Mit einem durchschnittlichen Marktwert von 140.000 Euro weisen die Shamrock Rovers von den verbleibenden Teams in der UEFA Conference League den zweitgeringsten Kaderwert auf. Gegen das fünfmal so wertvolle Molde gelang am Donnerstagabend in Norwegen dennoch ein Sieg, der die Iren vom Einzug ins Achtelfinale träumen lassen darf. Der erst im Winter von St. Patrick’s Athletic gekommene Teenager Michael Noonan trug sich dabei in die Geschichtsbücher ein.
Denn der erst 16 Jahre und 197 Tage alte Mittelstürmer war es, der in der 57. Minute der Partie den entscheidenden Treffer erzielte. Damit wurde der gebürtige Dubliner der jüngste Torschütze in der erst vier Jahre lang bestehenden Conference League – und zugleich der zweitjüngste Torschütze in der Historie aller UEFA-Klubwettbewerbe. Einzig der Ghanaer Nii Lamptey, der in der Saison 1990/91 für Anderlecht im UEFA-Pokal einen Treffer markierte, war zu diesem Zeitpunkt mit 16 Jahren und 80 Tagen noch jünger als Noonan. Auf dem dritten Platz dieses Rankings findet sich der Belgier Romelu Lukaku ein, der ebenfalls für Anderlecht traf – und zwar im Alter von 16 Jahren und 218 Tagen in der Europa-League-Saison 2009/10. Der jüngste Torschütze der Champions-League-Historie Ansu Fati (beim ersten Tor 17 Jahre und 40 Tage alt) kommt in dieser wettbewerbsbergreifenden Liste nur auf den 16. Platz.
Bemerkenswerterweise gab der Youngster am Donnerstag tatsächlich sein Debüt für die Rovers, nachdem er im irischen Oberhaus zuvor lediglich einen einminütigen Einsatz für St. Pat’s absolviert hatte. „Es ist eine großartige Gelegenheit. Es ist fantastisch für Michael. Er hat sich sehr gut in die Gruppe integriert. Ich freue mich sehr für ihn. Hoffentlich kann er gleich weiter durchstarten“, lobte Teamkollege Aaron McEneff. Am Freitag war Noonan bei den Kollegen von transfermarkt.co.uk der meistgesuchte Spieler auf der Website – ein Name, den man sich vielleicht merken sollte.
Am 22. Spieltag der 2. Bundesliga kommt es zum Duell zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC. So sehen Sie die Partie live im TV und Stream.
Düsseldorf – Das Spiel des 22. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC findet am Samstag, 15. Februar 2025, in Düsseldorf statt. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Partie live im TV und Live-Stream verfolgen können.
Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC: 2. Bundesliga live im Free-TV?
Das Spiel des 22. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC wird vom Sender Sport1 live und in voller Länge im Free-TV übertragen.
Sport1 zeigt die Partie auch in der App oder online auf sport1.de im Live-Stream
Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC: 2. Bundesliga live im Pay-TV bei Sky
Die Partie Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC wird vom Pay-TV-Sender Sky live im TV übertragen.
Der Countdown zum Spiel in Düsseldorf startet am Samstag, 15. Februar 2025, um 20.00 Uhr auf Sky Sport mit den Vorberichten.
Um 20.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um das Match live schauen zu können, benötigen Sie Sky
Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC: 2. Bundesliga im Live-Stream von Sky Go
Wenn Sie ein Pay-TV-Abo bei Sky haben, können Sie das Spiel auch im Live-Stream bei Sky Go verfolgen. Die App gibt es zum Download für Apple- und Android-Geräte im jeweiligen Store.
WOW TV, ehemals Sky Ticket, überträgt das Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC ebenfalls im Live-Stream. Auch dafür benötigen Sie allerdings ein Abonnement.
Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC: Wer holt sich den Sieg?
