Schlagwort: Dortmund

  • 1. FC Union wird in Dortmund so richtig vermöbelt!

    1. FC Union wird in Dortmund so richtig vermöbelt!


    Es bleibt dabei! Für den 1. FC Union gibt es bei Borussia Dortmund einfach nichts zu holen. Die Eisernen kassieren im sechsten Bundesliga-Spiel beim BVB die sechste Pleite, verlieren am Samstagabend mit 0:6 (0:2) und gehen dabei besonders in der zweiten Halbzeit komplett unter.

    Es soll einfach nicht sein. Auch gegen kriselnde Dortmunder bleibt der Signal Iduna Park für den 1. FC Union ein rotes Tuch. Das Team von Trainer Steffen Baumgart kommt beim BVB nie richtig in Schwung und gerät durch ein unglückliches Eigentor von Union-Verteidiger Diogo Leite früh auf die Verliererstraße (25.). BVB-Stürmer Guirassy macht danach mit den eisernen Verteidigern, was er will, und sorgt mit einem Viererpack (40., 75., 80., 83.) für klare Verhältnisse. Maximilian Beier bestraft das katastrophale Abwehrverhalten der Unioner und setzt mit dem 6:0 den Schlusspunkt des eisernen Debakels (89.).

    Union schießt beim BVB nur einmal aufs Tor

    Dabei schien die Gelegenheit günstig. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sieben Spielen und sogar fünf Heimspielen in Folge ohne Erfolgserlebnis war die Krise den Gastgebern zunächst deutlich anzumerken. Union versuchte zwar, die Verunsicherung beim BVB auszunutzen und spielte mutig nach vorne. Richtige Torchancen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Einzig Stürmer Benedict Hollerbach prüfte in der ersten Halbzeit mit einem gefährlichen Schuss BVB-Keeper Kobel (35.) – es sollte die einzige Torchance des 1. FC Union bleiben.

    BVB-Stürmer Serhou Guirassy (28) schenkt dem 1. FC Union so richtig ein und erzielt gehen die Eisernen einen Viererpack.

    BVB-Stürmer Serhou Guirassy (28) schenkt dem 1. FC Union so richtig ein und erzielt gehen die Eisernen einen Viererpack.Matthias Koch/imago

    In der Defensive standen die Eisernen dafür eigentlich zunächst sicher – bis Leite einen eigentlich ungefährlichen Schuss von Ex-Unioner Ryerson unglücklich und unhaltbar für Torhüter Frederik Rönnow ins eigene Tor abfälschte – 0:1 (25.). 15 Minuten später startete Guirassy seine irre Tor-Show: Der BVB-Stürmer erzielte per Kopf aus kurzer Distanz die 2:0-Führung, nachdem sich Leite und zuvor Jeong in den Zweikämpfen zu leicht hatten abkochen lassen. Kurz darauf rettete Rönnow Union mit einer Fußabwehr vor einem noch höheren Pausenrückstand.

    1. FC Union: Baumgart wagt mehr Risiko und erlebt Debakel

    Die rund 4000 mitgereisten Fans des 1. FC Union hofften zu Beginn des zweiten Abschnitts noch auf eine Aufholjagd. Doch so richtig kam die eiserne Offensive einfach nicht in Schwung. Baumgart wagte nach einer Stunde mehr und brachte mit Laszlo Benes und Janik Haberer frische Kräfte für die bereits verwarnten Mittelfeldspieler Khedira und Tousart, etwas später folgten Ljubicic und Skarke für Jeong und Hollerbach.

    Doch statt den Anschlusstreffer zu erzielen oder überhaupt mal gefährlich vor das BVB-Tor zu kommen, brach Union im strömenden Regen in der zweiten Halbzeit nach dem dritten Gegentor völlig ein – und erlebte ein Debakel. Fast eiserner Standard, aber immer wieder bemerkenswert: Die Union-Fans spendeten ihrer Mannschaft trotz der bösen 0:6-Klatsche Trost und aufmunternde Worte.

