Schlagwort: Deutsche Meisterschaften

  • So ordnet Lotte-Trainer Lübbers das Torspektakel gegen BVB

    So ordnet Lotte-Trainer Lübbers das Torspektakel gegen BVB

    So ordnet Lotte-Trainer Lübbers das Torspektakel gegen BVB

    Im neuesten Spiel der DFB-Pokalrunde gelang dem SC Preußen Münster ein überraschender 4:3-Sieg gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund. Lotte-Trainer Lübbers analysierte in einer Pressekonferenz nach dem Spiel die bemerkenswerten Ereignisse und die Taktik, die zum unerwarteten Triumph führten.

    Intensive Vorbereitung und strategischer Ansatz

    Lübbers erklärte, dass eine intensive Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg sei. „Wir haben uns die Stärken und Schwächen von Dortmund sehr genau angeschaut. Die individuellen Fähigkeiten der Spieler können eine große Rolle spielen, aber vor allem die kollektive Mannschaftsleistung war entscheidend“, sagte Lübbers. Die Analyse des Spiels der Dortmunder zeigte, dass die Defensive in bestimmten Situationen anfällig war, was Lotte zu nutzen wusste.

    Spielverlauf und Schlüsselszenen

    Im Verlauf der Partie ging Dortmund früh in Führung. Ein Spielzug über die rechte Seite führte zum ersten Tor, das von Erling Haaland erzielt wurde. Diese Führung schien zunächst das erwartete Szenario zu bestätigen, doch die Lotte-Spieler gaben sich nicht geschlagen.

    „Unsere Reaktion auf das frühe Tor war entscheidend. Das Team hat nie aufgegeben und sich auf seine Stärken konzentriert“, betonte Lübbers. Nach dem schnellen Ausgleichstreffer durch Aleksandar נעג׳ן, der nach einem präzisen Pass von Lübbers‘ Schlüsselspieler in der Offensive, dem jungen Talent Marco Müller, erzielte, ging der Schwung auf Seiten der Lotte-Profis in die Höhe.

    Taktische Anpassungen zur Halbzeit

    Mit einem Stand von 2:2 zur Halbzeit nahm Lübbers einige wichtige Anpassungen in der zweiten Hälfte vor. „Wir wollten die Außenpositionen stärken und die Bälle gezielt in die Spitze spielen“, erklärte der Trainer. Diese Taktik zahlte sich aus, als in der 60. Minute ein präziser Fernschuss von David Götz in den Winkel zur zwischenzeitlichen Führung führte.

    Dortmund wirkte sichtlich überrumpelt und fand kaum Zugriff auf das Spiel. Dennoch gelang es den Dortmunder, durch einen Strafstoß nach einem Foul von Lotte-Verteidiger Jonas Breuer, erneut auszugleichen. „Das war ein unglückliches Tor, aber wir blieben ruhig und fokussiert“, so Lübbers.

    Der finale Schlag in der Nachspielzeit

    In der aufregenden Schlussphase gelang Lotte schließlich der entscheidende Treffer. In der 90. Minute schockte ein Konter die Dortmunder Abwehr, als Marco Müller, der sich den Ball im Mittelfeld erkämpft hatte, auf das Tor zulief und den Ball über den herausstürzenden Torwart schob. Der jubelnde Ausdruck in den Gesichtern der Spieler und Fans machte deutlich, wie sehr dieser Sieg für das Team bedeutete.

    Reaktionen nach dem Spiel

    Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Lübbers stolz auf seine Mannschaft. „Wir haben gezeigt, was wir können, und dass wir im Pokal auch gegen große Namen bestehen können. Das ist mehr als nur ein Sieg, es ist ein Ausdruck von Teamgeist und Willenskraft“, sagte Lübbers. Auch die Spieler äußerten sich über den Erfolg: „Wir haben hart gearbeitet und uns belohnt. Wir wissen, dass wir unsere Stärken ausspielen können, wenn wir zusammenarbeiten“, so Müller.

