Schlagwort: Deutschland

  • Bundesliga: Jetzt wackelt dieser 60 Jahre alte

    Bundesliga: Jetzt wackelt dieser 60 Jahre alte


    Im Januar 1965 wurde ein Bundesliga-Negativrekord von Borussia Dortmund in Stein gemeißelt. Vermeintlich für die Ewigkeit. Doch jetzt wackelt die Marke.

    Der SC Freiburg hat sich aus dem Windschatten seiner Konkurrenten plötzlich in eine gute Position für die Europapokal-Plätze manövriert und ist Fünfter. Am vergangenen Wochenende gab es einen 1:0-Sieg beim FC St. Pauli – allerdings nicht ohne Nebengeräusche.

    Denn Vincenzo Grifo vergab in Panenka-Manier kläglich die große Chance zur Pausenführung (45.+1), sechs Elfmeter in Serie hat Freiburg mittlerweile saisonübergreifend in der Bundesliga verschossen. Auch beim Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld im Dezember vergab der SC einen Elfmeter.

    Damit nähern sich die Breisgauer unfreiwillig dem Bundesliga-Negativrekord, den seit Januar 1965 Borussia Dortmund innehat. Denn von November 1963 bis eben zu diesem Zeitpunkt verschossen die Borussen satte sieben Bundesliga-Elfmeter in Serie.

    Sollte der nächste Freiburger Versuch auch danebengehen, wäre der Rekord eingestellt. Schon am kommenden Freitag, 21. Februar, könnte es so weit sein. Da reist der SV Werder Bremen in den Breisgau. Beide Teams sind Anwärter auf die Europapokal-Plätze und kämpfen ab 20:30 Uhr um Punkte – die der SC Freiburg am Millerntor übrigens am Ende doch noch eingefahren hat.

    Denn St. Paulis Philipp Treu unterlief in der 88. Minute ein bitteres Eigentor, das den Auswärtserfolg der Breisgauer schließlich doch noch besiegelte.

    “Gott sei Dank haben die Jungs mich gerettet”, sagte Grifo. Für ihn war es bereits der dritte Fehlschuss in dieser Saison vom Punkt, bei einem Treffer im Pokal. Der misslungene Versuch auf St. Pauli, zumal in der lässigen Art, schmerzte den 31-Jährigen.

    “Ja, du brauchst Eier, die dann aber leider zerquetscht wurden für einen kurzen Moment”, sagte Grifo: “Das war bitter auch für mich.” Christian Günter, der das entscheidende Eigentor von Philipp Treu kurz vor dem Abpfiff erzwang (88.), milderte seinen Frust dann aber entscheidend. Grifo bedankte sich mit einer herzlichen Umarmung.



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  • VfL Bochum: Mit Gekas-Video – VfL stichelt gegen BVB und RB

    VfL Bochum: Mit Gekas-Video – VfL stichelt gegen BVB und RB


    Borussia Dortmund ist um eine schlechte Erinnerung reicher, wenn es um Griechen beim VfL Bochum geht. Georgios Masouras machte es wie einst Theofanis Gekas, was den VfL zu einer kleinen Stichelei veranlasste.

    Das war mal ein Heimdebüt für Georgios Masouras beim VfL Bochum. Der griechische Mittelstürmer markierte beim 2:0-Sieg über Borussia Dortmund gleich zwei Tore und sicherte dem VfL einen überlebenswichtigen Dreier im Abstiegskampf.

    “Für das 1:0 habe ich mich bei Philipp Hofmann ein wenig entschuldigt, weil es ein großartiger Abschluss von ihm war. Aber ich kam mit so viel Power, dass ich nicht stoppen konnte. Zum Glück stand ich nicht im Abseits. Ich habe es genossen, für dieses Team und meine Mitspieler alles zu geben. Ich habe mein Bestes gegeben und hoffe, der Mannschaft noch weiter helfen zu können”, sagte er nach dem Spiel entschuldigend in Richtung seines Sturmkollegen, dessen Schuss wohl auch ohne Masouras den Weg ins Tor gefunden hätte.

    Dass nach den Masouras-Toren der Sirtaki, ein griechischer Volkstanz, abgespielt wurde, freute den Hellenen besonders: “Ich habe mich sehr über den Sirtaki nach meinen Toren gefreut und werde alles dafür geben, ihn bald wieder zu hören. Wenn wir so weitermachen, nicht aufhören hart zu arbeiten, dann können wir es schaffen, in der Bundesliga zu bleiben.”