    Debakel beim BVB: Union gegen Kiel gefordert

    Gut für Union: Bochum holt trotz langer Führung in Wolfsburg nur einen Punkt, und St. Pauli verliert in Mainz. Die Kellerkinder rücken den Eisernen also nicht wirklich weiter auf die Pelle.

    Für die Köpenicker heißt es jetzt: Wunden lecken und eine Reaktion zeigen, wenn der Tabellenletzte Holstein Kiel am kommenden Sonntag im Stadion An der Alten Försterei zu Gast ist.



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  • Borussia Dortmund schlägt Union Berlin 6:0

    Borussia Dortmund schlägt Union Berlin 6:0


    Nicht nur Freude, Bewunderung und Hochstimmung schwangen mit, als das Stadion nach 85 Minuten den Namen des Tageshelden brüllte, auch eine ordentliche Portion Erleichterung lag in der Luft. Serhou Guirassy wurde ausgewechselt, nachdem er vier Tore zu einem erstaunlichen 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin beigetragen hatte. Zu einem Erfolg, der das Potenzial zu einem Dortmunder Wendepunkt haben könnte.

    „Weltklasse“, sagte Trainer Niko Kovac schlicht über den viermaligen Torschützen, „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert“, ergänzte Sportdirektor Sebastian Kehl. Und die TV-Bilder von der Tribüne zeigten ein enthemmt wirkendes Lachen des Klubchefs Hans-Joachim Watzke, dessen schmallippiges Sorgengesicht in den vergangenen Wochen zu einem Symbol der Krise geworden war.

    Aber ganz so leichtgängig wie das Endergebnis nahelegt, war auch dieses Spiel nicht gewesen. Bis zum dritten Treffer eine Viertelstunde vor dem Ende war in vielen Momenten abermals das unsichere Grundbefinden dieser tief gefallenen Mannschaft erkennbar: Der Spielaufbau holperte, mitunter fehlte Ruhe am Ball, die Flügelspieler Karim Adeyemi und Maximilian Beier versuchten wieder viel, machten aber auch viele Fehler. Zumindest Beier könnte am Ende jedoch eine Art Durchbruch gelungen sein, weil er das 4:0 vorbereitet (80.) und das 6:0 (89.) selbst erzielt hatte. Die Selbstverständlichkeit, die Spitzenmannschaften in besseren Phasen ausstrahlen, fehlte allerdings, bis Guirassy sich in seinen Schlussphasen-Rausch hineinspielte und Union sich aufgab.

    Ein echter Fortschritt beim BVB

    Der Energieeinsatz stimmte jedoch schon zu Beginn, alle Spieler erledigten die notwendigen Arbeitsschritte mit hoher Intensität und zumindest bei Berliner Ballbesitz ohne große Fehler. Das ist ein echter Fortschritt gegenüber der Niederlage von Bochum aus der Woche zuvor gewesen. Außerdem hatten die Dortmunder wieder einmal das Spielglück, das in der Bundesliga zuletzt oft gefehlt hatte.

    Als Julian Ryerson einen eigentlich verunglückten Schuss aus großer Distanz abgab, lenkte der grätschende Diogo Leite den Ball zum 1:0 ins eigene Tor (25.). Pascal Groß, der insgesamt vier Treffer vorbereitete, schlug eine schöne Flanke zum 2:0, das Guirassy köpfte (42.), und lieferte Asissts zum 3:0 (75.) und zum 5:0 (83.) des Angreifers aus Guinea sowie zu Beiers 6:0. Das Stadion jubelte, Kehl sagte: „Die Zuschauer hat man lange nicht so euphorisch gesehen, so emotional und ein Stück weit einfach gelöst.“

    Traf vier Mal: Dortmund-Stürmer Serhou Guirassy
    Traf vier Mal: Dortmund-Stürmer Serhou GuirassyAFP

    Wäre der BVB nicht der BVB, ließe sich nun mutmaßen, dass damit tatsächlich der Durchbruch gelungen sein könnte, auf den alle Dortmunder in den ersten Partien mit dem neuen Trainer Kovac vergeblich gewartet haben. Aber Borussia Dortmund ist ein Klub, der seit Jahren unberechenbar zwischen den Extremen hin- und herschwankt. Zur jüngeren Geschichte dieser Mannschaft würde es passen, wenn sie sich am kommenden Wochenende beim FC St. Pauli doch wieder niederkämpfen ließe.

