Schlagwort: Fußball

  • Felix Agu trainiert anteilig mit dem Team

    Felix Agu trainiert anteilig mit dem Team


    Felix Agu wird dem SV Werder Bremen am Wochenende gegen die TSG Hoffenheim aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung stehen. Der 25-Jährige hat nach eigener Aussage am Donnerstag wieder anteilig mit der Mannschaft trainiert und soll am Freitag vollständig einsteigen.


    In einer Medienrunde, die ursprünglich für Mittwoch angesetzt war, aber aufgrund der Krankheit des Linksverteidigers auf Donnerstag verschoben wurde, bestätigte Agu, sich wieder besser zu fühlen. Am vergangenen Freitag gegen den FC Bayern München kehrte er gerade erst aus einer langwierigen Außenbandverletzung im Knie zurück in den Kader der Grün-Weißen.

    Für die kommende Partie gegen die TSG Hoffenheim (Sonntag, 15:30 Uhr) erhofft sich der Abwehrspieler, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Schiene zum Einsatz kommen kann, im Kader zu stehen und im besten Fall auch sein Comeback auf dem Platz zu geben.

    Konkurrenzkampf mit Köhn und Kaboré

    Sollte es Agu am Wochenende in den Spieltagskader schaffen, wird er höchstwahrscheinlich nicht von Beginn an auflaufen. Auf seiner Position herrscht mittlerweile ein großer Konkurrenzkampf, denn Werder hat in der Winterpause mit der Leihe von Issa Kaboré die Möglichkeiten neben Agu und Derrick Köhn auf der linken Schiene erweitert.

    „Die beiden haben es zuletzt auf der linken Seite sehr gut gemacht“, weiß auch Agu und erklärt hinsichtlich seines Einsatzgebietes, dass er durchaus auf beiden Schienen Stärken hat: „Im Offensivspiel bin ich auf der linken Seite etwas variabler, weil ich mit meinem stärkeren rechten Fuß nach innen ziehen kann. Dafür bin ich auf der rechten Seite im Aufbauspiel etwas sicherer.“

    Auf dieser Seite ist jedoch Mitchell Weiser absolut gesetzt und dürfte sich kaum aus der Anfangsformation verdrängen lassen. Dennoch glaubt Agu, der bis zum 10. Spieltag regelmäßig in der Startelf Werders zu finden war, an baldige Spielpraxis: „Es wird von Woche zu Woche besser, und ich hoffe, dass es bald auch für mehr Einsatzzeit reicht.“

    Gut möglich, dass es bereits gegen Hoffenheim zu einem Kurzeinsatz nach Einwechslung für den Verteidiger kommen wird. Nach knapp dreimonatiger Verletzungspause dürfte ihn dies – zumindest kurzfristig – zufriedenstellen.



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  • Senne Lynen steht dem SV Werder Bremen zur Verfügung

    Senne Lynen steht dem SV Werder Bremen zur Verfügung


    Senne Lynen steht Werder Bremen für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Sonntag, 15:30 Uhr) zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler hatte beim 0:3 gegen den FC Bayern einen Schlag aufs Sprunggelenk abbekommen und wurde unter der Woche geschont.


    Trainer Ole Werner gab jedoch am Freitag Entwarnung: „Senne wird morgen ganz normal mit der Mannschaft trainieren.“ Die Belastung sei lediglich dosiert worden, nachdem Lynen „am letzten Wochenende etwas mitbekommen hat“ und „eigentlich auch die letzte Viertelstunde nicht mehr auf den Fußballplatz gehörte“. Für Sonntag sei das aber „kein Problem.“

    Während der Einsatz von Teamkollege Jens Stage weiterhin fraglich ist, kann Werner also zumindest auf den Belgier im Mittelfeldzentrum setzen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • VfB Stuttgart: Justin Diehl bricht nach Wolfsburg-Spiel

    VfB Stuttgart: Justin Diehl bricht nach Wolfsburg-Spiel


    Er vergoss nach Spielende bittere Tränen! Beim 1:2 des VfB Stuttgart gegen Wolfsburg erlebte Justin Diehl (20) einen unerfreulichen Nachmittag.

    In der 70. Minute kam der Flügelspieler beim Stand von 0:0 für Jamie Leweling (23) aufs Feld, nur sieben Minuten später leistete er sich in der gegnerischen Hälfte einen Ballverlust, der letztlich zum 1:1 durch Tiago Tomás (22) führte. Unmittelbar nach Abpfiff war Diehl untröstlich – noch auf dem Platz liefen dem Offensiv-Talent die Tränen übers Gesicht! Stürmer Ermedin Demirovic (26) nahm seinen Mannschaftskollegen in die Arme, sprach ihm aufbauende Worte zu.



