Werder Bremen und Schalke 04 hat der 23ste Spieltag der Bundesliga zerlegt – überraschenderweise gewinnt nur Borussia Dortmund…
Zum Auftakt am Freitagabend in der 1sten Bundesliga stand das Abendspiel SC Freiburg gegen Anleiheemittent Werder Bremen an. Zuvor hatten die Breisgauer dreimal in Folge 1:0 gewonnen. Daher war der beste Tipp… kein guter. Werder ging im Auswärtsspiel sang- und klanglos mit 5:0 unter – inklusive eines verschossenen Elfmeters. Auf Rang 12 orientiert sich Grün-Weiß nunmehr doch nach unten, v.a. nach der dritten Niederlage in Serie.
Im Samstagabendspiel wiederum legte die Borussia aus Dortmund mal so richtig los. Endlich wieder ein Sieg im Heimspiel des börsennotierten Aktienemittenten. Willfähriger Gegner war Union Berlin. Beim 6:0 scheint sich der Kader seinen Frust vom Stollen geschossen zu haben – Dortmund rückt wieder an Werder vorbei, ist aber auch sechs Zähler vom internationalen Geschäft entfernt.
1ste Bundesliga nach ST 23
Schalke 04 und Hertha BSC Berlin stehen jetzt unisono als Tabellennachbarn da – im letzten Drittel der 2ten Bundesliga. Die Hertha mit einem einzigen Zähler aus den letzten fünf Partien, Schalke mit immerhin sechs Punkten. Die Königsblauen gingen in Darmstadt mit 2:0 unter, die Hertha erreichte unter dem neuen Trainer ein torloses Unentschieden.
Und wie bei fast jedem Spieltag in der 2ten Bundesliga hat auch dieses Mal wieder der Tabellenführer gewechselt: Der HSV rückte nach oben, Köln einen nach unten. In der oberen Tabellenhälfte siegte an diesem Spieltag nur ein Team: der HSV.
2te Bundesliga nach ST 23
Falko Bozicevic
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Der FC Liverpool hat seine Titelambitionen in der Premier League noch einmal deutlich unterstrichen. Das Team von Trainer Arne Slot gewann im Topspiel bei Manchester City.
Es war ein nahezu perfektes Beispiel von Effizienz: Tabellenführer FC Liverpool landete am Sonntagnachmittag (23.2.2025) einen bemerkenswerten 2:0 (2:0)-Auswärtssieg im Topspiel der Premier League bei Manchester City und unterstrich damit eindrucksvoll die Titelambitionen der “Reds“. Für die Mannschaft von Trainer Arne Slot trafen Mohamed Salah und Dominik Szoboszlai.
Für die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola war es die nächste Pleite in einer an Rückschlägen höchst und ungewöhnlich ausgeprägten Saison. Die “Skyblues, die als Tabellenvierter mit einem Spiel Rückstand derzeit 20 Punkte hinter Liverpool liegen, geht es nur noch um die Teilnahme an der Champions League.
26. Spieltag
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Manchester zu ungefährlich
Beide Teams begannen das Topspiel verhalten, auch wenn die Citiziens – die ohne den verletzten Angreifer Erling Haaland spielen mussten – etwas mehr Ballbesitz hatten. Der gegenseitige Respekt war naturgemäß groß.
Je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Gastgeber. Doch weder Omar Marmoush noch sein Offensivkollege Phil Foden konnten aus ihren Schusschancen Kapital schlagen.
Salah lässt das Stadion verstummen
Aber was ein echtes Spitzenteam ausmacht, zeigte Liverpool in Minute 14: Eine perfekt einstudierte, flach ausgeführte Eckenvariante über Alexis Mac Allister und Szoboszlai verwandelte Mohamed Salah – unhaltbar abgefälscht von Nathan Aké – aus 13 Metern zur überraschenden 1:0-Führung für die Gäste.
Danach wurde es still im City-Stadion. Der Schock über den Rückstand saß nicht nur bei den Fans tief. Das Guardiola-Team versuchte zwar sich Chancen herauszuspielen, aber die Liverpool-Defensive wirkte kompakt und nahezu undurchdringlich. Und den Manchester-Spielern fehlten Ideen. Marmoush brachte zwar einmal den Ball über die Torlinie der Reds (30.), allerdings stand er zuvor im Abseits.
