Schlagwort: Fußball

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    Kovac gibt Brandt Einsatzgarantie: "Wir brauchen


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  • Chukwuemeka gibt für FCA-Duell kein grünes Licht

    Chukwuemeka gibt für FCA-Duell kein grünes Licht


    Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Augsburg (Samstag 15:30 Uhr) teilte BVB-Cheftrainer Niko Kovač mit, dass Neuzugang Carney Chukwuemeka, der zuletzt mit muskulären Problemen am Oberschenkel zu tun hatte, am Wochenende noch keine Option sein wird.


    „Carney hat heute mittrainiert, aber nach dem Training kein grünes Licht gegeben“, erklärte Kovač am Freitag. „Es fühlt sich noch nicht so an, dass er mit 100 Prozent ein Bundesliga-Spiel angehen kann. Deswegen wird er morgen nicht dabei sein.“

    Eine neue Chance bietet sich dem Mittelfeldakteur am nächsten Mittwoch (18:45 Uhr), wenn das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale beim Lille OSC ansteht. Die Ausgangsposition ist ein 1:1 aus dem Duell vom vergangenen Dienstag, das in Dortmund stattfand.

    Quelle: Pressekonferenz

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  • UEFA-Bericht: Finanzen – englische Klubs enteilen dem Rest

    UEFA-Bericht: Finanzen – englische Klubs enteilen dem Rest


    Stand: 07.03.2025 14:02 Uhr

    Europas Fußballklubs nehmen mehr Geld als je zuvor ein – davon profitieren vor allem die Klubs der Premier League und Real Madrid.

    Die englischen Erstligisten nahmen 2023 fast soviel Geld ein wie die Klubs der Bundesliga und Spaniens La Liga zusammen. Das geht aus dem neuesten Bericht über das “Finanz- und Investitionsumfeld im europäischen Clubfußball” der UEFA hervor.

    Die Klubs der Bundesliga haben ihre wirtschaftlich gute Position im Ranking von Europas Top-Nationen zwar gefestigt und im Jahr 2023 ihre Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 3,618 Milliarden Euro gesteigert. Doch an Spitzenreiter England kommen die deutschen Vereine aber lange nicht heran.

    Einnahmen der Klubs laut UEFA
    Liga Summe Änderung
    England

    7,15 Mrd.

    +11%

    Spanien

    3,65 Mrd.

    +9%

    Deutschland

    3,62 Mrd.

    +12%

    Italien

    2,88 Mrd.

    +23%

    Frankreich

    2,37 Mrd.

    +19%

    Russland

    0,98 Mrd.

    -7%

    Niederlande

    0,68 Mrd.

    +8%

    Rekordeinnahmen für Europas Klubs

    In Summe stiegen die Einnahmen von Europas Fußball-Clubs laut UEFA auf ein Rekordniveau. 26,8 Milliarden Euro flossen auf die Konten der über 700 Erstliga-Vereine, im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen um 2,9 Milliarden Euro und damit so stark wie nie zuvor. 

    Trotz der Corona-Pandemie sind die Einnahmen zwischen 2014 und 2024 jedes Jahr um über eine Milliarde Euro gestiegen von 16,5 Milliarden Euro (2014) auf erwartbar mehr als 29 Milliarden Euro im Finanzjahr 2024. Wie groß die Schere zwischen den Top-5-Ligen und dem Rest des Kontingents ist, verdeutlicht die Tatsache, dass mehr als 70 Prozent der Einnahmen auf Deutschland, England, Frankreich, Italien und Spanien entfallen.

    Die Einnahmen aus TV-Rechten machen hier den größten Unterschied zu den restlichen Ligen aus. Auf Club-Ebene sind Sponsoringeinnahmen der größte Unterschiedsfaktor.

