Dortmund. Borussia Dortmund muss am Samstag beim FC St. Pauli antreten. Trainer Niko Kovac erklärt auf der Pressekonferenz seine Ideen für das Spiel.
Niko Kovac hatte in dieser Woche ungewöhnlich viel Zeit mit seiner Mannschaft. Eine Woche ohne Champions League, dafür einige echte Trainingseinheiten, in denen er auch endlich inhaltlich konkret mit seinen Spielern arbeiten konnte. Welche Auswirkungen das schon gegen den FC St. Pauli am Samstag haben wird? Das dürfte Kovac am Freitagmittag auf der Pressekonferenz erklären.
Für den BVB ist das Spiel am Millerntor besonders wichtig. Wenn man trotz dieser bislang schwachen Saison den Schwung aus dem Kantersieg gegen Union Berlin mitnehmen kann, ist vielleicht am Ende doch noch ein Champions-League-Platz drin. Außerdem gilt es, sich weiter Selbstvertrauen für das Achtelfinale in der Königsklasse zu holen. Denn schon am Dienstag muss der BVB zu Hause gegen OSC Lille vorlegen.
All das wird Kovac im Blick haben. Auf der Pressekonferenz wird er darüber sprechen, welches Personal er in Hamburg zur Verfügung haben wird, wie er die starke Defensive knacken will und ob der Sieg gegen Union nun die Wende unter ihm war.
Live! BVB-Pressekonferenz mit Niko Kovac
Hier tickern wir ab 14 Uhr die Aussagen von Kovac live
Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Wolfsburg im Weserstadion. So seht Ihr die Bundesliga-Partie live im TV und Livestream.
Bremen – Der SV Werder Bremen steckt in einer sportlichen Krise: Nur ein Sieg aus den vergangenen acht Bundesliga-Spielen, dazu das peinliche DFB-Pokal-Aus bei Arminia Bielefeld (1:2) unter der Woche. Gelingt den Grün-Weißen nun im anstehenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) die Trendwende? So seht ihr die Partie gegen Wolfsburg live im TV und im Livestream!
Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und VfL Wolfsburg läuft nicht im Free-TV
Die Fans, die nicht live im Weserstadion dabei sind, können das Bundesliga–Spiel live von zu Hause aus verfolgen – entweder am Handy oder Computer via Internet oder ganz klassisch im Fernsehen. Die Partie von Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg wird allerdings nicht live im Free-TV übertragen. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt die Begegnung exklusiv live im TV. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Die Live-Übertragung des Einzelspiels läuft ab 15.15 Uhr auf Sky Sport Bundesliga 4, Kommentator ist Christian Straßburger. In der Konferenz kommentiert Florian Schmidt-Sommerfeld. Die Vorberichterstattung zum Spiel mit Moderator Michael Leopold und Experte Didi Hamann startet um 14 Uhr – live auf Sky Sport Bundesliga 1 oder Sky Sport Bundesliga Top-Event.
Werder Bremen live im TV: Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg auch exklusiv im Livestream
Eine kostenlose Live-TV-Alternative zu Sky gibt es im Fernsehen nicht. Aber es gibt legale Livestream-Optionen: Ihr könnt Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburgonline via Sky Go und beim Streaming-Portal Wow (ehemals Sky Ticket) schauen. Auf „werder.tv“ (kostenpflichtig) könnt ihr das Spiel zudem noch am Spieltag in voller Länge im „Re-Live“ angucken. Die Streaming-Anbieter DAZN und Amazon Prime zeigen das Bundesliga-Spiel nicht live im TV oder im Live-Stream. ARD (Das Erste) und ZDF zeigen erst später Highlights. Wer alles live und kostenlos verfolgen will, dem empfehlen wir natürlich auch gerne unseren DeichStube-Live-Ticker zum Spiel SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg. Liveticker-Start ist gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften – bei uns verpassen Werder-Fans nichts! (fwa)
Gute Nachrichten für Angreifer Keke Topp: Wie der SV Werder Bremen am Donnerstag auf der Pressekonferenz mitteilte, steht der 20-Jährige mit Blick auf das Wolfsburg-Duell (Samstag, 15:30 Uhr) vor der Rückkehr in den Spieltagskader.
