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  • Einfacher als gegen Hoffenheim wird es erst einmal

    Einfacher als gegen Hoffenheim wird es erst einmal


    Bochum. Die Aufgabe gegen den Abstiegs-Kontrahenten wird schwer genug. Danach aber geht es gegen die derzeit drei besten deutschen Teams und dazu gegen Stuttgart und Augsburg. Ein Kommentar.



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  • Kantersieg gegen Union: Kurze Atempause in der Dortmunder Dauerkrise

    Kantersieg gegen Union: Kurze Atempause in der Dortmunder Dauerkrise


    Der BVB hat endlich mal wieder ein Ligaspiel gewonnen – und das eindrucksvoll. Das 6:0 über Union Berlin sorgt für Erleichterung: bei Trainer Niko Kovac und Geschäftsführer Lars Ricken. Letzterer will dafür sorgen, dass künftig geräuschloser gearbeitet wird.

    Eines hätte Serhou Guirassy im Überschwang der Gefühle fast vergessen: sich einen der Spielbälle zu sichern. „Ich muss schauen, dass ich noch einen bekommen kann“, sagte der Torjäger von Borussia Dortmund, nachdem er an das in der Bundesliga nicht unübliche Ritual erinnert worden war: Ein Spieler, der drei Tore in einem Spiel erzielt hat, schnappt sich anschließend den Ball, lässt ihn von seinen Teamkollegen unterschreiben – und nimmt ihn als persönliche Trophäe mit nach Hause.

    Was für einen dreimaligen Torschützen gilt, muss für jemanden, der viermal getroffen hat, allemal gelten. Dieses Kunststück war Guirassy gelungen. „Zum ersten Mal in der Bundesliga, zum ersten Mal in meiner Profi-Karriere – zum ersten Mal überhaupt“, wie der Guineer nach dem 6:0 (2:0) über Union Berlin erklärte. Natürlich sei das etwas Besonderes – allerdings war es auch für ihn nicht das Wichtigste an diesem Samstagabend. „Das war ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen mussten – egal wie. Deshalb freue ich mich über meine vier Tore, doch es zählt der Sieg für die Mannschaft“, so Guirassy. Denn der macht dem BVB in der schwierigsten Phase inmitten einer brutal enttäuschenden Saison ein klein wenig Hoffnung.

    Es wäre kaum auszudenken gewesen, was passiert wäre, hätten die Dortmunder erneut nicht gewonnen oder gar verloren. Sie waren erstmals in der laufenden Saison mit einer negativen Bilanz in eine Bundesligapartie gegangen. Schlechter hatte der Klub zu diesem Zeitpunkt seit zehn Jahren nicht mehr dagestanden. Würde es eine Tabelle nur für das Kalenderjahr 2025 geben: Der BVB wäre vor dem Anpfiff mit nur vier Punkten Letzter gewesen.

    „Natürlich bin ich glücklich“

    Entsprechend groß war der Druck, der auf dem Team und vor allem auf Niko Kovac lastete. Für ihn war es im dritten Versuch der erste Bundesligasieg als BVB-Trainer. „Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich“, sagte er nach einem Spiel, dessen Happy End zunächst gar nicht absehbar gewesen war. Seiner Mannschaft waren die Auswirkungen der Krise deutlich anzumerken. „Wir waren zu langsam, zu ungenau, zu behäbig“, gab Kovac zu.

    Es fehlte der Mut, ins Risiko zu gehen. Immer wieder brachen die Gastgeber ihre Angriffsversuche ab. Sie brauchten schon das Momentum, ein klein wenig Glück. Diesmal hatten sie es: Nachdem Unions Diogo Leite einen Schuss von Julian Ryerson ins eigene Tor abgefälscht hatte (25. Minute), löste sich die Blockade. Erst dann drehte Dortmund auf.

