Derbytime in der Fußball-Bundesliga! Es ist längst nicht so spektakulär und aufregend wie das „Mutter aller Derbys“ mit dem FC Schalke 04, dennoch wird es auch bei der Begegnung zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund am Samstag (15. Februar, 15.30 Uhr) heiß hergehen.Nach dem Erfolg in der Champions League will Borussia Dortmund auch in der Bundesliga einen wichtigen Sieg einfahren. Gegen Schlusslicht VfL Bochum wird es aber keine einfache Aufgabe, das zeigte schon das Hinspiel. Vor der Partie hat der DFB verkündet, welcher Schiedsrichter die Partie leiten wird.VfL Bochum – Borussia Dortmund: DFB-Entscheidung offiziellAuf ihn werden bei der Begegnung zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund viele Blicke gerichtet sein. Schiedsrichter Harm Osmers wird das kleine Derby am 22. Bundesliga-Spieltag leiten, das hat der DFB offiziell verkündet.Auch interessant: Borussia Dortmund jubelt erstmals unter Kovac! BVB-Coach spricht direkt KlartextEigentlich hat der BVB aktuell eine gute Serie mit dem Unparteiischen. In den letzten fünf Spielen gab es unter seiner Leitung drei Siege, nur zwei Partien endeten unentschieden. Das letzte Mal, als Osmers ein Spiel der Schwarzgelben pfiff, war am 14. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim (1:1). Dennoch gab es in den Spielen mit BVB-Beteiligung auch einige strittige Szenen, die die Fans wüten ließen. Premiere im DerbyAm Samstag wird aber Osmers auch eine Premiere erleben. Es ist nämlich das erste Derby zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund, das er pfeifen wird. Auch das große Derby gegen Schalke 04 hat er bislang noch nicht leiten dürfen.Die Osmers-Bilanz in den BVB-Spielen ist dabei deutlich positiver, als es bei den Bochumern der Fall ist. 17 Pflichtspiele leitete Osmers, zehnmal ging Dortmund als Sieger vom Platz, vier Spiele endeten Remis und nur drei Niederlagen gab es für die Schwarzgelben.Mehr Nachrichten für dich:Der VfL Bochum konnte nur drei Partien unter der Leitung von Osmers gewinnen, verlor fünf Spiele und beendete vier Spiele mit einem Unentschieden. Wie es wohl am Samstag ausgehen wird? Übrigens: Die drei letzten Bundesliga-Derbys in Bochum endeten allesamt mit einem 1:1-Unentschieden.
Champions League, Flutlicht – und vielleicht der letzte Sargnagel für die Saison von Borussia Dortmund! In den Playoffs gegen Sporting Lissabon hat der BVB die letzte Chance, eine enttäuschende Spielzeit herumzureißen. Dafür muss sich die Mannschaft aber steigern.Insbesondere die in diesem Jahr oft vorherrschende Ideenlosigkeit im Angriffsspiel von Borussia Dortmund bleibt ein Thema. Doch das torarme Mittelfeld (hier mehr dazu lesen) könnte jetzt endlich belebt werden. Neuzugang Carney Chukwuemeka meldet sich an.Borussia Dortmund hofft auf neues LeihwunderIm vergangenen Jahr konnte der BVB in der Rückrunde einen Triumphzug durch Europa feiern. Mitverantwortlich zeichneten sich dabei die beiden Winterleihen Jadon Sancho und Ian Maatsen. Beide trugen große Teile zum Finaleinzug in der Königsklasse bei.+++ Ex-BVB-Star treibt Fans die Tränen ins Gesicht +++Verständlicherweise hofft man daher, in diesem Winter einen ähnlichen Coup gelandet zu haben. Insbesondere bei Chukwuemeka hoffen die Fans von Borussia Dortmund, dass er die lahmende Offensive mit Kreativität und Ideen beleben kann. Gegen Stuttgart musste er sein BVB-Debüt kurzfristig angeschlagen verschieben.Kovac stapelt tiefKurz nach der Leihe hatte Sportdirektor Sebastian Kehl bereits von den Fähigkeiten der Chelsea-Leihgabe geschwärmt. Stimmt Trainer Niko Kovac Kehls Einschätzungen zum Neuzugang auch nur annähernd zu, müsste er Chukwuemeka eigentlich direkt von Beginn an von der Leine lassen.Top-News des Tages:Kovac stapelt jedoch tief – noch. „Er ist sicherlich eine Alternative – nicht von Beginn an, aber von der Bank schon“, sagt der BVB-Trainer über Chukwuemeka vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon. Beim kommenden Bundesliga-Spiel gegen Bochum könnte es dann aber so weit sein mit einem Startelf-Einsatz.Borussia Dortmund: Rosige Zukunft?Klar ist aber auch: Chukuwemeka hat in den letzten Monaten kaum gespielt. Bei Chelsea war er Reservist. Dass er aktuell dennoch der größte Hoffnungsträger des BVB ist, sagt viel über die Form der eigentlichen Stammspieler aus. Sollte die Chelsea-Leihgabe allerdings voll einschlagen, könnte es eine rosige Zukunft zwischen BVB und Spieler geben. Immerhin sicherte sich die Borussia eine Kaufoption.