    Sirtaki? Da war doch was? Gerade der BVB kann ein Lied davon singen, hat der Grieche Theofanis Gekas im Jahr 2007 doch eine Performance wie Masouras hingelegt. In einem Video, in dem die beiden Gekas-Treffer vom damaligen 2:0-Heimsieg, natürlich, mit dem Sirtaki, hinterlegt sind, erinnert der VfL in den sozialen Medien noch einmal daran.

    “Griechische Doppelpacks #anneCastroper gegen den BVB haben ja fast schon mehr Tradition als RB”, schreiben die Bochumer dazu. Eine Spitze gegen RB Leipzig, die bekanntlich erst 2009 gegründet worden sind.

    Insofern ist der kleine Stich gegen den Retortenklub nicht von der Hand zu weisen: Der Doppelpack von Theofanis Gekas entstammt dem Jahr 2007, als die Pläne für den deutschen Red-Bull-Ableger noch in den Schubladen der Konzernzentrale in Fuschl am See geruht haben.



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  • BVB: Spielidee fehlt – Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    BVB: Spielidee fehlt – Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Ralf Rangnick hätte in diesem Winter auch Dortmund-Trainer werden können. Er entscheidet sich anders. Die Krise des Clubs hat für ihn einen langen Vorlauf.

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“



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  • Eintracht Frankfurt: 150.000! Nur zwei Bundesligisten haben noch mehr Mitglieder

    Eintracht Frankfurt: 150.000! Nur zwei Bundesligisten haben noch mehr Mitglieder


    Ein Rekordhoch bei den Mitgliederzahlen, die Hoffnung auf sportliche Erfolge sowie solide Finanzen: Eintracht Frankfurt blickt stolz auf die vergangenen Monate und zuversichtlich in die Zukunft.

    Die Mitgliederzahl von Eintracht Frankfurt wächst rasant. Der Verein sieht sich auch sportlich und finanziell gut aufgestellt – und will in einem Bereich den zuletzt eingeschlagenen Weg weitergehen.

    Bei der Mitgliederversammlung verkündete Vizepräsident Moritz Theimann, dass die Eintracht inzwischen 150.000 Mitglieder hat. Damit festigen die Frankfurter ihre Position als drittgrößter Klub in der Fußball-Bundesliga hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.

    “Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar. In unseren 20 Abteilungen fördern wir das Miteinander und den kulturellen Austausch, wir vermitteln Respekt und Fairness als elementare Werte von Eintracht Frankfurt und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. So sehr wir uns über die Mitgliederzahl von 150.000 freuen, so sehen wir gleichfalls auch die wachsende Verantwortung, die unsere Entwicklung mit sich bringt, um alle Mitglieder in ihrer Vielfalt und ihren Wünschen zu vertreten, aber auch das Angebot und die Mehrwerte einer Mitgliedschaft bei Eintracht Frankfurt weiter auszubauen”, erklärte Moritz Theimann in Abwesenheit des Präsidenten Mathias Beck, der aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Erst vor drei Jahren hatte die Eintracht die Marke von 100.000 Mitgliedern geknackt.

    Eintracht will weiter auf Transfererlöse gehen

    Auch sportlich läuft es bei den Frankfurtern, obwohl die SGE immer wieder sportlich schmerzhafte Abgänge hinnehmen muss wie den von Omar Marmoush zu Manchester City. Dieser Transfer, für den die Eintracht mindestens 75 Millionen Euro kassiert haben soll, soll auch der Zukunftsweg sein. Man müsse junge und talentierte Spieler holen, sie entwickeln und dann versuchen, Transfererlöse zu generieren, sagte Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

    „Eine Mannschaft, die nur aus erfahrenen internationalen Topspielern besteht, können wir uns auf absehbare Zeit nicht leisten“, sagte Hellmann. Dafür seien andere Clubs wie der FC Bayern, Dortmund, aber auch Bayer Leverkusen und RB Leipzig in ihrer Kapitalausstattung viel zu stark, so der 53-Jährige.

    Eintracht-Fußballerinnen gegen Bayern im großen Stadion

    Während die Männer in der Bundesliga auf Champions-League-Kurs sind, haben die Frauen noch realistische Chancen auf die Meisterschaft. Nach dem 1:6 beim VfL Wolfsburg sind die Frankfurter aktuell auf Platz zwei mit drei Zählern Rückstand auf den FC Bayern. Das sei ein „hervorragendes Zwischenergebnis“, betonte Hellmann, der ankündigte, dass das Spitzenspiel gegen die Münchnerinnen am 12. April im Deutsche Bank Park stattfinden wird.