    Ausblick auf die kommenden Herausforderungen

    Mit dem Sieg gegen Dortmund hat der SC Lotte nicht nur viel Selbstvertrauen tanken können, sondern auch die Möglichkeit, sich in der kommenden Runde des DFB-Pokals ein weiteres Mal gegen starke Gegner zu beweisen. Lübbers kündigte an, dass das Team nun den Fokus wieder auf die Liga legen werde. „Wir müssen diesen Moment nutzen, um weiter zu wachsen. Jedes Spiel zählt und wir wollen jede Gelegenheit nutzen, um zu zeigen, was in uns steckt“, führte der Trainer aus.

    Unterstützung von den Fans

    Die Unterstützung der Fans war während des Spiels unüberhörbar. „Die Stimmung war phänomenal“, bemerkte Lübbers und betonte die Rolle, die die Anfeuerung in der Performance der Spieler spielte. „Es ist wichtig, dass die Fans hinter uns stehen, besonders in einem solch entscheidenden Spiel.“ Die durchweg positive Atmosphäre im Stadion und die Unterstützung der Zuschauer trugen zum historischen Erfolg des Vereins bei.

    Statistische Analyse

    Statistisch gesehen war das Spiel eng, mit Dortmund, das 60% Ballbesitz hatte, jedoch waren die Lotte-Spieler effizienter in ihren Chancen. Die Schussstatistik sprach von 12 Torschüssen für Dortmund und 8 für Lotte, wobei die Lotte-Spieler viermal erfolgreich waren. Diese Effizienz war ein weiterer Punkt, den Lübbers nach dem Spiel hervorhob.

  • Holstein Kiel entlässt Carsten Wehlmann: Reaktionen und

    Holstein Kiel entlässt Carsten Wehlmann: Reaktionen und

    Holstein Kiel entlässt Carsten Wehlmann: Reaktionen und Hintergründe

    Der Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat sich am Freitag von Trainer Carsten Wehlmann getrennt. Diese Entscheidung kam nach einer durchwachsenen Bilanz in der laufenden Saison, die die Vereinsführung zu einem Umdenken veranlasst hat. Wehlmann hatte das Team seit Beginn der letzten Spielzeit trainiert und konnte die gewünschten Erfolge nicht umsetzen.

    Die Kündigung und ihre Hintergründe

    Die Entlassung von Carsten Wehlmann erfolgte nach einer Reihe von schwachen Leistungen der Mannschaft. In den letzten fünf Begegnungen holte Kiel lediglich einen Punkt, was den Klub in der Tabelle auf den vorletzten Platz abrutschen ließ. Nach intensiven Gesprächen innerhalb der Vereinsführung fiel die Entscheidung, um einen neuen Impuls zu setzen und den Abstieg zu verhindern.

    Holstein Kiels Sportdirektor Oliver Zapel äußerte sich zu den Beweggründen: „Wir mussten handeln, um die Kategorie zu sichern. Die Ergebnisse sprachen eine deutliche Sprache. Wir bedanken uns bei Carsten Wehlmann für seinen Einsatz.“ Diese Worte reflektieren die merkliche Unzufriedenheit mit der aktuellen sportlichen Entwicklung und die dringende Notwendigkeit eines Wandels.

    Reaktionen aus der Bundesliga und der Fangemeinde

    Die Nachricht von Wehlmanns Entlassung stieß sowohl in der Bundesliga als auch bei den Fans auf großes Interesse. Ehemalige Spieler und Trainer äußerten sich über die sozialen Medien, um ihr Bedauern auszudrücken. Ex-Spieler und aktiver Kommentator Arne Friedrich schrieb: „Ich hatte große Stücke auf Carsten gehalten. Es ist bedauerlich, dass es so enden musste.“

    Die Fangemeinde von Holstein Kiel reagierte gemischt. Einige Anhänger zeigten Verständnis für die Entscheidung, während andere den Trainer unterstützt hatten. „Das Team braucht jetzt einen neuen Impuls. Vielleicht bringt ein Wechsel frischen Wind“, kommentierte ein Fan im Stadion, während andere ihre Enttäuschung über den Verlauf der Saison äußerten.

