Schlagwort: Fußball

  • BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac

    BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac



     
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    BVB-Trainer Niko Kovac hat in seinem zweiten Spiel bei Borussia Dortmund den ersten Sieg einfahren können. „Ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sind noch viele weitere zu gehen”, erklärte BVB-Boss Lars Ricken: „Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen.“

    Trotzdem kann man aus dem Sieg einiges für die Zukunft mitnehmen. Man möchte nicht in Selbstzufriedenheit verfallen, aber: „Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können in die Nachbesprechung“, sagte Niko Kovac.

    BVB: Starke zweite Halbzeit führt zum Sieg

    Beim Spiel gegen Sporting Lissabon sah man zwei Gesichter des BVB. In der ersten Halbzeit blieben die Dortmunder eher passiv. Bei Amazon Prime beschrieb Kovac die erste Hälfte seiner Mannschaft: „Wir haben mit dem Ball viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn wir die Seite gewechselt haben, ging es zu langsam. So bringst du den Gegner wieder in die eigene Ordnung zurück.“ Genau das wollte Kovac eigentlich vermeiden.

    In der zweiten Halbzeit war das Gegenteil der Fall. Der 53-Jährige schien in der Halbzeit seinen Spielern die richtigen Impulse gegeben zu haben: „Wenn du das Balltempo erhöhst, dann hast du dementsprechend auch Räume, du fixt auch besser“, erklärte der Kroate nach dem Spiel. Mit fixen meinte Kovac hier, dass man sich den Gegner zurechtlegt und ihn so aus der eigenen Ordnung bringt.

    BVB: Anpassungen in der Halbzeit bringen Dortmund auf die richtige Spur

    „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen. Aber wenn du den Gegner etwas fixt, ihn herausziehst und dann zur Seite spielst – dann ist es schwierig“, fachsimpelte Kovac. Ein Muster, das funktioniert zu haben scheint. 

    Denn genau so entstanden die Tore: Dortmund stand höher und begann immer mehr, Sporting Lissabon aus der Grundordnung zu bringen. So schaffte man sich Räume, die man dann nach einer Seitenverlagerung bespielen konnte. Drei Flanken von der rechten Seite in den freien Raum fanden ihren Abnehmer und resultierten in drei Toren. „So wie wir die Tore heraus gespielt haben, fantastisch” freute sich Niko Kovac. 

    Hummels lobt BVB-Spieler

    Ex-BVB-Profi Mats Hummels war ebenfalls von der Leistung seiner ehemaligen Mitspieler angetan. Auf der Plattform “X” hob er im Nachgang einen Spieler heraus: “Die Situation vor dem 0:3 so ruhig zu klären, wie Schlotti (Nico Schlotterbeck, d.Red.) es macht, plus den Pass so zu spielen, dass direkt ein Konter entsteht, ist der Unterschied von guten zu herausragenden Spielern.”

    Der Sieg ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Kapitän der Portugiesen, Morten Hjulmand, fehlte gesperrt, Top-Stürmer Viktor Gyökeres war für die Startelf noch nicht fit genug. Die Hauptstädter aus Portugal suchen nach dem Abgang von Trainer Ruben Amorim zu Manchester United gerade in der Champions League nach ihrer Form. Trotzdem zeigte der BVB insgesamt eine ordentliche Leistung, der Sieg dürfte der Mannschaft aus dem Ruhrpott neues Selbstvertrauen verleihen. 

    BVB: Bundesliga-Alltag wartet schon

    Als Nächstes steht mit dem Duell beim Abstiegskandidaten aus Bochum eine schwierige Partie an: „Jetzt fahren wir nach Bochum und wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl legte den Fokus schnell wieder auf die nächsten Spiele: „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben.“

    Für das Hinspiel der Champions-League-Playoffs scheint man den richtigen Weg gefunden zu haben. Ob dieser allerdings auch in Zukunft funktionieren wird, müssen die nächsten Spiele zeigen.

