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  • De Bruyne weg! Jetzt greift Pep Guardiola bei diesem

    De Bruyne weg! Jetzt greift Pep Guardiola bei diesem

    De Bruyne weg! Jetzt greift Pep Guardiola bei diesem Youngster zu

    Die Fußballwelt steht Kopf. Kevin De Bruyne, der Spielmacher von Manchester City und einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, hat sich eine schwere Verletzung zugezogen. Diese Nachricht hat nicht nur die Fans in Schock versetzt, sondern auch Pep Guardiola vor eine große Herausforderung gestellt. Doch wo sieht der Trainer jetzt die Lösung? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die mögliche Antwort: die Talente, die Guardiola ins Visier nehmen könnte, um den Ausfall von De Bruyne zu kompensieren.

    Kevin De Bruyne: Ein Verlust für Manchester City

    Kevin De Bruyne ist für Manchester City nicht nur ein Schlüsselspieler, sondern auch das Herzstück des Teams. Seine Fähigkeit, Spiele zu kontrollieren, präzise Pässe zu spielen und entscheidende Tore zu erzielen, hat City in den letzten Jahren zu zahlreichen Erfolgen verholfen. Sein Fehlen wird nicht nur die offensive Spielweise des Teams beeinflussen, sondern auch das gesamte Teamgefüge. Guardiola muss jetzt schnell handeln, um die Lücke zu schließen, die De Bruyne hinterlässt.

    Die Herausforderung für Guardiola

    Klauseln und Strategien, die Guardiola ohnehin schon im Kopf hat, müssen nun zur Realität werden. Die Frage ist: Welche Spieler stehen zur Verfügung, um den Verlust zu kompensieren? Guardiola ist bekannt für seine Fähigkeit, Talente zu entwickeln und sie in sein Spielsystem zu integrieren. Hier bieten sich mehrere Optionen, sowohl aus dem eigenen Nachwuchs als auch durch mögliche Transfers.

    Pep Guardiolas Talentschuppen: Die Jugend im Fokus

    Guardiola hat stets ein Auge für talentierte junge Spieler. In der Vergangenheit hat er Spieler wie Phil Foden und Cole Palmer in die erste Mannschaft integriert. Foden hat sich als einer der besten jungen Spieler der Premier League etabliert und könnte jetzt möglicherweise die Rolle von De Bruyne übernehmen.

    Phil Foden: Ein natürlicher Nachfolger?

    Phil Foden ist ein weiterer unbestrittener Superstar in den Reihen von Manchester City. Der junge Engländer hat in den letzten Saisons eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht und ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Kaders. Foden ist extrem vielseitig, kann sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel agieren und verfügt über die gleiche Kreativität, die De Bruyne auszeichnet. Guardiola könnte Foden jetzt als seine wichtigste Waffe betrachten, um den offensiven Spielstil von City aufrechtzuerhalten.

    Cole Palmer: Das nächste große Ding?

    Ein weiteres Talent, das Guardiola im Auge haben könnte, ist Cole Palmer. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hat in der letzten Saison einige vielversprechende Auftritte gezeigt und dabei sein Potenzial angedeutet. Palmer könnte, obwohl er noch in den Kinderschuhen seiner Karriere steckt, die Kreativität und den Einfallsreichtum liefern, den City jetzt benötigt. Diese Chance könnte für ihn der perfekte Moment sein, um sich in der ersten Mannschaft zu beweisen.

    Externe Optionen: Der Transfermarkt

    Sollte Guardiola entscheiden, dass die internen Optionen nicht ausreichen, könnte der Transfermarkt eine Lösung bieten. Viele Experten spekulieren bereits über mögliche Transfers, die Manchester City ergreifen könnte, um die De Bruyne-Lücke zu füllen.

    Wunschspieler: Jude Bellingham

    Ein Spieler, der immer wieder genannt wird, ist Jude Bellingham. Der 20-jährige Mittelfeldspieler von Real Madrid hat sich als einer der besten jungen Spieler in Europa etabliert. Seine Fähigkeiten, sowohl defensiv als auch offensiv zu agieren, könnten sich als wertvoll für City erweisen. Außerdem bringt Bellingham eine Menge an internationaler Erfahrung mit sich, die Guardiola in dieser schwierigen Phase gebrauchen könnte.

    Alternativen aus der Bundesliga

    Ein weiterer Talentpool, auf den Guardiola zurückgreifen könnte, ist die Bundesliga. Spieler wie Florian Wirtz oder Jamal Musiala sind vielversprechende Optionen, die sowohl kreativ als auch spielintelligent sind. Diese Talente könnten die gewünschte Flexibilität in Guardiolas System bringen und gleichzeitig den Druck von anderen bestehenden Spielern nehmen.

    Die Hoffnung auf Teamgeist und Anpassungsfähigkeit

    Ein Team wie Manchester City, das über so viele talentierte Spieler verfügt, hat die Möglichkeit, sich in solch kritischen Momenten anzupassen. Guardiola ist bekannt für seine taktische Flexibilität und seine Fähigkeit, das Team so einzustellen, dass es einen neuen Spielstil annimmt. Dabei könnte der Trainer auch auf andere Spieler wie Rodri oder Bernardo Silva zurückgreifen, die in der Lage sind, den kreativen Spielaufbau zu unterstützen und die Verantwortung zu übernehmen.

    Fazit: Guardiola in der Pflicht

    Der Ausfall von Kevin De Bruyne ist ein herber Rückschlag für Manchester City, doch er könnte auch eine Gelegenheit für andere Spieler sein, ihr Potenzial auszuschöpfen. Pep Guardiola steht nun vor der Herausforderung, das Team neu zu strukturieren und aus den vorhandenen Ressourcen das Beste herauszuholen. Ob es sich dabei um die Integration junger Talente wie Phil Foden und Cole Palmer handelt oder um potenzielle Neuzugänge, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Guardiola wird alles daransetzen, um die Qualität und den Erfolg von Manchester City aufrechtzuerhalten, auch ohne seinen Superstar.

  • Guardiola vor Nottingham-Spiel: “Es ist in unseren Händen”

    Guardiola vor Nottingham-Spiel: “Es ist in unseren Händen”



    Die entscheidenden Wochen in der Premier League stehen an: Manchester City trifft in Nottingham auf einen direkten Konkurrenten – und will den Platz von Forest einnehmen, um die Saison doch noch zu retten.

