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  • TV-Stichelei gegen Gladbach-Legende Kramer – der

    TV-Stichelei gegen Gladbach-Legende Kramer – der


    Christoph Kramer schirmt den Ball gegen Fabian Klos ab.

    Auf dem Platz einst Gegenspieler: Christoph Kramer (vorne) und Fabian Klos im DFB-Pokal-Viertelfinale am 8. April 2015.

    Der Stachel sitzt noch tief – auch bei den Fans dürfte dieses Spiel noch negativ in Erinnerung geblieben sein.

    Während die Bundesliga-Saison deutlich zufriedenstellender läuft, als noch in der vorigen Spielzeit, bot die Teilnahme am DFB-Pokal für Borussia Mönchengladbach diesmal ein kurzes Vergnügen. Wie schon im Vorjahr kam das Ausscheiden auf besonders bittere Art und Weise zustande.

    Gladbach-Legende Kramer im TV mit Pokal-Wunde konfrontiert

    Borussia scheiterte in der 2. Runde gegen Eintracht Frankfurt. Erst einmal verkraftbar, allerdings waren die Fohlen satte 75 Minuten in Überzahl und verloren trotzdem gegen die SGE.

    Im Vorjahr ging die Reise noch etwas weiter, dann war aber im Viertelfinale Schluss, weil Gladbach überraschend gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken aus dem Pokal flog.

    Am Dienstagabend (25. Februar 2025) kam es erneut zu der Paarung Drittligist gegen Bundesligist im Viertelfinale des DFB-Pokals. Arminia Bielefeld empfing den SV Werder Bremen auf der Alm – und die Sensation gelang! Mit 2:1 setzten sich die Ostwestfalen durch, stehen nun unter den letzten vier Mannschaften im Kampf um den großen Triumph.

    Übertragen wurde die Partie im ZDF, dort stand wie gewohnt Experte und Gladbach-Legende Christoph Kramer (34) neben dem Feld. Neben Moderator Jochen Breyer (42) diente dieses Mal auch der Ex-Bielefelder und lebende Vereinsikone Fabian Klos (37) als Kramers Gesprächspartner.

    Natürlich kam dabei auch das bittere Pokal-Aus der Gladbacher 2015 im Viertelfinale zur Sprache – denn auch der VfL scheiterte als Bundesligist auf der Alm. Klos stand für Bielefeld, die damals wie heute in der 3. Liga spielten, auf dem Platz und Kramer für die Fohlen.

    Auf das Pokal-Aus angesprochen, sagte der Weltmeister von 2014: „Wir sind hier hingekommen, haben ein ganz gutes Spiel gemacht und haben dann halt im Elfmeterschießen verloren. Hier musst du erst mal bestehen, auch als Bundesligist.“

    Moderator Breyer wollte sein Experten-Duo etwas aufs Korn nehmen und fragte die Ex-Profis gerade heraus: „Einer von euch beiden hatte damals die Traute, anzutreten im Elfmeterschießen?“ Kramer gab sofort zu, dass er „wegen Wadenkrämpfen“ nicht antreten konnte. 

    Die Gelegenheit nutzte die Arminia-Identifikationsfigur Klos (463 Spiele, 180 Tore) für eine Stichelei: „Chris haben die Waden noch von der Schwalbe wehgetan, die er vorher versucht hat, anzubringen.“ Kramer protestierte vehement und Klos gab zu, dass es „wahrscheinlich einen Kontakt“ gab. Doch die Pokal-Wunde scheint noch nicht ganz verheilt zu sein, Ex-Borusse Kramer (288 Spiele, zehn Tore) setzte zum Konter an.

    Als es wenig später um den von Klos verwandelten Elfmeter, der Stürmer trat als erster Schütze an, ging, fragte Kramer keck nach: „Du warst damals auch schon 34, oder?“ Klos, der zum Zeitpunkt der Pokal-Sensation gerade einmal 27 Jahre alt war, beendete seine Karriere im vergangenen Sommer mit stolzen 36 Jahren. Kramer erklärte seine kuriose Frage noch.

    „Du bist für mich einer der wenigen Spieler, die immer so um die 30 waren“, erläuterte der 34-Jährige mit einem Augenzwinkern. Das wollte der „Oldie“ Klos natürlich nicht auf sich sitzen lassen: „Eben hat er mir noch Komplimente verteilt, jetzt redet er so. Aber ich kann damit umgehen.“

    Der Frotzelei zwischen den beiden Ex-Profis über den Bielefelder Halbfinaleinzug folgte dann innerhalb von 90 Minuten die nächste Pokal-Sensation der Arminia. Feiern durften auch die beiden ehemaligen Fohlen Jonas Kersken (24), der das Tor der Bielefelder hütete und Mika Schroers (23), der erst im Sommer von der Gladbacher U23 zur Arminia gewechselt war, beim Pokal-Abend aber 90 Minuten auf der Bank saß.



