Eintracht Frankfurt ist für das Achtelfinale der Europa League ein schwerer Gegner zugelost worden. Die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller, die in der Ligaphase unter die ersten acht Teams kam, bekommt es mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam zu tun. Das ergab die Auslosung im UEFA-Sitz im schweizerischen Nyon am Freitagmittag. Die Alternative war der rumänische Rekordchampion FCSB. Die Hessen sind die letzten verbliebenen Vertreter aus der Bundesliga im zweitwichtigsten europäischen Pokalwettbewerb. Die Achtelfinals finden am 6. und 13. März 2025 statt, das Endspiel steigt am 21. Mai im Stadion San Mamés in Bilbao.
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Es wird ernst: Heute wird das Achtelfinale der Europa League ausgelost. Verfolgen Sie die Ziehung live und erfahren Sie, auf wen Eintracht Frankfurt trifft.
Nach Abschluss der Zwischenrunde stehen die Teilnehmer des Achtelfinals fest. Eintracht Frankfurt konnte diese Runde aufgrund der starken Ligaphase überspringen, mischt aber nun wieder mit.
Vor dem Beginn – Mit Eintracht Frankfurt ist nur ein deutscher Vertreter dabei. Die TSG Hoffenheim war in der Ligaphase ausgeschieden. Für die Eintracht geht es entweder gegen Ajax Amsterdam zur Sache oder gegen FCSB aus Bukarest (Rumänien). Ajax ist ohne Frage der namhaftere Gegner, steht aktuell auch an der Tabellenspitze in der heimischen Liga.
Vor dem Beginn – Herzlich willkommen zum Liveticker der Auslosung des Europa-League-Achtelfinals. Die Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr in Nyon.
Frankfurt konnte die Play-offs entspannt von der Couch aus begutachten. Auf zwei Paarungen, in denen es um die potenziellen Achtelfinal-Gegner ging, lag jedoch der Fokus. Allerdings musste die SGE viel Geduld aufbringen, bis mit Ajax ihr zweiter möglicher Gegner feststand.
Dino Toppmöller und Frankfurt treffen im Achtelfinale entweder auf Ajax Amsterdam oder FCSB Bukarest.
IMAGO/osnapix
Es dürften sich wohl ein paar Frankfurt-Anhänger schon zum Ende der vergangenen und zu Beginn der aktuellen Woche nach Unterkünften in Amsterdam erkundigt haben. Denn nach dem 2:0 von Ajax bei Royale Union Saint-Gilloise hatte der niederländische Rekordmeister schon fast sicher wie einer von zwei möglichen Achtelfinal-Gegnern ausgesehen.
Da der Spitzenreiter der Eredivisie jedoch schon in den ersten 28 Minuten den Vorsprung verspielte und sich in Unterzahl in die Verlängerung kämpfte, musste die SGE länger als erwartet warten. Genauer gesagt, ging es in der Johan Cruijff ArenA um das letzte Achtelfinal-Ticket. Letztlich erkundigten sich die Frankfurter Fans jedoch nicht umsonst: Kenneth Taylor rettete Amsterdam in die nächste Runde (3:2 nach Hin- und Rückspiel). Dadurch wird es zu einem Novum kommen. Die Eintracht duellierte sich noch nie in einem Pflichtspiel mit Ajax.
Trifft Bukarest auch auf den zweiten deutschen Vertreter?
Sollte es nicht nach Amsterdam gehen, reist Frankfurt in die rumänische Hauptstadt: FCSB Bukarest (11. der Ligaphase) setzte sich nach dem 2:1 im Hinspiel auch im Rückspiel gegen PAOK Saloniki durch (2:0). Die Bukarester, die ebenfalls noch nie gegen die Eintracht spielten, könnten dadurch auf beide deutsche Vertreter in der Europa League treffen. Schon am 6. Spieltag der Ligaphase entführten sie beim torlosen Remis einen Punkt aus Sinsheim.
Gegen wen die Frankfurter im Achtelfinale antreten, entscheidet sich am Freitag (ab 13 Uhr) bei der Auslosung in Nyon.
In einem potenziellen Viertelfinale drohen der Elf von Dino Toppmöller derweil Hochkaräter: Es würde einer aus dem Quartett Manchester United, Tottenham, Real Sociedad oder Alkmaar auf sie warten.
Die Playoffs in der Europa League sind Geschichte. Nun steht das Achtelfinale an. Wen zieht Eintracht Frankfurt? SPORT1 gibt den Überblick.
Die Playoffs in der Europa League sind Geschichte. Nun steht das Achtelfinale an. Wen zieht Eintracht Frankfurt? SPORT1 gibt den Überblick.
Eintracht Frankfurt hat sich nach einer souveränen Ligaphase mit 16 Punkten auf Platz fünf direkt für das Achtelfinale der Europa League qualifiziert. Nun wartet die nächste Herausforderung.
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Nach den Playoffs steht fest, auf wen der die Hessen im Achtelfinale treffen können. Der Europa-League-Sieger der Saison 2021/22 bekommt es mit dem FCSB Bukarest oder Ajax Amsterdam zu tun.