    „Das 1:0 war der Brustlöser. Danach haben sich die Jungs wirklich in einen Rausch gespielt“, erklärte Kovac. Plötzlich lief der Ball, die schwarz-gelbe Kombinationsmaschinerie kam auf Temperatur – und die 81.000 Zuschauer auch. Die Dortmunder attackierten die Berliner früh, verzeichneten Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte und spielten zielstrebig in den Strafraum. Sie machten das, was Kovac von ihnen in den knapp drei Wochen, in denen er mittlerweile in der Verantwortung ist, immer wieder gefordert hatte – was sie aber bis dahin nur selten umsetzen konnten: Sie flankten den Ball immer wieder in die gefährlichen Zonen. Vor allem Pascal Groß zeichnete sich dabei aus. Der Nationalspieler bereitete vier der sechs Tore vor.

    Was redet der denn da?

    Die Folge war spürbare Erleichterung auf vielen Ebenen: Beim Trainer, der sich bereits Kritik gefallen lassen musste, weil er sich in den vergangenen Tagen immer wieder schützend vor die Mannschaft gestellt hatte. Dabei hatte die doch in schöner Regelmäßigkeit all das, was er über ihre angeblich so hohe Qualität gesagt hatte, immer wieder Lügen gestraft. Die Fans hatten sich zuletzt gefragt: Was redet der denn da?

    Kovac hatte sich in seinem Bestreben, Optimismus zu verbreiten, tatsächlich auf zunehmend dünneres Eis begeben. Er hatte Julian Brandt, den seit Wochen formschwachen Spielmacher, mit Florian Wirtz und Jamal Musiala verglichen. Er hatte Marcel Sabitzer und Groß in höchsten Tönen gelobt. Brandt fehlte am Samstag wegen muskulären Problemen, doch Sabitzer und vor allem Groß brachten Top-Leistungen. Da hätte man sehen können, dass er mit seiner Einschätzung tatsächlich „nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt war“, so Kovac. Es hätten Kleinigkeiten gefehlt. Gerade noch rechtzeitig spielte die Mannschaft so, dass der Trainer mit seiner Einschätzung des Trainers möglicherweise wirklich noch recht behalten könnte: dass die Krise vor allem Kopfsache gewesen sei.

    „Alle sind erleichtert“

    Auch die Verantwortlichen des BVB werden dadurch ein wenig aus der Schlusslinie genommen. Vor allem in der Schlussphase, als Union regelrecht auseinandergenommen wurde, war immer wieder ein lachender Hans-Joachim Watzke auf der Tribüne zu sehen. Solche Bilder des zum Jahresende scheidenden Vereinspatrons hatte es ewig nicht mehr gegeben. Auch Lars Ricken, sein Teil-Nachfolger als Sportgeschäftsführer, lächelte wieder – genauso wie Sebastian Kehl, der Sportdirektor. „Alle sind erleichtert. Die Zuschauer waren lange nicht mehr so euphorisch und gelöst“, sagte Kehl.

    Der BVB-Führung blieb durch den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eine Zerreißprobe erspart. Zudem gewinnt sie etwas Zeit, die schwierige strukturelle Neuordnung voranzutreiben. Vor allem Ricken bemüht sich, Profil zu gewinnen. So erklärte er die sogenannte Elefantenrunde für beendet – jenes Gremium, das die entscheidenden Fragen in Bezug auf den Sport klären soll. „Die wird es nicht mehr geben“, sagte er gegenüber Sky.

    „Ganz normale Meeting-Struktur“

    Bislang hatten Watzke, Berater Matthias Sammer, Kehl, Ricken sowie der mittlerweile beurlaubte Technische Direktor Sven Mislintat mindestens einmal im Monat strategische Gespräche geführt. In die „Elefantenrunde“ war viel hineininterpretiert worden – vor allem hatte sie immer wieder Anlass zu Spekulationen über das belastete Binnenverhältnis der Protagonisten gegeben.

