Europa League Eintracht-Torwart vor Ajax-Duell: “Niemand wird nervös”
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Für Eintracht Frankfurt geht es gegen Ajax Amsterdam um den Einzug ins Viertelfinale der Europa League. Laut Torwart Trapp haben die jüngsten Niederlagen nicht für Verunsicherung gesorgt.
Eintracht Frankfurts Torwart Kevin Trapp befürchtet keine Auswirkungen der jüngsten Bundesliga-Pleiten auf die K.-o.-Duelle in der Europa League gegen Ajax Amsterdam. “Ich weiß nicht, was es zu zweifeln gibt. Niemand wird nervös oder hat Angst, dass wir einbrechen könnten”, sagte der Eintracht-Kapitän vor dem Hinspiel im Achtelfinale beim niederländischen Rekordmeister am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL).
Die deftigen Niederlagen gegen Bayern München (0:4) und Bayer Leverkusen (1:4) seien aufgearbeitet und abgehakt worden. “Wenn man zweimal vier Gegentore bekommt und klar verliert, ist das für das Gefühl nicht schön. Aber wir haben gegen die beiden besten Mannschaften in Deutschland gespielt, die in einer Topverfassung sind”, relativierte Trapp die Ergebnisse und versicherte: “Die Stimmung ist nach wie vor positiv.”
Er erlebe die Mannschaft “sehr fokussiert und konzentriert”, berichtete der 34-Jährige. “Wir wissen alle, um was es geht und werden alles dafür tun, dass die Ergebnisse stimmen”, sagte Trapp.
Toppmöller verspürt extreme Lust auf Ajax-Duell
Verzichten müssen die Frankfurter auf Abwehrchef Robin Koch, der wegen einer Gehirnerschütterung ausfällt. “Der Ausfall von Robin ist natürlich bitter für uns, weil er ein wichtiger Baustein in unserer Abwehr ist”, sagte Frankfurts Trainer Dino Toppmöller zum Fehlen des Nationalspielers. Die Vorfreude und das Kribbeln könnten dennoch kaum größer sein. “Wir haben extreme Lust auf dieses Spiel”, sagte der 44-Jährige.
Die Eintracht muss zum Achtelfinal-Hinspiel nach Amsterdam. Hier gibt’s die komplette Europa-League-Partie im Live-Ticker!
Für die Hessen steht das erste Europa-Duell seit dem 30. Januar an. Als Tabellen-5. hatten die Frankfurter die Playoff-Runde übersprungen, waren direkt fürs Achtelfinale qualifiziert.
Die Generalprobe am Wochenende ist der SGE missglückt. Gegen Bayer Leverkusen gab es ein deutliches 1:4. Trainer Dino Toppmöller meint nach dem Spiel: „Unser Start ins Spiel war ordentlich, dann bekommen wir in kurzer Zeit drei Tore. Daraufhin haben wir eine gute Reaktion gezeigt und uns für die zweite Halbzeit viel vorgenommen.“
Und: „Nach dem 1:4 war das Spiel durch. Wir lassen die Enttäuschung heute zu und ab morgen liegt der Fokus auf dem, was vor uns liegt.“ Im Hinspiel gegen Ajax Amsterdam soll nun der Grundstein fürs Viertelfinale gelegt werden.
Europa League: Ajax gegen Eintracht Frankfurt im Live-Ticker
Borussia Mönchengladbach plant, in die Nähe der Europapokalplätze zu kommen. Welche Elemente müssen dem Kader dafür hinzugefügt werden?
Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbach hat in dieser Saison unerwartet die Möglichkeit, sich für einen der drei Europapokalwettbewerbe zu qualifizieren. Ursprünglich war das nicht Teil der Planung.
Welche Verstärkungen benötigt Gladbachs Kader für Europa?
Im vergangenen Sommer setzten die Verantwortlichen einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel, nachdem die vorherige Saison auf Platz 14 geendet hatte. Ziel war es, Stabilität zu erreichen, um auf dieser Basis die weiteren Schritte zu gehen.
Ein Grund für die aktuelle Tabellenplatzierung von Gladbach (8., 37 Punkte) mit nur einem Punkt Rückstand auf die Top-Sechs ist, dass andere Teams schwächeln. RB Leipzig konnte nur eines der letzten acht Bundesligaspiele gewinnen und ist auf Platz 6 abgerutscht. Der VfB Stuttgart fällt mit 36 Punkten auf Platz neun zurück, während Borussia Dortmund in einer enttäuschenden Saison den zehnten Platz mit 35 Punkten belegt.
Trotz der bereits erzielten Fortschritte fehlen Gladbach noch einige Qualitäten, um aus eigener Kraft die Europapokalplätze zu erreichen. fussball.news, das Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA hat vier Bereiche identifiziert, in denen der Gladbacher Kader für den nächsten Schritt Verstärkung benötigt.
