Schlagwort: Handball

  • Sachsen Zwickau: Ein prominenter Neuzugang und der

    Sachsen Zwickau: Ein prominenter Neuzugang und der


    Sie wird zwar erst in der kommenden Saison für den BSV Sachsen Zwickau auflaufen, mit ihrer Verpflichtung lässt der Handball-Bundesligist aber bereits jetzt aufhorchen. Wie der Verein am Montag (24. Februar) mitteilte, wurde mit Silje Brons Petersen der erste Neuzugang für die Saison 2025/25 perfekt gemacht. Die 30 Jahre alte Rückraumspielerin wechselt vom dänischen Erstligisten EH Aalborg nach Westsachsen und unterschrieb einen Vertrag bis 2027.

    “Die Verpflichtung von Silje ist für den Verein besonders wichtig. Wir merken gerade in dieser Saison, dass wir in der Spielführung dringend eine Spielerin benötigen, die diese Mannschaft führt”, ließ sich BSV-Trainer Norman Rentsch in einer Pressemitteilung zitieren: “Unser Spielaufbau benötigt mehr Stabilität und Spielintelligenz. Diesen Part kann und wird Silje übernehmen.”

    23 Länderspiele im DHB-Trikot

    Petersen ist in Deutschland keine Unbekannte. Zwischen 2016 und 2020 spielte sie bei der HSG Blomberg-Lippe, im Anschluss folgten zwei Jahre bei der TuS Metzingen, ehe es sie über die Stationen Kopenhagen und Salerno (Italien) zu Aalborg zog. Seit November 2021 besitzt die gebürtige Dänin zudem die deutsche Staatsbürgerschaft, für die DHB-Auswahl stand sie bei der Weltmeisterschaft 2021 und der Europameisterschaft 2022 auf der Platte. Insgesamt bringt sie es auf 23 Spiele, in denen ihr 23 Treffer gelangen.

    Für den BSV sei es “eine riesige Sache, dass sich eine Spielerin mit dieser Vita unserem Projekt anschließt”, frohlockte Rentsch. Petersen selbst “glaube fest daran, dass ich mit meiner Erfahrung und meinen Fähigkeiten dabei helfen kann, die Ziele zu erreichen, die sich der Verein gesteckt hat.”

    Sachsen Zwickau winkt Klassenerhalt am grünen Tisch

    Das primäre Ziel lautet in dieser Saison Klassenerhalt und ist bislang alles andere als gesichert. Sachsen Zwickau ist aktuell Tabellenvorletzter, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt vier Punkte. Zwar hat der BSV noch zwei Spiele in der Hinterhand, die jüngsten Resultate stimmen aber nicht gerade hoffnungsvoll. Erst am vergangenen Samstag setzte es eine deutliche 27:35-Niederlage beim direkten Abstiegskonkurrenten Neckarsulm.



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  • Handball: Nächster ernüchternder Auftritt des TSV Bayer

    Handball: Nächster ernüchternder Auftritt des TSV Bayer


    27.11.2022, Handball-Bayer Leverkusen - Waiblingen

Andreas Thiel (Leverk)

Foto: Uli Herhaus

    Drei Wochen Pause bis zum nächsten Spiel



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  • Fast 10.000 Fans bei den BVB-Handballerinnen

    Fast 10.000 Fans bei den BVB-Handballerinnen


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  • WDR-Sport: BVB-Handballerinnen erwartet gegen Sola eine

    WDR-Sport: BVB-Handballerinnen erwartet gegen Sola eine


    Stand: 20.02.2025 22:05 Uhr

    Die Handballerinnen von Borussia Dortmund werden ihr letztes Saisonspiel in der European League vor großer Kulisse in der Westfalenhalle bestreiten. Der BVB hofft für die Partie am Samstag (15 Uhr) gegen die Norwegerinnen von Sola HK auf einen neuen Besucherrekord.

