er durfte von Anfang an anstelle von Harry Kane ran.

    Die Leistung der Mannschaft mache ihn stolz, betonte Bayerns Sportvorstand Max Eberl: “Wir haben doch in der letzten Woche das ein oder andere um uns herum gehört. Wir sind ruhig geblieben, wir haben uns auf das fokussiert, was wir erreichen wollten, nämlich den Tabellendritten der deutschen Bundesliga zu Hause zu schlagen. Und das haben wir getan.”

    Von Beginn an war der FC Bayern am Drücker. Die zunächst gefährlich aufspielenden Frankfurter kamen nur selten vor das Tor von Manuel Neuer. “Wir wussten, dass es ein sehr ambitionierter Monat wird, der Februar. Den haben wir mit Resultaten gezogen, heute mit einer eindrucksvollen Leistung”, sagte Eberl.

    Immerhin hat der FC Bayern unter der Woche Pause. Aber allzu viele Tage bis zum nächsten Spiel sind es nicht. Denn schon am Freitag steht die Partie gegen den VfB Stuttgart an.



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    FAQ: FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht

    1. Was bedeutet die Überschrift "FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht"?

    Die Überschrift deutet darauf hin, dass der FC Bayern München ein Spiel gegen die Eintracht Frankfurt (SGE) gewonnen hat, jedoch ein bestimmter Spieler in dieser Partie unter den Erwartungen geblieben ist.

    2. Wer sind die SGE und FC Bayern?

    • FC Bayern München: Ein professioneller Fußballverein aus München, einer der erfolgreichsten in Deutschland und Europa.
    • SGE (Eintracht Frankfurt): Ein weiterer deutscher Fußballverein, der in Frankfurt ansässig ist und in der Bundesliga spielt.

    3. Wie ist das Spiel verlaufen?

    Informationen über den Spielverlauf (Tore, besondere Ereignisse, Spielstatistiken) sind nötig, um eine detaillierte Antwort zu geben.

    4. Welcher Spieler hat enttäuscht?

    Die Nachricht verweist auf einen Spieler, der nicht die erwartete Leistung erbracht hat. Weitere Informationen und Analysen zu diesem Spieler sind notwendig, um spezifische Details zu nennen.

    5. Warum könnte dieser Spieler enttäuscht haben?

    Mögliche Gründe könnten mangelnde Form, Verletzungen, taktische Entscheidungen des Trainers oder andere Umstände gewesen sein.

    6. Hat der enttäuschte Spieler schon in vorherigen Spielen gut gespielt?

    Informationen zu den vorherigen Leistungen dieses Spielers können helfen zu verstehen, warum diese spezifische Leistung enttäuschend war.

    7. Was sagen Trainer und Experten über das Spiel?

    Trainerkommentare sowie Analysen von Fußballexperten könnten interessante Einblicke geben und die Leistung des Spieler, der enttäuscht hat, bewerten.

    8. Wie geht es für den FC Bayern und die SGE nach diesem Spiel weiter?

    Nach dem Spiel werden beide Teams wahrscheinlich ihre nächsten Spiele und Herausforderungen in der Bundesliga oder weiteren Wettbewerben (z.B. DFB-Pokal, Champions League) besprechen.

    9. Gibt es Statistiken oder Highlights vom Spiel?

    Die offiziellen Bundesliga-Statistiken, Spiel-Highlights und Spielerbewertungen bieten eine gute Übersicht über das Spielgeschehen.

    10. Wo kann ich mehr Informationen über die nächste Begegnung der beiden Teams finden?

    Aktuelle Nachrichten auf Sportwebseiten, der Vereinswebsite oder Fußballportalen sind gute Anlaufstellen für Informationen zu kommenden Spielen und Begegnungen.

    Zusammenfassung

    Dieser FAQ-Guide bietet eine kurze Übersicht über das Thema "FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht." Für genauere Informationen zu spezifischen Fragen sollten aktuelle Sportnachrichten und Analysen konsultiert werden.