Das Winter-Transferfenster ist dicht, die Kader der 18 Bundesliga-Klubs für die restliche Saison 2024/25 stehen. Einzig Borussia Mönchengladbach hat darauf verzichtet, die letzte Transferperiode vor dem Start der kommenden Spielzeit nochmal für externe Verstärkung und frischen Wind zu nutzen. Alle anderen Vereine haben im Winter neue Spieler an Land gezogen, teils auch im großen Stil. Knapp zwei Wochen nach Transferschluss stellt sich die Frage: Waren es diese Investitionen auch wert? 90min wirft einen Blick auf die bisherigen Leistungen der wichtigsten Winter-Neuzugänge:
Mario Hermoso / Luciano Lima/GettyImages
Beginnen wir beim (noch) amtierenden deutschen Meister. Bayer Leverkusen hielt sich im Winter-Transferfenster keinesfalls zurück, verpflichtete mit Mario Hermoso (Roma) und Emiliano Buendia (Aston Villa) zwei große Namen auf Leihbasis. Die Intention dahinter ist klar: Beide sollte eine Sofortverstärkung darstellen. Erfüllt hat sich diese Hoffnung bislang aber nur im Falle Hermosos. Der Spanier weiß mit starkem Passspiel und Flexibilität in der Defensive zu überzeugen und stand gegen Wolfsburg (0:0) bereits in der Startelf. Buendia hingegen blieb in seinen drei Einsätzen bislang blass, dem Offensivmann gelang noch keine Torbeteiligung. Das muss noch mehr kommen, will er über den Sommer hinaus in Leverkusen bleiben.
Für 1,7 Millionen Euro hat der VfB Stuttgart im Winter Jacob Bruun Larsen zurück ins Ländle geholt – und damit wohl einen Schnapper gelandet. Anlaufzeit benötigte der Däne nämlich nicht, machte bereits fünf Bundesliga-Spiele für den VfB. Dreimal stand er dabei in der Startelf und erzielte beim 2:1-Sieg gegen RB Leipzig auch schon ein Tor. Keine Frage: Bruun Larsen wird den VfB-Fans in der Rückrunde wohl noch einiges an Freude bereiten, ein echter Volltreffer. Ob das auch für Finn Jeltsch und Luca Vazquez gilt, lässt sich noch nicht beurteilen. Die beiden Abwehrtalente kamen erst kurz vor Transferschluss und warten bislang noch auf Einsätze.
Ridle Baku / Stuart Franklin/GettyImages
Die Sachsen brauchten im Winter einen Ersatz für den langzeitverletzten Benjamin Henrichs und fanden ihn in Ridle Baku. 4,5 Millionen Euro für den Rechtsaußen, dessen Vertrag beim VfL Wolfsburg im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre, erscheint erstmal viel Geld, doch die Investition war es wohl wert. Baku kam bislang in allen Bundesliga-Spielen zum Einsatz und lieferte stabile Leistungen ab – brachte das, was man sich von ihm erhofft hatte.
Der BVB stürzte im Januar 2025 in eine schwere sportliche Krise, auf Verstärkung musste jedoch lange gewartet werden. Nach der Rückholaktion von Salih Özcan (Wolfsburg) kamen erst am Deadline-Day mit Daniel Svensson (Nordsjaelland) und Carney Chukwuemeka (Chelsea) noch zwei Neue. Zumindest Ersterer scheint sich dabei aber direkt als die dringend benötigte Verstärkung zu entpuppen. Nach einem Kurzeinsatz gegen Stuttgart (1:2) stand er in der Champions League gegen Sporting (3:0) direkt in der Startelf und überzeugte als spielstarker Linksverteidiger auf ganzer Linie. Bei Chukwuemeka könnte sich der BVB dagegen verrannt haben, er fällt vorerst mit Knieproblemen aus. Gut also, dass es nur eine Kaufoption und keine Kaufpflicht im Leihvertrag gibt.