    Fast genau vor zwei Jahren erreichten die Dortmunderinnen den derzeitigen Beststand: 11.112 Fans hatten den 26:23-Sieg in der Partie der European League gegen den Siofok KC (Ungarn) bejubelt. Damit hatte die Borussia einen neuen Zuschauerrekord für deutsche Vereinsmannschaften bei Spielen von Frauen aufgestellt.

    Für beide Teams ist nach dem Spiel die EL-Saison vorbei

    Emma Olsson (Borussia Dortmund) 2023 beim Rekordspiel in der Westfalenhalle.

    Beide Teams hatten sich damals schon zuvor für das Viertelfinale qualifiziert, und auch 2025 hat das Spiel keinen sportlichen Wert mehr. Doch dieses Mal ist es andersherum: Weder der BVB noch Sola können sich noch für die nächste Runde qualifizieren. Doch für Kreisspielerin Emma Olsson ist die Partie trotzdem ein ganz besonderes Spiel: “Die Vorfreude im Team ist riesig. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir allen Fans unsere Qualität zeigen und einen schönen Nachmittag bescheren.” Und sie ergänzt: “Es darf für uns keine Rolle spielen, ob es um das Viertelfinale geht oder nicht, sondern wir wollen den Menschen für ihren Besuch etwas bieten und sie begeistern.”

    Emma Olsson: “Größte Spiel meiner Karriere”

    Die Schwedin war bereits 2023 dabei und bekommt in Gedanken daran eine Gänsehaut: “Das war für mich das größte Spiel in meiner Karriere. Ich habe das erste Tor gemacht, und die Stimmung war unfassbar”, wird sie auf der BVB-Homepage zitiert.

    Aus dem aktuellen Team durften außerdem mit Maraike Kusian, Dana Bleckmann, Lisa Antl, Haruno Sasaki und Lena Hausherr fünf weitere Spielerinnen bereits einmal das Parkett der Westfalenhalle erleben. Letztere fällt dieses Mal jedoch verletzt aus.

    Bislang 8.000 Tickets verkauft – BVB-Legenden kommen

    Normalerweise tragen die Borussinnen ihre Bundesligaspiele in der Sporthalle Wellinghofen aus, die gerade einmal 1.500 Zuschauern Platz bietet. Die EL-Partien trägt das Team in der Westpress-Arena in Hamm (2.650) sowie in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund (4.500) aus.

    Bereits jetzt sind mit 8.000 Karten (Stand 20.02.) schon fast so viele Tickets verkauft, wie alle drei Hallen zusammen aufnehmen können. Zu den bisherigen neun Bundesligaspielen des BVB kamen in dieser Saison insgesamt 6.386 Zuschauer (im Schnitt 710).

    Auch Großkreutz und Weidenfeller kommen

    Als zusätzlichen Anreiz lassen sich mit Kevin Großkreutz und Roman Weidenfeller zwei Fußball-Legenden des BVB beim Spiel blicken und werden eine Autogrammstunde geben. Und dann findet im Anschluss ja noch die Partie der Fußball-Bundesliga zwischen der Borussia und Union Berlin statt (18.30 Uhr).

    Dass es sowohl bei den Fußball-Herren als auch bei den Handball-Damen des Vereins jüngst nicht so rund lief, trübt die Vorfreude auf den Schwarz-Gelben Sporttag nicht. Die Dortmunderinnen wollen sich für die knappe Hinspiel-Niederlage (30:32) bei den Norwegerinnen revanchieren. Und außerdem braucht das Team nach den Niederlagen im Bundesligaspiel in Ludwigsburg am Mittwoch (29:40) und der Pleite bei SCM Ramnicu Valcea (27:32), die wenige Tage zuvor das Aus in der European League besiegelte, wieder ein Erfolgserlebnis.

    Noch wichtige Spiele für die Borussinnen

    Denn das Team hat in dieser Saison noch einige Herausforderungen vor der Brust. Da ist zum einen das FinalFour-Turnier im DHB-Pokal in Stuttgart (01./02.03.), bei dem der BVB im Halbfinale gegen HB Ludwigsburg Revanche nehmen will, um tags darauf das Finale gegen den Sieger der Partie HSG Bensheim/Auerbach gegen HSG Blomberg-Lippe bestreiten zu können.