Team 1 (Sieger Playoffs)
Team 2 (Top 8 Ligaphase)
Ajax Amsterdam
Eintracht Frankfurt oder Olympique Lyon
AS Rom
Lazio Rom oder Athletic Bilbao
Viktoria Pilsen
Athletic Bilbao oder Lazio Rom
Real Sociedad
Manchester United oder Tottenham Hotspur
AZ Alkmaar
Tottenham Hotspur oder Manchester United
FCSB Bukarest
Olympique Lyon oder Eintracht Frankfurt
Fenerbahce Istanbul
Olympiakos Piräus oder Glasgow Rangers
Bodö Glimt
Glasgow Rangers oder Olympiakos Piräus
Europa League: Viertelfinal-Kracher für die Eintracht?
Im Viertelfinale würde auf die Eintracht dann ein echter Brocken warten: Die SGE bekäme es entweder mit einem der Premier-League-Teams (Manchester United oder Tottenham Hotspur) zu tun, oder einem der beiden Außenseiter (AZ Alkmaar oder Real Sociedad).
Der zweite deutsche Vertreter – die TSG Hoffenheim – war bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Die TSG belegte mit neun Punkten den 27. Rang und verpassten damit die Playoffs (Platz 9 bis 24 Ligaphase) um Haaresbreite.
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Gegen wen es im Achtelfinale geht, entscheidet sich am Freitag (ab 13 Uhr) bei der Auslosung in Nyon.
Als erst vierter deutscher Verein hat Eintracht Frankfurt die Marke von 150.000 Mitgliedern geknackt. Das gaben die Hessen auf einer Versammlung am Montagabend bekannt. Aber auch andere Klubs legten in den letzten Monaten kräftig zu, darunter Meister Bayer Leverkusen und Vize VfB Stuttgart. Unangefochten an der Spitze thront der FC Bayern mit mehr als 150.000 Mitgliedern Vorsprung auf Borussia Dortmund.
„Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar“, sagte Frankfurts Vizepräsident Moritz Theimann, stellvertretend für den erkrankten Präsidenten Mathias Beck. Erst vor drei Jahren hatten die Hessen die Schallmauer von 100.000 Mitgliedern durchbrochen. Danach folgte unter anderem der Triumph in der Europa League 2022 mit anschließender erstmaliger Teilnahme an der Champions League.
Doch nicht nur die Eintracht machte nach aktuellem Stand der Datenlage zuletzt einen großen Sprung, auch die Mitgliederzahlen des FC St. Pauli, Leverkusens und Stuttgarts wuchsen nach deren erfolgreichen Saisons signifikant an: Beim Kiezklub aus Hamburg ging’s im Zuge des Aufstiegs von 40.000 auf um die 50.000, bei der Werkself von 55.000 auf 70.000 und beim VfB von 100.000 auf rund 120.000. Die Schwaben überholten damit Borussia Mönchengladbach (101.982) und den Hamburger SV (110.000), während sich die Rheinländer an Werder Bremen (56.000), Hertha BSC (58.147) und Union Berlin (69.276) vorbeischoben.
Im Vergleich aller deutschen Profiklubs liegen die Münchner mit 382.000 Mitgliedern nach wie vor klar an der Spitze. Der BVB folgt mit 218.493 eingetragenen Anhängern. In der Top-5 der mitgliederstärksten Klubs befinden sich aber auch zwei Zweitligisten mit Schalke 04 (190.400) und dem 1. FC Köln (140.000), in den Top-20 sind es sogar sieben. Mit Dynamo Dresden (30.693) und Hansa Rostock (28.600) ist zudem zweimal die 3. Liga in dieser Auswahl vertreten.
Der VfL Wolfsburg erteilt Eintracht Frankfurt und der Bundesliga eine Lehrstunde. Turbine Potsdam sorgt für ein Novum und die Bayern sind zurück an der Spitze. Das Wichtigste zum 15. Spieltag.
Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Justin Kraft sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.
Die Bundesliga der Frauen zündet am 15. Spieltag nochmal ein Feuerwerk, bevor sie für eine lange Pause erstmal von der Bühne verschwindet. In den sechs Partien fielen 21 Treffer, es gab einen Führungswechsel an der Spitze der Tabelle und Turbine Potsdam sorgte für ein Novum in dieser Spielzeit. Hier kommt das Wichtigste zum Bundesliga-Wochenende:
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Die Unkaputtbaren: Der VfL Wolfsburg wehrt sich abermals
Seit Monaten, eher sogar seit ungefähr zwei Jahren hat man das Gefühl, dass der VfL Wolfsburg ins Taumeln geraten ist. Schlüsselspielerinnen verlassen die Autostadt, bei Transfers bedient man sich eher in einem tieferen Regal als früher. Hinzu kommen zwei verpasste Meisterschaften in Serie und Misserfolge in der Champions League.
Erstmals seit 2015 ist man unter der Woche im DFB-Pokal ausgeschieden. Eine Zäsur. In der Bundesliga wankt man zwischen guten Leistungen und Punktverlusten, die früher eine absolute Seltenheit waren. Trainer Tommy Stroot wird auf Social Media hart angegangen, sein Ende war schon mal beschlossene Sache, dann verlängerte er doch. Am Mittwoch entlud sich der Ärger vieler Fans fast ausschließlich an ihm.