Elye Wahi / Pau Barrena/GettyImages
Mit Omar Marmoush (ManCity) verlor Eintracht Frankfurt im Winter den eigenen Starspieler. Den Ägypter zu ersetzen, scheint unmöglich – und doch wurde es natürlich versucht. Mit Elye Wahi (Marseille) und Michy Batshuayi (Galatasaray) kamen zwei völlig unterschiedliche Stürmertypen: Eine spielstarke Allzweckwaffe und ein klassischer Torjäger. Den größeren Impact hatte bislang der günstigere Batshuayi, der gegen Gladbach (1:1) direkt von Beginn an ran durfte. Ein ordentliches Debüt, allerdings ohne Torerfolg. Die Frankfurter Hoffnungen dürften daher eher auf Wahi liegen, der 26-Millione-Euro-Mann kam bislang aber nicht auf die Beine. Nur ein Kurzeinsatz steht zu Buche. Das muss sich schnell ändern, sonst wartet auf Hugo Ekitike ein Mammutprogramm in der Rückrunde.
Neun Millionen Euro investierte die TSG 1899 Hoffenheim im Winter in Gift Orban. Der junge Franzose sollte die lahmende Offensive beleben und erzielte bislang auch zwei Treffer, schwankt aber noch stark zwischen Genie und Wahnsinn. Nur eine Startelfnominierung spricht nicht für ihn, da wäre mehr zu erwarten gewesen. Gleiches gilt für Bazoumana Toure, der sogar für zehn Millionen Euro von Hammarby IF kam. Der 18-jährige Ivorer braucht wohl noch Eingewöhnungszeit, diese kann sich Hoffenheim ob der prekären Bundesliga-Tabellensituation aber eigentlich kaum leisten. Auf dem Papier hätte da die Leihe von Leo Østigard deutlich wertvoller sein sollen, doch der Norweger erlebte beim Startelfdebüt gegen Union (0:4) einen Alptraum. So wird das nichts mit dem Turnaround im Kraichgau.
Beim 2:0-Heimsieg gegen Union Berlin erlebte das Duo Budu Zivzivadze (Karlsruhe) und Frans Krätzig (Bayern) einen Traumeinstand beim 1. FC Heidenheim. Dem Conference-League-Teilnehmer schein ein doppelter Volltreffer auf dem Transfermarkt gelungen, doch in den vergangenen Wochen hat sich dieser Hype schnell wieder gelegt. Zwar gehörten beide Spieler seither stets zur Startelf, die sportliche Talfahrt konnten auch sie allerdings nur im Union-Spiel kurzzeitig stoppen.
Andre Silva / Stefan Matzke – sampics/GettyImages
Dem SV Werder Bremen gelang kurz vor Transferschluss mit der Leihe von Andre Silva noch ein echter Coup. Ob der 29-jährige Portugiese aber auch eine Verstärkung darstellen kann, muss sich erst noch zeigen. Gegen die Bayern (0:3) bekam er direkt 40 Minuten Einsatzzeit, blieb dabei jedoch relativ blass – wie allerdings die gesamte Mannschaft. Die undankbarste Aufgabe ist nun aus dem Weg geräumt, in den kommenden Wochen gilt es. Wie es gehen könnte, hat der zweite Neue vorgemacht: Issa Kabore. Der flexible Außenverteidiger benötigte keine Anlaufzeit und kam bislang in jedem Spiel zum Einsatz. Schon jetzt geht von ihm deutlich mehr Druck auf die Stammspieler Mitchell Weiser und Derrick Köhn aus als von Olivier Deman in den letzten anderthalb Jahren.
Es zog sich über viele Tage und Wochen, letztlich wurde kurz vor Transferschluss aber doch noch Nägel mit Köpfen gemacht. Acht Millionen Euro zahlte der SC Freiburg für die Dienste von Jan-Niklas Beste an Benfica Lissabon und machte den 26-Jährigen damit zum drittteuersten Neuzugang der Klub-Geschichte. Bislang reichte es nur zu einem Kurzeinsatz gegen Ex-Klub Heidenheim (1:0), selbst in diesen wenigen Minuten deutete Beste aber schon an, welchen Impact er in den kommenden Monaten auf die lahmende Freiburger Offensive haben kann. Nur Zentimeter fehlten zum ersten Scorerpunkt, der wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen dürfte.
