Im Fokus: VfL Wolfsburg in der Saison 2024/2025 der Bundesliga. Erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Fußball-Ergebnisse und Statistiken. Wo steht der VfL Wolfsburg gerade in der Tabelle und gegen wen wird das Team als nächstes antreten?
Insgesamt 23 Spiele hat der VfL Wolfsburg bislang in der Saison 2024/2025 absolviert und dabei 34 Punkte eingefahren. Derzeit rangiert das Team auf dem 8. Tabellenplatz.
Ergebnisse der letzten 5 Spiele von VfL Wolfsburg in der Saison 2024/2025
1 Sieg (0 Heimsiege und 1 Auswärtssieg) und 4 Unentschieden – das ist die Bilanz der letzten fünf Spiele für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga.
Datum
Heim
Gast
Ergebnis
22.02.2025
VfL Wolfsburg
VfL Bochum
1:1
15.02.2025
VfB Stuttgart
VfL Wolfsburg
1:2
08.02.2025
VfL Wolfsburg
Bayer 04 Leverkusen
0:0
02.02.2025
Eintracht Frankfurt
VfL Wolfsburg
1:1
24.01.2025
VfL Wolfsburg
Holstein Kiel
2:2
Die nächsten Spiele für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga
Im nächsten Spiel trifft der VfL Wolfsburg auswärts auf den SV Werder Bremen, welcher aktuell auf Rang 12 in der Tabelle der Bundesliga steht. Anpfiff ist am Samstag, den 01.03.2025 um 15.30 Uhr. Für die nächsten Spieltage sind noch Matches gegen den FC St. Pauli, den FC Augsburg, 1. FC Heidenheim und den 1. FC Union Berlin angesetzt.
Datum
Heim
Gast
01.03.2025, 15.30 Uhr
SV Werder Bremen
VfL Wolfsburg
08.03.2025, 15.30 Uhr
VfL Wolfsburg
FC St. Pauli
15.03.2025, 15.30 Uhr
FC Augsburg
VfL Wolfsburg
29.03.2025, 15.30 Uhr
VfL Wolfsburg
1. FC Heidenheim
05.04.2025, nicht terminiert
1. FC Union Berlin
VfL Wolfsburg
Bundesliga live im Fernsehen: Die aktuellen TV-Termine der Fußball-Bundesliga im Überblick!
Statistik und Highlights der laufenden Saison 2024/2025
VfL Wolfsburg News 2025: Aktuelle Nachrichten zum Verein
Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle News wie Spielberichte zu den letzten Bundesliga-Partien, Vorberichte mit Infos zu bevorstehenden Live-Übertragungen und mehr. Weitere Nachrichten zum Verein finden Sie auf der news.de-Themenseite für den VfL Wolfsburg.
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VfL Wolfsburg in der aktuellen Bundesliga-Tabelle 2024/2025
Platz
Team
Spiele
S
U
N
Tore
Diff.
Pkt.
1
FC Bayern
23
18
4
1
69:19
50
58
2
Bayer 04
23
14
8
1
51:27
24
50
3
E. Frankfurt
23
12
6
5
49:33
16
42
4
SC Freiburg
23
12
3
8
34:36
-2
39
5
Mainz 05
23
11
5
7
37:24
13
38
6
RB Leipzig
23
10
8
5
38:31
7
38
7
VfB Stuttg.
23
10
6
7
41:34
7
36
8
Wolfsburg
23
9
7
7
46:37
9
34
9
Borussia MG
23
10
4
9
35:35
0
34
10
Bor.Dortmund
23
9
5
9
43:38
5
32
11
FC Augsburg
23
8
7
8
27:35
-8
31
12
Werder
23
8
6
9
35:47
-12
30
13
1. FC Union
23
6
5
12
20:36
-16
23
14
Hoffenheim
23
5
7
11
30:46
-16
22
15
St. Pauli
23
6
3
14
18:27
-9
21
16
VfL Bochum
23
4
5
14
23:46
-23
17
17
Heidenheim
23
4
3
16
27:47
-20
15
18
Holstein K.
23
3
4
16
34:59
-25
13
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Sportdaten generiert und wird regelmäßig datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter [email protected] entgegen. +++
Akrobatisch, praktisch, gut: Hugo Ekitiké ist derzeit die Hauptattraktion im Sturm von Eintracht Frankfurt.Bild: IMAGO images / osnapix
Bundesliga
Im Schatten des FC Bayern und von Bayer Leverkusen macht es sich dieser Tage nur eine weitere Mannschaft so wirklich bequem auf den Champions-League-Rängen der Bundesliga: Eintracht Frankfurt steht seit dem neunten Spieltag durchgehend auf einem Platz, der zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt.
Anders als diverse Verfolger sind die Hessen in diesem Jahr in der Liga noch ungeschlagen, der Vorsprung auf den fünften Rang beträgt bereits sechs Punkte.
Eine Endplatzierung unter den besten vier Mannschaften der Bundesliga wäre die logische Konsequenz der beeindruckenden Entwicklung, die Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren genommen hat.
Ein- und Verkäufe gehören zur Strategie von Eintracht Frankfurt
Von der Rettung in der Relegation 2016 über den Gewinn des DFB-Pokals zwei Jahre später bis hin zum sensationellen Gewinn der Europa League im Jahr 2022 – die SGE hat sich Jahr für Jahr kontinuierlich weiterentwickelt.
Auf sportlicher Ebene war dies auch dank cleverer Ein- und Verkäufe möglich. Die Frankfurter bewiesen speziell bei ihren Stürmern stets ein richtig gutes Händchen: Luka Jović, Ante Rebić, Sébastien Haller, André Silva, Randal Kolo Muani und Omar Marmoush gingen allesamt für richtig gutes Geld.
Die Mannschaft wurde ob der prominenten Abgänge auf lange Sicht nie schlechter, entwickelte sich stattdessen weiter. Dieses Geschäftsmodell, das hat nicht zuletzt Sportvorstand Markus Krösche mehrfach betont, muss die SGE aufrechterhalten.
Anders kann man mit Klubs wie Leipzig, Leverkusen oder Dortmund nicht ansatzweise mithalten. Und von den Bayern will man da noch gar nicht reden.
Eintracht Frankfurts Hugo Ekitiké wird in England gehandelt
Krösches Einordnung aus dem Frühjahr 2024 dürfte also auch im Sommer 2025 noch Bestand haben: “Wenn sich ein Spieler schneller entwickelt als der Klub und unsere Forderungen erfüllt werden, werden wir ihn ziehen lassen.”
