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  • Sieg in Lille ist Pflicht: Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto

    Sieg in Lille ist Pflicht: Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto



    Sieg in Lille ist Pflicht

    Der BVB manövriert sich in Kovacs Lieblingsmotto

    Die erste Halbzeit hui, die zweite pfui: Borussia Dortmund spielt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille so wankelmütig, wie sich das Team seit Monaten gibt. Das ärgert Trainer Niko Kovac und seine Spieler – und macht ganz klar, wie es nächste Woche laufen muss.

    “Keep it simple” heißt das Motto von Trainer Niko Kovac, seitdem er bei Borussia Dortmund übernommen hat. Zumindest in einem Punkt halten sich seine Spieler daran: Wenn es in der kommenden Woche im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zu OSC Lille (Mittwoch, 18.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) geht, ist die Ausgangslage klar. Der BVB muss gewinnen. Ganz einfach also.

    So sieht es auch Karim Adeyemi: “Dann holen wir es halt bei denen zu Hause”, sagt er so selbstbewusst wie trotzig. Und eben getreu dem Kovac-Motto. Zumindest theoretisch ist das einfach. Aber an der praktischen Umsetzung darf gezweifelt werden. Schließlich ist beim BVB seit Monaten alles überhaupt nicht simpel. Und schon gar nicht leicht zu erklären. Ein ständiges Hin und Her in der Leistung – sogar innerhalb des Spiels. So ist das 1:1 (1:0) gegen Lille folgerichtig. Aber eben auch schmerzhaft. “Das müssen und können wir viel besser”, hadert Kapitän Emre Can.

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:1 (1:0)

    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson (82. Couto), Can, Schlotterbeck, Svensson (83. Bensebaini) – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt (83. Reyna), Gittens (66. Beier) – Guirassy; Trainer: Kovač
    Lille: Chevalier – Meunier, Diakite, Alexsandro, Ismaily (77. Bakker) – Mukau (77. Gomes), Andre, Bouaddi – Mbappé (71. Fernandez-Pardo), Haraldsson – David; Trainer: Génésio
    Schiedsrichter: José María Sánchez Martínez (Spanien)
    Tore: 1:0 Adeyemi (22.), 1:1 Haraldsson (68.)
    Gelbe Karten: Can, Groß (2) –
    Zuschauer: 81.365 (ausverkauft)

    Denn vor der wie immer ausverkauften Kulisse im heimischen Stadion überzeugt der BVB zunächst gegen Lille. Zug zum Tor, gutes Zusammenspiel, Dominanz. Die Folge: ein Traumtor von Karim Adeyemi – alles andere als simpel. Der 23-Jährige, der fast so etwas wie das Sinnbild seines Teams ist – mal völlig in der Versenkung verschwunden, unter Kovac aber offenbar aufgeblüht, selbstbewusst -, bekommt den Ball nach einer Ecke, er steht völlig allein im Rückraum und zieht per Dropkick ab. Aus etwa 18 Metern fliegt der Ball wie ein Strahl Richtung Tor, knallt an den Innenpfosten und von da aus ins Tor.

    Alles gut also, der BVB zeigt sein schönes Gesicht? Kurz vor der Pause explodiert das Stadion noch einmal in Jubel, weil Pascal Groß den Ball aus kurzer Distanz ins Tor befördert. Aber: Abseits, es bleibt bei der 1:0-Führung zur Halbzeit. Und dann zeigt der BVB eben doch wieder sein anderes Gesicht.

    “Wir haben die Kontrolle verloren”

    Das, bei dem die Schwarz-Gelben sich in ihrer Passivität ergeben, keinerlei Torgefahr ausstrahlen – und die Quittung bekommen. Ausgleich durch Hakon Haraldsson (68.). Verursacht durch ein Mittelfeld ohne Zugriff, ohne Pressing, ohne Leidenschaft. Ein Tor, das sich angedeutet hatte, wie es so schön heißt, wenn überdeutlich zu sehen ist, dass das Spiel kippt.

    “In der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff mehr. Wir hatten zu wenig Spielverlagerung und zu wenig Phasen, wo wir das Spiel dann auch beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben”, so sieht es Kovac. Und Groß stimmt ihm zu: “Wir haben die Kontrolle verloren und den Gegner zurück ins Spiel kommen lassen.” Can ergänzt: “Wir sind nicht dahingegangen, wo es wehtut. Und das muss man gegen sie. Gegen den Ball müssen wir uns besser bewegen und mutiger sein.”