Der Zerfall einer einstigen Großmacht des europäischen Fußballs scheint unaufhaltbar zu sein. Scheint. Denn so richtig fallen will der VfL vorerst noch nicht. Auf die bittere Enttäuschung im Pokal folgte nun ein furioses 6:1 in der Bundesliga. Nicht gegen irgendjemanden, sondern gegen Eintracht Frankfurt. Die SGE reiste als formstärkstes Team der Bundesliga und als Tabellenführer an – um dann eine einmalige Klatsche zu kassieren.
Wolfsburg lief mit dem Messer zwischen den Zähnen an, wirkte wie entfesselt und vermöbelte den Gegner eindrucksvoll. Schon zur Pause stand es 5:0. Es ist bemerkenswert, wie schnell Wolfsburg immer noch nach Rückschlägen aufstehen kann. Und genau deshalb kann man diesen Klub auch einfach nicht abschreiben.
Bleibt die Frage, ob sie es endlich schaffen, diese Qualität auch im Alltag der Liga zu zeigen – oder ob die Reaktion mit viel Wut im Bauch wieder nur eine Eintagsfliege war. Für den Moment aber meldet sich der VfL zurück. Allen Widerständen und aller Kritik zum Trotz. Beeindruckend.
Die Kaputtbaren: Eintracht Frankfurt in gefährlicher Lage
Beeindruckt war auch Eintracht Frankfurt. Die SGE hatte die besten Plätze, um sich das Spektakel der Wolfsburgerinnen aus der Nähe anzuschauen. Zugriff auf das Spiel bekamen sie jedoch nicht. Seit vielen Monaten hatte man von diesem Team nicht mehr eine derart ungenaue und fahrige Leistung erlebt. Mit dem Pressing des VfL war Frankfurt gänzlich überfordert.
Die schnellen Gegentore taten ihr übriges und so ging auch der Glaube schnell verloren. Vielleicht hatte das bittere Aus im Pokal am Mittwoch doch mehr Einfluss auf die Spielerinnen, als man zunächst zugeben wollte. Mit 1:4 nach Verlängerung verloren die Adlerträgerinnen in München, nachdem sie erst sehr spät in der regulären Spielzeit den Ausgleich kassiert hatten.
Ein Ausscheiden, das schmerzte. Auch beim Gastauftritt beim FC Bayern gelang es Frankfurt nicht, nach einem Rückschlag wieder aufzustehen. In der Verlängerung war man chancenlos. Vielleicht ist das dann doch die eine große Qualität, die dem Team von Niko Arnautis noch fehlt. Diese Widerstandsfähigkeit, wenn viel gegen einen läuft.
Niemand hat genau das so sehr in Deutschland wie der VfL Wolfsburg. Insofern war dieser Sonntagabend vielleicht noch mehr für Frankfurt als eine bittere Niederlage. Es war eine Lehrstunde. “How to Spitzenteam”. Wichtig für Frankfurt wird es sein, sich jetzt schnell neu zu fokussieren.
Es ist ein Vorteil für die SGE, dass jetzt erstmal eine sehr lange Pause folgt. Erst am 7. März geht es gegen die SGS Essen weiter. Die Chancen auf die Meisterschaft sind unverändert hoch – auch wenn die Tabellenführung erstmal weg ist.
Der Griff nach dem Strohhalm: Turbine Potsdam hofft lange und zerfällt dann doch
Am Ende der Tabelle sorgte Turbine Potsdam 56 Minuten lang dafür, dass ganz Jena zitterte. Dem Tabellenletzten gelang in Leipzig etwas, was ihnen in dieser Saison noch gar nicht geglückt war: Ein Führungstreffer. Und der kam nicht aus dem Nichts.
Potsdam war in der ersten Halbzeit das bessere Team, verteidigte defensiv kompakt und schob in den richtigen Momenten auch mal nach vorn raus. Das zwang Leipzig zu Fehlern. Das technisch anspruchsvolle 1:0 durch Mia Schmid in der 17. Minute war verdient. Vor allem aber gibt diese Halbzeit den Potsdamerinnen viel Hoffnung.
Sie zeigt, dass mit etwas Mut und Spielglück in dieser Saison durchaus ein Sieg möglich ist. Und genau der würde zum jetzigen Zeitpunkt ausreichen, um auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern. Auch Carl Zeiss Jena begann in Essen stark, führte mit 1:0. Am Ende verloren beide Aufsteiger mit 1:4.
Potsdam legte sich die Bälle in besagter 56. Minute und kurz darauf nahezu selbst ins Tor. Jena wiederum konnte der Leistungssteigerung von Essen nichts mehr entgegensetzen. Es bleibt ein Schneckenrennen um den begehrten elften Platz. Doch es wird ein sehr spannendes.
Bundesliga: Was noch?
Mit dem Abstieg wird der 1. FC Köln aller Voraussicht nach nichts mehr zu tun haben, im Niemandsland der Tabelle leisteten sich die Kölnerinnen eine für die Tabelle eher unbedeutende 0:2-Niederlage in Freiburg. Wobei sich der Sportclub damit die Möglichkeit offenhält, nochmal ins obere Tabellendrittel zu springen.
Denn während der FC Bayern mit einem 1:0 gegen Werder Bremen souverän die Tabellenführung übernommen hat, macht Bayer Leverkusen den Kampf um den vierten Platz wieder spannend. Die Werkself verlor mit 0:1 gegen die TSG Hoffenheim und hat nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Leipzig, sechs auf die TSG und sieben auf Freiburg.