Gladbach träumt von Europa: Kleindienst braucht Stellvertreter
Benötigt wird beispielsweise ein Stellvertreter für Torjäger Tim Kleidienst. Nach 24 Spielen steht der 29-Jährige bei 14 Treffern, dahinter mangelt es an zuverlässigen Torschützen.
Alassane Pléa erzielte im Dezember gegen 1899 Hoffenheim sein sechstes und bisher letztes Tor, während Robin Hack seine Bilanz mit einem Doppelpack gegen den 1. FC Heidenheim auf vier Tore erhöht hat.
Kleindienst hat bisher 36 Prozent aller Bundesligatore von Borussia erzielt. Das ist für ihn persönlich eine gute Quote, doch in engen Spielen müssen seine Mitspieler ihn in Sachen Torgefahr unterstützen.
Tomáš Čvančara sollte diese Rolle erfüllen, der 24-Jährige hat aber in 477 Minuten erst ein Saisontor erzielt. Die Entwicklung des tschechischen Nationalspielers verläuft anders als erwartet, ein Durchbruch am Niederrhein scheint unwahrscheinlich. Daher benötigt die Mannschaft eine effektivere Alternative.
Gladbach braucht für Europa mehr Flügel-Power
Kevin Stöger wurde zu Saisonbeginn als Linksaußen eingesetzt, doch sein Tempodefizit führte zu statischen Spielzügen und fehlender Tiefe. Noah Pesch, der vor der Saison aus dem Nachwuchs von Bayer Leverkusen verpflichtet wurde, gilt als perspektivischer Konkurrent. In 23 Einsätzen für die U23-Mannschaft in der Regionalliga West erzielte er 17 Tore.
Der 19-Jährige stand bereits zweimal im Bundesliga-Kader, doch in Gladbach werden Talente behutsam aufgebaut. Während Pesch weiter reift, wird ein weiterer Konkurrent für Robin Hack benötigt.
Im Januar gab es Gerüchte über Interesse an Rubén Vargas, Jan-Niklas Beste und Arnaud Nordin, was darauf hindeutet, dass die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Roland Virkus diese Lücke erkannt haben. Ein Spieler mit Qualitäten im Dribbling und in Eins-gegen-eins-Situationen würde der Mannschaft guttun, doch solche Spielertypen sind oft teuer auf dem Transfermarkt.
Auch in der Außenverteidigung hat Gladbach Handlungsbedarf
Joe Scally ist auf der rechten Abwehrseite als Stammspieler gesetzt, der US-amerikanische Nationalspieler ist defensiv zuverlässig und wird immer besser in das Aufbauspiel integriert. Stefan Lainer hingegen verbringt die meiste Zeit auf der Bank, hat erst drei Startelfeinsätze und äußerte im Wintertransferfenster seinen Wechselwunsch.
Aufgrund fehlender Alternativen verhinderte Gladbach einen schnellen Abgang, doch im Sommer dürften sich die Wege trennen. Hier kann Borussia an einer weiteren Stellschraube drehen. Ein neuer Konkurrent für Scally, der mit mehr Tempo und technischer Finesse besticht, würde neue Möglichkeiten im Zusammenspiel mit Franck Honorat oder Nathan Ngoumou auf der rechten Außenbahn eröffnen.
Die Zukunft von Borussia hängt auch von Abgängen ab
Ein entscheidender Knackpunkt wird sein, wie Gladbach auf drohende Abgänge reagieren wird. Sollte Ko Itakura die Borussia nach drei Jahren verlassen, wird ein neuer Abwehrchef benötigt. Falls auch Nico Elvedi geht, wäre neben Kevin Diks mindestens ein weiterer Neuzugang erforderlich, zumal auch hinter Marvin Friedrich ein Fragezeichen steht.
Trotz des Wunsches, Talente zu entwickeln, sind auch erfahrene Spieler notwendig, die eine stabile Achse bilden und den jungen Spielern Raum zur Entfaltung geben. Borussia muss daher letztendlich auch entscheiden, wie viel Geld für Neuverpflichtungen bereitgestellt wird, um die Mannschaft für Europa zu rüsten.
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FAQ: Was braucht Gladbachs Kader, um den Traum von Europa zu verwirklichen?
Wie gut ist Gladbachs Kader momentan aufgestellt?
Gladbach verfügt über talentierte Spieler, die sowohl Erfahrung als auch Potenzial bieten. Eine Analyse der aktuellen Form und Fitness ist entscheidend, um die Stärken und Schwächen des Kaders zu erkennen.
Welche spielerischen Verstärkungen sind notwendig?