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    FAQ: TV-Stichelei gegen Gladbach-Legende Kramer

    1. Was ist passiert?
    Bei einer aktuellen Fernsehsendung wurde eine Stichelei gegen die Gladbach-Legende Christoph Kramer geäußert. Moderator oder Gäste machten einen Kommentar, der auf Kramers Karriere oder seine Leistungen anspielte.

    2. Wer ist Christoph Kramer?
    Christoph Kramer ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der vor allem für seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach bekannt ist. Er gewann mit der deutschen Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und hat sich einen Namen als solider Mittelfeldspieler gemacht.

    3. Was genau wurde gesagt?
    Die genaue Wortwahl oder der Kontext der Stichelei ist entscheidend. Leider können wir nicht auf spezifische Zitate eingehen, da diese nicht in der Frage enthalten sind. Generell handelt es sich jedoch um eine Bemerkung, die möglicherweise humorvoll oder spöttisch gemeint war.

    4. Wie hat die Öffentlichkeit darauf reagiert?
    Die Reaktionen auf derartige Kommentare variieren oft. Einige Fans könnten die Stichelei als unangebracht empfinden, während andere sie möglicherweise als humorvollen Seitenhieb sehen. In sozialen Medien können solche Äußerungen schnell zu Diskussionen führen.

    5. Hat Christoph Kramer auf die Stichelei reagiert?
    Bis jetzt liegen keine öffentlichen Kommentare von Christoph Kramer bezüglich der Stichelei vor. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass Spieler Entscheidungen treffen, ob sie auf solche Themen reagieren oder sie ignorieren.

    6. Was könnte die Hintergründe für solche Sticheleien sein?
    TV-Sticheleien sind oft Teil des Entertainment-Formats von Sportshows. Moderator:innen und Gäste versuchen häufig, humorvolle Kommentare abzugeben, um das Publikum zu unterhalten. Dies kann manchmal zu Missverständnissen führen, insbesondere wenn es um verehrte Persönlichkeiten geht.

    7. Welchen Einfluss haben solche Äußerungen auf die Spieler?
    Je nach Persönlichkeit des Spielers könnten solche Äußerungen entweder ignoriert oder als Motivation genutzt werden. Viele Athleten lassen sich durch Sticheleien nicht beeindrucken und konzentrieren sich auf ihre Leistung.

    8. Gibt es Beispiele für ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit?
    Ja, in der Fußballwelt gibt es viele Beispiele, in denen Spieler oder Trainer von anderen durch Sticheleien oder witzige Bemerkungen herausgefordert wurden. Dies geschieht häufig in der Welt des Sports, wo Humor und Rivalität oft Hand in Hand gehen.

    9. Wie können Fans eine positive Diskussion führen?
    Fans sollten eine respektvolle Diskussion über solche Themen führen und die Leistungen von Spielern würdigen, unabhängig von den zufälligen Kommentaren im Fernsehen. Es ist wichtig, den Beitrag und die Errungenschaften jedes Spielers anzuerkennen.

    10. Wo kann ich mehr über Christoph Kramer und seine Karriere erfahren?
    Informationen über Christoph Kramer, seine Karriere, Statistiken und Erfolge können auf verschiedenen Sport-Websites, in sozialen Medien oder auf den offiziellen Plattformen von Borussia Mönchengladbach gefunden werden.

    Falls Sie weitere Fragen haben oder mehr Informationen benötigen, zögern Sie nicht, sie zu stellen!

  • Der RB-U19-Trainer spricht über das historische erste

    Der RB-U19-Trainer spricht über das historische erste


    RB U19 TRAINER Sebastian Heidinger. Foto: Christian Modla
    RB U19 TRAINER Sebastian Heidinger. Foto: Christian Modla

    Von 2011 bis 2015 trug Sebastian Heidinger das Trikot von RB Leipzig. Gleich in seinem ersten Pflichtspiel erlebte er den historischen 3:2- Sieg im DFB-Pokal des damaligen RegionalligaTeams gegen den VfL Wolfsburg live auf dem ­Rasen mit. 2020 kehrte „Heidi“ zu RBL zurück. Seit 2023 trainiert er die U19. 

    Wie präsent ist der 29. Juli 2011 – der Tag des 1. DFB-Pokalspiels von RB Leipzig – noch bei Ihnen?

    Wenn man mit ehema­ligen Teamkollegen zusammensitzt, spricht man durchaus immer wieder über das Spiel. Außerdem haben wir die Partie gewonnen, daran denkt man immer gerne zurück.

    Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit Trainer Felix Magath haben Sie als Regionalligist damals sensationell mit 3:2 gewonnen. ­Welche Erinnerungen haben Sie an dieses Spiel?

    Durchweg positive Erinnerungen natürlich. Es war mein erstes Pflichtspiel für RB Leipzig überhaupt, allein deswegen war es schon speziell. Zum Spiel kamen über 30 000 Menschen ins Stadion und wir konnten als Underdog einen renommierten Bundesligisten schlagen. Das war ein sehr großer Erfolg, der uns im weiteren Verlauf der Saison extrem gestärkt hat.

