Schlagwort: Fußball

  • BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting

    BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting


    Stand: 12.02.2025 09:23 Uhr

    45 Minuten lang bot Borussia Dortmund im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon nicht allzu viel. Dank einer enormen Steigerung erspielte sich der BVB dann aber eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel und siegte auswärts mit 3:0 (0:0).

    Serhou Guirassy (60. Minute) erzielte die Führung für den Bundesligisten, Pascal Groß erhöhte (67.), Karim Adeyemi besorgte den Endstand (82.), der die Dortmunder Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale nochmal verbesserte.

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    Zwischenrunde
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    Dort würden entweder Aston Villa oder Lille OSC auf die Borussia warten, die Begegnungen werden am 21. Februar ausgelost.

    Turnierbaum der Playoffs der Champions League

    Dortmunds Trainer Kovac: “Fantastisches Spiel”

    Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl freute sich auch über die Klarheit des Erfolges: “Drei Tore geschossen, auch mal kein Gegentor zu bekommen – das tut der Mannschaft ganz gut.” Die Leistung in der zweiten Hälfte sei sehr erfreulich gewesen. “Damit war es ein richtig guter Schritt in die nächste Runde.” Bis der endgültig vollzogen ist, muss der BVB aber noch das Rückspiel am kommenden Mittwoch überstehen.

    BVB-Trainer Niko Kovac äußerte sich sehr zufrieden: In Hälfte zwei habe die Mannschaft alles besser gemacht, was sie in der ersten Hälfte nicht gut gemacht habe. “Zwangsweise haben wir dann auch wunderschöne Tore gemacht”, sagte Kovac nach seinem zweiten Spiel als BVB-Chefcoach.

    BVB startet ohne Anton, Sporting ohne Gyökeres

    Kovac setzte in seiner Startelf nach dem Ausfall von Ramy Bensebaini auf Neuzugang Daniel Svensson links hinten, zudem rotierte Waldemar Anton nach seinem gebrauchten Tag gegen den VfB Stuttgart auf die Bank. Für ihn verteidigte der in der Liga zuletzt gesperrte Nico Schlotterbeck neben Emre Can.

    Bei Sporting saß Toptorjäger Viktor Gyökeres zunächst ebenfalls noch auf der Bank. Der Schwede war nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht wieder ganz bereit für 90 Minuten.

    Dortmund beginnt vorsichtig in Lissabon

    In der Anfangsphase war bei beiden Mannschaften nicht der ganz große Wille zu erkennen, das Spiel selbst zu gestalten. Beide lauerten eher auf Fehler des Gegners. Und den ersten beinahe folgenschweren beging der BVB, der Maxi Araujo bei dessen Dribbling Richtung Strafraum deutlich zu viel Platz ließ – doch der knallharte Distanzschuss des Uruguayers klatschte in der 16. Minute nur an die Querlatte.

    Der BVB agierte im eigenen Ballbesitz vorsichtig, ließ den Ball gegen einen teilweise sehr hoch pressenden Gegner oft nur durch die hintere Kette laufen, aus der Svensson in Ballbesitz häufig ins zentrale Mittelfeld rückte.

    Daniel Svensson von Borussia Dortmund in Aktion

    Die junge Sporting-Mannschaft war bei ihren Vorstößen direkter und schneller – zu vielen Großchancen führte das aber auch nicht. Wenn die Gastgeber mal gefährlich wurden, dann vor allem aus der Distanz. Die aussichtsreichen Schusspositionen für Sporting häuften sich in der Mitte des ersten Durchgangs ein bisschen – bis auf den Lattenschuss von Araujo flogen die Versuche aber meist zentral auf Kobel.

    Der erste Dortmunder Abschluss, der wirklich so etwas wie Gefahr versprühte, war ein flacher Versuch von Jamie Gittens aus halblinker Position knapp rechts am Tor vorbei (37.). Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs hatte der BVB so etwas wie eine kleine Druckphase, das 0:0 zur Pause entsprach insgesamt auch dem Geschehen auf dem Rasen.

    Nesrin Elnabolsy, Sportschau, 11.02.2025 23:32 Uhr

    Zwei tolle Flanken – zwei Dortmunder Tore

    In Hälfte zwei startete die Kovac-Elf mit deutlich mehr Schwung, der BVB machte Druck. Sportings Trainer Rui Borges reagierte prompt und brachte unter großem Jubel der Fans seinen Topstar Gyökeres.

    Der konnte allein schon qua seiner Position das 0:1 keine Minute später aber auch nicht verhindern: Julian Brandt flankte von der rechten Seite butterweich in den Strafraum, wo Guirassy seinen Bewachern entwischt war und gegen Rui Silvas Laufrichtung überlegt einköpfte (60.). Es war bereits Guirassys zehntes Tor im laufenden Wettbewerb.

    Die Borussia hatte das Spiel jetzt plötzlich total im Griff: Guirassy wich auf den rechten Flügel aus und flankte hart vor das Tor, wo Groß am zweiten Pfosten aus vollem Lauf und kurzer Distanz mit dem Bein das 2:0 erzielte (67.). Die größtenteils eher unerfahrenen Gastgeber hatten nach diesen zwei Wirkungstreffern sichtlich Schwierigkeiten, wieder in die Begegnung zu finden.

    Erst in der 73. Minute gelang Ousmane Diomande der erste wirklich gefährliche Schuss des zweiten Durchgangs. Der Defensivmann zielte aber vom Strafraumrand zu hoch.