Um den Traum von Europa zu verwirklichen, benötigt der Kader möglicherweise einen oder zwei qualitativ hochwertige Spieler, insbesondere in Schlüsselpositionen wie der Defensive oder im offensiven Mittelfeld. Ein kreativer Spielmacher sowie ein stabiler Innenverteidiger könnten entscheidend sein.
Wie wichtig ist die Teamchemie?
Eine starke Teamchemie ist essenziell. Spieler müssen gut miteinander harmonieren und Vertrauen auf dem Platz aufbauen. Team-Building-Aktivitäten und ein klarer gemeinsamer Fokus auf die Saisonziele sind notwendig.
Welches Trainerteam ist erforderlich?
Ein Trainer, der die Stärken des Kaders erkennt und taktisch flexibel agieren kann, ist von großer Bedeutung. Der Trainer sollte in der Lage sein, die Spieler zu motivieren und weiterzuentwickeln, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Wie wichtig sind die physischen Voraussetzungen?
Fitness und Verletzungsmanagement sind entscheidend. Ein gut durchdachtes Trainingsprogramm, das die Spieler fit hält und Verletzungen vorbeugt, muss implementiert werden.
Wie steht es um die Nachwuchsarbeit?
Die Integration von Talenten aus der eigenen Jugend kann auf lange Sicht entscheidend sein. Gladbach sollte weiterhin in die Jugendakademie investieren und junge Spieler in den Profikader integrieren.
Was ist mit den Erfahrungen aus der letzten Saison?
Learnings aus der letzten Saison, sowohl positive als auch negative, sollten analysiert werden. Was hat gut funktioniert? Wo gab es Schwächen? Diese Informationen sind wichtig, um eine erfolgreiche Strategie für die aktuelle Saison zu entwickeln.
Welchen Einfluss hat die Unterstützung der Fans?
Die Unterstützung der Fans ist ein zusätzlicher Motivationsfaktor. Ein starkes Heimspielumfeld kann entscheidend sein, um wichtige Punkte zu sammeln.
Gibt es finanzielle Aspekte zu berücksichtigen?
Die finanziellen Mittel müssen sorgfältig verwaltet werden, um sowohl Transferausgaben als auch Gehälter zu berücksichtigen. Ein nachhaltiges wirtschaftliches Konzept kann helfen, die Ziele zu erreichen.
Wie wichtig sind die externen Wettbewerber?
Gladbach muss die Konkurrenz in der Liga im Auge behalten. Die Leistungen der direkten Mitbewerber um die europäischen Plätze sollten ständig analysiert werden, um sich strategisch anzupassen.
Durch die Berücksichtigung dieser Punkte kann Gladbach den Weg in die europäische Spitzenklasse ebnen und somit den Traum von Europa verwirklichen.
Die Eintracht wird den verschüttet gegangenen Europapokalmodus wieder beleben müssen, wenn sie bei Ajax Amsterdam bestehen will / Von Ingo Durstewitz
Für den unverwüstlichen Haudegen Rasmus Kristensen ist der Trip hinüber nach Amsterdam, dem Venedig des Nordens, eine Reise in die eigene Vergangenheit. Wieder einmal, muss man anfügen. Denn seit der 27 Jahre alte Wikinger aus Dänemark die Farben von Eintracht Frankfurt trägt, und das ist nicht mal ein Jahr der Fall, durfte er auf internationalem Geläuf schon zweimal gegen Kontrahenten antreten, für die er früher selbst einmal spielte. Das ist durchaus kurios.
So wurde er Ende November von den Fans seines Ausbildungsvereins FC Midtjylland nach allen Regeln der Kunst abgefeiert, und auch bei der AS Rom, Gegner im Januar, verdingte sich der Rechtsverteidiger mal. Bevor er nach Frankfurt wechselte, machte er 29 Spiele für den italienischen Hauptstadtklub.
Nun also der dritte Streich, nun also Amsterdam.
Für Ajax hielt Kristensen eineinhalb Jahre seine Knochen hin, es war eine durchaus erfolgreiche Zeit, gekrönt durch das Double von Pokal und Meisterschaft 2019. Es war die Saison, in der sich Ajax mit einem atemberaubenden Fußball in die Herzen der Menschen spielte, in der Champions League im Halbfinale nur dramatisch an Tottenham Hotspur scheiterte – Kristensen war in der Königsklasse aber nur Zuschauer.
Heute ist der furchtlose Mann ein anderer Spieler geworden, sehr viel erfahrener und abgeklärter. In Frankfurt schätzen sie seine Mentalität und seine Führungsqualitäten, er ist ein Leitwolf, der weder sich noch den Gegner oder die eigenen Mitspieler schont.
Gar nicht so unwichtig in Zeiten wie diesen, da es nicht mehr so rund läuft bei Eintracht Frankfurt, die Ziele in Gefahr geraten und die junge Mannschaft einen Halt, einen Anker braucht.