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  • BVB in der Bundesliga: VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im TV sehen | Sport

    BVB in der Bundesliga: VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im TV sehen | Sport



    Nach dem ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) soll nun der erste Erfolg in der Bundesliga her.In den Champions-League-Playoffs konnte Kovac mit 3:0 in Lissabon gewinnen. Zuvor hatte es in der Liga einen 1:2-Fehlstart gegen Stuttgart gegeben.Jetzt geht es nach Bochum. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV, Livestream und Live-Ticker verfolgen können. VfL Bochum gegen Borussia Dortmund im TV sehenDie Bundesliga-Partie zwischen Bochum und Dortmund wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 15.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt bereits um 15.15 Uhr.Sie können die Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD.de-Liveticker können Sie das Pott-Duell kostenlos verfolgen.Lesen Sie auchBorussia Dortmund konnte sich am Dienstagabend bei Sporting Lissabon (3:0) durchsetzen. Dank einer starken zweiten Halbzeit durfte der neue Trainer seinen ersten Sieg feiern. Kovac: „Man kann nicht hierherkommen und Sporting direkt an die Wand spielen. Wir haben im ersten Durchgang aber viel zu langsam Fußball gespielt. Nach der Pause haben wir das Balltempo erhöht und fantastische Tore herausgespielt.“Weiter meint Kovac: „Die Mannschaft hat Körperlichkeit und Mentalität gezeigt. Am Wochenende haben wir das nächste wichtige Spiel in Bochum, da müssen wir wieder Vollgas geben!“Das Hinspiel in Bochum konnte der BVB übrigens gewinnen. Unter Ex-Trainer Nuri Şahin (36) gab es am 5. Spieltag ein 4:2 vor heimischer Kulisse.Millionen Komplimente: Model begeistert ihre FansQuelle: BILD/ Instagram @nicola13.02.2025Startet Niko Kovac eine Siegesserie und geht der Negativtrend der Bochumer weiter?Für Tabellenschlusslicht Bochum geht es ums nackte Überleben. Der VfL steht nach 21 Spieltagen mit 11 Zählern auf Rang 18.Seit vier Spielen wartet man in Bochum auf einen Sieg. Von den letzten sechs Bundesliga-Duellen konnte nur gegen St. Pauli (1:0) ein Erfolg gefeiert werden.Anstoß 15.30 Uhr (Samstag, 15. Februar)WettbewerbBundesliga, 22. SpieltagSpielortBochumFree-TV–Pay-TVSKY/WOWBeginn der Übertragung15.15 Uhr



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  • Fragen und Antworten: Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse…

    Fragen und Antworten: Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse…


    Stand: 13.02.2025 20:08 Uhr

    Durch den jüngst abgeschlossenen Aktienverkauf erhöht der 1. FC Union das Stammkapital seiner Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro. Ein Erfolg? Sportökonom Christoph Breuer beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Wie viele Aktien wurden verkauft und was bedeutet das für das Stammkapital des Vereins?

    Der 1. FC Union Berlin hat die Zeichnungsphase für neue Aktien der “An der Alten Försterei” Stadionbetriebs AG abgeschlossen. Vom 26. November bis zum 5. Februar wurden von den Mitgliedern, Sponsoren und Partnern mehr als 49.000 neue Aktien gezeichnet.
     
    Allein der 1. FC Union Berlin e. V. nutzte sein Bezugsrecht für 40.000 Aktien. 900 Bestandsaktionäre zeichneten weitere 1.500 Aktien. Hinzu kommen rund 7.900 Wertpapiere für 5.900 Neuaktionäre. Der 1. FC Union Berlin e. V. hält künftig 75,75 Prozent der Anteile. Der Streubesitz, bestehend aus Bestands- und Neuaktionären, umfasst nun 24,25 Prozent.
     
    Konkret bedeutet das: Der Verein hat durch seinen Aktienkauf selbst für eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Euro gesorgt. Hinzu kommen etwa 4,7 Millionen Euro durch Bestands- und Neuaktionäre und das bereits vorhandene Stammkapital.
     
    Der Stadion AG des Fußball-Bundesligisten steht nach der Eintragung der Kapitalerhöhung somit ein Stammkapital von mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll in die geplanten Baumaßnahmen des Vereins fließen, insbesondere in das Stadion An der Alten Försterei, dessen Kapazität bis zum Sommer 2027 erweitert werden soll.
     