    „Aus der Elefantenrunde hat es mit Mislintat und Nuri Sahin (dem freigestellten Ex-Trainer, die Red.) letztlich ja auch zwei getroffen“, erklärte Ricken. Mittlerweile tausche er sich mit Kehl und Kovac täglich aus. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Da braucht man diese Elefantenrunde nicht.“ Künftig, so die Botschaft, soll in Dortmund zielgerichteter – und vor allem geräuschloser gearbeitet werden.

    In erster Linie muss jedoch eine nachhaltige Trendwende in der Bundesliga geschafft werden. Davon ist der BVB trotz Sieges über Union Berlin noch weit entfernt. „Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht“, sagte Kapitän Emre Can.



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  • Knappes Scheitern für SC Wiedenbrück gegen Borussia

    Knappes Scheitern für SC Wiedenbrück gegen Borussia


    Spielinfos:

    Datum & Uhrzeit: 22.02.2025 14.00 Uhr
    Austragungsort: Rheda-Wiedenbrück
    Wettbewerb: Regionalliga West
    Spieltag: 23

    Spielbericht: SC Wiedenbrück gegen Borussia Mönchengladbach U23 0:1 (0:1)

    Rheda-Wiedenbrück. Eine torarme Partie liefern sich die Teams von Sascha Mölders und Eugen Polanski vor einem Publikum von 350 Zuschauern im Rheda-Wiedenbrücker Jahnstadion am Samstag. Schiri Lukas Koch hat gut zu tun. Insgesamt sechs Karten kommen in dieser hitzigen Partie zum Einsatz.

    Nach 17 Minuten bringt Kushtrim Asallari die Gäste in Führung.

    In der zweiten Halbzeit versuchen beide Teams durch Spieleraustausch nochmal frische Energie auf den Platz zu bringen. Iskender Aslan ersetzt Christian Stabenau und Fabian Brosowski für Mats Leonard Brune. Auf der Gastseite springen Joshua Lucky Uwakhonye für Yassir Atty und Ismail Harnafi für Charles Kwablan Herrmann ein. Die Bemühungen bleiben jedoch vergeblich.

    Es soll bei dem einen Tor bleiben. Die Borussia Mönchengladbach U23 fährt erfolgreich nach Hause.

    Die Wiedenbrücker rutschten auf Platz 17 ab.

    Die Aufstellungen: SC Wiedenbrück – Borussia Mönchengladbach U23

    SC Wiedenbrück: Christian Stabenau (19), Marcel Hölscher (1), Davud Tuma (27), Luca David Kerkemeyer (24), Jan Lukas Liehr (31), Mats Leonard Brune (14), Timo Spennesberger (6), Niklas Szeleschus (7), Luis Allmeroth (3), Tim Geller (5), Saban Kaptan (10)
    Borussia Mönchengladbach U23: Charles Kwablan Herrmann (34), Niklas Swider (39), Jonathan Roland Foss (4), Kushtrim Asallari (10), Veit Stange (21), Winsley Boteli Mokango (36), Michel Lieder (23), Maximilian Neutgens (30), Ingyom Jung (20), Yassir Atty (17), Lion Schweers (25)
    Schiedsrichter: Lukas Koch

    Assistent: Luca Marx

    Assistent: David-Markus Koj

    Die Inhalte dieses Berichts wurden automatisch auf der Basis von DFB-Daten zusammengestellt.



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    FAQ: Knappes Scheitern für SC Wiedenbrück gegen Borussia

    1. Was war das Ergebnis des Spiels zwischen SC Wiedenbrück und Borussia?

    Das Spiel endete mit einem knappen Ergebnis von [Ergebnis einfügen], was für SC Wiedenbrück eine bittere Niederlage bedeutete.

    2. Um welches Turnier oder welchen Wettbewerb handelte es sich?

    Das Spiel fand im Rahmen von [Turnier oder Wettbewerb einfügen] statt.