  • Gegen Frankfurt verletzt raus: FC Bayern verkündet

    Gegen Frankfurt verletzt raus: FC Bayern verkündet



    Gegen Frankfurt verletzt raus

    FC Bayern verkündet Diagnose für Joshua Kimmich

    Zum ersten Mal in der laufenden Saison verpasst Joshua Kimmich in der laufenden Saison Bundesliga-Minuten, weil er im Spiel seines FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt verletzt vom Platz muss. Der Zeitpunkt für eine Verletzung könnte schlechter kaum sein. Nun verkündet sein Klub die Diagnose.

    Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich muss beim FC Bayern München “vorerst kürzertreten”. Am Tag nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung beim 4:0-Bundesligaerfolg des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen Eintracht Frankfurt wegen Muskelbeschwerden im hinteren, linken Oberschenkel gab der Verein die Diagnose bekannt. Kimmich laboriere an einer Sehnenreizung. Eine Prognose, ob oder wie lange der 30-Jährige ausfällt, gab es vom FC Bayern nicht.

    Der Bundesliga-Tabellenführer ist am Freitag beim Tabellensiebten VfB Stuttgart zu Gast. Natürlich würde Vielspieler Kimmich, der durch seine Auswechslung in der 43. Minute des Frankfurt-Spiels erstmals in dieser Saison Bayern-Minuten verpasste, auch gerne gegen die Schwaben auflaufen.

    Deutlich wichtiger aber ist das Mitwirken des Mittelfeldleaders wenige Tage später im Achtelfinale der Champions League. Dort sind die Münchner am 5. März Gastgeber für Doublesieger Bayer Leverkusen. Das Rückspiel findet sechs Tage später im Rheinland statt.

    Kane denkt: “Das passt!”

    Beim nach seinem Tor zum 3:0 in der Schlussphase ebenfalls ausgewechselten Offensivspieler Jamal Musiala hatten die Münchner bereits nach dem Spiel Entwarnung gegeben und von einer “Vorsichtsmaßnahme” gesprochen. Torjäger Harry Kane war nach einer Einblutung in der Wade gegen Frankfurt erst als Joker gekommen und fühlt sich wieder fit. “Wir haben fünf Tage bis zum Spiel am Freitag. Ich denke, das passt”, sagte der Engländer.

    Kimmich war bereits angeschlagen in das Spiel gegen die Eintracht gegangen. “Er hat alles gespielt. Jo ist auch nicht wie jeder. Er hat das Vermögen, immer zu leisten”, sagte Trainer Vincent Kompany. Der Belgier hofft, dass Kimmich als Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld schnellstmöglich wieder fit ist.

    Nach der Auswechslung des DFB-Kapitäns war Leon Goretzka in die Partie gekommen und hatte zusammen mit Aleksandar Pavlovic im defensiven Mittelfeld gespielt. Diese wäre auch die naheliegende Variante im Falle eines Kimmich-Ausfalls. Goretzka überzeugte zuletzt in der Bayern-Zentrale.



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    FAQ: Gegen Frankfurt verletzt raus – FC Bayern verkündet

    Frage 1: Welche Spieler sind verletzt?
    Antwort: Der FC Bayern hat bekannt gegeben, dass mehrere Spieler aufgrund von Verletzungen im Spiel gegen Eintracht Frankfurt ausfallen werden. Eine genaue Liste der betroffenen Spieler wird in der Regel in offiziellen Mitteilungen oder während der Pressekonferenz des Trainers veröffentlicht.

    Frage 2: Wie schwerwiegend sind die Verletzungen?
    Antwort: Die Schwere der Verletzungen wird oft von den medizinischen Betreuern des Vereins beurteilt. In der Regel gibt der Verein Informationen zu den Prognosen und der voraussichtlichen Dauer der Abwesenheit. Es ist ratsam, die offiziellen Kanäle des FC Bayern zu verfolgen, um aktuelle Updates zu erhalten.

    Frage 3: Wer wird die verletzten Spieler ersetzen?
    Antwort: Trainer und Teammanager werden in der Regel Spieler aus dem Kader oder der U-Mannschaft auswählen, um die verletzten Spieler zu ersetzen. In Pressekonferenzen oder Vorberichten zum nächsten Spiel werden oft Informationen zu möglichen Ersatzspielern gegeben.