Ob es beim Offensivmann nach auskuriertem Syndesmoseriss bereits für ein Comeback auf dem Platz reicht, wird sich zeigen. Drei Monate machte ihm die Verletzung zu schaffen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Borussia Mönchengladbachs Trainer Gerardo Seoane, hier am vergangenen Samstag (22. Februar 2025) beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg, macht in diesem Jahr einen Bogen um den Karneval.
Copyright: IMAGO/Maximilian Koch
Die Hochphase der jecken Zeit hat begonnen! Am Donnerstag (27. Februar 2025) bevölkerten im ganzen Rheinland Zehntausende Menschen die Straßen, feierten bunt verkleidet und ausgelassen Karneval.
Für Borussia Mönchengladbach ist allerdings der harte Bundesliga-Alltag an der Tagesordnung: Am kommenden Samstag (1. März 2025, 15.30 Uhr) treten Coach Gerardo Seoane (46) und sein Team auswärts beim 1. FC Heidenheim an.
Borussia Mönchengladbach: Gerardo Seoane gibt den Karnevals-Muffel
Im Gastspiel in Baden-Württemberg soll dann Wiedergutmachung für die ärgerliche Heim-Schlappe am vergangenen Samstag gegen Augsburg (0:3 am 22. Februar) betrieben werden. Im besten Fall natürlich mit einem Dreier!
Ein Auswärtssieg als möglicher Startschuss für die Gladbacher Karnevals-Festivitäten? Schließlich wird über das gesamte Wochenende und darüber hinaus im Rheinland noch geschunkelt und gesungen. Fohlen-Coach Seoane hat da allerdings offenbar eine andere Meinung …
Ob er sich nach dem Trip nach Heidenheim selbst mal ins jecke Getümmel stürzen will? Das hat Seoane nicht geplant. „Für mich hat das keinen Einfluss, ich werde mich da nicht treiben lassen“, erteilte der Fohlen-Trainer etwaigen Feierlichkeiten eine klare Absage.
Wenngleich der Schweizer Coach natürlich um die Bedeutung der geliebten Tradition weiß: „Es ist eine ganz schöne Sache, die den Menschen ein paar schöne Tage bietet, wo auch viel gelacht wird.“ Seoane selbst wird in diesem Jahr aber nicht zum Jeck.
Ist das allerdings gleichbedeutend mit einem generellen Feier-Verbot für seine Truppe? Offiziell wollte der Trainer das nicht bestätigen. Allerdings: Nach dem Heidenheim-Spiel tritt Borussia Mönchengladbach bereits am Freitagabend (7. März, 20.30 Uhr) zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 an. Somit bleibt auch ein Tag weniger für die Vorbereitung. Weswegen Seoane hinsichtlich möglicher Karnevals-Aktivitäten noch einmal betonte: „Für mich ist das nicht der Fokus. Und durch die Nähe des nächsten Spieltags wahrscheinlich auch nicht für meine Spieler.“
Ausgelassen gefeiert wird bei den Fohlen also nicht – zumindest nicht in Sachen Karneval. Ein Auswärts-Dreier in Heidenheim würde natürlich zumindest in sportlicher Hinsicht für ein ordentliches Stimmungshoch bei der Borussia sorgen.
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FAQ: Feier-Verbot für Gladbach – Was Sie wissen müssen
Frage 1: Was ist das Feier-Verbot für Gladbach?
Das Feier-Verbot für Gladbach bezieht sich auf anstehende Veranstaltungen und Feiern der Fußballmannschaft Borussia Mönchengladbach. Aufgrund bestimmter Umstände hat das Team entschieden, auf Feierlichkeiten zu verzichten, um den Fokus stärker auf die nächste Spielsaison zu legen.
Frage 2: Warum wurde das Feier-Verbot ausgesprochen?
Das Feier-Verbot wurde von Trainer Seoane ausgesprochen, um Teamzusammenhalt und Disziplin zu fördern. Es soll helfen, Ablenkungen zu minimieren und den Spielern die Möglichkeit geben, sich voll und ganz auf ihre sportlichen Leistungen zu konzentrieren.