Ganz konkret könnte dann Hugo Ekitiké zum Verkaufskandidaten werden. “RMC”-Journalist Fabrice Hawkins berichtete kürzlich, dass “mindestens drei Premier-League-Klubs” am SGE-Stürmer interessiert seien. Offen blieb an der Stelle: Wie teuer könnte der Frankfurter werden und welche Klubs sind gemeint?
Etwas Licht ins Dunkle bringen nun Berichte von “Footballtransfers” und “Caught Offside”. Demnach seien Newcastle United, der FC Arsenal und der FC Chelsea an einer Verpflichtung von Ekitiké interessiert. Ein Wettbieten der Engländer wäre gewiss nicht zum Nachteil der Hessen.
Eintracht Frankfurt sucht neuen Stürmer und Rechtsaußen
Die Frankfurter ihrerseits sollen sich ebenfalls schon nach neuen Offensivspielern umschauen. So berichtet Sky, dass Mohamed Amoura auf der SGE-Liste steht. Der Angreifer wurde schon in Frankfurt gehandelt, als er noch in Belgien gespielt hat. Er wechselte im vergangenen Sommer schließlich nach Wolfsburg und überzeugt seither dort.
Ein Schnäppchen wäre der Algerier aber keinesfalls. Die “WAZ” spekulierte bereits über eine Ablösesumme im Bereich von 50 Millionen Euro.
Deutlich günstiger wäre Ritsu Dōan. Der Japaner steht beim SC Freiburg unter Vertrag, kommt meist über den rechten Flügel und bringt viel Tempo mit. Einen solchen Spieler suche die SGE nach Informationen der “Sport Bild” im Sommer. Für knapp 15 Millionen Euro könnte Dōan demnach zu haben sein.
Krösche und Co. sollen auf der Außenbahn zudem noch zwei Alternativen zum Japaner im Blick haben: Celtics Nicolas Kühn, der kürzlich erst gegen die Bayern getroffen hat, und Straßburgs Dilane Bakwa.
Wer auch immer am Ende nach Frankfurt wechselt, spannend dürfte es rund um die SGE im kommenden Sommer erneut werden.
Happy Birthday, FC Bayern! Der deutsche Rekordmeister feiert sein 125-jähriges Bestehen. Am 27. Februar 1900 wurde der Verein gegründet, heute können die Münchener auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurückblicken:
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FAQ: Drei heiße Gerüchte um die SGE-Offensive
1. Wird Randal Kolo Muani die SGE verlässt?
Gerücht: Es wird gemunkelt, dass Randal Kolo Muani in dieser Transferperiode von einem großen europäischen Klub umworben wird. Teams aus der Premier League und La Liga sollen Interesse bekundet haben.
Faktencheck: Kolo Muani hat sich als einer der Schlüsselspieler der SGE etabliert und hat in der letzten Saison beeindruckende Leistungen gezeigt. Ein Wechsel könnte zwar finanziell lukrativ sein, aber die Eintracht könnte auch an einer Vertragsverlängerung interessiert sein, um ihn länger im Team zu halten.
2. Droht der Verlust von Daichi Kamada?
Gerücht: Medien berichten, dass Daichi Kamada in Verhandlungen mit mehreren internationalen Vereinen steht und möglicherweise die SGE in der Winterpause verlassen könnte.
Faktencheck: Kamada hat einen bedeutenden Einfluss auf das Spiel der Eintracht und ist bei den Fans äußerst beliebt. Während der Spieler möglicherweise attraktive Angebote erhält, könnte auch sein Wunsch, die Eintracht in der Champions League zu vertreten, eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen.
3. Plant die SGE, einen neuen Stürmer zu verpflichten?
Gerücht: In den letzten Wochen gab es verstärkt Gerüchte, dass die Eintracht Frankfurt an einem namhaften Stürmer interessiert sei, um die Offensive weiter zu verstärken.
Faktencheck: Die Eintracht hat ein bewährtes Scouting-System und sucht stets nach Möglichkeiten, das Team zu verbessern. Ein neuer Stürmer könnte sowohl als Ergänzung für die aktuelle Offensive dienen als auch als langfristige Investition für die Zukunft. Offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Gerüchte handelt, die sich schnell ändern können. Offizielle Informationen erhalten Sie über die Kanäle des Vereins.
Ein Bundesliga-Dino ist der SV Werder (noch) nicht im Tischtennis. Aber seit nunmehr knapp 20 Jahren ist Grün-Weiß mittlerweile auch schon dauerhaftes Mitglied in der höchsten nationalen Liga. Sie gilt in der vor allem in Asien und Europa populären Sportart als die stärkste Liga der Welt. Werder, deutscher Meister 2013, zeichnet dabei eine hohe Kontinuität aus. Trainer: immer Cristian Tamas. Manager: immer Sascha Greber. Auch die Spieler bleiben oft sehr lange. Gerade hat der Verein zwei weitere Profi-Verträge verlängert. Von einer personellen Veränderung ist dennoch zu berichten.
Der Wechsel: Vor einem Jahr hatte Werder Andrei Putuntica unter Vertrag genommen, dieser Vertrag wird für die kommende Saison nicht verlängert. Die bisherige Bundesliga-Bilanz des gebürtigen Moldawiers: sieben Spiele, drei Siege. Eine Art Langzeit-Bremer ist er dennoch. Schon etliche Jahre gehört er zur Trainingsgruppe von Cristian Tamas. Und eventuell wird er in der Gruppe auch bleiben, auch wenn er in der nächsten Saison für einen anderen Verein antreten wird. Statt Andrei Putuntica wird ab dem Sommer der Franzose Irvin Bertrand zum grün-weißen Bundesliga-Team gehören.
Der Neue: 25 Jahre alt, Linkshänder und Doppelspezialist, spielt Irvin Bertrand seit 2021 für den Bundesliga-Konkurrenten Post SV Mühlhausen. In der laufenden Saison wurde er bislang 13-mal eingesetzt. Drei Siege bei zehn Niederlagen stehen in der Statistik. “Er hat ein sehr gutes Ballgefühl und ist unser absoluter Wunschspieler”, sagt Sascha Greber. Cristian Tamas hebt ebenfalls hervor, dass Bertrand sehr gut ausgebildet sei. „Ich erhoffe mir ein Plus und denke, dass er hier in Bremen stärker werden kann“, sagt Tamas.
Die Gründe: Sowohl der Spieler als auch sein künftiger Verein erhoffen sich einen Leistungssprung, wenn der Wechsel von Thüringen nach Bremen vollzogen ist. Bislang tritt Irvin Bertrand zwar für den Post SV an. Da es dort keine feste Gruppe im Trainingsalltag gibt, gehöre er zur Trainingsgruppe des 1. FC Saarbrücken-TT. „Ich möchte gerne für den Verein spielen, in dessen Stadt ich auch wohne und mich die tägliche Trainingsarbeit weiterbringen kann“, sagt Irvin Bertrand. Dessen Qualität als Doppel-Spieler könnte Werder vor allem in den engen Partien zugutekommen, die erst im fünften Match entschieden werden, in einem Doppel. Von diesen Duellen hatte Werder in der jüngeren Vergangenheit etliche verloren.