Mergim Berisha / Helge Prang/GettyImages
In Hoffenheim kam Mergim Berisha nie auf die Beine, weshalb er sein Glück nun wieder bei der Ex sucht. Während der FCA äußerst erfolgreich in die Rückrunde gestartet ist, kann das vom 26-jährigen Angreifer aber nicht behauptet werden. Gerade erst in Augsburg angekommen, bremst ihn nun eine Oberschenkelverletzung schon wieder aus. Bekommt Berisha seine körperlichen Gebrechen nicht in den Griff, wird er den FCA nicht verstärken können. Das Gute aus Sicht der Fuggerstädter: Sie haben Berisha nur geliehen und haben somit eigentlich nichts zu verlieren. Als deutlich sinnvoller hat sich da die Leihe von Cedric Zesiger erwiesen. Der ehemalige Wolfsburger ist beim FCA bereits gesetzt und auf bestem Wege, ein essentieller Stammspieler zu werden. Volltreffer!
14 Millionen Euro zahlte der VfL Wolfsburg für Baku-Ersatz Andreas Skov Olsen und sorgte damit für einen der teuersten Wintertransfers. Gelohnt hat sich das bislang aber noch nicht. In den vier Rückrundenspielen kommt der Däne nur auf zwei Einwechslungen, zweimal blieb er ohne Einsatz auf der Bank sitzen. Da dürften sich die Fans des VfL deutlich mehr erhofft haben.
Als Überflieger der Hinrunde verbreiterte der 1. FSV Mainz 05 im Winter mit den Verpflichtungen von Arnaud Nordin (Montpellier) und Lennard Maloney (Heidenheim) den eigenen Kader. Den Beweis, das sie eine Verstärkung sein können, sind beide Spieler bislang noch schuldig geblieben. Arnaud brachte es nur zu zwei Kurzeinsätzen ohne nennenswerte Aktionen, Maloney spielte noch gar nicht. Wie sinnvolle ihre Transfers waren, wird sich also erst in den kommenden Wochen zeigen. Bei einer kombinierten Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro hat man in Mainz mit dem Duo auf den ersten Blick allerdings auch nicht viel falsch gemacht.
Lediglich 16 Tore erzielte Union Berlin in den ersten 20 Bundesliga-Spielen. Es fehlte ein echter Torjäger, der im Winter in Marin Ljubicic (LASK) gefunden wurde. 4,5 Millionen Euro ließen sich die Berliner diese Verpflichtung kosten – und könnten damit einen Glücksgriff gelandet haben. Keine zwei Minuten benötigte der Kroate, um erstmals in der Bundesliga zu netzen und die Weichen mit dem 2:0 auf den wichtigen Auswärtssieg zu stellen. Später folgte sogar noch ein Assist zum 4:0-Endstand. Macht Ljubicic auch nur im Ansatz so weiter, dürfte Union die Millionen-Investition nicht bereuen.
Georgios Masouras im Zweikampf mit Lewis Holtby / Selim Sudheimer/GettyImages
Lange Zeit sah es aus, als würde der VfL Bochum trotz der schwachen Hinrunde ohne Verstärkung in die restliche Bundesliga-Saison gehen. Kurz vor Schluss holte man dann aber doch noch zwei Neue: Tom Kraus (Mainz) und Georgios Masouras (Olympiakos). Beide sind erstmal auf Leihbasis da, könnten in der Rückrunde aber noch sehr wichtig werden. Beim 2:2 gegen Holstein Kiel standen beide in der Startelf und machten mehr als deutlich, welch große Verstärkung sie für den VfL noch werden können. Starke Transferarbeit!
450.000 Euro überwies der FC St. Pauli im Winter nach Estland zu Paide Linnameeskond, um Abdoulie Ceesay zu verpflichten. Viel Geld für den Aufsteiger, weshalb der wuchtige Angreifer in Hamburg auf hohe Erwartungen trifft. Erwartungen, denen er bislang nicht gerecht werden konnte. In sechs Bundesliga-Spielen kam er nur zu drei Kurzeinsätzen, eine Torbeteiligung fehlt. Der Mann aus Gambia fremdelt noch mit dem deutschen Oberhaus, stand jetzt also schlecht investiertes Geld. Deutlich cleverer waren da die Leihen von Noah Weißhaupt (Freiburg) und James Sands (New York City), die sich beide schon einen Stammplatz ergattert haben und noch essentiell für das Saisonziel ‘Klassenerhalt’ werden könnten.
43 Gegentore kassierte Holstein Kiel in der Hinrunde und stellte damit die Schießbude der Liga. Dass in der Abwehr nachgebessert werden musste, war somit klar. Und die Kieler taten das auch: John Tolkin (2,5 Mio. Euro), David Zec (1,5 Mio. Euro) und Ivan Nekic (unklar) kamen für nicht gerade kleines Geld. Während Letzterer noch auf den ersten Einsatz wartet, haben sich die beiden Erstgenannten auch direkt einen Stammplatz gesichert. Stabiler haben sie die Kieler Defensive allerdings auch nicht gemacht: Elf Gegentore in vier Spielen lassen nur wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt zu. In Anbetracht der für Kieler Verhältnisse großen Geldsummen hätte man da schon etwas mehr erwarten dürfen.
