Schlagwort: Ist

  • Borussia Dortmund: Watzke-Paukenschlag – jetzt ist es raus!

    Borussia Dortmund: Watzke-Paukenschlag – jetzt ist es raus!


    Seit 20 Jahren führt er Borussia Dortmund, Ende dieses Jahres soll Schluss sein. Wie schwer Hans-Joachim Watzke das Loslassen fällt, hat sich schon mehrfach gezeigt. Öffentlich wie hinter den Kulissen mischt er noch immer fleißig mit.

    Ruhestand genießen? Bei Watzke kaum denkbar. Und so kommt nun ein Hammer raus, den viele bereits geahnt haben. Trotz des Rückzugs bei Borussia Dortmund bleibt er dem Fußball erhalten.

    Borussia Dortmund: Watzke kandidiert erneut

    Er steht auf dem Trainingsplatz, auf der Tribüne, vor den Mikrofonen, in der Geschäftsstelle. Auch wenn die Entscheidungsgewalt inzwischen bei Nachfolger Lars Ricken liegt: So richtig kauft man „Aki“ Watzke seinen Rückzug noch nicht ab. Noch immer ist er massiv beim BVB involviert. In der aktuellen Krise hat er sein Engagement eher weiter verschärft als gemindert.

    +++ Borussia Dortmund lange ohne Bensebaini? Kovac klärt auf +++

    Ende des Jahres soll dennoch Schluss sein. Beim BVB zumindest (hier die Details). Jetzt ist aber klar: So manches anderes Amt will der Dortmunder Sport-Geschäftsführer nicht aufgeben. Sonne, Strand und Sauerland werden sein Leben auch 2026 nicht prägen – stattdessen kandidiert er nun erneut für einen großen Posten.

    BVB-Boss will UEFA-Amt behalten

    Seit 2023 sitzt Watzke im UEFA-Exekutivkomitee, dem höchsten Gremium des europäischen Fußballverbandes. Am 3. April wird dort neu gewählt. Bereits jetzt ist die Kandidatenliste veröffentlicht worden. Und: Hans-Joachim Watzke steht erneut drauf. Für vier weitere Jahren will er sich in das Komitee wählen lassen. Und es könnte nicht sein einziger Job bleiben.

    Auch bei der DFL steht er als Mitglied und Sprecher des Präsidiums weit oben in der Hierarchie. Ohne Posten bei einem Profi-Klub ist eine erneute Kandidatur aber nicht möglich. Wie praktisch, dass die Neuwahlen des DFL-Präsidiums schon in diesem Herbst sind und damit kurz vor seinem BVB-Rückzug. Der Verdacht liegt nahe, dass das kein Zufall ist und er sich schnell noch in seinem Amt bestätigen lassen will.


    Mehr News:


    Und auch der DFB-Bundestag steht im September 2025 wieder an. Im deutschen Fußballverband ist Watzke derzeit Vize-Präsident. Steht er auch hier erneut zur Wahl? Ziemlich sicher wird man den Funktionär auch nach seinem Abschied aus dem BVB-Alltagsgeschäft weiter sehen. Denn selbst über eine Kandidatur für ein anderes Amt bei Borussia Dortmund wird bereits gemunkelt. Hier mehr dazu.



    Source link

  • Echter Fortschritt oder schwache Gegner – Wie weit ist der Kovač-BVB?

    Echter Fortschritt oder schwache Gegner – Wie weit ist der Kovač-BVB?


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Unter Niko Kovač stabilisiert sich der BVB zunehmend. Hat der Coach eine Trendwende geschafft oder von schwachen Gegnern profitiert?

    Hamburg/Dortmund – Borussia Dortmund hat am 24. Spieltag der Bundesliga im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli für eine Saisonpremiere gesorgt: Erstmals gelang den Schwarzgelben in der Liga, auf ein Erfolgserlebnis einen weiteren Sieg folgen zu lassen.