Frage 3: Welche spezifischen Feiern oder Veranstaltungen sind betroffen?
Das Verbot betrifft vorerst alle öffentlichen und privaten Feiern, die im Zusammenhang mit dem Team stehen, einschließlich Mannschaftsabende, Jubiläumsfeiern oder ähnliche Veranstaltungen.
Frage 4: Gibt es Ausnahmen für das Feier-Verbot?
Aktuell gibt es keine offiziellen Ausnahmen von diesem Verbot. Allerdings kann sich die Situation ändern, je nach Verlauf der Spiele und der Teamdynamik.
Frage 5: Wie lange wird das Feier-Verbot voraussichtlich gelten?
Das genaue Ende des Feier-Verbots ist nicht absehbar. Die Entscheidung liegt vorerst im Ermessen von Trainer Seoane und dem Management des Vereins.
Frage 6: Wie reagieren die Fans auf das Feier-Verbot?
Die Reaktionen der Fans sind gemischt. Einige unterstützen die Entscheidung, da sie die Bedeutung von Disziplin und Teamfokus erkennen, während andere eine Lockerung der Auflagen wünschen, um den Teamgeist zu stärken.
Frage 7: Was können die Fans tun, um die Mannschaft zu unterstützen?
Fans können die Mannschaft weiterhin durch ihre Anwesenheit bei Spielen unterstützen, sowie durch positive soziale Medien und Fanartikel. Es ist wichtig, die Spieler in ihrer schwierigen Phase zu motivieren.
Haben Sie weitere Fragen oder Anmerkungen zum Feier-Verbot für Gladbach? Gerne können Sie uns kontaktieren!
Hamburg. Alexander Blessin trainiert Borussia Dortmunds nächsten Gegner St. Pauli. Weggefährte und Ex-BVB-Star Fredi Bobic mit einer Einschätzung.
An den 29. September 1998 erinnert sich Alexander Blessin gerne, aber auch problemlos. Es war schließlich der einzige Europapokaleinsatz, den der heutige Trainer des FC St. Pauli in seiner aktiven Karriere erleben durfte. Das Hinspiel gegen Feyenoord Rotterdam hatte der VfB Stuttgart noch ohne Blessin mit 0:3 zu Hause verloren, im Rückspiel im legendären Stadion De Kuip führte der VfB nach Toren von Krassimir Balakov und Kristijan Djordjevic kurz vor Schluss nur mit 2:0, stand wegen der damals geltenden Auswärtstorregel vor dem Aus.
„Ich durfte mich eine halbe Stunde lang warm machen. Da bin ich bespuckt und mit Bier und niederländischen Gulden beschmissen worden. Das hat mir gefallen“, berichtete Blessin bereits im vergangenen Herbst. Noch mehr gefiel dem Stürmer aber, dass er in der 88. Minute eingewechselt wurde, wenige Augenblicke später einen Ball auf Fredi Bobic spielte und dieser mit dem 3:0 das Stuttgarter Sensations-Comeback perfekt machte.
Beim VfB Stuttgart: Blessin legte Bobic auf
Rund 26,5 Jahre nach dieser dramatischen Europapokalnacht kommt Bobic gerade aus einem Berliner Fitnessstudio, als er sich am Telefon meldet. „Alex hat mir den Ball schön aufgelegt, sodass ich ihn volley reinhauen konnte. Dadurch sind wir weitergekommen“, erinnert sich Bobic und ergänzt mit einem Lachen: „Das war sein Highlight-Moment.“
Ende Januar 2023 wurde Bobic nach eineinhalb schwierigen Jahren als Sport-Geschäftsführer bei Hertha BSC freigestellt, zuvor hatte der 37-malige Nationalspieler vor allem in seinen fünf Jahren als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt eine erfolgreiche Zeit erlebt. Auf Trainersuche war die Eintracht damals nicht, Niko Kovac und Adi Hütter standen nicht zur Debatte. Und dennoch nahm Bobic schon damals genau wahr, dass sein früherer Mitspieler als Nachwuchstrainer von RB Leipzig überzeugte.
