Bester Sendeplatz für den “Klassiker”: Das Bundesliga-Topspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund wird am 12. April um 18:30 Uhr angepfiffen.
Das vermeldete die DFL am Donnerstag im Rahmen der Bekanntgabe der zeitgenauen Ansetzungen für die Begegnungen der Spieltage 28 bis 30 der Bundesliga und 2. Liga.
Die Bayern eröffnen den 28. Spieltag am 4. April (ab 20.30 Uhr bei uns im Liveticker) mit dem Derby beim FC Augsburg. Tags darauf bestreiten Werder Bremen und Eintracht Frankfurt das “Topspiel” am Samstagabend.
Am 29. Spieltag steigt der “Klassiker” am Samstagabend in München, am Nachmittag des 12. April (15.30 Uhr) steht unter anderem das Nordduell der Aufsteiger zwischen Holstein Kiel und dem FC St. Pauli an.
Borussen-Duell am Ostersonntag
Ebenfalls am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) müssen die Bayern am 30. Spieltag am 19. April zum 1. FC Heidenheim, das “Topspiel” (18.30 Uhr) der fünftletzten Runde bestreiten Union Berlin und der VfB Stuttgart.
Am Ostersonntag (17.30 Uhr) kommt es zum Borussen-Duell zwischen Dortmund und Mönchengladbach.
Wegen des Feiertags finden an Karfreitag (18. April) keine Spiele der Bundesliga und 2. Liga statt. Stattdessen sind am 30. Spieltag in der Bundesliga drei und in der 2. Liga fünf Partien auf Ostersonntag (20. April) terminiert.
Die nächsten zeitgenauen Ansetzungen sind in der 12. Kalenderwoche (17. bis 21. März) nach Abschluss der Achtelfinalspiele der UEFA-Klubwettbewerbe vorgesehen.
Ein BVB-Spieler wechselt von Borussia Dortmund nach Hannover. Der Transfer geht im Sommer ablösefrei über die Bühne.
Dortmund – Franz Roggow wechselt von Borussia Dortmund zu Hannover 96. Das gab der BVB am Mittwoch (5. März) auf dem Instagramkanal seiner Jugendteams bekannt. Auch der Zweitligist aus Niedersachsen vermeldete den Transfer auf seiner Homepage.
BVB teilt Entscheidung mit: Spieler verlässt Dortmund ablösefrei
Dort wird Franz Roggow wie folgt zitiert: „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, die mich wirklich überzeugt haben. Darin habe ich das Gefühl gewonnen, dass Hannover 96 der richtige nächste Schritt für mich ist. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und selbstverständlich drücke ich der Mannschaft in jedem Spiel fest die Daumen – ganz besonders jetzt im Derby.“
Franz Roggow wird im Sommer ablösefrei von der U23 des BVB zu Hannover 96 wechseln. Der 22-jährige Mittelfeld-Allrounder ist der erste Hannover-Neuzugang für die Saison 2025/26 und unterschreibt einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2028 gültig ist.
BVB-U23 verliert Franz Roggow an Hannover: 96 freut sich auf „begehrtesten jungen Spieler“
Hannovers Sportdirektor Marcus Mann zeigte sich erfreut über die Verpflichtung: „Franz war einer der begehrtesten jungen Spieler auf dem Markt, von daher sind wir sehr froh, ihn für uns gewonnen zu haben“. Roggow, der auf der Sechs, der Acht oder in der Innenverteidigung spielen kann, wird für seine technische und taktische Ausbildung sowie seine ausgeprägten strategischen Fähigkeiten gelobt (alle News zum BVB-Nachwuchs auf RUHR24).
„Er ist taktisch und technisch extrem gut ausgebildet und verfügt über ausgeprägte strategische Fähigkeiten“, so Mann weiter über den Neuzugang vom BVB. Der junge Profi sei zudem ein Mentalitätsspieler und mit 22 Jahren in seiner Persönlichkeit sehr reif.