    Real Madrid und Premier League wirtschaftlich vorne

    Real Madrid knackte als einziger Klub die Milliardenmarke. Von den Top 20 bei den Gesamteinnahmen kamen alleine neun Klubs aus der Premier League, drei aus Deutschland, drei aus Spanien, drei aus Italien und zwei aus Frankreich

    Höchste Einnahmen von Klubs (in Mio. Euro laut UEFA)
    Klub Einnahmen
    Real Madrid

    1.073

    Manchester City

    854

    Paris Saint-Germain

    808

    Manchester United

    771

    Bayern München

    765

    FC Barcelona

    764

    Arsenal

    715

    FC Liverpool

    714

    Tottenham Hotspur

    615

    FC Chelsea

    519

    Borussia Dortmund

    519

    Atletico Madrid

    408

    AC Mailand

    406

    Inter Mailand

    401

    Newcastle United

    368

    Juventus Turin

    360

    Bayer Leverkusen

    352

    Aston Villa

    322

    West Ham United

    322

    Olympique Marseille

    287

    Der Bericht macht deutlich, dass für viele Klubs die Einnamen aus Sponsoring, Merchandise und Eintrittskartenverkauf eine immer größere Rolle spielen, während sich der Wachstum auf dem Markt der TV-Rechte verlangsamt oder teilweise sogar Rückgänge zu verzeichnen sind. Dennoch spielt das TV-Geld weiter eine große Rolle und auch hier lag die Premier League 2023 mit mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr weit vorne. Die Bundesliga, La Liga und die Serie A kamen jeweils nur auf etwas mehr als eine Milliarde.

    Bundesliga bei Transfererlösen weit hinten

    Keineswegs liegt Deutschland in allen Kategorien in der Spitzengruppe. Bei den Netto-Transfererlösen steht die Bundesliga mit einem Minus von 185 Millionen Euro nur auf Platz 51. Spitzenreiter sind hier die Clubs aus den Niederlanden mit einem Überschuss von 178 Millionen Euro vor Portugal (143 Millionen Euro Überschuss).

    Nur zwei Bundesligisten hatten 2023 ein negatives Eigenkapital – das macht Platz 45 in dieser Kategorie in der Europa-Rangliste. In England wiesen immerhin sieben Vereine eine negative Summe aus (Platz 18). Besonders schlecht war es um die Clubs aus der Türkei bestellt, wo gleich 19 Vereine ein negatives Eigenkapital auswiesen.



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  • Robin Koch fängt sich Infekt ein

    Robin Koch fängt sich Infekt ein


    Robin Koch hat sich inzwischen zwar von seiner leichten Gehirnerschütterung erholt, über gesundheitliche Probleme klagt der Abwehrmann von Eintracht Frankfurt aber dennoch. Wie Cheftrainer Dino Toppmöller am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union mitteilte, laboriert Koch an einem Infekt.


    „Wir müssen schauen, wie er morgen beieinander ist“, erklärte Toppmöller. „Er ist heute zu Hause geblieben. Da müssen wir sehen, ob es für Sonntag reicht.“

    Die Erkrankung hatte sich bereits vor dem Europa-League-Spiel gegen den AFC Ajax (2:1) angekündigt, wie Toppmöller ergänzte. „Am Mittwoch war die Idee, dass Robin die Mannschaft begleitet nach Amsterdam. Da war der Infekt schon im Anflug. Dann haben wir entschieden, dass er besser nicht mit uns im Flieger sitzt.“ Ob er ein Ticket in Richtung Berlin erhält, bleibt dementsprechend offen.

    Sollte es für Koch noch nicht reichen, dürfte Nnamdi Collins auflaufen, der schon gegen die Niederländer von Beginn an auf dem Platz stand. Nach dem Union-Duell wartet am Donnerstag das Rückspiel gegen Ajax. Möglich, dass die SGE gegen Berlin – besonders was die Startelf angeht – bei Koch erneut Vorsicht walten lässt.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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    FAQ: Robin Koch fängt sich Infekt ein

    Frage 1: Wer ist Robin Koch?
    Antwort: Robin Koch ist ein deutscher Fußballspieler, der als Innenverteidiger spielt. Er hat sowohl in der Bundesliga als auch international für verschiedene Mannschaften, einschließlich der deutschen Nationalmannschaft, gespielt.

    Frage 2: Was ist passiert?
    Antwort: Robin Koch hat sich einen Infekt zugezogen, der ihn möglicherweise daran hindern könnte, an Trainingseinheiten oder Spielen teilzunehmen.

    Frage 3: Was für einen Infekt hat Robin Koch?
    Antwort: Die genaue Art des Infekts wurde bisher nicht öffentlich bekannt gegeben. Infekte können verschiedene Ursachen haben, wie z.B. Viren oder Bakterien.