Bundesliga: Wie geht es weiter?
Mit einem spektakulären Spieltag verabschiedet sich die Bundesliga nun in eine dreiwöchige Pause. Zwei Wochen werden die Spielerinnen mit ihren Nationalteams unterwegs sein, das dritte Wochenende ist zum Entzerren des Spielplans und als Möglichkeit für Nachholtermine eingebaut worden.
Dort könnte die Partie zwischen Jena und Freiburg stattfinden, die zuletzt abgesagt wurde. Ein offizieller Termin steht aber noch aus.
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Ein Rekordhoch bei den Mitgliederzahlen, die Hoffnung auf sportliche Erfolge sowie solide Finanzen: Eintracht Frankfurt blickt stolz auf die vergangenen Monate und zuversichtlich in die Zukunft.
Die Mitgliederzahl von Eintracht Frankfurt wächst rasant. Der Verein sieht sich auch sportlich und finanziell gut aufgestellt – und will in einem Bereich den zuletzt eingeschlagenen Weg weitergehen.
Bei der Mitgliederversammlung verkündete Vizepräsident Moritz Theimann, dass die Eintracht inzwischen 150.000 Mitglieder hat. Damit festigen die Frankfurter ihre Position als drittgrößter Klub in der Fußball-Bundesliga hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.
“Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar. In unseren 20 Abteilungen fördern wir das Miteinander und den kulturellen Austausch, wir vermitteln Respekt und Fairness als elementare Werte von Eintracht Frankfurt und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. So sehr wir uns über die Mitgliederzahl von 150.000 freuen, so sehen wir gleichfalls auch die wachsende Verantwortung, die unsere Entwicklung mit sich bringt, um alle Mitglieder in ihrer Vielfalt und ihren Wünschen zu vertreten, aber auch das Angebot und die Mehrwerte einer Mitgliedschaft bei Eintracht Frankfurt weiter auszubauen”, erklärte Moritz Theimann in Abwesenheit des Präsidenten Mathias Beck, der aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Erst vor drei Jahren hatte die Eintracht die Marke von 100.000 Mitgliedern geknackt.
Eintracht will weiter auf Transfererlöse gehen
Auch sportlich läuft es bei den Frankfurtern, obwohl die SGE immer wieder sportlich schmerzhafte Abgänge hinnehmen muss wie den von Omar Marmoush zu Manchester City. Dieser Transfer, für den die Eintracht mindestens 75 Millionen Euro kassiert haben soll, soll auch der Zukunftsweg sein. Man müsse junge und talentierte Spieler holen, sie entwickeln und dann versuchen, Transfererlöse zu generieren, sagte Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG.
„Eine Mannschaft, die nur aus erfahrenen internationalen Topspielern besteht, können wir uns auf absehbare Zeit nicht leisten“, sagte Hellmann. Dafür seien andere Clubs wie der FC Bayern, Dortmund, aber auch Bayer Leverkusen und RB Leipzig in ihrer Kapitalausstattung viel zu stark, so der 53-Jährige.
Eintracht-Fußballerinnen gegen Bayern im großen Stadion
Während die Männer in der Bundesliga auf Champions-League-Kurs sind, haben die Frauen noch realistische Chancen auf die Meisterschaft. Nach dem 1:6 beim VfL Wolfsburg sind die Frankfurter aktuell auf Platz zwei mit drei Zählern Rückstand auf den FC Bayern. Das sei ein „hervorragendes Zwischenergebnis“, betonte Hellmann, der ankündigte, dass das Spitzenspiel gegen die Münchnerinnen am 12. April im Deutsche Bank Park stattfinden wird.
Hellmann hofft nicht nur auf ein großes Stadion, sondern auch auf eine große Kulisse. „Wenn wir das machen, ist für uns natürlich genauso wichtig, dass die Bayern auch wissen, wo sie spielen und nicht das Gefühl haben, sie haben ein Heimspiel oder spielen vor schwacher Kulisse.“
Hellmann: Frauen-Bundesliga muss professioneller werden
Hellmann bemängelte derweil die fehlenden professionellen Strukturen der Fußball-Bundesliga der Frauen. „Eintracht Frankfurt beschäftigt sich aktuell nicht nur mit der Frage, wie wir selbst als Club professioneller und besser und uns vielleicht noch leistungsfähiger aufstellen können, sondern vor allen Dingen auch, wie es mit der Liga weitergeht.“
Die Profis seien mehr oder weniger nur fünfeinhalb Monate für die Eintracht im Einsatz. „Und die restlichen sechseinhalb Monate sind Vorbereitung, Länderspielfenster oder irgendwelche anderen Dinge, die nicht im Clubfußball stattfinden.“ Zudem werde an manchen Orten nicht einmal der Mindestlohn im professionellen Frauenfußball gezahlt, kritisierte Hellmann. Es müsse eine Mindestvergütung sichergestellt werden, damit eine Profifußballerin auch von ihrem Job leben könne.
Verein sieht sich finanziell auf gutem Weg
Finanziell sieht sich der Verein gut aufgestellt. Die Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 17,3 Millionen Euro. Das sind mehr als 6,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Beunruhigt ist die Eintracht dadurch aber nicht. Denn der Unterschied resultiere hauptsächlich aus der Ausgliederung des Fußballleistungszentrums.