BVB-Talent Franz Roggow führte auch Transfer-Gespräche mit Hertha BSC
Franz Roggow, der seit der Saison 2023/24 für die U23 von Borussia Dortmund spielt, hat sich als Stammspieler in der 3. Liga etabliert. In dieser Saison führte er die Mannschaft mehrfach als Kapitän an. Der Mittelfeldspieler sammelte in 59 Drittligaspielen bislang sechs Tore und fünf Assists.
Aufgewachsen in Bad Freienwalde bei Berlin, wurde Roggow im Nachwuchs des FC St. Pauli und Energie Cottbus ausgebildet, bevor er zu Borussia Dortmund wechselte. Vor dem Bekanntwerden seines Wechsels zu Hannover 96 führte BVB-Talent Franz Roggow auch Gespräche mit Hertha BSC.
Die Bundesliga geht allmählich in die heiße Phase. Neue Spieltermine stehen fest – unter anderem das Datum des Klassikers zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund.
Frankfurt – Der Kampf um die Meisterschaft, die internationalen Plätze und den Klassenerhalt in der Bundesliga tritt bald in die entscheidende Phase ein. Die DFL hat nun weitere Spieltermine bekannt gegeben, sodass Vereine und Fans ihre Wochenendpläne für Anfang bis Mitte April konkretisieren können.
Klassiker zwischen Bayern und Dortmund zur gewohnten Zeit
Am 29. Spieltag findet das prestigeträchtige Duell zwischen dem Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund in der Allianz Arena statt. Das Spiel wird am 12. April um 18:30 Uhr angepfiffen. Im Gegensatz zu früheren Jahren fehlt in dieser Saison die tabellarische Brisanz: Bayern führt die Tabelle an, während Dortmund nach 24 Spieltagen nur auf dem zehnten Platz steht.
In der Saison 2023/24 trafen Bayern und Dortmund am 27. Spieltag ebenfalls um 18:30 Uhr aufeinander. Damals war Bayern Zweiter und Dortmund Vierter, mit „nur“ zehn Punkten Rückstand. Derzeit beträgt der Abstand jedoch 26 Punkte. Hoffnung schöpfen die Dortmunder aus ihrem letzten Sieg in der Allianz Arena, den sie mit 2:0 für sich entschieden.
Osterwochenende: Bayern mit kurzer Anreise – Dortmund im Westduell
Am 4. April eröffnen die Bayern den 28. Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Der Spieltag endet am Sonntag um 17:30 Uhr mit der Partie zwischen Union Berlin und dem VfL Wolfsburg.
Am 30. Spieltag treten die Münchener am Karsamstag nachmittags beim abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim an. Borussia Dortmund empfängt am Ostersonntag um 17:30 Uhr Borussia Mönchengladbach. Zum Abschluss des Spieltages spielt Leverkusen um 19:30 Uhr auswärts gegen St. Pauli. An Karfreitag finden traditionell keine Spiele in der Bundesliga und 2. Bundesliga statt.
Die vollständigen Ansetzungen der Spieltage 28 bis 30 sind auf der Webseite der DFL verfügbar. Zudem kündigt die Deutsche Fußball Liga an, dass „die nächsten Ansetzungen für die Bundesliga und 2. Bundesliga in der 12. Kalenderwoche (17. bis 21. März 2025)“ veröffentlicht werden.
Dortmund. Bei einem Streit im VRR-Ticketshop im Dortmunder Hauptbahnhof wurde am Donnerstag (6.3.) ein Verkäufer lebensgefährlich verletzt.
Wie die Dortmunder Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, sei es gegen 12.30 Uhr im Hauptbahnhof zu einer blutigen Auseinandersetzung am Verkaufsschalter des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr gekommen.
Dabei habe ein 22-jähriger Syrer mit einem Messer auf einen Kundencenter-Mitarbeiter (56, Deutscher) eingestochen. Der Mann schwebte zunächst in Lebensgefahr.