    Auch in ihrem dritten und letzten DFB-Pokalspiel im RB-Trikot am 4. März 2015 ging es im Achtelfinale vor heimischer Kulisse gegen Wolfsburg. Dieses Spiel ging mit 0:2 verloren. Haben Sie daran noch Erinnerungen?

    Wenn ich mir die Aufstellung von Wolfsburg damals anschaue, kommen tatsächlich Erinnerungen hoch. Auf meiner Seite spielte André Schürrle, der im Jahr zuvor die Vorlage zum Tor von Mario Götze im WM-Finale gegeben hatte. Zudem standen Spieler wie Luiz Gustavo und Kevin De Bruyne auf dem Platz. Weltklassespieler, mit denen ich mich messen konnte. 

    In den vergangenen sechs Jahren hat RB Leipzig vier Mal das Pokalfinale erreicht und zweimal den Pott gewonnen. Aus ihrer eigenen Erfahrung: Was ist das ­Besondere am Pokal­wett­bewerb?

    Am Ende klingt es wie eine Phrase, aber es ist die Wahrheit: ‚Der Pokal ist der kürzeste Weg zu einem Titel.‘ Dir reichen sechs Siege, um die Trophäe in den Händen zu halten. Hinzu kommt, dass Siege von Underdogs im Bereich des Möglichen sind. Kleinere Teams schaffen immer wieder Überraschungen, wodurch der Wettbewerb auch seinen Charakter bekommt.

    HISTORISCHER JUBEL: SEBASTIAN HEIDINGER bejubelt bei der Premiere von RB Leipzig im DFB-Pokal den Treffer zum 3:2 von Daniel Frahn gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg. Foto: Peter Endig/dpa
    HISTORISCHER JUBEL: SEBASTIAN HEIDINGER bejubelt bei der Premiere von RB Leipzig im DFB-Pokal den Treffer zum 3:2 von Daniel Frahn gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg. Foto: Peter Endig/dpa

    Sie haben insgesamt 89 Spiele für RB Leipzig ­bestritten. Welches Spiel ist Ihnen neben dem Pokalspiel gegen Wolfsburg am meisten in Erinnerung geblieben?

    Das sind sicherlich die Aufstiegsspiele gegen Lotte. Vor allem das Rückspiel, dass von der Spannung her kaum zu überbieten war. Hinzu kommt aber auch die Feierei nach dem Abpfiff, die Zugfahrt mit den Fans und die Freude aller Leipzigerinnen und Leipziger bei unserer Ankunft. Das Spiel ist mir definitiv in Erinnerung geblieben. 

    Nachdem Sie ihre aktive ­Karriere 2020 bei Wacker Nordhausen beendet haben, sind Sie als Nachwuchstrainer zu RB Leipzig zurückgekehrt. Was ist für Sie das Besondere am Verein?

    Ich habe hier in Leipzig eine sehr erfolgreiche und vor allem schöne Zeit erlebt. Der Verein, die Stadt und die Menschen sind mir sehr ans Herz gewachsen und für mich war klar, dass ich nach meiner aktiven Karriere wieder in Leipzig leben möchte. Zudem habe ich beruflich gesehen tolle Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln und in einem sehr innovativen und professionellen Umfeld zu lernen.

    Im September 2023 haben Sie die U19 als Coach übernommen. Wie sehen Sie die Entwicklung des Teams in den vergangenen Jahren?

    Unser primäres Ziel ist es, junge Spieler in den Profibereich zu führen und sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Wir wollen in unserer Akademie Profifußballer entwickeln. Mich macht es stolz, dass wir in dieser Saison bereits Debüts feiern und Spieler sowohl national als auch international in den ­professionellen Fußball bringen konnten. Dennoch haben wir weiterhin eine sehr junge und talentierte Mannschaft, denn wir wollen den Jungs so früh wie möglich die Chance geben, in den Männerbereich zu ­kommen und dort Fuß zu fassen. 

    Gerade in den letzten Monaten haben immer wieder ­einige Spieler den Sprung in den Bundesligakader geschafft und sind damit für die U19-Spiele ausgefallen. Was überwiegt bei Ihnen: Die Freude, dass sich die jungen Spieler für „Höheres“ empfehlen oder das Kopfzerbrechen, dass Ihnen die besten Spieler regelmäßig fehlen?

    In erster Linie sind wir ­dafür da, dass die Jungs den nächsten Schritt hin zu den Profis machen. Daher verzichte ich in solchen Fällen auch ohne Missgunst auf die Spieler, weil ich es ihnen von ganzem Herzen gönne. Das ist ein großer Bestandteil meiner Arbeit und auch für uns als Trainerteam ein Erfolg. Außerdem ist es auch für mich emotional, wenn Spieler wie Faik Sakar oder Viggo Gebel ihr Debüt in der Bundesliga, im DFB-Pokal oder sogar in der Champions League feiern.