    In der Liga gilt es, eine gute Platzierung zu erreichen, um nach Beendigung der Hauptrunde Anfang April eine gute Position für die Viertelfinal-Playoffs zu haben. Derzeit sind die Westfälinnen auf Platz drei punktgleich mit dem Zweiten Thüringer HC und zwei Zähler vor Verfolger HSG Blomberg-Lippe.

    “Extrem guter Teamgeist”

    Doch trotz der jüngsten Rückschläge ist die Stimmung im Team von Trainer Henk Groener gut: “Der Teamgeist ist extrem gut, wir führen sehr viele Gespräche miteinander oder gehen gemeinsam Kaffee trinken”, berichtet Olsson und fügt an: “Wenn wir auf Auswärtsreisen sind, haben wir immer viel Spaß zusammen. Das ist auch wichtig, um auf dem Feld gut zu funktionieren und erfolgreich Handball zu spielen.”

    Unsere Quellen:

    • bvb.de
    • handball-bundesliga-frauen.de
    • WDR Sportredaktion



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  • Handball-Bundesliga: Revanche gelungen: HB Ludwigsburg siegt

    Handball-Bundesliga: Revanche gelungen: HB Ludwigsburg siegt


    Stand: 19.02.2025 20:34 Uhr

    Die HB Ludwigsburg hat sich im Topspiel der Handball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund für die bislang einzige Saison-Niederlage in der Hinrunde revanchiert.

    Das Spitzenspiel der der Handball-Bundesliga der Frauen war eine klare Sache. Die HB Ludwigsburg setzte sich vor 1.719 Zuschauern deutlich mit 40:29 (21:14) gegen Borussia Dortmund durch. Beste Werferinnen waren Antje Döll (9 Tore) und Guro Nestaker (6) für die Gastgeberinnen, auf Seiten der Westfällinen trafen Lena Degenhardt (5) sowie Dana Bleckmann und Emma Olsson (jeweils 4) am besten.

    Die Revanche ist somit gelungen: Im Hinspiel in Dortmund hatte es für die Titelverteidigerinnen die bislang einzige Saison-Niederlage in der Bundesliga gegeben – 33:28 hieß es damals für Schwarz-Gelb.

    Damit hat Ludwigsburg nach 18 von 22 Spieltagen der Hauptrunde den ersten Platz mit aktuell 34:2 Punkten so gut wie sicher. Der Thüringer HC ist nun mit 27:9 Zählern Zweiter, gefolgt von der Borussia, die ebensoviele Punkte, aber das schlechtere Torverhältnis aufweist.

    “Die Meisterschaft ist unser absolutes Oberziel – vor allem auch um nächstes Jahr wieder in der Champions League dabei zu sein”, hatte Ludwigsburgs Kapitänin Xenia Smits vor dem Spitzenspiel gegenüber SWR Sport gesagt – und so die Marschroute für das Spitzenspiel vorgegeben.

    HB Ludwigsburg erwischt besseren Start

    Und so starteten die Ludwisburgerinnen auch. Die Gastgeberinnen begannen variantenreich, gingen schnell mit 3:1 und 4:2 in Führung und bauten diese beim Stand von 8:5 erstmals auf drei Tore aus. Oft wurde bei den Schwäbinnen in der Anfangsphase Linksaußen Veronika Malá gesucht, die Tschechin steuerte einige Treffer bei. Aber auch Rückraumspielerin Jenny Carlson und Kreisläuferin Döll waren schon früh sehr präsent. Im Dortmunder Angriff fanden die Rückraumspielerinnen Déborah Lassource und Bleckmann gut ins Match.

    Ludwigsburg setzt sich mit Lauf deutlich ab

    Dortmund kämpfte sich in das Spiel hinein. Der BVB agierte aggressiv, stellte Ludwigsburg damit vor Probleme und zeigte sich vor dem gegnerischen Tor cool. Damit gestalteten die Westfalinnen das Match bis Mitte der ersten Halbzeit offen. 10:9 hieß es zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Gastgeberinnen. Dann hatte Ludwigsburg einen Lauf und schraubte das Resultat durch Viola Leuchter, Jenny Behrend, Carlson, Döll und Dorottya Faluvégi auf 15:9 hoch.