    Lobte Nuno Espirito Santo (li.) und Nottingham Forest in den höchsten Tönen: Pep Guardiola.


    Lobte Nuno Espirito Santo (li.) und Nottingham Forest in den höchsten Tönen: Pep Guardiola.

    IMAGO/NurPhoto


    Spätestens während der historischen Krise von Manchester City war klar, dass die Meisterschaft in der Premier League in diesem Jahr nicht an die Skyblues geht. Und das nach vier Titeln in Serie – und insgesamt sechs in den letzten sieben Spielzeiten. Zu stark ist die Konkurrenz, allen voran der FC Liverpool. Zu schwach aber auch die Citizens.


    Auch wenn die Krise mittlerweile überwunden ist: Dass die internationalen Topteams in dieser Saison ein anderes Niveau als die mit großen Namen gespickte Star-Truppe von Pep Guardiola haben, zeigten die direkten Duelle. In der Champions League hochverdient an Real Madrid gescheitert, verlor man die beiden Spitzenspiele der Premier League ebenfalls: 0:2 gegen die Reds und sogar 1:5 beim FC Arsenal. Da City im neuen Jahr immerhin die Pflichtsiege einfuhr, stehen die Skyblues nach 27 Spielen in der Premier League immerhin auf Rang 4.

    Saisonziel Champions League – großes Lob für Forest


    Die Qualifikation für die Königsklasse sei nun das Mindestziel in einer verkorksten Saison: “Die Realität ist, dass wir unter den ersten Vier abschließen wollen”, betonte auch Guardiola auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Nottingham Forest. Ein Gegner, der in der Vergangenheit ebenfalls als Pflichtaufgabe abgetan worden wäre. Nicht aber in dieser Saison, steht die Überraschungsmannschaft der Liga doch einen Platz vor den Citizens – auch wenn die das Hinspiel mit 3:0 für sich entscheiden konnten: “Beeindruckend” sei die Leistung der Tricky Trees, die vergangene Saison noch 17. wurden, allemal, so Guardiola.


    Mit Forest treffe man auf ein ausgeglichenes Team: In der Defensive “sehr kompakt und aggressiv”, dazu “gut im Kontern” und “kreativ” in der Offensive, zählte der 54-Jährige die Stärken der Mannschaft von Nuno Espirito Santo auf – die in der Liga jedoch zuletzt dreimal in Folge sieglos blieb – und machte klar: “Das ist, warum du Dritter bist zu diesem Zeitpunkt der Saison.”


    Wenn wir es nicht schaffen, dann weil wir nicht gut genug sind.


    Pep Guardiola zur CL-Qualifikation


    Mit einem Sieg im Auswärtsspiel am Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) können hingegen die Skyblues den Platz Nottinghams im Tableau einnehmen. Unter der Woche habe man durch die fehlende Belastung aufgrund des verpassten Viertelfinals der Königsklasse öfter trainieren können als zuvor – musste jedoch auch die nächste Hiobsbotschaft verkraften: Nathan Aké wird nach einer Fuß-Operation “zehn, elf Wochen” fehlen. Für die Endphase in der Liga ist die Rückkehr des niederländischen Verteidigers also schwer bis unmöglich.


    Dafür hat sich Citys Ausgangslage immerhin wieder etwas gebessert: “Wir sind in einer Position, die nicht ideal ist, aber auch nicht allzu schlecht”, ordnete Guardiola das Rennen um die Champions-League-Plätze ein: “Viele Vereine kämpfen um dieses Ziel. Wenn wir es nicht schaffen, dann weil wir nicht gut genug sind”, betonte der Katalane: “Es ist in unseren Händen und wir werden dafür kämpfen.”



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  • FC Bayern: Carragher –„Gewinnt Kompany nicht gegen

    FC Bayern: Carragher –„Gewinnt Kompany nicht gegen


    Beim Blick auf die nächste Woche mit den Achtelfinals startende Champions League sieht der englische Fußball-Experte Jamie Carragher den FC Bayern vor einer komplizierten Aufgabe stehen. Aus seiner Sicht überzeugen die Münchener nicht. Das erhöhe den Druck auf Trainer Kompany.

    Dieser Champions-League-Sieger ist zentraler Teil der beliebtesten Fußball-Runde der Welt. Der frühere Liverpool-Profi Jamie Carragher sendete vergangene Woche aus dem Santiago Bernabéu in Madrid und sah, wie Real mit 3:1 Manchester City aus der Königsklasse schoss. Für den US-Sender CBS analysiert der 47-Jährige neben Thierry Henry, Micah Richards und Moderatorin Kate Scott die besten Teams Europas. Carragher gehörte seit 1992 dem FC Liverpool an, 2005 gewann er mit dem Team die Champions League, 2013 beendet er dort seine Karriere.

    Frage: Mister Carragher, ist Real Madrid jetzt der Favorit auf den Champions-League-Titel?

    Jamie Carragher: Ich denke ja. Bei Real ist ein langsamer Start inzwischen Normalität, doch dann nehmen sie nach Weihnachten Fahrt auf. Wenn man sich die beiden Spiele gegen Manchester City anschaut, waren die Leistungen sehr beeindruckend. Sogar im Hinspiel, als ihnen einige Abwehrspieler fehlten. Im Rückspiel sah es dann wie Männer gegen Jungs aus. Mbappé zündet gerade erst so richtig nach einem schwächeren Saisonbeginn.

    Frage: Gegen City harmonierte die Reihe mit Kylian Mbappé, Vinícius Júnior, Jude Bellingham und Rodrygo. Sollte der Rest Europas Angst haben?

    Carragher: Europa sollte sogar viel Angst vor ihnen haben. Mbappé und Vinícius zählen zu den drei, vier besten Spielern der Welt. Vor der Saison war es ein Rätsel, ob sie zusammenspielen können, aber jetzt hat Carlo Ancelotti die richtige Struktur gefunden, um das Beste aus beiden herauszuholen. Daher ist er auch der beste Trainer für dieses Team.

    Frage: Würden Sie auch auf Real als Sieger tippen?