Der 22. Spieltag der 2. Bundesliga steht an und Fortuna Düsseldorf empfängt Hertha BSC. Die Zuschauer erwarten ein spannendes und intensives Duell, bei dem die Gastgeber als Favoriten gelten.
Am letzten Spieltag erreichte Düsseldorf lediglich ein 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 und bleibt somit vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Dennoch haben die Rheinländer das Potenzial, eine Siegesserie zu starten und im Aufstiegsrennen mitzumischen. Ein Sieg gegen Hertha BSC wäre entscheidend, um in der Tabelle nicht weiter zurückzufallen.
Hertha BSC hatte vor Saisonbeginn ambitionierte Ziele und strebte den Aufstieg in die Bundesliga an. Derzeit ist der Hauptstadtverein jedoch weit von diesem Ziel entfernt. Die Situation ist so angespannt, dass Cheftrainer Cristian Fiel nach der Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern zwar weiterhin das Vertrauen ausgesprochen wurde, bei einer Niederlage in Düsseldorf jedoch seine Position gefährdet sein könnte. (smr)
Nottinghams Höhenflug hat viel mit Chris Wood (33) zu tun. Der Neuseeländer ist ein Stürmer alter Schule, der in England viel herumgekommen ist. Spät in seiner Karriere glänzt er auf der ganz großen Bühne – auch, dank der Spielweise der Tricky Trees unter Trainer Nuno Espirito Santo.
Hat mit 17 Saisontreffern großen Anteil an Nottinghams Erfolgslauf: Chris Wood.
IMAGO/Sportimage
In Neuseeland ist Rugby mit Abstand der Nationalsport Nummer eins. Die All Blacks, wie die Nationalmannschaft genannt wird, waren dreimal Weltmeister, bringen regelmäßig Weltklassespieler hervor und genießen absoluten Kultstatus in dem Inselstaat am anderen Ende der Welt. Der Fußball steht zwar klar im Schatten von Rugby, doch zumindest die englische Premier League hat auch an diesem entlegenen Ort eine große Zahl an Fans.
Und zu deren großer Überraschung und Freude sorgt gerade ausgerechnet ein Landsmann für sportlich positive Schlagzeilen. Chris Wood hat für Nottingham Forest bereits 17 Tore in der Liga erzielt – nur die Superstars Erling Haaland (Manchester City, 19 Treffer) und Mohamed Salah (Liverpool, 22) haben noch häufiger getroffen.
Hauptverantwortlich für Nottinghams Erfolgslauf
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Steffen Baumgart will auch in die kommende Woche wieder mit einem Lächeln starten – so wie zu Beginn der Vorbereitung auf die Heimpartie an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach. Allerdings ist für den Coach des 1. FC Union Berlin das befreiende 4:0 zuletzt im Kellerduell mit der TSG 1899 Hoffenheim schon wieder Vergangenheit.
„Jetzt müssen wir aufpassen“, warnte Baumgart bei einer Pressekonferenz im Stadion An der Alten Försterei: „Reden wir von Spiel zu Spiel oder rechnen wir alles aus.“ Gefragt war, wie groß der Schritt bei einem weiteren Sieg wäre im Kampf um den Klassenverbleib. „Vorher drüber reden ist eh Quatsch“, meinte Baumgart.
Mehr als eine halbe Milliarde Euro haben die englischen Erstligisten in diesem Winter für neue Spieler ausgegeben. Vor allem zwei Beispiele zeigen, wie weit die Premier League der europäischen Konkurrenz in Sachen Geld inzwischen enteilt ist.
Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Michael Schleicher sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.
Lange Zeit war die Transferphase im Winter so etwas wie die Light-Version des Sommerfensters. Während im Juli und August die großen Transfers getätigt wurden, waren im Januar Leihen oder kleinere Deals bereits das höchste der Gefühle. Richtige Transfer-Kracher suchte man zur kalten Jahreszeit meistens vergebens.
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Das ist seit einigen Jahren anders: Zwar kommt das Transferfenster im Winter noch immer nicht an jenes des Sommers heran, mächtig Geld ausgegeben wird zur Saison-Halbzeit aber dennoch.