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  • 1:3 in Frankfurt – Holstein Kiel rutscht auf letzten…

    1:3 in Frankfurt – Holstein Kiel rutscht auf letzten…


    Stand: 16.02.2025 21:25 Uhr

    Holstein Kiel hat eine Überraschung bei Eintracht Frankfurt klar verpasst: Die Schleswig-Holsteiner verloren am Sonntag beim Champions-League-Anwärter mit 1:3 (0:2) und rutschten damit ans Ende der Bundesliga-Tabelle ab.

    von Florian Neuhauss

    So schlecht war der Aufsteiger seit dem fünften Spieltag nicht mehr platziert. Vor einer Woche war die KSV nicht über ein 2:2 gegen Schlusslicht VfL Bochum hinausgekommen. Mit einem Sieg hätten die Kieler den Sprung auf den Relegationsrang geschafft. Jetzt ging es im Klassement in die andere Richtung, weil Bochum zuvor einen 2:0-Befreiungsschlag gegen Dortmund gelandet hatte.

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    Und zumindest Kiels Rückstand aufs rettende Ufer ist mittlerweile auf acht Punkte angewachsen. Einzig positive Nachricht für die Norddeutschen war, dass im Anschluss auch Heidenheim gegen Mainz verlor (0:2). Somit bleibt der Relegationsrang nur einen Punkt entfernt.

    Debütant Dähme bekommt Trainer-Lob

    “Wir haben mitgespielt, aber in den entscheidenden Momenten nicht gut verteidigt. Wir haben verdient verloren”, ärgerte sich Trainer Marcel Rapp: “Wir waren nicht am absoluten Limit.”

    Neben Ivan Nekic in der Abwehr, der nicht immer glücklich agierte, gab auch Torhüter Thomas Dähne sein Bundesliga-Debüt. Letzter bekam vom Coach ein Sonderlob: “Er hat das umgesetzt, was wir im Training von ihm sehen. Er hat Ruhe ausgestrahlt und seine Sache gut gemacht.” Rapp fügte allerdings noch angesäuert hinzu: “Trotzdem haben wir das Spiel verloren.”

    Kiels Nicolai Remberg, Keeper Thomas Dähne und Armin Gigovic (v.l.) sind enttäuscht. © IMAGO / RHR-Foto

    AUDIO: Kiel-Trainer Rapp: “Waren nicht am absoluten Limit” (2 Min)

    Zwei schwer verletzte Fans auf Tribüne

    Doch auch die Frankfurter konnten ihren Sieg nicht so recht genießen: Fans und Mannschaft hielten sich mit dem Jubeln zurück, die Stadionregie verzichtete auf laute Musik.

    Zuvor war bekannt geworden, dass sich während der Partie zwei Zuschauer schwer verletzt hatten. Ein Fan war aus dem Mittelrang auf eine Zuschauergruppe im Unterrang gestürzt. Dabei wurden laut der Eintracht zwei Personen so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten. Zwei weitere erlitten leichtere Verletzungen.

    Kiel mit gutem Beginn, aber schnell in Rückstand

    Die “Störche” hatten die Partie in Frankfurt anders als so manches Mal zuvor überraschend offensiv begonnen – und waren von Beginn an gut im Spiel gewesen. Mit dem forschen Auftritt des Kellerkindes hatten anscheinend auch die Frankfurter nicht gerechnet. Doch Zählbares sprang für die Gäste nicht heraus.

    Die Eintracht fing sich schnell. Hugo Ekitiké hatte innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Großchancen, schoss aber einmal vorbei und scheiterte beim zweiten Versuch am stark reagierenden Dähne (13./14.). Vier Minuten später gingen die Hessen dann in Führung: Nach einer hohen Flanke legte Nathaniel Brown stark mit dem Kopf zurück und Hugo Larsson traf technisch versiert volley mit dem Knie – 1:0 für Frankfurt.

    Gigovic lässt Ausgleich liegen

    Ein Schock für die Kieler? Mitnichten! Sie hätten um ein Haar im direkten Gegenzug ausgeglichen: Auf Vorlage von Lewis Holtby brachte Armin Gigovic trotz bester Schussmöglichkeit im Sechzehner aber nur eine “Rückgabe” zustande (19.). Eine vergebene Chance, die der KSV schnell wehtun sollte.