Keine Beurteilung möglich:
Während Borussia Mönchengladbach völlig auf Neuzugänge verzichtete, schnappte sich der FC Bayern München in Jonas Urbig (Köln) nur einen Neuen. Da dieser aber nur als Ersatzkeeper geholt wurde, bleibt eine Beurteilung des Transfers bislang sinnlos. Festhalten lässt sich einzig: In der Rolle als Nummer zwei hinter Manuel Neuer hat sich der U-Nationalkeeper bislang zumindest nichts zu Schulden kommen lassen.
Borussia Dortmund befindet sich in einer waschechten Krise. Die Leistungen stimmen seit Wochen nicht, Trainer Nuri Sahin ist bereits weg und auch dessen Nachfolger Niko Kovac wurde bei der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart direkt kalt erwischt. Auch die kostspieligen Sommer-Neuzugänge funktionieren teilweise noch nicht so wie gewünscht. Vor allem an einem Neuankömmling soll es intern schon jetzt große Zweifel geben – für ihn könnte es bei Borussia Dortmund bald eng werden!Borussia Dortmund: Groß unter Beobachtung Als der BVB im vergangenen Sommer Pascal Groß als Neuzugang präsentierte, sorgte das nicht überall für Begeisterung. Der Mittelfeldstratege überzeugte zwar zuvor in der Premier League durch sein starkes Passspiel und brandgefährliche Standards, allerdings galt der 33-Jährige schon damals nicht gerade als Rakete. Dieses Defizit wird nun in Dortmund offenbart. Auch interessant: Borussia Dortmund: BVB-Fans schäumen nach Stuttgart-Pleite vor Wut – ER gerät in den FokusWie die „Bild“ nun berichtet, sollen Groß‘ Geschwindigkeitsprobleme vor dessen Verpflichtung unterschätzt worden sein. Die Folge: Schon jetzt soll das fehlende Tempo den BVB-Verantwortlichen ein Dorn im Auge sein, auch im Umfeld des Klubs soll dieses Thema für eine Menge Diskussionen sorgen. Die sieben Millionen Euro Ablösesumme für Groß dürften sich bislang noch nicht rentiert haben.Groß kann Stärken noch nicht ausspielenDass der gebürtige Mannheimer seine Stärken aus den vergangenen Jahren noch nicht auf dem Dortmunder Parkett bringen kann, dürfte auch an den örtlichen Gegebenheiten liegen. Vor allem Julian Brandt, der sich zuletzt ebenfalls in schwacher Form präsentierte, kommt Groß in puncto Standards immer wieder zuvor. Nach sieben Jahren in England scheint sich Groß also immer noch nicht so richtig an das neue Spielsystem beim BVB adaptieren zu können. Dem 33-Jährigen muss nun jedoch daran gelegen sein, schnell wieder zu alter Stärke zu finden, sollte er die BVB-Bosse nicht weiter verärgern wollen.
Woran hat es gelegen? Das ist für Fußball-Fans bekanntermaßen natürlich immer die Frage, wenn ihre Mannschaft verliert. Bei Borussia Dortmund kommt man in dieser Saison mit der Fragerei allerdings gar nicht mehr hinterher. Viel zu oft enttäuscht die Mannschaft.Auch gegen Stuttgart verlor Borussia Dortmund im heimischen Stadion nach einem weitestgehend ideenlosen Auftritt mit 1:2. Damit bleibt der BVB Elfter, während die Champions-League-Plätze in weiter Ferne ziehen. Dafür verantwortlich zeigt sich auch eine Horror-Statistik aus dem Dortmunder Mittelfeld. Borussia Dortmund stürzt abDie Ursachenforschung zum Dortmunder Absturz ins Mittelmaß sind längst angelaufen. Die Chefetage kam erst zu dem Schluss, dass Nuri Sahin der Schuldige sei, dann bekam Matthias Sammer einen TV-Maulkorb und zuletzt musste auch Sven Mislintat seine Koffer packen. Geholfen hat das wenig. Das Debüt von Niko Kovac ging gleich in die Hose.