    Nach diesem Zwischensprint war das Spiel wieder offener, auch Dortmunds Angriff traf jetzt wieder. Allerdings ließ auch die HB Ludwigsburg nicht nach – so dass die Gastgeberinnen mit einer deutlichen 21:14-Führung in die Halbzeit gingen.

    Dortmund bäumt sich nur kurz auf

    In der zweiten Halbzeit bäumte Dortmund sich zu Beginn noch einmal kurz auf, hatte gegen die individuelle Klasse der Ludwigsburgerinnen keine Chance. Die Barockstädterinnen ließen den Ball laufen, spielten immer wieder neue Angriffsvarianten und stellte die Borussia vor enorme Probleme. Beim Stand von 28:18 lagen die Schwäbinnen erstmals mit zehn Treffern Vorsprung in Front. In der Folge nahmen sie etwas Tempo raus, konnten es aber auch nach Belieben wieder steigern.

    Xenia Smits: “Ich bin stolz auf die Mannschaft”

    Am Ende hieß es 40:29 für die HB Ludwigsburg, die damit Revanche für die Hinspielpleite gegen Dortmund genommen. “Wir hatten noch eine Rechnung offen – und die haben wir heute beglichen”, sagte Ludwigsburgs Kapitänin Smits nach dem Spiel. “Dortmund hat eine starke Mannschaft – wir haben heute aber richtig gut dagegengehalten. Es war sehr viele Wille und Power dabei. Ich bin stolz auf die Mannschaft.”

    Nach der Hauptrunde folgen die Playoffs

    Ludwigsburg hat nun den ersten Platz nach Abschluss der Hauptrunde so gut wie sicher hat. Eine Garantie für den Meistertitel ist der nun “zementierte” erste Platz allerdings noch nicht. Denn zur Saison 2024/2025 wurden in der Handball-Bundesliga der Frauen wieder die Playoffs eingeführt. Heißt, die besten acht Teams spielen nach der Hauptrunde die Meisterschaft aus.

    HB Ludwigsburg noch in drei Wettbewerben aktiv

    Dennoch ist die HB Ludwigsburg nach einem bislang fast makellosen Saisonverlauf klarer Favorit auf die vierte Meisterschaft in Serie. Die Schwäbinnen, ehemals SG BBM Bietigheim, sind das Maß aller Dinge im deutschen Frauen-Handball und sind auch im DHB-Pokal sowie in der Champions League weiter im Rennen.

    Sendung am Do., 20.2.2025 6:00 Uhr, SWR Aktuell am Morgen, SWR Aktuell



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  • Handball: Keine Kohle mehr für Rekord-Frauen: Thiel

    Handball: Keine Kohle mehr für Rekord-Frauen: Thiel


    Der „Hexer“ kann auch nicht zaubern!

    Paukenschlag in der Frauen-Handball-Bundesliga. Der TSV Bayer 04 Leverkusen braucht einen neuen Boss. Torwart-Legende Andreas „Hexer“ Thiel (64) trat am Montag als Abteilungsleiter zurück.

    Grund: Den „Werkselfen“ droht das sportliche und finanzielle Aus. In der neuen Saison ist kein Geld mehr da, um weiter in der Bundesliga zu spielen.

    Teaser-Bild

    Foto: BILD

    Thiel: „Dass wir mit unserem Team in der 1. Frauen-Bundesliga vor einer äußerst komplexen Herausforderung stehen würden, war allen schon zu Saisonbeginn klar. Dennoch hatte ich immer die Hoffnung, dass es mit dem Bundesliga-Handball in Leverkusen weitergeht.“

    Ausgerechnet im 50. Jubiläumsjahr der Erstliga-Zugehörigkeit steht der Abstieg bevor. Die Bayer-Frauen sind mit acht Titeln Rekordmeisterinnen, neun Pokalsiege sind ebenfalls unerreicht. Jetzt spielt eine extrem junge Mannschaft, die mit null Punkten abgeschlagenes Schlusslicht der 12er-Liga ist.