    In der 24. Minute scheiterte Brown noch am Pfosten, beim Nachschuss von Rasmus Kristensen war wieder Dähne zur Stelle. Kurz darauf war der Keeper dann aber erneut machtlos: Eintracht-Abwehrchef Tuta kam nach einer Ecke frei zum Abschluss und der Schuss wurde zudem unhaltbar abgefälscht – 2:0 Frankfurt (37.).

    Dähne pariert nach “Announcement”-Elfmeter

    Noch vor der Pause erklärte Schiedsrichter Robert Hartmann, nachdem er zum Bildschirm gerufen worden war, über die Lautsprecheranlage (“Public Announcement”), dass es “ein klares Handspiel” von Kiels Nekic gegeben habe. Folglich gab es Elfmeter für die Hausherren. Es blieb dennoch beim 0:2 aus KSV-Sicht, weil Dähne stark gegen Ekitiké parierte (45.).

    Schwerer Fehler von Abwehrchef Zec – Porath verkürzt

    Bei den Kieler Comeback-Qualitäten, die sie in Freiburg (2:3) und München (3:4) gezeigt hatten, sollte also noch alles möglich sein. Doch die KSV leistete sich auch nach der Pause weiter zu viele Fehler. Besonders bitter war der Fehlpass von David Zec vor dem eigenen Strafraum. Can Uzun spritzte dazwischen. Der Türke stand frei vor Dähne und traf platziert zum 3:0 (59.).

    Wie schon in Freiburg und München brauchte es für die Schleswig-Holsteiner anscheinend erst den hohen Rückstand, um an die eigene Chance zu glauben. Und plötzlich stand es wirklich 1:3. Fiete Arp hatte Finn Porath in Szene gesetzt. Der brauchte gegen SGE-Torhüter Kevin Trapp zwar gleich drei Versuche, bugsierte den Ball aber schließlich über die Linie – 1:3 (74.).

    In der Schlussphase gelang es dem Underdog so zumindest, noch einmal für Spannung zu sorgen. So richtig gefährlich wurde es allerdings nicht mehr, und so musste Kiel am Ende eine verdiente 15. Saisonniederlage im 22. Spiel quittieren.

    22.Spieltag, 16.02.2025 17:30 Uhr

    E. Frankfurt

    3

    Holstein Kiel

    1

    Tore:

    E. Frankfurt:
    Trapp – Kristensen, Tuta, Theate – Höjlund (50. Dahoud), Larsson – Collins, Brown (71. Nkounkou) – M. Götze, Uzun (71. Wahi) – Ekitiké (90.+1 Bahoya)

    Holstein Kiel:
    Dähne – Komenda (81. Knudsen), Zec, Nekic (72. Ivezic) – Remberg – T. Becker (46. Javorcek), Gigovic, Holtby (59. Kelati), Porath – Arp, Harres (59. Machino)

    Zuschauer:
    57700

    Weitere Daten zum Spiel


    Dieses Thema im Programm:

    Sportclub |
    16.02.2025 | 22:50 Uhr

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  • Sieg gegen Kiel: Frankfurt stürmt weiter Richtung…

    Sieg gegen Kiel: Frankfurt stürmt weiter Richtung…


    Stand: 16.02.2025 21:30 Uhr

    Mit einer souveränen Vorstellung gegen Schlusslicht Holstein Kiel hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga seine Champions-League-Ambitionen untermauert. Der beste Kieler war trotz des 3:1 (2:0) ein Debütant im Tor.

    Christian Hornung

    Für die Eintracht erzielte Hugo Larsson in der 18. Minute das 1:0, Tuta legte nach einer Ecke das zweite Tor nach (37.). Nach der Pause klärte Can Uzun (60.) mit dem 3:0 frühzeitig die Verhältnisse. Weitere Treffer verhinderte Kiels Keeper Thomas Dähne, der mit 31 Jahren für den erkrankten Timon Weiner seinen Bundesligaeinstand feierte und seine Sache hervorragend machte. Finn Porath konnte nur noch verkürzen (74.).

    • Zum Live-Ticker: Frankfurt – Kiel
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    • 22. Spieltag
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    Toppmöller lobt seine junge Mannschaft

    Eintracht-Trainer Dino Toppmöller sagte anschließend am Sportschau-Mikrofon: “Wir hatten die jüngste Startelf der Saison, aber die Art und Weise war schon sehr souverän. Aber wir haben uns dann selbst das Leben etwas zu schwer gemacht, wir hätten in der ersten Halbzeit schon das ein oder andere Tor mehr machen können.”