Premier League gibt halbe Milliarde für neue Spieler aus
So war es auch in diesem Jahr. Und wie so häufig steht die Premier League mit ihren finanzkräftigen Klubs an der Spitze der Ausgaben-Rangliste. Unglaubliche 500,55 Millionen Euro gaben die 20 englischen Erstligisten in diesem Winter aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Serie A aus Italien, in der Spieler für insgesamt 230,1 Millionen Euro verpflichtet wurden. Die Bundesliga steht mit 182,85 Millionen Euro auf Rang fünf.
In Sachen Transferausgaben ist England also – wenig überraschend – mal wieder an der Spitze.
Kriselnder Transfer-Krösus Manchester City
Eine halbe Milliarde Euro – nur einmal gaben die englischen Erstligisten im Winter mehr Geld für neue Spieler aus. In der Saison 2022/23 schossen Manchester City, der FC Chelsea und Co. den Vogel ab. Ausgaben von 862 Millionen Euro standen Einnahmen von 117 Millionen Euro gegenüber. Macht einen Saldo von minus 755 Millionen (!) Euro. Zahlen, bei denen die europäische Konkurrenz schon lange nicht mehr hinterherkommt – oder, um genau zu sein, auch noch nie wirklich hinterhergekommen ist.
Im vergangenen Winter gab es mit “nur” 134 Millionen Euro an Ausgaben zwar einen kleinen Ausreißer nach unten, 2025 haben Englands Klubs aber wieder kräftig zugelangt. Wie abgehoben die finanzstarke Premier League inzwischen ist, machen vor allem zwei Beispiele der abgelaufenen Transferphase deutlich.
Zum einen muss dabei Manchester City genannt werden. Alleine der Top-Klub, der in dieser Saison mächtig kriselt, ist für fast 44 Prozent der Gesamtausgaben in der Liga verantwortlich. Teure Verstärkungen für insgesamt völlig verrückte 218 Millionen Euro sollen die bislang völlig misslungene Spielzeit noch herumreißen.
Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann
Vier der insgesamt fünf Transfers der “Citizens” belegen im ligainternen Vergleich die ersten vier Plätze. Rekord-Neuzugang ist ein Bekannter aus der Bundesliga: 75 Millionen Euro zahlte City für Frankfurt-Stürmer Omar Marmoush. 60 Millionen Euro sind dem Klub die Dienste des zentralen Mittelfeldspielers Nico González wert, der vom FC Porto kam. 40 Millionen Euro blätterten die Skyblues für Abwehr-Talent Abdukodir Khusanov hin, daneben folgten mit Vitor Reis (37 Mio. Euro) und Juma Bah (6 Mio. Euro) zwei weitere Innenverteidiger.
Was bei den Deals auffällt: Bei fast jedem der Transfers zahlte City deutlich über dem Marktwert. Ausnahme ist mit einem zugedrückten Auge hier noch Marmoush. Hier ist die Diskrepanz zwischen Ablöse (75 Mio. Euro) und Marktwert (60 Mio. Euro) noch vergleichsweise gering.
Ganz anders sieht es da bei drei der anderen Deals aus: González hat laut “transfermarkt.de” einen Marktwert von 18 Millionen Euro, die Differenz von 42 Millionen Euro ist also immens. Ähnliches Spiel auch bei Khusanov, der aktuell bei einem Marktwert von zwölf Millionen Euro liegt (Differenz: 28 Mio. Euro). Bei Reis beträgt der Unterschied zwischen Ablöse und Marktwert immerhin noch 23 Millionen Euro.
Bei Ablösen wie diesen ist es wenig verwunderlich, dass die abgebenden Vereine schwach werden, den Spieler ziehen lassen und dafür die hohe Ablöse einstreichen, um sie anderweitig zu investieren. Das altbekannte Problem: Fast nur Top-Klubs aus der Premier League können auf Dauer dermaßen übertriebene Ablösesummen zahlen. Die hohen Einnahmen aus TV-Rechten und Sponsoring machen’s möglich.