    Um das zu verhindern, entschloss Kovac sich, seinen Spielern zwei Tage frei zu geben. Sie sollen diesen Sieg genießen und nach zwei hochintensiven Wochen erstmal entspannen können. Es gelte, „einfach die Leichtigkeit wieder reinzukriegen“, hatte der Sportgeschäftsführer Lars Ricken bereits vor der Partie gesagt, weil viele Spieler unter einer „Unsicherheit“ litten, „schwere Beine hätten“ und „teilweise blockiert“ seien. Die Befreiung aus diesem Zustand ist das vorrangige Ziel, solange der BVB in der unteren Tabellenhälfte herumdümpelt.

    Union war nun ein passender Gegner, um einen großen Schritt in diese Richtung zu gehen. Seit dem vergangenen November, als der SC Freiburg 4:0 besiegt wurde, hatte das Team in der Bundesliga kein Heimspiel mehr gewonnen, diese dunkle Serie ist nun beendet. Am Ende fühlte sich die Partie fast an, wie ein sehr schönes Bundesligaspiel aus besseren Zeiten, während die Berliner die höchste Niederlage ihrer bisherigen Bundesligageschichte verarbeiten müssen.

    „Ich bin nicht der Typ, der wild draufhaut, es bringt nichts, wie ein Rumpelstilzchen durch die Gegend zu laufen“, sagte Union-Trainer Steffen Baumgart auf die Frage, wie er diesen Rückschlag verarbeiten werde., Richtig schlecht fand er eigentlich nur die letzten 15 Minuten. Aber genauso wie ein 6:0 den BVB beflügeln könnte, birgt dieses Spiel für die Berliner die Gefahr, schwere Schäden an Selbstvertrauen und Stimmung zu hinterlassen.



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  • 23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –

    23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –


    Wann: 22.02.2025, 18:30 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Zuletzt ein 0:0 gegen Sporting, in der Liga gab es eine 2:0 Niederlage gegen Bochum.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Bensebaini, Süle, Yan Couto, Car. Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Mane, Nmecha

    Union Berlin:
    Daheim 2:1 gegen Gladbach verloren, auswärts zuletzt ein 4:0 Sieg in Hoffenheim.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira – Jeong – Skarke, Hollerbach – Ilic

    Bank:
    Schwolow – Querfeld, Roussillon, Trimmel, Vogt, Benes, Haberer, Kemlein, Schäfer, Ljubicic, Prtajin, Volland

    Ausfälle/Fraglich:
    Vogt, Skov, Kemlein

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Union Berlin. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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  • 23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –

    23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –


    Wann: 22.02.2025, 18:30 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Zuletzt ein 0:0 gegen Sporting, in der Liga gab es eine 2:0 Niederlage gegen Bochum.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Bensebaini, Süle, Yan Couto, Car. Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Mane, Nmecha

    Union Berlin:
    Daheim 2:1 gegen Gladbach verloren, auswärts zuletzt ein 4:0 Sieg in Hoffenheim.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira – Jeong – Skarke, Hollerbach – Ilic

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  • Dortmund jubelt nach Sieg gegen Union und ist erleichtert

    Dortmund jubelt nach Sieg gegen Union und ist erleichtert


    22.02.2025 – 21:38 UhrLesedauer: 1 Min.

    imago images 1059148924Vergrößern des Bildes

    Carney Chukwuemeka: Dortmunds Neuzugang schrie seinen Jubel nach dem Sieg raus. (Quelle: IMAGO/UWE KRAFT/imago)

    Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen. Beim ersten Liga-Sieg unter dem neuen Coach Niko Kovač gelingen Torjäger Guirassy vier Tore.