    “Wir sind unserem Ziel, das Stadion An der Alten Försterei für die nächsten Generationen zu sichern, ein sehr wichtiges Stück nähergekommen”, wurde Union-Präsident Dirk Zingler in einer Vereinsmitteilung zitiert. “Die Stadion AG geht, dank einer nun sehr robusten Bilanz- und Eigenkapitalstruktur, gut gerüstet in die Zukunft.”

    Aktienbüro auf dem Parkplatz vor der Haupttribüne im Stadion An der Alten Försterei am letzten Tag der Zeichungsfrist. (Foto: IMAGO / Matthias Koch)

    Union Berlin erhöht Stammkapital der Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro

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    Wie viele Mitglieder waren zeichnungsberechtigt?

    Zu Beginn der Zeichnungsphase hatte der 1. FC Union Berlin rund 68.000 Mitglieder, von denen 60.000 zeichnungsberechtigt waren. Vereinsangaben zufolge hätten 120.000 Aktien herausgegeben werden können. Stückpreis: 500 Euro.
     
    Auf der Jahreshauptversammlung seiner Stadionbetriebs AG hatte der 1. FC Union im November angekündigt, durch die Kapitalerhöhung mithilfe der Aktien bis zu 60 Millionen Euro einnehmen zu wollen.

    Welche Schlüsse lassen sich aus der (mangelnden) Beteiligung der Mitglieder ziehen?

    “Erstmal muss man sagen, dass es für Union gut und wichtig ist, das Stadion auszubauen und zu modernisieren. Es ist auch gut und interessant, dafür eine vernünftige Eigenkapitalbasis zu schaffen”, meint Sportökonom Christoph Breuer, der als Professor für Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln tätig ist. Man müsse differenzieren: “Die Idee, vinkulierte Namensaktien [Schmuckaktien, die nicht an der Börse gehandelt werden; Anm. d. Red.] für den Stadionausbau an die Mitglieder zu verkaufen, war nicht blöd. Aber: Wenn ich zumindest das implizite Ziel hatte, 120.000 neue Aktien an den Mann oder die Frau zu bringen, und dann ‘nur’ rund 49.000 Aktien verkaufen konnte, habe ich dieses Ziel natürlich nicht erreicht.”
     
    Zumal man von den 120.000 Aktien ja noch die 40.000 abziehen müsse, “die der Verein selbst gezeichnet hat. Das heißt: von den verbleibenden 80.000 wurden keine 10.000 erworben. Das zeigt, dass diese Art der Finanzierung, die eine Liebhaberfinanzierung für Mitglieder ist, dann doch an enge Grenzen stößt und sich dadurch nicht beliebig viel Geld eintreiben lässt.”
     
    Zusammenfassend könne man sagen, “dass dieses Angebot nur für etwa jedes zehnte Vereinsmitglied überzeugend und interessant war. Eine Erklärung könnte sein, dass viele Mitglieder funktionale Mitglieder sind: Sie sind primär Mitglied, um überhaupt an Tickets zu kommen”, so Breuer. “Das scheint die zentrale Motivation zu sein. Durch den Erwerb einer Aktie komme ich eben nicht leichter an Tickets – da steht der emotionale und symbolische Wert im Vordergrund.”

    Ein weiteres Indiz für das überschaubare Interesse der Mitglieder ist, dass die Zeichnungsfrist ursprünglich schon am 10. Januar enden sollte – dann aber bis zum 5. Februar verlängert wurde. “Anscheinend sind nicht so viele Mitglieder bereit gewesen, diesen Weg mitzugehen”, sagt Sportökonom Breuer. Nichtsdestotrotz habe man die Eigenkapitalbasis gestärkt. Man sei aber noch weit von dem Investment entfernt, das für den Stadionausbau zu tätigen sei. “Wenn man von den 100 Millionen Euro ausgeht, die kolportiert wurden, ist man davon noch relativ weit weg. Zumindest dürfte es der Stadionbetriebs AG durch die Stärkung des Eigenkapitals aber besser gelingen, an Kredite für den Stadionausbau zu kommen.”