Wenn für einen Zweitligaspieler plötzlich 25 Millionen Euro fließen
Dass jedoch nicht nur die großen, sondern alle Klubs aus der Premier League vom Geldsegen profitieren, zeigt das zweite Beispiel, das deutlich macht, wie verrückt die Premier League mittlerweile geworden ist.
Brighton & Hove Albion gab für drei Spieler im Winter knapp 50 Millionen Euro aus. Auch hier wurden den Vereinen Angebote gemacht, die sie nicht ablehnen konnten. Unter ihnen auch der 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga. 25 Millionen Euro zahlte der Klub von Trainer Fabian Hürzeler für Mittelstürmer Stefanos Tzimas. Wenig überraschend ist der Grieche damit der Rekord-Abgang in der Geschichte des Clubs.
Für Innenverteidiger Eiran Cashin legte Brighton 10,75 Millionen Euro auf den Tisch. Klingt im Vergleich zu den anderen bisher genannten Summen vielleicht erstmal nicht nach sonderlich viel. Der Blick auf Cashins Marktwert zeigt dann aber schnell wieder die Abstrusität des Transfers. Laut “transfermarkt.de” liegt dieser nämlich bei lediglich 1,8 Millionen Euro.
Geld regiert die Welt – mittlerweile auch im Winter
Und so kommt es, dass Brighton, das bereits im Sommer übrigens unglaubliche 231 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hatte, in der Winter-Rangliste immerhin auf dem neunten Platz steht. Zwar hinter den zahlungskräftigen Saudi-Vereinen Al-Nassr und Al-Ahli sowie Top-Klubs Paris Saint-Germain, dafür aber vor unzähligen Traditionsklubs wie dem AC Mailand, Manchester United, Juventus Turin, dem FC Bayern, Borussia Dortmund – und natürlich vielen anderen Spitzenvereinen aus Europa.
Geld regiert die Fußball-Welt – und das mittlerweile auch im Winter. Die Transferphase im Januar ist inzwischen viel mehr als eine Light-Version des Sommer-Pendants. Das zeigte die Premier League im vergangenen Monat mal wieder eindrucksvoll.
Verwendete Quellen
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Der junge Bayern-Stürmer ist Tottenhams Hoffnungsträger. Er kommt in einen Klub mit vielen Problemen und mieser Stimmung.
Es ist nicht ganz sechs Jahre her, da stand Tottenham Hotspur vor der ultimativen Krönung. Der chronisch titellose Klub stand im Finale der Champions League, hatte sich den Weg dorthin in rauschenden Duellen mit dem BVB, Manchester City und Ajax gebahnt. Es fehlten 90 Minuten, um eine großartige Europapokalsaison zu krönen und das Image des sympathischen Verlierers abzuschütteln.
Es kam anders, der Ausgang der Geschichte ist bekannt. Jürgen Klopps FC Liverpool war im Wanda Metropolitano von Madrid zu stark und gewann das Endspiel der Königsklasse relativ souverän mit 2:0. Wieder hängende Köpfe bei den Nordlondonern, die damals noch vom heutigen Bayern-Star Harry Kane angeführt wurden.
Von der Chance, um den Henkelpott zu kämpfen, ist Tottenham rund ein halbes Jahrzehnt später meilenweit entfernt. Die Spurs rangieren in der Premier League im unteren Mittelfeld und belegen einen indiskutablen 14. Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge (10 Punkte) ist deutlich geringer als der Rückstand auf die Champions-League-Plätze (16 Zähler).
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Und wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie weit Tottenham mittlerweile von der (nationalen) Spitze entfernt ist, dann wurde dieser am vergangenen Donnerstag im Halbfinale des Carabao Cups erbracht. Nach einem 1:0 im Hinspiel ging die komplett überforderte Mannschaft von Trainer Ange Postecoglou in Liverpool mit 0:4 baden.