    Interview: Andreas Neustadt

    Zur Person

    Alter: 39 Jahre
    Position: Trainer U19 RB Leipzig (seit 8. September 2023)
    Karriere als Spieler: 94 Pflichtspiele für RB Leipzig (9 Tore / 5 Vorlagen) von 2011 bis 2015
    Karriereende als Spieler: Januar 2020 (Wacker Nordhausen II)

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  • VfL Wolfsburg: Warum der Körper von Angreifer Lukas

    VfL Wolfsburg: Warum der Körper von Angreifer Lukas


    1. VfL Wolfsburg: Warum der Körper von Angreifer Lukas Nmecha wieder streikt  Wolfsburger Allgemeine
    2. „Schwer integrierbar“: Hasenhüttl hadert mit Nmechas Pech  Süddeutsche Zeitung – SZ.de
    3. Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Zwischen Traum und Alptraum  Wolfsburger Allgemeine
    4. Hasenhüttl-Frust wegen Nmecha und der Traum vom Finale  Braunschweiger Zeitung
    5. Wolfsburg | Ausfall im Pokal: Nmecha hat noch Adduktorenprobleme  LigaInsider



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  • BVB-Legende will ab Sommer wieder in der Bundesliga spielen

    BVB-Legende will ab Sommer wieder in der Bundesliga spielen


    1. ruhr24
    2. BVB
    Marco Reus und Mats Hummels im BVB-Trikot
    Ein Ex-BVB-Profi könnte bald schon wieder in der Bundesliga auflaufen. © Kolbert-Press/Marc Niemeyer/Imago

    Er absolvierte 508 Spiele für den BVB, im Ausland läuft es weniger gut. Kehrt eine Dortmund-Legende jetzt zurück in die Bundesliga?

    Dortmund – Spielt BVB-Legende Mats Hummels bald wieder in der Bundesliga? Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, zieht es den 36-jährigen Abwehrspieler zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes. Er könnte nach einem Jahr in Italien wieder nach Deutschland zurückkehren.

    BVB-Legende plant Bundesliga-Rückkehr schon im Sommer

    Aktuell steht der langjährige Abwehrchef von Borussia Dortmund noch bis Saisonende bei der AS Rom unter Vertrag. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft will Mats Hummels im Sommer treffen.

    Der Start in der italienischen Hauptstadt verlief für den Ex-BVB-Profi alles andere als optimal. Nach seinem Rom-Transfer im September kam er zunächst nicht zum Einsatz.

    BVB-Legende Mats Hummels mit Auf und Ab in Italien: Karriereende in der Bundesliga?

    Erst nach dem Trainerwechsel zu Claudio Ranieri fand Mats Hummels seinen Platz im Team und entwickelte sich zu einer wichtigen Stütze der Defensive – ehe er zuletzt wieder in vier von fünf Serie-A-Spielen keine Berücksichtigung fand (alle News zu ehemaligen BVB-Stars auf RUHR24).

    Ein langfristiger Aufenthalt in Rom ist unwahrscheinlich. „Seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schrieb La Repubblica.

    Ex-BVB-Innenverteidiger Mats Hummels mit großer Karriere in der Bundesliga

    Mats Hummels blickt auf eine beeindruckende Karriere in der Bundesliga zurück. Mit dem BVB und dem FC Bayern München gewann er insgesamt sechs Meisterschaften und viermal den DFB-Pokal.

    Zudem erreichte er mit den Dortmundern in den Jahren 2013 und 2024 das Finale der Champions League, verpasste jedoch beide Male den Titelgewinn. Sein größter Erfolg bleibt der WM-Triumph mit der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2014.



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  • Meine Meinung: Der BVB ist ohne Brandt besser! | Fußball

    Meine Meinung: Der BVB ist ohne Brandt besser! | Fußball


    Die große Brandt-Diskussion!

    Dortmunds Spielmacher Julian Brandt (28) wurde diese Saison zu einem der Krisen-Gesichter von Borussia Dortmund. In der Liga erzielte er bislang drei Treffer, enttäuschte in den meisten Spielen. Jetzt muss er sogar um seinen Stammplatz bangen, Chelsea-Leihgabe Carney Chukwuemeka (21) drängt sich auf.

    Ohne den verletzten Brandt gewann Dortmund nun überzeugend mit 6:0 gegen Union Berlin. Die Frage, die sich nun alle BVB-Fans stellen: Ist Dortmund ohne Brandt besser?

    Brandt fehlt die Chef-Mentalität

    Pro von SPORT BILD-Reporter Yannick Hüber: „Niko Kovac versuchte, Julian Brandt starkzureden, indem er ihn „in die Range“ mit Florian Wirtz und Jamal Musiala hob. Keine Frage: Brandt ist ein hochbegabter Fußballer mit großartigen technischen Fähigkeiten. Bei seinem Vergleich hat Kovac aber einen entscheidenden Punkt außer Acht gelassen: Wirtz ist mit gerade mal 21 Jahren schon eine Führungspersönlichkeit, und auch Musiala übernimmt im selben Alter immer mehr Verantwortung, indem er Spiele allein entscheidet.

    Brandt hingegen ist immer nur so gut wie sein Team. Im Erfolg glänzt er. Bei Misserfolg fehlt ihm die Chef-Mentalität, um seine Kollegen aus der Krise zu ziehen. Vizekapitänsamt und Rückennummer 10 scheinen ihn eher zu belasten.