Die Kontinuität: “Es ist außerordentlich wichtig, dass wir durch die Verlängerung von Kirill und Marcelo unsere konstante Qualität erhalten”, sagt Anne-Kathrin Laufmann, die sich in Werders Geschäftsführung um die Tischtennis-Sparte kümmert. Der Kasache Kirill Gerassimenko hatte sich im Olympiajahr mehr und mehr in den Vordergrund gespielt – und füllt eine immer gewichtigere Rolle im Werder-Team aus. “Er hatte Angebote ohne Ende, aber er hat mit keinem anderen Verein außer mit uns verhandelt”, sagt Sascha Greber. Gerassimenkos Vertrag wurde bis 2027 verlängert. “”Ich bin sehr dankbar, dass ich zwei weitere Jahre mit einem solchen Weltklassespieler zusammenarbeiten kann”, sagt Cristian Tamas. Marcelo Aguirre hat für eine weitere Saison unterschrieben, er bleibt bis mindestens 2026. Zuvor hatte Werder bereits Spitzenspieler Mattias Falck bis 2027 binden können. Alle drei Profis spielen bereits seit 2019 für Bremen.
Die Konkurrenz: In der laufenden Saison hatte Werder das kleine Pokal-Wunder vollbracht, im Viertelfinale den TTC Fulda, den Klub des deutschen Topspielers Dimitrij Ovtcharov, zu besiegen . Erstmals nach längerer Abstinenz erreichte Werder wieder die deutsche Pokal-Endrunde, das sogenannte Final Four. In der Liga gehörten die Bremer zumindest im ersten Saisondrittel zu den ersten vier Anwärtern auf die Play-off-Plätze. Ist Werder durch die Verpflichtung von Irvin Bertrand demnächst noch konkurrenzfähiger? Ja und nein. Sascha Greber sagt: “Wenn ich sehe, was sich bei der Konkurrenz tut, wird das weiter ein sehr hartes Brot.” Von Jahr zu Jahr werde die Bundesliga mit den Spitzenteams aus Düsseldorf, Saarbrücken und Fulda stärker. “Aber wir sind uns sicher, dass auch wir uns weiterentwickeln”, sagt er.
Die Saison: Nachdem Werder vor dem Jahreswechsel auf Play-off-Kurs lag, lief es 2025 nicht wie gewünscht. Von fünf Spielen konnte Bremen nur eines gewinnen. Zu den Enttäuschungen zählte auch ein 0:3 beim Post SV Mühlhausen inklusive einer Einzel-Niederlage von Marcelo Aguirre gegen Irvin Bertrand. Bei noch sechs ausstehenden Liga-Spielen besteht für den Tabellen-Achten Werder zwar noch theoretisch die Chance auf den Play-off-Einzug. Für besonders realistisch halten das aber weder Greber noch Tamas. Sie sagen: “Wir wollen die Saison gut zu Ende spielen und in der Tabelle noch weiter nach oben” (Greber). Oder: “Wir werden um jeden einzelnen Punkt und Tabellenplatz kämpfen” (Tamas). Am Donnerstagabend erwartet Werder in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle den Tabellen-Zehnten TTC Bad Homburg (19 Uhr).
Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga kommt es zum Duell zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin. So sehen Sie die Partie live im TV und Stream.
Dortmund – Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin findet am Samstag, 22. Februar 2025, in Dortmund statt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Partie live im TV und Live-Stream verfolgen können.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Free-TV?
Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin wird nichtlive und in voller Länge im Free-TV übertragen.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Pay-TV bei Sky
Die Partie Borussia Dortmund gegen Union Berlin wird vom Pay-TV-Sender Sky live im TV übertragen.
Der Countdown zum Spiel in Dortmund startet am Samstag, 22. Februar 2025, um 18.00 Uhr auf Sky Sport mit den Vorberichten.
Um 18.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um das Match live schauen zu können, benötigen Sie Sky
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga im Live-Stream von Sky Go
Wenn Sie ein Pay-TV-Abo bei Sky haben, können Sie das Spiel auch im Live-Stream bei Sky Go verfolgen. Die App gibt es zum Download für Apple- und Android-Geräte im jeweiligen Store.
WOW TV, ehemals Sky Ticket, überträgt das SpielEintracht Borussia Dortmund gegen Union Berlin ebenfalls im Live-Stream. Auch dafür benötigen Sie allerdings ein Abonnement.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Wer holt sich den Sieg?
Der 23. Spieltag der Bundesliga steht bevor und Borussia Dortmund tritt gegen Union Berlin an. Obwohl die Gastgeber als Favoriten gelten, verspricht das Duell ganz viel Spannung und hohe Intensität. In der Liga zeigte der BVB zuletzt ganz schwache Leistungen, was den Gästen aus der Hauptstadt große Chancen eröffnet.
Am vorherigen Spieltag erlebte Borussia Dortmund ein Debakel gegen den VfL Bochum. Die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovač war dem Kellerkind deutlich unterlegen und verlor verdient mit 0:2. Dadurch vergrößerte sich der Abstand zu den Champions-League-Plätzen und die Teilnahme an der Königsklasse ist akut gefährdet.
Union Berlin trat im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach an, musste jedoch ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Das Team von Coach Steffen Baumgart verlor mit 1:2 und bleibt im unteren Mittelfeld der Bundesliga. (smr)
Gegen Union Berlin fehlt Julian Brandt verletzt. Nach dem 6:0 des BVB gilt er plötzlich als großer Verlierer. Längst ist der Star ein Sündenbock.
Dortmund – Mit dem 6:0-Kantersieg über Union Berlin hat Borussia Dortmund ein erstes echtes Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Niko Kovač gesetzt. Es wäre aber nicht der BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einer solchen Gala das Haar in der Suppe gesucht würde.
Serviert wird sie Julian Brandt. Der Nationalspieler verpasste das Heimspiel gegen die Köpenicker kurzfristig mit einer Muskelverhärtung. In Abwesenheit von Brandt legten die Kollegen auf den ersten Blick ein offensives Feuerwerk hin. Für viele Beobachter ist damit klar: Brandt ist der große Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs von Kovač beim BVB.
Dass Dortmund nach eher zaghaftem Beginn durch ein Eigentor in Führung ging und der deutliche Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union bemerkenswerte Auflösungserscheinungen zeigte, wird bei der Bewertung geflissentlich übersehen. Ebenso der Umstand, dass Giovanni Reyna, der Ersatz für Brandt in der Startelf, selbst keine großen Akzente setzen konnte.