    Auf der Südtribüne tobten die Fans, auf dem Rasen feierten die Dortmunder Spieler ausgelassen – so hatte man den BVB lange nicht mehr erlebt. Nach einem furiosen 6:0 gegen Union Berlin, bei dem Torjäger Serhou Guirassy mit vier Treffern glänzte, keimt in Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga auf. “Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans”, sagte der Matchwinner bei Sky. “Ich bin natürlich glücklich.”

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. “Ich glaube, alle sind erleichtert”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: “Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.” Ein Sonderlob erhielt Guirassy: “Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert”, lobte Kehl, “heute hat’s geknallt”. Coach Niko Kovač reichte ein Wort für seinen Torjäger: “Weltklasse!” Und Kapitän Emre Can fand: “Ein perfekter Samstag für uns alle.”

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovač leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. “Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen”, sagte der sichtlich zufriedene Trainer.



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  • Wann spielt Dortmund? BVB gegen St. Pauli live im TV und Stream sehen

    Wann spielt Dortmund? BVB gegen St. Pauli live im TV und Stream sehen


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Profis bejubeln Serhou Guirassy
    Die BVB-Spiele sind live im TV und Stream zu sehen. © Bahho Kara

    Sämtliche BVB-Spiele der Saison 2024/25 sind live im TV und Stream zu sehen. Doch wer überträgt Borussia Dortmund? Die Übersicht.

    Dortmund – Darf Borussia Dortmund am Ende der Saison 2024/25 endlich wieder einen Titel am Borsigplatz feiern? In drei Wettbewerben (inklusive Klub-WM 2025) ist die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac nach dem Aus im DFB-Pokal noch vertreten. Fans können alle BVB-Spiele live im TV und Stream sehen.

    Wann spielt Dortmund? BVB gegen St. Pauli live im TV und Stream sehen

    Wann spielt der BVB als Nächstes? Und gegen wen? Das nächste Pflichtspiel steht für Borussia Dortmund in der Bundesliga gegen St. Pauli an. Anstoß ist am Samstag (1. März) um 15.30 Uhr. Das Spiel ist live im TV und Stream bei Sky zu sehen. Zudem berichtet RUHR24 im BVB-Live-Ticker.

    • Samstag (1. März, 15.30 Uhr) St. Pauli – BVB (Bundesliga, 24. Spieltag), live im TV bei Sky
    • Dienstag (4. März, 21 Uhr) BVB – LOSC Lille (Hinspiel Champions-League-Achtelfinale)

    BVB live im TV und Stream: Sky zeigt in der Saison 2024/25 die meisten Bundesliga-Spiele

    Wer alle Spiele von Borussia Dortmund live im TV und Stream sehen möchte, braucht auch in der Saison 2024/25 mehrere Abos. Allein die Partien in der Bundesliga werden bei insgesamt drei Sendern übertragen.

    Das größte Rechtepaket besitzt Pay-TV-Sender Sky. Hier laufen sämtliche Spiele am Samstag um 15.30 Uhr, sowohl einzeln und in der Konferenz. Zudem wird das Topspiel samstags um 18.30 Uhr bei Sky übertragen. Die Ehre des ersten Bundesliga-Topspiels gebührt in der neuen Saison dem BVB. Spiele am Dienstag und Mittwoch in „Englischen Wochen“ laufen ebenfalls ausschließlich bei Sky.

    BVB in der Bundesliga sehen: Freitags- und Sonntagsspiele bleiben bei DAZN

    Der Streaming-Dienst DAZN hält weiterhin die Rechte an den Spielen am Freitag um 20.30 Uhr. Ist der BVB sonntags gefordert, dann ist ebenfalls ein DAZN-Abo erforderlich. Der Streaming-Dienst zeigt alle Sonntagsspiele um 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und zehn Spiele um 19.30 Uhr exklusiv.

    Einige wenige Spiele sind zudem im Free-TV bei Sat.1 zu sehen. Dazu gehört das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitag (23. August, 20.30 Uhr) zwischen Borussia Mönchengladbach und Meister Bayer Leverkusen sowie jeweils zwei Duelle des 16. und 17. Spieltags, die Relegation und der Supercup.