    Seine Kollege Marcel Rapp gab zu: “Wir hatten ein paar ordentliche Ballstaffetten und haben einige gute Angriffe gespielt, waren aber einfach nicht zwingend genug. Bei den ersten beiden Gegentoren haben wir nicht konsequent verteidigt, aber man gesehen, dass wir nie aufgeben und ordentlichen Fußball spielen können.”

    Klare Frankfurter Dominanz und viel Zug zum Tor

    Schon vom Anpfiff weg hatte Frankfurt enorme Dominanz ausgestrahlt, Zug zum Tor in fast jeder Angriffsaktion gezeigt und Kiel komplett in die Defensive gedrängt. 15:2 Torschüsse standen zur Pause auf dem Statistikzettel. Es war fast alleine Torhüter Dähne zu verdanken, dass nicht schon beim Seitenwechsel alles entschieden war.

    Vor allem Frankfurts Top-Stürmer Ekitiké bekam die Gästeabwehr nicht in den Griff. In der 14. Minute parierte Dähne seinen Schuss aus der Drehung überragend, kurz vor der Pause scheiterte der Franzose dann sogar mit einem Handelfmeter am Schlussmann der “Störche”.

    Larsson trifft mit dem Oberschenkel für die Eintracht

    Bei den Gegentoren war aber auch Dähne machtlos, wobei sich Larsson auch eine brillante B-Note verdiente, weil er die Kopfballvorarbeit von Nathaniel Brown nach einem Scherenschlag mit dem Oberschenkel veredelte. Brown selbst hätte kurz danach beinahe ebenfalls getroffen, scheiterte aber am rechten Pfosten (24.).

    Das zweite Tor war in dieser Phase überfällig, in der Entstehung für Kiel aber unglücklich: Nicolai Remberg hatte eine Flanke von Can Uzun unfreiwillig per Kopf an den Fünfmeterraum verlängert, dann fälschte Porath den Abschluss von Tuta auch noch unter die eigene Latte ab.

    Uzun nutzt Patzer von Kiels Zec aus

    Nach dem Wechsel begab sich Frankfurt dann zunächst in den Kontrollmodus, hatte in der ersten Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff nur einen Torschuss – und Kiel schöpfte Mut. Marcel Rapp wollte in der 59. Minute mit der Hereinnahme von Shuto Machino und Andu Kelati Impulse für die Offensive setzen, doch noch ehe sie die erste Ballberührung hatten, war das Thema durch: Winter-Neuzugang David Zec spielte einen Pass durch den eigenen Strafraum zentral und direkt in die Füße von Uzun, der nur noch einzuschlenzen brauchte.

    Dass man Kiel nicht zu früh abschreiben sollte, haben sie in dieser Saison aber schon mehrfach gezeigt, in Leverkusen wurde aus einem frühen 0:2 noch ein 2:2, zuletzt in München aus einem 0:4 noch ein 3:4. Und auch diesmal belohnten sie sich für ihren Kampfgeist: Porath scheiterte vor seinem Tor gleich zweimal am stark reagierenden Kevin Trapp, erst der dritte Versuch war drin – entsprechend sauer war Trapp in dieser Szene auf seine Vorderleute. Der Ärger war aber beim Schlusspfiff verflogen: Die Eintracht hat nun ein Fünf-Punkte-Polster auf Verfolger Leipzig und wirkt extrem stabil im Kampf um die Königsklasse.

    Frankfurt in München, Kiel gegen Leverkusen

    Für beide Teams stehen nun richtig große Aufgaben an: Frankfurt tritt bei Bayern München an (23.02., 17.30 Uhr), Kiel empfängt zu Hause Bayer 04 Leverkusen (22.02., 15.30 Uhr).

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  • FSV klettert auf Platz sechs: Jonathan Burkardt grätscht…

    FSV klettert auf Platz sechs: Jonathan Burkardt grätscht…


    Stand: 16.02.2025 23:02 Uhr

    Der 1. FC Heidenheim kommt in der Bundesliga weiter nicht vom Fleck. Mainz 05 hingegen durfte sich dank eines starken Startelf-Comebacks von Jonathan Burkardt über drei Punkte freuen.

