Schlagwort: Fußball

  • BVB: Genie mit zu viel Leerlauf – Brandts Suche nach der

    BVB: Genie mit zu viel Leerlauf – Brandts Suche nach der


    Julian Brandt kommt in dieser Saison nicht in Schwung und muss viel Kritik einstecken. Trainer Niko Kovac hält große Stücke auf den Edeltechniker.

    Julian Brandt steht zum Freistoß bereit. Vier Schritte Anlauf, dann jagt der Edeltechniker von Borussia Dortmund den Ball aus 20 Metern präzise in den rechten Torwinkel – die „Gelbe Wand“ im Signal Iduna Park bebt.

    Geniestreiche, wie der aus dem November vom 4:0-Erfolg gegen den SC Freiburg zeigen Brandts volles Potenzial und wecken immer wieder Hoffnungen bei den schwarz-gelben Fans. Viel zu selten aber ruft der Vizekapitän des BVB sein volles Können ab, ein Unterschiedsspieler im positiven Sinne ist Brandt in dieser schwierigen Saison bislang nicht. Vor dem Duell mit dem FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird erneut über seine Rolle diskutiert.

    „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation“, sagte der 28-Jährige zuletzt im Februar. Eigentlich soll er in Dortmund als Führungsspieler vorangehen, hat aktuell aber auch mit seinen eigenen Leistungen zu kämpfen: „Ich bin keiner, der Emotionen frei herauslässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst aus.“ Das Selbstverständnis und die Leichtigkeit der vergangenen Jahre fehlen.

    Brandt ist ein Hochbegabter, der nicht ohne Grund 48 Länderspiele in seiner Vita stehen hat. Nach seinem Amtsantritt versuchte der neue BVB-Coach Niko Kovac entsprechend, den Regisseur wieder starkzureden, Topleistungen aus ihm herauszukitzeln. Bislang ohne Erfolg.

    Brandt sei „irgendwo in der Range“ von Florian Wirtz und Jamal Musiala, sagte Kovac, bevor seine Nummer zehn dann im „kleinen Revierderby“ gegen den VfL Bochum (0:2) völlig abtauchte. Mit drei Toren und fünf Vorlagen bei 20 Liga-Einsätzen kann der BVB-Profi aktuell nicht mit den Jungstars von Bayer Leverkusen und Bayern München mithalten.

    Kovac wird vermutlich weiter auf Brandt setzen, obwohl dieser an der Trendwende mit Erfolgen gegen Union Berlin (6:0) und bei St. Pauli (2:0) keinen nennenswerten Anteil hatte. Gegen die Köpenicker fehlte er verletzt, in Hamburg kam er nur für eine Minute rein.

    Beim enttäuschenden Champions-League-Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille (1:1) erhielt der gebürtige Bremer dann eine weitere Chance, konnte sie wie viele seiner ebenso unkonstanten Nebenleute aber nicht nutzen. „Julian war total bemüht, läuferisch sehr aktiv, fußballerisch in der einen oder anderen Situation zwar nicht so glücklich, aber das wird uns nicht weiter aufhalten“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Sollte Brandt nicht aber einen bemerkenswerten Saison-Schlussspurt hinlegen, wäre eine Diskussion über die Zukunft des Ex-Leverkuseners in Dortmund angesichts seines Vertrags bis 2026 keine Überraschung mehr.



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  • Kristijan Jakic meldet sich vor BVB-Spiel zurück

    Kristijan Jakic meldet sich vor BVB-Spiel zurück


    Es sieht danach aus, als müsste Cheftrainer Jess Thorup die Startelf des FC Augsburg am kommenden Wochenende nicht verändern. Kristijan Jakić, der angeschlagen aus der vergangenen Partie gegen Freiburg gegangen war, steht nämlich Stand heute wieder zur Verfügung. Es bleibt nur ein kleines Fragezeichen bestehen.


    „Er hat gestern nicht trainiert, war aber heute schon wieder dem Platz. Wir müssen morgen gucken, wie die Reaktion ausfällt. Aber es sieht sehr gut aus. Wir werden wahrscheinlich den gleichen Kader haben wie letzte Woche“, erklärte Thorup auf der Pressekonferenz vor der Partie in Dortmund (Samstag, 15:30 Uhr).