    Nach der 6:0-Gala gegen Union Berlin bot das 2:0 in Hamburg mit Ausnahme des sehenswerten Treffers von Matchwinner Karim Adeyemi (58.) eher fußballerische Hausmannskost, damit können sie beim BVB aber bestens leben. Zwar bleibt es bei Tabellenplatz zehn, den Anschluss an die Europapokalränge hat Dortmund unter Neu-Trainer Niko Kovač inzwischen aber herstellen können.

    BVB unter Niko Kovač in sechs Pflichtspielen viermal ohne Gegentor

    Der Chefcoach sammelt weiter Pluspunkte, lässt die Skeptiker, die seine Verpflichtung als Nachfolger von Nuri Şahin (und Interimscoach Mike Tullberg) kritisch gesehen hatten, nach und nach verstummen. Kovač hat nicht den Auftrag erhalten, den Fußball zu revolutionieren und an die „Vollgasveranstaltungen“ von Jürgen Klopp zu erinnern. Sondern der Kroate sollte die Mannschaft stabilisieren und ganz einfach Ergebnisse einfahren.

    Nach sechs Pflichtspielen liest sich die Zwischenbilanz gemessen am Krisenzustand des BVB vor Amtsantritt von Kovač ordentlich: Drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen stehen zu Buche, viermal schon blieb Dortmund dabei ohne Gegentreffer, zuletzt alleine dreimal am Stück. Das ist keine Selbstverständlichkeit für eine Mannschaft, die immer noch mehr Bundesliga-Tore kassiert hat als die beiden Gegner, die sie zuletzt besiegen konnte.

    „Ein seriöses Spiel“ reicht dem BVB auf St. Pauli

    Das 2:0 auf St. Pauli sticht dabei als erst dritter Auswärtssieg in der laufenden Bundesliga-Saison nicht weniger, aber anders hervor als das 6:0 gegen Union in der Vorwoche. Auf fremden Plätzen war der BVB zuvor nur bei einem torlosen Remis gegen Werder Bremen ohne ein Gegentor geblieben.

    Unter Niko Kovač erlebt Torhüter Gregor Kobel beim BVB vergleichsweise ruhige Arbeitstage.
    Unter Niko Kovač erlebt Torhüter Gregor Kobel beim BVB vergleichsweise ruhige Arbeitstage. © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

    „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht. Die erste Halbzeit war nicht so gut von uns, aber in der zweiten Halbzeit haben wir das ganze unter Kontrolle gehabt, zwei, drei gute Nadelstiche gesetzt, das hat gereicht“, schätzte Verteidiger Nico Schlotterbeck, wie üblich einer der besten beim BVB, gegenüber dem TV-Sender Sky ein.

    Experte Dietmar Hamann, der in der jüngeren Vergangenheit oft scharfzüngig über Dortmund richtete, nahm den Ball von Nationalspieler Schlotterbeck auf. „Er hat das Wort genutzt, dass ich zu oft bei den Dortmundern vermisse: seriös. Es war eine seriöse, professionelle Einstellung und Leistung. Sie haben ohne großes Aufheben das Spiel nach Hause gefahren. Mehr brauchst du gegen St. Pauli nicht“, sagte Hamann.

    Kein Top-Team besiegte St. Pauli im Vorbeigehen

    Fakt ist: St. Pauli hat nun vier Bundesliga-Partien am Stück verloren, stellt mit nur 18 Treffern den schwächsten Angriff der Liga. Fakt ist aber auch, dass sich die defensiv fast immer stabilen Hamburger kaum im Vorbeigehen besiegen lassen. Gegen den FC Bayern, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt, also die Top drei der Tabelle, waren die Kiezkicker jeweils mit einem Treffer Unterschied unterlegen.

    Gegen RB Leipzig punktete St. Pauli in der Hinrunde, mit dem VfB Stuttgart verlor auch schon ein Champions-League-Teilnehmer gegen den Aufsteiger. Auswärts bei den Hamburgern gewonnen zu haben, ohne dabei nah an die Leistungsgrenze gehen zu müssen, sollte dem BVB guttun.