    Wer ein BVB-Spiel live im TV und Stream verpasst, hat mehrere Optionen, sich Highlights anzusehen. Die ARD-Sportschau beginnt traditionell samstags um 18.30 Uhr, das ZDF-Sportstudio zeigt Höhepunkte samstags ab 23 Uhr. Sonntagmorgens zeigt Sport1 Highlights, am Sonntagabend dürfen die Dritten Programme der ARD die besten Szenen zeigen.

    Die TV-Rechte der Bundesliga in der Saison 2024/25 im Überblick

    Eröffnungsspiel: Sky und Sat.1
    Spiele am Freitag um 20.30 Uhr: DAZN
    Spiele am Samstag um 15.30 und 18.30 Uhr: Sky
    Spiele am Sonntag um 15.30, 17.30 und 19.30 Uhr: DAZN
    Spiele an einem Dienstag oder Mittwoch: Sky
    Relegation (Abstieg): Sky und Sat.1
    Highlights im Free-TV: ARD-Sportschau und ZDF-Sportstudio (jeweils Samstag), ARD/Dritte Programme und Sport1 (jeweils Sonntag)

    BVB live im TV und Stream sehen: Hier läuft in der Saison 2024/25 die Champions League

    In der Champions League ändert sich in der neuen Saison für den BVB zwar der Spielmodus, nicht jedoch die Lage auf dem TV-Markt. Die Rechte sind bis 2027 vergeben. Drei Anbieter übertragen weiterhin die Partien der Königsklasse live im TV und Stream.

    Toni Kroos tritt einen Freistoß gegen den BVB im Finale der Champions League
    In der vergangenen Saison erreichte der BVB in der Champions League das Endspiel. © Paul Ellis/AFP

    Das Gros der Champions-League-Spiele ist exklusiv bei DAZN zu sehen. Lediglich dienstags zeigt Amazon Prime pro Spieltag eine ausgewählte Partie live. Solange deutsche Mannschaften im Wettbewerb sind, wird das Amazon-Prime-Spiel stets eines mit deutscher Beteiligung sein.

    Das Finale am 31. Mai 2025 in der Münchner Allianz Arena zeigt das ZDF live im Free-TV. Während der Saison zeigt das ZDF zudem mittwochabends Highlights des Wettbewerbs. Im Pay-TV bei DAZN sind Highlights jederzeit abrufbar.

    Die TV-Rechte der Champions League in der Saison 2024/25 im Überblick

    Spiele am Dienstag: DAZN und Amazon Prime (insgesamt 17 Partien)
    Spiele am Mittwoch: DAZN
    Finale: DAZN und ZDF
    Highlights im Pay-TV: DAZN
    Highlights im Free-TV: ZDF (mittwochabends ab 23 Uhr)

    DFB-Pokal: Spiele laufen im TV und Stream bei Sky, ARD und ZDF

    Im DFB-Pokal ist ein Sky-Abo für Fans das Mittel, um alle Spiele zu sehen. Der Pay-TV-Sender zeigt alle Spiele des Wettbewerbs. Mehrere Spiele sind zudem im Free-TV bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF zu sehen.

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    Die beiden großen deutschen Sender zeigen in der 1. Pokalrunde insgesamt vier Partien live im Free-TV, in der 2. Runde sind es zwei Live-Spiele. Außerdem laufen drei Achtelfinals, drei Viertelfinals, beide Halbfinals und das Finale im Berliner Olympiastadion live in der ARD und im ZDF.

    ARD und ZDF besitzen im Free-TV zudem die Rechte an den Highlights der Pokalspiele. Das gilt ebenso für Sport1. Dort werden die Höhepunkte aber erst am Folgetag ab 6 Uhr gezeigt. Im Pay-TV bietet Sky zusätzlich zu den Live-Übertragungen die besten Szenen an, ebenso wie der Streamingdienst DAZN.