    Sollte Jakić im Kader stehen, worauf es derzeit stark hindeutet, dürfte er auch seinen Platz im Mittelfeldzentrum wieder einnehmen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Höjlunds Frust kocht in San Sebastian über

    Höjlunds Frust kocht in San Sebastian über


    Rasmus Höjlund bekommt seine Torsperre nicht in den Griff.

    Der ehemalige Stürmer des SK Sturm Graz ist bereits seit 20 Spielen ohne Torerfolg. Im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinales bei Real Sociedad wird die Frustration des Dänen deutlich:

    Beim Stand von 0:0 verpasst Diogo Dalot den Querpass auf den frei stehenden Höjlund, der den Ball wohl nur noch über die Linie drücken muss. Der 22-jährige Stürmer kocht danach vor Wut.

    In der Pressekonferenz nach dem Spiel versucht Manchester-United-Trainer Ruben Amorim zu beschwichtigen: “Ich denke, Diogo weiß nicht sicher, dass Rasmus den Vorteil hat”, sagt der Portugiese. Für ihn sei das Wichtigste, “weiterzumachen und nicht wie sie zu streiten”. 

    Letztes Pflichtspieltor Mitte Dezember

    Seinen letzten Pflichtspieltreffer hat Höjlund Mitte Dezember im Spiel gegen Viktoria Pilsen erzielt – in San Sebastian hat der Angreifer keinen einzigen Torschuss verzeichnet. Sein Coach nimmt ihn aber in Schutz: “Er gibt sich viel Mühe. Er hat alles gegeben und die Läufe gemacht.”

    Mittlerweile ist der Däne nicht ganz unumstritten im Sturm der “Red Devils.” Sein Sturmpartner Joshua Zirkzee hat seine eigene wochenlange Torsperre mit dem Tor gegen Real Sociedad beendet. Nebenbei klopft zudem das Talent Chido Obi-Martin an.

    Der 17-jährige Däne wusste bei seinen Kurzeinsätzen in der Liga gegen Everton und im FA Cup gegen Fulham zu überzeugen. Kommenden Sonntag trifft Manchester United zu Hause auf Obi-Martins Ex-Klub Arsenal.






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  • BVB, News und Gerüchte: Ist ein alter Bekannter Thema?

    BVB, News und Gerüchte: Ist ein alter Bekannter Thema?


    1. BVB, News und Gerüchte: Ist ein alter Bekannter Thema? Borussia Dortmund schaut sich wohl schon nach möglichen Nachfolgern für Julian Brandt um  SPOX
    2. Schon auf der Suche nach einem Nachfolger? BVB denkt offenbar ernsthaft über Verkauf von Julian Brandt nach  Goal.com
    3. Borussia Dortmund: Nächster Offenbarungseid! Für IHN wird es jetzt richtig eng  DER WESTEN
    4. Zu schlecht für Kovač? Heiße Wechsel-Gerüchte um BVB-Star  watson
    5. BVB steckt im Dilemma: Leistungsloch auf der Zehn – Brandt-Abschied im Sommer möglich  Ruhr Nachrichten



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  • Fußball-Bundesliga – Wolfsburgs Hasenhüttl: „Fußball

    Fußball-Bundesliga – Wolfsburgs Hasenhüttl: „Fußball


    Wolfsburg (dpa) – Die Trainingsarbeit mit einer Profifußball-Mannschaft hat sich nach Ansicht von Ralph Hasenhüttl in den vergangenen Jahren deutlich geändert. „Der größte Unterschied liegt im mittlerweile viel größeren Trainerteam. Fußball ist keine One-Man-Show mehr“, sagte der Trainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg dem „Hamburger Abendblatt“. 

    Es gebe viele Daten und Detailbereiche. Dazu werde das Videostudium umfangreicher. „Früher sind wir am Wochenende ins Stadion gefahren und hatten eine vage Vorstellung, was uns erwartet. Heute sezierst du den Gegner bis ins Detail“, sagte der 57-Jährige. „Auch die Arbeit auf dem Platz wird durch die Fülle an zur Verfügung stehenden Daten anders.“

    Hasenhüttl: „Man braucht den Hunger“

    Hasenhüttl ist aktuell der zweitälteste Bundesliga-Trainer nach Dieter Hecking (60) vom VfL Bochum. „Was diejenigen, die lange im Geschäft sind, auszeichnet, ist die Fähigkeit, Strömungen aufzunehmen, sein Spiel ständig zu hinterfragen. Man braucht den Hunger, diesen intensiven Job auszuüben“, sagte er. 