Liverpool erneut eiskalt
Und wie eiskalt Liverpool agieren kann, zeigte das Team von Trainer Slot in Minute 37. Nach einem langen Ball auf Salah legte dieser im Strafraum quer auf Szoboszlai, der den Ball wohl überlegt und unhaltbar aus 13 Metern zum 2:0 ins Tor schob.
Die Gastgeber rannten immer wieder an – aber es blieb dabei: Es fehlte das nötige Durchsetzungsvermögen, um sich entscheidend durchzusetzen.
Manchester fehlen spielerische Mittel
Nach der Pause setzte sich das Bild fort. Manchester griff an, rannte sich aber immer wieder fest. Liverpool verwaltete die Partie, versuchte Tempo aus dem Spiel zu nehmen, was sehr häufig gelang. Und die “Reds” zeigten ihr nahezu perfektes Umschaltspiel.
Immer wieder liefen Salah und Co. auf das gegnerische Tor zu, aber sie scheiterten entweder an Torhüter Ederson oder an knappen Abseitsstellungen.
Manchester spielte sich auch in der zweiten Hälfte noch immer keine viel versprechenden Tormöglichkeiten heraus. Das Guardiola-Team spielte zwar auf Augenhöhe mit, aber wenn es darum ging, die gegnerische Defensive in Bedrängnis zu bringen, fehlten die spielerischen Mittel. Somit ging der Auswärtssieg des Titelkandidaten völlig in Ordnung.
Manchester (dpa) – Tabellenführer FC Liverpool hat im Meisterschaftsrennen der Premier League ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Engländer von Trainer Arne Slot setzten sich am Sonntag wie schon im Hinspiel mit 2:0 (2:0) bei Titelverteidiger Manchester City durch. Liverpool führte die seit Monaten kriselnden Gastgeber um den Ex-Frankfurter Omar Marmoush streckenweise vor.
Salah und Szoboszlai mit Teamwork
Der überragende Mohamed Salah brachte die Reds in der 14. Minute nach einer Vorlage des früheren Leipzigers Dominik Szoboszlai mit einem abgefälschten Schuss in Führung. In der 37. Minute erhöhte Szoboszlai wiederum nach Vorlage von Salah und traf im verregneten Manchester per Linksschuss ins rechte Eck.
Mohamed Salah war bei Liverpool mal wieder ein entscheidender Mann. (Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa)
City-Trainer Pep Guardiola, der in den letzten Wochen zunehmend ratlos wirkte, musste verletzungsbedingt auf Stürmer Erling Haaland und Abwehrspieler John Stones verzichten. Seine Cityzens, die sich unter der Woche mit einem 1:3 bei Real Madrid aus der Champions League verabschiedet hatten, hatten zwar mehr Ballbesitz, entwickelten bei ihren Offensivaktionen jedoch zu selten Torgefahr.
Man City wieder zu anfällig und zu harmlos
Nachdem Curtis Jones’ vermeintlicher Treffer zum 3:0 nach einer knappen Stunde wegen einer Abseitsposition vom Videoassistenten aberkannt wurde, bäumte sich Manchester City noch einmal auf. Fast im Gegenzug forderte Marmoush mit seinem Schuss Liverpool-Keeper Alisson. Doch die Hausherren blieben zu harmlos. Liverpool verpasste mehrfach die Vorentscheidung.
Ratlos: Pep Guardiola steckt mit Manchester City weiter tief in der Krise. (Foto: Dave Thompson/AP/dpa)
Durch den Auswärtserfolg festigte die Slot-Elf ihre Spitzenposition. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Arsenal betrug nach dem Abpfiff elf Punkte, wobei die Reds ein Spiel mehr absolviert hatten als die Konkurrenz. Man City hatte als Tabellenvierter bereits 20 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter.