    Die Analyse ist so klar wie einfach. Der BVB ist selbst schuld am Ergebnis und an der Ausgangslage für das Rückspiel. Dabei wird OSC Lille bei der Auslosung als machbares, vielleicht sogar dankbares Los für das Kovac-Team bewertet. Fünfter der französischen Ligue 1, zuletzt 1:4 gegen Primus Paris St. Germain verloren. Aber genauso wie die für den BVB mögliche Alternative Aston Villa direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Und heimstark: Erst wettbewerbsübergreifend drei Spiele verlor Lille zu Hause.

    Der BVB hat sich also in eine Situation gedaddelt, die eben doch gar nicht so einfach ist, wie Kovac es gern hätte. “Es wird nicht einfach in Lille”, sagt Can und betont trotzdem: “Wir fahren mit breiter Brust hin.” Und auch Kovac ist sicher: “Ich bin davon überzeugt, dass wir es im Rückspiel hinkriegen.” Denn es ist ja ganz simpel: Gewinnen und ins Viertelfinale einziehen.



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  • Abschied vom VfL Wolfsburg? Das ist dran am Gerücht um

    Abschied vom VfL Wolfsburg? Das ist dran am Gerücht um


    Wolfsburg. Immer wieder mal wabern Gerüchte durch die Bundesliga-Küche. Irgendeiner behauptet irgendetwas, das Gesagte macht die Runde und am Ende des Spielchens müssen die Beteiligten die Scherben aufkehren, um etwas aus der Welt zu schaffen, das es so nach ihrer Ansicht nie gegeben habe. Selbstverständlich gibt es auch immer mal wieder Mutmaßungen, die den VfL betreffen. Besonders hartnäckig und irgendwie nicht aus der Welt zu schaffen ist folgendes: Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz soll in der kommenden Saison zurück zum VfL Bochum kommen, um den abstiegsbedrohten Klub aus dem Ruhrgebiet wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. Das wäre natürlich ein ziemlicher Paukenschlag. Aber ist da überhaupt was dran?

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    Schindzielorz führte Bochum in die Bundesliga

    Dass die Bochumer den 46-Jährigen liebend gerne wieder an der Castroper Straße sehen würden, liegt auf der Hand. Der einstige Mittelfeldspieler arbeitete zwischen 2018 und 2022 als Geschäftsführer Sport vier Jahre lang hocherfolgreich beim Fußball-Bundesligisten. Trotz wirtschaftlich begrenzten Mitteln gelang es ihm zusammen mit Klubchef Ilja Kaenzig, den Klub aus den Niederungen der 2. Liga herauszuführen, aufzusteigen, eine neue Euphorie zu entfachen in der Stadt, um dann völlig überraschend auch die Liga zu halten. Dabei überzeugte Schindzielorz mit klugen Personalentscheidungen.

    „Sebastian hat bei uns schließlich eine sensationelle Arbeit abgeliefert. Wir hatten ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis.“

    Ilja Kaenzig

    Bochums Geschäftsführer

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    In einem AZ/WAZ-Interview sagte Kaenzig, dass er natürlich nicht glücklich darüber gewesen sei, dass sein einstiger Partner Bochum verlassen habe. Denn: „Sebastian hat bei uns schließlich eine sensationelle Arbeit abgeliefert. Wir hatten ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis. Er hat trotz arg limitierter finanzieller Mittel eine tolle Mannschaft zusammengestellt, mit der wir aufgestiegen sind und dann die Klasse gehalten haben. Aber ich habe großen Respekt vor seiner Entscheidung. Er wollte halt etwas anderes machen.“

    Schindzielorz sei ein Manager der „neuen Generation“, der ungemein „hungrig“ und ein wahres „Arbeitstier“ sei. Aus diesem Grund haben die Bochumer tatsächlich versucht, Schindzielorz zurückzulocken. Ihre Chance sahen sie im Frühsommer 2024, als in Wolfsburg klar wurde, dass die damals vakante Position des Geschäftsführers durch den plötzlichen Abgang von Marcel Schäfer mit dem Dänen Peter Christiansen und nicht durch Schindzielorz neu besetzt werden sollte. Beim Klub aus dem Pott hoffte man darauf, dass Schindzielorz wegen Nicht-Berücksichtigung enttäuscht sein könnte. Der Plan, ihn dadurch wieder zurückzulocken, ging allerdings nicht auf. Wolfsburgs Meisterspieler sagte ab.