Kein Wunder, dass seit einigen Wochen eine Debatte um den Coach entbrannt ist. Dabei liegen die Probleme des Traditionsvereins deutlich tiefer – und eine Leihgabe vom FC Bayern soll nun helfen, sie mindestens zu übertünchen und bestenfalls zu lösen.
Niko Kovac feiert in der Champions League seinen ersten Sieg als BVB-Coach. Die Fans von Borussia Dortmund vertreten eine geteilte Meinung, ob Kovac das Ruder wirklich herumreißen kann.
Nach der Entlassung von Nuri Sahin und drei Spielen unter Interimstrainer Mike Tullberg hat Niko Kovac als Cheftrainer beim BVB übernommen. Trotz des 3:0-Sieges in der Champions League bei Sporting Lissabon zweifeln Fans und Kunden von Borussia Dortmund, dass Kovac den Verein zurück in die Erfolgsspur führt.
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In einer Sache sind sich die Befragten einig: Die Trennung von Sahin war der richtige Schritt.
Mehrheit befürwortet Sahin-Entlassung
Einer repräsentativen Umfrage des Bundesliga-Barometers unter 843 Fans zufolge, ist mit 82,4 Prozent die große Mehrheit der Meinung, dass die Trennung von Nuri Sahin der richtige Schritt war.
Uneinig waren sich die Befragten in der Frage, ob Niko Kovac hingegen überhaupt zum BVB passen würde. Doch es gibt eine klare Tendenz: 62,8 Prozent sind der Meinung, er passe nicht zu den Schwarz-Gelben. 65,9 Prozent sind gar der Meinung, dass das Kovac-Engagement die falsche Entscheidung sei.
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Champions League: BVB überzeugt gegen Lissabon
Nach einer 1:2-Heimpleite gegen Stuttgart ließ Kovac in seinem zweiten Spiel als BVB-Coach einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon in der Champions League folgen – und die Mannschaft zeigte sich dabei stark verbessert. Trotzdem bleiben 67,2 Prozent der Befragten bei ihrer Meinung, dass der BVB unter Kovac nicht zurück in die Erfolgsspur finden werde.
Stattdessen Wunschtrainer vieler Dortmunder: Mike Tullberg. 66 Prozent der Befragten hätten gerne am dänischen Vulkan festgehalten. Tullberg blieb in seinen drei Spielen als Interimstrainer ungeschlagen, feierte nach dem Sieg gegen Heidenheim ausgelassen. Seit der Ankunft von Kovac ist er wieder für die U19 in Dortmund zuständig.
Nur ein Punkt trennt Tabellenführer Real Madrid und den Stadtrivalen Atletico in der Tabelle – dabei bleibt es auch nach dem Derby am Samstagabend. Einen VAR-Elfmeter glich Mbappé in Hälfte zwei aus. Dann rettete für Atletico auch die Latte.
Traf in Hälfte zwei zum Ausgleich für Real Madrid: Kylian Mbappé.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Schon vor der Partie stand fest, dass der Sieger des Stadtderbys auch die Tabellenführung inne haben würde. Die Königlichen, die zuvor schon auf Rang 1 standen, hatten die Möglichkeit, sich bis auf vier Punkte von den Gästen zu distanzieren. Atletico hätten mit einem Dreier wiederum an den Blancos vorbeiziehen können. Am Ende änderte sich jedoch nichts an der Tabellensituation – einen Sieger gab es nicht.
Bei Real Madrid starteten wieder viele Leistungsträger, die zuvor beim 3:2-Last-Minute-Sieg gegen Leganes in der Copa del Rey noch geschont worden waren: Courtois kehrte für Lunin in die erste Elf zurück. Vor ihm ersetzten Vazquez und Fran Garcia Ferland Mendy und Ramon. In der Offensive rotierten Modric, Brahim Diaz, Arda Güler und Endrick auf die Bank, Dani Ceballos und die Leistungsträger Bellingham, Vinicius Junior und Mbappé begannen an ihrer Stelle.