    Zwar reiche Erfahrung allein nicht, man müsse auch „up to date bleiben“, meinte er weiter. „Ich glaube aber, dass Erfahrung in Zukunft wieder mehr Gewicht bekommt.“

    Lob für den St. Pauli-Kollegen Alexander Blessin

    Hasenhüttl trifft am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga auf den FC St. Pauli. Dessen Trainer Alexander Blessin kennt er noch aus seiner Zeit bei RB Leipzig von 2016 bis 2018. Hasenhüttl lobte den ehemaligen Leipziger Nachwuchstrainer für dessen Arbeit in Hamburg. „Er hat die sehr schwierige Aufgabe, eine Mannschaft zu übernehmen, die mit einem anderen Trainer aufgestiegen ist, hervorragend gemeistert“, meinte er. „Auch wenn die jüngsten Ergebnisse nicht so top waren, traue ich St. Pauli den Klassenerhalt zu.“

    © dpa-infocom, dpa:250307-930-396548/1



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  • Nikolaus Wurmbrand: Rapids Lichtblick im Europacup

    Nikolaus Wurmbrand: Rapids Lichtblick im Europacup


    Nikolaus Wurmbrand hatte erneut eine starke Europacup-Nacht.

    Gegen den FC Kopenhagen geigte der 19-Jährige mit einem Doppelpack auf. Das Spiel gewann Rapid mit 3:0, in Banja Luka kam es etwas anders. Gegen den FK Borac wurde es nur ein 1:1 (Spielbericht >>>), trotzdem ist die Leistung von Wurmbrand besonders hervorzuheben.

    Er stellte die gegnerische Abwehr oftmals vor Probleme, die Führung zum 1:0 hat er ideal vorbereitet. Wurmbrand behauptete sich im Duell mit Meijers, ließ diesen alt aussehen und legte vor für Beljo.

    Ein weiteres Indiz dafür, dass Rapid mit Wurmbrand einen Shootingstar in seinen Reihen hat.

    Klauß von Wurmbrand überzeugt

    Trainer Robert Klauß sprach in höchsten Tönen vom 19-Jährigen: “Der Niki hat es gut gemacht. Wir haben ihn spielen lassen, weil wir mit ihm über die Seite einen guten Vorteil haben können. Das hat er mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen auch bewiesen, auch kam er oft hinter die Kette.”

    In seinen 21 Pflichtspielen für Rapid steuerte Wurmbrand drei Tore und zwei Vorlagen bei. Davon waren zwei Tore und eine Vorlage in der UEFA Conference League. Während es im Europacup gut läuft, gibt es in der ADMIRAL Bundesliga noch Verbesserungspotential.

    Daher stellte Klauß klar, wie wichtig die Leistung in Banja Luka für den weiteren Werdegang ist: “Deshalb freu’ ich mich für ihn, dass er das so zeigen konnte und für ihn ist das auch sehr wichtig.”

    Radulovic mit Startelf-Debüt unzufrieden

    Umgekehrte Welt herrscht bei Leih-Spieler Andrija Radulovic. Der Montenegriner konnte in der Bundesliga zweimal als Einwechselspieler treffen. Beim Startelf-Debüt gegen Borac blieb der 22-Jährige erstmals ohne Scorer.

    “Ich habe gut reingefunden, in drei Spielen habe ich zwei Tore erzielt. Diese Form möchte ich natürlich beibehalten. Mit meiner Leistung in Banja Luka war ich aber nicht zufrieden, trotzdem werde ich nicht aufgeben. Ich weiß, dass es in Zukunft wieder besser wird”, konstatierte Radulovic.

    Wien ein gutes Pflaster: “Ich genieße es”

    Der Flügelspieler ist bis Ende der Saison von Vojvodina ausgeliehen. Er wurde bei Roter Stern Belgrad ausgebildet, hatte dort aber kaum Chancen auf Einsatzzeiten. Schließlich folgten drei Leihen, bei Rapid erhofft sich Radulovic mehr Spielpraxis.