    Nachfolger und Zukunftsausblick

    Für Wehlmanns Nachfolge sind bereits erste Namen im Gespräch. Laut Berichten sollen mehrere Kandidaten, darunter erfahrene Trainer aus dem Ausland und aus der Region, in die engere Wahl gezogen werden. Eine offizielle Bestätigung seitens des Vereins steht jedoch noch aus. Die Mannschaft hat bereits unter dem Interimstrainer das Training wieder aufgenommen, um sich auf das kommende Spiel vorzubereiten.

    Die Suche nach einem neuen Trainer könnte entscheidend sein für die Zukunft des Vereins. Die Vereinsführung betonte, dass ein erfahrener und motivierender Trainer gesucht werde, der das Team aus der Krise führen kann. Unter dem Druck des bevorstehenden Abstiegskampfes bleibt die Zeit knapp, um die Weichen rechtzeitig zu stellen.

    Ein Blick auf die Statistik

    Unter Wehlmanns Führung absolvierte das Team insgesamt 51 Spiele, von denen 15 gewonnen, 18 unentschieden und 18 verloren wurden. Diese Bilanz zeigt die Herausforderungen, die der Trainer zu bewältigen hatte. Zudem waren die taktischen Maßnahmen oft ein Gesprächsthema unter Sportjournalisten und Fans, wobei viele die mangelnde Konstanz als Hauptproblem identifizierten.

    Ein weiteres Augenmerk lag auf den verletzungsbedingten Ausfällen wichtiger Spieler, die die Leistungsfähigkeit der Mannschaft stark einschränkten. Dennoch sah die Vereinsführung die Notwendigkeit, die aktuelle Situation grundlegend zu überdenken.

    Der Verein im Fokus

    Holstein Kiel, gegründet 1900, hat sich in den letzten Jahren zu einem Club entwickelt, der für seine gute Nachwuchsarbeit bekannt ist. Der Abstieg aus der zweiten Bundesliga würde einen Rückschlag für die Ambitionen des Vereins bedeuten, sich nachhaltig im oberen Drittel der Liga zu etablieren. Die anstehenden Entscheidungen werden also nicht nur die kurzfristige sportliche Ausrichtung, sondern auch die zukünftigen Planungen des Vereins maßgeblich beeinflussen.

    Während die Fans auf eine baldige Wende hoffen, bleibt abzuwarten, wie die nächsten Schritte aussehen werden. Das Ziel: Die KSV zurück in die Erfolgsspur bringen. Ein schwieriges Unterfangen, das nicht nur gute Entscheidungen erfordert, sondern auch Zeit und Unterstützung durch die gesamte Vereinsstruktur.

  • Oliver Issa Schmitt verstärkt SV Meppen

    Oliver Issa Schmitt verstärkt SV Meppen

    Oliver Issa Schmitt verstärkt SV Meppen

    Der SV Meppen hat einen neuen Spieler verpflichtet: Oliver Issa Schmitt. Der 23-jährige Offensivspieler kommt von der Zweitligamannschaft FC St. Pauli und soll die Offensivkräfte des Vereins verstärken. Die Verpflichtung wurde am Dienstag offiziell bekanntgegeben. Schmitt hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2025 unterschrieben und wird mit der Rückennummer 11 auflaufen.

    Hintergrund und Werdegang

    Oliver Issa Schmitt wurde in Bremen geboren und begann seine Karriere in der Jugend des SV Werder Bremen. Über die Stationen VfB Oldenburg und den FC St. Pauli schaffte er den Durchbruch in den Profibereich. Bei den Hamburgern konnte er in der vergangenen Saison beeindruckende 15 Tore in 28 Spielen erzielen, was sein großes Potenzial unter Beweis stellt.