    Das haben auch die Bosse erkannt, die derzeit nicht mit ihm verlängern wollen und mit Carney Chukwuemeka einen unbekümmerten Antreiber holten. In der aktuellen Situation ist Dortmund ohne Brandt daher besser.“

    Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show

    Bundesliga Highlights: Die gigantische Guirassy-Show

    Quelle: Bild23.02.2025

    BVB braucht Brandt für die Ziele

    Contra von SPORT BILD-Reporter Jonas Ortmann: „Ohne Zweifel: Julian Brandt ist in dieser Saison nicht als Krisen-Bekämpfer aufgefallen. Die Bosse und Ex-Trainer Sahin haben weder sich noch dem dienstältesten Dortmund-­Profi einen Gefallen getan, ihn als Vizekapitän und Nummer 10 zu positionieren. Die Binde ist für den introvertierten Kopfmenschen Brandt ein Rucksack.

    In Dortmund heißt es auch deshalb schnell, „Schönwetterfußballer“ Brandt spiele nur gut, wenn es auch das Team tut. Das kann man aber auch anders sehen: Die Mannschaft funktioniert vor allem (und vielleicht nur) dauerhaft dann, wenn Brandt performt! Beispiele? Fast-Meisterschaft 2023 und Champions-League-Finaleinzug 2024, als er mit Top-Leistungen überzeugte und Mitspieler besser machte.

    Besinnen sich Klub und Spieler wieder auf die Stärken und entlasten ihn, bleibt Brandt Dortmunds genialster Spieler. Vorangehen müssen andere.



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  • Was das Verpassen der Champions League bedeuten würde

    Was das Verpassen der Champions League bedeuten würde


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  • Der Mainz-Plan für Europa: Was das internationale Geschäft

    Der Mainz-Plan für Europa: Was das internationale Geschäft


    Es läuft bei Mainz 05! Nach dem 2:0 gegen St. Pauli steht der Klub mit starken 38 Punkten nach 23 Spielen auf Rang 5 – voll auf Kurs Europa. Aber wie bereitet sich Mainz aufs internationale Geschäft vor? Spricht man Christian Heidel (61) darauf an, lacht der Sportvorstand nur: „Wir planen gar nichts“, versichert er und sagt weiter: „Ich weiß doch, wie das geht. Ich rede heute über Europa, dann verlieren wir zwei Spiele – und ich kriege das, was ich jetzt sage, aufs Brot geschmiert …“

    Gleichzeit ist es keineswegs so, dass der Klub das Szenario nicht wenigstens im Hinterkopf hätte. Heidel gibt zu: „Wir wollen den größtmöglichen Erfolg, immer. Sind wir im Abstiegskampf, dann heißt das, über dem Strich bleiben. Und klar wissen wir auch, was der sechste oder siebte Platz bedeutet. Wir sperren uns nicht dagegen – allerdings laufen wir deshalb nun auch nicht mit der Europa-Fahne durch die Stadt!“



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  • War das Risiko der Eintracht zu groß?

    War das Risiko der Eintracht zu groß?


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Eintracht Frankfurt

    Omar Marmoushs Abgang ist bei Eintracht Frankfurt weiterhin ein heißes Thema. Nachfolger Elye Wahi konnte bisher nicht überzeugen.

    Frankfurt – Wenn Eintracht Frankfurt die Bereitschaft zeigt, für einen Spieler im Gesamtpaket bis zu 25 Millionen zu investieren, dann herrscht vom ersten Tag an gewisser Druck auf dem Kessel. Die Verantwortlichen nahmen den am 24. Januar präsentierten Elye Wahi in Schutz und mahnten zur Geduld.

    Eintracht-Neuzugang Wahi hinkt den Erwartungen noch hinterher

    Die Lücke, die der 80-Millionen-Euro-Abgang von Omar Marmoush zu Manchester City gerissen hat, war und ist natürlich riesengroß. Klar ist: Sportvorstand Markus Krösche konnte eine solche Summe nicht ablehnen. Deutlich wird allerdings auch, dass ein solcher Transfer dafür sorgen kann, den sportlichen Ambitionen etwas hinterherzurennen.

    Elye Wahi braucht noch Zeit zur Eingewöhnung in neuer Eintracht-Umgebung
    Elye Wahi braucht noch Zeit zur Eingewöhnung in neuer Eintracht-Umgebung © IMAGO/Jerry Andre

    Einen Ausnahmestürmer wie Marmoush sofort eins zu eins ersetzen? Auf einem solchen Level ist das kaum möglich für die Hessen. Und doch hatte das Umfeld die Hoffnung, dass sich der aus Marseille gekommene Wahi als Soforthilfe entpuppt und schnell dabei helfen kann, Teil der Lösung zu sein. Noch kam der 22-Jährige bei seinen ersten drei Joker-Einsätzen allerdings nicht über Ansätze hinaus.