    „Für mich ist das Große und Ganze entscheidend“

    Das hatte gute Gründe. Als die Gefahr bestand, dass der VfL Schindzielorz verlieren könnte, sprachen der heutige Aufsichtsratschef Dr. Sebastian Rudolph sowie Bernd Osterloh mit dem Umworbenen, um ihn davon zu überzeugen, dass er in Wolfsburg weiterhin eine tragende Rolle besäße. Um das zu unterfüttern, wurde ihm eine vorzeitige Vertragsverlängerung angeboten, die er dann auch angenommen hatte. Denn: Schindzielorz hat offenbar keine Probleme damit, in der Hierarchie des Fußball-Bundesligisten hinter Christiansen angesiedelt zu sein. Vielmehr betont er stets dieses: „Für mich ist das Große und Ganze entscheidend und nicht der Titel, den ich trage. Was wollen wir erreichen? Wie wollen wir es erreichen? Für mich geht es um Inhalte.“

    Rückkehr nach Europa ist möglich

    Schindzielorz sieht sich und den VfL gerade auf einem guten Weg. Und den will er nicht verlassen, weil er, wie man stets hört, sich „pudelwohl“ fühlen würde in Wolfsburg, weil er unaufgeregt arbeiten könne und durch die gewaltigen Zuwendungen der Mutter VW wirtschaftlich in weitaus höhere Regale greifen könne als in Bochum. Mit den Verpflichtungen des Senkrechtstarters Mohammed Amoura, dem Volltreffer Konstantinos Koulierakis, dem Leihspieler Denis Vavro sowie dem hochbegabten Dänen Andreas Skov Olsen gelangen ihm vier Verpflichtungen, die mit rund 40 Millionen Euro Ablöse zwar kostspielig waren, aber allesamt einschlugen und die Statik der Mannschaft positiv beeinflussten.

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    Dass die Wolfsburger aktuell drauf und dran sind, die Rückkehr auf das internationale Parkett zu schaffen, hat entscheidend damit zu tun, dass die Mannschaft qualitativ besser aufgestellt wurde als in den Jahren zuvor. Sogar der Einzug in die Champions League erscheint möglich, weil Grün-Weiß lediglich vier Punkte trennt von Rang vier, auf dem sich die Mainzer vorgearbeitet haben.

    In Bochum hat man sich nun damit abgefunden, dass eine Rückholaktion von Schindzielorz nicht möglich sein wird. Das liegt auch daran, dass es hinter den Kulissen gerade mächtig Wirbel gibt, weil der einstige Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis, der wegen des fehlenden Vertrauens zu den Präsidiumsmitgliedern seinen Posten räumen musste, im Juni mit einem neuen Team wieder antreten will. Der 67-Jährige gilt als eitler Funktionär, der ständig Alleingänge machen würde und höchst unbeliebt sei bei den Verantwortlichen des VfL. Aus dem Traditionsklub war zu hören, dass das Verhältnis zwischen Villis und Schindzielorz ebenfalls nicht das Beste war. Und solange es sein könnte, dass der einstige Wirtschaftsboss wieder zurückkehren könnte auf die Bühne, sei das Rückholaktion sowieso erledigt.

    AZ/WAZ



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  • „Meines Erachtens ist das eine Rote Karte“

    „Meines Erachtens ist das eine Rote Karte“


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  • BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”

    BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”


    Nach Remis gegen Lille

    “Das ist eine Rote Karte”: BVB-Coach über verletzten Star


    05.03.2025 – 00:38 UhrLesedauer: 2 Min.

    SOCCER-CHAMPIONS-BVB-LIL/REPORTVergrößern des Bildes

    BVB-Youngster am Boden: Daniel Svensson wurde nach einem Foul von Lilles André Gomes noch auf dem Platz behandelt. (Quelle: Thilo Schmuelgen)

    Dortmunds Svensson musste im Spiel gegen Lille verletzt vom Platz. Sein Trainer analysierte nach Abpfiff das vorangegangene Foul – und zwar anders als das Schiri-Team.