    3. Was waren die entscheidenden Momente des Spiels?

    Einige entscheidende Momente waren:

    • [Wichtiger Torabschluss oder Fehler einfügen]
    • [Schlüsselszene oder Entscheidung des Schiedsrichters]
    • [Verletzungen oder Auswechslungen, die den Spielverlauf beeinflussten]

    4. Wie hat SC Wiedenbrück im Spiel gespielt?

    SC Wiedenbrück zeigte eine starke Leistung, insbesondere in der ersten Halbzeit, konnte jedoch die Chancen nicht in Tore ummünzen. Die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss, hatte aber das Pech, nicht zu gewinnen.

    5. Wer waren die auffälligsten Spieler des Spiels?

    Einige der auffälligsten Spieler waren:

    • [Spieler von SC Wiedenbrück einfügen]
    • [Spieler von Borussia einfügen]

    6. Welche Konsequenzen hat dieses Spiel für SC Wiedenbrück?

    Durch diese Niederlage könnte SC Wiedenbrück in der Tabelle zurückfallen und muss in den kommenden Spielen unbedingt punkten, um ihre Ziele in dieser Saison zu erreichen.

    7. Wie ist die Stimmung im Team nach diesem knappen Scheitern?

    Trotz der Niederlage herrscht im Team eine kämpferische Stimmung. Trainer und Spieler sind zuversichtlich, dass sie aus diesem Spiel lernen und in den kommenden Partien stärker auftreten können.

    8. Was steht als nächstes für SC Wiedenbrück an?

    Die nächste Herausforderung für SC Wiedenbrück ist das Spiel gegen [nächsten Gegner einfügen], das am [Datum einfügen] stattfindet.

    9. Wo kann ich weitere Infos über SC Wiedenbrück und ihre Spiele finden?

    Weitere Informationen, inklusive Statistiken und Neuigkeiten, finden Sie auf der offiziellen Website des SC Wiedenbrück oder den Social-Media-Kanälen des Vereins.

    Abschluss

    Trotz des knappen Scheiterns gegen Borussia bleibt die Fanbasis und das Team optimistisch für die Zukunft. Die Unterstützung der Fans wird als entscheidend angesehen, um das Team in schwierigen Zeiten zu motivieren.

  • Beleidigungen gegen Neuer: Jetzt reagiert Leverkusen

    Beleidigungen gegen Neuer: Jetzt reagiert Leverkusen


    Der Münchener Keeper reagierte gelassen, seine Körpersprache zeigte aber deutlich sein Unverständnis über die Verbalattacken aus der Bayer-Kurve.



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  • BVB-Star Julian Brandt fehlt plötzlich vor Spiel gegen Union Berlin

    BVB-Star Julian Brandt fehlt plötzlich vor Spiel gegen Union Berlin


    1. ruhr24
    2. BVB
    Julian Brandt, BVB
    Julian Brandt gab vor dem BVB-Spiel gegen Union Berlin Rätsel auf. © Kirchner-Media/TH

    Borussia Dortmund muss beim Spiel gegen Union Berlin auf Julian Brandt verzichten. Jetzt ist die Ursache bekannt, warum der BVB-Star fehlt.

    Update, Samstag (22. Februar), 17.32 Uhr: Julian Brandt wird das BVB-Spiel gegen Union Berlin verpassen. Jetzt ist auch die Ursache für sein Fehlen bekannt. Er laboriert an einer Muskelverhärtung, wie Borussia Dortmund soeben mitteilte.

    „Jule hat sich nicht gut gefühlt, der Muskel ist ein bisschen verhärtet. Wir gehen kein Risiko ein“, sagte sein Trainer Niko Kovac bei Sky. Julian Brandt wird gegen Union durch Giovanni Reyna ersetzt. „Ich hoffe, dass Gio ein riesen Spiel macht“, so Kovac.