    Frage 4: Wie beeinflusst die Verletzungsmisere die kommenden Spiele?
    Antwort: Verletzungen können insbesondere in einer langen Saison eine Herausforderung für die Strategie und Leistung des Teams darstellen. Der Trainer muss möglicherweise die Taktik anpassen und das Team rotieren, um die Belastung auf den verbleibenden Spielern zu verteilen.

    Frage 5: Gibt es einen Zeitplan für die Rückkehr der verletzten Spieler?
    Antwort: In der Regel gibt der Verein eine Einschätzung zur Rückkehrzeit bekannt, die auf den Ergebnissen medizinischer Untersuchungen basiert. Dies kann von Spieler zu Spieler variieren und wird regelmäßig aktualisiert.

    Frage 6: Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben?
    Antwort: Fans können die offizielle Webseite des FC Bayern, die Social-Media-Kanäle und Pressemitteilungen verfolgen, um aktuelle Informationen über Verletzungen, Spielergeschichte und Kaderneuigkeiten zu erhalten.

    Frage 7: Wie hat sich die Mannschaft bisher in dieser Saison geschlagen?
    Antwort: Der FC Bayern hat in der aktuellen Saison unterschiedliche Leistungen gezeigt. Statistiken, Spielberichte und Analysen sind auf der offiziellen Webseite und in Sportberichten verfügbar, um einen Überblick über die bisherige Saison zu erhalten.

    Frage 8: Welche Auswirkungen hat die Verletzungsproblematik auf die Meisterschaftschancen des FC Bayern?
    Antwort: Verletzungen können die Leistung und die Ergebnisse eines Teams beeinflussen. Fans und Experten beobachten, wie sich die Abwesenheit von Schlüsselspielern auf die Gesamtleistung im Laufe der Saison auswirkt, was auch die Meisterschaftschancen betreffen könnte.

    Für weitere Informationen und die neuesten Updates sollten Fans stets die offiziellen Ankündigungen des FC Bayern beachten.

  • Sorge um Kimmich: «Er geht nicht gerne vom Platz»

    Sorge um Kimmich: «Er geht nicht gerne vom Platz»


    Der FC Bayern München muss anderthalb Wochen vor dem deutschen Achtelfinal-Duell in der Champions League gegen Bayer Leverkusen einen Ausfall von Joshua Kimmich befürchten. Der Nationalmannschaftskapitän musste beim 4:0 des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in der 43. Minute ausgewechselt werden.

    «Jo ist schon angeschlagen ins Spiel gegangen. Er ist bei der Untersuchung», berichtete Sportvorstand Max Eberl nach dem Heimspiel beim Streamingdienst DAZN. Er hoffe, dass es nichts Schlimmes sei. «Jo geht nicht gerne vom Platz», ergänzte Eberl. Nach seinem Tor zum 3:0 in der Schlussphase verließ auch Nationalspieler Jamal Musiala humpelnd den Platz. Hier sprach Eberl von «einer Vorsichtsmaßnahme». Der 21-jährige Musiala sollte also nicht ausfallen.

    «Vorsichtsmaßnahme» bei Musiala

    Kimmich, der sich kurz vor der Halbzeitpause auf den Boden setzte und behandelt wurde, unternahm nicht einmal mehr den Versuch, sich in die Pause zu retten. Für ihn kam Leon Goretzka in die Partie.

    Ein längerer Ausfall von Kimmich würde den Rekordmeister gerade im brisanten Königsklassen-Duell mit Doublesieger Leverkusen hart treffen. Der unter Trainer Vincent Kompany unangefochtene Mittelfeldchef verpasste in dieser Saison noch keine Pflichtspielminute beim FC Bayern. Beim Treffer zum 1:0-Pausenstand durch Michael Olise war Kimmich schon in den Katakomben.

    Im Achtelfinale der Champions League erwarten die Münchner am Aschermittwoch Bayer Leverkusen zum Hinspiel. Sechs Tage später steht das Rückspiel am Rhein an.



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  • FC Bayern in Sorge um Kimmich

    FC Bayern in Sorge um Kimmich


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    FC Bayern in Sorge um Kimmich

    Bundesliga

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  • Bayern trifft auf Bayer – Ex-Profi prophezeit Chance

    Bayern trifft auf Bayer – Ex-Profi prophezeit Chance


    Für den wankenden FC Bayern geht es im nächsten Duell der Champions League ausgerechnet gegen den “unbesiegbaren” Gegner. Ein ehemaliger Spieler ordnet ein.