    Frage 4: Wie wird sich der Infekt auf seine Leistung auswirken?
    Antwort: Ein Infekt kann die körperliche Fitness und die Leistungsfähigkeit eines Athleten beeinträchtigen. Es ist zu erwarten, dass Koch, abhängig von der Schwere des Infekts, möglicherweise einige Zeit nicht auf dem Platz stehen kann.

    Frage 5: Wird er im nächsten Spiel spielen können?
    Antwort: Das hängt von der Schwere des Infekts und der Dauer seiner Genesung ab. Das Trainerteam und die medizinischen Betreuer werden seine Situation genau beobachten und entscheiden, wann er wieder einsatzbereit ist.

    Frage 6: Was unternimmt der Verein, um ihm zu helfen?
    Antwort: Der Verein hat wahrscheinlich medizinische Fachkräfte, die Robin Koch unterstützen werden. Dazu gehören Untersuchungen, Behandlungen und eine angemessene Genesungszeit.

    Frage 7: Gibt es Updates zur Situation?
    Antwort: Updates zur Situation von Robin Koch werden vom Verein in der Regel über offizielle Kanäle wie die Vereinswebsite und Social Media veröffentlicht. Fans sollten die offiziellen Ankündigungen im Auge behalten.

    Frage 8: Wie kann man Robin Koch unterstützen?
    Antwort: Fans können Robin Koch unterstützen, indem sie ihm positive Nachrichten über soziale Medien senden und ihm gute Besserung wünschen. Die Unterstützung der Fans kann für den Spieler während seiner Genesung von großer Bedeutung sein.

    Bitte beachten Sie, dass die Informationen jederzeit aktualisiert werden können, je nach den neuesten Entwicklungen in Bezug auf Robin Kochs Gesundheitszustand.

  • “Schlechtestes United meines Lebens”: Ex-Profi übt scharfe

    “Schlechtestes United meines Lebens”: Ex-Profi übt scharfe


    Neun Siege, sechs Remis und zwölf Unentschieden in 27 Spielen: So liest sich die bisherige Saison von Manchester United in der englischen Premier League.

    Die “Red Devils” stecken tief in der Krise, sind mit Tabellenplatz 14 und dem jüngsten FA-Cup-Aus gegen den FC Fulham mehr als nur ein Schatten ihrer selbst. Einziger Lichtblick ist die UEFA Europa League, wo man im Achtelfinal-Rückspiel den Aufstieg in die nächste Runde (Donnerstag, 13. März) fixieren kann.

    Cheftrainer Ruben Amorim, der seit dem zwölften Premier-League-Spieltag die Geschicke des englischen Rekordmeisters leitet, hat mit Manchester United einen absoluten Tiefpunkt erreicht, zwischenzeitlich belegte der Traditionsklub nur Rang 15 im Oberhaus.

    Dass das bei TV-Experten nicht unbemerkt bleiben würde, hat nun die Liverpool-Legende Jamie Carragher in seiner Kolumne für “The Telegraph” veräußert. Der 47-Jährige betonte zwar die Hürden, die ein Verein im Zuge eines Trainerwechsels – vor allem im Lauf einer Saison – nehmen muss, gab sich beinahe ratlos über die Ära Amorim.

    (Text wird unter dem Video fortgesetzt)


    Amorim schlechter als ten Hag

    Seit dem Spieltag zwölf haben die “Red Devils” in der Liga nur fünf Spiele gewonnen, einmal gab es drei Niederlagen in Folge. In den beiden heimischen Pokalbewerben ist seit Dezember bzw. seit der Niederlage im März Schluss.

    Das Torverhältnis im Ligabetrieb seit der Amtsübernahme Amorims beläuft sich auf 21:27, der Punktedurchschnitt liegt bei mageren 1,13. Es überrascht deshalb nicht, dass Carragher von der “schlechtesten United-Mannschaft meines Lebens” schreibt.

    Und: “Das Mindeste, was man nach dem Amtsantritt hätte erwarten können, nämlich dass die Mannschaft besser trainiert wird als unter ten Hag, ist nicht eingetreten”, führt der ehemalige Innenverteidiger fort.

    Eigentlich dürfte Amorim keine Ausreden für die schlechten Leistungen haben, zumal Trainer-Ikone David Moyes beim FC Everton – Amtsübernahme mit dem 21. Spieltag – von sieben Spielen vier gewann und nur eine Niederlage verbuchte.