Mads Roerslev durfte beim 1:1 gegen den VfL Bochum erstmals von Beginn an für den VfL Wolfsburg auflaufen. Trainer Ralph Hasenhüttl nahm den dänischen Neuzugang in der zweiten Halbzeit vom Feld – nicht aufgrund seiner Leistung, sondern aus taktischen Gründen.
„Ich habe die Auswechslung vorgenommen, weil ich mit Skov Olsen einen wichtigen Flügelspieler bringen wollte“, erklärte Hasenhüttl nach der Partie. Der VfL war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach dem Ausgleich, nachdem Bochum lange auf den ersten Auswärtssieg der Saison gehofft hatte.
Hasenhüttl betonte, dass Roerslev vor allem in der Anfangsphase solide agierte. „Zu Beginn, finde ich, hat er es sehr ordentlich gemacht“, lobte der Coach. Allerdings sei es kein leichtes Spiel für den 24-Jährigen gewesen, da die Mannschaft insgesamt nicht ihren besten Tag erwischt habe. „Es war sein erstes Spiel von Anfang an, und die Mannschaft war generell nicht so im Flow.“
Dass es für Wolfsburg am Ende immerhin noch zu einem Punkt reichte, lag auch an taktischen Anpassungen. „Ich wollte dann mit drei aufbauen, mit Seb (Bornauw) als zusätzlichen Innenverteidiger. Gegen die zwei Stürmer hat es auch besser geklappt“, so Hasenhüttl. Der VfL konnte so mehr Druck erzeugen und sich am Ende zumindest noch mit einem Zähler belohnen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Am 26. Spieltag der englischen Premier League feiert Newcastle United einen 4:3-Heimsieg gegen Nottingham Forest. Mann des Spieles ist Alexander Isak mit einem Doppelpack.
Newcastle dreht das Spiel
Das Spiel beginnt aus Sicht der “Mapgpies” denkbar schlecht. Callum Hudson-Odoi bringt die Gäste früh in Führung (6.). Doch Newcastle kommt zurück: Nach 23 Minuten eröffnet Miley den Torreigen, während Murphy nur zwei Minuten später für die 2:1-Führung sorgen kann (25.)
Dann beginnt die Isak-Show: Der Schwede schnürt binnen zwei Minuten einen Doppelpack (33./34.). 4:1 lautet der Halbzeitstand.
Nottingham sorgt für Spannung
In Halbzeit zwei ist Nottingham das bessere Team. Der Tabellendritte kommt durch ein Tor von Milenkovic noch einmal ran (63.). Yates macht es mit dem Tor zum 4:3-Anschlusstreffer noch einmal richtig spannend (90.), am Ende bleibt es aber beim Heimsieg von Newcastle.
Die “Magpies” liegen damit auf Platz fünf, Nottingham bleibt vorerst Dritter, können aber bei einem Sieg von Manchester City gegen Liverpool (ab 17:30 im LIVE-Ticker >>>) von den “Skyblues” eingeholt werden.
Bayer Leverkusen kann die Reise nach Kiel genießen. Gastgeber Kiel hat wenig zu melden. Es ist nur eine Pflichtaufgabe. Am Mittellandkanal sieht es lange Zeit nach einem Triumph von Rückkehrer Hecking aus. Es reicht nicht. In Gladbach aber spielt sich das ganz große Drama des Spieltags ab.
Holstein Kiel – Bayer Leverkusen 0:2 (0:2)
Bayer Leverkusen hat seine Pflichtaufgabe im hohen Norden souverän gelöst. Der deutsche Meister gewann beim Bundesliga-Schlusslicht Holstein Kiel völlig verdient mit 2:0 (2:0) und verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer Bayern München zumindest bis Sonntagabend auf fünf Punkte.
Patrik Schick (9.) und Amine Adli (45.) trafen für die hoch überlegenen Leverkusener. Anders als im Hinspiel, als Holstein nach 0:2-Rückstand noch ein spektakuläres Comeback gelang (2:2), beherrschte Bayer das Geschehen am Samstagnachmittag über weite Strecken nach Belieben.