    Der 1. FSV Mainz 05 hat zum Abschluss des 22. Spieltags mit 2:0 beim 1. FC Heidenheim gewonnen und springt damit auf Tabellenplatz sechs. Heidenheim steckt nach der fünften Bundesliga-Niederlage nacheinander weiter im Tabellenkeller fest und bleibt nur aufgrund des um fünf Treffer besseren Torverhältnisses auf Rang 16 und damit vor dem punktgleichen VfL Bochum (beide 14 Punkte).

    “Wir haben viele zweite Bälle gut eingesammelt und sind dann in den richtigen Situationen vor dem Tor eiskalt gewesen”, sagte der Mainzer Angreifer Jonathan Burkardt nach dem Spiel im Sportschau-Interview. Heidenheims Kapitän Patrick Mainka tat sich schwer, eine Erklärung für die nächste Niederlage zu finden: “Es ist jede Woche irgendwie das gleiche. Gleicher Spielverlauf, wir sind schon drin und auf Augenhöhe, aber am Ende reicht es einfach nicht. Das wiederholt sich gerade Woche für Woche.”

    Viel Rotation bei Heidenheim, Burkardt mit Startelf-Comeback

    Heidenheims Trainer Frank Schmidt veränderte seine Startelf im Vergleich zum erfolgreichen Auftritt in Kopenhagen auf acht Positionen, bei den Mainzern stand Stürmer Jonathan Burkardt nach seiner Verletzungspause erstmals seit Mitte Januar wieder in der Startformation.

    Beide Teams begannen am Sonntagabend abwartend, gefährliche Torszenen waren in der Anfangsphase rar gesät. Ein Schuss von FCH-Verteidiger Tim Siersleben ging deutlich am Mainzer Gehäuse vorbei (12. Minute), auf der anderen Seite verhinderte Patrick Mainka mit einer starken Grätsche die Entstehung einer Großchance für 05-Angreifer Nelson Weiper. Erste Prüfungen für einen der beiden Torhüter gab es erst Mitte der ersten Hälfte, Robin Zentner parierte zweimal stark die Schüsse von Mathias Honsak (25.) und Patrick Mainka (26.).

    Burkardt schießt Mainz 05 zur Halbzeit-Führung

    In einer Phase, in der Heidenheim dem Führungstreffer etwas näher war, schlugen die Gäste zu. Anthony Caci spielte einen scharfen Pass von Rechtsaußen in den Strafraum, Jonathan Burkardt grätschte den Ball unbedrängt und unhaltbar ins lange Eck – das 0:1 (29.). Paul Nebel hatte bis zum Pausenpfiff die einzige weitere Chance der Partie, seinen Schuss aus spitzem Winkel parierte FCH-Keeper Kevin Müller (38.).

    Weiper erhöht kurz nach dem Seitenwechsel

    Keine vier Minuten nach dem Seitenwechsel legte Mainz nach. Wieder war Jonathan Burkardt beteiligt – und zwar wieder mit einer Grätsche. Der zweimalige deutsche A-Nationalspieler lief in halblinker Position in den Strafraum und flankte den Ball im Rutschen zu Nelson Weiper, der ohne Mühe zum 0:2 einköpfen konnte (49.). Die Gastgeber schüttelten den erneuten Rückschlag schnell ab und hatten durch einen Volleyschuss von Honsak die gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Zentner lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (52.).

    In der 62. Minute war das starke Startelf-Comeback von Jonathan Burkardt beendet, nach einem Tor und einem Assist machte er Platz für Jae-Sung Lee. Der FCH bemühte sich nach Kräften, zurück ins Spiel zu kommen, doch Mainz stand defensiv stabil und hatte durch Caci sogar die Chance aufs dritte Tor – Kevin Müller parierte sehenswert (71.). Heidenheim entwickelte insgesamt zu wenig Torgefahr, wirklich zwingend wurde es erst in der 74. Minute, als Marvin Pieringers Schuss aus Nahdistanz in letzter Sekunde von Dominik Kohr per Grätsche entschärft wurde. In der 89. Minute stand wieder Pieringer im Fokus, als er mit seinem Schuss am abermals hervorragend reagierenden Zentner scheiterte.

    Insgesamt fehlte Heidenheim die Durchschlagskraft, während Mainz 05 dank einer sehr seriösen Mannschaftsleistung drei Punkte mit nach Rheinhessen nehmen durfte.