    Ein Problem? Das 3-4-3-System, das der portugiesische United-Trainer pflegt zu spielen. Während das bei Klubs wie Oliver Glasners Crystal Palace fruchtet, scheint diese nicht in die Philosophie der “Red Devils” zu passen. 




    Die “Schattenstars” des Fußballs: Ist Stöger weltklasse?



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  • Derby HSV gegen Werder Bremen wird zum Rekordspiel

    Derby HSV gegen Werder Bremen wird zum Rekordspiel


    “Meilenstein für den Fußball”

    Nordderby im Pokal wird zum deutschen Rekordspiel


    07.03.2025 – 10:58 UhrLesedauer: 2 Min.

    imago images 1059308986Vergrößern des Bildes

    Jubel im Pokal: Bereits gegen Gladbach spielten die HSV-Frauen im Volkspark. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

    Das Nordderby im DFB-Pokal der Frauen begeistert die Zuschauer. Das Spiel ist ausverkauft – und setzt damit neue Maßstäbe.

    Das DFB-Pokal-Halbfinale der Frauen zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen wird vor ausverkauftem Haus ausgetragen. Der HSV hat für die Partie am 23. März (15.30 Uhr/Sky und ZDF-Livestream) im Volksparkstadion alle 57.000 verfügbaren Tickets verkauft. Damit wird es das bislang meistbesuchte Frauenfußballspiel in Deutschland.

    Bereits in der vergangenen Woche hatte der Klub mit den bis dato verkauften Tickets die bisherige nationale Bestmarke übertroffen. Diese war zuvor beim Pokalfinale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (4:1) aufgestellt worden, als 44.808 Zuschauer im Stadion zu Gast waren.

    International liegt der Rekord deutlich höher: 91.648 Fans sahen im April 2022 das Champions-League-Duell zwischen dem FC Barcelona und dem VfL Wolfsburg im ausverkauften Camp Nou.

    HSV-Vorstand Eric Huwer zeigte sich derweil erfreut über den neuen deutschen Rekord. “Es ist mehr als ein ausverkauftes Fußballspiel. Das ist Hamburgs Commitment für den Mädchen- und Frauenfußball sowie für unseren Verein”, betonte er. “Ganz Hamburg steht hinter diesem Team – und wir alle fiebern einem historischen Fußballnachmittag im Volksparkstadion entgegen!” Huwer sprach von einem “Meilenstein für den Fußball” und sah “ein klares Zeichen” seitens der Fans, dass dieses Spiel auf die große Fußballbühne gehöre.

    Der HSV ist der letzte verbliebene Zweitligist im diesjährigen DFB-Pokal der Frauen. Im Viertelfinale hatte sich der Klub mit 2:0 gegen Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach durchgesetzt. Werder Bremen hatte mit 1:0 in Leverkusen gewonnen.

    Im zweiten Halbfinale treffen der deutsche Meister FC Bayern München und die TSG 1899 Hoffenheim aufeinander. Die Kraichgauerinnen hatten überraschend den Titelverteidiger und Seriensieger VfL Wolfsburg eliminiert (1:0). Die Münchnerinnen wiederum hatten Eintracht Frankfurt mit 4:1 nach Verlängerung ausgeschaltet.



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  • LIVE: Wie geht's mit Julian Brandt weiter, Herr

    LIVE: Wie geht's mit Julian Brandt weiter, Herr


    1. LIVE: Wie geht’s mit Julian Brandt weiter, Herr Kovac?  sport.de
    2. (k+) Kovacs böse Erinnerungen – BVB-Schreck Dahmen in Topform  kicker
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  • Meisterschaft in der Serie A: Totgeglaubte leben länger –

    Meisterschaft in der Serie A: Totgeglaubte leben länger –


    Stand: 07.03.2025 13:58 Uhr

    In der Serie A schwächeln Tabellenführer Inter und die SSC Neapel. In deren Windschatten sind plötzlich Atalanta und Juventus Turin wieder voll ins Titelrennen eingestiegen. Am Sonntag (09.03.) treffen die zwei Verfolger aufeinander.