    BVB-Star Julian Brandt fehlt plötzlich vor Spiel gegen Union Berlin

    Erstmeldung, Samstag (22. Februar), 16.30 Uhr: Rätselraten um Julian Brandt. Der Mittelfeld-Regisseur von Borussia Dortmund ist vor dem Aufeinandertreffen mit Union Berlin nicht mit dem BVB – wie bei Heimspielen normalerweise üblich – ins Teamhotel gereist.

    Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass der 28-Jährige nicht mit im Mannschaftsbus saß, als dieser zum Teamhotel aufbrach. In manchen Fällen kam es schon vor, dass Spieler dann auf eigene Faust nachgereist sind.

    BVB vor Spiel gegen Union Berlin ohne Julian Brandt im Teamhotel – Ursache unklar

    Oft ist das Fehlen bei der Abfahrt aber ein Indiz dafür, dass der betreffende Spieler das darauffolgende Heimspiel verpassen wird. Warum Julian Brandt nicht mit im BVB-Bus saß, ist derzeit noch unklar.

    Trainer Niko Kovac hatte auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag (21. Februar) noch keinerlei Hinweise darauf gegeben, dass sein Schützling gegen Union Berlin fehlen könnte. Sollte er ausfallen, könnte Giovanni Reyna ihn ersetzen.

    BVB gegen Union Berlin: Julian Brandt nicht im Teamhotel – Carney Chukwuemeka schon

    Julian Brandt plagt sich beim BVB derzeit mit massiven Formproblemen herum. Am Mittwoch sagte er nach dem Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0) ungewöhnlich offen: „Ich bin mit am längsten im Verein. An mir geht das nicht spurlos vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr.“

    Borussia Dortmund ist gegen Lissabon zwar ins Champions-League-Achtelfinale eingezogen. In der Bundesliga belegt die Mannschaft von Trainer Niko Kovac vor dem Spiel gegen Union Berlin aber nur einen enttäuschenden elften Tabellenplatz.

    Neben Julian Brandt fehlte bei der Fahrt ins Teamhotel auch der Langzeitverletzte Felix Nmecha. BVB-Neuzugang Carney Chukwuemeka, der zuletzt über Kniebeschwerden klagte, war hingegen dabei.



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  • BVB: Sieg gegen Union zeigt, wie das System von Niko Kovac bei Borussia Dortmund funktionieren kann

    BVB: Sieg gegen Union zeigt, wie das System von Niko Kovac bei Borussia Dortmund funktionieren kann


    Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.

    “Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.

    Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.



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  • Attacke gegen Wirtz empört: Rüdes Foul überschattet

    Attacke gegen Wirtz empört: Rüdes Foul überschattet



    Attacke gegen Wirtz empört

    Rüdes Foul überschattet beeindruckende Bayer-Serie

    Bayer Leverkusen hat vor langer Zeit das Verlieren auf fremden Plätzen eingestellt. Das Team von Trainer Xabi Alonso stürmt damit zum Rekord – die rückt aber in den Hintergrund. Denn eine heftige Attacke gegen den größten Star des Klubs empört.

    Das Foul von Holstein Kiels Magnus Knudsen gegen Bayer-Star Florian Wirtz hat die Bestmarke der Leverkusener von 28 Auswärtsspielen ohne Niederlage in der Fußball-Bundesliga beinahe in den Hintergrund gerückt. “Das Spiel war okay. Es gab Fair Play”, sagte Bayer-Trainer Xabi Alonso nach dem ungefährdeten 2:0 des deutschen Meisters beim Aufsteiger im hohen Norden. “Okay, vielleicht bis auf die eine Aktion”, räumte er ein.

    Mit Fair Play hatte “die eine Aktion” in der zwölften Minute in der Tat nichts zu tun: Kiels Knudsen trat völlig sinnfrei Nationalspieler Wirtz übel gegen den Knöchel. Knudsen fand seine Aktion allerdings völlig im Rahmen. “Es war ein normales Tackling und nichts weiter”, meinte er.