    Hellmann hofft nicht nur auf ein großes Stadion, sondern auch auf eine große Kulisse. „Wenn wir das machen, ist für uns natürlich genauso wichtig, dass die Bayern auch wissen, wo sie spielen und nicht das Gefühl haben, sie haben ein Heimspiel oder spielen vor schwacher Kulisse.“

    Hellmann: Frauen-Bundesliga muss professioneller werden

    Hellmann bemängelte derweil die fehlenden professionellen Strukturen der Fußball-Bundesliga der Frauen. „Eintracht Frankfurt beschäftigt sich aktuell nicht nur mit der Frage, wie wir selbst als Club professioneller und besser und uns vielleicht noch leistungsfähiger aufstellen können, sondern vor allen Dingen auch, wie es mit der Liga weitergeht.“

    Die Profis seien mehr oder weniger nur fünfeinhalb Monate für die Eintracht im Einsatz. „Und die restlichen sechseinhalb Monate sind Vorbereitung, Länderspielfenster oder irgendwelche anderen Dinge, die nicht im Clubfußball stattfinden.“ Zudem werde an manchen Orten nicht einmal der Mindestlohn im professionellen Frauenfußball gezahlt, kritisierte Hellmann. Es müsse eine Mindestvergütung sichergestellt werden, damit eine Profifußballerin auch von ihrem Job leben könne.

    Verein sieht sich finanziell auf gutem Weg

    Finanziell sieht sich der Verein gut aufgestellt. Die Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 17,3 Millionen Euro. Das sind mehr als 6,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Beunruhigt ist die Eintracht dadurch aber nicht. Denn der Unterschied resultiere hauptsächlich aus der Ausgliederung des Fußballleistungszentrums.

    Die finanzielle Situation ist aus Sicht des Verwaltungsrats gesund – trotz eines Jahresfehlbetrags von rund 1,1 Millionen Euro. „Der Fehlbetrag hat seinen Ursprung in einer gebildeten Rückstellung für erwartete Steuerzahlungen aus offenen Betriebsprüfungen für längst abgelaufene Geschäftsjahre“, hieß es.



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  • Kreisliga: Nach 421 Bundesligaspielen – dieser Ex-BVB-Profi

    Kreisliga: Nach 421 Bundesligaspielen – dieser Ex-BVB-Profi


    Die Wechsel von ehemaligen Bundesligaprofis in die Niederungen des Amateurfußballs sind eigentlich nichts besonderes mehr. Doch wenn es passiert, dann ist die Überraschung doch groß.

    Gonzalo Castro wird ab sofort seine Schuhe in der Kreisliga B in Leverkusen für den Verein TuS Roland Bürrig – immerhin Tabellenführer in seiner Spielklasse – schnüren. Das gab der Klub am Montagabend (17. Februar 2025) via Instagram bekannt.

    “Es ist offiziell – Gonzalo Castro ist ein Bürriger! Was gestern noch nach einem Traum klang, ist heute Realität: Gonzalo Castro schließt sich TuS Roland Bürrig an. Ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben hat, der auf den größten Bühnen des deutschen Fußballs stand und nun sein nächstes Kapitel bei uns aufschlägt. Von der Champions League bis zur Kreisliga – Fußball bleibt Fußball, und wir sind stolz, einen solchen Spieler bei uns willkommen zu heißen!”, heißt es von den Roland-Bürrig-Verantwortlichen via Instagram-Kanals des Klubs.

    Mit dem 37-jährigen Ex-Nationalspieler und Bundesligaprofi hat der B-Ligist einiges vor. Der Kontakt zu Castro kam über Teammanager Gökhan Güney zustande, wie Trainer Thomas Herrmann gegenüber “Fupa” erklärte: “Die beiden Frauen sind befreundet und so kam der Kontakt zustande. Wir haben ihn dann zur Weihnachtsfeier eingeladen und ihn gefragt, ob er nicht Lust hat, wieder anzugreifen. Nach ein bis zwei Wochen Bedenkzeit hat er zugesagt.”

    Nun soll der Angriff auf die Kreisliga A und vielleicht noch weiter nach oben folgen. Herrmann: “Die Vorrunde war wirklich top – man muss erst mal 15 Spiele ungeschlagen bleiben, doch die nächsten 15 Spiele werden hart. Der Aufstieg ist das klare Ziel. Wenn wir es schaffen – und den Plan und den Ehrgeiz haben wir auf alle Fälle – wollen wir uns in der Kreisliga A stabilisieren. Und dann soll auch nicht Schluss sein.”