    Carragher: Ihre Auslosung ist sehr schwer. Duelle mit Teams aus deiner eigenen Liga sind nie leicht, weil dir das Europapokal-Gefühl fehlt. Gegen Atlético spielten sie diese Saison daheim nur unentschieden. Dieses Los wird Real nicht gefallen. Wenn wir Runde für Runde durchgehen, dann lautet mein Finale am Ende Liverpool gegen Barcelona – und Liverpool gewinnt nach Elfmeterschießen. Aber beim Halbfinale von Liverpool gegen Real schwanke ich hin und her, doch sage am Ende Liverpool. Das Spiel ist wie ein Münzwurf.

    Frage: Manchester City macht die schwerste Saison seit 2016/17 durch, damals wurde man Dritter, schied im Achtelfinale der Champions League aus und holte keinen Titel. Ist der Zauber von Pep Guardiola futsch?

    Carragher: Guardiolas Zauber ist nicht weg, aber die Magie dieses Kaders ist definitiv verloren gegangen. Manchester City sollte jetzt diesem großen Trainer Zeit geben, das zu reparieren. Im Januar-Transferfenster haben sie es mit Marmoush, Khusanov und Nico González versucht, aber bei diesen Verpflichtungen geht es nicht nur um das Jetzt, sondern vielmehr um die Zukunft, also die nächsten drei, vier Jahre. City ist am Ende eines Zyklus.

    Frage: Wie ist es dazu gekommen?

    Carragher: Sie haben den Kader falsch zusammengestellt. Es ist normal, dass die großen Teams mal ein bisschen abfallen, aber das ist jetzt ein großer Absturz, den keiner erwartet hat. Ihre Zukunftsplanung haben sie schlecht gemacht: Sie haben in den vergangenen Jahren Spieler geholt, die sich nicht durchgesetzt haben. Dann verpflichteten sie Spieler, die nicht bereit waren – wie Kalvin Phillips und Matheus Nunes. Da diese es im Mittelfeld nicht brachten, holte City Ilkay Gündogan und Mateo Kovacic. Du hast immer noch Kevin De Bruyne, Bernardo Silva und den verletzten Rodri. Im Mittelfeld war die Planung einfach falsch. So etwas hat man bisher nicht erlebt, da waren die Übergänge nahtlos.

    Frage: Sollte Guardiola wechseln?

    Carragher: Nein! Vielleicht könnte man das nächste Saison sagen, falls es so schwach weitergeht. Bei der Qualität im Kader und den hohen Ausgaben kann sich City nicht zwei schlechte Spielzeiten erlauben. Sie haben Fehler gemacht, und vielleicht sind einige Spieler auch müde, Guardiola zuzuhören. Das ist normal, wenn ein Trainer so lange da ist. Daher brauchen sie eher neue, frische Spieler. Pep sollte City nicht verlassen. Sie brauchen keine neue Identität, denn Peps Weg ist seit 15 Jahren unheimlich erfolgreich.

    Frage: Guardiolas Lehrling ist Vincent Kompany. Sie konnten ihn bei Burnley in der Premier League beobachten. Wie bewerten Sie bisher seinen Übergang zum FC Bayern?

    Carragher: Ich denke, dass er Glück hatte, den Job bei Bayern zu bekommen. Sie haben gesehen, was Xabi Alonso bei Leverkusen erreicht hat. Ein Ex-Spieler, der als junger Trainer Erfolg hat. Kompany kennt die Bundesliga, spielte in Hamburg. Er war als Spieler ein großer Name und hat die Pep-Ideen verinnerlicht. Die Bayern halten viel von Guardiola. Bisher hat er das geschafft, was von ihm erwartet wurde. Aber nach Platz drei im Vorjahr waren die Ansprüche auch wirklich niedrig. Es konnte also nur besser werden. Bayern sollte jede Saison Meister werden – egal, wer Trainer ist. Wenn Kompany mit Bayern Meister wird, wäre das eine Note 3 bis 4, das ist noch nichts Herausragendes. Der Erfolg der Münchner hängt immer davon ab, was sie in der Champions League erreichen.

    Frage: Nach dem recht knappen Weiterkommen gegen Celtic: Steckt in Bayern ein Titel-Team?

    Carragher: Bayern hat mich überhaupt noch nicht überzeugt. Jetzt geht es gegen Leverkusen, die Bayern zuletzt in der Bundesliga beherrscht haben. Es ist ein 50:50-Duell. Am Ende tippe ich auf Leverkusen. Wenn Kompany das nicht gewinnt, wird es viele Fragen zu seiner Verpflichtung geben, weil die Meisterschaft erwartbar ist, und die Champions League der Zuckerguss einer Saison ist. Sie müssen mindestens das Halbfinale erreichen.

    Frage: Bayern hofft auf das „Finale dahoam“.

    Carragher: Das bringt zusätzlichen Druck. An solchen Heimfinals sind schon viele gescheitert, weil die Teams glauben, dass sie um jeden Preis dort sein müssen. Bayern hat ja die Erfahrung 2012 schon gemacht. Da ging es gegen Chelsea dann schief.

    Frage: Bayern ist auf Meisterkurs, es wäre der erste Titel für Harry Kane. Würden Sie sich für ihn freuen, und was wäre das wert?

    Carragher: Ich wäre sehr glücklich. Das würde den ganzen Idioten den Mund stopfen, die ihm ständig vorhalten, dass er nie eine Trophäe gewonnen hat. Er ist seit fast zehn Jahren einer der besten Stürmer Europas. Aber ich muss sagen: Eine Meisterschaft mit Bayern ist jetzt nicht wirklich eine überragende, unfassbare Leistung. Wenn sie die Champions League gewinnen, wäre das etwas anderes. Harry hatte das Pech, dass er in England mit Tottenham bei einem Klub spielte, der dafür berüchtigt ist, keine Titel zu gewinnen. Aber das war nicht seine Schuld.

    Frage: Das Spiel Bayern gegen Leverkusen ist auch das Duell Jamal Musiala gegen Florian Wirtz. Wen hätten Sie als Trainer lieber in Ihrem Team?