    Was haben die Trikots der Eisernen mit all dem zu tun?

    In der laufenden Saison hat der FCU bislang auf einen Haupt- und Trikotsponsor im klassischen Sinne verzichtet – und stattdessen auf der Arbeitskleidung der Spieler Werbung in eigener Sache betrieben. “proAF – Alte Försterei”, lautete bis zuletzt der Schriftzug auf den Trikots der Eisernen. So stehen rund 4,7 Millionen Euro, die der Verein durch den Aktienverkauf für den Stadionausbau eingenommen hat, auf der einen Seite – und fehlende Einnahmen in Millionenhöhe durch einen Haupt- und Trikotsponsor auf der anderen Seite.
     
    Oder wie es Christoph Breuer formuliert: “Der Eigenkapitalerhöhung stehen auch Ausgaben gegenüber: klassische Werbeausgaben, Ausgaben für rechtliche und bankwirtschaftliche Beratung – und eben der Verzicht auf Einnahmen aus dem Trikotsponsoring. Letzteres steht zwar nicht explizit in den Büchern, sind aber klassische Opportunitätskosten, wenn Union in der ersten Saisonhälfte keine Einnahmen durch einen Trikotsponsor generiert.”

    Unions ehemaliger Kapitän Torsten Mattuschka mit der neuen "Alte-Försterei-Aktie" (Quelle: IMAGO / Matthias Koch)

    Wie Union-Mitglieder mit der “Alte-Försterei-Aktie” einen Teil des Stadions besitzen können

    Vereinsmitglieder des 1. FC Union können sich seit Dienstag Anteile am Stadion An der Alten Försterei sichern. Der Verein erhofft sich Einnahmen in Millionenhöhe, die in den Stadionumbau fließen sollen. Fragen und Antworten zur “Alte-Försterei-Aktie”.mehr

    Welche übergeordneten Erkenntnisse bringt Unions Stadionaktienverkauf mit sich?

    Im Großen und Ganzen lasse sich aus Unions Aktienverkauf eine Erkenntnis ziehen, die Breuer als “wichtigste Message” bezeichnet: “Fans sind offensichtlich nur begrenzt bereit, zur Finanzierung des Profifußballs beizutragen, wenn die Gegenleistung überschaubar bleibt.”
     
    Auf der Habenseite stehe, dass die Ausgangsposition für die Stadionmodernisierung verbessert wurde. “Auf der anderen Seite steht aber, dass weniger Geld als erwartet eingenommen wurde. Die Fans können also nur ein Teil der Finanzierung des Profifußballs sein. Auch wenn man es im sozialromantischen Fußballbusiness vielleicht nicht so gerne hören mag: Ohne Banken und klassische Investoren geht es nicht – gerade bei Stadionmodernisierungen.”

    Sendung: DER TAG in Berlin & Brandenburg, 12.02.2025, 18 Uhr



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  • Bundesliga: “Kleines” Revierderby zwischen Bochum und Dortmund – verlieren verboten

    Bundesliga: “Kleines” Revierderby zwischen Bochum und Dortmund – verlieren verboten


    Stand: 13.02.2025 14:32 Uhr

    Jeweils sieben Punkte trennen den VfL Bochum und Borussia Dortmund vom jeweiligen Sehnsuchtsort. Im direkten Duell heißt es deshalb: Verlieren verboten. Pikant: Bochum ist für Dortmund ein Angstgegner.

    Borussia Dortmund hat im Zwischenrunden-Hinspiel der Champions League einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon eingefahren und steht mit einem Bein im Achtelfinale.

    Das ist schön für den BVB und wichtig. Doch über allem steht die Bundesliga und dort sieht es weiter mau aus für die Schwarz-Gelben.

    Zum Live-Ticker: Bochum – Dortmund
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    22. Spieltag
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    Euphorie ist in Dortmund verboten

    Dortmund ist mit 29 Punkten gerade mal Elfter und hat sieben Zähler Rückstand auf Platz vier, der auch in der kommenden Saison einen Platz in der Königsklasse garantiert. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Niko Kovac gab es gegen Stuttgart daheim eine Niederlage.