    “Der Weg war nicht leicht. Ich bin dankbar, bei Rapid zu sein. Jetzt will ich Schritt für Schritt gehen”, so der Montenegriner.

    In Wien-Hütteldorf will er sich eine Basis aufbauen, um künftig Stammkraft bei einem Verein zu werden. Mit seinen Einsätzen bei Rapid könnte er sich für Stammklub Vojvodina empfehlen. Zudem stellte Radulovic klar, dass die österreichische Bundeshauptstadt ein guter Boden dafür sei.

    Auf die Frage, wie es ihm in Wien gefalle, antwortete er kurz und knackig: “Sehr schön, ich genieße es.”


    Rapid-Noten nach Borac-Remis: Gute Leistung, keine Belohnung










    https://www.youtube.com/watch?v=v=4yVkaEiSmOc





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  • Heute im Live-Ticker: BVB-PK vor dem Augsburg-Duell

    Heute im Live-Ticker: BVB-PK vor dem Augsburg-Duell


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    Heute im Live-Ticker: BVB-PK vor dem Augsburg-Duell

    Bundesliga

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  • Fußball: Warum Gladbach und Union (k)eine

    Fußball: Warum Gladbach und Union (k)eine


    Fußball
    –

    Warum die Fans von Gladbach und Union keinesfalls unbedingt befreundet sind


    Di 24.09.24 | 11:52 Uhr | Von Ilja Behnisch

    Ultas von Borussia Mönchengladbach (imago images)
    Bild: imago images

    Wenn Borussia Mönchengladbach und Union Berlin aufeinander treffen, heißt es oft, die Fans seien befreundet. Stimmt nicht. Eine besondere Verbindung zwischen beiden Klubs gibt es aber – auch wenn niemand genau weiß, warum. Von Ilja Behnisch

    Wenn Thomas Weinmann, den wirklich alle immer nur “Tower” nennen, Recht behält, wird der kommende Samstag für die Polizei von Mönchengladbach ein eher ruhiger Arbeitstag. Zumindest für den Teil, der sich um die Sicherheit rund um das Bundesliga-Spiel zwischen der heimischen Borussia und dem 1. FC Union Berlin kümmern muss (Samstag, 28.9., 15:30 Uhr). “Keiner hat groß was zu tun”, sagt “Tower”, Fan-Beauftragter der Borussia. “Das kann dann mal wirklich schön sein, dass man mal nicht gucken muss, ob es irgendwo irgendwelche Aufeinandertreffen gibt.”

    Von einer Fan-Freundschaft zwischen Gladbachern und Unionern kann man hier und da lesen. Dass das falsch ist, macht “Tower” im Gespräch recht deutlich: “Wir haben mit gar keinem eine Fan-Freundschaft. Das ist schonmal ganz einfach”, sagt er, “es gibt immer nur einzelne Gruppierungen, Fan-Clubs oder einzelne Fans, die in irgendeiner Form eine Freundschaft mit anderen haben.”

    Auf der anderen Seite sieht man das offenbar ähnlich: Schaut man im sogenannten Union-Forum [unionforum.de], gibt es eine schöne Wortmeldung zum Thema – von einem User namens “Ente”, der aufgrund seiner insgesamt über 4.800 Beiträge in diesem Forum den ehrenvollen Titel “Erleuchter” trägt. Ente also schreibt am 27. März 2023 auf die Frage, ob der 1. FC Union Berlin denn Fan-Freundschaften zu anderen Vereinen pflege würde: “Es gibt keine Fan-Freundschaften zu anderen Vereinen. Es gibt nur Kontakte einzelner Gruppen.”

    “Sottocultura” und die “Hammerhearts”

    Dass zuweilen trotzdem von einer Fan-Freundschaft zwischen Gladbach und Union gesprochen wird, liegt an der innigen Verbindung, die zwei recht prominente Gruppen zueinander pflegen. Die Rede ist von “Sottocultura”, einer Ultra-Gruppierung der Borussia, und den “Hammerhearts”, einer Ultra-Gruppierung der Köpenicker. Woher genau die freundschaftliche Bande rührt, weiß wohl niemand mehr so genau.