Trotzdem läuft die heiße Diskussion über die Stellung von Brandt beim BVB.
BVB-Trainer Niko Kovač hat seine Stars bisher stets starkgeredet
Ex-Profi Stefan Effenberg etwa erklärte im Sport1-‚Doppelpass‘, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt, der Mittelfeldmann drohe „zum prominenten Startelf-Opfer“ zu werden – übrigens nicht wegen Reyna, sondern wegen Joker Carney Chukwuemeka, der einen gelungenen 20-Minuten-Auftritt hinlegte. Daraus leitet das Boulevardblatt ab, die Leihgabe vom FC Chelsea solle beim BVB „jetzt die BVB-Saison retten“.
Dass Brandt binnen 90 Minuten von der unumstößlichen Stammkraft zum Herausforderer aus der zweiten Reihe mutiert ist, steht nicht ernsthaft zu erwarten. Kovač hatte nur einen Tag vor dem Spiel großes Lob für den Regisseur übrig, dem er für die ersten gemeinsamen Wochen auch nach der Gala gegen Union ein gutes Zeugnis ausstellte. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.
Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird nicht um die Feststellung herumkommen, dass eine plötzliche Verbannung von Brandt in die zweite Reihe völlig aus der Reihe fallen würde. Kovač hat bisher noch jede Chance ergriffen, seine Profis starkzureden und ihnen Vertrauen auszusprechen. Dafür hat der Kroate sogar die Kritik in Kauf genommen, er betreibe Schönrederei.
Julian Brandt gab zu, wie sehr ihn die BVB-Krise belastet
Insofern wäre schon harter Tobak, Brandt nach einer verpassten Partie fallen zu lassen. Zumal der 28-Jährige erst unter der vergangenen Woche seltene Einblicke in sein Seelenleben gab, offen erklärte, wie sehr ihn die anhaltende Krisensituation beim BVB beschäftigt.
BVB-Reporter Oliver Müller spekuliert im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ vor diesem Hintergrund gar darüber, dass Brandt womöglich keine Muskelverhärtung erlitten habe. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“
Eine Bestätigung für diese brisante Idee wird es kaum geben können. Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum der BVB eine solche Maßnahme erst am Spieltag entwerfen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte zu Brandt verloren hatte. Unter Hinweis auf die Belastungssteuerung hätte Brandt ohne jede Geheimniskrämerei auf der Bank Platz nehmen können, ohne dass es Anlass für spannende Theorien gegeben hätte.
BVB-Kapitän Emre Can hat sich aus der Krise gearbeitet
Dass sie sich um Brandt drehen, ist indes bei der aktuellen Gemengelage kein großes Wunder. Denn der dienstälteste BVB-Profi hat ungewollt den Staffelstab des Sündenbocks in Dortmund von Emre Can übernommen. Der Kapitän war über Monate die große Reizfigur bei Fans und Medienvertretern, ist aber seit Wochen als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt und zeigt starke Leistungen.
Sich in der aktuellen Situation an Can abzuarbeiten, wäre absurd. Also wird sprichwörtlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Brandt ist dabei ein leichtes Opfer, weil er geradezu sinnbildlich für die Diskrepanz zwischen theoretischer Qualität und tatsächlicher Leistung beim BVB steht. Den Vorwurf, aus seinem herausragenden Talent zu wenig herauszuholen, wird der 48-fache Nationalspieler mutmaßlich bis zum Ende seiner Profikarriere nicht mehr abschütteln können.
Damit wurde Brandt in den letzten Wochen immer stärker zum Gesicht der BVB-Krise, insbesondere nach dem Aus von Trainer Nuri Şahin, der zuvor als der naheliegende Blitzableiter neben Can am meisten Kritik und auch Häme abbekommen hatte.
BVB-Star Brandt hat einen fairen Umgang verdient
Aus dieser Situation kann sich Brandt nur mit guten Leistungen befreien, wie es Can gelungen ist. Der Vizekapitän hat dabei aber gewiss einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen mentalen Zustand und vorgeschobene Verletzungen dazu gehören, sei dahingestellt.
Fakt ist: Neben Brandt stand auch Jamie Gittens am Samstagabend nicht in der Startaufstellung. Während Brandt-Ersatz Reyna allenfalls ein ordentliches Spiel machte, konnte Gittens-Ersatz Maximilian Beier mit zwei Scorerpunkten und einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam machen. Die Idee, Gittens als Verlierer des Tages darzustellen, der sich plötzlich hinten anstellen muss, wäre jedoch abwegig.
Für Brandt gelten andere Maßstäbe – weil es bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund immer einen Sündenbock braucht?
Gegen Union Berlin fehlt Julian Brandt verletzt. Nach dem 6:0 des BVB gilt er plötzlich als großer Verlierer. Längst ist der Star ein Sündenbock.
Dortmund – Mit dem 6:0-Kantersieg über Union Berlin hat Borussia Dortmund ein erstes echtes Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Niko Kovač gesetzt. Es wäre aber nicht der BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einer solchen Gala das Haar in der Suppe gesucht würde.
Serviert wird sie Julian Brandt. Der Nationalspieler verpasste das Heimspiel gegen die Köpenicker kurzfristig mit einer Muskelverhärtung. In Abwesenheit von Brandt legten die Kollegen auf den ersten Blick ein offensives Feuerwerk hin. Für viele Beobachter ist damit klar: Brandt ist der große Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs von Kovač beim BVB.
Dass Dortmund nach eher zaghaftem Beginn durch ein Eigentor in Führung ging und der deutliche Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union bemerkenswerte Auflösungserscheinungen zeigte, wird bei der Bewertung geflissentlich übersehen. Ebenso der Umstand, dass Giovanni Reyna, der Ersatz für Brandt in der Startelf, selbst keine großen Akzente setzen konnte.
Trotzdem läuft die heiße Diskussion über die Stellung von Brandt beim BVB.
BVB-Trainer Niko Kovač hat seine Stars bisher stets starkgeredet
Ex-Profi Stefan Effenberg etwa erklärte im Sport1-‚Doppelpass‘, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt, der Mittelfeldmann drohe „zum prominenten Startelf-Opfer“ zu werden – übrigens nicht wegen Reyna, sondern wegen Joker Carney Chukwuemeka, der einen gelungenen 20-Minuten-Auftritt hinlegte. Daraus leitet das Boulevardblatt ab, die Leihgabe vom FC Chelsea solle beim BVB „jetzt die BVB-Saison retten“.