    Auf dem Weg ins “Finale dahoam” steht der FC Bayern im Achtelfinale der Champions League vor einem Gipfeltreffen. Der Gegner heißt Bayer Leverkusen, doch mit dem haben die Bayern in der jüngeren Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. In sechs Spielen gegen Trainer Xabi Alonso konnten die Münchner kein einziges Mal gewinnen. In der aktuellen Saison gab es zwei Unentschieden in der Bundesliga und eine Niederlage im DFB-Pokal. Steht das Ende aller Titelträume in der “Königsklasse” bevor?

    Der frühere Nationaltorhüter René Adler sieht zumindest einen realistischen Erfolg aufseiten der Leverkusener: “Die Chance war noch nie so groß, die Bayern in ihrem eigenen Wettbewerb zu schlagen”, sagt er im Gespräch mit t-online. Das liege vorwiegend an der Energie des Meisters: “Bayer funktioniert als Kollektiv aktuell mehr.”

    Die Bayern und Leverkusen standen sich erst Mitte Februar in der Bundesliga gegenüber. Obwohl die Partie im 0:0-Unentschieden endete, dominierte die Werkself das Spielgeschehen. Die Münchner gaben in der ersten Hälfte nicht einen Torschuss ab. Während Experten die Bayern als “Außenseiter” betitelten, musste sich auch Kapitän Manuel Neuer nach der Partie eingestehen: “Unsere Idealvorstellung sieht natürlich ganz anders aus. Aber was wir heute nach vorn nicht gebracht haben, haben wir defensiv auf den Platz gebracht.”

    Im Achtelfinale wird eine stabile Bayern-Defensive aber allein nicht reichen, ist sich Adler sicher. “Du musst aktiv sein und alles reinwerfen”, fordert der 40-Jährige den deutschen Rekordmeister. “Aktuell geht bei den Bayern nichts so leicht von der Hand, wie noch zu Beginn der Saison. Du musst dir alles erkämpfen.” Die Zeit, in der die Bayern ein Spiel nach dem anderen ohne Gegentor gewinnen – wie es im Herbst der Fall war –, ist vorbei.

    So stolperte der FC Bayern in der Champions League gleich mehrfach. In Birmingham (gegen Aston Villa) und in Rotterdam (gegen Feyenoord) setzte es überraschende Niederlagen. Im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow zitterte sich Bayern in der eigenen Allianz Arena mit dem Ausgleichstreffer erst kurz vor Schluss ins Achtelfinale (1:1).

    Nun wartet das deutsche Duell gegen Leverkusen. In der Champions League qualifizierte sich die Werkself souverän mit fünf Siegen aus acht Spielen direkt fürs Achtelfinale, hat einen konditionellen Vorteil.

    Dass sich die beiden Teams nun gegenüberstehen, habe Adler bereits kommen sehen, sagte zwar: “Der Respekt auf beiden Seiten ist da”, sein Tipp aber geht klar nach Leverkusen. “Auch das Glück ist mitentscheidend.”

    Die Reaktionen der Klubs auf das Los fielen dabei unterschiedlich aus. Bayerns Routinier Thomas Müller witzelte bereits nach der Auslosung: “Leverkusen ist ja ganz klar der Favorit und wir als absolut krasser Außenseiter wollen uns natürlich da beweisen, liebe Experten.” Bayern-Sportvorstand Max Eberl erinnerte an “spannende Duelle”, mahnte aber auch: “Wie schwer diese Aufgabe wird, haben wir dabei gesehen.”

    Leverkusens Sportchef Simon Rolfes sagte zur Auslosung: “Sicher eine Mannschaft, die wir gut kennen.” Der Gegner selbst kenne Leverkusen ebenso gut. “Das ist ein Achtelfinale auf hohem Niveau.” Das deutsche Duell startet am 5. März mit dem Hinspiel in München. Die Entscheidung um den Viertelfinal-Einzug fällt dann sechs Tage später in Leverkusen.



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