Auf einen wie ihn wird es auch in den beiden Duellen um den Viertelfinaleinzug gegen Ajax ankommen, das erste am Donnerstagabend (21 Uhr/RTL) in der 55 000 Menschen fassende Johan-Cruyff-Arena. Es braucht Leidenschaft und Leidensfähigkeit, Typen mit Haltung und Einstellung, die nicht umfallen, wenn es windig wird. Typen wie Rasmus Kristensen.
Die Eintracht wird insgesamt eine andere Wehrhaftigkeit und Festigkeit zeigen müssen, die Mannschaft sollte nun tunlichst am Turnaround arbeiten, denn sonst droht die Saison in der zweiten Saisonhälfte mal wieder den Bach runterzugehen. Die Frage wird sein, ob das Team die beiden harten Nackenschläge zuletzt wird wegstecken können, 0:4 gegen Bayern, 1:4 gegen Leverkusen – da ist die Eintracht in 180 Minuten mal eben auf Normalmaß zurechtgestutzt worden. Da können schon mal grundsätzliche Zweifel aufkommen. Insofern kommt dem ersten Aufeinandertreffen mit Ajax im stimmungsvollen Fußballtempel im Bezirk Zuidoost einige Bedeutung zu.
Auf internationalem Parkett haben die Frankfurter nun auch die Chance, sich zu rehabilitieren und sich das nötige Selbstvertrauen zu holen, um in der anstehenden Crunchtime zu bestehen. Es sind entscheidende Wochen für den Fußballklub aus dem Hessischen. „Wir wollen mutig sein und nach vorne spielen“, kündigt Linksverteidiger Nathaniel Brown an. „Wir werden dort ein anderes Gesicht zeigen.“ Sollte die nicht eben kleine Hürde Ajax übersprungen werden, käme es im Viertelfinale zum Kräftemessen mit AZ Alkmaar oder Tottenham Hotspurs.
Von Vorteil wäre es gewiss, wenn die Eintracht mal wieder in ihren Europapokalmodus schalten könnte, also einen Aggregatszustand herstellen, der es ihr ermöglicht, über sich hinauszuwachsen und nicht nur ans Limit zu gehen und zu kommen, sondern Grenzen zu verschieben. Das ist dieses Phänomen, was in Frankfurt von Vorstandssprecher Axel Hellmann gerne das „energetischen Band“ genannt und allgemein mit „magischen Nächten“ beschrieben wird.
Gleichwohl: Der Zauber auf europäischer Bühne ist zuletzt eher reflexartig besungen, aber gar nicht mehr gelebt worden. Seit dem Europa-League-Triumph von Sevilla und der anschließenden Reise durch die Champions League hat das besondere Fluidum einen weiten Bogen um Frankfurt gemacht. Seit dem Aus in der Königsklasse gegen die SSC Neapel vor ziemlich genau zwei Jahren sind zwar 16 internationale Partien absolviert worden, ohne freilich Feuer und Kitzel erzeugen zu können.
Das liegt sicher an wenig klangvollen Gegnern wie HJK Helsinki, FC Aberdeen oder FC Midtjylland und Riga FS. Und gewiss ist es der europäische Wettbewerb durch die beständige Teilnahme in jüngster Vergangenheit auch ein Stück weit Normalität geworden – zumal die Krönung im Mai 2022 in Sevilla ja schon erfolgte, Königsklasse als Belohnung obendrauf. Was soll da an Highlights noch nachfolgen?
Auffallend ist dennoch, dass die Eintracht in dieser Saison gegen Mittelschwergewichte wie Olympique Lyon und AS Rom den Kürzeren zog. Und auch, dass sie es vor einem Jahr in zwei K.o.-Spiel gegen Union Saint-Gilloise nicht schaffte, diesen Spirit zu erzeugen, den es in Alles-oder-Nichts-Spielen braucht. Das klägliche Aus gegen die Belgier war ein Schlag ins Kontor.
Sicherlich hat das auch mit der Zusammensetzung der Mannschaft zu tun, die Europapokalhelden von einst waren aus einem anderen Holz geschnitzt, da waren gestandene und willensstarke Spieler dabei wie Martin Hinteregger, Sebastian Rode und Filip Kostic oder auch ein nervenstarkes Schlitzohr wie Rafael Borré. Da ist die aktuelle Mannschaft schlicht weg zu grün hinter den Ohren. Andererseits hat sie die Möglichkeit, an solchen Aufgaben zu wachsen und erstarken. Haudegen wie Rasmus Kristensen oder Arthur Theate müssen da die Leitlinie vorgeben.