    Es ist noch gar nicht lange her, da schien das Rennen um die Meisterschaft in Italien nur noch auf einen Zweikampf hinauszulaufen. Titelverteidiger Inter Mailand und die wieder erstarkte SSC Neapel standen Ende Januar quasi gleichauf an der Spitze, auf Rang drei hatte Atalanta Bergamo schon sieben Zähler Rückstand, Juventus Turin war mittlerweile Fünfter und punktetechnisch gleichermaßen weit von der Meisterschaft wie von der Abstiegszone entfernt. 16 Punkte Rückstand hatte die Mannschaft von Massimiliano-Allegri-Nachfolger Thiago Motta mittlerweile schon auf das Spitzenduo.

    • 28. Spieltag
      Pfeil rechts

    Diskrepanz zwischen Liga und Pokal

    Seitdem ist viel passiert. Bergamo und Juventus sind in fast blamabler Art und Weise aus der Coppa Italia und der Champions League rausgeflogen. Inter beispielsweise ist in beiden Wettbewerben noch mit allen Chancen vertreten. Und in der Liga? Da sieht es komplett anders aus. Napoli hat seitdem nicht mehr gewonnen und Inter ebenfalls mehrfach verloren – unter anderem gegen Juventus. Gleichzeitig gewann die “Alte Dame” seitdem jedes Ligaspiel und auch Atalanta hat seit dem 21. Spieltag in der Serie A nicht mehr verloren. Juventus ist als Vierter nur noch sechs Punkte von Rang eins entfernt, der Dritte Atalanta bis auf drei Zähler herangerückt.

    Am Sonntag (hier ab 20.45 Uhr im Live-Ticker) erwartet Juventus Turin nun Atalanta zum richtungsweisenden Verfolgerduell. Das sehr ausgeglichene Hinspiel, das übrigens wegen Verschiebungen im Spielplan erst im Januar ausgetragen wurde, endete 1:1 (0:0). Ein Ergebnis, das beiden an diesem Sonntag nicht wirklich weiterhelfen würde, wenn ernsthafte Ambitionen auf die Meisterschaft bestehen sollen.

    Seit Sarri kein Scudetto mehr – Motta soll es jetzt richten

    Dieser Anspruch besteht bei Juventus natürlich traditionell. Der letzte Scudetto liegt allerdings nun schon fünf Jahre zurück, in der Saison 2019/20 jubelte man zuletzt mit Trainer Maurizio Sarriüber die Meisterschaft, danach übernahm zuerst Andrea Pirlo, wurde Vierter und dann von Ex-Trainer Massimiliano Allegri wieder abgelöst. Auch dem gelang in drei Saisons allerdings nicht viel, Platz vier, Platz sieben und Platz drei stehen in den Geschichtsbüchern. Thiago Motta (42), als Spieler vor allem für Barcelona, Paris Saint-Germain und Inter Mailand aktiv und zuvor zwei Saisons Cheftrainer beim FC Bologna, übernahm zu Beginn der laufenden Spielzeit und sollte die Mannschaft nun in eine neue Erfolgsära führen.

    Der Start in die Saison war in Ordnung, aber nicht herausragend. Von den ersten fünf Ligaspielen endeten drei 0:0, während am neunten Spieltag gegen Inter erst eine 2:1-Führung verspielt wurde, dann aber ein Doppelpack von Kenan Yildiz aus einem 2:4 noch ein 4:4 machte. So verliefen weite Teile der Saison – Juventus überzeugte selten völlig, verlor aber auch kaum einmal. Außer eben in Königsklasse und Pokalwettbewerben.

    Umbruch im Kader bei der “Alten Dame”

    Motta stand früh in der Kritik – bei einem so ambitionierten Klub ist das zwar normal, doch angesichts des enormen Umbruchs waren die Leistungsschwankungen auch absolut erklärbar. 22 Abgänge hatte der Klub im Sommer 2024 zu verzeichnen. Dazu gehörten zehn Spieler, die zuvor bereits ausgeliehen waren, aber auch erfahrene Profis wie Federico Chiesa, Moise Kean, Filip Kostic, Adrien Rabiot, Daniele Rugani und Alex Sandro.

    Im Winter gab der Klub dann noch Danilo (33) Richtung Brasilien ab – er war nicht nur Kapitän, sondern mit 213 Einsätzen auch Rekordspieler im Kader. Auch Paul Pogba wird nach Absitzen seiner Dopingsperre am 13. März nicht zum Team zurückkehren.