    Schlotterbeck mit starker Leistung – auch Adeyemi trifft

    Dortmund hatte nun auch gegen den Ball mehr Intensität zu bieten, Emre Can gewann ein wichtiges Laufduell gegen Gyökeres mit all seiner Physis und Schlotterbeck war fast immer Endstation der portugiesischen Angriffsversuche.

    So auch in der 82. Minute, als er am eigenen Strafraum denn Ball abfing und Adeyemi bediente, der den Konter nach schönem Doppelpass mit Brandt zum 3:0 abschloss (82.) und die Tür in Richtung Achtelfinale noch ein Stück weiter öffnete.

    Für die Dortmunder steht vor dem Rückspiel kommenden Mittwoch aber am Wochenende noch das Revier-Duell mit dem VfL Bochum an.

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  • FC Liverpool in Kontakt mit Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg…

    FC Liverpool in Kontakt mit Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg…


    Formell ist Mohamed Amoura (24) erst im Sommer fix beim VfL. Nach einer Leihe für drei Mio. Euro zahlen die Wolfsburger für den Stürmer 14,5 Mio. Euro Ablöse und rund zwei Mio. Euro Boni an Saint-Gilloise (Belgien). Und dennoch klopfen bereits Top-Klubs für einen sofortigen Weiterverkauf an. Eintracht Frankfurt ist interessiert, würde sich den Algerier (Marktwert: 22 Mio. Euro) aber finanziell wohl nicht leisten können.



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  • Zu Real Madrid? Bundesliga-Star plant 90 Mio.-Transfer |…

    Zu Real Madrid? Bundesliga-Star plant 90 Mio.-Transfer |…


    Als Castello Lukeba (22) seinen Vertrag in Leipzig im Oktober bis 2029 verlängerte, erhöhte sich seine Ausstiegsklausel für diesen Sommer auf 90 Millionen Euro. Angst davor, dass die Summe Topklubs abschrecken könnte, hat der Verteidiger nicht. SPORT BILD weiß, dass der Franzose und seine Berater einen Mega-Transfer planen.



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  • Bundesliga-Topspiel gegen Bayern: Leverkusens Trainer Alonso…

    Bundesliga-Topspiel gegen Bayern: Leverkusens Trainer Alonso…


    Stand: 13.02.2025 15:38 Uhr

    Acht Punkte Rückstand: Im Spitzenspiel der Bundesliga gegen den Tabellenführer FC Bayern hilft Bayer Leverkusen nur ein Sieg. Nun ist der Trainer Xabi Alonso gefragt. Er hat gegen die Bayern zuletzt oft die richtigen Entscheidungen getroffen.

    Tim Beyer

    Vor zwei Jahren hat Xabi Alonso ein Interview gegeben, über das heute noch manchmal gesprochen wird, was natürlich daran liegt, dass er Einzelinterviews nur in Ausnahmefällen gibt. In Erinnerung geblieben ist sein Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” auch, weil Alonso kluge Dinge sagte über die Beschaffenheit des Fußballs. Und weil er sich den Menschen in Deutschland ein zweites Mal vorstellte, diesmal als Trainer.

    Als Spieler des FC Bayern München hatte Alonso zwischen 2014 und 2017 meist geschwiegen, zumindest in der Öffentlichkeit. Er ließ seine Pässe sprechen. Im Mittelfeld war er der Stratege. Über ihn lief jeder Spielzug – so war das bei Pep Guardiola, es änderte sich auch unter Carlo Ancelotti nicht. Nun, fünfeinhalb Jahre nach seinem Abschied aus München, war Alonso selbst Trainer geworden, verantwortlich für Bayer Leverkusen, einen Klub in Abstiegsnöten.

    Xabi Alonso spricht als Spieler des FC Bayern mit seinem Trainer Pep Guardiola

    In dieser Situation also sprach Alonso über das Kochen, aber meinte das Trainerdasein, das für ihn in der Jugend von Real Madrid begonnen und ihn anschließend zur Reservemannschaft von Real Sociedad San Sebastian geführt hatte. Er sagte: “Manchmal ist man davon überzeugt, dass man ein sehr gutes Rezept hat. Ob es dann schmeckt, ist eine andere Frage.”

    Sein Rezept hat Alonso beständig verfeinert

    Als Alonso darüber sprach, trennten seine Mannschaft vier Punkte vom Relegationsrang 16, aber 16 Punkte von den Bayern auf Platz eins. Seitdem ist eine Menge passiert: Leverkusen ist in der vergangenen Saison deutscher Meister geworden, kein Scherz. Es war eine Premiere. Der Klub hat den DFB-Pokal gewonnen und das Finale der Europa League erreicht. Das liegt auch am Wirken des Trainer-Kochs Alonso. Er hat sein Rezept beständig verfeinert, Salz und Zucker hinzugefügt, immer wieder abgeschmeckt.

    Das Ergebnis ist eine Mannschaft, die oft ansehnlich spielt und damit Erfolg hat, auch in dieser Saison. In der Champions League steht der Klub im Achtelfinale, im DFB-Pokal im Halbfinale. In der Fußball-Bundesliga ist Bayer vor dem Topspiel des 22. Spieltags am Samstag (15.02.2025, ab 18.30 Uhr in der Radio-Reportage und im Live-Ticker) gegen Tabellenführer Bayern München Zweiter – hat aber bereits acht Punkte Rückstand.