    Handball: „Hexer“ Andreas Thiel wirft als Leverkusen-Boss hin

    „Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr zermürbend. Die Energie für die Neuausrichtung der Abteilung habe ich nicht mehr, möchte aber einem unbelasteten Neustart nicht im Wege stehen“, erklärt Thiel.

    Geschäftsführerin Anne Wingchen: „Ohne Frage hätten wir uns gewünscht, die Veränderung in der Abteilungsführung gemeinsam in die Wege zu leiten. Ich kann allerdings die Beweggründe nachvollziehen.“

    Andreas Thiel arbeitete auch mal als Interimstrainer der Leverkusener Handball-Frauen

    Andreas Thiel arbeitete auch mal als Interimstrainer der Leverkusener Handball-Frauen

    Foto: imago/Eibner

    Wie geht’s weiter ohne Thiel?

    Die Kosten für den Bundesliga-Spielbetrieb sind zu hoch. Geschäftsführerin Wingchen: „Der Etat, den wir als Gesamtverein weitergeben können, ist unverändert. Allerdings können damit die immer höher werdenden Ausgaben nicht mehr gedeckt werden. Wir werden mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, welche Liga für die Abteilung zukünftig die richtige ist.“

    Nach dem Männer-Basketball droht eine weitere langjährige Sportdomäne von Bayer und Leverkusen in der Versenkung zu verschwinden.



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  • Handball: Thiel tritt zurück – Leverkusen vor

    Handball: Thiel tritt zurück – Leverkusen vor


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    Leverkusen-Boss tritt zurück

    Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.

    Früherer Nationaltorwart: Andreas Thiel

    Früherer Nationaltorwart: Andreas Thiel

    © www.imago-images.de/SID/IMAGO/Sven Beyrich/SPP

    Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.

    14 Jahre lang war er der starke Mann im Leverkusener Handball, nun zog der frühere „Hexer“ einen Schlussstrich: Der langjährige Weltklasse-Torhüter Andreas Thiel ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Abteilungsleiter des TSV Bayer 04 Leverkusen zurückgetreten. Hintergrund sei laut Klubmitteilung von Dienstag die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen, „der vor deutlichen Veränderungen steht, weil die finanziellen Mittel der Handball-Abteilung ab der kommenden Saison nicht mehr für einen Bundesliga-Etat reichen“.

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    „Dass wir mit unserem Team in der 1. Frauen Bundesliga vor einer äußerst komplexen Herausforderung stehen würden, war allen schon zu Saisonbeginn klar. Dennoch hatte ich immer die Hoffnung, dass es mit dem Bundesliga-Handball in Leverkusen weitergeht“, sagte Thiel: „Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr zermürbend. Die Energie für die Neuausrichtung der Abteilung habe ich nicht mehr, möchte aber einem unbelasteten Neustart nicht im Wege stehen.“

    Thiel ist weiterhin Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen (HBF), er fungiert zudem bei der Männer-Bundesliga (HBL) als Justiziar.

    TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen bedauert die Entscheidung von Thiel. „Ich kann allerdings die Beweggründe nachvollziehen“, sagte Wingchen und dankte Thiel, der in seiner langjährigen Amtszeit „immer ein zuverlässiger Ansprechpartner“ gewesen sei, „der sich mit viel Herzblut für die Belange der Abteilung eingesetzt hat, bis hin zu seinem Engagement als Torwart- oder Interimstrainer.“

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    Wie es in Leverkusen nun weitergeht, ist noch nicht geklärt. „Wir werden mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, welche Liga für die Abteilung zukünftig die richtige ist“, sagte Wingchen. Aktuell sei die Abteilung auf einem „guten Weg, die Weichen für die Zukunft mit einem noch klareren Fokus auf die Nachwuchsförderung zu stellen“. Leverkusen ist nach 16 absolvierten Spielen Tabellenletzter mit null Punkten.