Während die Mannschaft von Meistercoach Xabi Alonso seit inzwischen 21 Ligaspielen nicht mehr verloren hat und vor dem Champions-League-Kracher Anfang März gegen die Bayern weiter Fahrt aufnimmt, wartet Kiel nunmehr seit sechs Spielen auf einen Dreier. Nach der 16. Saisonniederlage spitzt sich die Lage im Abstiegskampf weiter zu.
“Wir haben nicht vergessen, was wir in der Hinrunde nicht gut gemacht haben”, betonte Alonso vor der Partie – und ließ mit seinem Team Taten folgen. Leverkusen übernahm von Beginn an das Kommando, drückte die Kieler tief in deren eigene Hälfte und ließ ihnen kaum Ballbesitzphasen. Vor allem nach Standards wurde es immer wieder gefährlich.
Zwar baute Alonso sein Team gleich auf vier Positionen um im Vergleich zum Liga-Duell gegen die Bayern in der Vorwoche (0:0), einen Bruch bedeutete das aber keineswegs. Schon nach sechs Minuten und drei brandgefährlichen Eckstößen hätte Bayer eigentlich führen müssen – doch erst drosch Jonathan Tah das Leder aus zehn Metern volley drüber (4.), dann lenkte Kiels Schlussmann Timon Weiner Edmond Tapsobas abgefälschten Kopfball mit den Fingerspitzen über die Querlatte (5.), und schließlich wurde auch Schicks Versuch von Shuto Maschino gerade noch so von der Linie gekratzt (6.).
Kurze Zeit später rappelte es dann doch im Kieler Kasten. Eine punktgenaue Hereingabe von Adli, der sich über links gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, drückte Schick ohne Mühe aus drei Metern über die Linie.
Und Holstein? War kaum zu sehen. Einzig als Magnus Knudsen Mitte der ersten Hälfte wie aus dem Nichts frei vor Matej Kovar auftauchte, blitzte so etwas wie Torgefahr auf. Leverkusens Keeper, der anstelle des Kapitäns Lukas Hradecky zwischen den Pfosten ran durfte, eilte jedoch schnell genug aus dem Strafraum und klärte. Und so war Adlis Treffer nach feiner Vorarbeit von Florian Wirtz, der per perfekt getimtem Steilpass servierte, kurz vor dem Pausenpfiff der passende Schlussakkord einer einseitigen ersten Halbzeit.
Wer dachte, Holstein würde in der zweiten Hälfte aufs Tempo drücken, sah sich erstmal getäuscht. Leverkusen bestimmte zunächst weiter das Tempo und den Rhythmus des Spiels. Zwar blieben die ganz großen Möglichkeiten nun aus, hinten ließ die Defensive um Abwehrchef Jonathan Tah aber weiterhin kaum etwas zu.
Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg 0:3 (0:0)
Borussia Mönchengladbach hat in der Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen Europacup-Platz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane unterlag dem FC Augsburg in Unterzahl mit 0:3 (0:0), Matchwinner der Gäste war Alexis Claude-Maurice mit einem Hattrick. Für Gladbach war es die erste Pleite nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage.
Als Claude-Maurice (55., 61., 70.) für den ersten Bundesliga-Hattrick der Augsburger Vereinsgeschichte sorgte, waren die Gäste schon in Überzahl. Der Gladbacher Torhüter Jonas Omlin sah nach einer Notbremse die Rote Karte (29.). Omlin war erst durch die Verletzung von Moritz Nicolas ins Gladbacher Tor zurückgekehrt. De ehemalige Stammtorhüter der Borussen bleibt nach dem Rot-Drama vom Pech verfolgt, die Augsburger hingegen setzten ihre Erfolgsserie damit fort. Die Mannschaft von Trainer Jess Thorup ist seit sieben Liga-Spielen ungeschlagen und liegt nur noch drei Punkte hinter der Borussia.
Die Partie, die sieben Minuten später begann, da der Augsburger Mannschaftsbus im Stau steckte, blieb zu Beginn ohne Torchancen. Doch dann unterlief Omlin sein Missgeschick. Er wurde nach einer Notbremse an Fredrik Jensen mit Rot vom Platz geschickt. Seoane holte Kevin Stöger vom Feld und schickte Ersatztorwart Tobias Sippel zwischen die Pfosten. Dennoch kamen zehn Gladbacher zur gefährlichsten Chance der ersten Hälfte. Nacheinander scheiterten Kou Itakura, Joe Scally und Nico Elvedi an Torwart Finn Dahmen.