Dass Brandt binnen 90 Minuten von der unumstößlichen Stammkraft zum Herausforderer aus der zweiten Reihe mutiert ist, steht nicht ernsthaft zu erwarten. Kovač hatte nur einen Tag vor dem Spiel großes Lob für den Regisseur übrig, dem er für die ersten gemeinsamen Wochen auch nach der Gala gegen Union ein gutes Zeugnis ausstellte. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.
Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird nicht um die Feststellung herumkommen, dass eine plötzliche Verbannung von Brandt in die zweite Reihe völlig aus der Reihe fallen würde. Kovač hat bisher noch jede Chance ergriffen, seine Profis starkzureden und ihnen Vertrauen auszusprechen. Dafür hat der Kroate sogar die Kritik in Kauf genommen, er betreibe Schönrederei.
Julian Brandt gab zu, wie sehr ihn die BVB-Krise belastet
Insofern wäre schon harter Tobak, Brandt nach einer verpassten Partie fallen zu lassen. Zumal der 28-Jährige erst unter der vergangenen Woche seltene Einblicke in sein Seelenleben gab, offen erklärte, wie sehr ihn die anhaltende Krisensituation beim BVB beschäftigt.
BVB-Reporter Oliver Müller spekuliert im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ vor diesem Hintergrund gar darüber, dass Brandt womöglich keine Muskelverhärtung erlitten habe. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“
Eine Bestätigung für diese brisante Idee wird es kaum geben können. Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum der BVB eine solche Maßnahme erst am Spieltag entwerfen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte zu Brandt verloren hatte. Unter Hinweis auf die Belastungssteuerung hätte Brandt ohne jede Geheimniskrämerei auf der Bank Platz nehmen können, ohne dass es Anlass für spannende Theorien gegeben hätte.
BVB-Kapitän Emre Can hat sich aus der Krise gearbeitet
Dass sie sich um Brandt drehen, ist indes bei der aktuellen Gemengelage kein großes Wunder. Denn der dienstälteste BVB-Profi hat ungewollt den Staffelstab des Sündenbocks in Dortmund von Emre Can übernommen. Der Kapitän war über Monate die große Reizfigur bei Fans und Medienvertretern, ist aber seit Wochen als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt und zeigt starke Leistungen.
Sich in der aktuellen Situation an Can abzuarbeiten, wäre absurd. Also wird sprichwörtlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Brandt ist dabei ein leichtes Opfer, weil er geradezu sinnbildlich für die Diskrepanz zwischen theoretischer Qualität und tatsächlicher Leistung beim BVB steht. Den Vorwurf, aus seinem herausragenden Talent zu wenig herauszuholen, wird der 48-fache Nationalspieler mutmaßlich bis zum Ende seiner Profikarriere nicht mehr abschütteln können.
Damit wurde Brandt in den letzten Wochen immer stärker zum Gesicht der BVB-Krise, insbesondere nach dem Aus von Trainer Nuri Şahin, der zuvor als der naheliegende Blitzableiter neben Can am meisten Kritik und auch Häme abbekommen hatte.
BVB-Star Brandt hat einen fairen Umgang verdient
Aus dieser Situation kann sich Brandt nur mit guten Leistungen befreien, wie es Can gelungen ist. Der Vizekapitän hat dabei aber gewiss einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen mentalen Zustand und vorgeschobene Verletzungen dazu gehören, sei dahingestellt.
Fakt ist: Neben Brandt stand auch Jamie Gittens am Samstagabend nicht in der Startaufstellung. Während Brandt-Ersatz Reyna allenfalls ein ordentliches Spiel machte, konnte Gittens-Ersatz Maximilian Beier mit zwei Scorerpunkten und einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam machen. Die Idee, Gittens als Verlierer des Tages darzustellen, der sich plötzlich hinten anstellen muss, wäre jedoch abwegig.
Für Brandt gelten andere Maßstäbe – weil es bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund immer einen Sündenbock braucht?
„Das war natürlich ein Start nach Maß. Der erste Sieg gegen den BVB in der Vereinsgeschichte der Spvg Brakel“, hob Kraut nach der ersten Turnierpartie hervor. Lucas Dick und Sahin Ahmed trafen beim 2:1-Erfolg gegen den schwarz-gelben Nachwuchs. Nach dem anschließenden 3:2-Erfolg gegen den TSV Solingen war bereits nach Tag eins klar, dass die Nethekicker das Halbfinale erreicht haben. Kerem Keles, sowie zweimal Justus Langer sicherten mit ihren Toren den Einzug in die Vorschlussrunde.
Wolfsburg. Die Torhüterin des VfL Wolfsburg spricht erstmals über die Ablösung von Merle Frohms, das Binnenverhältnis der Keeperinnen und ihre Zukunft.
Es war eine Entscheidung, mit der im deutschen Frauenfußball niemand gerechnet hatte. Nicht einmal, als sie bereits gefallen war. Als Anneke Borbe Anfang Februar das Tor des VfL Wolfsburg gegen Carl Zeiss Jena hütete, ahnte niemand, dass die vorherige Nummer 3 der Wolfsburger Torhüterinnen dies in der zweiten Saisonhälfte dauerhaft tun soll. Erst hinterher stellte VfL-Trainer Tommy Stroot klar, dass die 24-Jährige einen im Winter – inoffiziell ausgerufenen – Wettstreit im Kampf um den Platz im Tor gewonnen hatte. Gegen die langjährige Nationaltorhüterin und VfL-Nummer-1 Merle Frohms. Nun spricht Anneke Borbe erstmals über die Beförderung im Klub, ihre Ziele mit dem VfL und ihre Zukunft.
Der Wechsel auf der Position zwischen den Pfosten, er begann im Grunde bereits vor der Winterpause. Borbe spielte im Champions-League-Spiel bei Gruppensieger Olympique Lyon (0:1). Der VfL hatte sein Viertelfinal-Ticket bereits zuvor gegen Rom gebucht, für den Ausgang in der Gruppe hatte die Partie keinen Wert mehr. Aber für Borbe war’s das erste Mal mehr: „Nach dem Spiel hatte ich das Gefühl, dass ich mich so zeigen konnte, wie ich es auch gerne gewollt hatte.“
Chance auf den Platz im VfL-Tor: Auch Anneke Borbe hat‘s überrascht
Aber auch sie selbst hatte da noch nicht im Kopf, dass sich daraus mehr entwickeln könnte. Das eine ist es schließlich, eine gute Leistung zu zeigen. Das andere, wie ein Trainer diese bewertet. Und ob er überhaupt bereit ist, auf einer Position zu tauschen, auf der es für gewöhnlich selten Wechsel gibt. Im Trainingslager rief Stroot dann intern ein offenes Rennen unter den Torhüterinnen aus. „Ich persönlich hatte mit dem Gespräch im Trainingslager nicht gerechnet“, gibt Borbe zu.