Täter kam nach Streit erneut in Ticketshop am Dortmunder Hauptbahnhof
Der Täter konnte vor Ort von der Bundespolizei festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es bereits am Vormittag zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen sein. Der 22-Jährige kam etwa eine Stunde später dann erneut in den Ticketshop und attackierte den VRR-Mitarbeiter mit einem Messer.
Wie Staatsanwältin Maribel Andersson am Abend berichtete, schwebe der 56-Jährige mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr und sei sogar vernehmungsfähig.
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Die Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen übernommen und eine Mordkommission eingerichtet. Für den Zeitraum der Spurensicherung wurde der Press&Books-Store am Südeingang des Dortmunder Hauptbahnhofs mit Sichtschutzplanen vor neugierigen Blicken abgeschirmt. Der Laden ist mit dem kleinen VVR-Ticketshop verbunden. Da der gesamte Bereich videoüberwacht sei, gebe es laut Andersson Aufzeichnungen der Tat.
1:1 gegen Lille – für das Heimspiel im Achtelfinale der Champions League zu wenig. Daraus machte auch Niko Kovac nach Abpfiff keinen Hehl. Doch hatte der Trainer von Borussia Dortmund eine Mitschuld?
Viele Fans von Borussia Dortmund sind sich einig: Kovac wechselte nach dem Leistungs-Einbruch in der zweiten Halbzeit zu wenig und zu spät. Hätte man das Spiel mit frischen Offensivkräften noch gewinnen können?
Borussia Dortmund: Wechsel-Kritik an Kovac
Wie verwandelt kam der BVB am Dienstagabend aus der Kabine. Allerdings im schlechtesten Sinne. Nach einem starken ersten Durchgang war Schwarzgelb nicht mehr wiederzuerkennen. Souveränität, defensive Sicherheit und vor allem Offensivdrang waren wie weggeblasen. Der Ausgleich: verdient. Das 1:1 am Ende auch. Doch so mancher Fan haderte mit der fehlenden Reaktion des Trainers auf den Einbruch.
Lange sah sich Kovac das gekippte Spiel tatenlos an. Nach 66 Minuten wechselte er erstmals offensiv, brachte Maximilian Beier für den blassen Jamie Gittens. Bis in die Schlussphase sollte es der einzige Wechsel bleiben. In der 83. Minute schickte der Trainer mit Reyna, Couto und Bensebaini noch einmal drei frische Kräfte aufs Feld. Erst jetzt ging der desolate Julian Brandt vom Platz. Zu spät – fanden viele Fans und kritisierten Kovac dafür deutlich.
„Neue Impulse von der Bank hätte man mindestens 15 Minuten eher bringen müssen.“
„Kovac und seine Wechsel sind so bodenlos. Jedesmal wartet er, bis es zu spät ist.“
„Bei diesem Spiel erst in der 82. den zweiten Wechsel zu machen ist wild.“
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Zu spät, zu wenig, zu defensiv – viele Fans waren sich einig, dass Kovac früher auf die negative Entwicklung hätte reagieren müssen. Warum er für die Schlussminuten obendrein zwei Abwehrkräfte brachte und Flügelstürmer Julien Duranville auf der Bank schmoren ließ, sorgte für zusätzliches Unverständnis. Und: Nicht zum ersten Mal monierten die Fans ausbleibende Wechsel in der noch jungen Kovac-Ära.
Borussia Dortmund kommt unter Niko Kovac immer mehr in Fahrt. Zwei Bundesligasiege in Folge lassen den BVB immer dichter an die internationalen Plätze heranrücken. Die Hoffnungen auf die große Aufholjagd sind hoch.
Während sich Schwarz-gelb also immer weiter von einer enttäuschenden Hinrunde rehabilitiert, hat ein ehemaliger Top-Mitarbeiter von Borussia Dortmund einen neuen Job gefunden. Er arbeitete sich beim BVB über Jahre in der Hierarchie nach ganz oben – und wagt nun ein neues Abenteuer im Ausland!