    Borussia Dortmunds 1:1 in der Champions League gegen den OSC Lille war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Statt spektakulärer Dribblings und Traumtoren dominierte eher taktische Disziplin und zwischenzeitlich auch eine etwas härtere Gangart.

    So wie in der 81. Minute, als Lilles Routinier André Gomes seinen jungen Dortmunder Gegenspieler Daniel Svensson von hinten mit dem linken Fuß an dessen linke Hacke erwischte. Svensson wurde daraufhin auf dem Platz behandelt und zwei Minuten später ausgewechselt. Ob Svensson ein längerer Ausfall droht, war zunächst unklar. Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.

    Eine Rote Karte für Gomes stand im Raum, doch nach VAR-Überprüfung ging es weiter – ohne Karte. BVB-Trainer Niko Kovač war damit nicht ganz einverstanden. “Ich habe es mir gerade im Fernsehen nochmal angeschaut. Natürlich sehr unglücklich, total unabsichtlich”, konstatierte der Fußballlehrer bei Amazon Prime Video und schob dann hinterher: “Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks.”

    Von der Achillessehne ziehe der Portugiese mit einem Fuß runter zu Svenssons Sprunggelenk. Kovačs abschließendes Urteil: “Das ist meines Erachtens schon eine Rote Karte.” Dass es zu der im Spiel nicht kam, brachte den Trainer aber nicht zu sehr aus der Fassung.

    Er formulierte ganz ruhig: “Wir haben es in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht, aber auch gesehen, dass Lille eine fußballerisch sehr starke Mannschaft ist. Aber wir hatten trotzdem die besseren Möglichkeiten.”

    Nach dem ersten von zwei Spielen sei nun “Halbzeit” und der BVB habe am Mittwoch in Lille (ab 21 Uhr im Liveticker von t-online) noch einen “harten Gang zu gehen”, so Kovač.



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  • „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“

    „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“


    Wolfsburg. Hauptrunden-Finale am Freitag in der DEL – es wird dramatisch! Und die Grizzlys Wolfsburg sind nach dem 5:2-Sieg gegen Straubing mittendrin. Denn es geht nach Düsseldorf, wo die DEG ums sportliche Überleben kämpft. Am Dienstagabend kassierte der Traditionsklub vom Rhein eine 1:5-Niederlage beim direkten Konkurrenten Augsburg und purzelte wieder auf den letzten Platz. Folgt eine Niederlage gegen Wolfsburg, wäre der sportliche Abstieg besiegelt.

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    Die Wolfsburger brauchen derweil diesen Sieg, um Rang zehn und damit die Teilnahme an der ersten Playoff-Runde auf jeden Fall zu sichern. „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“, sagte Trainer Mike Stewart nach dem Straubing-Spiel. Der Stein, der ihm dabei vom Herzen fiel, war „relativ groß“, wie er zugab. „Es war unsere Pflicht, die drei Punkte zu holen. Das ist uns mit einer super Teamleistung gelungen. Strahlie war bärenstark im Tor, wir haben Tore geschossen und gut verteidigt. Freitag heißt es jetzt ‚Alles oder nichts!‘“

    Frankfurt verliert in Mannheim

    Goalie Dustin Strahlmeier sah es ähnlich: „Das war nur der Start, am Freitag geht es weiter. Wir haben super gespielt, aber ein paar Kleinigkeiten abgegeben, mit denen Straubing ins Spiel gekommen ist. Am Schluss sind wir vielleicht ein bisschen nervös geworden, weil wir wussten, was auf dem Spiel steht.“ Und wie sind jetzt die Aussichten Richtung Hinrunden-Finale? „Es ist egal, aus welcher Position man kommt. Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man sich von unten rauskämpfen muss…“

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    Grizzlys-Trainer Mike Stewart nach dem Sieg gegen Straubing

    Grizzlys-Trainer Mike Stewart nach dem Sieg gegen Straubing

    Wahrscheinlich würde in Düsseldorf auch ein Overtime-Erfolg reichen, weniger aber darf es nicht werden, denn sonst könnten die Frankfurter Löwen wieder vorbeiziehen. Am Dienstag kassierten die Hessen eine 0:3-Niederlage bei den Adlern in Mannheim, die letzten beiden Treffer fielen allerdings erst in der letzten Minute.