    Am Ende hatten beide Spieler Glück: Knudsen, weil er von Schiedsrichter Daniel Schlager nur die Gelbe Karte statt der vertretbaren Roten Karte gesehen hatte. Und Wirtz, weil er durch den Tritt nicht verletzt wurde.

    Das Foul ließ die Diskussion wieder aufleben, ob gerade Top-Spieler besser geschützt werden müssen. “Für mich ist es Rot”, regte sich Sky-Experte Dietmar Hamann im Studio auf. Es sei egal, welcher Spieler es ist, “wir müssen die Gesundheit der Spieler schützen. Und wenn von hinten jemand auf die Achillessehne oder aufs Sprunggelenk draufsteigt, dann hat er mit Rot vom Platz zu gehen.”

    Auch Wirtz’ Teamkollege Robert Andrich fand deutliche Worte: “Wenn es unfair wird und man wirklich auf den Körper gehen will, dann muss man ihn als Schiedsrichter schützen”, sagte er nach der Partie: “Da gilt es auch für uns als Spieler auf dem Platz, den Schiedsrichter vielleicht drauf hinzuweisen. Aber das sind Situationen, die muss ein Schiedsrichter meiner Meinung nach auf dem Schirm haben.”

    “Wir erhalten keine Medaille für diesen Rekord”

    Der 43 Jahre alte Alonso blieb sich treu und gab sich gewohnt moderat, als er auf die Attacke auf Ausnahmespieler Wirtz angesprochen wurde. “Ich wünsche mir mehr Schutz, nicht nur für Flo, sondern für alle Spieler”, sagte der Leverkusener Trainer. Andrich wies auch darauf hin, dass sich Dribbelkünstler Wirtz in solchen Situationen “ganz gut wehren” könne. “Aber trotzdem muss man die Jungs schützen, denn unfair sollte es nicht werden.”

    Wirtz wird in jedem Fall weiterhelfen können, die Rekordserie der Leverkusener auf fremden Plätzen schon gleich am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt auszubauen. “Das bedeutet, dass wir eine Top-Mentalität haben”, erklärte Alonso zu der Bestmarke für ihn und den Verein. “Wir erhalten keine Medaille für diesen Rekord, aber er bedeutet, dass wir sehr effizient und stabil sind.”

    Die letzte Niederlage in der Fremde erlebten Alonso und seine Spieler am 34. Spieltag der Saison 2022/23 beim 0:3 beim VfL Bochum. Seitdem kassierten die Leverkusener insgesamt nur einen Misserfolg in der Bundesliga: das 2:3 gegen RB Leipzig am 31. August – in der Heimat.



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  • Dortmund schoss sich Frust mit 6:0 gegen Union Berlin von der Seele – 1. Bundesliga

    Dortmund schoss sich Frust mit 6:0 gegen Union Berlin von der Seele – 1. Bundesliga


    Wien – Dortmund schaffte mit ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer (bis 85.) in der deutschen Fußball-Bundesliga unter dem neuen Trainer Niko Kovac den Premierensieg. Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin am Samstag gibt dem Krisenklub wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit vier Treffern (40., 75., 80., 83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele.



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  • BVB-Fans zünden Feuerwerk gegen Union: Rakete im Block

    BVB-Fans zünden Feuerwerk gegen Union: Rakete im Block


    Dortmund. Borussia Dortmund will gegen Union Berlin drei Punkte gegen die Krise. Die Südtribüne feiert den BVB und sich selbst mit einem Intro.



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  • Was Dortmund gegen Union besser machte als sonst

    Was Dortmund gegen Union besser machte als sonst


    Dortmund. Borussia Dortmund schafft den ersten Bundesliga-Sieg unter Niko Kovac. Serhou Guirassy trifft viermal. Und der BVB erlebt keinen Rückfall.



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