Borussia Dortmund: Ex-Chefscout heuert in Istanbul an
Mehr als ein Jahrzehnt arbeite Eduard Graf für Borussia Dortmund. Über Positionen als Scout, Co-Trainer der U19 und Head of International Relations and Scouting avancierte der 35-Jährige im Sommer 2022 zum Chefscout des BVB. Eine echte Erfolgsgeschichte, die im November letzten Jahres nach zwölf Jahren ihr Ende fand. Doch gut vier Monate später hat Graf nun einen neuen Job gefunden.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Wende rückt näher! Dieses Problem muss Kovac noch lösen
Und das in durchaus ungewohnter Umgebung. Denn der gebürtige Ostwestfale heuert als neuer Direktor Technik und Scouting bei Besiktas Istanbul an. Das gab der türkische Topklub am Samstag (1. März) bekannt. In der türkischen Metropole dürfte auf Graf eine ähnliche Rolle warten, wie er sie bereits zuvor in Dortmund inne hatte.
Graf bereits in Winterplanungen involviert?
Angesichts Besiktas‘ Winter-Aktivitäten auf dem Transfermarkt liegt die Vermutung nahe, dass Graf bereits im vergangenen Transferfenster seine Finger in den Istanbuler Planungen hatte. Zumindest dürfte das kolportierte Interesse an Gladbachs Florian Neuhaus oder auch an BVB-Juwel Julien Duranville nicht von ungefähr gekommen sein.
In Dortmund hat man den Abgang von Eduard Graf unterdessen durch interne Lösungen aufgefangen. Insbesondere dem Duo Sebastian Krug und Laurent Busser kommt inzwischen mehr Verantwortung zu, wie „Sky“ bereits im November berichtete.
Die Aktie von Borussia Dortmund GmbH verzeichnete am 06. März 2025 einen weiteren Kursrückgang von 1,67 Prozent auf 3,245 Euro im XETRA-Handel. Der Fußballklub steht nach dem 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen Lille nun unter erheblichem Druck für das bevorstehende Rückspiel. Der mögliche Einzug ins Champions-League-Viertelfinale bleibt ungewiss, was Anleger mit Sorge verfolgen. Die unklare sportliche Perspektive in diesem lukrativen Wettbewerb belastet offenbar den Aktienkurs, der im Jahresvergleich bereits 5,30 Prozent eingebüßt hat.
Finanzielle Kennzahlen weiterhin solide
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Sonntagmittag, Giesing. Der TSV 1860 will den Heimfluch brechen und endlich wieder im Grünwalder Stadion mit einem Sieg vom Platz gehen. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner reichlich Selbstvertrauen bei Hannover 96 II gesammelt hat, wird das gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund nicht einfach.
Verfolgen Sie die Partie am Sonntag, 9. März, ab 13.30 Uhr im AZ-Liveticker!
Der TSV 1860 München bekommt es am 27. Spieltag der 3. Liga mit dem BVB II zu tun. Hier läuft die Partie live im TV und Stream.
München – Die Partie des 27. Spieltags in der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II steigt am Sonntag, 9. März 2025, um 13.30 Uhr in München. Wir zeigen Ihnen, wo und wie Sie die Partie live im TV und im Live-Stream schauen können.
TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II: 3. Liga live im Free-TV?
Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II wird leider nicht live und in voller Länge im Free-TV übertragen.
Die TV-Rechte der 3. Liga teilen sich derzeit der Streaminganbieter Magenta Sport und die ARD mit ihren Dritten Programmen.
TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II: 3. Liga live bei Magenta Sport
Der Streaminganbieter Magenta Sport wird das Spiel in der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II sowohl im linearen Programm als auch im Live-Stream übertragen.
Die Übertragung der Partie startet am 9. März 2025, um 13.00 Uhr mit den Vorberichten, um 13.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um Magenta Sport sehen zu können, benötigen Sie ein kostenpflichtiges Abo.
TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II Wer holt sich den Sieg?