    Tigers sind ein möglicher Playoff-Gegner

    Straubing hatte schon vor der Niederlage in Wolfsburg die Pre-Playoffs gesichert, am letzten Spieltag geht es gegen München nur noch darum, Rang sieben zu verteidigen – die Tigers wären damit auch ein möglicher Wolfsburg-Gegner in der ersten Playoff-Runde.

    Für München geht es dabei um die Chance auf Platz vier und damit auf Heimrecht im ersten Viertelfinalspiel, das Ex-Grizzly Chris DeSousa verpassen wird. Der Stürmer bekam wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich gegen Mannheims Luke Esposito eine Sperre aufgebrummt. Weil er als Wiederholungstäter gilt, fiel die mit vier Spielen happig aus. DeSousa fehlte schon am Dienstag beim 2:4 in Ingolstadt und wird auch das Hauptrunden-Finale und die ersten beiden Playoff-Partien verpassen.

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    Ganz oben war schon seit Sonntag alles klar: Ingolstadt ist Hauptrunden-Sieger, Berlin geht als Zweiter ins Playoff-Rennen. Und Bremerhaven ist nach dem 1:0 gegen Nürnberg der dritte Rang nicht mehr zu nehmen. Bereits nach dem vorletzten Spieltag stehen damit zwei Partien für das Playoff-Viertelfinale fest. Die Fischtown Pinguins bekommen es ab dem 16. März mit den Kölner Haien zu tun. Zwischen Mannheim und RB München kommt es bereits zu einem Top-Duell.

    AZ/WAZ



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  • Im Sommer ist Schluss beim VfL Wolfsburg

    Im Sommer ist Schluss beim VfL Wolfsburg


    Kostenfrei bis 18:03 Uhr lesen

    Wechsel in die Regionalliga

    Talente-Coach Dennis da Silva Felix: Im Sommer ist Schluss beim VfL Wolfsburg

    Wolfsburg. Der Wunsch, ein Männer-Team zu übernehmen, war schon länger da – jetzt hat Dennis da Silva Felix ihn sich erfüllt. Der U17-Trainer des VfL Wolfsburg wird die Grün-Weißen im Sommer verlassen und wird zu Fußball-Regionalligist SV Rödinghausen wechseln. Das gab der Viertligist am Dienstagabend bekannt.

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    Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe ab Sommer. Der SV Rödinghausen hat ein sehr professionelles Image und ich bin glücklich, hier meinen nächsten Schritt als Trainer gehen zu können.“

    Dennis da Silva Felix

    Noch-Trainer der U17 des VfL Wolfsburg

    „Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe ab Sommer. Der SV Rödinghausen hat ein sehr professionelles Image und ich bin glücklich, hier meinen nächsten Schritt als Trainer gehen zu können“, sagt der Deutsch-Portugiese. „Wir hatten sehr positive und vertrauensvolle Gespräche, weshalb mir die Entscheidung für den SVR wirklich leichtgefallen ist.“

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    Nach AZ/WAZ-Infos sollen sie beim VfL darüber nachgedacht haben, mit da Silva Felix, der mit der U17 vor zwei Jahren bis ins Finale um die deutsche Meisterschaft gestürmt war, nicht in die neue Saison zu gehen. Den 33-Jährigen wird das nicht mehr stören, denn er hat mit Rödinghausen einen neuen Klub gefunden. Dort wird er Nachfolger von Cheftrainer Farat Toku. Jüngst hatte der Klub mitgeteilt, dass der Vertrag mit dem 44-jährigen Fußball-Lehrer nicht verlängert werde.

    AZ/WAZ



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  • So ist der Stand bei den Sorgen-Profis Paredes und

    So ist der Stand bei den Sorgen-Profis Paredes und


    Wolfsburg. Der junge Mann galt lange Zeit als einer der hoffnungsvollsten Offensivbegabungen, die der VfL in seinen Reihen hatte. Kevin Paredes, der schnelle Flitzer mit dem feinen linken Fuß, sollte in dieser Bundesliga-Saison eigentlich eine Konstante werden bei den Niedersachsen. Aber daraus wurde nichts, weil sich der US-Nationalspieler im August letzten Jahres schwer am Fuß verletzte. Seitdem war nichts mehr zu hören vom 21-Jährigen, der hochtalentierte Flügelspieler ist irgendwie in Vergessenheit geraten.