Und nicht zu vergessen: Ajax Amsterdam hat einen klangvollen Namen, es ist ein großartiges Achtelfinalduell zweier traditionsreicher Klubs. Das K.o.-Duell ist für die Eintracht nicht nur Risiko, sondern gleichzeitig auch eine gute Chance, Dinge geradezurücken. Eine Initialzündung käme den zuletzt doch arg gerupften Mannen mit dem Adler auf der Brust gerade recht.
Am heutigen Abend schaut Fußball-Deutschland gespannt auf das deutsch-deutsche Duell im Champions-League-Achtelfinale zwischen dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen (21 Uhr/Dazn). Mit Leverkusens Abwehrchef Jonathan Tah und Neuer-Ersatz Sven Ulreich sind auch zwei ehemalige HSV-Profis mit von der Partie. Nicht die einzigen Fußballer mit einer Hamburger Vergangenheit, die in der Champions League, Europa League und Conference League noch um internationale Titel spielen.
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Amadou Onana (l.) schnürte in der Zweitligasaison 2020/21 seine Fußballschuhe für die Rothosen, ehe er für 5,6 Millionen Euro zum OSC Lille wechselte. Weil sich die Hamburger obendrein 20 Prozent der künftigen Transfergewinne sicherten, wuchs die Summe beim Weiterverkauf an den FC Everton (39,87 Millionen Euro) auf insgesamt 13,75 Millionen Euro an. Damit steht der belgische Nationalspieler auf Platz fünf der Rekord-Abgänge des HSV.
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Foto: imago/osnapip
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Mittlerweile steht Amadou Onana, hier im Austausch mit Erling Haaland und Pep Guardiola von Manchester City, bei Champions-League-Teilnehmer Aston Villa unter Vertrag. Im Achtelfinale treffen die „Lions“ auf den belgischen Vertreter FC Brügge und stehen nach dem 3:1-Auswärtserfolg im Hinspiel schon mit einem Bein in der nächsten Runde. Der aktuelle Marktwert des belgischen Nationalspielers liegt übrigens bei satten 55 Millionen Euro.
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Foto: imago/Visionhaus
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Die deutschen Fans fiebern vor allem dem Duell zwischen Bayer 04 Leverkusen und Bayern München entgegen. Nach der Meisterschaft in der vergangenen Saison will der Leverkusener Abwehrchef Jonathan Tah nun auch auf internationaler Bühne einen Titelgewinn feiern. In der vergangenen Europa-League-Saison ging der Werkself auf den letzten Metern die Puste aus. Im Finale unterlagen Tah und seine Leverkusener nach zuvor 52 Pflichtspielen ohne Niederlage Atalanta Bergamo mit 0:3.
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Foto: imago/Team 2
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Tah, der in Hamburg-Ottensen aufwuchs, lernte einst bei Altona 93 das Kicken. Im Alter von 14 Jahren wechselte der inzwischen 33-malige Nationalspieler Deutschlands in den HSV-Nachwuchs. Weil der Innenverteidiger seinen Mit- und Gegenspielern schon früh körperlich überlegen war, ging es bereits mit 15 Jahren hoch in die U17-Auswahl der Hamburger, wo Tah unter anderem mit dem heutigen HSV-Profi und Seeler-Enkel Levin Öztunali auflief. Übrigens: Entdeckt wurde Tah einst von dessen Vater und damaligen HSV-Jugendscout Mete Öztunali.
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Am 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2013/14 verhalf der damalige HSV-Trainer Thorsten Fink dem 17-Jährigen gegen Hertha BSC in den Schlussminuten zu seinem Profi-Debüt. Insgesamt absolvierte Tah 20 Pflichtspiele für die erste Mannschaft, ehe er sich nach einer einjährigen Leihe im Jahr 2015 den Leverkusenern anschloss. Gut möglich, dass der Verteidiger seine Vita bald um einen weiteren Club ergänzen muss. Sein Vertrag bei Bayer 04 läuft in diesem Sommer aus, unter anderem der FC Barcelona und Bayern München sollen an einer Verpflichtung interessiert sein.
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Im März 2021 standen sich Omar Marmoush (l./ FC St. Pauli) und Sven Ulreich (r./HSV) noch im Hamburger Stadtderby gegenüber, mittlerweile hat das Duo die zweite Liga hinter sich gelassen. Während der Ägypter mit seinem neuen Club Manchester City seine Titelträume in der Champions League nach dem Ausscheiden gegen Real Madrid bereits begraben musste, könnte Ulreich in dieser Saison seinen zweiten Titel in der Königsklasse einstreichen. Dass der Ersatz von Manuel Neuer dabei in der K.o.-Phase nochmal auf dem Platz steht, ist jedoch äußerst unwahrscheinlich.