    Kader deutlich jünger als bei den anderen Topteams

    Neue Hoffnungsträger sind die teuren Einkäufe Teun Koopmeiners (26, vom kommenden Gegner Atalanta Bergamo), Douglas Luiz (26, von Aston Villa) und Khéphren Thuram (23, von OGC Nizza). Ausgeliehen sind seit dem Sommer Nico Gonzalez (26, AC Florenz) und Francisco Conceicao (22, FC Porto), sowie seit dem Winter Randal Kolo Muani (26) aus Paris.

    Nach Abstiegskandidat Parma Calcio hat Juve mittlerweile das geringste Durchschnittsalter pro Spiel aller Serie-A-Teams: 25,3 Jahre. Zum Vergleich: Der Tabellenzweite Inter Mailand stellt das älteste Team (30 Jahre), Tabellenführer SSC Neapel das zweitälteste (29,2 Jahre), Atalanta das viertälteste (27,6). In der Liga ist es Motta gelungen, die defensive Stabilität auf einem hohen Niveau zu halten. Das gelingt vor allem mit viel Ballbesitz, Spielkontrolle und einer hohen Passsicherheit. Der Spieler Thiago Motta ist also vom Trainer Thiago Motta nicht allzu weit entfernt. Während lange Zeit ein echter Torjäger aber im Aufgebot fehlte, hat Kolo Muani in der Serie A nun bereits in sechs Einsätzen fünf Treffer erzielt. Trotz allem steht Motta weiter in der Kritik, vor allem bei den Fans.

    Schnelles Direktspiel macht Bergamo Probleme

    Beim kommenden Gegner Bergamo, der seit 2016 von Gian Piero Gasperini trainiert wird, sind die Konstanz auf der Trainerbank und die Spiel-Philosophie eine andere. Eine offensivere, eine direktere, eine manchmal auch von Gegenpressing geprägte, die Bayer Leverkusen im Europa-League-Finale den Zahn zog. Gasperini hat den Klub über die Jahre zu einer festen Größe in Italiens Fußball geformt. Ein Scudetto ist dabei allerdings noch nicht herausgesprungen.

    Atalanta ist unter ihm mittlerweile jederzeit in der Lage, einem Gegner drei, vier oder fünf Tore einzuschenken. Das liegt auch an Stürmer Mateo Retegui, dem in 25 Saisonspielen ganze 21 Treffer gelungen sind. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Bergamasken nach eigenen Ballverlusten und vor allem gegen ein direktes Umschaltspiel dann doch sehr anfällig sind. Beim Aus in den Champions-League-Playoffs gegen Brügge war das in beiden Spielen deutlich zu sehen, genau wie bei der 2:3-Niederlage gegen Neapel in der Liga.

    Das sind Qualitäten, die nicht unbedingt das sind, was Juventus in dieser Saison häufig machen kann, weil viele Gegner sich tief gegen sie zurückziehen. Im Hinspiel gegen Bergamo gab es diese Gelegenheit aber das ein oder andere Mal und aus einer von ihnen fiel dann auch direkt der Führungstreffer für die Alte Dame, weitere Chancen dieser Art ließ unter anderem Yildiz sträflich liegen. Sollte das am Sonntag besser gelingen und Juventus tatsächlich nach zwischenzeitlich 16 Zählern Rückstand nochmal voll ins Titelrennen eingreifen, würde die Kritik an Motta wohl zumindest deutlich leiser werden und der in Brasilien geborene Italiener bekäme noch ein bisschen mehr Zeit, den Umbruch voranzutreiben.



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  • Liverpool vor Pflichtsieg gegen Premier-League-Schlusslicht

    Liverpool vor Pflichtsieg gegen Premier-League-Schlusslicht


    Mit einem “Pflichtsieg” kann der FC Liverpool am Samstag den nächsten Schritt Richtung 20. Meistertitel machen.

    Der überlegene Premier-League-Tabellenführer empfängt das Schlusslicht aus Southampton. Verfolger Arsenal gastiert beim schwer strauchelnden Rekordmeister Manchester United, Nottingham Forest und Titelverteidiger Manchester City treffen im Duell um Rang drei aufeinander.

    Hingegen will Oliver Glasner mit seinen “Eagles” auf dem Erfolgsweg bleiben. Seit Weihnachten hat der Oberösterreicher mit seiner Elf in 13 Pflichtspielen in der Liga sowie im FA-Cup nicht weniger als neun Siege bejubelt. Nur zweimal ging Crystal Palace als Verlierer vom Feld.