Eine neue Drucksituation hat sich erst einmal nicht ergeben. Die Ex-Bremerin hatte auch nichts zu verlieren. „Mir wurde auch widergespiegelt, dass ich mich ins Blickfeld gerückt habe und genau da weitermachen soll, wie ich es auch vorher getan habe“, erzählt sie. Erst als die Entscheidung in der Woche vor dem Jena-Spiel fiel und sie dann wirklich die Nummer 1 war, kam Druck hinzu. Aber: „Ich glaube, ich habe es jetzt in den ersten vier Spielen gut ausblenden können. Natürlich ist es jetzt eine andere Situation, beim VfL Wolfsburg im Tor und bei Topspielen in der Arena auf dem Platz zu stehen. Es wäre schon seltsam, wenn da gar kein Druck da sein würde.“
„Vor allen Dingen in den Tagen und Wochen, in denen das thematisiert wurde, habe ich mein Handy auch mal zwei Tage zur Seite gelegt. Ich meine: Merle Frohms ist immer noch ein Gesicht des deutschen Frauenfußballs. Da ist es doch klar, dass das Thema Wellen schlägt.“
Die Bewertungen und Kommentare in den Medien und bei Social Media blendete sie bewusst aus – auch wenn sie glücklicherweise nicht persönlich angegangen wurde. Sie sagt: „Vor allen Dingen in den Tagen und Wochen, in denen das dann thematisiert wurde, habe ich mein Handy auch mal zwei Tage zur Seite gelegt. Ich meine: Merle Frohms ist immer noch ein Gesicht des deutschen Frauenfußballs. Da ist es doch klar, dass das Thema Wellen schlägt.“
Nach Keeperinnen-Tausch: Zwischen Anneke Borbe und Merle Frohms „fließt kein böses Blut“
Und das Verhältnis im Torhüterinnen-Team? Für Frohms war es die zweite Degradierung binnen kürzester Zeit, nachdem sie vor Olympia schon ihren Platz im Tor der deutschen Nationalmannschaft verloren hatte. Ein persönliches Gespräch von Keeperin zu Keeperin habe es nicht gegeben. Borbe sagt: „Ich bin der Meinung, dass wir die Dinge im Torwart-Team sehr gut einschätzen können und auch wissen, dass wir persönlich keine Probleme dadurch bekommen.“ Die gebürtige Pinnebergerin weiter: „Natürlich muss sich jeder von uns in die neue Situation einfinden, aber da fließt kein böses Blut. Ich bin gut mit Merle und Lisa.“
Überrascht hatte nicht erst Borbes Beförderung. Schon der Wechsel der gebürtigen Pinnebergerin nach Wolfsburg war keinesfalls ein alltäglicher. Borbe, Fan von DFB-Ikone Nadine Angerer, war Stammkeeperin bei Liga-Konkurrent Werder Bremen (83 Pflichtspiele). Als sie 2023 in die VW-Stadt kam, wusste sie, dass sie sich hinter Frohms und Lisa Schmitz anstellen musste. Sie erklärt: „Ich war einfach sehr lange in Bremen, und ich hatte das Gefühl, dass damals der nächste Schritt folgen müsste, ich vielleicht raus aus der Komfortzone wollte. Und als das Angebot aus Wolfsburg kam, war eigentlich klar, dass ich mich hier so entwickeln kann wie nirgendwo anders. Egal, ob ich Spielzeit bekomme oder nicht.“
Das war wichtig für den Sprung von Position 3 zur Nummer 1 beim VfL Wolfsburg
Eineinhalb Jahre musste sich die Keeperin gedulden, ehe Stroot ihr ein erstes Pflichtspiel gab, das 4:1 im DFB-Pokal-Achtelfinale in Mainz. „Irgendwann kam natürlich schon der Moment, an dem ich dachte, ich könnte mal wieder ein Spiel vertragen, ein paar Partien habe ich ja auch in der zweiten Mannschaft bestritten. Insgesamt war ich aber im ersten Jahr komplett fein mit der Situation. Weil ich gesehen habe, dass da im Vergleich zu den anderen Torhüterinnen ein Unterschied ist.“
Dann aber kamen verschiedene Punkte zusammen, die dafür sorgten, dass Stroot diesen aufsehenerregenden Torhüterinnen-Tausch vorgenommen hat. Zum einen hat sich das Spiel des VfL früh in der Saison entscheidend verändert. Nach der Umstellung auf eine Dreier- oder Fünferabwehrkette rechnet der Wolfsburger Coach vermehrt mit Flanken der Gegner – und da hat Borbe unter anderem einen Größenvorteil mit 1,80 m im Vergleich zu Frohms (1,75 m).
Hinzu kam, dass Borbe in ihrer Entwicklung entscheidende Schritte gemacht hat. Sie sagt selbst: „Ich glaube, ich habe mich in allen Bereichen verbessern können. Sowohl von der Ausstrahlung als auch von der Sicherheit, die mir das Training gegeben hat, und in allen torwarttechnischen Bereichen.“
DFB-Chance nach VfL-Beförderung? Das denkt Anneke Borbe über die Nationalmannschaft
Und jetzt? Als Wolfsburger Stammkeeperin rückt man in der Regel fast automatisch in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft. Im Nachwuchsbereich hat Borbe von der U15 bis zu U19 neun Einsätze gehabt. Doch Gedanken ans DFB-Team schiebt sie weg. „Das ist noch nicht so lange in Bewegung, dass ich mir darüber Gedanken machen würde. Wir reden von vier Spielen in zwei, drei Wochen und eineinhalb Jahre ohne Spielpraxis davor. Ich konzentriere mich darauf, zu zeigen, warum ich jetzt spielen darf. Über alles andere reden wir einfach später.“
Im Nachwuchsbereich stehen für Anneke Borbe neun Einsätze für die Nationalmannschaft zu Buche. Ob durch ihre Beförderung beim VfL im Frauenbereich noch weitere dazukommt, damit beschäftigt sie sich aktuell (noch) nicht.
Bisher hat sich die Schleswig-Holsteinerin, die im Nachwuchsbereich bei den Jungs begann und recht früh ins Tor gestellt wurde, nichts zuschulden kommen lassen. Ganz im Gegenteil: Die 24-Jährige hatte gute Aktionen auf der Linie, strahlte viel Sicherheit bei Flanken aus – und entschärfte im Spitzenspiel gegen Frankfurt (6:1) als Sahnehäubchen kurz vor Schluss noch einen Elfmeter. Auch wenn die Torhüterin von sich sagt, sehr selbstkritisch zu sein, „in einigen Phasen auch zu kritisch“, ist sie bisher mit sich zufrieden: „Ich glaube, ich habe es in den ersten vier Partien geschafft, das Vertrauen zurückzuzahlen und ein guter Rückhalt zu sein.“
Wieder Nummer 2? Anneke Borbe kann es sich nicht mehr so richtig vorstellen
Bleibt die Frage, wo sie sich in Zukunft sieht. Frohms verlässt den VfL Richtung Ausland, auch die Verträge von Borbe und Schmitz laufen aus. Als sicher (aber noch nicht bestätigt) gilt, dass der Klub Stina Johannes als neue Nummer 1 verpflichtet, zuletzt war mit Christina Schönwetter eine österreichische Nachwuchskeeperin im Probetraining.
