Beim furiosen 6:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin konnte Winterneuzugang Carney Chukwuemeka sein Bundesliga-Debüt für Borussia Dortmund feiern. Nach dem überzeugenden Einsatz war BVB-Coach Niko Kovač vollen Lobes für die Chelsea-Leihgabe.
„Carney kam heute rein und war sensationell gut. Wir haben gesehen, welche Fähigkeiten er hat. Leider hatte er zu Beginn Probleme mit dem Knie nach einem Sturz, aber allein die 20 Minuten die er gespielt hat, waren unfassbar gut“, so der Übungsleiter über den Mittelfeldakteur, welcher in der 70. Minute für Giovanni Reyna aufs Feld kam.
Nach der Einwechslung konnte sich der Engländer für mehr Spielzeit bewerben: „Wie er den Ball mitnimmt, wie er sich sofort in Spielrichtung dreht, das ist schon einzigartig. Er hat eine sehr gute Beschleunigung und Technik. Der Junge wird uns Freude machen, wenn er fit bleibt“, so Kovač. Hätte Karim Adeyemi bei seinem Abschluss nicht den Pfosten getroffen, wäre sogar ein erster Scorerpunkt für den Neuzugang herausgesprungen.
Es bleibt abzuwarten, wie in den kommenden Partien mit Chukwuemeka geplant wird. Vom Profil und den Anlagen könnte er ein Spieler sein, den die Borussen in dieser Saison in der Zentrale schmerzlich vermissten.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
6:0 gewonnen, vier Tore von Serhou Guirassy: Wird jetzt alles gut in Dortmund? Beim Sieg gegen Union Berlin tragen die entscheidenden BVB-Spieler immerhin dazu bei, dass sich die Debatte um die Transferpolitik etwas beruhigt.
In der Halbzeitpause, beim Stand von 2:0, hatte Serhou Guirassy die entscheidende Information erhalten. „Der Trainer hat uns gesagt, dass zwei Tore nicht genügen“, berichtete Borussia Dortmunds Mittelstürmer später lächelnd. Vielleicht hätte den Dortmunder Spielern in dieser Saison einfach öfter mal jemand sagen sollen, dass ihre Leistungen noch nicht reichen?
Die UEFA schränkt ein, wer nach dem Wintertransferfenster in den europäischen Wettbwerben spielen darf.
Die Regeln der UEFA besagen: Die Klubs dürfen in der Champions League, der Europa League und der Conference League nach Abschluss der Ligaphase und vor Beginn der K.o.-Phase maximal drei neue Spieler registrieren. Sollte ein Klub im Winter also mehr als drei neue Spieler holen, müsste er sich entscheiden, welche anderen er zumindest auf europäischer Ebene aussortiert oder welche neuen Spieler er international außen vor lässt. Die neuen Spieler müssen der UEFA am kommenden Donnerstag bis spätestens 24 Uhr gemeldet werden.
Die alte Regelung, dass Spieler nicht spielberechtigt sind, wenn sie zuvor für andere Klubs aus demselben Wettbewerb gespielt haben, gilt seit 2018 nicht mehr.
Maximal 25 Spieler auf der “A-Liste”
Eine weitere Einschränkung: Die Höchstzahl der Spieler auf der sogenannten A-Liste eines Klubs beträgt weiter 25. Werden beispielsweise drei neue Spieler zur Liste hinzugefügt und es befinden sich dort bereits 25 Spieler, muss der jeweilige Klub auch drei von der A-Liste runternehmen.
Bei der Zusammenstellung der A-Liste gilt außerdem, dass acht “lokal ausgebildete Spieler” dabei sein müssen. Das sind Spieler, die zwischen ihrem 15. und 21. Geburtstag in Summe drei vollständige Saisons entweder bei dem jeweiligen Klub (“vom Klub ausgebildet”) oder bei anderen Klubs aus ihrem Nationalverband (“vom Verband ausgebildet”) registriert waren. Die Saisons müssen nicht aufeinanderfolgen.
Höchstens vier dieser acht Spieler dürfen in die Kategorie “vom Verband ausgebildet” fallen.
B-Liste ermöglicht Nominierung von Jugendspielern
Weitere Nachwuchsspieler können über die sogenannte B-Liste gemeldet werden – und zwar in unbegrenzter Zahl bis 24 Uhr am Tag vor dem jeweiligen Spiel.
Voraussetzungen:
Der Spieler muss am oder nach dem 1. Januar 2003 geboren worden sein.
Der Spieler muss laut Reglement seit seinem 15. Geburtstag während zwei aufeinanderfolgenden Jahren ununterbrochen oder “insgesamt drei aufeinanderfolgenden Jahren mit einer Unterbrechung von maximal einem Jahr für eine Ausleihe an einen Verein desselben Verbands für den betreffenden Verein spielberechtigt gewesen sein”.
Am Spieltag maximal 23 Spieler im Einsatz
Mit der B-Liste können die Klubs Lücken in der A-Liste füllen, beispielsweise bei Sperren oder Verletzungen.