Die finanzielle Situation ist aus Sicht des Verwaltungsrats gesund – trotz eines Jahresfehlbetrags von rund 1,1 Millionen Euro. „Der Fehlbetrag hat seinen Ursprung in einer gebildeten Rückstellung für erwartete Steuerzahlungen aus offenen Betriebsprüfungen für längst abgelaufene Geschäftsjahre“, hieß es.
Bei der Niederlage in Wolfsburg erlebten die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt einen rabenschwarzen Tag. Als wären die sechs Gegentreffer und die verlorene Tabellenführung nicht schon Strafe genug, müssen die Hessinnen jetzt auch noch um Abwehrchefin Sara Doorsoun bangen.
Bis zum Spielbeginn am Sonntag in Wolfsburg hatten die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt gerade mal sieben Gegentore in dieser Saison kassiert. Ein beachtlicher Wert angesichts 14 vergangener Spieltage in der Liga. Jedoch kamen allein im Top-Spiel gegen den VfL sechs weitere Gegentreffer dazu.
Bei der 1:6-Niederlage standen die Frankfurterinnen besonders im ersten Spielabschnitt komplett neben sich: zu unkonzentriert, zu weit weg von der Gegenspielerin, die Zuordnung fehlte. 45 Minuten Tiefschlaf, die letztendlich zu einem bösen Erwachsen führten.
Auch Mittelfeldspielerin Tanja Pawollek räumte nach der Partie am ARD-Mikrofon ein: “Wir hatten die zweiten Bälle nicht, wir haben die langen Bälle nicht gut verteidigt und dann kassiert man direkt fünf Tore – das bricht einem das Genick.”
Deutlich bessere zweite Hälfte
Dieser Genickbruch mit dem 0:5-Pausenrückstand war im zweiten Spielabschnitt unheilbar. “Das einzige, was noch machbar war, war, sich mit einem entsprechenden Charakter hier zu verabschieden”, so Eintracht-Trainer Niko Arnautis.
Immerhin das gelang. In den zweiten 45 Minuten kam sein Team vor 8.793 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Christian Wück, besser in die Zweikämpfe und konnte durch Carlotta Wamser (85. Minute) kurz vor Schluss noch den Ehrentreffer markieren.
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Frankfurt rutscht auf Rang zwei
Jedoch war das nur ein schwacher Trost. Denn die Frankfurterinnen standen bis zum Duell in Wolfsburg an der Tabellenspitze und wollten diesen Platz natürlich erfolgreich verteidigen. Weil zeitgleich der FC Bayern aber in Bremen mit 1:0 gewann, sind die Münchnerinnen nun Tabellenführer.
Also ausgerechnet das Team, gegen das die Hessinnen vergangene Mittwoch einen großen Pokal-Fight lieferten, am Ende aber mit 1:4 in der Verlängerung des Viertelfinals ausschieden.
Eintracht bangt um Abwehrchefin Sara Doorsoun
Als sei das Pokal-Aus und die verlorene Tabellenführung für die Frankfurterinnen nicht schon schlimm genug, müssen sie auch noch um Sara Doorsoun bangen. Die Abwehrchefin zog sich am Sonntag im Zweikampf einen Pferdekuss am rechten Unterschenkel zu und musste verletzt ausgewechselt werden.
Eine genaue Diagnose steht noch aus. Daher ist Doorsouns Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft am Freitag (20.45 Uhr) gegen die Niederlande und nächste Woche gegen Österreich auch noch offen.
Diese Länderspielpause könnte für Arnautis und sein Team gerade recht kommen, um sich nach der Klatsche in Wolfsburg neu zu sortieren. “Wir müssen das Ganze sehen und da ist die Ausgangssituation eine Gute”, betonte der Trainer.
Was er damit meint: Sein Team ist zwar nun auf den zweiten Tabellenplatz abgerutscht, dennoch ist der im Dreikampf mit dem Wolfsburgerinnen und den Münchnerinnen ein sehr guter und würde die Hessinnen direkt für die Champions League qualifizieren. “Das ist vor der Saison das Ziel gewesen – wir sind voll im Soll”, resümierte auch Pawollek.
Die Klatsche in Wolfsburg hat die Frankfurterinnen also erst mal aus dem Traum von der Meisterschaft gerissen. Geplatzt ist dieser aber noch lange nicht. Soll es mit der Sensation klappen, werden sich die Hessinnen aber nicht noch einmal 45 verschlafene Minuten leisten dürfen.
Schluss in Frankfurt. Die SGE setzt sich souverän mit 3:1 gegen Kiel durch und festigt damit Platz 3. Die Störche beenden den Spieltag derweil als Tabellenletzter und müssen hoffen, dass Heidenheim nicht davonzieht.
Abpfiff
90′ +5
Wahi geht mit Tempo in den Strafraum und wird dort von Remberg zu Boden gestoßen. Hartmann lässt aber weiterlaufen.
90′ +3
Frankfurt spielt einen weiteren Konter unsauber aus. Diesmal vertändelt Nkounkou den Ball.
90′ +2
Fünf Minuten werden nachgespielt.