    Das werde “ein großes Spiel”, sagt Alonso. Es ist ein Spitzenspiel, das fast ein Endspiel ist. Leverkusen hilft nur ein Sieg. Aber mit Erfolgen gegen die Bayern kennen sie sich bei Bayer aus, seitdem der Trainer dort Alonso heißt. Seit Herbst 2022 gab es im Pokal und in der Liga fünf Spiele, von denen Leverkusen drei gewann, aber nie verlor. Nun könnte Alonso, 43, Geschichte schreiben: Noch nie blieb ein Trainer in seinen ersten fünf Bundesligaspielen gegen den FC Bayern ohne Niederlage.

    Als Alonso die Bayern überraschte

    Begonnen hat Leverkusens Serie gegen die Bayern im März 2023, wenige Wochen, nachdem bei der “SZ” das Interview mit Alonso erschienen war. An einer Stelle ging es darin um Schwächen, die ihm bei der Analyse seiner Spieler aufgefallen waren. Alonso sagte: “Manchmal trug die Mannschaft die Last des Spiels, ohne das Spiel richtig zu dominieren.”

    Für sein erstes Spiel gegen die Bayern, trainiert von Julian Nagelsmann, hatte sich Alonso deshalb einen taktischen Kniff überlegt. Seine Leverkusener sollten nicht unbedingt öfter am Ball sein, sie sollten ihn nur in den entscheidenden Momenten kontrollieren. Dafür zog er Robert Andrich aus dem Mittelfeld zurück in die Dreierkette in der Abwehr. Vor Andrich begannen die spielstarken Kerem Demirbay und Exequiel Palacios. Der Plan ging auf: Leverkusen hatte 40 Prozent Ballbesitz, aber dominierte das Zentrum und gewann 2:1.

    Ein Triumph, der auch ein Meisterwerk war

    In der Saison 2023/24 etablierte Alonso einen anderen Stil. Leverkusen hatte nun oft den Ball, die Abstände zwischen den einzelnen Spielern waren gering, oft trennten den “Sechser” Xhaka und den Dribbler Florian Wirtz im Aufbau weniger als fünf Meter. So lockten sie den Gegner – nur um plötzlich das Tempo zu variieren oder das Spiel mit einem langen Diagonalball zu verlagern.

    Für Leverkusens Gegner war das ein Ärgernis. Für alle, die Fußball mögen, wenn er ansehnlich ist, war es ein Erlebnis. Alonso machte aus Leverkusen eine “Trainermannschaft”, ihr Fußball hatte Wiedererkennungswert. Anpassungen nahm er nur in Ausnahmefällen vor. Meist hieß der Gegner dann Bayern München.

    So war es auch vor einem Jahr, als die Bayern als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter Leverkusen zu Gast waren. In diesem Spiel stellte Alonso überraschend auf Viererkette in der Abwehr um. Er entschied sich für vier gelernte Innenverteidiger. Auch diesmal verzichtete er auf einen zentralen Angreifer, dort spielte Amine Adli, eigentlich einer für den Flügel. Leverkusen hatte erneut nur 40 Prozent Ballbesitz, aber die Kontrolle über das Spiel – 3:0. Es war ein Triumph, der auch ein Meisterwerk war.

    “Genau das haben wir vorgehabt”

    In dieser Saison haben beide Klubs zweimal gegeneinander gespielt, zuletzt im Dezember im Achtelfinale des DFB-Pokals. Alonso entschied sich wieder für eine Viererkette mit vier Innenverteidigern, auf einen Mittelstürmer verzichtete er. Dort spielte Wirtz. Er ließ sich oft ins Mittelfeld fallen, um gegen Bayerns hochstehende Abwehr Räume zu schaffen für die schnellen Flügelspieler wie Jeremie Frimpong.

    Es lief die 17. Minute, als Jonathan Tah einen Pass über die Defensive der Bayern hinweg in den Lauf von Frimpong spielte. Manuel Neuer verließ sein Tor, aber traf nicht den Ball, sondern Frimpong. Es gab Rot für Neuer. Leverkusen spielte mehr als 70 Minuten in Überzahl und gewann 1:0.

    Später hat Tah der Sportschau ein Interview gegeben. Er sagte über die womöglich spielentscheidende Szene: “Genau das haben wir vorgehabt. Wir wollten, dass unsere Äußeren, in dem Fall war es Jerry Frimpong, immer wieder diese Läufe in die Tiefe machen. Wir wollten den Bayern nicht das Gefühl geben, sie könnten uns gut pressen.”

    In München sollten sie gewarnt sein

    Xabi Alonso mag ein Liebhaber des schönen Fußballs sein. Einer, der als Spieler auch deshalb zu den Bayern gewechselt ist, weil er von Guardiola, für den der schöne Fußball unverhandelbar war, lernen wollte. Vielleicht ist auch Alonso als Trainer ein Fußball-Idealist, aber ein pragmatischer Idealist. Für ihn ist der schöne Fußball nicht unverhandelbar.

    Als Guardiola 2016 München verließ und Ancelotti Trainer wurde, gab Alonso dem Portal “Goal” ein Interview. Ancelotti und er hatten bereits bei Real Madrid zusammengearbeitet. Alonso sagte, Ancelotti sei “klug genug, nicht nur einen Stil zu haben, er hat viele Stile“. In München sollten sie gewarnt sein. Alonso hat nicht nur bei Guardiola genau hingeschaut.