In der zweiten Hälfte wussten die Augsburger ihre Überzahl besser zu nutzen. Claude-Maurice bekam den Ball im Strafraum, reagierte schnell und spitzelte ihn ohne Probleme flach ins linke Eck. Nur sechs Minuten später erhöhte Claude-Maurice. Er zog von der Strafraumkante ab, Sippel sah nicht gut aus. Claude-Maurice avancierte mit seinem dritten Treffer dann endgültig zum Matchwinner.
VfL Wolfsburg – VfL Bochum 1:1 (0:0)
Der VfL Bochum hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga das Momentum genutzt und erneut gepunktet. Eine Woche nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund erkämpfte sich das Team von Trainer Dieter Hecking beim VfL Wolfsburg ein 1:1 (0:0) und verbesserte sich vorerst auf den Relegationsplatz. Ein Eigentor von Ivan Ordets (82.) rettete Wolfsburg einen Punkt. Erhan Masovic (50.) hatte die Gäste in Führung gebracht. Bochum, das in der laufenden Saison auswärts noch nicht gewonnen hat, ist nun seit drei Spielen ungeschlagen. Der Rückstand auf den rettenden Rang 15 ist aber weiter sehr groß.
Die Wolfsburger um Coach Ralph Hasenhüttl, der vergeblich vor den Bochumer Standards gewarnt hatte, suchen im Rennen um das internationale Geschäft derweil die nötige Konstanz. Bereits Ende Januar hatten die Niedersachsen im Heimspiel gegen Holstein Kiel Punkte gegen einen Abstiegskandidaten liegen lassen und einen vermeintlichen Pflichtsieg verpasst. Auch mit Blick auf das DFB-Pokal-Viertelfinale bei RB Leipzig am kommenden Mittwoch war das Remis ein Dämpfer.
Drin der Fisch am Mittellandkanal.
(Foto: IMAGO/regios24)
Die Wolfsburger, die weiter ohne ihren verletzten Kapitän Maximilian Arnold auskommen mussten, übernahmen früh die Kontrolle und ließen Ball und Gegner laufen. Bochum störte das ruhige Aufbauspieler der Wölfe mit diversen kleinen Fouls, dennoch kamen die Gastgeber zu ersten Chancen. Insgesamt machte Wolfsburg aus der spielerischen Überlegenheit aber zu wenig, den Aktionen fehlten Tempo und Genauigkeit. Der anfängliche Schwung ging im Verlauf der zunehmend ausgeglichenen ersten Halbzeit verloren.
Einen Anteil an den mangelnden Chancen des Europapokal-Aspiranten hatte aber auch Bochum, das defensiv stabil stand, auf Konter lauerte und dabei fast erfolgreich gewesen wäre: Masouras (27.) zwang Wolfsburgs Torhüter Marius Müller aus kurzer Distanz per Kopf zu einer Großtat. Wenig später scheiterte Kapitän Philipp Hofmann (36.) nach einer Ecke.
Bochum witterte auch nach dem Seitenwechsel seine Chance, spielte mutig nach vorn – und wurde belohnt. Masovic hatte bei einer Ecke viel Platz und köpfte ungestört zur Führung, die Hofmann (53.) kurz darauf hätte erhöhen können. Wolfsburg wirkte geschockt, das Spiel der Gastgeber blieb fehlerbehaftet. Mohamed Amoura (64.) traf schließlich aus dem Nichts zum vermeintlichen Ausgleich. Der Treffer wurde nach Eingriff des VAR wegen eines Foulspiels aberkannt. Im Gegensatz zum für Bochum unglücklich Eigentor.