Am 27. Spieltag der 3. Liga treffen der TSV 1860 München und Borussia Dortmund II aufeinander. Es wird ein offenes Duell erwartet, in dem es keinen klaren Favoriten gibt. Die Löwen wollen nach dem Sieg in der vergangenen Woche einen weiteren Erfolg folgen lassen, um in der Tabelle weiter nach oben klettern zu können.
Borussia Dortmund II, die zweite Mannschaft des renommierten Fußballvereins Borussia Dortmund, hat sich im Laufe der Jahre als eine feste Größe im deutschen Regionalfußball etabliert. Mit ihrer Heimat in Dortmund, einer Stadt, die tief in der Fußballkultur verwurzelt ist, trägt die Mannschaft die charakteristischen schwarz-gelben Farben. Gegründet am 19. Dezember 1909, teilt sie die reiche Geschichte und Tradition mit dem Hauptverein, was sie zu einem wichtigen Bestandteil des gesamten BVB-Imperiums macht.
Die Heimspiele von Borussia Dortmund II finden im Stadion Rote Erde statt
Die Heimspiele werden im Stadion Rote Erde ausgetragen, das direkt neben dem berühmten Signal Iduna Park liegt. Das Stadion, das bis zu 25.000 Zuschauer fasst, dient nicht nur als Spielstätte, sondern auch als historisches Symbol, das die Entwicklung des Vereins über die Jahre hinweg widerspiegelt. In der Rote Erde haben viele junge Talente ihre ersten Schritte im Profifußball gemacht und sich für höhere Aufgaben empfohlen.
Die größten Erfolge von Borussia Dortmund II
In sportlicher Hinsicht hat Borussia Dortmund II beeindruckende Erfolge in der Regionalliga West erzielt. Mit drei Meisterschaftstiteln in dieser Liga hat das Team seine Dominanz und sein Können unter Beweis gestellt. Auch in der Oberliga Westfalen konnte Borussia Dortmund II dreimal triumphieren.
Der BVB hat in der Champions League keine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel. Zuerst muss jedoch die Aufmerksamkeit der Bundesliga gelten.
Dortmund – Niko Kovač legt in seinen ersten Wochen als Cheftrainer von Borussia Dortmund großen Wert darauf, eine positive Atmosphäre zu schaffen. Er hat schnell bemerkt, wie angeschlagen das Selbstvertrauen seiner Spieler ist und versucht ständig, ihnen Mut einzuflößen.
Das 1:1 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den OSC Lille bewertet Kovač deshalb nicht als Rückschlag. Er sieht es als ein Resultat, das zwar nicht den Erwartungen entsprach, aber dennoch alle Chancen für das Rückspiel in Frankreich offen hält.
Bis Samstagabend darf beim BVB nur die Bundesliga zählen
Am Mittwochabend um 18.45 Uhr wird entschieden, ob der BVB das Viertelfinale erreicht. Ein Weiterkommen im Auswärtsspiel wäre aus mehreren Gründen wichtig: Es würde das Selbstbewusstsein stärken, finanzielle Vorteile bringen und das Ansehen von Dortmund erhöhen.
Ein Fehler, den der BVB vermeiden muss, ist, sich zu früh auf Lille zu konzentrieren. Bis Samstagabend muss die gesamte Aufmerksamkeit der anspruchsvollen Bundesliga-Partie gegen den FC Augsburg gelten (Samstag, 15.30 Uhr).
BVB hat wieder Hoffnung auf die Champions-League-Plätze
In der Bundesliga hat Dortmund nach Siegen gegen Union Berlin und beim FC St. Pauli sowie durch die Ergebnisse der Konkurrenz wieder Hoffnung geschöpft. Der zehnte Tabellenplatz bleibt miserabel, der Rückstand auf RB Leipzig und den sechsten Rang beträgt aber nur noch drei Zähler. Sechs Punkte trennen Dortmund von der Überraschungsmannschaft Mainz 05 und einem Champions-League-Platz.