Bahoya kommt für Ekitiké
90′
Ekitiké wird von Kristensen geschickt, tankt sich durch und trifft anschließend mit links ins linke obere Eck. Er stand jedoch im Abseits, der Treffer zählt nicht.
90′
Nkounkou schickt Wahi in die Tiefe, der Franzose bleibt im Strafraum aber hängen.
88′
Kiel erspielt sich zwei Ecken, Trapp muss aber jeweils nicht eingreifen.
87′
Ivezic liegt im Strafraum auf dem Boden und fasst sich an den Rücken. Collins hatte ihn zu Boden gestoßen, ein Foul war das aber nicht.
Kristensen räumt Javorcek an der Außenlinie ab.
84′
Dahoud versucht sich mit einem Freistoß aus 20 Metern. Viel fehlt nicht, der Ball fliegt aber über die Latte.
83′
Eine Freistoßflanke von Nkounkou ist viel zu kurz, Kiel klärt.
Knudsen kommt für Komenda
79′
Porath findet mit einer Flanke den Kopf von Zec, der den Ball aber nicht aufs Tor bekommt.
78′
Frankfurt kann eine Flanke von rechts nicht klären, wodurch Machino an den Ball kommt. Dahoud geht dazwischen und klärt zur Ecke, die erneut nicht gefährlich wird.
76′
Kommt Kiel hier nochmal ran? Frankfurt überlässt den Gästen den Ball, aber kaum etwas zu.
74′
Kristensen macht weiterhin Dampf, erneut bringt er eine Hereingabe aber nicht an.
Kiel lebt! Arp steckt rechts in den Strafraum durch zu Porath, der mit seinen ersten beiden Abschlüssen an Trapp scheitert, im dritten Anlauf den Ball über die Linie drückt.
Nkounkou kommt für Brown
69′
Javorcek spielt einen Freistoß von links rechts in den Strafraum. Machino nimmt den Ball direkt, Theate fälscht zur Ecke ab. Der Standard bringt keine Gefahr.
68′
Dähne klärt die Ecke mit beiden Fäusten.
67′
Ekitiké geht mit Tempo rechts in den Strafraum und zieht flach ab. Dähne lässt nach vorne prallen, Nekic klärt zur Ecke.
63′
Arp nimmt sich dem Freistoß an, schießt den Ball aber weit drüber. Nach wie vor keinerlei Gefahr für das Tor von Trapp.
Dahoud kommt vor dem eigenen Strafraum gegen Remberg zu spät und trifft den Kieler am Knöchel.
61′
Damit dürfte die Partie entschieden sein. Kiel muss aufpassen, dass es nicht noch deutlicher wird.
Uzun bestraft einen Fehler von Zec eiskalt! Der Verteidiger spielt den Ball im Spielaufbau in den Fuß des Türken, der frei vor Dähne eiskalt bleibt und überlegt ins rechte Eck trifft.
Machino kommt für Harres
58′
Kristensen tankt sich rechts stark durch, seine scharfe Hereingabe kann Kiel aber klären.
54′
Kiel fehlt weiterhin der Zugriff. Hereingabe von Kristensen und Theate sind derweil zu ungenau.
52′
Ekitiké will mit der Sole vor dem Strafraum zurücklegen, was aber schiefgeht. Frankfurt sollte es hier nicht zu lässig angehen.
Dahoud kommt für O. Höjlund
49′
Ekitiké ist vor dem Strafraum nicht vom Ball zu trennen und zieht ab. Links vorbei.
48′
Komenda schaltet sich vorne mit ein, seine flache Hereingabe fängt Trapp im Fünfer aber ab.
Javorcek kommt für T. Becker
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Der Standard wird nicht gefährlich, somit geht es mit dem 2:0 für die SGE in die Kabinen. Das Ergebnis geht so absolut in Ordnung, Frankfurt hat hier bisher alles im Griff. Larsson und Tuta erzielten die beiden Treffer, zudem verschoss Ekitiké einen Handelfmeter.
Halbzeitpfiff
45′ +4
Arp holt gegen Collins eine Ecke heraus.
45′ +2
Gibt den Kielern der gehaltene Elfmeter neuen Rückenwind? Ein 3:0 zur Pause wäre wohl bereits die Entscheidung gewesen.
45′ +1
Vier Minuten werden nachgespielt.
Dähne pariert! Der Strafstoß von Ekitiké ist schwach getreten, Dähne ist im rechten Eck zur Stelle und lenkt den Ball um den Pfosten.
Ekitiké tritt an.
Hartmann erklärt den Zuschauern im Stadion seine Entscheidung und zeigt auf den Punkt.
Der Verteidiger hat den Schuss wohl mit dem Arm geblockt. Die Szene wird überprüft. Robert Hartmann geht in die Review Area.
42′
Starke Flanke von Kristensen auf Ekitiké, der den Ball direkt aus der Luft nimmt. Nekic blockt gerade noch zur Ecke.
38′
Das 2:0 geht absolut in Ordnung, wenngleich sich die SGE sehr kaltschnäuzig präsentiert.
Frankfurt erhöht! Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankt Uzun von rechts in den Strafraum, wo der Ball von einem Kieler an den zweiten Pfosten verlängert wird. Dort zieht Tuta direkt ab und trifft unter die Latte. Bereits im Hinspiel hatte der Brasilianer getroffen.