1. FSV Mainz – FC St. Pauli 2:0 (0:0)
Dank “Joker” Jae-sung Lee darf die Überraschungsmannschaft des FSV Mainz 05 mehr denn je vom Europacup träumen. Trotz ganz schwachen 60 Minuten gewannen die Rheinhessen am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga 2:0 (0:0) gegen Aufsteiger FC. St. Pauli. Der eingewechselte Südkoreaner Lee traf für den “Karnevalsverein” (67.). Paul Nebel sorgte in der Nachspielzeit nach Vorarbeit von Lee für den Endstand (90.+5). St Pauli verpasste einen wichtigen Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg.
Vorhang auf für Lee.
(Foto: IMAGO/Revierfoto)
“Das ist Neuland für mich”, sagte der gesperrte Pauli-Trainer Alexander Blessin kurz vor dem Anpfiff bei Sky: “Ich bin gespannt, wie ich es auf der Tribüne erleben werde.” Blessin wurde von seinem Assistenten Peter Nemeth an der Seitenlinie vertreten.
Die Mainzer hatten großes Glück, dass ihnen in ihren bunten Fastnachtstrikots nicht früh der Spaß verging. Die Hamburger erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Noah Weißhaupt traf in der 6. Minute den Pfosten, Johannes Eggestein vergab kurz darauf eine weitere Großchance (15.). Die Gastgeber um Nationalstürmer Jonathan Burkardt und Defensiv-Vorkämpfer Dominik Kohr in seinem 300. Bundesligaspiel hatten große Mühe mit den Kiezkickern. In der 21. Minute entschied Schiedsrichter Felix Zwayer zunächst auf Strafstoß für St. Pauli – der Unparteiische kassierte die Entscheidung aber zu Recht nach Videostudium wieder ein. Moritz Jenz hatte Elias Saad nicht gefoult.
Eine Führung der Hamburger, bei denen unter anderem Morgan Guilavogui, Connor Metcalfe und Simon Zoller fehlten, wäre nach einer halben Stunde verdient gewesen. Die Mainzer, die auf Abwehrchef Stefan Bell verzichten mussten, brachten kaum etwas zu Stande. Zu Beginn des zweiten Durchgangs holte sich Kohr seine zehnte Gelbe Karte der Saison ab. Er fehlt damit im kommenden Spiel bei RB Leipzig. Sportlich auffälliger blieb weiter St. Pauli. Die Vorstellung der harmlosen Mainzer war auch nach einer Stunde enttäuschend.
Insgesamt erreichte die Partie in dieser Phase kein Bundesliga-Niveau. Spielerisch ging bei beiden Teams so gut wie nichts, Kampf war Trumpf, von Burkardt kam kaum etwas. Das Tor von Lee fiel aus dem Nichts – unter gütiger Mithilfe von Pauli-Torwart Nikoloa Vasilj. Der Bosnier hielt einen harmlosen Distanzschuss von Nadiem Amiri nicht fest, Lee staubte ab.
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FAQ: Bayer Souverän, Bochum mit Pech: Borussia
Frage 1: Was bedeutet "Bayer souverän, Bochum mit Pech: Borussia"?
Antwort: Diese Phrase könnte sich auf ein Fußballspiel oder eine Saisonleistung beziehen, bei der Bayer Leverkusen souverän spielt, während der VfL Bochum weniger Glück hat, zeigt dabei Schwächen oder erleidet unglückliche Niederlagen. Borussia könnte sich auf Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach beziehen, was darauf hindeutet, dass deren Leistungen ebenfalls in Verbindung mit der Situation betrachtet werden.
Frage 2: Wie ist die aktuelle Form von Bayer Leverkusen?
Antwort: Bayer Leverkusen zeigt in der Regel starke Leistungen, insbesondere in der Bundesliga. In der laufenden Saison haben sie oft ihre Spiele gewonnen und stellen eine formidable Mannschaft dar.
Frage 3: Welche Probleme hat der VfL Bochum?
Antwort: Der VfL Bochum könnte Schwierigkeiten in der Defensive oder im Angriff haben, die sich durch Verletzungen, fehlendes Selbstvertrauen oder nicht optimale Spielergebnissen manifestieren. Diese Faktoren tragen häufig dazu bei, dass sie in Spielen das Nachsehen haben.
Frage 4: Wie schlägt sich Borussia Dortmund/Mönchengladbach in dieser Konstellation?