    Als Startpunkt wird immer mal wieder das Jahr 2008 genannt, als Hooligan-Gruppen beider Vereine rund um ein Berliner Gastspiel in Düsseldorf ihre Zuneigung füreinander entdeckt haben sollen. Düsseldorf ist seit jeher schon aufgrund der geographischen Nähe ein Erzrivale der Gladbacher. Und im Fußball wie im Leben gilt nicht selten: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

    Union-Ultras bauen Gladbach-Choreo ab

    Im Schatten der Hooligans sollen sich dann, so Kenner der Szene, auch die besagten Ultra-Gruppierungen miteinander solidarisiert haben, ehe die Bande im August 2018 auch ganz offiziell gemacht wurde. Bei einem Union-Gastspiel in Köln hing erstmals ein “Sottocultura-Fahne” über jener der “Hammerhearts”. In der rigoros durchdeklinierten Szene ein untrügerisches Zeichen für: Ja, es ist Liebe.

    Eine Liebe, die immer wieder auch zu gemeinsamen Auswärtsfahrten genutzt wurde – zumindest solange Gladbacher und Unioner noch international spielten. Was bei den Gladbachern inzwischen auch schon wieder eine halbe Ultra-Generation her ist. Und eine Liebe, die auch immer mal wieder mit Tatkraft erneut wird: so etwa im April dieses Jahres, als Union-Ultras eine geplante, dann aber unterbundene Choreographie der Gladbach-Ultras “bis in die Morgenstunde” abbauten, weil diese gerade in Polizei-Gewahrsam weilten [faszination-fankurve.de].

    Gladbachs Fanprojekt kaufte ein Union-Stadionaktie

    Es ist aber auch eine Liebe, die zumindest bei Außenstehenden durchaus für Verstimmung gesorgt hat. So äußerten sich vor allem im Sommer 2018 immer wieder Teile der Unioner Fan-Szene kritisch. Grund dafür waren Vorwürfe, Gladbachs “Sottocultura” pflege Kontakte zu rechtsextremen Fangruppierungen, insbesondere zu solchen des rumänischen Klubs Poli Timisoara. Aber auch den “Hammerhearts” werden immer wieder rechte Tendenzen nachgesagt. In offiziellen Statements weisen die Ultras jegliche dieser Vorwürfe von sich [hh04.de].

    Nicht von der Hand zu weisen sind die sogenannten “Doppel-Leute”, wie “Tower”, der Gladbacher Fan-Beauftragte, sie nennt – also Fußball-Fans, deren Sympathien sowohl den Gladbachern als auch den Unionern gelten. “In Berlin gibt es die ja wirklich zuhauf”, sagt er und erinnert sich daran, dass das Fan-Projekt Mönchengladbach einst sogar eine Stadion-Aktie kaufte, als der 1. FC Union so Geld für den Um- und Ausbau der Spielstätte an der Alten Försterei sammelte. “Einer von diesen Doppel-Leuten hatte keine Kohle, aber die Aktie. Dann haben wir das quasi stellvertretend für ihn übernommen.”

    Von einer Fan-Freundschaft würde er natürlich trotzdem niemals sprechen. Dass am Samstag, wenn Gladbach auf Union trifft, “keiner groß was zu tun hat”, reicht ja auch vollkommen aus.

    Sendung: rbb24, 23.09.2024, 22 Uhr

    Beitrag von Ilja Behnisch




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    FAQ: Fußball – Warum Gladbach und Union (k)eine)

    Frage 1: Warum haben Borussia Mönchengladbach und Union Berlin unterschiedliche Ansätze in ihrer Vereinsphilosophie?

    Antwort: Borussia Mönchengladbach hat eine lange Tradition und setzt auf eine Kombination aus Nachwuchsförderung und teuren Neuzugängen. Union Berlin hingegen ist bekannt für seine pragmatische und bodenständige Herangehensweise, die oft auf finanzieller Stabilität und gezielten Transfers basiert. Beide Vereine verfolgen ihre eigenen Stärken und Strategien im Wettbewerb.

    Frage 2: Welche Rolle spielt die Fanbasis bei Gladbach und Union?