    Vor seiner Verpflichtung beim SV Meppen hatte der Stürmer auch Angebote aus der 2. Bundesliga und dem Ausland, entschied sich jedoch für den Traditionsverein aus Niedersachsen, um mehr Spielzeit zu bekommen. Der Trainer des SV Meppen, René Müller, äußerte sich dazu: „Oliver bringt die nötige Qualität und Dynamik mit und passt perfekt in unser Spielsystem.“

    Stärken und Spielstil

    Schmitt gilt als schneller und dribbelstarker Spieler, der sowohl in der Spitze als auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann. Seine technischen Fähigkeiten und seine Beweglichkeit machen ihn zu einer constanten Bedrohung für gegnerische Abwehrreihen. Statistiken belegen, dass er zudem in der Lage ist, entscheidende Vorlagen zu geben, was ihn zu einem wertvollen Teamplayer macht.

    Der SV Meppen verfolgt mit dieser Verpflichtung das Ziel, die Offensive zu beleben und die Abhängigkeit von Schlüsselspielern zu verringern. Laut Vereinsführung wird Schmitt auch die Jugendarbeit im Verein unterstützen und als Vorbild für die Nachwuchsspieler fungieren.

    Reaktionen aus dem Verein

    „Wir sind sehr froh, dass wir Oliver für uns gewinnen konnten“, sagte Sportdirektor Andreas Hainke in einer Pressemitteilung. „Er ist ein Spieler, der nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb eine positive Ausstrahlung hat.“ Hainke betonte zudem die Wichtigkeit von Schmitts Erfahrung in der höheren Liga und die Erhöhung der Konkurrenz im Kader. „Jeder Spieler wird gefordert sein, sich zu beweisen.“

    Die nächsten Schritte

    Schmitt wird bereits in den nächsten Tagen mit dem Team trainieren und könnte bereits im nächsten Ligaspiel gegen den FC Ingolstadt auflaufen. Das erste Training ist für Mittwoch angesetzt, und die Vereinsverantwortlichen erwarten, dass er schnell in die Mannschaft integriert wird.

    Die Fans des SV Meppen zeigen sich erfreut über die Verpflichtung und hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. In den sozialen Medien gab es zahlreiche positive Rückmeldungen, und einige Anhänger äußerten bereits ihre Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele.

    Ausblick auf die Saison

    Der SV Meppen steht vor einer herausfordernden Saison in der dritten Liga. Mit der Verpflichtung von Oliver Issa Schmitt hofft der Verein, sich im oberen Tabellendrittel festsetzen zu können. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga wird als langfristiges Ziel angestrebt, und Schmitt könnte eine zentrale Rolle dabei spielen, diese Ambitionen zu verwirklichen.

    Der Verein hat in diesem Sommer mehrere neue Spieler verpflichtet, um eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass mit der richtigen Mischung aus Erfahrung und Talent die Saison erfolgreich gestaltet werden kann.

    Pressekonferenz zur Präsentation

    Am Freitag wird eine Pressekonferenz stattfinden, bei der Oliver Issa Schmitt offiziell vorgestellt wird. Die Medienvertreter haben bereits ihr Interesse bekundet. In dieser Presseveranstaltung wird Schmitt auch Fragen zu seiner neuen Herausforderung und seinen Zielen bei SV Meppen beantworten.

    In den letzten Jahren hat der SV Meppen eine positive Entwicklung genommen, sowohl sportlich als auch strukturell. Schmitts Verpflichtung wurde als weiterer Schritt in die richtige Richtung wahrgenommen, um den Verein im in der Liga konkurrenzfähig zu halten.

  • Dortmund hat kein Trainerproblem, sondern ein

    Dortmund hat kein Trainerproblem, sondern ein

    Dortmund hat kein Trainerproblem, sondern ein

    Die aktuelle Situation des Bundesligisten Borussia Dortmund wirft viele Fragen auf. Trotz hoher Erwartungen und teurer Neuzugänge findet sich der Verein in einer der schwersten Krisen der letzten Jahre wieder. Ein zentrales Problem, das häufig als „Trainerproblem“ beschrieben wird, könnte tatsächlich eine tiefere Ursache haben, die über die taktischen Entscheidungen von Edin Terzić hinausgeht.