Antwort: Borussia Dortmund oder Borussia Mönchengladbach könnten in ähnlichen Szenarien betrachtet werden, je nachdem, wie sie gegen Bayer Leverkusen und Bochum performen. Ihre Leistungen können sowohl von ihrer eigenen Form als auch von der Form ihrer Gegner abhängig sein.
Frage 5: Gibt es spezifische Spieler, die in dieser Situation hervorzuheben sind?
Antwort: In der Regel sind Schlüsselspieler der Mannschaften entscheidend für den Ausgang der Spiele. Bei Bayer Leverkusen könnten Spieler wie Florian Wirtz oder Patrik Schick erwähnt werden, während Bochum möglicherweise auf Leistungen von Spielern wie Sebastian Polter angewiesen ist.
Frage 6: Wie wirken sich solche Spiele auf die Tabelle aus?
Antwort: Siege für Bayer Leverkusen könnten dazu führen, dass sie sich in der Tabellenführung festigen, während Niederlagen für Bochum deren Abstiegschancen erhöhen können. Gute Leistungen von Borussia-Vereinen können deren Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern.
Frage 7: Wo kann ich die nächsten Spiele verfolgen?
Antwort: Informationen zu TV-Übertragungen, Livestreams oder Radiokommentaren zu den Spielen der Bundesliga sind in der Regel auf Sportwebseiten, in der offiziellen Bundesliga-App oder auf den Webseiten der jeweiligen Vereine zu finden.
Frage 8: Gibt es Prognosen für künftige Spiele?
Antwort: Prognosen hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter die aktuelle Form, Verletzungsstände und direkte Begegnungen in der Vergangenheit. Sportanalysten und Experten bieten oft ausführliche Vorhersagen und Analysen an.
Frage 9: Wie können die Mannschaften ihre Leistungen verbessern?
Antwort: Die Teams könnten durch gezieltes Training, strategische Anpassungen, externe Unterstützung wie Sportpsychologen oder auch durch Team-Building-Maßnahmen an ihren Leistungen arbeiten.
Diese FAQ soll einen Überblick über die jeweilige Situation der Mannschaften geben. Für detaillierte Informationen zu Spielen, Statistiken und Spielergebnissen empfiehlt sich ein Blick in die offiziellen Quellen oder Sport-Portale.
Zum anderen agierte aber auch Mittelfeldspieler Pascal Groß überaus beeindruckend: Der 33-Jährige bereitete vier Tore vor. “Ich kenne ihn, ich weiß, was er kann”, sagte Kovac. Groß sei mannschaftsdienlich und spiele alles, was ein Trainer verlange. Aber im zentralen Mittelfeld, etwas offensiver als auf der zuvor angestammten “Sechs” sei der gebürtige Mannheimer am stärksten. “Da glänzt er im Moment von Spiel zu Spiel.”
Die Positionsänderung bei Groß ist ein Beispiel dafür, dass Maßnahmen von Kovac nun erstmals greifen. Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme am 2. Februar hat der Kroate nun eine komplette Woche bis zum nächsten Spiel auf St. Pauli Zeit, im Training Inhalte zu vermitteln.
Jetzt hoffen Spieler, Verantwortliche und Fans von Borussia Dortmund, dass endlich Konstanz einkehrt und dass das Potenzial regelmäßig abgerufen wird. “Wir müssen auf dem Platz liefern, wir können sagen, was wir wollen, aber am Ende zählt nächste Woche Samstag”, sagte BVB-Kapitän Can. Und auch Sportdirektor Sebastian Kehl mahnte: “Ich möchte, dass keinen Millimeter nachgegeben wird, das wäre fatal.”
Unsere Quellen:
Sportschau-Interview mit Niko Kovac nach dem Spiel
Bremen/Wolfsburg (dpa/lni) – Niemand packte die sportliche Krise von Werder Bremen in so deutliche Worte als Romano Schmid. „Ich schäme mich für den Auftritt“, sagte der österreichische Nationalspieler nach dem 0:5 (0:2) beim SC Freiburg. „Wir haben den Start ins Jahr verkackt.“
In dieser Woche wollen sowohl Werder als auch der VfL Wolfsburg das Halbfinale des DFB-Pokals erreichen. Am nächsten Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es dann im direkten Nordduell in der Fußball-Bundesliga darum, den Anschluss an die Europa-League-Plätze nicht noch weiter zu verlieren.