    Carragher: Vor dieser Saison hätte ich Musiala gesagt. Er ist einer meiner Lieblingsspieler. Ich schaue ihm so gern zu, vor allem in den großen Turnieren mit der deutschen Nationalmannschaft. Da ist er etwas Besonderes. Diese Saison hat er noch nicht seine Bestform gezeigt. Ich habe den Eindruck, dass seine Entwicklung ein wenig stagniert. Vielleicht liegt das an der Heim-EM und dem neuen Trainer. Wirtz spielt dagegen fantastisch. Wegen der aktuellen Form würde ich momentan eher Wirtz nehmen. Aber ich bin ein riesiger Musiala-Fan.

    Frage: Trauen Sie beiden irgendwann den „Ballon d’Or“ zu?

    Carragher: Den traue ich ihnen zu! Noch nicht jetzt, aber in zwei, drei Jahren, wenn sie mehr Erfahrung haben und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind.

    Frage: Sie gewannen 2005 gemeinsam mit Xabi Alonso die Champions League. Was zeichnet ihn als Trainer in Leverkusen aus?

    Carragher: Xabi hatte schon immer ein riesiges Fußball-Wissen. Er hat unter Mourinho, Guardiola, Benítez und Ancelotti gespielt. Das ist, als ob man in Harvard seinen Trainerschein macht. Besser geht es nicht. Auch sein Vater war ein Fußballer. Er war dafür bestimmt, ein toller Trainer zu werden, und was er mit Leverkusen geschafft hat, ist stark. Auch wenn Leverkusen gerade acht Punkte hinter Bayern liegt, so haben sie nur einmal in der Bundesliga verloren. Ein kleiner Rückgang war zu erwarten, es ist aber immer noch eine sehr gute Saison.

    Frage: Wo sollte er in Zukunft Trainer werden? Würden Sie sich ihn irgendwann einmal bei Liverpool wünschen?

    Carragher: Ich würde es lieben, wenn er einmal Liverpool trainieren würde. Wegen seiner Zeit als Spieler würde er sehr gut passen. Ich frage mich allerdings, ob sein System mit Dreier- bzw. Fünferkette hinten zu Liverpool passen würde. So hat Liverpool lange nicht mehr gespielt. Das war wohl auch ein Grund, warum sie ihn noch nicht geholt haben. Sie haben ihn und Rúben Amorim (damals Sporting, jetzt Manchester United, d. Red.) angeschaut. Aber die passten nicht so zu den Spielern, die sie hatten. Daher fiel die Wahl auf Arne Slot, der Jürgen Klopp ähnlicher ist. Mit Slot sind wir aktuell sehr glücklich!

    Frage: Liverpool ist in der Premier League auf Titelkurs. Wie hat Slot es geschafft, das Team nach Klopp weiterzuentwickeln?

    Carragher: Er drückte dem Team seinen Stempel auf, aber dieser musste gar nicht so groß sein. Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit Jürgen. Sein System setzt etwas mehr auf Ballkontrolle. Bei Klopp ging es mehr hin und her. Unter Slot ist es etwas langsamer und präziser. Das hilft Liverpool auch in der Defensive und sorgt auch dafür, dass es weniger Verletzungen gibt. Unter Klopp war unsere Bilanz in der Verteidigung nicht so gut, denn man musste perfekt spielen, damit es nicht auch mal nach hinten losging. Da ging es schon mal 3:3 aus, aber dafür wurde Jürgen geliebt.

    Frage: Wie überrascht waren Sie, dass Klopp zu Red Bull gegangen ist?

    Carragher: Er hat immer gesagt, dass er noch im Fußball arbeiten will. Daher überraschte es mich nicht, dass er zurück ist. Er hat die Möglichkeit, durch die Welt zu reisen, sich verschiedene Klubs und Ideen anzugucken. Die nimmt er dann vielleicht zu einem Trainerjob, vielleicht sogar bei der deutschen Nationalmannschaft mit. Außerdem wird er bestimmt sehr gut bezahlt.

    Frage: Die Verträge von Mo Salah, Virgil van Dijk und Trent Alexander-Arnold laufen alle nach dieser Saison aus. Würden Sie alle drei behalten?

    Carragher: Liverpool schaut sich immer genau an, was die Spieler wert sind. Sie könnten sich wohl alle drei leisten. Aber der Klub sieht nicht den entsprechenden Wert in den nächsten zwei bis fünf Jahren. Ich vertraue da der Klubführung. In den vergangenen zehn Jahren lagen sie öfter richtig als falsch. Falls aber alle drei den Klub verlassen würden, müsste sich die Führung harten Fragen stellen. Dann wäre Liverpool für die nächste Saison nicht gut aufgestellt. Der Druck auf den Nachfolgern wäre riesig. Ich glaube, dass Salah und van Dijk bleiben werden, Alexander-Arnold wird gehen.

    Frage: Klopps früherer Verein, Borussia Dortmund, erreichte vergangene Saison das Finale, verlor 0:2 gegen Real. In der Bundesliga tut sich der BVB schwer, in der Champions League läuft es besser. Wie bewerten Sie die Mannschaft?

    Carragher: Man dachte vergangene Saison auch schon, dass dem Team die nötige Qualität fehlt. Platz fünf in der Bundesliga war unter den Erwartungen. Was sie haben, sind der Glaube und die Fans hinter sich im Stadion. Ich glaube nicht, dass sie es wieder bis ins Finale schaffen, aber sie sind härtere Gegner, als man es mit Blick auf die Bundesliga denken würde. Mit Nuri Sahin hat es einfach nicht funktioniert. Ich bewundere an deutschen Klubs, dass sie jungen Trainern eine Chance geben. Ich glaube aber, dass Nuri zurückkommen wird. 2012/13 spielten wir zusammen bei Liverpool. Er hat einen großen Fußballsachverstand und wird aus der Erfahrung lernen.

    Frage: Ihre TV-Runde begeistert die Fans. Was war der witzigste Moment in dieser Saison? Alles rund um Brest, was im Englischen wie Brust klingt und so zu reichlich schlüpfrigen Sprüchen einlud?

    Carragher: Damit hatten wir viel Spaß! Micah Richards bekommt jetzt bestimmt eine Dauerkarte von Brest. Das Ganze haben wir ziemlich gemolken. (lacht)

    Frage: Was ist das Geheimnis der Runde?