    Kovač traf mit Dortmund auf machbare Gegner

    Keine Frage, der Spielplan hat Kovač in die Karten gespielt. Mit Stuttgart und Sporting in der Champions League ist Dortmund unter dem neuen Trainer nur auf zwei Gegner von höherer Güteklasse getroffen, ansonsten ging es mit dem VfL Bochum, Union und St. Pauli gegen Teams aus dem Tabellenkeller. Gegen den VfB setzte es zum Debüt von Kovač eine verdiente Heimniederlage, in 180 Minuten gegen Lissabon reichte eine gute Halbzeit, um die K.-o.-Runde für den BVB zu entscheiden.

    Dortmund ist aber schon viel zu oft über vermeintlich leichte Gegner gestolpert, als dass die ersten Erfolgserlebnisse unter Kovač in der Bundesliga völlig kleingeredet werden sollten. In vier von sechs Pflichtspielen ohne Gegentor geblieben zu sein, ist ungeachtet der Qualität der Gegner eine Hausnummer, auf der sich aufbauen lässt.

    Die Gefahr, dass zu schnell zu große Zufriedenheit aufkommt, scheint beim vergleichsweise nüchternen Berliner Kovač nicht gegeben. Auch die Mannschaft erweckt den Eindruck, dass der sprichwörtliche Groschen womöglich endlich gefallen ist. Andernfalls gäbe es im Hintergrund genügend Mahner.

    Sportchef Lars Ricken fordert beim BVB einen „Tunnelblick“

    „Wir müssen jetzt nicht komplett in Euphorie verfallen. Es geht darum, den Tunnelblick zu haben, die Scheuklappen aufzusetzen und auf uns zu schauen“, gab Sportchef Lars Ricken am Millerntor die Richtung mit Blick auf den Dienstagabend vor. Da geht es gegen den OSC Lille im Achtelfinale der Königsklasse.

    Bisher war die Champions League für den BVB eine Wohlfühloase inmitten der so problematischen Bundesliga-Saison. Diesmal nimmt Dortmund sogar Rückenwind aus den beiden Siegen mit. Gewissermaßen ist aber alles, was jetzt noch im Europapokal kommt, Bonus. Der klare Fokus muss darauf liegen, auch nächste Saison an einem internationalen Wettbewerb teilzunehmen.

    Platz vier und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation bleibt das Fernziel, das aber beim BVB aktuell gar nicht so erklärt im Visier ist. „Im Endeffekt geht es darum, Spiele zu gewinnen. Und dann gucken wir, was dabei rauskommt“, hielt sich Ricken in Hamburg bedeckt.

    Immerhin scheint der reine Krisenmodus für den Moment vorbei zu sein bei Borussia Dortmund.



    Source link

  • Bayer Leverkusen: München-Einsatz fraglich? So ist der

    Bayer Leverkusen: München-Einsatz fraglich? So ist der


    Mit fünf Neuen in der Startelf lief Leverkusen in Frankfurt zur Höchstform auf und siegte souverän 4:1.

    Erstmals stand der argentinische Winter-Neuzugang Alejo Sarco (19) im Kader, nicht dabei war allerdings Verteidiger Edmond Tapsoba (25).

    „Er hatte sich nicht wohlgefühlt“, sagte Trainer Xabi Alonso (43), der auf Nachfrage ergänzte, dass Tapsoba leichte Probleme im Oberschenkel plagen würden.

    Was bedeutet das für den Knaller in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und hier im Live-Ticker) beim FC Bayern?

    „Wir wollten kein Risiko eingehen und hoffen, dass er am Mittwoch fit ist“, erklärte Alonso.

    Alonso-Star auf 180!: Der Boniface-Zoff im Video

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild01.03.2025

    Für Tapsoba spielte Nordi Mukiele (27), der zum 2:0 traf. Einziger Makel seiner ansonsten guten Leistung war der Fehler vorm Frankfurter Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 durch Hugo Ekitiké.