    Castro, der fünfmal für Deutschland spielte und 2017 mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewann, bringt auf jeden Fall eine stolze Vita mit nach Bürrig. 421 Bundesligaspiele, 41 Einsätze im DFB-Pokal, 30 Partien in der Champions League und 24 Begegnungen in der Europa League und demnächst folgen dann die ersten Spiele in der Kreisliga. Und: Nach 48 Toren und 94 Vorlagen im Profibereich wird der ehemalige Mittelfeldspieler wohl auch in der Kreisliga einige Treffer und Assists folgen lassen.



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  • Champions League – Celtic-Coach vor Bayern: Aus „Dortmund-Lektion“ gelernt – Bayern

    Champions League – Celtic-Coach vor Bayern: Aus „Dortmund-Lektion“ gelernt – Bayern


    München (dpa) – Trainer Brendan Rodgers glaubt an ein Fußball-Wunder von Celtic Glasgow in München. „Wir sind der Underdog. Aber das Tor, dass wir im Hinspiel noch geschossen haben, gibt uns Hoffnung. Ein 1:2 ist eine ganz andere Ausgangslage als ein 0:2“, sagte der 52-Jährige am Vorabend des Playoff-Rückspiels in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr) beim FC bayern München in der Allianz Arena: „Es ist ein Riesenspiel, eine Riesenmöglichkeit für uns.“

    Rodgers ist überzeugt, dass seine Mannschaft sich im Kampf um das Achtelfinale ganz anders präsentieren wird als beim ersten Deutschland-Gastspiel der Saison. Da setzte es für die Schotten in der Ligaphase ein 1:7-Debakel gegen Borussia Dortmund. „In Dortmund haben wir unsere Lektion gelernt. Du musst im Spiel kompakt und stabil bleiben. Man darf nicht zu emotional werden. Sonst kann man bestraft werden“, sagte er. 

    Bayern ohne Kane? Wäre „großer Ausfall“

    Dass Torjäger Harry Kane beim Abschlusstraining des FC Bayern fehlte, beeindruckt den Celtic-Coach nicht, auch wenn er sagte: „Das wäre ein großer Ausfall für sie. Aber dann kommt ein anderer Weltklassespieler bei Bayern rein.“ Beim Münchner 2:1 in Glagow trafen Kane und Michael Olise für die Bayern.

    © dpa-infocom, dpa:250217-930-378204/1



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  • Champions League – Heftige „Drucktage“ für Bayern und

    Champions League – Heftige „Drucktage“ für Bayern und


    München (dpa) – Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – gerade nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Harmlos-Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München jeder stellt. 

    Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinem Team am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vorher noch den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss. 

    Bayern-Trainer Vincent Kompany (vorne) beobachtet seine Spieler beim Training. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

    Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Trainer Vincent Kompany sprach am Montag von besonderen „Drucktagen“. Doch wenn die Ergebnisse stimmen würden wie in Glasgow und am Ende auch in Leverkusen, „gibt dir das Extrakraft. Die Mission ist, das Rückspiel gegen Celtic zu gewinnen.“ Das Weiterkommen ist ein Muss. 

    Alle Statistiken sprechen für Bayern

    Alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege: „Wir sind stark in der Allianz Arena.“ 

    Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag’s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustands – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7. 

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    Auch der dramatisch unterlegene Auftritt beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse besitzen, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der eigenen Arena erfüllen zu können. „Jeder von uns will da dabei sein“, bekräftigte Nationalspieler Jamal Musiala.

    Es geht um ein Zeichen – an Bayer oder Atlético

    Erst einmal aber geht es um ein Zeichen der Stärke gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll eine Ausnahme bleiben. Musiala sprach von „einer guten Erfahrung“ im Entwicklungsprozess seiner Mannschaft.

    Ein weiteres 0:0 würde gegen Celtic reichen. „Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen“, sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. Im Vordergrund stand, den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten. 

    „Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen. Wir haben gut zu tun, weiter geht’s“, sagte Thomas Müller. Der mit großen Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die man sich ersparen wollte.

    Abschlusstraining ohne Kane

    Auch Kompany sprach die Thematik der Playoff-Ehrenrunde nach dem Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. „Wir haben ganz wenig Zeit zur Erholung.“ Das Abschlusstraining fand ohne Harry Kane statt. Der Torjäger ist angeschlagen. „Es ist nichts Schlimmes“, versicherte Kompany. Kane soll auflaufen können.