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  • 2. Bundesliga: 1. FC Magdeburg mit Indoor-Form ins…

    2. Bundesliga: 1. FC Magdeburg mit Indoor-Form ins…


    “Maximale Verletzungsgefahr”

    Vor dem Duell des Zweitliga-Vierten gegen den Spitzenreiter muss der FCM also in der Halle trainieren. Das ist keine neue Situation, aber immer wieder ärgerlich. “Der Platz draußen ist aufgrund der fehlenden Rasenheizungen gefroren, es herrscht maximale Verletzungsgefahr. Das ist alles andere als optimal in der Vorbereitung”, erläutert FCM-Sprecher Manuel Holscher.

    Ergebnisfußball trifft auf Erlebnisfußball

    Mit einer Indoor-Form geht der FCM also in das Heimspiel gegen den Aufstiegsfavoriten aus Köln. Der langjährige Bundesligist besticht durch eine starke Defensive und Minimalismus. Sieben der jüngsten acht Siege brachte das Team von FC-Coach Gerhard Struber mit 1:0 nach Hause. Der Kölner Ergebnisfußball trifft dabei auf Magdeburger Erlebnisfußball. In den vier Spielen des Jahres 2025 fielen bisher in FCM-Spielen viermal so viele Tore wie bei Köln-Spielen. Der FCM hat die zweitbeste Offensive der Liga. Neun Team der 2. Liga sind dagegen besser als Köln.

    FC-Coach Struber krempelt System um

    Köln hat dabei unter dem österreichischen Coach Struber einen Wandel vollzogen. „In den ersten Spielen haben sie wirklich sehr beeindruckend begonnen mit einem Offensivfußball, der wirklich nicht nur schön anzuschauen war, der auch wirklich eine hohe Qualität hatte“, analysiert Titz rückblickend. Das FC-Problem der Anfangsphase war aber die fehlende Konstanz. In den ersten sieben Spielen der Saison traf Köln zwar elfmal, gewann aber nur zweimal. Spektakel-Höhepunkt war das 4:4 gegen Karlsruhe: Köln führte schon 3:0 und 4:2, kassierte aber dennoch den Ausgleich. Gegen den FCM musste sich der FC 1:2 geschlagen geben.

    “Jetzt haben sie ihr Spiel modifiziert”, so Titz. “Sie haben eine enorme defensive Stabilität, haben einen Kader mit richtig guten Spielern. Vielleicht mit dem stärksten Kader in der Liga. Sie werden uns vor Aufgaben stellen.”



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  • Rapid blockte Millionen-Angebot aus Italien ab

    Rapid blockte Millionen-Angebot aus Italien ab


    Mamadou Sangare war in den vergangenen Wochen wohl die heißeste Transferaktie beim SK Rapid. Anfang Februar soll Feyenoord Rotterdam ein lukratives Last-Minute-Angebot für den 22-Jährigen abgegeben haben, ein Wechsel kam nicht zustande (hier nachlesen >>>).

    Wie der “KURIER” berichtet, haben auch die Innenverteidiger Serge-Philippe Raux-Yao und Jakob Schöller Interesse auf sich gezogen.

    Raux-Yao (25) überzeugte im Herbst mit starken Auftritten. Der 19-jährige Schöller dürfte vor allem wegen seiner Geschwindigkeit – mit 37 km/h ist er laut “KURIER” schnellster Rapidler – in den Datenbanken der Scouts aufgeschienen sein.

    Rapid hätte wohl Transferplus machen können

    Doch nicht nur die jungen Rapidler, sondern auch Routinier Nenad Cvetkovic soll im Winter begehrt gewesen sein.

    Demnach wäre ein Klub aus der italienischen Serie A bereit gewesen, drei Millionen Euro an Ablöse für den 29-jährigen Serben auf den Tisch zu legen. Auch hier wurde es nichts mit einem Transfer. Die Wiener sollen das große Interesse an dem Defensivspieler jedenfalls mit Verwunderung wahrgenommen haben.

    Bei einem Wechsel hätte wohl ein ordentliches Transferplus herausgeschaut. Laut “transfermarkt” wechselte Cvetkovic im Sommer 2023 für 900.000 Euro aus Israel zu Rapid.

    Bislang ließen die Grün-Weißen im Winter nur einen Abwehrspieler ziehen: Maximilian Hofmann wechselte nach Ungarn zu Debrecen. Abgänge wären theoretisch noch möglich. In Ländern wie Kroatien oder der Schweiz ist das Transferfenster noch geöffnet.




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  • Bundesliga – Fünf Fakten zum Spiel von RB Leipzig beim FC…

    Bundesliga – Fünf Fakten zum Spiel von RB Leipzig beim FC…


    Leipzig (dpa) – 

    FC Augsburg kann Bestmarke einstellen

    Drei Siege, zwei Unentschieden – der FC Augsburg befindet sich seit fünf Spielen im Höhenflug. Bleiben die bayerischen Schwaben auch gegen RB unbesiegt, würden sie den Bestwert unter Trainer Jess Thorup einstellen. Der hatte gleich seine ersten sechs Partien als FCA-Trainer von Oktober bis Dezember 2023 nicht verloren.