    Ergebnisse der letzten Spiele

    Die letzte Niederlage gegen RB Leipzig setzte dem bereits angeschlagenen Selbstvertrauen der Spieler zu. In der Bundesliga steht der BVB nach sieben Spieltagen mit nur 10 Punkten auf einem enttäuschenden Platz im unteren Drittel der Tabelle. Die Bilanz: zwei Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage. Ein Rückblick auf die letzten Begegnungen zeigt, dass vor allem die Offensive nicht in die Gänge kommt. Nur ein einziger Treffer wurde in den letzten drei Spielen erzielt.

    Spielerische Probleme

    Die Defensivproblematik ist nicht zu übersehen. Fehler in der Hintermannschaft führen immer wieder zu leichtfertigen Gegentoren. Spieler wie Mats Hummels und Manuel Akanji, die einst als Säulen der Abwehr galten, sind momentan nicht in Topform. Unzureichende Kommunikation und mangelnde Abstimmung sind weitere Faktoren, die zu den defensiven Schwächen beitragen.

    Verletzungsbedingte Ausfälle

    Zusätzlich zu den leistungstechnischen Aspekten hat der Verein massiv mit Verletzungen zu kämpfen. Schlüsselspieler wie Marco Reus und Julian Brandt sind seit Wochen außer Gefecht. Ihre Abwesenheit hat das Team nicht nur qualitativ, sondern auch psychologisch geschwächt. Die Unruhe innerhalb des Kaders ist spürbar. Die Jungen Spieler, die in die Bresche springen müssen, haben oft nicht die Erfahrung und das Selbstbewusstsein, um die Erwartungen zu erfüllen.

    Transferpolitik und Kaderzusammenstellung

    Ein entscheidender Faktor ist die Transferpolitik von Borussia Dortmund. In der Sommertransferperiode wurden zwar namhafte Spieler verpflichtet, doch die Kaderzusammenstellung wirkt unausgewogen. Der Verlust von Erling Haaland hat sich als schmerzhaft erwiesen. Ein Mittelstürmer, der die Tore garantiert, fehlt. Stattdessen sind die Stürmerpositionen von Ineffektivität geprägt, was die Ergebnisse weiter beeinträchtigt.

    Interne Unruhe und Druck

    Der Druck auf Trainer Edin Terzić wächst. Das Verhältnis zwischen der Vereinsführung und dem Trainerteam ist angespannt. Medienberichten zufolge wird intern diskutiert, ob ein Trainerwechsel notwendig ist. Doch Experten warnen, dass dies nicht die Lösung des Problems darstellt. Der Fokus sollte vielmehr auf der Gesamtstruktur und den internen Abläufen liegen.

    Die Reaktion des Trainers

    Edin Terzić hat sich in den letzten Pressekonferenzen mehrmals zu den Vorwürfen geäußert. Er betont, dass die Mannschaft arbeite und sich stetig verbessere. Dennoch kritisieren Fans und Experten die offensichtlich fehlende Spielidee. Der Trainer appelliert an die Geduld der Anhänger, doch die Zeit drängt. Spielt der BVB weiterhin so inkonsistent, kann sich die Situation schnell weiter zuspitzen.

    Die Rolle der Vereinsführung

    Die Rolle der Vereinsführung in dieser Krisenzeit ist entscheidend. Der Sportdirektor hat die Verantwortung, ein stabiles Umfeld zu schaffen, in dem sich die Spieler entfalten können. Kritiker äußern Bedenken zur langfristigen Vision des Vereins. Ein klares Konzept für die Zukunft scheint nach wie vor zu fehlen. Die Mitglieder des Vorstands müssen sich der Frage stellen, wie eine nachhaltige Verbesserung des Kaders und der Vereinsstruktur aussehen kann.

    Fazit zur Analyse der Misere

    Zusammenfresse ich die Probleme, steht Borussia Dortmund vor einer multidimensionalen Herausforderung. Die Probleme reichen weit über die Leistung des Trainers hinaus und betreffen den gesamten Verein. Von der Kaderzusammenstellung über Verletzungsproblematiken bis hin zu interner Unruhe – die Herausforderungen sind vielfältig. Ein Trainerwechsel allein würde vermutlich nicht ausreichen, um die Situation zu verbessern. Borussia Dortmund braucht eine strategische Neuausrichtung, um in der Bundesliga wieder konkurrenzfähig zu sein.

  • Eine „Riesenchance“, aber kein Aufbaugegner

    Eine „Riesenchance“, aber kein Aufbaugegner


    Bei Borussia Dortmund wähnt man sich noch lange nicht am Ziel: Niko Kovac sieht trotz des Aufwärtstrends weiter viel Arbeit vor sich. Der BVB-Coach machte seiner Mannschaft vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) eine deutliche Ansage. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“

    Der neue Coach, der den arg ins Taumeln geratenen Champions-League-Finalisten des Vorjahres vor einem Monat übernommen hatte, traut dem Aufschwung noch nicht so ganz und gibt sich vor dem Spiel gegen den Fünften der französischen Ligue 1 recht streng. Bloß kein Nachlassen lautet die Devise. „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele“, sagte Kovac.

    Dabei wirkt der 53-Jährige inzwischen spürbar. Von den sechs Pflichtspielen unter Kovac spielte der BVB viermal zu null, zuletzt gewann er gegen Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) zweimal in Folge. Das hatte es in dieser Saison zuvor noch gar nicht gegeben. Gegen Lille, das erstmals überhaupt im Achtelfinale der Königsklasse steht, spricht Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nun von einer „Riesenchance“.

    Setzt sich der Trend fort und schaffen die Dortmunder den Viertelfinal-Einzug, winkt dort nicht nur das Knaller-Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Die bislang so schwierige BVB-Saison stünde gleich in einem positiveren Licht. „Wir wollen uns zu Hause eine gute Ausgangsposition verschaffen“, sagte Ricken.

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    Adeyemi deutlich forscher als der neue BVB-Coach

    Forscher drückte es Karim Adeyemi aus. „Das Stadion wird brennen und wir werden auch brennen. Wir versuchen, zu null zu spielen und vorne viele Tore zu machen“, sagte der Nationalstürmer, dessen Selbstvertrauen unter Kovac wieder spürbar gestiegen ist. „Ich bin guter Dinge, dass wir gewinnen werden.“

    Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.

    Niko Kovac, Trainer von Borussia Dortmund

    Für Kovacs Geschmack deutlich zu forsche Töne. Lille ist sicher ein deutlich stärkerer Gegner als die beiden BVB-Aufbaugegner Union Berlin und St. Pauli zuletzt. „Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut“, sagte der frühere Trainer der AS Monaco. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.“

    Kovac ist es bislang gelungen, den BVB vor allem defensiv stabiler zu machen. In der Liga sind die Dortmunder zwar immer noch nur Zehnter. Doch der Rückstand auf die Europapokalränge schrumpft. „Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus“, sagte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, sind dadurch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen.“

    Offensiv dagegen hat Kovac vom BVB-Spiel noch andere Vorstellungen: „Man sieht schon gute Ansätze. Wir sind schon zufrieden. Aber bei weitem sind wir noch nicht da, wo wir hinkommen wollen.“ Ricken sieht das ähnlich: „Es gibt überhaupt keinen Grund, schon wieder in Euphorie zu verfallen.“ (dpa)



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  • Borussia Dortmund besiegt den FC St. Pauli mit 2:0

    Borussia Dortmund besiegt den FC St. Pauli mit 2:0


    Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli. Erstmals in dieser Bundesliga-Saison schafften die Dortmunder damit zwei Siege nacheinander.

    Zugleich war es für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac die gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen den OSC Lille.

    Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.

    Starker Beginn des Aufsteigers

    Der Aufsteiger begann stark. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm das Spiel der Hamburger nach fünf Minuten Fahrt auf. Vor allem Noah Weißhaupt und Philipp Treu sorgten vorwiegend über die rechte Seite für Schwung.