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Seit mittlerweile zehn Jahren steht der heute 36-Jährige bei den Bayern als Neuer-Ersatz unter Vertrag. Seinen Platz auf der Münchner Ersatzbank gab der Keeper in dieser Zeit nur für ein einjähriges Engagement in Hamburg auf. In der Saison 2020/21 verdrängte Ulreich die heutige Nummer eins Daniel Heuer Fernandes und hütete für eine Spielzeit das HSV-Tor. Von seinem Erfahrungsschatz versprachen sich die Verantwortlichen einen entscheidenden Vorteil im Aufstiegskampf. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllen sollte.
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Mit dem Status als Nummer zwei kennt sich auch BVB-Torwart Alexander Meyer bestens aus. Der 33-Jährige ist bei Borussia Dortmund der erste Vertreter von Gregor Kobel, entsprechend selten sind seine Fähigkeiten auf dem Rasen gefragt. In dieser Saison stand Meyer erst in drei Partien für den BVB auf dem Platz, unter anderem beim 1:0 über Sturm Graz in der Gruppenphase der Champions League.
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Der 1,95 Meter große Hüne ist ursprünglich ein waschechtes Nordlicht. Seine Karriere begann Meyer in seiner Heimatstadt beim VfL Oldesloe, im Alter von 15 Jahren folgte der Wechsel in den HSV-Nachwuchs. Einen Profi-Einsatz sollte Meyer im Trikot der Hamburger jedoch nicht gelingen. Über den TSV Havelse, Energie Cottbus und den VfB Stuttgart führte der Karriereweg des Keepers schließlich in die 2. Bundesliga zu Jahn Regensburg, wo dem Schlussmann endgültig der Durchbruch im Profifußball gelingen sollte. Nach drei Saisons als Nummer eins des Zweitligisten schloss sich Meyer im Sommer 2022 den Schwarz-Gelben an.
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Seine Titelsammlung um die Champions-League-Trophäe erweitern möchte auch Hakan Calhanoglu. Der türkische Nationalspieler, der in der vergangenen Saison mit Inter Mailand den Gewinn der italienischen Meisterschaft feierte, war schon einmal ganz nah dran. 2022/23 hatte Calhanoglu mit Inter erst im Finale gegen Manchester City (0:1) das Nachsehen. Im Achtelfinale geht es gegen Feyenoord Rotterdam.
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Elf Tore und vier Vorlagen gingen in der Bundesligasaison 2013/14 auf das Konto von Calhanoglu, unvergessen bleibt das 40-Meter-Freistoß-Tor gegen Borussia Dortmund. Den HSV-Anhängern ist jedoch primär der unrühmliche Abgang des Ballkünstlers in Erinnerung geblieben. Um einen Wechsel nach Leverkusen zu erzwingen, ging der Mittelfeldspieler im Sommer 2014 in den Trainingsstreik, ließ sich sogar krankschreiben. Angekommen bei der Werkself war er dann wieder plötzlich in bester Form.
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Seit mittlerweile zehn Jahren trägt Heung-min Son nun schon das Trikot vom Premiere-League-Club Tottenham Hotspur, auf einen Titel muss der Südkoreaner allerdings weiterhin warten. Angesichts des enormen Rückstands in der Meisterschaft stehen die Chancen auf einen internationalen Titel in dieser Saison deutlich besser. In der Europa League gehören die Engländer zu den Mit-Favoriten, im Achtelfinale treffen die Spurs auf den niederländischen Vertreter AZ Alkmaar.
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Die ersten Schritte im europäischen Fußball ging Son beim Hamburger SV. Kurz nach seinem 16. Geburtstag wechselte er aus seiner südkoreanischen Heimat in die U17 der Hamburger, wo dem Offensivkünstler auch der Sprung zu den Profis gelang. Nach 78 Spielen und 20 Toren für den Nord-Club wechselte Son schließlich für eine Ablöse von 12,5 Millionen Euro (inkl. Bonuszahlungen) zu Bayer Leverkusen.
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Mit Filip Kostić hat noch ein weiterer Ex-Hamburger den Europa-League-Titel im Visier. Der Linksfuß steht eigentlich bei Juventus Turin unter Vertrag, kickt aktuell jedoch leihweise bei Fenerbahce Istanbul. Im Achtelfinale trifft der türkische Spitzenclub auf die Glasgow Rangers.
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Zwischen 2016 und 2018 absolvierte Kostić insgesamt 65 Spiele für die Rothosen, sammelte dabei neun Tore und sechs Vorlagen. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga verließ der serbische Nationalspieler die Hamburger in Richtung Eintracht Frankfurt.