    Höchster RB-Sieg in der Hinrunde

    An den FC Augsburg hat RB Leipzig gute Erinnerungen. In der Hinrunde gab es ein klares 4:0. Es war der höchste Erfolg der Sachsen gegen den FCA. Zudem gewann RB kein anderes Spiel in dieser Saison bislang so deutlich. 

    Nur ein Augsburg-Sieg in der Bundesliga bislang

    In 17 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse kassierte RB gegen Augsburg nur eine Niederlage. Am 19. September 2017 mussten sich die Sachsen daheim durch ein Tor von Michael Gregoritsch mit 0:1 geschlagen geben.

    Ungute Erinnerungen an Schiedsrichter Stegemann

    Die Partie der Leipziger in Augsburg wird von Sascha Stegemann geleitet. An den Unparteiischen haben die Sachsen nicht die besten Erinnerungen. Am 15. Januar schickte Stegemann bei der 1:2-Niederlage in Stuttgart die beiden Stürmer Benjamin Šeško und Loïs Openda mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine.

    Tore zumeist garantiert

    Wenn der FC Augsburg und RB Leipzig in der Bundesliga gegeneinander antreten, fallen zumeist einige Tore, genau gesagt bislang 53. Lediglich in der Saison 2018/2019 endeten beide Spiele torlos. Dabei traf RB wesentlich häufiger. Die Tordifferenz lautet nach 17 Spielen 38:15 für RB.

    © dpa-infocom, dpa:250213-930-374529/1



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  • Frauen-Bundesliga: Wolfsburg gegen Frankfurt – Alles oder…

    Frauen-Bundesliga: Wolfsburg gegen Frankfurt – Alles oder…


    Stand: 13.02.2025 20:46 Uhr

    Wenn Wolfsburg und Frankfurt im Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga aufeinandertreffen, eint sie ein gemeinsames Schicksal: Beide müssen unbedingt gewinnen, um ihre Chance auf den Meistertitel zu wahren. Denn die Bayern lauern schon.

    Für die Eintracht hätte es definitiv einen besseren Start in die englische Woche geben können: Bis zur 90. Minute sah es so aus, als ob die Frankfurterinnen endlich mal wieder gegen die Bayern gewinnen könnten – zuletzt gelang dies im Oktober 2021 – doch die Hoffnung war vergebens. Erst erzwang Jovana Damnjanović mit ihrem Ausgleich die Verlängerung, dann waren die Münchnerinnen kaum noch aufzuhalten.

    Am Ende musste Frankfurt eine bittere Niederlage einstecken und schied im Viertelfinale aus dem DFB-Pokal aus. “Wir werden die Enttäuschung heute und morgen noch verarbeiten, ab Freitag konzentrieren wir uns auf Wolfsburg”, kündigte Trainer Niko Arnautis direkt nach der Partie an. Das werde auch helfen, die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen, ergänzte Eintracht-Kapitänin Tanja Pawollek vor dem Topspiel am Sonntag, wenn mit Frankfurt der Tabellenerste auf den -dritten aus Wolfsburg trifft.

    Wolfsburgs DFB-Pokalserie reißt

    Das wird wohl ebenfalls auf dem Trainingsplan des VfL Wolfsburg stehen. Denn die Wölfinnen teilen das Schicksal der Eintracht, flogen sie nach einer 0:1-Niederlage gegen Hoffenheim doch ebenfalls aus dem Pokal. Ein großer Schock, da damit eine Siegesserie zu Ende ging, die seinesgleichen sucht. Mehr als ein Jahrzehnt dominierte der VfL den DFB-Pokal, holte zehn Titel und war 52 Spiele in Folge ungeschlagen.

    Noch würden ihr die Worte fehlen, schreibt VfL-Stürmerin Alexandra Popp im sozialen Netzwerk Instagram. Zwar sei ihr bewusst gewesen, dass diese Serie irgendwann einmal enden würde, doch sich darauf vorzubereiten, wäre unmöglich gewesen. “Der Schmerz sitzt ziemlich tief, zu wissen, mein sogenanntes Baby nun ziehen zu lassen”, so die Stürmerin.

    Unruhige Zeiten in Wolfsburg

    Es sind unruhige Zeiten in Wolfsburg. Es droht sogar die erste titellose Saison seit 2012. Im Rennen um die Meisterschaft liegen die Wölfinnen bereits mit drei Punkten hinter den punktgleichen Eintracht Frankfurt und Bayern München zurück. Und obwohl man in der Champions League noch dabei ist, wartet im Viertelfinale Mitte März mit dem FC Barcelona das beste Team der vergangenen Jahre auf den VfL. Ein Weiterkommen erscheint unrealistisch.

    Hinzu kommen Personalquerelen: Zahlreiche Verträge enden im Sommer, darunter die von Kathrin Hendrich, Marina Hegering sowie Sveindís Jónsdóttir und Lynn Wilms. Jule Brand und Torhüterin Merle Frohms, deren Verträge ebenfalls in diesem Jahr auslaufen werden, kündigten bereits ihren Abschied zum Ende der Saison an. Letztere verlor daraufhin sogar überraschend ihren Stammplatz an Anneke Borbe. Allerdings habe der Wechsel im Tor nichts mit dem Weggang Frohms‘ zu tun, bekräftigte VfL-Trainer Tommy Stroot. Vielmehr würde Borbe besser zum aktuellen Spielstil Wolfsburgs passen.