Bobic über Blessin: „Er hat ein klares Konzept“
„Ich habe seinen Weg als Trainer natürlich verfolgt. Alex hat in Leipzig sehr gute Arbeit geleistet, was damals schon vielen Leuten aufgefallen ist. Da war er für viele Sportmanager im Fokus“, sagt Bobic. Über KV Oostende (Belgien), den CFC Genua (Italien) und Royale Union Saint-Gilloise (wieder Belgien) landete Blessin im vergangenen Sommer schließlich bei St. Pauli. Bobic ist vom 51-Jährigen überzeugt: „Er hat darüber hinaus ein klares Konzept und durch seine Auslandsstationen schon viel Erfahrung gesammelt. Abgesehen davon ist er ein super Typ.“
Was bisher kaum bekannt war: Kurz vor seiner Unterschrift bei den Kiezkickern verhandelte Blessin auch mit Zweitligist FC Schalke 04. Bei den Königsblauen war am Ende der vergangenen Saison nicht klar, ob Karel Geraerts weitermachen darf, weshalb sich Schalkes Sportdirektor Ben Manga nach Alternativen umsah. Neben Blessin wurde konkret auch mit Ex-HSV-Coach Thorsten Fink verhandelt, ehe Geraerts dann doch (vorerst) bleiben durfte.
Bobic tippt auf ein Remis zwischen St. Pauli und Dortmund
Für Blessin hat der geplatzte Schalke-Wechsel aus heutiger Sicht zwei positive Folgen: Zum einen kann er mit St. Pauli in der Bundesliga spielen – und zum anderen dürfte er im kommenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr) im Gegensatz zum Spiel in Rotterdam von den gegnerischen Fans nicht bespuckt und mit Bier beworfen werden.
„Für mich ist das ein offenes Spiel, auch wenn viele den BVB nach dem 6:0 gegen Union Berlin jetzt vorne sehen. Mich beeindruckt einfach, wie eng St. Pauli alle Spiele gestaltet. Mein Bauchgefühl ist ein Unentschieden“, sagt der Bobic, der den BVB mit dem neuen Trainer Kovac nun allerdings deutlich besser aufgestellt sieht.
Anfang Februar übernahm Kovac beim BVB
„Ich habe schon vor der Verpflichtung gesagt, dass Niko jetzt genau der richtige Trainer für den BVB ist. Er hat eine klare Spielidee, ist ein bodenständiger, aber auch sehr klarer Mensch im Umgang mit den Spielern. Er spricht die Dinge klar an, egal ob ein 18-Jähriger oder ein Starspieler vor ihm steht“, sagt der 53-Jährige. „Er weiß, dass er erst mal einen sehr einfachen, pragmatischen Fußball spielen lassen muss, damit die Mannschaft ihr verschwundenes Selbstvertrauen zurückgewinnt.“
Wie fragil das Dortmunder Gebilde ist, erlebte Kovac bereits kurz nach seinem Amtsantritt: Einem 3:0-Champions-League-Erfolg bei Sporting Lissabon folgte vier Tage später eine 0:2-Pleite bei Bundesliga-Abstiegskandidat VfL Bochum. „Niko hat jetzt in sehr kurzer Zeit schon verschiedene Phasen durchlebt. Er weiß jetzt schon, wie die Spieler nach einer Niederlage und nach einem Sieg sowie in verschiedenen Drucksituationen reagieren“, sagt Bobic.
Entwickelt habe sich Kovac nach seiner erfolgreichen Frankfurter Zeit unter anderem in der schwierigen Phase bei Bayern München, wo er sich unter anderem mit Thomas Müller überwarf, als er einen Generationswechsel vorantreiben wollte. „Nach der Station beim FC Bayern hat er auch viel reflektiert, was seinen Umgang mit einzelnen Spielern betrifft. Im Nachhinein hat er da zum Beispiel eingesehen, dass er mit Thomas Müller damals eine unnötige Baustelle aufgemacht hat“, sagt Bobic. „Der BVB ist jetzt eine sehr reizvolle, aber auch keine einfache Aufgabe, die ein Trainer mit seiner Klasse aber auf jeden Fall annehmen muss.“
Am Millerntor wartet nun die nächste Hürde auf den BVB, der bereits sieben Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze hat. „Sie tun sich schwer damit, bei zweikampfstarken und kämpferischen Mannschaften dagegenzuhalten“, weiß Bobic. Auch die Kiezkicker sind für ihre starke Abwehr bekannt: „Man sieht eine Handschrift und wie besonnen und klar er mit der Mannschaft umgeht. Das sieht für mich so stabil aus, dass St. Paulis Bundesliga-Traum auch noch nächste Saison weitergehen kann.“ Für Blessin wäre es der nächste unvergessliche Moment in seiner Karriere.