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Deutlich schneller endete das Kapitel von Louis Schaub beim HSV. Lediglich eine Halbserie verstärkte der Linksfuß das offensive Mittelfeld der Hanseaten, nachdem der damalige Sportchef Jonas Boldt den österreichischen Nationalspieler in der Winterpause der Saison 2019/20 leihweise vom 1. FC Köln loseisen konnte. Die magere Bilanz: Eine Vorlage in zwölf Einsätzen.
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Mittlerweile steht der 30-Jährige wieder beim österreichischen Rekordmeister Rapid Wien unter Vertrag. In der österreichischen Hauptstadt gelang ihm einst der Durchbruch bei den Profis – das möchte er dem Club nun am liebsten mit einem Titel zurückzahlen. Die Chance dazu bietet sich in der Conference League, ins Achtelfinale gegen Borac Banja Luka (Bosnien-Herzegowina) gehen die Österreicher als klarere Favorit.
Red Bull Salzburg hat in der UEFA Youth League das Viertelfinale erreicht. Der Nachwuchs aus dem Bullen-Stall setzte sich am Dienstag im Achtelfinale gegen Atletico Madrid mit 2:1 (0:0) durch. Edmund Baidoo (56.) und Kapitän Valentin Sulzbacher (62./Elfmeter) erzielten in Salzburg für das Team von Trainer Daniel Beichler die Tore. Der kommende Gegner wird am Mittwoch im Spiel zwischen Sturm Graz und Titelverteidiger Olympiakos Piräus ermittelt.
Salzburgs Lassina Traore wurde in der 36. Minute mit Gelb-Roter Karte vom Platz geschickt. Beichler opferte daraufhin Stürmer Oghenetejiri Adejenughure und brachte Verteidiger Jakob Brandtner für ihn ins Spiel. Die Gastgeber-U19 hatte insgesamt die besseren Szenen in der Offensive und ein paar brauchbare Chancen auf den Füßen. Das setzte sich auch nach der Pause fort.
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Eintracht Frankfurt: So reich kann Eintracht in Europa werden BILD
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FAQ: Eintracht Frankfurt – So reich kann Eintracht in Europa
1. Wie sieht die finanzielle Situation von Eintracht Frankfurt aus?
Eintracht Frankfurt hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte in seiner finanziellen Situation gemacht. Die Teilnahme an europäischen Wettbewerben trägt erheblich zu höheren Einnahmen durch TV-Rechte, Sponsoring und Ticketverkäufe bei. Diese Einnahmen ermöglichen es dem Verein, in Spieler und Infrastruktur zu investieren.
2. Welche Einnahmen erzielt Eintracht Frankfurt durch die Teilnahme an europäischen Wettbewerben?
Die Einnahmen aus europäischen Wettbewerben wie der UEFA Champions League und der UEFA Europa League setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen:
TV-Gelder: Ein großer Teil der Einnahmen stammt aus den Fernsehrechten, die für die Übertragung der Spiele gezahlt werden.
Ticketverkäufe: Die Heimspiele in europäischen Wettbewerben ziehen oft viele Zuschauer an, was zu hohen Ticketeinnahmen führt.
Sponsoring und Merchandising: Die internationale Bühne steigert auch die Attraktivität von Sponsorenverträgen und Merchandising-Verkäufen.
3. Wo stehen die finanziellen Möglichkeiten im Vergleich zu anderen europäischen Clubs?
Obwohl Eintracht Frankfurt in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht hat, kann der Verein im Vergleich zu den Topclubs in Europa, wie Real Madrid, Manchester City oder Bayern München, nicht mithalten. Diese Clubs haben in der Regel deutlich größere Budgets und Einnahmen. Dennoch hat Eintracht Frankfurt bewiesen, dass man auch mit einem kleineren Budget große Erfolge erzielen kann, wie der Gewinn der Europa League 2022.
4. Welche Rolle spielt die Jugendakademie für die finanziellen Möglichkeiten?
Die Jugendakademie von Eintracht Frankfurt ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Strategie des Vereins. Durch die Ausbildung eigener Talente kann der Verein Spieler entwickeln und im besten Fall für hohe Ablösesummen verkaufen. Dies verbessert die finanzielle Nachhaltigkeit und reduziert die Abhängigkeit von externen Transfers.
5. Wie plant Eintracht Frankfurt, weiterhin finanziell wettbewerbsfähig zu bleiben?
Eintracht Frankfurt verfolgt eine Strategie der nachhaltigen Entwicklung:
Investitionen in Spieler: Der Verein plant gezielte Transfers, um das Team zu stärken, ohne sich finanziell zu übernehmen.
Erhöhung der Einnahmen: Durch den Ausbau der Markenpräsenz und die Verbesserung der Sponsoringverträge will der Verein seine finanziellen Einnahmen steigern.
Erweiterung des Stadionerlebnisses: Das Stadion soll zu einem attraktiven Ort für Fans werden, was zu höheren Ticketverkäufen und besseren Einnahmen aus Gastronomie und Merchandising führen soll.