    Voller Fokus auf die Meisterschaft

    Aller Systemumstellung zum Trotz verlässt sich Stroot immer noch auf seine altbewährten Leistungsträgerinnen wie Alexandra Popp, Svenja Huth oder Lena Lattwein, die allesamt ihre Verträgt bis mindestens 2026 verlängerten. Und deren Nervenstärke ist nun gefragt, denn am Sonntag steht das nächste Schicksalsspiel an. Mit einem Sieg könnte sich Wolfsburg seine Chance auf den Meistertitel bewahren. Bei einer Niederlage droht sogar das Zurückfallen auf Platz vier, womit die Qualifikation für die Champions League in Gefahr wäre. Für einen Klub wie Wolfsburg eigentlich undenkbar.

    Doch auch für die Gegnerinnen aus Frankfurt steht einiges auf dem Spiel, denn auch sie können nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal sowie in der Champions League nur noch einen Titel holen. Der Fokus ist nun voll auf die Frauen-Bundesliga gerichtet. Es wäre die erste, seitdem sich die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt 2020 der Eintracht anschloss. Obwohl das nicht ganz richtig ist, zählt man die diesjährige Herbstmeisterschaft mit.

    Beste Defensive und Offensive

    Frankfurt war ohne Frage das beste Team der Hinrunde. Das geben auch die Statistiken wieder – mit 50 Toren bei lediglich sieben Gegentoren stellt die Eintracht bisher die sowohl beste Offensive als auch Defensive aller Mannschaften in der Frauen-Bundesliga. Lediglich eine Niederlage steht bislang zu Buche. Gegen die Spitzenteams liefert Frankfurt ebenfalls regelmäßig ab. In München spielte man Unentschieden, gegen Wolfsburg gewann man sogar mit 3:0.

    Eingespieltes Duo: Laura Freigang und Nicole Anyomi

    Vor allem deren Angriff kann sich sehen lassen. Unter den besten zehn Torschützinnen der Frauen-Bundesliga befinden sich mit Laura Freigang (zwölf Tore), Nicole Anyomi (8) sowie Géraldine Reuteler (8) und Remina Chiba (6) vier Frankfurterinnen. Dem hat Wolfsburg „nur“ Lineth Beerensteyn, dank zehn Toren die zweitbeste Stürmerin der Liga, und Alexandra Popp entgegenzusetzen. Feststeht aber auch, dass der VfL ebenfalls kaum Tore zulässt.

    Die Bayern lauern schon

    Mit dem Ausscheiden von Frankfurt und Wolfsburg aus dem DFB-Pokal stehen den Bayern nun alle Türen offen, um den ersten Pokalsieg seit 2012 feiern zu können. Und auch am Sonntag könnte der aktuelle Meister als lachender Dritter vom Platz gehen, sollten sich die Eintracht und der VfL gegenseitig die Punkte wegnehmen. Dafür muss ein Sieg gegen Bremen her, gegen die die Münchnerinnen allerdings noch nie verloren haben.



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  • Fußball – Bayer vs. Bayern: Vertauschte Rollen im…

    Fußball – Bayer vs. Bayern: Vertauschte Rollen im…


    In der vergangenen Saison liefen Leroy Sane (l.) und die Bayern Leverkusen hinterher – jetzt ist es andersherum.

    In der vergangenen Saison liefen Leroy Sane (l.) und die Bayern Leverkusen hinterher – jetzt ist es andersherum.

    Foto: imago/Ulrich Wagner

    Zwölf Monate können im Fußball eine Ewigkeit sein. Wenn Bayer Leverkusen am Samstagabend den FC Bayern empfängt, liegt das letzte Duell der beiden besten deutschen Fußballmannschaften in der BayArena genau 370 Tage zurück. Damals, am 21. Spieltag der Saison 2023/24, war es der Höhepunkt des Meisterschaftsrennens. Leverkusen ging als ungeschlagener Tabellenführer in die Partie. Und trotzdem gingen viele davon aus, dass der Rekordmeister das Überraschungsteam vom Rhein in die Schranken weisen würde.

    Mit einem Sieg hätten die Bayern »Vizekusen« von Platz eins verdrängt und die natürliche Hackordnung in der Bundesliga wiederherstellen können. Es kam bekanntlich anders. Mit 3:0 watschte die Werkself die strauchelnden Bayern ab. Thomas Tuchels Taktikkniff mit einer Fünferkette ging komplett nach hinten los, und Bayern-Urgestein Thomas Müller gab nach der Niederlage neidisch zu: »Wir haben teilweise eine Verkopftheit in unserem Spiel. Wenn du da im Vergleich Leverkusen siehst: Da ist doch nicht jeder Schachzug geplant, wenn der Grimaldo rechts auftaucht, obwohl er Linksverteidiger ist. Die zocken einfach Fußball, die suchen Lösungen.« Nach dem Sieg hatte Bayer fünf Punkte Vorsprung auf den FC Bayern – am Ende der Saison waren es 18.

    Ein Jahr nach der Vorentscheidung im letzten Meisterrennen reisen die Münchner wieder nach Leverkusen, diesmal am 22. Spieltag der Saison 2024/25 und unter komplett umgedrehtem Vorzeichen. Komfortable acht Punkte liegt der Rekordmeister bereits vor dem amtierenden Meister. Doch nicht nur in der Tabelle haben Bayern und Bayer die Rollen getauscht. Waren es in der vergangenen Saison noch die Leverkusener und ihr Trainer Xabi Alonso, die für ihre offensive Kreativität gefeiert wurden, sind es jetzt die Münchner, die im Angriffsspiel den Maßstab setzen.