    Heidenheim in der Conference League gefordert

    Für den 1. FC Heidenheim geht es am Donnerstag (20.2., 18:45 Uhr) mit dem Playoff-Rückspiel in der Conference League gegen den FC Kopenhagen weiter. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel kann das Team von Frank Schmidt den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Am darauffolgenden Sonntag (23.2., 15:30 Uhr) ist Heidenheim in der Bundesliga bei RB Leipzig zu Gast. Mainz 05 empfängt einen Tag vorher (22.2., 15:30 Uhr) den FC St. Pauli.

    Sendung am So., 16.2.2025 23:20 Uhr, SWR Sport, SWR



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  • Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball

    Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball


    Zweites Bundesliga-Spiel von Niko Kovac als BVB-Trainer – zweite Pleite …

    Und diese tut besonders weh: Dortmund blamiert sich beim Ruhrgebiets-Derby bei Kellerkind VfL Bochum mit 0:2!

    Eine besonders bittere Niederlage auch für Aki Watzke (65) bei seinem Jubiläumsspiel. Vor genau 20 Jahren am 15. Februar 2004 wurde der BVB-Boss Sportgeschäftsführer in Dortmund. Jetzt sieht er entsetzt die Pleite von der VIP-Tribüne.

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Foto: Gerd Scheewel

    Beim BVB feiert Niklas Süle nach seiner schweren Syndesmose-Verletzung und acht Wochen Pause ein Comeback in der Startelf.

    ▶ Doch die Rückkehr wird zum Alptraum: Gegen Bochum leistet sich der Kovac-Liebling einen Mega-Bock, spielt einen Rückpass in die Beine von Masouras, der zum 2:0 trifft (35.). Irre: Der Grieche hatte bereits zwei Minuten zuvor das 1:0 gemacht.

    Nach den ersten beiden Bundesligatoren des Winterneuzugangs läuft Sirtaki als Tormusik, das ganze Stadion feiert. Bochum war lange an Masouras dran, schon unter Ex-Sportdirektor Marc Lettau. Diesen Winter hat’s dann geklappt.

    Im Hinspiel hatten die Dortmunder einen 0:2-Rückstand zu einem 4:2-Sieg gedreht. Klappt jetzt gar nicht. Fast hätte Masouras sogar seinen Dreierpack geschnürt, doch Kobel rettet (69.).

    Am Ende geht der BVB verdient im Derby unter …



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  • Borussia Dortmund: mit Alkohol gegen die Krise? | Sport

    Borussia Dortmund: mit Alkohol gegen die Krise? | Sport


    Wie kann Borussia Dortmund aus der Krise kommen?

    Auch mit dem neuen Trainer Niko Kovac (53) läuft’s beim BVB einfach nicht. Nach einem 0:2 in Bochum, stehen die Dortmunder im Mittelfeld der Tabelle auf Platz 11. Der Frust in Dortmund: groß. Besserung? Nicht in Sicht.



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  • 2. Bundesliga: Hertha trennt sich von Fiél – kommt Leitl?

    2. Bundesliga: Hertha trennt sich von Fiél – kommt Leitl?


    Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat auf die Negativserie reagiert und sich einen Tag nach der Niederlage bei Fortuna Düsseldorf (1:2) von Trainer Cristian Fiél getrennt.

    Das gab der Verein am Sonntagabend bekannt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, nach Sky-Informationen soll Stefan Leitl die Alte Dame übernehmen. Der Verein befindet sich demnach bereits in Gesprächen mit dem ehemaligen Trainer von Hannover 96.

    „Trotz Fiélos hohen Engagements und seiner Leidenschaft für den Verein und die Mannschaft haben wir in den vergangenen Wochen leider nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns gewünscht haben“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber. Über die Nachfolge will der Klub „in Kürze“ informieren. Am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) steht das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an.

    Am Samstag hatte der taumelnde Hauptstadtklub in Düsseldorf die vierte Niederlage in Folge kassiert, nur noch fünf Punkte trennen die Hertha vom Relegationsplatz 16. Im Anschluss an die Partie hatte Weber am Sky-Mikrofon ein Treuebekenntnis zu Fiél vermieden: „Es kommt gerade eine ganze Menge zusammen. Am Ende haben wir viel gesprochen und vier Spiele in Folge verloren. Wir werden jetzt nach Hause fahren, uns morgen hinsetzen und alles gemeinsam analysieren.“

    Fiél war im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg nach Berlin gekommen, wo er Pal Dardai beerbt hatte. Zuletzt war Hertha unter ihm in eine Abwärtsspirale geraten und hatte unter anderem beim Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg (0:2) verloren.



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