33′
Höjlund muss auf dem Platz behandelt werden, es scheint aber weiterzugehen.
31′
Uzun zieht aus 20 Metern einfach mal ab, schießt aber deutlich drüber.
30′
Frankfurt hat hier alles im Griff. Kiel kommt kaum aus der eigenen Hälfte.
26′
Kiel ist die Struktur im eigenen Spiel abhanden gekommen. In der Defensive fehlt häufig der Zugriff, nach vorne die Genauigkeit.
24′
Großes Glück für Kiel! Brown zieht an der Strafraumgrenze ansatzlos mit rechts ab und trifft den rechten Pfosten. Den Nachschuss von Kristensen hält Dähne sicher.
23′
Uzun dribbelt auf den Strafraum zu, sein Pass zu Ekitiké kommt aber nicht an.
19′
Kiel gelingt beinahe die direkte Antwort: Holtby legt von links in den Rückraum, wo Gigovic völlig freisteht und direkt abzieht. Jedoch zu zentral und zu schwach, Trapp pariert sicher.
Die Eintracht geht in Führung! Kristensen flankt von rechts weit links in den Strafraum, wo Brown den aufspringenden Ball per Kopf querlegt zu Larsson. Der Schwede schließt raffiniert mit dem rechten Knie ab und überwindet Dähne aus kurzer Distanz.
17′
Die SGE kontrolliert nun das Geschehen.
15′
Die anschließende Ecke landet am zweiten Pfosten bei Theate, der aus spitzem Winkel nur das Außennetz trifft.
14′
Dähne! Ekitiké kontrolliert ein Zuspiel von Uzun stark und zieht im Strafraum aus der Drehung ab. Zec fälscht noch ab, Dähne kann den Schuss aber um den linken Pfosten lenken.
13′
Nach einem ungenauen Abschlag von Dähne spielt die SGE über Götze schnell in die Spitze zu Ekitiké, der aus zentraler Position zum Abschluss kommt, jedoch rechts vorbei schießt.
12′
Brown hebt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten und findet Larsson, dessen Kopfball ist aber zu harmlos und kein Problem für Dähne.
8′
Frankfurt zeigt sich erstmals vorne, Kristensens Flanke kann Ekitiké aber nicht verwerten.
6′
Kiel setzt sich zu Beginn in Frankfurts Hälfte fest, ersten Hereingaben fehlt es aber an der nötigen Präzision.
3′
Holtby dreht im linken Halbfeld auf und aus der Distanz ab. Den abgefälschten Schuss fängt Trapp ohne Probleme.
1′
Arp schlenzt einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Zec knapp verpasst, aber auch im Abseits steht.
1′
Los geht’s, Kiel stößt an.
Anpfiff
Auch Kiel hat den Dreier bitter nötig. Mit einem Sieg könnte die KSV auf Platz 16 springen, sofern Heidenheim später nicht gewinnt.
Frankfurt kann heute den dritten Platz nach den Patzern von Stuttgart und Leipzig festigen. Mit einem Sieg würden zudem nur noch sechs Punkte auf Leverkusen fehlen.
Bei der KSV lässt Marcel Rapp nach dem 2:2 gegen Bochum gleich viermal rotieren. Weiner fehlt krank und wird durch Dähne ersetzt. Zudem beginnen Nekic, Arp und Gigovic für Rosenboom, Tolin und Skrzybski. Pichler fällt derweil kurzfristig mit muskulären Problemen aus.
Drei Wechsel in der Frankfurter Startelf im Vergleich zum 1:1 in Gladbach: Uzun, Collins und Höjlund starten für Knauff, Skhiri und Batshuayi. Neuzugang Wahi wartet somit weiterhin auf seine erste Startelfnominierung.
Das zweite von drei Sonntagsspielen an diesem 22. Bundesliga-Spieltag: Eintracht Frankfurt empfängt das Tabellenschlusslicht aus Kiel. Seit gestern, dem Bochumer Sieg gegen Dortmund, haben die Störche die Rote Laterne inne. Dass Kiel diese heute Abend wieder loswird, wäre durchaus überraschend. Schließlich ist die SGE klar favorisiert.
Im Topspiel der Frauen-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg überraschend deutlich gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Von Beginn an dominierten die Wölfinnen das Geschehen, während die Frankfurterinnen völlig von der Rolle waren. Dass Top-Torjägerin Freigang kurz vor Schluss auch noch vom Elfmeterpunkt vergab, passte letztendlich zu diesem denkwürdigen Spiel.
Abpfiff
90′ +1
Zu Beginn der dreiminütigen Nachspielzeit verhindert Johannes den siebten SGE-Gegentreffer. Im Duell mit Beerensteyn geht die Torhüterin als Siegerin hervor.
Frankfurts Top-Torjägerin tritt an und verschießt! Borbe ahnt die Ecke und pariert Freigangs schwach geschossenen Strafstoß.
Es gibt den dritten Elfmeter in diesem Spiel. Jonsdottirs Körpereinsatz wertet die Schiedsrichterin als Foulspiel an Wamser.
Wamser betreibt Ergebniskosmetik und trifft zum 1:6 aus Sicht der Gäste. Nach Flanke von Prasnikar spitzelt die Jokerin den Ball aus spitzem Winkel ins Tor.