Doch gerade zu Beginn dieser wichtigen Woche ist der Frust bei beiden Clubs groß. Die Bremer haben vor dem Pokal-Viertelfinal-Spiel beim Drittligisten Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45/ZDF und Sky) nur eines ihrer acht Bundesliga-Spiele in diesem Jahr gewonnen.
Wolfsburger Punktverluste in Serie
Und auch die Wolfsburger ließen vor ihrem Pokalduell bei RB Leipzig (Mittwoch, 20.45 Uhr/Sky) mal wieder wichtige Ligapunkte liegen. Der VfL Bochum (1:1) war am Samstag der nächste Abstiegskandidat, den die ambitionierten „Wölfe“ im eigenen Stadion nicht besiegen konnten. Das 2:2 gegen Holstein Kiel war am Samstag nicht einmal einen Monat her.
Rechnet man die 15 Punkte hinzu, die der VfL in dieser Saison schon nach eigener Führung verspielte, wird klar: Die Wolfsburger könnten zwölf Spieltage vor dem Saisonende längst eine ganz andere Ausgangsposition haben, als den Europa-League-Plätzen als Tabellenachter weiter hinterherzulaufen.
Dennoch: Mit den Wolfsburger Sorgen würde man bei Werder wahrscheinlich gern tauschen. „Wir machen uns das Leben einfach sehr schwer zu Hause“, sagte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem Bochum-Spiel nur. „Wir werden ein bisschen kopflos, wenn wir in den ersten 20, 25 Minuten nicht gleich den Erfolg sehen. Das ist einfach ein Entwicklungsprozess, den wir gehen müssen. Wir haben so viele Dinge in diesem Jahr schon verbessert und angeschoben. Das ist unser Anspruch. Darauf werden wir unsere ganze Energie verwenden.“
Stimmt es bei Werder nicht mehr?
Sein Bremer Kollege Ole Werner wurde da am Wochenende deutlich grundsätzlicher. Bei Werder, einer der positiven Überraschungen der Bundesliga-Hinrunde, steht nicht weniger als der Verdacht im Raum, dass es mannschaftsintern nicht mehr stimmt.
Jeder im Team müsse wieder „seinen eigenen Job machen“, sagte Werner dem ZDF. Und nicht: „Die hinten reden über die vorne. Und die vorne reden über die hinten. Ich sehe das. Und ich sehe das als Teil des Problems. Und das ist abzustellen.“
Erstaunlich antriebslos schleppen sich die Bremer aktuell durch die Liga. „Wenn du solche Leistungen ablieferst, dann brauchst du nicht über Europa zu reden“, sagte Sportchef Clemens Fritz.
Bielefeld schlägt Werder-Besieger
Der DFB-Pokal ist auch eine Chance, ins internationale Geschäft zurückzukehren. Nur noch zwei Siege fehlen Werder zum Einzug ins Finale. Gegen Drittligist Bielefeld sind die Bremer selbst in ihrer aktuellen Verfassung der klare Favorit. „Wir sind Werder Bremen. Ich weiß, dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir alles auf den Platz bringen“, sagte Schmid.
Gewarnt ist der Österreicher trotzdem. Denn einer der beiden Bundesligisten, die die Bielefelder auf dem Weg in dieses Viertelfinale ‘herauswarfen, war der Werder-Bezwinger SC Freiburg (3:1).
Am 26. Spieltag der englischen Premier League empfängt Manchester City den FC Liverpool. Los geht’s am Sonntag um 17.30 Uhr. BILD weiß, wie Sie die Partie live im TV, Stream und Live-Ticker verfolgen können.
Premier League im TV: Wer zeigt Man City – Liverpool live?
Die Partie in der Premier League zwischen Manchester City und dem FC Liverpool wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist am Sonntag um 17.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt bereits um 17 Uhr.
Sie können die Premier League nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Man City und Liverpool kostenlos verfolgen.