    Den in der Liga gesperrten Piero Hincapie (23/5. Gelbe Karte) vertrat Mario Hermoso (29). Der Spanier lieferte eine Top-Leistung ab, verdiente sich die BILD-Note 1 und empfahl sich für einen Startelf-Einsatz in München.

    Da auch Hincapie in der Champions League wieder spielen darf, hätte Leverkusen-Trainer Alonso auf jeden Fall genug Optionen, sollte Tapsoba gegen die Bayern doch nicht einsatzfähig sein.



    Source link

  • Borussia Dortmund: Nach Sieg über St. Pauli – jetzt ist es tatsächlich passiert

    Borussia Dortmund: Nach Sieg über St. Pauli – jetzt ist es tatsächlich passiert


    Sind die schwarzen Tage und Wochen bei Borussia Dortmund vorbei? Nach einem spektakulären 6:0 gegen Union Berlin folgte für den BVB eine Woche später ein wichtiger Sieg beim FC St. Pauli.

    Der 2:0-Erfolg von Borussia Dortmund am Millerntor bedeutet auch gleichzeitig, dass der BVB es endlich geschafft hat, zwei Bundesliga-Siege hintereinander einzufahren. Das gelang dem Revierklub in dieser Saison noch gar nicht.

    Borussia Dortmund jubelt auf St. Pauli

    Es ist eine Achterbahnfahrt-Saison für Borussia Dortmund. Auf teils guten Leistungen folgen katastrophale Vorstellungen. Die BVB-Fans machen eine irre Spielzeit durch, wie es schon seit Jahren nicht mehr der Fall war. Doch jetzt könnte das alles ein Ende haben – allerdings in positiver Hinsicht.


    Auch interessant: St. Pauli – BVB: Stieler lässt Fans ausflippen – „Einfach eine Katastrophe“


    Zwei Siege in Folge konnten die Schwarzgelben in der Bundesliga nämlich bislang noch gar nicht einfahren. In neun Spielen ging Dortmund als Sieger vom Platz. Achtmal gab es danach je eine Niederlage oder ein Remis. Doch jetzt ist es endlich passiert. Zum ersten Mal konnte der BVB zwei Erfolge hintereinander holen.

    Nach dem 6:0-Sieg gegen Union Berlin holte die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac drei wichtige Punkte auf St. Pauli. Serhou Guirassy und Karim Adeyemi erzielten beim 2:0-Erfolg die beiden Tore.

    Gelingt die Wende?

    Zwei Siege hintereinander bedeuten für Borussia Dortmund jetzt noch lange nicht, dass die sportliche Wende gelungen ist. Es geht aber in die richtige Richtung. In den kommenden Wochen folgen dann starke Gegner aus der oberen Tabellenhälfte: Bayern München, Mainz 05 oder Freiburg. Besteht der BVB auch gegen diese Klubs, sieht es mit einem internationalen Platz richtig gut aus.


    Mehr Nachrichten für dich:


    Zwischendurch wird die Kovac-Elf aber auch in der Champions League gefordert sein. Dort geht es im Achtelfinale gegen den LOSC Lille aus Frankreich. Auch in der Königsklasse wollen die Dortmunder ihre Form bestätigen und so weit kommen, wie es möglich ist.



    Source link

  • „Das ist scheiße!“: Vierte Niederlage, wieder kein Tor – St. Pauli in der Krise

    „Das ist scheiße!“: Vierte Niederlage, wieder kein Tor – St. Pauli in der Krise


    Finstere Mienen, hängende Schultern, klare Worte. Nach der vierten Niederlage in Serie ist die Stimmung beim FC St. Pauli im Keller. Das 0:2 gegen Borussia Dortmund im eigenen Stadion war ein echter Tiefschlag – ein Wirkungstreffer. Denn schon wieder waren die Kiezkicker lange die bessere Mannschaft. Und schon wieder gelang der so wichtige Führungstreffer nicht. Und schon wieder blieben die Braun-Weißen ohne Tor. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze schmilzt, der Druck nimmt zu – und das ist den Spielern anzumerken. Dass die Konkurrenz ebenfalls verliert, ist allenfalls ein schwacher Trost.