    Deshalb waren die krisengeplagten Dortmunder nach dem Sieg in Portugal auch nicht zu euphorisch. Denn das Team gilt als wankelmütig und unkonstant. “Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben”, sagte deshalb auch Sportdirektor Sebastian Kehl. 

    Und sein Vorgesetzter Lars Ricken warnte die Profis, dass “jetzt keine Selbstzufriedenheit eintreten” dürfe. Mit anderen Worten heißt das, dass dem vermeintlichen Befreiungsschlag keiner so recht über den Weg traut.

    Erst sechs BVB-Siege in Bochum

    Jetzt geht es am 22. Spieltag am Samstag (ab 15.30 Uhr in der Radio-Vollreportage und im Ticker bei der Sportschau) in der Liga nach Bochum. Was sich erstmal einfach anhört für den BVB. Denn der VfL ist Tabellen-Letzter und seit vier Spielen sieglos. Drei Zähler fehlen auf den Relegationsplatz und sieben auf das rettende Ufer. 

    Doch Bochum ist so etwas wie der Angstgegner der Borussia – jedenfalls an der Castroper Straße. Dort gab es in 33 Ligaspielen nur sechs Siege. Bochum gewann elfmal, zudem gab es 16 Unentschieden. Auch die drei jüngsten Duelle in Bochum endeten jeweils 1:1. Die Dortmunder Siegquote beim kleinen Nachbarn ist damit mit 18 Prozent genauso niedrig wie die beim großen FC Bayern München.

    Schlechte Erinnerungen an 2023

    Über das Spiel im April 2023 regen sie sich in Dortmund heute noch auf. Am 30. Spieltag, also kurz vor Saisonschluss, verweigerte Schiedsrichter Sascha Stegemann dem BVB in Bochum einen Strafstoß und bewertete dies dann anschließend als Fehlentscheidung. Der Referee erntete harsche Kritik und bekam später leider auch Morddrohungen. Hintergrund: Dortmund verpatzte damals am letzten Spieltag gegen die Mainz die sicher geglaubte Meisterschaft und das wäre – so die Kritiker – mit zwei Punkten mehr aus dem Bochum-Spiel nicht passiert.

    Schiedsrichter Sascha Stegemann (M.) war nach seiner Fehlentscheidung bedroht worden.

    Druck auf dem Kessel

    Wie auch immer. Selten war vor dem “kleinen” Revierderby auf beiden Seiten so viel Druck. Es heißt: Verlieren verboten. Im Falle einer Pleite könnte für beide der Rückstand aufs jeweilige Traumziel – für Bochum ist das Rang 15, für Dortmund Platz vier – auf zehn Punkte ansteigen.

    “Wir fahren jetzt nach Bochum, und Sie wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist”, sagte Kovac nach seinem ersten Sieg im zweiten Pflichtspiel mit der Borussia.

    Der VfL muss allerdings auf Torjäger Myron Boadu verzichten. Der Niederländer zog sich beim jüngsten 2:2 bei Holstein Kiel eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Im Kellerduell hatte er beide Treffer erzielt.

    Das Derby ist ein Krisenduell

    Es ist ganz klar ein Krisenduell. Elf Punkte – so schlecht stand Bochum in seinen 38 Bundesliga-Jahren nach 21 Spieltagen noch nie da. Und Dortmund hat mit 29 Zählern so wenige wie zuletzt vor zehn Jahren. Daran ändert dann auch der Sieg bei Sporting Lissabon nichts.



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  • Fußball-Bundesliga – Frauen-Trainer Horsch verlässt Werder…

    Fußball-Bundesliga – Frauen-Trainer Horsch verlässt Werder…


    Bremen (dpa/lni) – Die Fußball-Frauen des SV Werder Bremen müssen sich einen neuen Trainer suchen. Einen Tag nach dem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale teilte der Verein mit, dass Trainer Thomas Horsch nach der Saison den Verein verlassen wird. 