    Arsenal-Einkauf soll für Torgefahr sorgen

    Am Samstag soll im Heimspiel gegen den Drittletzten Ipswich der nächste Dreier folgen, der den Klub aus Südlondon weiter an die Top zehn der Tabelle heranführen würde. Aktuell ist Palace Zwölfter, nachdem man noch in drohender Abstiegsgefahr in die Weihnachtsfeiertage gegangen war.

    Glasner muss aber gegen den Aufsteiger auf seinen besten Angreifer verzichten. Der zwölffache Saisontorschütze Jean-Philippe Mateta muss nach seiner schweren Kopfverletzung im Cup-Spiel gegen Millwall pausieren.

    Der Franzose soll nach der Länderspielpause dann Ende März im FA-Cup-Viertelfinale gegen den Londoner Stadtrivalen Fulham wieder dabei sein. Als Torschütze einspringen soll derweilen Eddie Nketiah, den Palace im vergangenen Sommer für 29,70 Millionen Euro von Stadtrivale Arsenal gekauft und damit zum zweitteuersten Einkauf der Vereinsgeschichte gemacht hatte .

    “Reds” vorne weg, “Red Devils” im Tief

    Liverpool will den Vorsprung an der Tabellenspitze auf 16 Punkte ausbauen. Arsenal ist erst tags darauf im Old Trafford im Einsatz. Nach dem 7:1-Schützenfest der “Gunners” wurden in England bereits Stimmen laut, wonach sich der Zweite eher auf die UEFA Champions League als die Meisterschaft konzentrieren soll.

    Von der Königsklasse kann der nächste Gegner nur träumen. Manchester United kommt auch unter Ruben Amorim nicht aus dem Tief. Ein 14. Platz mit nicht einmal halb so vielen Zählern (33), wie sie Liverpool (67) bisher gesammelt hat, zeigt deutlich, dass die “Red Devils” von der Liga-Spitze aktuell meilenweit entfernt sind.





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  • Youssoufa Moukoko steuert auf Rückkehr zum BVB zu

    Youssoufa Moukoko steuert auf Rückkehr zum BVB zu


    Stürmer Youssoufa Moukoko wird im Sommer aller Voraussicht nach zu Stammverein Borussia Dortmund zurückkehren. Die Leihgabe, die aktuell beim OGC Nizza in der französischen Ligue 1 unterwegs ist, konnte sich dort bisher nicht durchsetzen. Sein Leihklub dürfte die Kaufoption für den 20-Jährigen deshalb nicht ziehen.


    Was ursprünglich als Sprungbrett für den Youngster gedacht war, entpuppt sich einige Monate später als Reinfall. Lediglich elf Ligaspiele stehen für Moukoko zu Buche (nur zweimal Startelf), in denen er zwei Tore und eine Vorlage beisteuerte. Alle drei Scorer gelangen ihm jedoch beim 8:0-Kantersieg gegen die AS Saint-Étienne im September.

    Seitdem ist er ohne Tor und wird seit Oktober nur noch sporadisch – wenn überhaupt – in den Schlussminuten eingewechselt. In der Europa League kommen acht Einsätze in der Gruppenphase hinzu (eine Vorlage).

    „Kein Zweifel“: Nizza wird auf Kauf verzichten

    „Der Verein hat sich noch nicht offiziell geäußert, aber es besteht kein Zweifel daran, dass die Kaufoption nicht gezogen wird“, wird die vereinsnahe französische Journalistin Leandra Iacono (Zeitung „Nice Matin“) von den Ruhr Nachrichten zur Zukunft des Stürmers zitiert.

    Moukoko habe genug Chancen erhalten, diese aber nicht nutzen können. Beim französischen Klub gehe es für ihn aktuell darum, es überhaupt in den Kader zu schaffen.

    Wie es in Dortmund mit dem einstigen Riesentalent weitergeht, bleibt abzuwarten. Sein Vertrag läuft im Anschluss an die Leihe noch bis 2026. Damit besteht für den BVB im Sommer die letzte Chance, noch Einnahmen mit dem jüngsten Torschützen der Bundesliga-Geschichte zu generieren. Und nach Einschätzung der Ruhr Nachrichten wird Dortmund genau das versuchen.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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