    So niedergeschlagen, auch so leise, hat man Hauke Wahl nach einem Spiel dieser Saison selten erlebt. Der Abwehr-Routinier ist so etwas wie der Seismograph der Stimmungslage im Team, einer der oft auch in der Niederlage die guten Dinge nach vorne oder Kampfgeist und Zuversicht versprüht. Diesmal war das anders.

    Hauke Wahl konsterniert: „Tut einfach extrem weh“

    „Ich muss ehrlich sagen, dass es mir gerade echt schwerfällt, hier überhaupt irgendwas Positives mitzunehmen“, bekannte Wahl in den Katakomben des wieder einmal ausverkauften Millerntorstadions. Ja, in der ersten Halbzeit habe die Mannschaft mit den Fans im Rücken mal wieder gezeigt, was möglich ist, „aber ich bin ganz ehrlich, dass ich gerade ganz weit weg davon bin, irgendwas Positives mitzunehmen, weil einfach eine weitere Niederlage, die vierte jetzt in Folge und das tut einfach extrem weh“.

    Es war kein Zufall, sondern beschreibt das kollektive Gefühl, dass David Nemeth die gleichen Worte wählte. „Es tut extrem weh“, beschrieb der Innenverteidiger seine Gemütslage. „Vor allem nach der ersten Halbzeit kassieren wir einfach zu schnell das Tor.“ Und dann gleich noch eins. „Es hat uns das Genick gebrochen“, resümierte Wahl. Der BVB hatte aus wenig viel gemacht. „Wir reden über zwei Tore: Das eine Pingpong und das andere ist nach einer Ecke entstanden. Das kann nicht passieren.“

    St. Pauli startet stark, verpasst aber wieder mal die Führung

    Hinten nicht wach und konsequent genug – und das galt wiederholt auch vorne. Das war das eigentliche Problem des Spiels. St. Pauli war es, wie auch schon beim 0:2 in der Vorwoche in Mainz, trotz überlegener erster Halbzeit nicht gelungen, den Führungstreffer zu erzielen. Eine Führung ändert bekanntlich einiges. Und bei einem Rückstand haben die Kiezkicker Probleme. Oder wie es BVB-Trainer Niko Kovac nach der Partie formulierte. „Wenn Du das erste Tor heute schießt, bist Du auf der Siegerstraße. Das habe ich meinen Jungs auch gesagt.“

    Chancen waren ausreichend da. Elias Saad (3./7.), Jackson Irvine (14.), Noah Weißhaupt (25.) oder Wahl (34.) hatten Gelegenheiten, bei denen sie aber entweder den Ball um Zentimeter verpassten oder einfach nicht auf das Tor brachten. „In der ersten Hälfte haben wir unsere Gelegenheiten nicht genutzt“, wusste Keeper Nikola Vasilj um das Problem. „Und dann, ob unglücklich oder nicht, kriegen wir das Gegentor. Danach wurde es schwierig für uns. Am Ende des Tages haben sie ihre Gelegenheiten genutzt und wir unsere nicht.“ Und Saad haderte: „Wir probieren es ja  auch, aber irgendwie will der Ball nicht rein. Das letzte Stück Glück fehlt.“

    Elfer? Kiezkicker ärgern sich über Schiri-Entscheidungen

    Aufreger: In der 32. Minute war Weißhaupt im Duell mit Ramy Bensebaini, der den Wirbelwind klar festhielt, zu Boden gegangen. Nach Meinung des Gefoulten ein Elfmeter. Dafür, dass die Pfeife von Schiedsrichter Tobias Stieler stumm geblieben war und sich auch nicht der VAR eingeschaltet hatte, gab es in den Reihen der Kiezkicker nach dem Spiel wenig Verständnis.