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    199 Tage verletzt

    Seit nunmehr 199 Tagen muss der Ligasiebte auf Paredes verzichten. Vor Beginn der aktuellen Saison hatte er sich im Training am Fuß verletzt, die Blessur sollte konservativ behandelt werden. Als das nicht anschlug, die Schmerzen nicht weggingen, musste er operiert werden. Dass er überhaupt noch einmal rechtzeitig die Rückkehr schafft, um im Endspurt noch einmal aktiv eingreifen zu können, ist mehr als fraglich. Das Rehaprogramm musste er krankheitsbedingt zweimal unterbrechen. Zwar absolviert der US-Boy aktuell bereits leichte Laufübungen, auch mit dem Ball wurde er auf dem Trainingsplatz bereits gesichtet, allerdings ist unklar, ob und wann er wieder vollumfänglich mit seinen Mannschaftskollegen üben kann. Aufgrund der langen Pause ist seriös nicht davon auszugehen, dass er in dieser Spielzeit noch einmal mitmischen wird und eine echte Alternative werden kann für Trainer Ralph Hasenhüttl.

    Fußball-Freigeist Majer muss sich weiter gedulden

    Ähnlich sieht die Situation bei Lovro Majer aus. Seit insgesamt nun 177 Tagen fehlt er dem VfL verletzungsbedingt. Der kroatische Nationalspieler hatte sich Anfang November beim 1:1 gegen den FC Augsburg elf Minuten nach seiner Einwechslung eine Muskelverletzung zugezogen, was zu einer kurzen Zwangspause geführt hätte. Das eigentliche Problem allerdings war, dass er sich zuvor gegen Holstein Kiel schwer am Sprunggelenk verletzte. Und weil die Schmerzen nicht mehr aufhörten, musste sich der Fußball-Freigeist wie Paredes einer Operation unterziehen, trug danach einen Spezialschuh und schuftet seitdem an seiner Rückkehr. Ein Comeback „vielleicht im Februar“ (Majer) stand im Raum, aber der Zeitplan war nicht einzuhalten, obwohl die Reha problemlos verlief.

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    Fehlt schon lange: VfL-Spielmacher Lovro Majer.Fehlt schon lange: VfL-Spielmacher Lovro Majer.

    Fehlt schon lange: VfL-Spielmacher Lovro Majer.

    Auch der 27-Jährige, der zu Beginn der Spielzeit furios aufspielte und in vier Partien zwei Treffer erzielte, wird in den verbleibenden zehn Ligaspielen keine ernsthafte Rolle mehr spielen können, weil er es vermutlich nicht mehr rechtzeitig schaffen wird, in diesem kurzen Zeitraum zu alter Leistungsstärke zurückzufinden. Das trifft den 34-fachen kroatischen Nationalspieler hart, denn der Vollblutprofi wünscht sich nichts sehnlicher als „Tore zu machen und Tore vorbereiten zu können. Und ich hoffe, dass wir mit dem VfL einen europäischen Wettbewerb erreichen.“ Spätestens zu Beginn der kommenden Saison soll der Edel-Techniker wieder mittendrin sein, statt nur dabei. Für Hasenhüttl wäre der Spielmacher dann eine weitere starke Alternative, um dann womöglich auch auf europäischem Parkett sportlich eine gute Rolle spielen zu können.

    AZ/WAZ



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  • Rheinmetall ist Werbepartner von Borussia Dortmund

    Rheinmetall ist Werbepartner von Borussia Dortmund


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    Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat mit dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund eine dreijährige Werbepartnerschaft vereinbart. Wie die beiden Partner in einer gemeinsamen Pressemitteilung schreiben, wird das Rheinmetall Logo bereits während der Vorbereitung des BVB auf das Champions-League-Finale (1. Juni) sichtbar sein. Rheinmetall habe sich das Recht auf die Nutzung reichweitenstarker Werbeflächen, Vermarktungsrechte sowie Event- und Hospitality-Angebote im Stadion und auf dem Vereinsgelände gesichert.