Auch Atletico-Coach Diego Simeone wechselte im Vergleich zum deutlichen 5:0-Erfolg gegen Getafe mehrfach: Oblak kehrte zwischen die Pfosten zurück, sodass Musso auf die Bank rotierte. Darüber hinaus starteten Lenglet und Marcos Llorente anstelle von Le Normand und Molina. In der Offensive rutschte Barrios in die erste Elf, Koke auf die Bank.
Alvarez trifft lässig vom Punkt
Die Partie begann schleppend: Beide Mannschaften zogen sich bei gegnerischem Ballbesitz in die eigene Hälfte zurück, sodass Chancen absolute Mangelware waren. Erst in der 15. Minute setzte Samuel Lino ein erstes Zeichen, als er aus aussichtsreicher, zentraler Position abschloss, jedoch das Tor knapp verfehlte. In der Folge wurde Real stärker, verpasste aber die Führung: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld landete die Kugel bei Vinicius Junior, der anschließend nach innen zog und das rechte Eck anvisierte. Letztlich ging die Kugel neben das Gehäuse von Oblak (21.).
Atletico blieb anschließend im Verteidigungsmodus, Real drückte – ohne jedoch zu Großchancen zu kommen. Und als die Gäste sich dann einmal befreiten, führte dies direkt zu einer strittigen Aktion. Tchouameni stieg im Strafraum Samuel Lino auf den Fuß. Nach VAR-Prüfung zeigte Schiedsrichter Soto Grado auf den Elferpunkt. Alvarez trat an und verwandelte per Heber zur Führung (35.).
In den Minuten vor der Halbzeit verfielen die Hausherren in Passivität – und hatten Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Tchouameni rettete doppelt gegen Alvarez und Samuel Lino (41./43.). So gingen die Rojiblancos mit der knappen Pausenführung in die Halbzeit.
Mbappé vollendet eiskalt
Und Real kam furios aus der Kabine: Erst vollendete Mbappé eine starke Einzelaktion von Rodrygo zum Ausgleich (50.), dann war es Bellingham, der die Führung knapp verpasste, da sein Kopfball an der Latte landete (52.). Knapp sechs Minuten später scheiterte der Engländer mit seinem Kopfball an Oblak.
Doch auch die Hausherren kamen zu Möglichkeiten: Llorente drang in den Strafraum ein und wollte auf Alvarez ablegen, sein Pass wurde im letzten Moment abgefangen (65.). Eine knappe Viertelstunde vor Schluss brachte sich Atletico fast selbst in Bedrängnis als Gimenez einen Flanke auf sein eigenes Tor verlängerte – Oblak parierte in höchster Not. In der Folge verflachte die Partei ein wenig. Erst Vinicius Junior sorgte für die nächste Abschlusssituation: Der Brasilianer tanzte zunächst an der linken Strafraumgrenze Koke aus , um anschließend auf Rodrygo zu flanken, dessen Abschluss jedoch am langen Eck vorbeirauschte (74.). Die letzte Aktion des Spiels hatte eine Minute vor Schluss Mbappé, der per Heber Oblak überlupfen wollte. Der Keeper hielt seinem Team aber schlussendlich das Unentschieden fest (89.).
Am Ende stand also ein 1:1 zu Buche, das beiden Mannschaften nicht wirklich weiterhilft. Im Gegenteil: Durch die Punkteteilung erhält der FC Barcelona die Möglichkeit, am Sonntag in Sevilla den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen.
Real reist am Dienstag zu Manchester City und spielt dort in den Champions-League-Play-offs (21 Uhr) um das Weiterkommen. Die Gäste, die in der Königsklasse bereits für das Achtelfinale qualifiziert sind, treffen am Samstag um 18:30 Uhr in der Liga auf Vigo.