Der bevorstehende 25. Spieltag hat eine besondere Brisanz, da sich mit Mainz und Borussia Mönchengladbach sowie dem SC Freiburg und Leipzig vier Mannschaften gegenüberstehen, die Dortmund im Idealfall noch überholen möchte. Dies ist jedoch nur von Bedeutung, wenn der BVB seine Aufgabe gegen Augsburg erfolgreich meistert.
Dortmund kann sich keine Schonung leisten
Ein Blick auf den Champions-League-Abend in Lille ist daher nicht gestattet. Kovač wird auch personell keine Rücksicht nehmen können. Der BVB kann es sich nicht erlauben, Schlüsselspieler zu schonen, sondern muss den heiklen Balanceakt zwischen der Aufholjagd in der Bundesliga und einem entscheidenden K.-o.-Spiel in der Königsklasse hinlegen. Die Altlasten, die der Trainer Anfang Februar übernommen hat, wiegen zu schwer.
Diese Probleme wurden gerade beim leidigen Thema Fitness im Hinspiel gegen Lille am Dienstagabend deutlich. Kovač lag mit einer Vorhersage völlig daneben: Er hatte seinem Team im Verlauf des Spiels klare körperliche Vorteile prognostiziert. Stattdessen ließ sich Dortmund in der zweiten Halbzeit regelrecht den Schneid abkaufen und verlor eklatant viele Zweikämpfe.
Augsburg ist für den BVB nicht von weniger Bedeutung als Lille
Bei einer besseren Ausgangslage in der Bundesliga würde Kovač sicherlich darauf reagieren, im Spiel gegen Augsburg einige Änderungen vornehmen und Kräfte für die entscheidenden 90 bis 120 Minuten in Frankreich schonen. Stattdessen muss der schwierige Spagat gelingen, beide Spiele mit vollem Engagement zu bestreiten.
Wenn überhaupt dürfte sogar das Heimspiel gegen Augsburg für den BVB von größerer Bedeutung sein als das Rückspiel gegen Lille. Sollte Dortmund nach der knappen Niederlage im letztjährigen Finale nicht vom Titel in der Champions League fantasieren, müsste der weitere Verlauf in diesem Wettbewerb als Bonus betrachtet werden. Mit dem Erreichen des Achtelfinales hat Dortmund seine Pflicht bereits erfüllt, die finanzielle Planung der Verantwortlichen geht in der Regel auch nicht darüber hinaus.
Nächste Champions-League-Saison für den BVB immer die wichtigste
Der Einzug ins Viertelfinale wäre ein zusätzlicher Erfolg, aber entscheidender ist, dass die Teilnahme an der nächsten Saison der Königsklasse doch noch erreicht wird. Die finanziellen Einbußen bei einem Verpassen der großen Einnahmen könnten gravierend sein.
Wie Sport Bild berichtet, würde der Mannschaftsetat um 30 Millionen Euro sinken, falls der BVB in der kommenden Spielzeit weder in der Champions League noch in der Europa League vertreten wäre. Auch die Sponsoringeinnahmen dürften zurückgehen, wenn der Dauergast den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt verpassen sollte.
Der BVB hat seinen Fans schon viel abverlangt
Hans-Joachim Watzke, der scheidende BVB-Geschäftsführer, deutete bereits vor einigen Wochen an, dass Dortmund wohl gezwungen wäre, Spieler zu verkaufen, um finanzielle Lücken zu schließen. Dies würde aber auch die ohnehin schon fragwürdige sportliche Substanz der Schwarzgelben weiter schwächen. Ob Spieler wie Karim Adeyemi, Jamie Gittens oder Gregor Kobel, die als naheliegende Verkaufskandidaten gelten, gleichwertig ersetzt werden könnten, sei dahingestellt.
Zwar hat der BVB grundsätzlich sicher das Potenzial, den Balanceakt zwischen Bundesliga und Champions League erfolgreich hinzulegen. Doch die schwierige Saison hat den Fans bereits viel abverlangt. Sie sind kaum noch bereit, der Mannschaft von Niko Kovač einen Vertrauensvorschuss zu gewähren.