Am Spieltag müssen die Trainer dann auf Grundlage von A- und B-Liste entscheiden: Neben den elf Spielern auf dem Platz dürfen maximal zwölf auf die Bank.
BVB, News und Gerüchte – “Die Situation war doch deutlich für alle – außer für den Schiedsrichter”: Union Berlin sauer wegen eines nicht gegebenen Platzverweises gegen Borussia Dortmund SPOX
Union Berlin: Debakel in Dortmund: 0:6-Packung: Baumgart völlig ratlos BILD
Reporter unterbrochen Angefressen im Interview: Baumgart nach 0:6-Klatsche sauer über eine Szene EXPRESS
Nach 0:6 in Dortmund: Baumgart sauer auf Schiedsrichter SPORT1
Das Lob für Niko Kovac (53) kam von höchster Stelle…
Beim 6:0 gegen Union Berlin strahlte Ober-Boss Hans-Joachim Watzke (65) plötzlich völlig losgelöst auf der Tribüne, klatschte stehend Beifall – Bilder, die man beim Krisen-BVB lange nicht mehr gesehen hat.
Nach der 0:6-Packung in Dortmund (höchste Bundesliga-Niederlage aller Zeiten) herrscht bei Union Berlin Untergangsstimmung. Die Eisernen brechen völlig auseinander, bekommen in der Schlussphase noch 4 Gegentore eingeschenkt. Trainer Steffen Baumgart (53) zeigte sich nach dem Spiel bedient und komplett ratlos.
Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show
Quelle: Bild23.02.2025
Baumgart: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Da sind so viele individuelle Sachen dabei gewesen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“
Die Leistung in der zweiten Halbzeit war indiskutabel und führt zur fünften Pleite im achten Spiel unter Baumgart – bei nur sieben Punkten. Der Trend zeigt jetzt wieder klar nach unten, während es mit den Auftritten gegen Leipzig (0:0) und in Hoffenheim (0:4) zwischenzeitlich Besserung gab.
Rekordnationalspieler und Ex-Bayern-Kapitän Lothar Matthäus (63) tippt in BILD am SONNTAG alle Achtelfinal-Paarungen der Champions League in Hin- und Rückspiel:
FC Bayern – Leverkusen 2:1
Leverkusen – FC Bayern 2:0 n.V.
„Das Momentum spricht für Leverkusen. Der FC Bayern hat zuletzt keinen guten Eindruck gemacht, besonders nicht beim 0:0 in Leverkusen, wo Bayer spielerisch überlegen war, aber auch nicht in den beiden mühsamen Playoff-Spielen gegen Celtic. Die Dominanz, die Leichtigkeit, Spielfreude, Schnelligkeit und auch die Kraft, die der FC Bayern bis zum Spätherbst 2024 hatte, sind nicht mehr da. Und die Körpersprache der Spieler, auch ihre Gesichter, wirken nicht so, als ob sich das schnell bessern würde. Die ganze Mannschaft wirkt nicht frisch, Einwechslungen bewirken kaum etwas. Bayern hat eine Form-Delle. Genau anders scheint es in Leverkusen zu sein. Und das kann nicht an der Anzahl der Spiele liegen, Bayern hat nur eines mehr als die Leverkusener, weil die ja in München im DFB-Pokal mit 1:0 weitergekommen sind.
Die Erwartung, dass Bayern nach 2012 das zweite Mal das Endspiel im eigenen Stadion erreicht, ist natürlich groß. Diese für viele vielleicht einmalige Chance wird die Spieler zusätzlich motivieren. Aber das kann auch schnell in enormen Druck umschlagen. Ich glaube, Xabi Alonso wird in München zwar sein erstes Spiel überhaupt als Trainer gegen die Bayern verlieren. Aber mit dem Heimvorteil im Rückspiel, und einem Quäntchen mehr Glück als zuletzt beim 0:0, wird seine Mannschaft das Viertelfinale klarmachen.“
* Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.
Valentino Lazaro hat sich nach seinem Wechsel im Sommer 2023 von Inter Mailand beim FC Torino zum Stammspieler etabliert.
Zuvor war der Grazer bereits ein Jahr lang an die “Granata” verliehen. 88 Pflichtspiele stehen zu Buche, nur für den FC Red Bull Salzburg hatte der 36-fache ÖFB-Nationalspieler mehr (121).
Kommenden Sommer läuft sein Vertrag in Turin aus, seine Laufbahn wird er in der Serie A fortsetzen. Nach Informationen von LAOLA1 bleibt Lazaro darüber hinaus beim FC Torino. Aufgrund einer Klausel wird sein Kontrakt automatisch verlängert.
Demnach hat der 28-Jährige beim 2:1-Erfolg gegen die AC Milan nach eigener Aussage “eine gewisse Anzahl an Einsätzen” erreicht, die eine Verlängerung möglich macht.
Die besten Fan-Choreos 2024 im internationalen Fußball
Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.
“Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.
Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.