    Carragher: Die Chemie funktioniert, weil wir alle so verschieden sind. Micah ist ein mitreißender Typ, der Spaß macht. Thierry Henrys Wissen ist unfassbar. Kate Scott nimmt sich selbst nicht zu ernst. Wenn wir Mist bauen, lachen wir zusammen. Ich liefere gern die kontroversen Meinungen. Jeder hat seine Rolle.

    Frage: Thomas Tuchel fängt am 21. März gegen Albanien als englischer Nationaltrainer an. Wie kann er England titelreif machen?

    Carragher: Er ist ein geborener Gewinner, der den Spielern die Siegermentalität vermitteln kann. Er kennt viele Länder und Ligen, hat überall etwas gewonnen. Besonders in den K.o.-Runden ist er stark. Genau darum geht es bei großen Turnieren mit dem Nationalteam. In dieser Phase zählt es, dass du einen Trainer hast, der den Unterschied in großen Spielen macht und England über die Ziellinie bringt. Das ist das Einzige, was ihnen noch fehlt – dieser Titel. Gareth Southgate hat bis dahin brillante Arbeit abgeliefert, aber der entscheidende Schritt fehlte. Das werfe ich ihm aber nicht vor. Tuchel kennt diese großen Momente.

    Der Text wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, SPORT BILD, BILD) erstellt und zuerst in SPORT BILD veröffentlicht.



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  • Guardiola wird von Liverpool gedemütigt – und trifft

    Guardiola wird von Liverpool gedemütigt – und trifft


    Tabellenführer FC Liverpool hat im Meisterschaftsrennen der Premier League ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Engländer von Trainer Arne Slot setzten sich am Sonntag wie schon im Hinspiel mit 2:0 (2:0) bei Titelverteidiger Manchester City durch. Liverpool führte die seit Monaten kriselnden Gastgeber um den Ex-Frankfurter Omar Marmoush streckenweise vor.

    Der überragende Mohamed Salah brachte die Reds in der 14. Minute nach einer Vorlage des früheren Leipzigers Dominik Szoboszlai mit einem abgefälschten Schuss in Führung. In der 37. Minute erhöhte Szoboszlai wiederum nach Vorlage von Salah und traf im verregneten Manchester per Linksschuss ins rechte Eck.

    Matchwinner Mo Salah: „Ein unglaubliches Gefühl“

    „Das ist etwas Besonderes“, sagte Salah beim Sender Sky Sports über den Auswärtssieg beim Titelverteidiger. „Erst recht, wenn man im Titelrennen ist – ein unglaubliches Gefühl. Hoffentlich gelingt es uns ruhig zu bleiben, denn manchmal setzt uns der Druck echt zu. Wir brauchen einen weiteren Titel.“


    MOPO

    Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
    Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

    • Das Kreuz mit dem Kreuz: Hamburger verraten, wen sie wählen
    • Ist es wirklich „fünf vor 1933“? Historiker über die Angst vor rechts außen
    • Vorwürfe gegen „Pulverfass“: Jetzt spricht die Gründer-Tochter
    • Drogen-Politik: Was St. Georg von Zürich lernen kann
    • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
    • 20 Seiten Sport: St. Pauli-Helden Asamoah und Saad exklusiv & Alidou zurück im Volkspark
    • 20 Seiten Plan7: Roland Kaiser und Désirée Nick im Interview, die besten Kultur-Events der Woche


    City-Trainer Pep Guardiola, der in den letzten Wochen zunehmend ratlos wirkte, musste verletzungsbedingt auf Stürmer Erling Haaland und Abwehrspieler John Stones verzichten. Seine Citizens, die sich unter der Woche mit einem 1:3 bei Real Madrid aus der Champions League verabschiedet hatten, hatten zwar mehr Ballbesitz, entwickelten bei ihren Offensivaktionen jedoch zu selten Torgefahr.

    Guardiola prophezeit Manchester City großartige Zukunft

    Guardiola versuchte, der Niederlage etwas Positives abzugewinnen und richtete den Blick nach vorn. „Wenn man verliert, dann muss man so verlieren wie wir heute“, sagte er bei Sky Sports und traf angesichts der deutlichen Unterlegenheit einigermaßen merkwürdige Aussagen, als er befand: „Ich habe viele Dinge gesehen, die mir zeigen, dass dieser Klub mit den Spielern, die wir haben, eine großartige Zukunft hat.“

    Nachdem Curtis Jones’ vermeintlicher Treffer zum 3:0 nach einer knappen Stunde wegen einer Abseits-Position vom Videoassistenten aberkannt wurde, bäumte sich Manchester City noch einmal auf. Fast im Gegenzug forderte Marmoush mit seinem Schuss Liverpool-Keeper Alisson. Doch die Hausherren blieben zu harmlos. Liverpool verpasste mehrfach die Vorentscheidung.

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    Durch den Auswärtserfolg festigte die Slot-Elf ihre Spitzenposition. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Arsenal betrug nach dem Abpfiff elf Punkte, wobei die Reds ein Spiel mehr absolviert hatten als die Konkurrenz. Man City, Meister in den letzten vier Spielzeiten, hatte als Tabellenvierter bereits 20 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. (dpa/mp)



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  • Pep Guardiola bestätigt: Topstar von Manchester City fällt

    Pep Guardiola bestätigt: Topstar von Manchester City fällt


    John Stones wird Manchester City in der entscheidenden Saisonphase lange fehlen. Auch Thomas Tuchel muss auf ihn verzichten.

    Die Oberschenkelverletzung, die er sich im Playoff-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid (1:3) vergangene Woche zuzog, zwingt Manchester Citys Abwehrspieler John Stones zu einer wochenlangen Pause.

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  • Aber Guardiola schwärmt: Manchester City kann nicht mehr

    Aber Guardiola schwärmt: Manchester City kann nicht mehr



    Aber Guardiola schwärmt

    Manchester City kann nicht mehr

    Mit dem Kampf um den Titel in der Premier League hat Manchester City schon seit Monaten nichts mehr zu tun. Aber wie weit entfernt die Mannschaft derzeit von den Topteams erfährt ist, erlebt City gegen Liverpool. Pep Guardiola ist trotzdem begeistert.