    Eintracht-Trainer Toppmöller brachte Wahi beim FC Bayern erst zur Pause

    Auch beim Duell in München (0:4) stand Wahi nicht in der Eintracht-Startelf. Er kam erst zur Pause für Can Uzun, der bis dato zu den besseren Feldspielern gehörte, in die Partie. Und in Minute 47 hatte er sich mit einem guten Laufweg an den ersten Pfosten abgesetzt, traf das Leder nach Hereingabe von Hugo Ekitiké jedoch nicht richtig. Die Möglichkeit beim zu diesem Zeitpunkt noch knappen Spielstand von 0:1 verpuffte, Wahi tauchte in der Folge mit dem gesamten Team völlig ab.

    Warum stand der Stürmer nicht in der Startelf? Trainer Dino Toppmöller erklärte: „Für unsere Entscheidung gab es zwei Gründe. Erstens ging es um das Thema Fitness. In einem Spiel, wo du viel gegen den Ball arbeiten musst, haben wir ihm noch nicht ganz zugetraut, von Anfang an zu spielen. Diese Patrone wollten wir nicht direkt verschießen.“

    Zweitens habe es „taktische“ Gründe gehabt: „Wir hatten mit Uzun einen Spieler zwischen den Linien gehabt. Er sollte immer wieder eine Drei-gegen-Zwei-Situation im Mittelfeld herstellen.“ Vorne habe man mit Ekitiké, Ansgar Knauff und Jean-Matteo Bahoya eigentlich genügend schnelle Spieler für Umschaltmomente gehabt. Doch das Trio verpasste es, dem FC Bayern mit Tiefenläufen oder Eins-gegen-Eins-Duellen wehzutun.

    Wann kann Eintracht auf Wahi und Batshuayi bauen?

    Die Niederlage beim Spitzenteam aus München sollte man zwar nicht überbewerten. Dennoch wandelt die Eintracht in der ersten Hälfte des Jahres 2025 auf einem schmalen Grat. Toppmöller ist weiterhin am Tüfteln, wenn es darum geht, wie das Team die „Marmoush-Lücke“ schließt. Den beiden Winterneuzugängen Wahi und Michy Batshuayi fehlt noch das Erfolgserlebnis, der Integrationsprozess ist weiterhin nicht abgeschlossen.

    Immerhin bleibt die Eintracht tabellarisch stabil auf dem dritten Rang stehen. Es gehört allerdings auch zur Wahrheit, dass die Frankfurter unter anderem von der schwächelnden Konkurrenz aus Stuttgart oder Leipzig profitieren. Darauf darf sich das Toppmöller-Team im Rennen um die Qualifikation für die Champions League aber nicht verlassen, zu dünn ist die Luft im Bereich der Top vier. Das Ziel ist daher klar: Batshuayi und vor allem Wahi sollten in der Crunchtime mit vielen Englischen Wochen in Bundesliga und Europa League liefern.



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    FAQ: War das Risiko der Eintracht zu groß?

    Frage 1: Was bedeutet "das Risiko der Eintracht"?
    Antwort: Das "Risiko der Eintracht" bezieht sich auf die Entscheidungen und Strategien, die von der Eintracht Frankfurt, einem deutschen Fußballverein, getroffen wurden, um Erfolg zu haben. Dies kann finanzielle Investitionen, Trainerwechsel oder Spielertransfers umfassen.

    Frage 2: Warum könnte man sagen, dass das Risiko zu groß war?
    Antwort: Ein Risiko könnte als zu groß angesehen werden, wenn die möglichen negativen Konsequenzen überwiegen, wie etwa finanzielle Verluste, sportliche Misserfolge oder der Verlust wichtiger Spieler. Wenn die getroffenen Entscheidungen nicht die erhofften Resultate bringen, kann das als großes Risiko betrachtet werden.

    Frage 3: Welche Faktoren spielen bei der Risikobewertung eine Rolle?
    Antwort: Wichtige Faktoren sind die finanzielle Stabilität des Vereins, die aktuelle Teamleistung, die Marktbedingungen (wie Spielerpreise und Konkurrenz) sowie die langfristigen Ziele des Vereins.

    Frage 4: Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit, wo das Risiko aufgegangen ist?
    Antwort: Ja, es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen ein hohes Risiko zu großem Erfolg geführt hat, wie die Verpflichtung von talentierten Spielern oder die Investition in junge Talente, die sich später als wertvoll herausstellten.

    Frage 5: Wie kann der Verein Risiken besser managen?
    Antwort: Der Verein kann Risiken besser managen, indem er fundierte Entscheidungen trifft, Analysen und Statistiken nutzt, um Transferentscheidungen zu unterstützen, und durch eine klare Kommunikationsstrategie mit Fans, Sponsoren und anderen Stakeholdern.

    Frage 6: Was sagen Experten über das Risiko der Eintracht?
    Antwort: Experten können unterschiedliche Meinungen haben. Einige sehen das Eingehen von Risiken als notwendig für den Erfolg im Fußball an, während andere eine konservativere Herangehensweise empfehlen, um die langfristige Stabilität des Vereins zu gewährleisten.