    Clemens Fritz: „Müssen wir natürlich akzeptieren“

    „Thomas hat in den letzten vier Jahren zusammen mit Birte Brüggemann ein sehr starkes Fundament bei den Werder-Frauen gelegt und hat ein Team entwickelt, das sich in der Bundesliga etabliert hat“, sagte Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball, in einer Club-Mitteilung: „Seine nun getroffene Entscheidung müssen wir natürlich akzeptieren und auch respektieren.“

    Der gebürtige Bremer Horsch hatte über lange Zeit bei Werder in den verschiedenen Positionen gearbeitet, unter anderem auch als Co-Trainer bei den Männern in der Bundesliga. „Ich hatte achteinhalb tolle Jahre bei Werder, zunächst bei den Männern in der 3. Liga, dann in der Bundesliga und jetzt die letzten vier Jahre bei den Frauen. Das ist eine Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich ganz viel mitnehmen werde“, sagte Horsch. Jetzt sei der Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

    © dpa-infocom, dpa:250213-930-374651/1



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  • BVB: BILD entschlüsselt den Kovac-Code | Sport

    BVB: BILD entschlüsselt den Kovac-Code | Sport



    Fixen. Fitten. Cutback. Tap-in.Haben Sie sofort verstanden, was Niko Kovac (53) mit diesen Begriffen meint? Dortmunds neuer Trainer geriet nicht nur durch seinen 3:0-Achtungserfolg im Champions-League-Spiel bei Sporting Lissabon in den Fokus. Er fiel in seiner knapp zweiwöchigen Amtszeit vor allem auch als Wort-Akrobat in Interviews und auf Pressekonferenzen auf.Ein Kovac-Satz, über den am Dienstag einige TV-Zuschauer stolperten und amüsiert schmunzelten: „Wenn Du den Gegner etwas fixt, (…) dann wird es schwierig.“ Oder: „Wenn der Cutback von Karim besser kommt, ist das ein Tap-in für Jamie.“BILD klärt auf, was wirklich hinter der Geheimsprache des Trainers steckt, übersetzt diese beiden und weitere kuriose Beispiele…



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  • Union Berlin trauert um Nachwuchstrainer

    Union Berlin trauert um Nachwuchstrainer


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    Union Berlin trauert um Nachwuchstrainer

    Bundesliga

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  • VfL Bochum: Derby-Vorfreude – “Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf”

    VfL Bochum: Derby-Vorfreude – “Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf”



    Im Hinspiel hätte der VfL Bochum nach 2:0-Führung beim BVB eine frühe Wende nach dem Fehlstart schaffen können. Nun geht es als Letzter ins Derby.
    Das Hinspiel beim BVB hätte nach einem verkorksten Start in die Saison für den VfL Bochum ein positiver Wendepunkt sein können. Drei Niederlagen und ein Remis gab es zuvor. Dann stand es am fünften Spieltag nach Toren von Matus Bero und Dani de Wit 2:0 für den VfL in Dortmund – Myron Boadu hatte zudem die große Chance auf das 3:0. Er ließ sie aus, der BVB kam zurück und gewann am Ende mit 3:2. Der Rest ist bekannt, der VfL bekam in der Bundesliga kaum ein Bein auf den Boden und steht tief im Keller. Als Letzter empfängt man nun den BVB, zudem fallen mit Myron Boadu, Maximilian Wittek und Felix Passlack drei Stammkräfte aus. Trotzdem gehen die Spieler nicht gefrustet in das Derby, wie Tim Oermann im Vorfeld erklärt: “Unabhängig von der Tabellensituation ist das ein Spiel, auf das man sich freut. Wir wissen, dass wir der Underdog sind.” Bei dem Oermann zuletzt Teil der Dreierkette war, durch den Ausfall von Passlack und Wittek könnte er aber auch auf die Außen rotieren. Seine Meinung: “Ich denke, dass ich ein polyvalenter Spieler bin, der in der Dreier- und der Viererkette spielen kann, auch in der Fünferkette. Aber wo ich am Ende auflaufe, das entscheidet der Trainer.” Mit Blick auf den Gegner ist sich Oermann sicher, dass der BVB nach dem 3:0 in der Champions League in Lissabon mit “mehr Selbstvertrauen kommen wird”. Sein Zusatz: “Das müssen wir ihnen nehmen. Sie sind sehr variabel. Wenn wir es gegen den Ball gut machen und Nadelstiche setzen, dann haben wir gute Chancen.” Wobei der VfL jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt, auch ein Remis könnte schon helfen, schließlich punkten auch Holstein Kiel und der 1. FC Heidenheim kaum. Daher wird es wohl wieder bis zum Ende ein hartes Ringen im Tabellenkeller geben. Philipp Hofmann sagt: “Natürlich wünschen wir uns, dass der Klassenerhalt mal früher feststeht. Aber wir nehmen auch jetzt die Situation so an.” Wobei man immer noch etwas hadert mit dem 2:2 in Kiel, wo man vor der Pause besser war und eine höhere Führung verspielte. Hofmann: “Wenn man den Spielverlauf betrachtet, dann haben wir zwei Punkte verloren. Am Ende haben wir aber auch einen Zähler auf Heidenheim gutgemacht. Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf gegen den BVB.” cb /gp