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    Unter Tuchel-Nachfolger Vincent Kompany spielt der FC Bayern wieder dominanten Ballbesitzfußball, wie es ihn in München zuletzt unter einem gewissen Pep Guardiola zu sehen gab. In Europas Topligen kommt aktuell nur der FC Barcelona an die 65 geschossenen Ligatore der Münchner heran – wobei Barça für seine 64 Treffer zwei Spiele mehr brauchte. So wie Leverkusen mit Xabi Alonso scheinen auch die Bayern mit Kompany ein großes Trainertalent gefunden zu haben. Ein Glücksfall, wenn man bedenkt, dass der 38-jährige Belgier nach diversen Absagen anderer namhafter Übungsleiter nur die F-Lösung der Bayern-Bosse war.

    Während Kompanys Bayern vor allem mit ihrer offensiven Wucht punkten, hat Alonso Leverkusen in dieser Spielzeit insbesondere defensiv weiterentwickelt. Nach einer Flut von Gegentoren zum Saisonstart kann die Werkself inzwischen auch ohne Ball Spiele kontrollieren. Ein Ansatz, der sich insbesondere gegen starke Gegner auszahlen kann und auch schon Früchte getragen hat – etwa beim 1:0-Sieg gegen Inter Mailand in der Champions League oder bei den zwei Auswärtspartien der Leverkusener in dieser Saison in München. Sowohl beim 1:1 in der Hinrunde als auch beim 1:0-Auswärtssieg im DFB-Pokal-Achtelfinale waren die Bayern das dominante Team, hatten mehr Ballbesitz und Torschüsse, im Pokal sogar trotz einer 70-minütigen Unterzahl. Bayer agierte deutlich defensiver als beim furiosen 3:0-Erfolg vor einem Jahr und reiste trotzdem zweimal zufrieden nach Leverkusen zurück.

    Vor dem Topspiel blieben die Bayern deswegen zurückhaltend, auch nach zuletzt sieben Bundesliga-Siegen in Folge. »Wir hatten in den letzten Spielen viele Probleme gegen Leverkusen. Wobei, wenn man die letzten beiden Spiele betrachtet, haben wir es kontrolliert, aber nicht so den Weg gefunden, ein Tor zu erzielen. Das müssen wir jetzt deutlich besser machen und trotzdem (…) nicht die Restverteidigung missachten«, erklärte Münchens Joshua Kimmich am Mittwoch nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft im Hinspiel der Champions-League-Playoffs bei Celtic Glasgow.

    Das Duell im Celtic Park war ein Paradebeispiel für die Stärken und Schwächen der Münchner. Eine Stunde lang spielten die Bayern die Schotten schwindelig und lagen verdient mit 2:0 in Führung. Aber als es darum ging, das Ergebnis kontrolliert nach Hause zu bringen, begann die Kompany-Elf zu wackeln, kassierte den Anschlusstreffer und musste am Ende sogar um den Sieg bangen. Diese defensive Stabilität in Spitzenspielen ist aktuell der Unterschied zwischen Bayern und Bayer. Hier sind die Leverkusener näher dran am Status eines absoluten Topteams.

    Doch auch die Werkself hat noch ihre Probleme mit der eigenen Favoritenrolle. Zuletzt mühte sich Bayer in der Verlängerung mit viel Glück zu einem 3:2 im Pokal-Viertelfinale gegen den Lokalrivalen aus Köln. Beim Versuch, einigen Leistungsträgern danach etwas Erholung zu bieten, verkalkulierte sich Bayer-Coach Alonso mit seiner Rotation, sodass es am letzten Bundesliga-Spieltag nur zu einem 0:0 in Wolfsburg reichte. Am Samstag braucht Leverkusen deswegen unbedingt einen Sieg, um das Meisterschaftsrennen noch einmal spannend zu machen. Vielleicht kommt es deswegen sogar erneut zum Rollentausch, mit einer angriffslustigen Bayer-Elf und einem abwartenden Rekordmeister.

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  • BVB: Das verdienen Süle, Guirassy, Schlotterbeck, Adeyemi und Co. 

    BVB: Das verdienen Süle, Guirassy, Schlotterbeck, Adeyemi und Co. 



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    Borussia Dortmund bleibt seiner finanziellen Strategie auch in der Saison 2024/25 treu: eine ausgewogene Gehaltsstruktur, die erfahrene Leistungsträger belohnt und gleichzeitig jungen Talenten Entwicklungsperspektiven bietet. Der Verein besitzt dabei ein geschätztes Gesamtbudget von rund 150 Millionen Euro für Spielergehälter. 

    Wer verdient bei Borussia Dortmund am meisten?

    An der Spitze der Gehaltspyramide steht Innenverteidiger Niklas Süle, der mit einem Jahresgehalt von rund 14 Millionen Euro zu den Topverdienern zählt. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger wechselte im Sommer 2022 ablösefrei vom FC Bayern zum BVB.

    Die Erwartungshaltung an Süle sind entsprechend hoch, doch seine Leistungen und Einsatzzeiten bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Zudem geriet er aufgrund von Fitness- und Gewichtsproblemen in die Kritik. Diese Umstände werfen die Frage auf, ob das hohe Gehalt im Verhältnis zu seiner Leistung steht.