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  • Handball | Bundesliga: Erster gegen Zweiter: Meister

    Handball | Bundesliga: Erster gegen Zweiter: Meister


    Stand: 18.02.2025 08:51 Uhr

    Im Topspiel der Handball-Bundesliga trifft die HB Ludwigsburg am Mittwoch (19.02.) auf Borussia Dortmund. Im Hinspiel hagelte es für den Titelverteidiger die bislang einzige Saison-Niederlage. Dabei soll es auch bleiben.

    Seit Jahren ist die HB Ludwigsburg, ehemals SG BBM Bietigheim, das Maß aller Dinge im deutschen Frauen-Handball. Nach zuletzt drei Meistertiteln in Folge greifen die Barockstädterinnen auch in diesem Jahr nach einem bislang fast makellosen Saisonverlauf nach der Schale.

    “Wir wollen die Meisterschaft holen. Wir sind alle hier in Ludwigsburg, um zu gewinnen”, sagt Xenia Smits im Interview mit SWR Sport. “Wir haben eine super Qualität in der Mannschaft, was nicht immer unbedingt heißt, dass es ohne harte Arbeit und Rückschläge geht, aber das ist unser absolutes Oberziel – vor allem auch um nächstes Jahr wieder in der Champions League dabei zu sein”, so die Kapitänin der Ludwigsburgerinnen weiter.

    Erster gegen Zweiter: Kann Ludwigsburg den Vorsprung weiter ausbauen?

    Die Chancen dafür stehen gut. Denn nach 17 von 22 Spieltagen in der Hauptrunde steht die HB mit fünf Zählern Vorsprung auf Borussia Dortmund an der Tabellenspitze. Gelingt den Ludwigsburgerinnen am Mittwoch (19.02., 19 Uhr) im Topspiel ein Sieg gegen ihre direkten Verfolgerinnen aus Dortmund, würde der Vorsprung auf sieben Punkte anwachsen.

    Eine Garantie für den Meistertitel ist das allerdings noch nicht. Denn zur Saison 2024/2025 wurden in der Handball-Bundesliga der Frauen wieder die Play-offs eingeführt. Heißt, die besten acht Teams spielen nach der Hauptrunde die Meisterschaft aus. “Durch das Playoff-System könnten die Karten nochmal neu gemischt werden”, sagt Smits, “dementsprechend können wir uns darauf nicht ausruhen. Was sich nicht ändert, ist unser Ziel, zu gewinnen und den ersten Platz in der Runde zu sichern.”

    Ludwigsburg mit einziger Saison-Niederlage gegen Dortmund

    Und das am liebsten mit einem Sieg gegen den stärksten Konkurrenten aus Dortmund. Aber auch wenn der amtierende deutsche Meister – wie in jedem Spiel – als Favorit auf die Platte geht, ein Selbstläufer wird die Partie gegen die Borussinnen nicht: Im Hinspiel im Oktober kassierte Ludwigsburg beim 28:33 in Dortmund die bislang einzige Saison-Niederlage in der Liga.

    “Wir müssen schauen, dass wir das Tempo vorgeben und vor allem an unserer Chancenverwertung arbeiten. Außerdem müssen wir mit der 5:1-Abwehr, die sie im Hinspiel gegen uns gespielt haben, besser umgehen”, so Deutschlands Handballerin des Jahres, “aber da haben wir uns weiterentwickelt und die Saison über besser darauf vorbereitet”.

    Wie gut sich die Ludwigsburgerinnen weiterentwickelt haben, wollen sie aber nicht nur im Spiel gegen Dortmund und im Kampf um die deutsche Meisterschaft unter Beweis stellen: Auch im DHB-Pokal und in der Champions League ist das Team von Xenia Smits weiter im Rennen.



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  • Handball-Bundesliga: Magdeburg schlägt Spitzenreiter…

    Handball-Bundesliga: Magdeburg schlägt Spitzenreiter…


    Stand: 16.02.2025 16:56 Uhr

    Meister bezwingt Tabellenführer: Der SC Magdeburg hat den Siegeszug der MT Melsungen gestoppt.

    Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert setzte sich gegen den Spitzenreiter aus Hessen im Topspiel mit 29:28 (16:13) durch. Trotz der ersten Pleite nach zuvor sieben Siegen in Folge thronen die Melsunger weiter an der Spitze der Handball-Bundesliga.

    Mit neun Toren hatte Matthias Musche als erfolgreichster Werfer im Team von Wiegert großen Anteil an der Magdeburger Revanche, das Hinspiel hatte der Meister im November deutlich mit 23:31 verloren. Mit nun 23:9 Punkten schob sich Magdeburg, das drei Spiele weniger als Melsungen absolviert hat, auf Rang sechs vor. Die MT führt mit 32:6 Punkten die Tabelle weiter an.

    Bereits am Donnerstag hatten TSV Hannover-Burgdorf und die Rhein-Neckar Löwen Pflichtsiege gegen zwei Abstiegskandidaten gelandet. Hannover tat sich beim TVB Stuttgart zwar lange schwer, siegte am Ende jedoch klar mit 35:27 (18:13). Herausragend spielte Renars Uscins: Der Nationalspieler erzielte 14 Tore.

    Erste Hannover-Führung nach 18 Minuten

    Hannover mühte sich in Stuttgart über weite Strecken. Erst nach 18 Minuten erzielte Kreisläufer Thomas Solstad mit dem 10:9 die erste Führung für die TSV. Mit einem unkonzentrierten Start in Hälfte zwei ließ das Team von Christian Prokop die Stuttgarter nach einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung wieder auf einen Treffer herankommen. Uscins und eine effiziente Schlussphase reichten am Ende dennoch für den fest eingeplanten Sieg.

    Löwen von Beginn an dominant

    Die Löwen traten von Beginn an deutlich dominanter auf und schlugen Aufsteiger SG BBM Bietigheim 36:30 (20:13). Ein 4:0-Lauf zum Start setzte die Marschroute. In der Folge kamen nie Zweifel am Favoritensieg auf. Elf verschiedene Torschützen standen am Ende bei Rhein-Neckar auf dem Scoreboard, aber keiner erzielte mehr als fünf.



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  • HSG Wetzlar – THW Kiel heute im TV: Wer überträgt die…

    HSG Wetzlar – THW Kiel heute im TV: Wer überträgt die…


    Geht der Kieler Lauf weiter?

    Am 19. Spieltag der Handball-Bundesliga empfängt die HSG Wetzlar den THW Kiel. Los geht’s am Sonntag um 16.30 Uhr. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV und Livestream verfolgen können.

    Handball-Bundesliga heute im TV: Wer überträgt Wetzlar – Kiel?

    Die HBL-Partie zwischen Wetzlar und Kiel wird live und exklusiv beim kostenpflichtigen Streaminganbieter Dyn (Anzeige) übertragen. Start ist um 16.30 Uhr, die Übertragung bei Dyn beginnt bereits um 16.15 Uhr.

    Die Dyn Media GmbH ist eine Mehrheitsbeteiligung der Axel Springer SE, zu der auch SPORT BILD gehört.

    Teaser-Bild

    Foto: BILD

    Der THW Kiel reist in bestechender Form zum Auswärtsspiel nach Wetzlar. Der Rekordmeister ist seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen, die letzten acht Bundesliga-Spiele konnten sogar allesamt gewonnen werden.

    Besonders überzeugend: Der Gala-Auftritt am vergangenen Wochenende gegen den Deutschen Meister SC Magdeburg. Im ersten Spiel nach der WM-Pause gewannen die „Zebras“ deutlich mit 31:25. Der Rückstand auf Tabellenführer MT Melsungen beträgt somit nur noch vier Punkte.

    Unter der Woche bewiesen die Kieler, dass sie mit den Melsungern mithalten können. In der ersten Hauptrunden-Partie der European League holte der THW einen Fünf-Tore-Rückstand auf und trennte sich letztendlich verdient mit 26:26 von den Nordhessen.



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