    In der ersten Halbzeit hatten die Dortmunder, die vor einer Woche Union Berlin mit 6:0 zerlegt hatten, offensiv kaum stattgefunden, weil St. Pauli wie so oft überragend das eigene Tor verteidigt hatte. Vasilj war kaum geprüft. Die beste BVB-Chance hatte Adeyemi in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit als sein Schuss nur um Zentimeter am Pfosten vorbeirollte und die Gastgeber Glück hatten.

    Dortmunder Doppelschlag duch Guirassy und Adeyemi

    Das rächte sich nach der Pause. Die St. Paulianer hatten die zweite Halbzeit zu passiv begonnen, was den zunehmend drückenden Dortmundern Raum eröffnete, den er in den ersten 45 Minuten nicht gehabt hatte. Und prompt gingen die Dortmunder in Führung. Das 0:1 durch BVB-Torjäger Guirassy (14. Saisontor) war in mehrfacher Hinsicht ärgerlich. Zum einen hatte Nemeth den Ball im direkten Zweikampf nicht entscheidend klären können und der Stürmer den flippernden Ball eiskalt in die Maschen geschoben. Aber: Kurz vor der Szene hatte Guirassy Nemeth bei einer Flanke im Strafraum umgerissen. Nach Meinung der Hamburger ein klares Foul, dass gepfiffen hätte werden müssen.

    Der von Wahl angesprochene Genick-Brecher war dann das 0:2 durch Adeyemi (58.), bei dem St. Pauli nach einem eigenen und schlecht zu Ende gespielten Angriff in einen Konter gelaufen war. Adeyemi vernaschte zunächst Philipp Treu, der bei seinem Klärungsversuch schlecht aussah und ließ dann auch noch Eric Smith alt aussehen, bevor er eiskalt einschoss. Braun-weiße Einladung zum Tor dankend angenommen.

    Alexander Blessin ärgert sich über „dumme Tore“

    „Wir haben dumme Tore kassiert“, ärgerte sich Blessin. Darüber müsse man reden. Denn das war auch schon beim 0:2 in Mainz so, dass sich seine Mannschaft nicht gerade geschickt angestellt hatte bei den Gegentoren.

    Nach dem zweiten Gegentor wirkten die Kiezkicker sichtlich angeknockt. Sie hatten Probleme, wieder mehr Kontrolle und Rhythmus ins eigene Spiel mit Ball zu bringen, vieles blieb Stückwerk. Die Dortmunder spielten die Führung clever ins Ziel und die Partie verflachte.

    Was sich die St. Paulianer ankreiden lassen mussten: Es gab keine echte Schlussoffensive, keine finale Drangphase. Wirklich gefährlich war nur noch der Schuss des eingewechselten Danel Sinani, der BVB-Keeper Kobel zu einer der wenigen Paraden zwang (86.). Aber immerhin fielen die „Boys in Brown“ auch nicht auseinander und ließen sich abschießen, wie zuletzt Union.

    Gut für St. Pauli: Auch Bochum und Heidenheim verlieren

    Das Beste an diesem Nachmittag war aus St. Pauli-Sicht, dass Bochum und Heidenheim ebenfalls keine Punkte holten. „Wenn die auch verlieren, ist das gut für uns“, sagte Treu. „Aber darauf will ich gar nicht schauen. Ich will einfach meine Spiele gewinnen und mir gar keinen Stress machen, immer nach den Gegnern hinter uns zu schauen.“

    St. Pauli hat als Tabellen-15. nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Bochumer, denen vom Sportgericht der Sieg gegen Berlin zugesprochen worden war, und sechs Zähler vor Heidenheim. Vor ein paar Wochen war das Polster spürbar dicker.