    Ihm folgen BVB-Stürmer Serhou Guirassy sowie Torhüter Gregor Kobel mit etwa zehn Millionen Euro pro Jahr. Auch Kapitän Emre Can gehört mit einem Gehalt von rund 8,5 Millionen Euro zu den bestbezahlten Spielern des BVB.  

    Wieviel verdienen Schlüsselspieler wie Adeyemi oder Schlotterbeck?

    Trotz seiner überzeugenden Leistungen bei der Fußball-EM 2024 zählt Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund nicht zu den Topverdienern. Der Innenverteidiger verdient beim BVB rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr, was einem monatlichen Einkommen von etwa 375.000 Euro entspricht. Im vereinsinternen Gehaltsgefüge liegt er damit im Mittelfeld, während andere Abwehrspieler wie Niklas Süle deutlich höhere Summen erhalten.

    Dennoch stellt dieses Gehalt für Schlotterbeck einen erheblichen finanziellen Sprung dar. In seiner Zeit beim SC Freiburg lag sein Verdienst bei etwa 19.000 Euro pro Monat, was einem Jahresgehalt von rund 250.000 Euro entsprach. 

    Karim Adeyemi stand bei RB Salzburg ursprünglich bis 2024 unter Vertrag und verdiente dort rund vier Millionen Euro pro Jahr. Mit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund erhöhte sich sein Gehalt spürbar. Demnach soll der Offensivspieler beim BVB ein Jahresgehalt von etwa sechs Millionen Euro beziehen, was einem monatlichen Einkommen von rund 500.000 Euro entspricht.

    BVB setzt auf Entwicklung junger Talente

    Parallel dazu setzt der BVB auf junge Talente, die in die Mannschaft integriert werden. Spieler wie Jamie Gittens, der rund drei Millionen Euro pro Jahr verdient oder Julien Duranville, der mit einem Jahresgehalt von etwa 240.000 Euro noch im unteren Gehaltsbereich angesiedelt ist. Sie stehen für die langfristige Strategie des Klubs: Nachwuchsspieler frühzeitig fördern. 

    Die Gehaltsstruktur des BVB zeigt dabei eine klare Linie: Während die Spitzenverdiener mit anderen Top-Klubs konkurrieren können, bleibt der Verein seiner Philosophie treu und setzt auf eine Balance zwischen Investitionen in Profis und die Entwicklung junger Talente.

    Droht Spieler Gehaltsreduktion bei Verpassen der Champions League?

    Der BVB rangiert aktuell nur auf Platz elf in der Bundesliga und hat sieben Punkte Rückstand auf Rang vier – die wohl entscheidende Position für die Qualifikation zur Champions League. Zwar bleiben noch 13 Spieltage, um diesen Rückstand aufzuholen, doch das Risiko, die Königsklasse zu verpassen, ist real. Sollten die Einnahmen aus der Champions League 2025/26 tatsächlich ausbleiben, würde das die finanziellen Zwänge noch weiter verschärfen.

    In diesem Fall könnten Transfers von Leistungsträgern wie Gregor Kobel, Jamie Gittens oder Karim Adeyemi unumgänglich werden. Laut „Sport Bild“ enthalten die Verträge der meisten BVB-Profis Klauseln, die ihre Gehälter bei Misserfolgen um bis zu 15 Prozent reduzieren. Dies würde dem Verein Einsparungen von rund 15 Millionen Euro bringen. 

    Aktuelle Gehälter bei Borussia Dortmund:

    Niklas Süle
    Innenverteidiger
    14.000.000 Euro
    Serhou Guirassy  
    Stürmer 
    10.000.000 Euro
    Gregor Kobel
    Torwart
    10.000.000 Euro
    Sébastien Haller
    Stürmer   
    10.000.000 Euro
    Emre Can
    Mittelfeld 
    8.500.000 Euro
    Youssoufa Moukoko
    Stürmer
    8.500.000 Euro
    Marcel Sabitzer  
    Mittelfeld 
    8.000.000 Euro
    Julian Brandt 
    Mittelfeld 
    8.000.000 Euro
    Felix Nmecha 
    Mittelfeld 
    6.000.000 Euro
    Donyell Male
    Flügelspieler 
    6.000.000 Euro
    Karim Adeyemi 
    Flügelspieler 
    6.000.000 Euro
    Maximilian Beier
    Stürmer
    5.500.000 Euro
    Waldemar Anton 
    Verteidiger
    5.000.000 Euro
    Julian Ryerson 
    Verteidiger  
    5.000.000 Euro
    Pascal Groß
    Mittelfeld
    4.500.000 Euro
    Salih Özcan
    Mittelfeld 
    4.500.000 Euro
    Nico Schlotterbeck
    Innenverteidiger
    4.500.000 Euro
    Ramy Bensebaini 
    Verteidiger  
    4.000.000 Euro
    Giovanni Reyna
    Mittelfeld
    3.500.000 Euro
    Jamie Gittens
    Flügelspieler
    3.000.000 Euro
    Yan Couto
    Verteidiger
    1.170.000 Euro
    Alexander Meyer
    Torwart
    1.000.000 Euro
    Kjell Wätjen
    Verteidiger
    280.000 Euro
    Marcel Lotka
    Torwart
    240.000 Euro
    Julien Duranville
    Flügelspieler
    €240.000 Euro
    Cole Campbell
    Mittelfeld
    €180.000 Euro
    Almugera Kabar
    Verteidiger
    €180.000 Euro
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