„Ich würde es mir vielleicht noch einmal mehr überlegen, mich wieder als Nummer zwei auf die Bank zu setzen.“
Borbe sagt noch nicht, ob sie in Wolfsburg bleiben oder wechseln wird. Angebote gibt es, dem Vernehmen nach ist der SC Freiburg an ihr dran. Aber einen Hinweis gibt sie: „Ich glaube schon, dass ich jetzt mit den Spielen wieder merke, dass ich sehr gerne Fußball spiele und für die Spiele und nicht für das Training auf dem Platz stehe. Ich würde es mir vielleicht noch einmal mehr überlegen, mich wieder als Nummer zwei auf die Bank zu setzen.“
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Gegen Union Berlin fehlt Julian Brandt verletzt. Nach dem 6:0 des BVB gilt er plötzlich als großer Verlierer. Längst ist der Star ein Sündenbock.
Dortmund – Mit dem 6:0-Kantersieg über Union Berlin hat Borussia Dortmund ein erstes echtes Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Niko Kovač gesetzt. Es wäre aber nicht der BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einer solchen Gala das Haar in der Suppe gesucht würde.
Serviert wird sie Julian Brandt. Der Nationalspieler verpasste das Heimspiel gegen die Köpenicker kurzfristig mit einer Muskelverhärtung. In Abwesenheit von Brandt legten die Kollegen auf den ersten Blick ein offensives Feuerwerk hin. Für viele Beobachter ist damit klar: Brandt ist der große Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs von Kovač beim BVB.
Dass Dortmund nach eher zaghaftem Beginn durch ein Eigentor in Führung ging und der deutliche Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union bemerkenswerte Auflösungserscheinungen zeigte, wird bei der Bewertung geflissentlich übersehen. Ebenso der Umstand, dass Giovanni Reyna, der Ersatz für Brandt in der Startelf, selbst keine großen Akzente setzen konnte.
Trotzdem läuft die heiße Diskussion über die Stellung von Brandt beim BVB.
BVB-Trainer Niko Kovač hat seine Stars bisher stets starkgeredet
Ex-Profi Stefan Effenberg etwa erklärte im Sport1-‚Doppelpass‘, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt, der Mittelfeldmann drohe „zum prominenten Startelf-Opfer“ zu werden – übrigens nicht wegen Reyna, sondern wegen Joker Carney Chukwuemeka, der einen gelungenen 20-Minuten-Auftritt hinlegte. Daraus leitet das Boulevardblatt ab, die Leihgabe vom FC Chelsea solle beim BVB „jetzt die BVB-Saison retten“.
Dass Brandt binnen 90 Minuten von der unumstößlichen Stammkraft zum Herausforderer aus der zweiten Reihe mutiert ist, steht nicht ernsthaft zu erwarten. Kovač hatte nur einen Tag vor dem Spiel großes Lob für den Regisseur übrig, dem er für die ersten gemeinsamen Wochen auch nach der Gala gegen Union ein gutes Zeugnis ausstellte. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.
Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird nicht um die Feststellung herumkommen, dass eine plötzliche Verbannung von Brandt in die zweite Reihe völlig aus der Reihe fallen würde. Kovač hat bisher noch jede Chance ergriffen, seine Profis starkzureden und ihnen Vertrauen auszusprechen. Dafür hat der Kroate sogar die Kritik in Kauf genommen, er betreibe Schönrederei.
Julian Brandt gab zu, wie sehr ihn die BVB-Krise belastet
Insofern wäre schon harter Tobak, Brandt nach einer verpassten Partie fallen zu lassen. Zumal der 28-Jährige erst unter der vergangenen Woche seltene Einblicke in sein Seelenleben gab, offen erklärte, wie sehr ihn die anhaltende Krisensituation beim BVB beschäftigt.
BVB-Reporter Oliver Müller spekuliert im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ vor diesem Hintergrund gar darüber, dass Brandt womöglich keine Muskelverhärtung erlitten habe. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“
Eine Bestätigung für diese brisante Idee wird es kaum geben können. Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum der BVB eine solche Maßnahme erst am Spieltag entwerfen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte zu Brandt verloren hatte. Unter Hinweis auf die Belastungssteuerung hätte Brandt ohne jede Geheimniskrämerei auf der Bank Platz nehmen können, ohne dass es Anlass für spannende Theorien gegeben hätte.
BVB-Kapitän Emre Can hat sich aus der Krise gearbeitet
Dass sie sich um Brandt drehen, ist indes bei der aktuellen Gemengelage kein großes Wunder. Denn der dienstälteste BVB-Profi hat ungewollt den Staffelstab des Sündenbocks in Dortmund von Emre Can übernommen. Der Kapitän war über Monate die große Reizfigur bei Fans und Medienvertretern, ist aber seit Wochen als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt und zeigt starke Leistungen.
Sich in der aktuellen Situation an Can abzuarbeiten, wäre absurd. Also wird sprichwörtlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Brandt ist dabei ein leichtes Opfer, weil er geradezu sinnbildlich für die Diskrepanz zwischen theoretischer Qualität und tatsächlicher Leistung beim BVB steht. Den Vorwurf, aus seinem herausragenden Talent zu wenig herauszuholen, wird der 48-fache Nationalspieler mutmaßlich bis zum Ende seiner Profikarriere nicht mehr abschütteln können.
Damit wurde Brandt in den letzten Wochen immer stärker zum Gesicht der BVB-Krise, insbesondere nach dem Aus von Trainer Nuri Şahin, der zuvor als der naheliegende Blitzableiter neben Can am meisten Kritik und auch Häme abbekommen hatte.
BVB-Star Brandt hat einen fairen Umgang verdient
Aus dieser Situation kann sich Brandt nur mit guten Leistungen befreien, wie es Can gelungen ist. Der Vizekapitän hat dabei aber gewiss einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen mentalen Zustand und vorgeschobene Verletzungen dazu gehören, sei dahingestellt.
Fakt ist: Neben Brandt stand auch Jamie Gittens am Samstagabend nicht in der Startaufstellung. Während Brandt-Ersatz Reyna allenfalls ein ordentliches Spiel machte, konnte Gittens-Ersatz Maximilian Beier mit zwei Scorerpunkten und einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam machen. Die Idee, Gittens als Verlierer des Tages darzustellen, der sich plötzlich hinten anstellen muss, wäre jedoch abwegig.