    Das könnte Sie auch interessieren: St. Pauli-Noten gegen Dortmund: Ein Kiezkicker bekommt eine glatte Fünf

    Treu redete Klartext: „Wir sind mitten im Abstiegskampf und der wird auch bis zum Ende gehen, das wissen wir alle“, betonte der Außenverteidiger. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen, die schrumpft jetzt immer mehr. Das ist scheiße und jetzt geht’s weiter, um einfach Punkte zu holen.“ Und dann gelang es ihm sogar doch noch, in der Stunde der schmerzhaften Niederlage den Blick kämpferisch nach vorne zu richten: „Wir sind tagtäglich am Arbeiten. Wir müssen das Glück erzwingen. Und das wird auch kommen. Wir können das – und wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken.“



    Source link

  • AC Mailand: Gnadenlose Kritik aus Italien – „Joao Felix ist

    AC Mailand: Gnadenlose Kritik aus Italien – „Joao Felix ist


    Vernichtende Abrechnung!

    Die AC Mailand spielt eine Saison zum Vergessen – in der Liga steht der Vizemeister nur auf dem achten Platz, in der Champions League scheiterte man in den Playoffs. Am Donnerstagabend gab es den nächsten großen Dämpfer, in der Liga verlor man mit 1:2 in Bologna.

    Ein Spieler steht nach der Pleite im Fokus der Kritik: Ex-Wunderkind Joao Felix. Der Portugiese kam im Winter auf Leihbasis vom FC Chelsea und ist nach wenigen Wochen bei vielen Beobachtern von Milan bereits unten durch!



    Source link

  • BVB-Chef Lars Ricken in Hamburg: „Das ist einmalig“

    BVB-Chef Lars Ricken in Hamburg: „Das ist einmalig“


    Hamburg. Borussia Dortmund veranstaltet das Regionaltreffen der BVB-Fanclubs in Hamburg. Es geht dabei auch um die schwierige sportliche Lage.



    Source link

  • Einsatz von Dimitrios Giannoulis ist fraglich

    Einsatz von Dimitrios Giannoulis ist fraglich


    Vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr) steht hinter der Einsatzfähigkeit von Dimitrios Giannoulis ein Fragezeichen. Der Augsburger Linksverteidiger ist Stand Freitag angeschlagen.


    Noch besteht die Hoffnung, dass der 29-Jährige rechtzeitig bis zur letzten Partie des 24. Spieltags wieder hergestellt ist. Doch für den Fall, dass er ausfällt, muss Trainer Jess Thorup seine zuletzt erfolgreiche Elf umbauen.

    Wie schon beim torlosen Unentschieden gegen Mainz (21. Spieltag) würde dann wohl Cédric Zesiger auf die linke Schiene rücken, während hinten in der Dreierkette ein Platz für Keven Schlotterbeck frei würde. Mit Mads Pedersen und Henri Koudossou fehlen nämlich bereits zwei Kandidaten für die linke Seite sicher.

    Quelle: LigaInsider

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



    Source link
    Gerne! Bitte teile mir mit, zu welchem Thema du die FAQ erstellen möchtest.

  • Der größte Bulle ist noch da: Elefantenschieber Ricken

    Der größte Bulle ist noch da: Elefantenschieber Ricken



    Der größte Bulle ist noch da

    Elefantenschieber Ricken bekommt beim BVB heiße Füße

    Lars Ricken baut Borussia Dortmund um und löst Baustellen auf. Lange Zeit farblos, greift der Champions-League-Held von 1997 in diesen Wochen mit Personalentscheidungen und klaren Ansagen knallhart durch. Noch aber hat er seine Ziele nicht erreicht.

    Manchmal sieht sich Lars Ricken noch so, wie er in Übergröße auf einem mächtigen Betonpfeiler der Südtribüne abgebildet ist. Champions-League-Finale, 25 Meter vor dem Tor von Juventus Turin, der Kopf oben, Angelo Peruzzi zu weit draußen. “So wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, so habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer”, sagt Ricken. Nur, dass er damals jung war, stürmisch, mutig – inzwischen tritt er bei Borussia Dortmund die Schwelbrände aus und bekommt davon heiße Füße.