    Die TV-Rechte des DFB-Pokals in der Saison 2024/25 im Überblick

    1. Hauptrunde: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (vier Spiele)
    2. Hauptrunde: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (zwei Spiele)
    Achtelfinale: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (drei Spiele)
    Viertelfinale: Sky (alle Spiele), ARD/ZDF (drei Spiele)
    Halbfinale: Sky und ARD/ZDF
    Finale: Sky und ARD/ZDF
    Highlights im Free-TV: Sport1 (ab Folgetag 6 Uhr), ARD/ZDF
    Highlights im Pay-TV: Sky, DAZN



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  • Erfolgsrezept Gegenpressing: Borussia Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin

    Erfolgsrezept Gegenpressing: Borussia Dortmund gewinnt 6:0 gegen Union Berlin


    Plötzlich ist wieder alles ganz leicht: „Einfach ein perfekter Tag für uns alle“, bilanzierte Emre Can nach dem am Ende rauschhaften 6:0-Sieg Borussia Dortmunds in der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin, der die zuletzt so miese Stimmung rund um den BVB innerhalb von 90 Minuten wieder in Euphorie umschlagen ließ.

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    Fünf Bundesliga-Spiele hatte der BVB zuletzt im eigenen Stadion nicht gewinnen können. Der nach der branchenüblichen Trainerentlassung – Nuri Sahin musste gehen – zum Retter der großen Ambitionen erkorene Niko Kovac hatte gar als erster Trainer der Dortmunder seit 1984 seine ersten beiden Bundesliga-Partien verloren. Doch was an diesem Samstagabend geschah, erstaunte dann auch Sportdirektor Sebastian Kehl: „Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen”, sagte er nach dem Spiel bei Sky.

    Zwei Neuzugänge ragen heraus

    Den Dortmunder Manager wird auch gefreut haben, dass vor allem zwei der erst vor dieser Saison verpflichteten Profis herausragten. Schließlich war im Zuge der Krise, die den BVB aus der Reichweite der als Minimalziel formulierten Champions-League-Plätze gespült hatte, zuletzt immer wieder heftig die Kaderplanung kritisiert und Kaderplaner Sven Mislintat nach internem Knatsch sogar entlassen worden.

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    Doch vor 81.365 Zuschauerinnen und Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park traf der mit 28 Saisontoren im Rücken vom VfB Stuttgart verpflichtete Serhou Guirassy zum ersten Mal in seiner Karriere gleich viermal in einem Spiel (40. Minute/75./80./83.) und der aus der Premier League aus Brighton geholte Pascal Groß bereitete vier Tore vor. Dazu kam ein Treffer von Maximilian Beier (89.), passenderweise auch ein Neuzugang, sowie ein Eigentor von Unions Diogo Leite, das nach unsicherem Anfang den Reigen eröffnete (25.).

    Und diese Führung für Schwarzgelb war genau das erzwungene, unansehnliche Tor, das am Ende genauso viel zählt wie ein Treffer durch einen Fallrückzieher, das in entsprechender Situation aber noch mehr Kräfte freisetzen kann. Der äußerst kämpferisch agierende Julian Ryerson hatte auf der halbrechten Angriffsposition einfach mal auf gut Glück in Richtung Tor abgedrückt. Hätte Leite den Ball nicht ins eigene Tor abgelenkt, wäre Ryersons verzweifelter Schuss wohl gefahrlos für Union im Toraus gelandet.

    Gegenpressing als Erfolgsrezept

    So aber gab er den BVB-Profis das Wissen darüber zurück, zu was sie eigentlich in der Lage sein können, wenn sie sich was trauen. Can nannte das den „Dosenöffner“, den man manchmal braucht.Denn anschließend gelang den Dortmundern zwar beileibe nicht alles. Sie zeigten aber zumindest ganz viel Einsatz, was von ihren Fans immer besonders goutiert wird. Sogar das seit den glorreichen Zeiten unter Jürgen Klopp als Dortmunder Fußball-Charakteristikum geschätzte Gegenpressing lief jetzt einwandfrei. Und so stürzten sich meist mehrere Dortmunder Profis, denen ja sonst gern fehlende Mentalität vorgeworfen wird, nach Ballverlusten in der gegnerischen Hälfte auf den bemitleidenswerten Unioner in Ballbesitz, um das Spielgerät sofort wieder zurückzuerobern.