+++ Zeitnot nach Transferschluss – HIER muss Kehl jetzt schnell entscheiden +++Dabei war der Auftritt der Borussia symptomatisch. Aus vielem Quer-Geschiebe entwickelte sich zwar ein für die Statistik hübscher Ballbesitz-Wert. Kapital konnte die Mannschaft daraus aber selten schlagen. Passenderweise fiel das einzige Tor des Tages dann auch noch in die Kategorie „Glückstreffer“. Mittelmaß im MittelfeldEin Grund für den Dortmunder Absturz dürfte auch das gefahrlose Mittelfeld sein. Salih Özcan, Giovanni Reyna, Felix Nmecha, Kjell Wätjen, Emre Can sowie vor allem Julian Brandt, Pascal Groß und Marcel Sabitzer bringen es zwar auf kombinierte 106 Liga-Einsätze in dieser Saison. Die Scorer-Ausbeute ist mit neun Toren und neun Vorlagen allerdings erschreckend gering. Das Mittelfeld, die Kreativzentrale, ist nicht mal an der Hälfte aller Dortmund-Tore beteiligt.Top-News des Tages:Insbesondere Sabitzer hat noch keine einzige Torbeteiligung sammeln können. Groß kommt nur auf drei Vorlagen. Und Brandt hat von den 18 Mittelfeld-Scorern zwar acht beigetragen, doch auch er wirkt seit Wochen und Monaten die meiste Zeit der Spiele völlig unsichtbar. Die fehlende Kreativität aus der Zentrale tut dem BVB zusehends weh. Borussia Dortmund: Hoffen auf ZugangDie Hoffnungen liegen diesbezüglich natürlich auf Winterzugang Carney Chukwuemeka – der seinen ersten möglichen Einsatz aber gleich mal verletzt verpasste. Ob er eine schnelle Genesung hinlegen und das schwarz-gelbe Mittelfeld anschließend wiederbeleben kann, bleibt abzuwarten.
Borussia Dortmund brilliert in der Champions League – wie könnte es auch anders sein! Entgegen der vorherrschenden Bundesliga-Krise zündet der BVB gegen Sporting Lissabon wieder den Turbo. Kurzfristige Heilung für die schwarz-gelbe Seele.Doch kaum ist die Euphorie verklungen, bahnt sich eine große Sorge den Weg. Ist der Sieg in der Champions League ein schlechtes Omen? In der Vergangenheit legte Borussia Dortmund nach der Königsklasse zahlreiche Bruchlandungen hin.Borussia Dortmund: Schlimme Bilanz Die zwei unterschiedlichen Gesichter des BVB sind schon seit über einem Jahr ein Thema. Bereits unter Edin Terzic begeisterte die Mannschaft spätabends unter der Woche regelmäßig, während es anschließend in der Liga stets auf den Deckel gab. Daran hat sich auch in dieser Saison nichts geändert.+++ Mega-Debüt! Das hat beim BVB niemand kommen sehen +++Die Bilanz der Bundesliga-Spiele, die direkt auf einen Champions-League-Auftritt folgen, liest sich ernüchternd. So folgte beispielsweise auf ein 3:0 in Brügge ein 1:5 in Stuttgart. Nach einer 7:1-Gala gegen Celtic verlor Borussia Dortmund bei Union Berlin mit 1:2. In den bisherigen acht Bundesliga-Spielen nach einer internationalen Woche gab es nur einen Sieg (unter Mike Tullberg in Heidenheim), dagegen drei Unentschieden und vier Niederlagen.„Angstgegner“ wartetBeim 3:0-Sieg in Lissabon merkte man förmlich, wie sich die Profis in der zweiten Halbzeit ihren Frust von der Seele schossen. Jetzt sorgen sich die Fans aber: War es das schon wieder mit dem Aufbäumen? Gegen den VfL Bochum sollte man an einem normalen Tag zwar gewinnen, doch was ist in der aktuellen Dortmunder Lage schon normal?Zumal sich der Reviernachbar in den vergangenen Jahren zu einem kleinen Angstgegner entwickelt hat – insbesondere, wenn die Spiele „anne Castroper“ stattfinden. Seit Bochums Wiederaufstieg 2021 endete jedes Dortmunder Liga-Gastspiel 1:1. 2023 kostete den BVB dieser nicht eingeplante Punktverlust sogar die Meisterschaft. Noch mehr Nachrichten liest du hier:Klar ist: Ein Unentschieden oder gar eine Niederlage gegen den Tabellenletzten wäre für Borussia Dortmund der neuste Bundesliga-Rückschlag. Angesichts der Champions-League-Gala unter der Woche käme dieser aber irgendwie auch nicht überraschend. Auf die Spieler von Niko Kovac wartet jedenfalls eine schwierige Aufgabe.