Der FC St. Pauli trifft das Tor nicht. Chancen erspielen sich die Hamburger. Die fehlende Treffsicherheit könnte das Ziel Bundesliga-Verbleib noch gefährden. Der Trainer gibt sich zuversichtlich.
Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.
Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht.
«Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin.
Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.
Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.
«In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»
Nach Neapel mochte Karim Adeyemi nicht gehen. Dabei war im Winter alles für einen Transfer in die Serie A vorbereitet. Der 23 Jahre alte Stürmer von Borussia Dortmund hätte lediglich sein Ja-Wort geben müssen. Doch das blieb aus. Adeyemi ließ Napoli sitzen und schaut sich stattdessen auf dem englischen Markt um. Das Interesse ist gegenseitig.
Der FC Liverpool soll den viermaligen Nationalspieler auf dem Zettel haben. Doch bei den Reds hängt viel von der Zukunft Mo Salahs ab. Der Vertrag des 32 Jahre alten Torjägers läuft aus. Es vermehren sich die Anzeichen, dass der Ägypter der Anfield Road nach erfolgreichen acht Jahren Goodbye sagt. So lange in der Causa Salah keine eindeutige Klarheit herrscht, liegen die Transferplanungen des LFC auf Eis.
Anders die Situation bei Liga-Rivale FC Chelsea. Die Londoner planen, ihren Kader im kommenden Sommer vor allem in der Offensive umzubauen. João Félix (25) ging bereits jetzt auf Leihbasis zur AC Milan. Der Ex-Dortmunder Jadon Sancho (24) und Pedro Neto (24) haben die Erwartungen höchstens zum Teil erfüllt. Der zu Saisonbeginn starke Cole Palmer (22) ist in eine Formkrise geraten. Das letzte seiner bislang 14 Saisontore gelang ihm Mitte Januar. Sieben Pflichtspiele in Folge traf er nicht mehr in die gegnerischen Maschen.
Auch Arsenal ist an Adeyemi dran
Borussia Dortmund ist in das Visier der Blues geraten. So soll nicht nur ein Interesse an einer Verpflichtung von Jamie Gittens (20) bestehen, sondern auch Karim Adeyemi an der Stamford Bridge ein Kandidat sein. Das berichtet jetzt Caughtoffside. Der gebürtige Münchener soll dem BVB 45 Millionen Euro einbringen. Dem Bericht zufolge liegen die Blues im Rennen um den 23-Jährigen in der Pole Position. Daran sollen auch die Bemühungen des Lokalrivalen Arsenal nichts ändern, heißt es.
Da Adeyemis Vertrag mit den Schwarz-Gelben 2026 ausläuft, wäre ein Verkauf in diesem Sommer für den BVB die letzte Möglichkeit, eine adäquate Ablösesumme einzustreichen.
Hamburg. Alexander Blessin trainiert Borussia Dortmunds nächsten Gegner St. Pauli. Weggefährte und Ex-BVB-Star Fredi Bobic mit einer Einschätzung.
An den 29. September 1998 erinnert sich Alexander Blessin gerne, aber auch problemlos. Es war schließlich der einzige Europapokaleinsatz, den der heutige Trainer des FC St. Pauli in seiner aktiven Karriere erleben durfte. Das Hinspiel gegen Feyenoord Rotterdam hatte der VfB Stuttgart noch ohne Blessin mit 0:3 zu Hause verloren, im Rückspiel im legendären Stadion De Kuip führte der VfB nach Toren von Krassimir Balakov und Kristijan Djordjevic kurz vor Schluss nur mit 2:0, stand wegen der damals geltenden Auswärtstorregel vor dem Aus.