    Der außergewöhnliche Niedergang von Manchester City setzt sich ungebremst fort. Gegen den FC Liverpool gibt es am Sonntagabend eine 0:2-Niederlage. Das klingt im Ergebnis gar nicht so fürchterlich, aber diese Mannschaft ist gegen die derzeit Besten der Welt einfach gnadenlos chancenlos. Eines der gefürchtetsten und erfolgreichsten Teams des vergangenen Jahrzehnts ist nur noch ein sattes, altes Raubtier. Träge in der Sonne liegend, nicht mehr in der Lage, große Beutezug zu unternehmen.

    Diesem Team droht eine Saison mit dem finalen Super-Gau. Womöglich wird in Manchester kein internationaler Fußball zu sehen sein. Nicht bei City, nicht beim anderen kollabierenden Riesen United. Unvorstellbar bei Stars wie Erling Haaland oder Rodri, dessen schwere Verletzung City komplett aus der Bahn warf.

    Diese Mannschaft ist endgültig am Ende. Das ist unübersehbar. Der große Kevin de Bruyne kämpft gegen seinen Körper und das Älterwerden. Er kann diesen Kampf nicht gewinnen. Der Belgier ist längst nicht der einzige im Kader, der nach dem Sommer keine oder keine große Rolle mehr bei City spielen wird. İlkay Gündoğan gehört dazu, vermutlich auch Ederson, Bernardo Silva oder Jack Grealish. Es wird einen großen, einen teuren Umbruch geben. Ein gnadenloses Aussortieren. Betreut werden soll der Umbruch von Pep Guardiola. Der Startrainer hatte inmitten der Krise während der Hinrunde seinen Vertrag verlängert und sich angeboten, die “Skyblues” wieder zu alter Größe aufzurichten. Dabei halten viele Experten eine Trennung für die bessere Idee.

    Beim FC Barcelona und beim FC Bayern besaß er ein gutes Gespür für den Abgang. Nach je drei Jahren ging er freiwillig und kündigte das frühzeitig an. Er war erschöpft, die Mannschaften auch. Allerdings ging es nach der Zeit in München schnell nach Manchester. Dort bauten sie ihm sein altes Barça mit unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten nach. Und dort soll nun alles anders sein? Guardiola sieht das nicht so.

    Irgendwann ist alles vorbei

    Aber kann er das? Der Mann, der Tiki-Taka erfunden hat, der als bester Trainer der Welt galt, wirkt seit Wochen ratlos. Was immer er sich einfallen lässt, es entfaltet keine Kraft mehr. Sind seine Ideen nicht mehr zeitgemäß? Erreicht Guardiola seine Spieler nicht mehr? Die Kollegen vom “Guardian” veranlasste das zu der steilen Theorie, dass die Spieler sich nur noch über den Katalanen ärgern, darüber, dass er ihnen noch länger erhalten bleibt? Ein gutes Licht würde ein solches Szenario nicht auf den Kader werfen. Aber es ist wie überall: Alles hat seine Zeit: Jürgen Klopp beim FC Liverpool, Sir Alex Ferguson bei Manchester United. Irgendwann ist es vorbei. Guardiola ist seit 2016 Trainer bei City, im vergangenen November verlängerte er seinen Vertrag bis Ende Juni 2027. Der 54-Jährige gewann mit dem Klub unter anderem sechsmal die Meisterschaft und 2023 die Champions League.

    Für Guardiola soll der Zeitpunkt des Abgangs noch nicht jetzt gekommen sein, noch nicht im Sommer. Er hat Fieberträume von einer neuen Mannschaft, der sich Europa unterwirft. Bayer Leverkusens Florian Wirtz könnte in diesem Team eine Schlüsselrolle einnehmen. Der Trainer soll ganz beseelt sein von der Idee, den kleinen Spielmacher in der neuen Saison unter seinen Fittichen zu haben. Aber dafür muss erstmal kurzfristiger Erfolg her. Die Kraft von City definiert sich auch über den Europapokal, über die Champions League. Große Stars werden vorerst abwinken, wenn ihnen die größte Bühne versagt bleibt. Aber wo soll dieser Erfolg herkommen?

    Unter der Woche wurden Manchester von Real Madrid gedemütigt. Wann war eine City-Mannschaft zuletzt so apathisch gewesen? Sie wurde von Tormonster Kylian Mbappé einfach aufgefressen. Und an diesem Sonntag machte Liverpool einfach alles richtig. Der seit Monaten in überragender Form aufspielende Mohamed Salah brachte die Reds in der 14. Minute nach Zuspiel von Dominik Szoboszlai mit einem abgefälschten Schuss in Führung. In der 37. Minute erhöhte Szoboszlai dann selbst, Salah gab dieses Mal den erfolgreichen Zuarbeiter.

    Liverpool-Slot gelingt historisches

    City rannte bemüht dagegen an, hatte reichlich Ballbesitz (64:36 Prozent), wurde aber zweimal eiskalt erwischt und konnte selbst kaum Gefährliches entfalten, trotz offiziell 16 Torschüssen. Nachdem Curtis Jones’ Treffer zum 3:0 nach 56 Minuten wegen Abseits vom VAR einkassiert wurde, riss sich City nochmal zusammen. Beinahe im Gegenzug forderte der ehemalige Frankfurter Omar Marmoush, ein hungriger Hoffnungsträger, mit seinem Schuss den Liverpooler Torwart Alisson zu einer starken Parade. Reds-Coach Arne Slot gelang mit diesem Sieg historisches. Als erster Trainer-Neuling seit 1974/75 konnte er den amtierenden Meister zweimal besiegen.

    Amtierender Meister, das klingt bei Manchester City in diesen Wochen reichlich komisch. Meisterlich ist einfach gar nichts. Und Trainer Pep Guardiola bleibt sich seiner ihm eigenen Seltsamkeit treu. “Wenn man verliert, muss man so verlieren, wie wir heute verloren haben. “Wir haben wirklich gut gespielt, ich bereue nichts. Wir haben mit Persönlichkeit gespielt”, sagte er. Er habe gegen Liverpool viele Dinge gesehen, “die zeigen, dass der Verein mit diesen Spielern eine große Zukunft hat”. Allerdings werde sich einiges verändern, verändern müssen. “Was auch immer der Klub entscheidet, es gibt eine glänzende Zukunft für diesen Verein in den nächsten Jahren. Das ist eine Frage der Zeit.”