Er rettete den Verein vor dem Ruin, führte ihn zurück in Europas Elite und fast 20 Jahren lang an. Nun blickt Hans-Joachim Watzke dem Ende seiner Regentschaft bei Borussia Dortmund entgegen. So richtig loslassen kann und will er noch nicht.Wegen der sportlichen Krise verschob er seinen Ausstand bereits. Er überlässt seinem Nachfolger Lars Ricken zwar die Entscheidungen, mischt im operativen Geschäft aber weiter mit und bleibt stark involviert. Jetzt steht sogar die Kandidatur für einen anderen Chefposten bei Borussia Dortmund im Raum.Borussia Dortmund: Bleibt Watzke doch?Eigentlich wollte er schon im Herbst 2025 ganz abdanken. Dann taumelte sein BVB in die Krise. Zu groß war die Sorge, dass der Klub ohne ihn weiter abstürzt – und so mischt Hans-Joachim Watzke doch weiter mit. Berät. Entscheidet mit. Tritt als Klub-Offizieller vor die Mikrofone. „Ich habe gedacht, es ist eine gute Zeit für Lars, da jetzt hineinzugleiten. Ich hatte nicht gedacht, dass wir in ein solches Krisenszenario abgleiten“, rechtfertigt er sein Klammern laut „Frankfurter Rundschau“ nun bei einem Treffen von Wirtschaftsmanager.+++ Borussia Dortmund: Trainer sorgt für Wirbel! Fans trauen ihren Ohren kaum +++Der Negativtrend habe sein Nachfolger Ricken „mit voller Wucht getroffen“, sagt er. „Jetzt muss er gucken, dass er sich daraus befreit. Das ist nun natürlich eine ganz andere Herausforderung, doch er schafft das ohne Wenn und Aber“, stellt er klar und sagt ein für alle Mal: „Einen Rücktritt vom Rücktritt schließe ich total und komplett aus.“Kandidiert er als BVB-Vizepräsident?Eine kleine Hintertür hält er sich aber womöglich offen. Laut „Sky“ gehen viele im Verein davon aus, dass „Aki“ Watzke in Zukunft für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren könnte. Sein Einfluss wäre damit gewahrt, dennoch hätte er Wort gehalten und den Geschäftsführer-Posten niedergelegt.Mehr Nachrichten:Bislang nicht mehr als ein Gerücht – doch es bestätigt das Gefühl aller Fans von Borussia Dortmund: Watzke kann sein Baby nur schwer loslassen.
Borussia Dortmund befindet sich in einer schwierigen Phase und strebt an, sich im Hinspiel gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League zu qualifizieren. Das Spiel findet heute
um 21:00 Uhr statt und wird auf Amazon Prime Video übertragen. Der neue Trainer Niko Kovac, der sein Debüt mit einer Niederlage gegen den VfB Stuttgart (1:2) in der Bundesliga begann, zeigt sich
optimistisch. Er sieht in der letzten Partie positive Ansätze, auf denen das Team aufbauen kann. Kovac ist überzeugt, dass seine Mannschaft ihr Potenzial ausschöpfen wird.
Die personelle Situation bei Dortmund ist relativ stabil, abgesehen von der kurzfristigen Verletzung des Linksverteidigers Ramy Bensebaini. Sein möglicher Ersatz, Daniel Svensson, könnte sein
Startelf-Debüt geben. Emre Can, der Kapitän, äußert sich ebenfalls zuversichtlich und betont die Notwendigkeit, positiv zu bleiben, um den Turnaround zu schaffen.
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Was waren das für Emotionen: Am 20. Spieltag setzte sich Borussia Dortmund beim 1. FC Heidenheim knapp mit 2:1 durch. Nach dem Spiel feierte Interimscoach Mike Tullberg besonders stark mit den mitgereisten Fans – der Gästeblock der Voith-Arena war voll. Die Dortmunder machten bereits während der Partie ordentlich Stimmung. Und das auf verschiedene Art und Weise. Natürlich durch Gesänge, Fahnen, Trommeln oder Megafone.
So manch einem Fan war dies aber nicht genug. Einige hatten auch Spraydosen ins Stadion geschmuggelt, um an die Rückwand des Gästeblocks ein riesiges Graffiti zu sprayen. Zu sehen sind die drei Buchstaben „BVB“, zudem steht auf dem ersten B „The Unity“, auf dem zweiten „Ultras“. Damit bekennt sich diese Ultragruppierung zum Graffiti. Wann es genau gesprüht wurde – und wie lange dies gedauert hat – ist nicht bekannt. Auf der Homepage „suedtribuene-dortmund.de“ wurden aber einige Bilder von der Aktion hochgeladen.