„Ich durfte mich eine halbe Stunde lang warm machen. Da bin ich bespuckt und mit Bier und niederländischen Gulden beschmissen worden. Das hat mir gefallen“, berichtete Blessin bereits im vergangenen Herbst. Noch mehr gefiel dem Stürmer aber, dass er in der 88. Minute eingewechselt wurde, wenige Augenblicke später einen Ball auf Fredi Bobic spielte und dieser mit dem 3:0 das Stuttgarter Sensations-Comeback perfekt machte.
Beim VfB Stuttgart: Blessin legte Bobic auf
Rund 26,5 Jahre nach dieser dramatischen Europapokalnacht kommt Bobic gerade aus einem Berliner Fitnessstudio, als er sich am Telefon meldet. „Alex hat mir den Ball schön aufgelegt, sodass ich ihn volley reinhauen konnte. Dadurch sind wir weitergekommen“, erinnert sich Bobic und ergänzt mit einem Lachen: „Das war sein Highlight-Moment.“
Ende Januar 2023 wurde Bobic nach eineinhalb schwierigen Jahren als Sport-Geschäftsführer bei Hertha BSC freigestellt, zuvor hatte der 37-malige Nationalspieler vor allem in seinen fünf Jahren als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt eine erfolgreiche Zeit erlebt. Auf Trainersuche war die Eintracht damals nicht, Niko Kovac und Adi Hütter standen nicht zur Debatte. Und dennoch nahm Bobic schon damals genau wahr, dass sein früherer Mitspieler als Nachwuchstrainer von RB Leipzig überzeugte.
Bobic über Blessin: „Er hat ein klares Konzept“
„Ich habe seinen Weg als Trainer natürlich verfolgt. Alex hat in Leipzig sehr gute Arbeit geleistet, was damals schon vielen Leuten aufgefallen ist. Da war er für viele Sportmanager im Fokus“, sagt Bobic. Über KV Oostende (Belgien), den CFC Genua (Italien) und Royale Union Saint-Gilloise (wieder Belgien) landete Blessin im vergangenen Sommer schließlich bei St. Pauli. Bobic ist vom 51-Jährigen überzeugt: „Er hat darüber hinaus ein klares Konzept und durch seine Auslandsstationen schon viel Erfahrung gesammelt. Abgesehen davon ist er ein super Typ.“
Was bisher kaum bekannt war: Kurz vor seiner Unterschrift bei den Kiezkickern verhandelte Blessin auch mit Zweitligist Schalke 04. Bei den Königsblauen war am Ende der vergangenen Saison nicht klar, ob Karel Geraerts weitermachen darf, weshalb sich Schalkes Sportdirektor Ben Manga nach Alternativen umsah. Neben Blessin wurde konkret auch mit Ex-HSV-Coach Thorsten Fink verhandelt, ehe Geraerts dann doch (vorerst) bleiben durfte.
Bobic tippt auf ein Remis zwischen St. Pauli und Dortmund
Für Blessin hat der geplatzte Schalke-Wechsel aus heutiger Sicht zwei positive Folgen: Zum einen kann er mit St. Pauli in der Bundesliga spielen – und zum anderen dürfte er im kommenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr) im Gegensatz zum Spiel in Rotterdam von den gegnerischen Fans nicht bespuckt und mit Bier beworfen werden.
„Für mich ist das ein offenes Spiel, auch wenn viele den BVB nach dem 6:0 gegen Union Berlin jetzt vorne sehen. Mich beeindruckt einfach, wie eng St. Pauli alle Spiele gestaltet. Mein Bauchgefühl ist ein Unentschieden“, sagt der Bobic, der den BVB mit dem neuen Trainer Kovac nun allerdings deutlich besser aufgestellt sieht.