    Hans-Joachim Watzke (BVB, links) und Armin Papperger (Rheinmetall) haben die Werbepartnerschaft unterzeichnet. (Foto: BVB)

    „Sicherheit und Verteidigung sind elementare Eckpfeiler unserer Demokratie. Deshalb halten wir es für die richtige Entscheidung, uns sehr intensiv damit zu beschäftigen, wie wir diese Eckpfeiler schützen“, sagte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund.

    „Mit dem BVB und Rheinmetall haben sich zwei Partner gefunden, die mit ihren Ambitionen, ihrer Haltung und ihrer Herkunft gut zueinander passen. Der BVB ist ein Verein aus dem Herzen von Nordrhein-Westfalen und steht wie kaum ein anderer für das Streben nach Spitzenleistung und internationalem Erfolg“, begründete Armin Papperger, Vorsitzender des Vorstands der Rheinmetall AG das Engagement.

    Mit der Unterstützung des BVB fördert Rheinmetall sportliche Spitzenleistung Made in NRW. Noch 2022 war das Sport-Sponsoring im Rheinmetall-Standort Düsseldorf auf öffentliche Kritik gestoßen.

    Redaktion / gwh



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  • Das Achtelfinale gegen Lille ist für den BVB eine „Riesenchance“

    Das Achtelfinale gegen Lille ist für den BVB eine „Riesenchance“


    Bei Borussia Dortmund wähnt man sich noch lange nicht am Ziel: Niko Kovac sieht trotz des Aufwärtstrends weiter viel Arbeit vor sich. Der BVB-Coach machte seiner Mannschaft vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime) eine deutliche Ansage. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“



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  • Rot-Weiss Essen: Kapitän deutlich: “Klassenerhalt – alles andere ist scheißegal!”

    Rot-Weiss Essen: Kapitän deutlich: “Klassenerhalt – alles andere ist scheißegal!”


    Rot-Weiss Essen befindet sich aktuell in einem echten Flow. 16 Punkte holte RWE von 18 möglichen Zählern. Doch noch fehlen einige Siege bis zum großen Ziel.

    Aachen verloren, Hannover besiegt, Bielefeld geschlagen, Remis gegen Unterhaching, Sieg in Wiesbaden, Sieg gegen Ingolstadt und ein Dreier bei der Reserve von Borussia Dortmund: Das Jahr 2025 läuft für Rot-Weiss Essen bisher sensationell gut.

    Und, trotzdem: RWE ist noch lange nicht durch. Dafür ist der Abstiegskampf in der verrückten 3. Liga einfach zu eng. Gerade einmal drei Punkte liegen die Essener über dem Strich.

    Hätte Essen in Dortmund verloren, stünde Rot-Weiss sogar auf einem Abstiegsplatz. Auch das zeigt noch einmal auf, wie eng es in der 3. Liga hergeht.

    Das weiß auch der rot-weisse Kapitän. “Das ist von der Serie her natürlich Wahnsinn. Wir haben gerade kurz die Ergebnisse gecheckt, es ist alles noch wahnsinnig eng. Darum war die Serie notwendig, der Abstand nach unten ist noch immer nicht so groß, dass man sich ausruhen könnte”, sagte Michael Schultz nach dem Dreier beim BVB II gegenüber der WAZ und machte noch einmal deutlich: “Vier Siege brauchen wir noch, das reicht normalerweise, um nicht abzusteigen. Wo wir die holen, ist egal – je schneller, umso besser. Klassenerhalt – alles andere ist scheißegal!”

    In dieser Saison muss man wohl 45 Punkte holen, um sich sicher zu sein. Am kommenden Wochenende geht es spannend weiter.

    Unter anderem gastiert Mannheim in Essen – Sonntag, 9. März, 19.30 Uhr, RevierSport-Liveticker. Der Waldhof wird alles dafür tun, um mit RWE auf 33 Punkte gleichzuziehen. Rot-Weiss wird alles versuchen, um die Kurpfälzer endlich ein bisschen abzuschütteln. Der Wahnsinn im Abstiegskampf der 3. Liga geht am 27. Spieltag in seine nächste Runde.

    “Wir verteidigen besser und lassen weniger zu, damit meine ich die ganze Mannschaft. Da bringen wir eine gute Intensität auf den Platz, das war ein richtig geiles Gefühl”, meinte Schultz. Wenn RWE diese Einstellung in den nächsten Wochen auch weiter verinnerlicht, dann dürfte die 45-Punkte-Marke schnell erreicht sein.



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