    Derzeit spielt die Zeit aber gegen City. Noch steht die Mannschaft auf Platz vier, wäre damit direkt qualifiziert für die Champions League. Aber bis zu Platz neun, bis zum beginnenden Nirwana, sind es gerade einmal vier Punkte. Brighton & Hove Albion lauert am Tor zum Untergang, bereit, City hineinzustoßen. In dieser Saison haben die Skyblues nur noch eine realistische Titelchance – im FA Cup.



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  • Guardiola schwärmt trotz nächster Pleite

    Guardiola schwärmt trotz nächster Pleite


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    “Große Zukunft”: Guardiola schwärmt trotz nächster Pleite

    Manchester City verliert zwar gegen den großen Rivalen, doch der Starcoach blickt positiv nach vorne.

    Erlebt eine schwierige Saison: Pep Guardiola

    © AFP/SID/PAUL ELLIS

    Manchester City verliert zwar gegen den großen Rivalen, doch der Starcoach blickt positiv nach vorne.

    Als der nächste Dämpfer im Kampf um die Königsklasse perfekt war, geriet Pep Guardiola ins Schwärmen. “Wenn man verliert, muss man so verlieren, wie wir heute verloren haben”, sagte der Teammanager von Manchester City bei Sky nach der Pleite im Prestigeduell mit dem FC Liverpool (0:2). Er habe viele Dinge gesehen, führte Guardiola aus, “die zeigen, dass der Verein mit diesen Spielern eine große Zukunft hat”.

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    Auch in der nächsten Saison seien weiterhin erfahrene und ältere Profis dabei, “aber wir müssen etwas für den nächsten Schritt aufbauen”, so Guardiola: “Was auch immer der Klub entscheidet, es gibt eine glänzende Zukunft für diesen Verein in den nächsten Jahren. Das ist eine Frage der Zeit.”

    Der Starcoach, der mit City jüngst aus der Champions League geflogen war und eine Horrorsaison mit Verletzungen und Rückschlägen erlebt, bewertete den Auftritt gegen den Tabellenführer der Premier League positiv. “Wir haben wirklich gut gespielt, ich bereue nichts. Wir haben mit Persönlichkeit gespielt”, sagte Guardiola. 20 Zähler fehlen nun auf Liverpool, zudem verpassten die Cityzens den Sprung auf Platz drei.

    “Wir sind weit weg”, gab Guardiola auch deshalb zu – und ergänzte mit Blick auf sechs Meisterschaften in sieben Jahren: “Was wir in den vergangenen Spielzeiten gemacht haben, ist gut, aber jetzt sind wir weit davon entfernt.”



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  • Krise bei Manchester City: Trainer Pep Guardiola – Visionär

    Krise bei Manchester City: Trainer Pep Guardiola – Visionär


    Stand: 21.02.2025 20:52 Uhr

    In der Champions League nur noch Zuschauer, und Meister wird ein anderer: Manchester City ist ein Klub in der Krise. Längst hat sie auch den Trainer Pep Guardiola erreicht. Sein Wirken wird auch im Premier-League-Spiel gegen den FC Liverpool am Sonntag (23.02.2025, ab 17.30 Uhr im Live-Ticker) unter Beobachtung stehen.

    Tim Beyer

    In einer anderen Zeit, lange bevor Josep Guardiola, den alle nur Pep nennen, nach Manchester zog, noch vor seiner Zeit in München, war sein Name eng mit dem FC Barcelona verbunden. Er war dort erst Jugendspieler, dann Profi, später Trainer. In dieser Funktion arbeitete er vier Jahre sehr erfolgreich für den Klub. Zusammen gewannen sie vierzehn Titel, zum Beispiel zweimal die Champions League und dreimal die Meisterschaft. Gerne trat Guardiolas Barcelona gegen Real Madrid an: Von 15 Duellen gegen den großen Rivalen gewann “Barca” neun und verlor zwei, aber nie in Madrid.

    Seitdem wird Guardiola ausgepfiffen, wann immer er als Trainer auf Real Madrid trifft. So war es in den drei Jahren, in denen er von 2013 an den FC Bayern trainierte (7 Titel), so ist es ihm seit 2016 als Trainer von Manchester City (19 Titel) ergangen. Natürlich wurde Guardiola auch ausgepfiffen, als er am Mittwoch mit City in den Playoffs für das Achtelfinale der Champions League in Madrid antrat. Er wird sich daran gewöhnt haben. Ärgern dürfte er sich eher über das, was an diesem Abend noch passierte.

    Schon wie es begonnen hat: Es lief die 4. Minute, als sich Manchesters Verteidiger Ruben Dias nach einem langen Ball verschätzte. Davon profitierte Kylian Mbappe, er hob den Ball über Torhüter Ederson hinweg ins Tor zur Führung für Real. Mbappe traf anschließend noch zweimal, er allein war für Manchester ein einziges Ärgernis. Nur war er nicht allein: Jude Bellingham dirigierte, Vinicius Junior dribbelte, Fede Valverde flankte.

    Manchester City hat mehr als nur ein Spiel verloren

    An der Seitenlinie stand Guardiola, 54, die Fernsehkameras fingen ihn gelegentlich ein. Meist hatte er die Arme vor der Brust verschränkt. Manchmal schüttelte er den Kopf. Zufrieden sah er nicht aus, eher nachdenklich. Er sah, wie seine Fußballer um Kontrolle bemüht waren, das Spiel aber nie kontrollierten. Am Ende verlor Manchester City 1:3, nach Hin- und Rückspiel stand es 3:6.

    Es hat diese Paarung in der Champions zuletzt oft gegeben, zum fünften Mal in den vergangenen fünf Spielzeiten. Es waren mitreißende Spiele, geprägt mal vom feinen Fußball von Manchester City, dann wieder von der Wucht, auch der taktischen Finesse von Real Madrid. Fast immer war es knapp. Diesmal war es einseitig.

    Was bleibt, ist der Eindruck, dass in diesen beiden Spielen mehr gekippt ist als nur die Statistik zugunsten von Real, das zum dritten Mal in diesem Zeitraum gegen City weiterkam. Sogar die “BBC”, der Freude am Boulevardesken eher unverdächtig, schrieb, Manchester City, die Mannschaft des “Perfektionisten Guardiola”, sei aktuell von “Perfektion so weit entfernt, wie es nur geht.”