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  • DFL und Bundesliga-Vereine werben für Demokratie

    DFL und Bundesliga-Vereine werben für Demokratie


    DFL, Bundesliga und 2.Bundesliga positionieren sich zur Bundestagswahl. Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

    DFL, Bundesliga und 2.Bundesliga positionieren sich zur Bundestagswahl.

    Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

    Der deutsche Profifußball setzt sich vor den Bundestagswahlen für demokratische Werte ein. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte, nehmen neben dem Dachverband zahlreiche Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga an der Social-Media-Initiative „#DemokraTeam – Alles andere ist Abseits“ mit eigenen Videos und auf den Club-Kanälen teil. 

    Mit dabei sind zudem etwa die Schiedsrichter Patrick Ittrich und Deniz Aytekin, DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic, aktuelle und ehemalige Nationalspieler wie Manuel Neuer, Jamal Musiala, Chris Führich, Angelo Stiller, Kevin Trapp und Jonas Hector, Comedian Fabian Köster sowie weitere Influencer.

    „Es ist ein starkes und wichtiges Zeichen, dass viele Clubs und Spieler ihre Reichweite für die Demokratie und gemeinsame Werte einsetzen“, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Rund um den kommenden Bundesligaspieltag wird es in den Stadien und auf digitalen Kanälen vielfältige Aktionen geben. 

    Junge Menschen sollen angesprochen werden

    Die dezentrale Kampagne, die beispielsweise auf TikTok vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren erreichen soll, wurde von der DFL Stiftung initiiert. Bereits seit Sommer 2024 wirbt die Stiftung auf Social Media in Kurzvideos für Vielfalt, Toleranz, Teamgeist sowie Respekt. Es geht darum, den medialen Einfluss extremistischer Akteure auf Kinder und Jugendlichen zu minimieren. Dies geschehe mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger, hieß es.

    © dpa-infocom, dpa:250213-930-373789/1



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  • Fußball-Bundesliga – Hoffenheims Hlozek fällt aus – Sport

    Fußball-Bundesliga – Hoffenheims Hlozek fällt aus – Sport


    Die TSG 1899 Hoffenheim muss im Abstiegskampf den nächsten Rückschlag hinnehmen: Offensivspieler Adam Hlozek fällt wegen einer Fußverletzung aus. Wann der 22-Jährige zurückkehrt, lässt die TSG offen.

    Zuzenhausen (dpa/lsw) – Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim muss im Abstiegskampf mehrere Wochen auf Stürmer Adam Hlozek verzichten. Der 22-Jährige hat sich im Bundesliga-Spiel am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Union Berlin (0:4) eine Verletzung im rechten Fuß zugezogen, wie die TSG mitteilte. 

    Wann der Tscheche zurückkehren wird, ließen die Hoffenheimer offen. Im Duell mit Union hatte Hlozek noch durchgespielt.

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