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    Und die Dortmunder? Von ihrem Rausch beim Kantersieg gegen Union Berlin war nichts mehr zu sehen. Gegen die von Hauke Wahl organisierte Kiez-Deckung brachten Guirassy und Kollegen lange nichts zustande. Der Vierfach-Torschütze gegen Union war nahezu abgemeldet. Auch von Dortmunds Top-Vorbereiter Pascal Groß gab es kaum Impulse. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause kam der BVB durch Adeyemi zu ihrer ersten Chance. Doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei.

    Zuvor waren Torraumszenen beinahe nur von den Gastgebern zu sehen. Obwohl der BVB mehr Ballbesitz bis zur Pause hatte (58:42 Prozent), tauchten die Hamburger häufiger aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.

    Doch wie schon seit Wochen nutzten sie die Gelegenheiten nicht. Elias Saad (7.) per Kopf, Jackson Irvine (14.) mit einem Schuss über die Latte und Wahl (34.) aus kurzer Entfernung brachten den Ball erst gar nicht aufs Tor und machten die Abschlussschwäche des FC St. Pauli deutlich.

    Dortmunder Leistungssteigerung nach der Pause

    Nach dem Seitenwechsel sollte sich das schnell für die Hamburger rächen. Die Dortmunder agierten zielstrebiger, ließen St. Pauli kaum noch ins Spiel kommen. Guirassy (51.) staubte mit seiner bis dahin ersten nennenswerten Szene zur Führung ab. Nur sieben Minuten später krönte Adeyemi mit einem Klasse-Solo einen Konter und seine überzeugende Leistung.

    Die Kiezkicker brauchten Zeit, um den Doppelschlag zu verarbeiten. Sie bemühten sich, weiter nach vorn zu spielen. Klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Der BVB agierte immer souveräner und ließ nichts mehr zu. (dpa)



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  • Bayern mit Kampfansage nach Sieg über Stuttgart

    Bayern mit Kampfansage nach Sieg über Stuttgart


    Die Bosse moderierten den Poker um die Zukunft von Joshua Kimmich, die Fans stimmten sich schon auf den Champions-League-Hit gegen Bayer Leverkusen ein. Der FC Bayern München hat bei seinem 3:1 (1:1)-Sieg beim VfB Stuttgart Signale gesendet – in der Causa Kimmich und an die Konkurrenz. Die bajuwarische Brust könnte vor dem brisanten Königsklassen-Duell mit der Werkself kaum breiter sein.

    Es werde eine „sehr zeitnahe“ Entscheidung über Kimmichs Zukunft geben, kündigte Sportdirektor Christoph Freund nach der Partie am Freitagabend an. Mehrere Medien hatten vor dem Südschlager berichtet, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister sein Vertragsangebot an den Mittelfeldspieler zurückgezogen habe. Kimmichs Kontrakt endet am 30. Juni. Die Gespräche laufen seit Monaten – und trotz der jüngsten Entwicklungen wohl auch weiter.

    „Wir wissen, was wir aneinander haben. Wir gehen sehr, sehr respektvoll miteinander um und: Wir sprechen“, sagte Sportvorstand Max Eberl. Er sei nicht skeptisch, erklärte der 51-Jährige. Er stellte aber auch klar: „Es steht generell keiner über dem Verein, und wenn ein Spieler sich anders entscheidet, entscheidet er sich anders. Und dann wird es auch beim FC Bayern weitergehen.“ Das gilt im Zweifelsfall dann auch für einen Kimmich, immerhin Nationalmannschaftskapitän und in Bayerns Zentrum von enormer Bedeutung.

    An diesem Punkt sei man nicht, stellte Eberl auch klar. Die Tür für Kimmich, der gegen den VfB angeschlagen fehlte, steht also weiter offen. Die Richtung, und das versuchten die Münchner klarzumachen, geben aber sie vor.

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    Eberl schwärmt von der Entwicklung der Münchner

    In der Bundesliga ist das derzeit nicht anders. 28 von 30 möglichen Punkten haben die Bayern aus den vergangenen zehn Spielen geholt. Nach der titellosen Vorsaison marschieren sie scheinbar unaufhaltsam Richtung Meisterschaft.