    Antwort: Beide Vereine haben eine treue Fanbasis. Gladbach kann auf eine breite Anhängerschaft und eine historische Rivalität mit anderen großen Clubs zurückblicken. Union hingegen hat sich in den letzten Jahren als die „Underdog“-Mannschaft positioniert, was zu einer noch stärkeren Identifikation der Fans mit dem Verein führt. Die Fans beider Clubs spielen eine entscheidende Rolle in der Identität und Kultur des jeweiligen Vereins.

    Frage 3: Welche Erfolge haben die beiden Vereine in der Vergangenheit erzielt?

    Antwort: Borussia Mönchengladbach zählt zu den erfolg-reicheren Clubs der Bundesliga, mit mehreren Meisterschaften und Pokalsiegen in der Vergangenheit. Union Berlin hat in den letzten Jahren sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der Bundesliga beachtliche Erfolge erzielt, darunter den Aufstieg in die höchste Liga und eine Qualifikation für europäische Wettbewerbe.

    Frage 4: Wie wirken sich finanzielle Aspekte auf die beiden Vereine aus?

    Antwort: Gladbach hat durch seine erfolgreiche Geschichte und große Fangemeinde eine bessere finanzielle Basis, was zu höheren Investitionen in den Kader führt. Union Berlin hingegen hat eine vorsichtige Finanzpolitik, die darauf abzielt, den Club langfristig stabil zu halten. Diese unterschiedlichen Ansätze spiegeln sich in der Spielweise und den Transfers beider Teams wider.

    Frage 5: Was sind die Unterschiede im Spielstil von Gladbach und Union?

    Antwort: Gladbach ist bekannt für offensiven, attraktiven Fußball, während Union Berlin häufig effektive, defensiv orientierte Taktiken anwendet. Union ist in der Lage, defensiv starke Leistungen zu zeigen und dann mit konterstarken Angriffen die Spiele zu gewinnen. Diese Unterschiede im Spielstil machen die Begegnungen zwischen beiden Teams oft spannend und unvorhersehbar.

    Frage 6: Wie sehen die Zukunftsaussichten für Gladbach und Union aus?

    Antwort: Borussia Mönchengladbach wird darauf abzielen, in den nächsten Jahren um die oberen Tabellenplätze mitzuspielen, möglicherweise sogar um Europa. Union Berlin könnte weiterhin auf Stabilität und den Ausbau ihren Kaders setzen, um sich in der Bundesliga und möglicherweise in europäischen Wettbewerben zu etablieren. Die Zukunft beider Clubs wird stark von den jeweiligen strategischen Entscheidungen und der Fähigkeit, Talente zu entwickeln, abhängen.

    Frage 7: Gibt es Unterschiede im Umgang mit Trainern bei beiden Vereinen?

    Antwort: Ja, Gladbach hat eine Geschichte, die oft von Trainerwechseln geprägt ist, besonders wenn die Teamleistung nicht den Erwartungen entspricht. Union hingegen hat in den letzten Jahren dafür bekannt, ihre Trainer längerfristig zu halten, was mehr Stabilität und Kontinuität im Team fördert. Dies kann sich positiv auf die Spielerentwicklung und Teamintegration auswirken.

    Diese FAQs bieten einen Überblick über die Unterschiede zwischen Borussia Mönchengladbach und Union Berlin sowie einige der Herausforderungen und Chancen, die die beiden Vereine in der aktuellen Fußballlandschaft sehen könnten.

  • BVB, News und Gerüchte: "Einer der begehrtesten Spieler

    BVB, News und Gerüchte: "Einer der begehrtesten Spieler


    1. BVB, News und Gerüchte: “Einer der begehrtesten Spieler auf dem Markt” – Juwel von Borussia Dortmund wechselt in die 2. Liga  SPOX
    2. Borussia Dortmund – Transfer-News und Gerüchte: BVB zweifelt – Star-Wechsel wohl geplatzt!  MSN
    3. Borussia Dortmund: Nur zum BVB? Neuzugang lässt Fan-Herzen höher schlagen!  MSN
    4. BVB – News und Gerüchte: Überraschende Transfer-Wende bei Borussia Dortmund wegen Niko Kovac?  MSN



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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