    Nach blassen ersten Amtsmonaten schärft er sein Profil. In der berüchtigten “Elefantenrunde” der BVB-Entscheider hat der 48-Jährige derart aufgeräumt, dass sie nicht mehr benötigt wird. Er entließ Trainer Nuri Şahin, er warf den Kaderplaner Sven Mislintat raus – und Ober-Boss Hans-Joachim Watzke wird im Herbst ausscheiden, woran Ricken auch seinen Anteil hat: Das frühere Idol der “Süd” wurde an Sebastian Kehl vorbei befördert und übernahm von Watzke die Sport-Geschäftsführung.

    Klare Ansagen und Lehrgeld-Momente

    Die monatlichen Treffen der meinungsstarken Entscheider waren stets mit Watzke, lange auch mit Michael Zorc und Matthias Sammer besetzt. Dort wurde festgelegt, von dort wurde anschließend nach unten kommuniziert. Auch den Berater Sammer hat Ricken eingefangen, indem er ihm nach einem allzu wüsten TV-Auftritt nahelegte, nicht mehr als Prime-Video-Experte für BVB-Spiele tätig zu sein. Diese kuriose Doppelrolle scheint aufgelöst.

    Alles gut? Nein. Noch nicht. Einige Lehrgeld-Momente gab es schließlich auch: An seinem ehemaligen Mitspieler Sahin beispielsweise hat Ricken viel zu lange festgehalten. Er hat sich die Wende so sehr herbeigewünscht, dass er übersah, was andere klar vor Augen hatten: dass sie nicht kommen würde.

    Hauch von Umschwung

    Zweites Beispiel – den lähmenden Machtkampf zwischen Mislintat und Kehl hat Ricken zwar zerschlagen. Das war notwendig. Jedoch: Als Mislintat gehen musste, existierte die Möglichkeit, Kehl ebenfalls freizustellen, quasi gar nicht. Denn der Vertrag mit dem Sportdirektor war trotz interner Unzufriedenheit mit der Kaderzusammenstellung kurz zuvor verlängert worden. Ricken hatte dafür auf der Mitgliederversammlung geworben – mit einer Kehrtwende hätte er sich selbst beschädigt.

    Andererseits hat er zwei “Elefanten” aus dem Weg geschoben. “Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist, und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen”, sagte er. “Getroffen”, auch bekannt als: von Ricken entlassen. Das sei “unbequem” gewesen, versicherte er, und er führte einen ganz normalen täglichen Austausch mit Kehl und Trainer Niko Kovac ein.

    Noch aber wacht der größte Elefantenbulle über der Herde. Intern hat Watzkes Wort auch in schlankerer Struktur weiter das größte Gewicht, aber er hält sich öffentlich auffällig zurück – und erleichtert es Ricken damit, seine Machtbasis zu festigen. Wenn am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) beim FC St. Pauli noch sportlich trittsichere Pfade erreicht werden und sich ein Hauch von Umschwung danach in eine Tendenz verfestigt, wäre Ricken wirklich führend. Doch die Kovac-Verpflichtung war aus der Not geboren: Sie könnte ihn schneller wieder einholen, als ihm lieb ist.



    Source link

  • Borussia Dortmund: Dieser Profi ist unter Kovac wieder

    Borussia Dortmund: Dieser Profi ist unter Kovac wieder


    Wie die „Bild“ nun berichtet, ist ein Dortmund-Verbleib im Sommer deshalb wieder umso wahrscheinlicher. Zumal Adeyemi selbst im Winter gar nicht wirklich wegwollte, vielmehr sei sein Ex-Berater Ali Barat an einem Wechsel seines ehemaligen Schützlings interessiert gewesen.

    Harry Kane reagiert.



    Source link