Auf der Homepage „suedtribuene-dortmund.de“ ist dieses Graffiti zu sehen. Foto: ed
Es ist durchaus üblich, dass sich Gästefans in fremden Stadien verewigen, zum Beispiel durch Aufkleber. Im Heidenheimer Stadion versuchten sich zuvor schon Fans von Borussia Mönchengladbach und Union Berlin als Künstler. Beide Male wurden diese Experimente mit einem dezenten Grau überstrichen.
Das Dortmunder Graffiti ist dabei wohl eher in die Kategorie „Jugendsünde“ einzuordnen. Wie es auch aussehen kann, zeigen andere Beispiele aus Fußballstadien. So besprühten im Oktober 2024 beim Zweitligaspiel Magdeburg gegen Hannover Stadionbesucher Personen „in weißen Ganzkörperabzügen“, wie es auf der Homepage von „Magdeburg Blau-Weiß“ zu lesen ist, im Gästeblock die komplette Hinterwand mit Spraydosen. Auch beim Derby zwischen Jena und Erfurt (Regionalliga Nordost) war viel Farbe im Spiel: Erfurt-Fans strichen die Wand des Gästeblocks in den Vereinsfarben der Erfurter, Rot und Weiß und folgende Buchstabenkombination kam heraus: „FCRWE“ (FC Rot-Weiß Erfurt).
Gleichzeitig sprühen und fotografieren? Foto: ed
Das Graffiti in der Voith-Arena hatte da eine wesentlich kleinere Dimension. Und wie der FCH unaufgeregt mitteilt, wurde es bereits wieder überstrichen. Bleibt nur noch abzuwarten, was die Fans von Mainz 05, der am Sonntag, 16. Februar, im Heidenheimer Stadion zu Gast ist (19.30 Uhr), daraus machen …
vor 12 StundenSchlusslicht verkauft sich beim Tabellenzweiten teuerLeverkusen zeigt starke Leistung in DortmundDie Elfen des TSV Bayer 04 Leverkusen haben sich am 17. Spieltag der Handball-Bundesliga der Frauen beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund tapfer geschlagen. Das Tabellenschlusslicht unterlag in der 51. Auflage des “ewigen Westschlagers” mit 27:30 (14:18) und erzielte damit das beste Saisonergebnis gegen eines der Topteams der Liga.Vor 421 Zuschauern in der Sporthalle Wellinghofen konnte die Mannschaft von Trainer Michael Biegler trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Johanna Andresen und Astrid Richartz gut mithalten. Bis zur 18. Minute hielt man beim 8:8 dem Druck des favorisierten BVB stand, ehe Dortmund sich mit einem 4:0-Lauf absetzen konnte und mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Halbzeit ging.Nach dem Wechsel baute Dortmund die Führung auf 21:14 aus, doch nach einer kurzen Durststrecke fanden die Leverkusenerinnen zurück ins Spiel. Jennifer Souza erzielte nach mehr als acht Minuten den ersten Elfen-Treffer der zweiten Halbzeit, und die Mannschaft verkürzte den Abstand kontinuierlich bis auf drei Tore.Die erfolgreichste Torschützin der Partie war Rechtsaußen Christin Kaufmann, die an ihrem 21. Geburtstag sieben Tore erzielte. Jennifer Souza folgte mit sechs Treffern. Trainer Michael Biegler zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: “Wir hatten durch die Verletzungen aus dem Ludwigsburg-Spiel leichte Irritationen, aber das Team hat gut reagiert. Wir haben solide gedeckt und insgesamt gut gespielt.”BVB-Trainer Henk Groener äußerte sich nach dem Sieg seines Teams mit gemischten Gefühlen: “Das Positive war, dass wir gewonnen haben. Wir sind gut aus der Kabine gekommen, aber haben dann nachgelassen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Kompliment an Leverkusen, die bis zum Schluss gekämpft haben.”Borussia Dortmund – TSV Bayer 04 Leverkusen 30:27 (18:14)Dortmund: Wachter (7 Paraden), Eckardt (1 P); Abbingh, Kusian (2), Antl (5), Degenhardt (3), van Maurik (2), Langer (4), Lassource (2), Sasaki (3/2), Husebø (1), Olsson (2), Vollebregt (2), Egeling (2), Heimann, Bleckmann (2)Leverkusen: van der Linden (12 Paraden), Vogel (1 P), Lindemann (n.e.); Ingenpaß (3), Boeters (4/3), Cormann (3), Terfloth (2), Cruzado, Spengler (1), Veit (1), Kaufmann (7/2), Alderden, Teusch, Souza (6), WirthSchiedsrichter: Hellbusch/JansenZuschauer: 421Strafminuten: 12:4 MinutenSiebenmeter: 2/3 – 5/6