    Beim Aufstieg von Manchester City spielten Zweifel mit

    Es liegt noch nicht lange zurück, da wäre eine solche Schlagzeile außerhalb des Schreibbaren gewesen. City hat in der Premier League sechs der vergangenen sieben Meisterschaften gewonnen. Im Sommer 2023 triumphierte der Klub zum ersten Mal in der Champions League. Manchester City war ganz oben angekommen.

    Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne das Geld von Abu Dhabis Scheich Mansour nicht möglich gewesen wäre. Als er 2008 bei Manchester City einstieg, war der Klub weit weg von großen Erfolgen, und beliebt vor allem in der Region. Heute ist das anders. Fans hat der Klub überall auf der Welt. Es ist ein Aufstieg, der möglicherweise auch auf Regelverstöße zurückzuführen ist, und zwar bei den Finanzen – der Zweifel spielt mit.

    Entscheidend beteiligt am Aufstieg von Manchester City war aber auch Pep Guardiola. Er hat als Trainer immer schon Mannschaften geformt, die ansehnlichen Fußball spielten. So war das in Barcelona und später bei den Bayern. So war es es auch in Manchester. Seine Spieler haben oft den Ball und wissen meist etwas mit ihm anzufangen, das ist der Kern. Er ist unverhandelbar.

    Den Rest hat Guardiola immer wieder durchdacht und manchmal neu erfunden. Das bekannteste Beispiel: Er zog Lionel Messi beim FC Barcelona ins Angriffszentrum, als alle in ihm einen Außenspieler sahen. Plötzlich wollten alle eine “falsche Neun”. Seitdem gilt Guardiola vielen als ein Visionär des Fußballs. Gerade steckt der Visionär in einer Schaffenskrise.

    Als Man City plötzlich 4-4-2 spielte

    In Madrid entschied sich Guardiola für ein 4-4-2, für das er sich zuvor nur in Ausnahmefällen entschieden hatte. So wollte er die Abwesenheit von Erling Haaland (Knieprobleme) kompensieren. Der Plan ging nicht auf: Chancen erspielte sich City kaum.

    Und im Mittelfeld leidet Manchester noch immer unter dem Ausfall des Strategen Rodri, Europameister mit Spanien und Weltfußballer des Jahres 2024. Er fehlt seit September, mit ihm fehlt im Spiel von City die Balance. Einen Ersatz hat Guardiola lange gesucht. Nun darf dort Nico Gonzalez spielen, ein Winterneuzugang, der Rodri zumindest von der Statur her ähnelt. Guardiola nannte ihn zuletzt einen “Mini-Rodri”.

    In Madrid erzielte Gonzalez nach einem Freistoß den einzigen Treffer für City, fiel sonst aber vor allem dadurch auf, dass er zu Beginn der zweiten Halbzeit die Hose von Viniucs Junior einem intensiven Materialtest unterzog.

    Guardiola sagt: “Nichts ist für die Ewigkeit”

    Für Guardiola könnte die neunte Saison in Manchester die zweite ohne einen Titel werden. Realistische Titelchancen hat City nur noch im FA-Cup, ein Trost wäre das kaum. Champions-League-Sieger wird ein anderer Klub. Und in der Premier League dürfte in diesem Jahr eine andere Mannschaft jubeln, vielleicht ja der FC Liverpool. Vor dem direkten Duell am Sonntag hat City ein Spiel weniger absolviert, aber als Tabellenvierter eben auch 17 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool.

    Die Frage ist nun, wie Guardiola reagiert. Ob es ihm noch einmal gelingt, den Fußball von Manchester City neu zu erfunden. Auch das war Thema, nachdem der Klub in der Champions League gescheitert war. Guardiola wurde gefragt, ob das auch das Ende eines fußballerischen Zyklus gewesen sei. Er sagte: “Nichts ist für die Ewigkeit.”



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  • Wegen Jürgen Klopp: Pep Guardiola weigert sich vor

    Wegen Jürgen Klopp: Pep Guardiola weigert sich vor


    Pep Guardiola hat wenig Lust darauf, die aktuellen Reds mit ihrer vorherigen Version zu vergleichen.

    Vor dem Spitzenspiel der Premier League zwischen Meister Manchester City und Tabellenführer Liverpool hat sich Citys Teammanager Pep Guardiola geweigert, einen Vergleich zwischen den aktuellen Reds und jenen unter ihrem langjährigen Coach und Guardiola-Rivalen Jürgen Klopp anzustellen.

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  • Guardiola will acht Spieler loswerden

    Guardiola will acht Spieler loswerden


    Pep Guardiola prägte bei Manchester City seit 2016 die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte. Dieser Tage scheint es so, als wären die Erfolge aus den Vorjahren, die sechs Meisterschaften – vier davon in Folge – sowie der Champions League-Titel 2023 wie wegwischt.

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    In dieser Saison ist Peps City kaum mehr wiederzuerkennen. Der Katalane will dennoch weitermachen, im Sommer soll aber ein tiefgreifender Umbruch vollzogen werden.

    Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, sollen dabei die in die Jahre gekommenen Helden früherer Tage aussortiert werden. Demnach haben Jack Grealish (29), Kevin de Bruyne (33), Bernardo Silva (30), John Stones (30), Mateo Kovacic (30), Ilkay Gündogan (34), Ederson (31) und Kyle Walker (34) keine Zukunft mehr im Etihad Stadium.

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    Wintertransfer-Weltmeister

    Mit dem Umbruch haben die Skyblues bereits im Winter begonnen. 218 Millionen Euro wurden allein im Januar in die Hand genommen, um Omar Marmoush (25), Nico González (23), Abdukodir Khusanov (20), Vitor Reis (19) und Juma Bah (18) an Bord zu holen.

    Zur kommenden Saison soll der zehnfache englische Meister dann ein komplett neues Gesicht bekommen. Weit oben auf der Wunschliste sollen Florian Wirtz (21) von Bayer Leverkusen und Linksverteidiger Andrea Cambiasso (25) von Juventus Turin stehen.



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