6. Welche Zukunftsperspektiven sieht der Verein für die nächsten Jahre in Europa?
Eintracht Frankfurt hat sich auf die Fahne geschrieben, sich kontinuierlich in europäischen Wettbewerben zu behaupten. Ziel ist es, regelmäßig in den internationalen Wettbewerb einzuziehen, was die Einkommensströme weiter stabilisieren und ausbauen wird. Langfristig strebt der Verein an, in die Champions League einzuziehen, um die finanziellen Möglichkeiten signifikant zu erhöhen.
7. Wie wichtig ist die Unterstützung der Fans für den finanziellen Erfolg?
Die Unterstützung der Fans ist entscheidend für den finanziellen Erfolg von Eintracht Frankfurt. Eine starke Fanbasis trägt zu hohen Zuschauerzahlen bei und ist eine wichtige Quelle für Ticket- und Merchandising-Einnahmen. Zudem stärkt die emotionale Verbundenheit der Fans zur Marke Eintracht Frankfurt die Position des Vereins in der Sponsorenakquise und bei der Teilnahme an europäischen Wettbewerben.
Fazit
Eintracht Frankfurt hat in den letzten Jahren seine finanzielle Basis verbessert und zeigt, dass es auch für kleinere Clubs möglich ist, im europäischen Fußball erfolgreich zu sein. Die Kombination aus talentierten Spielern, einer soliden finanziellen Planung und einer starken Fanbasis wird entscheidend für die zukünftigen Erfolge des Vereins sein.
Der SC Freiburg hat seinen fünften Sieg am Stück in der Fußball-Bundesliga verpasst, im Kampf um Europa beim FC Augsburg aber wenigstens ein Remis gerettet.
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Im Duell zweier Defensiven in Topform präsentierten sich die Breisgauer beim torlosen Unentschieden erstaunlich schwerfällig. Die Augsburger um ihren Schlussmann Finn Dahmen, der mit 433 Minuten ohne Gegentor einen Vereinsrekord aufstellte und gleichzeitig deutlich verbesserte, sind nun schon seit acht Spielen ungeschlagen.
Freiburg ist Fünfter
Die Freiburger liegen nach dem Unentschieden vor 29.651 Zuschauern mit 40 Punkten als Fünfter weiter sogar aussichtsreich im Champions-League-Rennen. Die Augsburger sind mit 32 Zählern im Sorglos-Mittelfeld, Steve Mounié traf in der Nachspielzeit nur den Pfosten.
Die Südbadener, die mit einem fünften Sieg am Stück ihren Vereinsrekord eingestellt hätten, wollen in ihrem Heimspiel nächste Woche RB Leipzig im Rennen um Europa weiter hinter sich lassen. Der FCA muss beim wieder etwas stabileren BVB in Dortmund antreten.
Was macht man gegen einen Champions-League-Kandidaten? Man gibt Gas. Das war die Marschroute der Augsburger vom Anpfiff an. Alexis Claude-Maurice, vor einer Woche mit einem Hattrick gegen Borussia Mönchengladbach der Matchwinner, gab schon nach 60 Sekunden eine erste Kostprobe ab. Der Schuss des Franzosen wurde allerdings abgeblockt.
Onyekas Hammer an die Latte
Die Freiburger ließen die Augsburger anschließend mit kluger Raumaufteilung nicht zur Entfaltung kommen – das war jedoch nicht von langer Dauer. Einen unsauber geklärten Ball von Vincenzo Grifo hämmerte Frank Onyeka (24.) von der Strafraumgrenze an die Unterkante der Latte. Torwart Noah Atubolu wäre geschlagen gewesen.
Und nur drei Minuten später rauschte Dimitrios Giannoulis in einen Diagonalball von der rechten Seite von Antreiber Fredrik Jensen. Der Linksfuß konnte den Ball mit seinem schwächeren Fuß aber nicht kontrollieren. Die Augsburger waren klar am Drücker – doch auch Stürmer Phillip Tietz (45.+2) traf aus bester Position mit freier Sicht auf Atubolu einfach nicht.
Beste mit der Topchance
Die Hausherren waren auch nach dem Seitenwechsel die energischere Mannschaft. Die Freiburger dagegen agierten weiter zu behäbig, kamen aber zumindest ab und an gefährlich vor Dahmens Tor. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung scheiterte Jan-Niklas Beste (63.) am FCA-Keeper.
Brandgefährliche Szenen bekamen die Fans anschließend fast nicht mehr geboten, auch wenn die Augsburger mit einem Pfostenkracher durch den eingewechselten Mounié dem Lucky Punch näher waren als die Gäste. (dpa/bearbeitet von fra)
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