    Frage 7: Wie reagiert die Fangemeinde auf das Risiko?
    Antwort: Die Fangemeinde kann unterschiedlich reagieren. Während einige Fans eine mutige und risikofreudige Strategie unterstützen, fordern andere mehr Kontinuität und vorsichtige Planung. Die öffentliche Meinung kann stark variieren, abhängig von den aktuellen Erfolgen oder Misserfolgen der Mannschaft.

    Frage 8: Was sind die nächsten Schritte für die Eintracht?
    Antwort: Die nächsten Schritte könnten die Evaluierung der aktuellen Strategie, mögliche Anpassungen im Management oder Trainerstab sowie eine Überprüfung der Spielertransfers umfassen, um die bestmöglichen Ergebnisse für die Zukunft zu sichern.

    Für weitere Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

  • Werder scheitert auf der Alm: Pokal-Reise der Arminia

    Werder scheitert auf der Alm: Pokal-Reise der Arminia



    Dank eines weiteren leidenschaftlichen Pokalauftritts schaltet Arminia Bielefeld mit Werder Bremen (2:1) den dritten Bundesligisten in Serie aus und steht im Halbfinale des DFB-Pokals.

    Torschütze: Marius Wörl (Mi.) wird nach seinem Treffer zum 1:0 für Bielefeld von den Teamkollegen gefeiert.


    Torschütze: Marius Wörl (Mi.) wird nach seinem Treffer zum 1:0 für Bielefeld von den Teamkollegen gefeiert.

    picture alliance/dpa


    Arminia-Coach Mitch Kniat nahm nach dem 3:0-Sieg bei 1860 München in der 3. Liga vier Umstellungen vor: Statt Hagmann, Sarenen Bazee, Grodowski und Uldrikis (alle Bank) begannen Oppie, Schreck, Kunze sowie Kania. Mit einer Ausnahme – Felix spielte statt Großer (Bank) – spielte damit dieselbe Anfangsformation wie beim 3:1-Erfolg im Achtelfinale gegen den SC Freiburg.


    Auch Werders Trainer Ole Werner stellte nach der 0:5-Pleite in Freiburg in der Bundesliga viermal um. Anstelle von Pieper, Bittencourt, Njinmah (alle Bank) sowie Schmid (erkrankt) spielten Malatini, Stage, Grüll und Ducksch, der damit erstmals gemeinsam mit Winterneuzugang Silva in der Startelf stand.

    DFB-Pokal – Viertelfinale

    Malatini wird zum Unglücksraben


    Bielefeld setzte den Favoriten im Aufbauspiel von Beginn an unter Druck. Die Bremer zeigten sich davon tatsächlich empfindlich gestört – und kamen so kaum einmal auch nur in Nähe des Strafraums. Tatsächlich kam Werder in der ersten Hälfte zu keiner einzigen hochkarätigen Torchance. Zudem hatte der SVW Pech, dass Ducksch mit muskulären Problemen im rechten Oberschenkel schon nach rund einer halben Stunde ausgetauscht werden musste. Njinmah kam in die Partie (30.).


    Lag es an der Abwesenheit von Ducksch? In jedem Fall wurde Bremen nun defensiv immer unkonzentrierter, während die Arminia von Fehlern der Gäste profitierte: Malatini vertändelte rechts vor dem Strafraum den Ball an Wörl, der nicht lange fackelte, nach innen zog und aus rund 20 Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 traf (35.). Doch damit noch nicht genug: Nachdem Zetterer einen Freistoß von Russo gerade noch parierte (37.), unterlief Pechvogel Malatini nach einer Flanke auch noch ein unglückliches Eigentor zum 2:0-Pausenstand für  (41.).

    Werners Joker stechen schnell


    Werner reagierte nach der Halbzeit und brachte Bittencourt und Burke für Grüll sowie Silva. Tatsächlich kam Bremen nun deutlich präsenter und wacher aus der Kabine und machte sofort einigen Druck. Burke köpfte knapp vorbei (47.), Njinmah scheiterte im Eins-gegen-eins an Kersken, der mit Glück und viel Geschick riskant parierte (48.). In der 56. Minute war es soweit: Nach Bittencourts Vorlage erzielte mit Burke der andere Pausen-Joker des SVW per Dropkick den Anschlusstreffer.


    Ganz bitterer Moment dann bei Bielefeld für Uldrikis, der erst unmittelbar vor dem 1:2 eingewechselt worden war und mit einem Fehlpass den Bremer Treffer eingeleitet hatte. Im Mittelfeld knickte der Winter-Neuzugang mit dem Bein ein und musste anschließend per Trage vom Feld gebracht werden (65.). Nach der längeren Verletzungspause war der große Druck des SVW wieder verebbt, Bielefeld hielt das Geschehen weitgehend vom eigenen Strafraum fern.

    “Stürmer” Pieper scheitert an der Latte


    In der Nachspielzeit aber wurde es noch einmal dramatisch. Der von Werner als Stürmer für die Schlussphase eingesetzte Joker Pieper traf aus wenigen Metern per Kopf die Querlatte (90.+2). Einige Minuten später erzielte Schreck nach einem Konter das vermeintliche 3:1, das aber aufgrund eines Fouls im Vorfeld nach Video-Check revidiert wurde (90.+6). Und so musste die Arminia noch einige Minuten mit gefährlichen Standardsituationen überstehen, ehe der Halbfinaleinzug perfekt war.