Für Brandt gelten andere Maßstäbe – weil es bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund immer einen Sündenbock braucht?
Bei der Niederlage von München mangelt es Eintracht Frankfurt vor allem an Vertrauen in die eigene Stärke. Doch genau darauf kommt es jetzt eigentlich mehr denn je an.
Für die Bundesliga bedeutete der Sonntag wenig Erfreuliches. Denn wo Topspiel draufstand, war nur Flopspiel drin – zumindest mit Blick auf die Spannung. Erster gegen Dritter, München gegen Frankfurt, nicht mehr als ein leeres Versprechen auf ein aufregendes Duell. Zu deutlich wieder mal die Kluft zwischen wahrem und vermeintlichem Spitzenteam, obwohl Erstgenanntes angeschlagen in die 90 Minuten gegangen (allgemeine Formschwäche, Kane auf der Bank) und ebenso angeschlagen aus den 90 Minuten (Kimmich-Verletzung, Musiala-Blessur) gekommen war.
Der aufstrebende Mittelstand, diesmal vertreten durch Hessens Vorzeigeclub, stieß im Bajuwarischen ans Limit. Null zu vier, klare Kiste. Das ist keine neue, aber doch immer wieder eine ungünstige Erkenntnis für all die Marketing-Meister der hiesigen Liga.
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Auf der Flucht vorm Mittelstand
Und so hakten sie bei Eintracht Frankfurt die neuerliche Abreibung im Münchner Norden binnen eines Achselzuckens ab. Nicht zurück, lieber nach vorne schauen, so das Credo. Blöd nur, dass am Samstag die nächste Übermacht wartet, Bayer Leverkusen, zwar nur Zweiter der Tabelle, dennoch gefühlt aktuell das Beste, was Fußball-Deutschland zu bieten hat. Die Eintracht wird ihre Zaghaftigkeit gegen die Großen ablegen müssen, oder aber sie wird erneut verlieren. Vor eigenen Fans immerhin hat sie mehrfach bewiesen, dass ihr das gelingen kann.
Selbst wenn nicht, selbst wenn die zweite Niederlage am Stück folgen sollte, wäre das per se kein Beinbruch. Zumindest dann nicht, wenn die Partie mit deutlich mehr Überzeugung ausgetragen wird als jene in München, wenn die Überzeugung das ist, was hinterher bleibt. Darum geht es, nicht nur gegen Bayer, auch anschließend im mutmaßlich engen Europa-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam. Die Überzeugung, die positive Gesamtentwicklung weiter fortsetzen zu können, nicht zu verharren im gehobenen Mittelmaß, sondern diesem endgültig zu enteilen.
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15:07 Min.|23.02.25, 00:00 Uhr|hr
Die gesamte Eintracht-PK nach der Niederlage gegen Bayern München
Mit Blick auf die Bundesliga profitieren die Frankfurter, die in der Rückrunde bisher vier Zähler weniger als zum identischen Zeitpunkt der Hinserie geholt haben, bisher von konstant unkonstanter Konkurrenz. Am vergangenen Spieltag etwa patzten Stuttgart und Leipzig, auch Wolfsburg und Gladbach. Und da Dortmund diesmal deutlich gewann, scheint auch dort – die Erfahrung lehrt’s – der nächste Ausrutscher nicht weit. Insofern wird die Eintracht auch heute in einer Woche auf jeden Fall auf einem Champions-League-Platz liegen.
Doch wie kann das am 34. Spieltag noch der Fall sein? Die Antwort, Sie ahnen es: mit Überzeugung. Die Eintracht wird, was ihr mit Ausnahme der Remis-Serie im Januar gut gelang in dieser Saison, weiterhin die Duelle gegen Mittelfeldteams und Abstiegskandidaten für sich entscheiden müssen. Die Alltagsduelle, die schmucklosen Spiele. Schon im Amsterdam-Sandwich versteckt sich so ein Gegner, Union Berlin. Danach folgen Paarungen gegen Bochum, Bremen, Heidenheim, Augsburg, zwischendrin mal gegen Stuttgart. Alles in allem liegen hier die Big Points herum, deutlich mehr als gegen Bayern oder Bayer.
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Wahi bald ein Startelf-Kandidat!?
Es geht deshalb in naher Zukunft auch darum, das eigene Leistungsniveau wieder zu heben, denn so wirklich pralle war das in den vergangenen drei, vier Wochen nicht. Zum einen kann das über eine Steigerung des Kollektivs gelingen, zum anderen aber auch über Formverbesserungen von Einzelkönnern.
Einer mit großem Potenzial ist Hugo Ekitiké. In München fiel er früh im Spiel auf mit einem Schuss und danach vor allem ab. Es scheint ganz so, als seien bayerische Abwehrkanten für den Franzosen (noch) eine Nummer zu groß, gehobenes Bundesliga-Niveau aber lässt sich eben auch gegen andere Teams unterstreichen. Soll es was werden mit dem Königsklassen-Traum, wird einer wie er verlässlich liefern müssen, keine Frage.
Auch naht die Zeit, in der Elye Wahi und/oder Michy Batshuayi ihre Klasse zeigen sollten. Bisher ist der Input der beiden Winterzugänge überschaubar, bisher aber werden sie von Trainer Dino Toppmöller auch nur dosiert eingesetzt. Sie sollen mit Plan herangeführt werden, heißt es. Bald sollte der Plan aber auch mal 90 Minuten vorsehen, gerade bei Wahi, der in Ansätzen schon gezeigt hat, was er kann. Batshuayi traf in einem belanglosen Testkick gegen Viertligist Steinbach Haiger immerhin doppelt.
Jedenfalls: Ungewöhnliche Aufstellungs-Ideen wie in München, mit Ansgar Knauff auf links und Jean-Matteo Bahoya auf rechts, sollten ungewöhnlich bleiben, also nicht wiederholt werden. Trotz aktueller Abwehrsorgen (Tuta gesperrt, Robin Koch noch nicht ganz fit) steht Toppmöller ein große Auswahl an Profis zur Verfügung, die theoretisch dazu in der Lage sind, einen Champions-League-Rang zu halten. Seit dem neunten Spieltag gelingt das dem Team nun schon.
Praktisch aber braucht es auch ein entsprechendes Mindset, die pure Überzeugung. Eine Begegnung wie gegen Bayer Leverkusen scheint prädestiniert dafür, sich damit nachhaltig zu versorgen. Dann nämlich wenn diesmal nicht nur Topspiel draufsteht, sondern auch Topspiel drinsteckt.