    Mehr Grätscher als Künstler in Leverkusen: Jamal Musiala (r), hier im Zweikampf mit Exequiel Palacios. (Foto: Marius Becker/dpa)

    Der dicht getaktete Spielplan schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. „Wir müssen gucken, dass wir frisch sind und mental bereit“, bemerkte der 21 Jahre alte Nationalspieler. 

    In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Kane war mehr Verteidiger als Stürmer. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt daheim soll darum vor den kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart die Zweifel am Münchner Topteam-Status zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf ein Achtelfinale gegen die Topgegner Bayer oder Atlético. Die Auslosung findet am Freitag statt.

    © dpa-infocom, dpa:250217-930-377646/2



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  • VfL Bochum: Wird Timo Horn nun die Nummer eins? Wir

    VfL Bochum: Wird Timo Horn nun die Nummer eins? Wir


    Der VfL Bochum bereitet sich nach dem Derby-Rausch gegen Dortmund auf Wolfsburg vor. Schafft der VfL auswärts die Wende – und bleibt Timo Horn im Tor? Themen unseres Talks.

    Der VfL Bochum feierte ein rauschendes Sirtaki-Derby, den ersten Heimsieg gegen Borussia Dortmund seit 18 Jahren. Erstmals seit dem 1:3 gegen Wolfsburg Anfang Oktober verlässt Bochum den letzten Tabellenplatz. Warum der Erfolg nicht an der Schwäche des BVB lag, ist ein Thema in unserer neuen Folge des „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk von WAZ und Radio Bochum“.

    Giftig, zweikampfstark, nervig für jeden Gegner: Bochum beeindruckte mit einer Abstiegskampf-Mentalität, die Hoffnung auf die Rettung macht nach dem miserablen Start. Trainer Dieter Hecking hatte das Team mit einem Punkt aus neun Partien übernommen. Unter seiner Führung holte der VfL 13 Punkte in 13 Spielen. Moderatorin Annalena Fedtke diskutiert mit den VfL-Reportern Markus Rensinghoff und Ralf Ritter über die Bedeutung des Derby-Sieges im Abstiegskampf, die neuen Stärken des VfL, wie Georgios Masouras die Offensive belebt und über die Frage, ob Timo Horn im Tor bleiben soll.

    Bereits am Samstag geht es in Wolfsburg weiter, noch hat Bochum auswärts keinen Sieg, erst zwei Punkte geholt. Nimmt er den Schwung mit, ist aber auch beim formstarken Europacup-Anwärter etwas drin, meinen die Experten. Trainer Dieter Hecking muss dabei knifflige Entscheidungen treffen, nicht nur im Tor. Kehren die bisherigen Stammspieler Felix Passlack und Maxi Wittek in die Startelf zurück? Auch das ist Thema im Talk.

    Bei „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk“ bekommt Ihr alle Hintergründe zur aktuellen Bundesliga-Saison des VfL Bochums, eine Analyse der Spiele, aber auch Informationen zu Transfers, was der Verein treibt und Antworten auf eure Fragen!



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  • Börse Express – AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund unter Druck

    Börse Express – AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund unter Druck


    FRANKFURT (dpa-AFX) – Eine erneute Niederlage in der Bundesliga
    setzt Borussia Dortmund nicht nur sportlich unter
    Druck. Mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 3,215 Euro zählten die
    Aktien des Fußballvereins am Montagvormittag zu den größten
    Verlierern im Nebenwerte-Index SDax . Sie rutschten
    damit zudem unter die 21-Tage-Linie, die als Indikatoren für den
    kurzfristigen Trend gelten.

    Mit der Niederlage bei Liga-Schlusslicht Bochum hängt Borussia
    Dortmund weiter im Tabellen-Mittelfeld fest. Der Rückstand auf die
    lukrativen Champions-League-Plätze beträgt acht Punkte. Sportlich
    laufe der BVB der Finanzentwicklung der AG hinterher, schrieb
    Analyst Trion Reid von der Privatbank Berenberg.

    Dass er weiter mit einem optimistischen Kursziel von sechs Euro zum
    Kauf der Aktie rät, begründet der Experte mit dem umsichtigen
    Management, dem attraktiven Finanzprofil und den bisherigen Erfolgen
    auf dem Transfermarkt. Auf letzterem habe der Verein jüngst aber
    nicht gepunktet, was maßgeblich für den gut halbierten operativen
    Gewinn (Ebitda) im ersten Geschäftshalbjahr verantwortlich gewesen
    sei, schränkte er ein./gl/jha/

     ISIN  DE0005493092
    

    AXC0103 2025-02-17/11:07

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