    Tore und Karten


    1:0
    Wörl (35′)


    2:0
    Malatini (41′)




    Arminia Bielefeld
     
    Werder Bremen
     

    Spieldaten





    Arminia Bielefeld

    Bielefeld





    Werder Bremen

    Bremen




    Spielinfo





    Stadion Schüco-Arena
    Zuschauer 26.311 (ausverkauft)





    Nach der Pokal-Sensation ist Bielefeld nun am Sonntag gefordert, wenn Stuttgart II in der 3. Liga auf der Alm gastiert (19.30 Uhr). Für Werder steht bereits am Samstag gegen Wolfsburg das nächste Bundesliga-Spiel an (15.30 Uhr). Die Auslosung für das Halbfinale im DFB-Pokal (1. und 2. April 2025) findet am Sonntag (2. März, ab 18.45 Uhr in der ARD) statt.



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  • Dardais Wahl für Ungarn – hatte der DFB überhaupt eine

    Dardais Wahl für Ungarn – hatte der DFB überhaupt eine



    Bence Dardai hat sich für Ungarn entscheiden. Der 19-jährige bisherige DFB-Auswahlspieler des VfL Wolfsburg berichtet vom Einfluss seiner Brüder und einem jubelnden Papa.

    Künftig für Ungarn im Einsatz: Bence Dardai.


    Künftig für Ungarn im Einsatz: Bence Dardai.

    picture alliance/dpa


    Der DFB hat versucht, ihm eine Perspektive aufzuzeigen, wollte die Arbeit mit Bence Dardai, der die deutschen Auswahlmannschaften von der U 17 bis zur U 19 (insgesamt 24 Einsätze) durchlaufen hat, von einer Zukunft im Adler-Trikot überzeugen. Der 19-Jährige hat sich aber anders entschieden und läuft ab sofort für Ungarn, das Heimatland seiner Familie, auf. Hatte der DFB überhaupt eine Chance?


    Die Ungarn, die in erster Linie in Person von Nationaltrainer Marco Rossi um den Wolfsburger warben, hatten schließlich beste Unterstützer im unmittelbaren Umfeld des Mittelfeldspielers. Bences Brüder Marton und Palko (beide Hertha BSC) hatten bereits in der Vergangenheit den Verbandswechsel vollzogen, obendrein spielte Papa Pal 61-mal für sein Heimatland.

    Papa Pal Dardai hat “natürlich gejubelt”


    Er habe es sich reiflich überlegt, sagt Bence Dardai, seine Brüder hätten ihm “viel erzählt”, und als die Entscheidung schließlich gefallen ist, habe sein Vater “natürlich gejubelt”. In seiner Erklärung auf Instagram schreibt Dardai: “Meine Wurzeln liegen in Ungarn, mein Herz und das meiner Familie schlagen für Ungarn, und ich bin sehr froh, die Möglichkeit zu bekommen, für die ungarische A-Nationalmannschaft zu spielen.”




    Dabei vergisst der in Berlin auf die Welt gekommene Dardai nicht, dem DFB für die vergangenen Jahre zu danken. “Ich bin in Deutschland geboren, in Deutschland aufgewachsen und durch die DFB-Junioren ausgebildet worden. Dafür bin ich sehr dankbar und werde es auch immer sein. Ein weiterer Dank gilt allen Trainern und Offiziellen, die mir die bisherigen Chancen ermöglicht haben beim DFB.”

    Starke Entwicklung in Wolfsburg


    Hätte er perspektivisch das Zeug für die U 21 oder gar A-Nationalmannschaft gehabt? Schwer zu sagen. Klar ist: In seiner ersten Bundesligasaison in Wolfsburg hat sich Dardai bereits stark entwickelt. Der Teenager, der noch bei den A-Junioren spielen könnte, kommt auf zwölf Ligaeinsätze, ein Tor und drei Vorlagen. Er betont: “Ich versuche einfach, viel zu lernen in diesem Jahr. Wenn ich Minuten kriege, umso besser.”


    Die Konkurrenz in Deutschland mit Blick auf die A-Nationalmannschaft ist jedenfalls riesig: Im zentralen Mittelfeld, defensiv wie offensiv, tummeln sich mit Spielern wie Joshua Kimmich, Alexander Pavlovic, Angelo Stiller, Jamal Musiala, Florian Wirtz und perspektivisch womöglich auch Tom Bischof oder Paul Wanner zahlreiche Topspieler, die Aussicht auf eine baldige Nominierung Dardais wäre äußerst gering gewesen.

    Dardais Debüt schon gegen die Türkei?


    Bei den Ungarn hingegen wird es um einiges schneller gehen. Vorgesehen ist, dass Dardai schon in den Play-offs der Nations League im März nominiert wird, schon am 20. März könnte der Wolfsburger in der Türkei sein Debüt feiern. Ist er dann dabei? “Ich hoffe und denke schon.”



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