82′
Endemann kratzt am 7:0 und dem Doppelpack, scheitert aber an Johannes. Frankfurts Torhüterin taucht ab und lenkt die Kugel gerade noch um den Pfosten.
Blomqvist kommt für Popp
Wamser kommt für Lührßen
Peddemors kommt für Hendrich
72′
Vom rechten Flügel aus zieht Freigang ins Zentrum und visiert das lange Eck an. Da die Top-Torjägerin knapp verzieht, muss Borbe nicht eingreifen.
Wedemeyer kommt für Wilms
Wolfsburg macht das halbe Dutzend voll und erhöht auf 6:0! Im SGE-Strafraum behält Beerensteyn die Übersicht und legt unfreiwillig auf Endemann ab, die nach kurzer Ballannahme mühelos unter die Latte schießt.
54′
Der Pfosten verhindert das halbe Dutzend in Wolfsburg. Endemann überwindet Johannes nach Hackenpass von Beerensteyn per Flachschuss, scheitert jedoch am Aluminium. Glück für die SGE.
47′
Kurze Zeit nach dem Wiederanpfiff zwingt die eingewechselte Prasnikar VfL-Keeperin Borbe zu einer Parade. Den Abschluss aus rund sechs Metern pariert die 24-Jährige stark.
Jonsdottir kommt für Linder
Hendrich kommt für Hegering
Prasnikar kommt für Anyomi
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Damit endet eine denkwürdige erste Hälfte in der Volkswagen Arena. Die Wolfsburgerinnen führen zur Pause mit 5:0 gegen Frankfurt, das bislang völlig von der Rolle ist. In der Tabelle stehen die beiden Teams zum aktuellen Zeitpunkt fortan gleichauf.
Halbzeitpfiff
Es kommt noch schlimmer für die Gäste! Einen Freistoß von der linken Seite zieht Wilms direkt aufs Tor und überrascht damit Johannes, die unsauber abklatschen lässt. Beerensteyn lauert auf den Abpraller, doch es ist SGE-Verteidigerin Wolter, die den Ball ins eigene Tor köpft.
45′ +4
Kurz vor der Pause landet die Kugel vor Freigang, die per Dropkick abzieht. Frankfurts Torjägerin verzieht dabei letztlich deutlich.
Diesmal tritt Lattwein an – und auch diesmal zappelt der Ball im Netz. Johannes ist erneut auf dem Weg in die falsche Ecke.
Popp steckt auf Endemann durch, die halbrechts im Sechzehner von Lührßen zu Fall gebracht wird. Die Konsequenz ist der zweite Elfmeter für Wolfsburg.
41′
Mit viel Schwung bringt Endemann den Ball ins Zentrum, wo Beerensteyn reflexartig den Kopf hinhält. Hauchzart verpasst die Niederländerin, die links vorbeiköpft, den Doppelpack.
Minge übernimmt die Verantwortung vom Punkt, verlädt Johannes und schießt den Ball halbhoch ins rechte Eck.
Nach einer Flanke köpft Popp die Kugel aus nächster Nähe an Wolters abgespreizten Arm. Da sich die Rechtsverteidigerin dabei allerdings in einer Sprungbewegung befindet, ist der nachfolgende Elfmeterpfiff durchaus hart.
26′
Ein weiteres Geschenk der SGE-Frauen nimmt Beerensteyn nicht an. Aehling verliert den Ball an der Grundlinie, doch die Torschützin des 2:0 agiert im Anschluss zu unentschlossen.
24′
Eine Huth-Flanke kann Johannes nur nach vorne abklatschen lassen, hat aber Glück, dass Popp die Kugel knapp verpasst. Die Wölfinnen sind weiterhin spielbestimmend.
Nur kurze Zeit später erhöht Beerensteyn für den VfL! Linder schickt die Niederländerin auf die Reise, die sich halblinks im Sechzehner gegen Doorsoun behauptet. Unter Bedrängnis netzt die Angreifer ins lange Eck ein.
Traumstart für die Gastgeberinnen! Im rechten Halbfeld setzt Wilms zur Flanke an und bedient Popp, die freistehend an die Kugel kommt. Wolfsburgs Stürmerin lässt sich nicht zweimal bitten und köpft zur frühen Führung ein.
1′
Nicht einmal 60 Sekunden sind gespielt, da bietet sich Huth direkt die erste Großchance. Ihren Linksschuss aus kurzer Distanz pariert Johannes souverän.
Anpfiff
Für keine Wechsel entscheidet sich derweil Coach Niko Arnautis bei den SGE-Frauen, die im Pokal-Viertelfinale in München verloren. Zum Ende der Verlängerung stand ein 1:4 beim FCB.
Unter der Woche verabschiedeten sich beide Mannschaften aus dem DFB-Pokal, der VfL unterlag Hoffenheim mit 0:1. Trainer Tommy Stroot tauscht dreimal und bringt Hegering, Beerensteyn und Endemann für Hendrich, Jonsdottir und Brand (alle Bank).
Zum Abschluss des 15. Spieltags kommt es in Wolfsburg zum Topspiel. Beim Dritten aus Niedersachsen gastieren die Frankfurterinnen, die die Tabellenspitze im Visier haben.