„Ich habe schon vor der Verpflichtung gesagt, dass Niko jetzt genau der richtige Trainer für den BVB ist. Er hat eine klare Spielidee, ist ein bodenständiger, aber auch sehr klarer Mensch im Umgang mit den Spielern. Er spricht die Dinge klar an, egal ob ein 18-Jähriger oder ein Starspieler vor ihm steht“, sagt der 53-Jährige. „Er weiß, dass er erst mal einen sehr einfachen, pragmatischen Fußball spielen lassen muss, damit die Mannschaft ihr verschwundenes Selbstvertrauen zurückgewinnt.“
Wie fragil das Dortmunder Gebilde ist, erlebte Kovac bereits kurz nach seinem Amtsantritt: Einem 3:0-Champions-League-Erfolg bei Sporting Lissabon folgte vier Tage später eine 0:2-Pleite bei Bundesliga-Abstiegskandidat VfL Bochum. „Niko hat jetzt in sehr kurzer Zeit schon verschiedene Phasen durchlebt. Er weiß jetzt schon, wie die Spieler nach einer Niederlage und nach einem Sieg sowie in verschiedenen Drucksituationen reagieren“, sagt Bobic.
Entwickelt habe sich Kovac nach seiner erfolgreichen Frankfurter Zeit unter anderem in der schwierigen Phase bei Bayern München, wo er sich unter anderem mit Thomas Müller überwarf, als er einen Generationswechsel vorantreiben wollte. „Nach der Station beim FC Bayern hat er auch viel reflektiert, was seinen Umgang mit einzelnen Spielern betrifft. Im Nachhinein hat er da zum Beispiel eingesehen, dass er mit Thomas Müller damals eine unnötige Baustelle aufgemacht hat“, sagt Bobic. „Der BVB ist jetzt eine sehr reizvolle, aber auch keine einfache Aufgabe, die ein Trainer mit seiner Klasse aber auf jeden Fall annehmen muss.“
Am Millerntor wartet nun die nächste Hürde auf den BVB, der bereits sieben Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze hat. „Sie tun sich schwer damit, bei zweikampfstarken und kämpferischen Mannschaften dagegenzuhalten“, weiß Bobic. Auch die Kiezkicker sind für ihre starke Abwehr bekannt: „Man sieht eine Handschrift und wie besonnen und klar er mit der Mannschaft umgeht. Das sieht für mich so stabil aus, dass St. Paulis Bundesliga-Traum auch noch nächste Saison weitergehen kann.“ Für Blessin wäre es der nächste unvergessliche Moment in seiner Karriere.
Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.
Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht.
Selbstvertrauen stärken
«Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin.
Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.
Blessin vor dem letzten Saisondrittel: «Sind nicht extra nervös»
Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.
«In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»
André Silva konnte sich seit seinem Leih-Transfer von RB Leipzig bis dato noch nicht als vielversprechende Hilfe beim SV Werder Bremen präsentieren. Der Stürmer legte unglückliche Auftritte hin und braucht noch Zeit, um bei seinem neuen Klub richtig anzukommen.
„Wie bei aktuell vielen Spielern fehlt ihm Rhythmus und Selbstverständnis in seinem Spiel“, gab Trainer Ole Werner am Donnerstag auf der Pressekonferenz zum Wolfsburg-Spiel zu Protokoll. „Das ist bei ihm natürlich auch zu erklären, weil er in einer neuen Mannschaft spielt und im ersten Halbjahr nicht viel Spielpraxis hatte.“
Generell habe Werder an mehreren kleinen Problemen zu knabbern, wie Werner festhielt: „Das ist es, was bei vielen Spielern aktuell aus verschiedenen Gründen fehlt – ob es Verletzungs- oder Krankheitsgründe sind, oder Spieler die Vorbereitung nicht hatten. Dem hinken wir mit vielen Leuten ein bisschen hinterher. Das ist bei André auch so, aber aus anderen Gründen. Da hilft nur Zeit und Arbeit.“
Ob Silva gegen den VfL Wolfsburg eine erneute Bewährungsprobe von Beginn an erhält, wird sich zeigen. Durch den Ausfall von Marvin Ducksch geht es für Werner nun darum, eine passende Alternative aus den verbleibenden Angreifern zu wählen. Oliver Burke hat sich nach seinem Auftritt gegen Bielefeld zumindest positiv in Erinnerung gebracht, was seine Chance auf die Startelf erhöht.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren