Atlético Madrid hatte auf X zuletzt immer wieder gegen Rivale Real Madrid gestichelt. Nun hat sich Carlo Ancelotti dazu geäußert.
Atlético Madrid hatte sich kürzlich vor dem Stadtderby gegen Real Madrid etwas Besonderes einfallen lassen und die verhassten Blancos mit Anweisungen im IKEA-Stil auf die Schippe genommen. Auch im spanischen Schiedsrichter-Streit hatte sich Atléti zu Wort gemeldet. Darüber hat jetzt Reals Trainer Carlo Ancelotti gesprochen.
Atlético Madrid – und nicht Bayer Leverkusen: Real Madrid muss im Achtelfinale der Champions League gegen seinen Stadtrivalen ran. Aber gleichzeitig kann man es auch umgekehrt formulieren: Die „Rojiblancos“ müssen gegen die Königlichen antreten, gegen die sie unter Diego Simeone nie das Weiterkommen (2015, 2017) oder den Titelgewinn (2014, 2016) gepackt haben.
Der Atleti-Trainer wollte sich am Freitagmittag in der Pressekonferenz vor dem 25. Spieltag in LaLiga am Samstag beim FC Valencia (18.30 Uhr) nicht großartig auf die Thematik rund um die zuvor stattgefundene Auslosung einlassen. „Ich beantworte nur eine Frage, weil wir morgen gegen Valencia spielen und der ganze Fokus auf diesem Spiel liegt“, stellte der Argentinier klar, um daraufhin bezüglich Real zu Protokoll zu geben: „Top-Spiel, Top-Spiel. Top-Spiel. Und wir sind bereit. Das ist das, was mir dazu einfällt: Top-Spiel und wir sind bereit.“
▪ “Partidazo y estamos preparados”.
‼ El primer análisis de Simeone del cruce con el Real Madrid en los octavos de la Champions League.
Anders als das weiße Ballett qualifizierte sich sein Team in der Ligaphase als Tabellenfünfter direkt für die Runde der letzten 16. Als Lohn dafür darf es das Rückspiel am 11. oder 12. März im heimischen Estadio Metropolitano austragen. Das Hinspiel am 4. oder 5. März steigt somit im Estadio Santiago Bernabéu. Der Gewinner des Madrid-Kampfs bekommt es im Viertelfinale mit dem FC Arsenal oder der PSV aus Eindhoven zu tun.
Auslosung der Königsklasse
Zwei Stadtderbys in der Champions League: Real Madrid muss im Achtelfinale gegen Atlético ran,… weiterlesen
Emilio Butragueño, Reals Direktor für institutionelle Beziehungen, sagte unterdessen am Ort der Auslosung in Nyon: „Wir kennen uns sehr gut und wissen, wie schwierig es sein wird. Aber gleichzeitig weiß jeder, wie sehr wir uns auf diesen Wettbewerb freuen. Die Leistung der Mannschaft gegen Manchester City war außergewöhnlich. Wir haben zwei sehr enge und schwierige Spiele vor uns. Beim Hinspiel im Bernabéu vertrauen wir auf unsere Fans und darauf, ein Ergebnis zu erzielen, das es uns ermöglicht, es im Rückspiel zu verteidigen und uns für das Viertelfinale zu qualifizieren. Wir müssen zwei großartige Spiele bestreiten, haben aber volles Vertrauen in unsere Spieler und ihre Fähigkeit, alle Schwierigkeiten zu überwinden.“
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Ancelotti hat die Tabellenführung mit Real Madrid verloren – Foto: Oscar del Pozo/AFP via Getty Images
Real Madrid: CARLO ANCELOTTI über …
… den 25. LaLiga-Spieltag gegen den FC Girona (Sonntag, 16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN):„Es ist ein Spiel in einem wichtigen Moment der Saison. Wir haben gegen City ein gutes Bild abgegeben, das müssen wir wiederholen. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo man nichts mehr liegen lassen kann, wo die Liga sehr umkämpft ist. Jedes Spiel kann vital sein.“
… die drei sieglosen Liga-Partien in Serie:„Ich denke, wir hatten etwas Pech. Wir haben es in den letzten Spielen gut gemacht. Weniger gut gegen Espanyol, dann viel besser gegen Atlético, viel besser gegen Osasuna. Zu zehnt waren wir kurz davor, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen so weitermachen, denn wenn du gut spielst und eine gute Einstellung hast, wird das Ergebnis dich belohnen.“
… seine einstige Aussage, wonach man in der spanischen Liga nicht von einer Manipulation sprechen könne:„Ich bleibe bei meiner Meinung und will einen Wettbewerb, der so sauber wie möglich ist.“
… Dauerbrenner Federico Valverde:„Es ist nicht unmöglich, dass er mal pausiert. Er hat gespielt, weil er in einer sehr guten Verfassung ist. An dem Tag, an dem ein paar Probleme hat oder etwas Pause braucht, hat er kein Problem damit, auf die Bank zu gehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er morgen pausiert.“
… die Verfassung von Daniel Ceballos:„Ceballos geht es sehr gut, er hat kein Problem. Alle, die gespielt haben, sind in einer guten Verfassung. Ich werde heute ein wenig abwägen, wer eine Pause braucht, denn es ist ein Spiel, in dem frische Beine uns helfen können. Die Mannschaft steigert sich in körperlicher Hinsicht. Die Innenverteidiger sind zurück. Morgen kann es auch eine Option sein, dass (David) Alaba nach langer Zeit spielt. Es sind kleine Dinge, die ich heute abwägen muss.“
… Jude Bellingham, der in LaLiga zwei Spiele gesperrt fehlt:„Wir müssen diese Entscheidung akzeptieren. Der Klub wird darum kämpfen, um zu versuchen, die Zwei-Spiele-Sperre zu reduzieren. Morgen wird natürlich ein anderer Spieler spielen. Wir waren schon in der Lage, ohne Bellingham gute Ergebnisse zu erzielen. Hoffentlich können wir das auch morgen.“
… den starken Raúl Asencio und Vergleiche mit Sergio Ramos oder Nacho Fernández sowie die Gefahr, dass das Lob ihm zu Kopf steigt:„Ich habe mit ihm nicht darüber geredet, weil sich seine Einstellung absolut nicht geändert hat. Sie ist immer die gleiche. Er redet wenig, ist sehr auf seine Arbeit fokussiert. Wir unterhalten uns natürlich mit ihm, um zu versuchen, ihn besser zu machen. So wie wir täglich mit allen jungen Spielern sprechen, um zu versuchen, sie besser zu machen und damit sie dazulernen. Er hat ein paar Schwächen, wo er Mal für Mal besser wird. Was in dieser Zeit am meisten zum Vorschein gekommen ist, ist seine mentale Einstellung, seine Konzentration. Das erlaubte es ihm, gute Leistungen zu zeigen, auch gegen sehr, sehr schwierige Gegner.“
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… die vielleicht zu geringe Wertschätzung ihm gegenüber:„Nein, ich fühle mich von meinem Klub, meinen Spielern und meinen Fans geschätzt. Das ist für mich mehr als ausreichend. Ich kann nicht jeden zufrieden stellen, das verstehe ich total. Einige werden glücklich mit meiner Arbeit sein, einige weniger. Wichtig ist, dass der Klub, vor allem die Spieler und die Fans es sind.“
… Atlético als Gegner im Champions-League-Achtelfinale:„Schwierig, wie immer gegen Atlético. Das ist eine schöne, unterhaltsame K.o.-Runde. Es wird natürlich ausgeglichen sein. Die letzten beiden Duelle gingen mit einem Unentschieden aus. Das heißt, dass die Qualität beider Mannschaften ähnlich ist.“
… die provokanten X-Beiträge von Atlético:„Ich habe schon Schwierigkeiten, um zu verstehen, was ein Tweet ist. Wenn wir mehr Zeit haben, kannst du es mir erklären. Ich schaue mir diese Dinge nicht an, wirklich.“
… den FC Barcelona und Atlético als Titelrivalen, nicht nur in LaLiga:„Generell ist es schwierig, eine Liga wie die hier in Spanien zu finden, die so umkämpft ist. Vor allem in dieser Saison. In Italien und England gibt es nicht so viele Mannschaften. Hier sind drei Mannschaften einen Punkt voneinander entfernt, das Niveau ist sehr hoch. Es ist eine Liga, die sich am letzten Spieltag entscheiden wird.“
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Beim BVB gibt es in dieser Saison so einige Enttäuschungen. Zu denen zählt auch Marcel Sabitzer, der wie viele andere Profis von Borussia Dortmund weit hinter den Erwartungen hinkt.
Zuletzt kassierte Sabitzer nicht nur Kritik beim BVB, sondern auch aus seinem Heimatland. Ausgerechnet Nationaltrainer Ralf Rangnick fällt ein vernichtendes Urteil. Der Dortmund-Star reagierte nun deutlich darauf.
BVB: Sabitzer reagiert auf Rangnick-Kritik
Lange Zeit wurde Ralf Rangnick mit einem Engagement mit dem BVB in Verbindung gebracht, als Nuri Sahin entlassen wurde. Doch der Nationaltrainer Österreichs lehnte einen Wechsel ab. Neben seiner Absage kritisierte er zudem einen Spieler im Kader: Marcel Sabitzer.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext
„Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen. Im Nationalteam hat er stets performt und zu den Leistungsträgern gezählt“, sagte Rangnick zuletzt bei „BildTV“ über Sabitzer. Tatsächlich gehört der Mittelfeldspieler zu den großen Enttäuschungen beim Revierklub.
In 30 Pflichtspielen schaffte Sabitzer nicht einen einzigen Scorerpunkt. Dabei sah es im vergangenen Jahr noch viel besser aus. 15 Scorerpunkte gelangen ihm. Auf die Rangnick-Kritik reagierte Sabitzer nun nach dem Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0).
„Weiß nicht, ob das hilfreich ist“
„Dass über mich gesprochen wird, ist eben so. Damit muss man umgehen können“, sagte der BVB-Profi nach dem Weiterkommen in der Champions League. Die Rangnick-Aussage kam bei ihm jedenfalls nicht gut an: „Wenn es aus den eigenen Reihen kommt, weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede lieber mit den Menschen als über die Menschen.“
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Dabei sehen sich Rangnick und Sabitzer sogar bald wieder. Ende März geht es für Österreichs Nationalmannschaft nämlich in der Nations League weiter. Es stehen zwei Spiele gegen Serbien an. Ob sich die beiden Protagonisten dann austauschen werden? Fakt ist: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
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BVB-Trainer Niko Kovac macht den Dortmunder Profis nach dem Presse-Aufreger in Bochum eine deutliche Ansage.
5 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
18. Februar, 22.18 Uhr: Kovac-Ansage an BVB-Profis nach Presse-Aufreger in Bochum
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.
Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19
Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
Weil einige BVB-Fans mit, teils leichter, teils schwerer erkennbaren BVB-Fanartikeln nicht in den Bochumer Heimbereich gekommen sind, sind sie nun sauer.
Vorweg: Der VfL Bochum hat vor dem kleinen Revierderby am Wochenende klar kommuniziert, dass als BVB-Fans erkennbaren Personen der Zutritt zu den Heimbereichen trotz gültigen Tickets verwehrt bleiben würde. Das wurde umgesetzt, für einige Betroffene teils zu konsequent.
Die “Ruhr Nachrichten” schildern den Fall Christian Bremer, der mit seinem siebenjährigen Sohn, Borussia Dortmund-Fan, Karten für den Heimbereich hatte. Der Sohn habe einen BVB-Schal getragen, weshalb ihnen der Zutritt zu Block C verwehrt worden sei.
“Daraufhin haben wir den Ordnern angeboten, den Schal ins Auto zu bringen, um anschließend Zutritt zum Stadion zu erhalten. Doch auch das wurde uns verweigert”, sagte Bremer dem Blatt. “Ich hatte die Faxen dicke. Das war einfach nur beschämend. Ja, mein Sohn hatte eine falsche Farbe im falschen Block, aber erwartet der VfL Bochum tatsächlich, dass ein sieben Jahre alter Junge einen Mob anstiftet?”
Am Ende seien die drei, in Summe 300 Euro teuren Eintrittskarten, verfallen, Bremer und Begleitung nicht ins Stadion gegangen.
Ähnlich ging es auch Tanja Warda, die Tickets zum Valentinstag bekommen hatte. “Ich wollte gerade zu meinem Sitzplatz gehen, da stellte sich mir ein Security-Mitarbeiter in den Weg und erklärte mir, für mich wäre der Stadionbesuch jetzt beendet.” Sie trug laut “Ruhr Nachrichten” einen schwarzen Strickschal mit BVB-Etikett.
“Damit sei ich eindeutig als BVB-Fan erkennbar, sagte mir der Sicherheitsdienst. Ich habe dann angeboten, das Etikett zu entfernen. Doch darauf hat sich niemand eingelassen. Man hat mein Ticket demonstrativ vor meinen Augen zerrissen, mir die Tür geöffnet und ich wurde nach draußen geleitet”, sagte sie weiter.
Zudem seien andere BVB-Fans mit schwarz-gelben Fan-Utensilien sehr wohl in den Heimbereich gekommen.
Der VfL Bochum schwieg laut dem Blatt zu den Vorfällen, wollte keine Stellungnahme abgeben, verwies allerdings auf die im Vorfeld klar kommunizierten Regeln. Dass BVB-Fans sichtbar im schwarz-gelben Trikot auf den Tribünen des Heimbereichs gesessen hätten, erklärt der VfL damit, dass diese bei der Einlasskontrolle aufgrund von Winterbekleidung nicht als solche erkennbar gewesen seien.
Für die beiden BVB-Gruppen war der Nachmittag “anne Castroper” jedoch gelaufen. Und am Ende sollte ihr Team auch noch mit 0:2 verlieren.
Julian Brandt ist eine Reizfigur. Doch in der Meinung über den BVB-Star tut es Niko Kovac Vorgänger Nuri Sahin gleich.
Niko Kovac hat seinem zuletzt mal wieder in der Kritik stehenden Spielgestalter Julian Brandt den Rücken gestärkt. Der Trainer des BVB verortete seinen Schützling in einer Kategorie mit den beiden Ausnahmetalenten Jamal Musiala (FC Bayern) und Florian Wirtz (Bayer Leverkusen).
Tim Siersleben feierte am Donnerstagabend im Parken sein erstes Tor in der laufenden Spielzeit. Warum er kurz vor dem Ende in der Offensive auftauchte, wusste der Innenverteidiger jedoch selbst nicht.
Erzielte den späten Siegtreffer: Tim Siersleben.
UEFA via Getty Images
Tim Siersleben gehört zu den Heidenheimern, die sich ganz besonders auf die europäischen Nächte freuen. Denn während der Innenverteidiger in der Bundesliga meist von der Bank aus zusehen muss, stand er in der Conference League nur im letzten Spiel der Ligaphase gegen St. Gallen nicht in der Startelf. Aus diesem Grund weist er auch eine außergewöhnliche Statistik auf: Er absolvierte mehr Minuten in der Conference League (450) als in der Liga (251).
Die Differenz könnte er in der zweiten Saisonhälfte vielleicht noch weiter vergrößern – zumindest legte er die Grundlage dafür mit seinem späten 2:1 beim Play-off-Hinspiel in Kopenhagen.
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Siersleben schaltete sich kurz vor dem Ende in die Offensive ein und traf überlegt in die rechte Ecke. “Ich weiß gar nicht, wie ich da vorne hingekommen bin. Auf einmal hatte ich den Ball, spiele zu Honsi (Mathias Honsak, Anm. d. Red.) und sage dann zu ihm: ‘Spiel, Spiel’ und dann ist es halt Glück, dass der Ball von Delaney vor meine Füße prallt”, schilderte der 24-Jährige seinen Treffer.
Schmidt: Siersleben, Keller und Niehues haben eine “tolle Leistung gebracht”
Sein Trainer Frank Schmidt konnte die Gedanken sicher nachvollziehen, da er früher selbst Innenverteidiger war. “Du kommst ja nicht so oft zu Chancen, und wenn du dann mal vorne bist, sollst du die auch nutzen”, so der Coach. Aus diesem Grund freute er sich auch besonders für den Torschützen.
Neben ihm hob Schmidt auch noch Thomas Keller, der den Ausgleich erzielt hatte, und Julian Niehues hervor. Das Trio, das trotz seiner geringen Spielzeit – die beiden Letztgenannten fehlten jedoch auch lange verletzt – habe “nie gejammert” und eine “tolle Leistung gebracht”.
Mit dieser dürften sie zum einen den Konkurrenzkampf angeheizt und zum anderen der gesamten Mannschaft Selbstvertrauen für den Abstiegskampf gegeben haben. Denn nach vier Niederlagen in Serie feierten die Heidenheimer “endlich wieder einen Sieg”. Daran soll nun am Sonntagabend gegen Mainz angeknüpft werden (19.30 Uhr).