    Vorige Woche gegen Eintracht Frankfurt (4:0) und nun beim Vizemeister in Stuttgart habe man „zwei wirklich überzeugende Spiele“ gezeigt, sagte Eberl – und zwar gegen Teams, die „zu den besten Vereinen in Deutschland gehören“. Er finde es „bemerkenswert, wie wir in so einem Spiel auch wachsen“.

    Es steht generell keiner über dem Verein, und wenn ein Spieler sich anders entscheidet, entscheidet er sich anders. Und dann wird es auch beim FC Bayern weitergehen.

    Max Eberl zur Causa Kimmich

    Nach dem Rückstand durch Angelo Stiller (34. Minute) und einer ersten halben Stunde, in der die Stuttgarter laut Bayern-Trainer Vincent Kompany „klar besser“ waren, hatte Michael Olise (45.) ausgeglichen. Leon Goretzka nach einem bösen Patzer der VfB-Defensive (64.) und der eingewechselte Kingsley Coman nach einem weiteren leichtfertigen Ballverlust der Gastgeber (90.) drehten die Partie.

    Wie die Mannschaft ruhig geblieben und zurückgekommen sei und in der zweiten Halbzeit dominiert habe, sei „schon sehr gut gewesen“, meinte Eberl.

    Neuer fordert Cleverness gegen Bayer

    Die Bayern würden aktuell „ein Stück weit erwachsener“ spielen, befand Torhüter Manuel Neuer. Das dürfte ihr auch im prickelnden Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen Leverkusen am Mittwoch helfen. Schon Kleinigkeiten könnten die Duelle mit dem Double-Sieger entscheiden, meinte Neuer. Es sei daher wichtig, „kühlen Kopf“ zu bewahren und „aufmerksam“ zu sein. Man müsse „nicht in einem Spiel alles entscheiden, sondern intelligent sein“.

    Der weitgehend glanzlose, in Summe aber doch recht souveräne und verdiente Sieg in Stuttgart hat gezeigt: Die Bayern sind absolut bereit für Bayer. Die Fans sangen nach dem Spiel in freudiger Erwartung vom „Europapokal“. Auch so ein Signal, das die Münchner an diesem Abend sendeten. (dpa)



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  • BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader

    BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader


    Der BVB hat nach dem 0:2 beim VfL Bochum bereits zum neunten Mal in der laufenden Bundesligasaison verloren. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Lesen Sie auch: Wieder BVB-Pleite: So lief der Bundesliga-Samstag

    Ralf Rangnick kritisiert BVB Kader

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB.

    Nun sagte gegenüber „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    BVB-Krise: Rangnick erinnert an Unterschiede in Klopp-Ära

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick.

    „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Lesen Sie auch: Jürgen Klopp auf Sylt gesichtet: Das treibt die Trainer-Ikone auf der Kultinsel

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlotterbeck vermisst „Basics“ bei seinem Team

    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft nach der Derby-Niederlage mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky. Würde das nicht gelingen, wäre „die Saison eine Horror-Saison.“ Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovač zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Kovač selbst blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. 

    Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe.

    Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Lesen Sie auch: Bundesliga-Übertragungen: Welche TV-Abos für die Saison 2024/25 erforderlich sind



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  • „Horror-Saison“ droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    „Horror-Saison“ droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: „Da ist Hopfen und Malz verloren“

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: „Ich bin ja da. Das reicht ja“

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die „Basics“

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“



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  • Hamann kritisiert BVB: „Hopfen und Malz verloren“

    Hamann kritisiert BVB: „Hopfen und Malz verloren“


    Dietmar Hamann hat die Profis von Borussia Dortmund angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Schlechtester Bundesliga-Start für BVB-Trainer seit 41 Jahren

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine „unterirdische“ Leistung. „Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst“, sagte Hamann. „Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder (Marcel) Sabitzer sagen: “Es ist genug” und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.“

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann: Schnitt machen bei Spielern

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. „Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen“, sagte der 51-Jährige. „Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“



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