    Zwei Tage frei als Belohnung

    Beim 2:0 beispielsweise erkämpfte Ramy Bensebaini per risikoreicher Grätsche am linken Flügel den Ball zurück, Groß’ anschließende Flanke verwertete Guirassy zu seinem ersten Streich. Auch beim 3:0 ließ der BVB nach gescheiterten Anläufen erst dann locker, als Guirassy den Ball unter die Latte des Union-Tores geknallt hatte.

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    Erster Sieg mit dem BVB in der Bundesliga: Trainer Niko Kovac.Erster Sieg mit dem BVB in der Bundesliga: Trainer Niko Kovac.

    Erster Sieg mit dem BVB in der Bundesliga: Trainer Niko Kovac.

    Nun rettet ein halbes Dutzend Tore gegen Union Berlin, das noch nie auch nur einen Punkt in Dortmund geholt hat, nicht die bisher verkorkste Bundesliga-Saison. Doch hat Kovac, wenn er das Team nach zwei freien Tagen wieder zusammenruft, erstmals etwas Ruhe, um sein immer noch neues Team mit seinem Fußball vertraut zu machen.

    Der nach vier sieglosen Spielen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzende FC St. Pauli könnte dann am nächsten Samstag genau der Aufbaugegner sein, den der BVB noch braucht, bevor es ins Champions-League-Achtelfinale gegen das von vielen als Glückslos bezeichnete OSC Lille geht.

    Der so oft als knurrig verschrieene Kovac wusste jedenfalls um die Wichtigkeit seines ersehnten ersten Sieges mit dem BVB in der Bundesliga: „Wir werden uns sicherlich ein Glas Rotwein gönnen“, kündigte er an.



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  • 23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –

    23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin –


    Wann: 22.02.2025, 18:30 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Zuletzt ein 0:0 gegen Sporting, in der Liga gab es eine 2:0 Niederlage gegen Bochum.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Bensebaini, Süle, Yan Couto, Car. Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Mane, Nmecha

    Union Berlin:
    Daheim 2:1 gegen Gladbach verloren, auswärts zuletzt ein 4:0 Sieg in Hoffenheim.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira – Jeong – Skarke, Hollerbach – Ilic

    Bank:
    Schwolow – Querfeld, Roussillon, Trimmel, Vogt, Benes, Haberer, Kemlein, Schäfer, Ljubicic, Prtajin, Volland

    Ausfälle/Fraglich:
    Vogt, Skov, Kemlein

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  • BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy

    BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy


    Die Teilnahme an der kommenden Champions League ist für Borussia Dortmund in höchster Gefahr. Nach schwierigen Wochen sendet die Mannschaft gegen Union ein Lebenszeichen. Der BVB überrollt die Berliner förmlich. Alle Tore hier im Video.

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Krisenklub Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit einem Viererpack (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    „Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans“, sagte Matchwinner Guirassy bei Sky. „Ich bin natürlich glücklich.“ Und Sportdirektor Sebastian Kehl meinte. „Ich glaube, alle sind erleichtert. Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.“ Ein Sonderlob erhielt Guirassy: „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert. Heute hat’s geknallt.“

    Mal wieder erwies sich Union als willfähriger Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei Sky.

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Groß bereitete drei Tore vor

    Durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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  • Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.

    Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.


    Auf der Südtribüne machten die Fans die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach einem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union Berlin samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga zurück. «Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans», sagte der Matchwinner bei Sky. «Ich bin natürlich glücklich.»

    Can: «Ein perfekter Samstag»

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. «Ich glaube, alle sind erleichtert», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: «Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.» Ein Sonderlob erhielt Guirassy: «Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert», lobte Kehl, «heute hat’s geknallt». Coach Niko Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: «Weltklasse!» Und Kapitän Emre Can fand: «Ein perfekter Samstag für uns alle.»

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovac leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. «Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen», sagte der sichtlich zufriedene Trainer.

    Union als guter Aufbaugegner

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen. 

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. «Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt», sagte Kovac bei Sky. 

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen – Brandt verletzt

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    «Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein», sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Ein Eigentor sorgt für Sicherheit

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte. 

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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