Schlagwort: Champions League

  • Borussia Dortmund: BVB nach Derbypleite gefordert – Kovac: “Wir können zusammenwachsen”

    Borussia Dortmund: BVB nach Derbypleite gefordert – Kovac: “Wir können zusammenwachsen”


    Nach schwachen Bundesliga-Auftritten mahnt Kovac vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Lissabon zur Geschlossenheit. Fehler minimieren, Selbstvertrauen stärken – der BVB steht unter Druck.

    Die Kovac-Bilanz beim BVB fällt bisher mehr als dürftig aus – den zwei Niederlagen in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart und den VfL Bochum steht nur eine gute Halbzeit beim 3:0-Auswärtserfolg in der Zwischenrunde der Champions League in Lissabon gegenüber.

    Eine komfortable Ausgangslage – eigentlich. “Die Runde ist noch nicht entschieden. Wir müssen zu 100 Prozent da sein”, warnt Niko Kovac nämlich auf der Pressekonferenz vor dem Duell. Dem pflichtet Pascal Groß bei: “Ich habe in der Geschichte der Champions League schon größere Turnarounds gesehen.”

    Nicht allzu euphorische Aussagen, kein Wunder angesichts der aktuellen sportlichen Misere. Kovac hofft aber auf positive Gedanken, nennt den Kopf als entscheidenden Faktor. “Wir brauchen Zusammenhalt. Den sehe ich. Es ist keine einfache Situation, da brauchen wir nichts anderes erzählen. Aber wir können zusammenwachsen”, meint Kovac.

    Seine Aufgabe sei nun laut eigener Aussage, den Spielern das nötige Selbstvertrauen zu geben. Er betont die positiven Dinge, wie das Hinspiel in Lissabon. Kovac: “Es geht darum, die wenigen Fehler nicht zu groß werden zu lassen. Wir arbeiten gut, kämpfen viel, kreieren Chancen.”

    Große Fehler unterlaufen den Dortmundern aber auch – man denke an den fehlgeschlagenen Rückpass von Niklas Süle im Derby bei Bochum. “Es sind haarsträubende Fehler. Das macht aber keiner absichtlich. Ich bleibe dabei, dass unsere Spieler eine hohe Qualität haben. Ich glaube, dass der Kopf eine entscheidende Rolle spielt”, erläutert Kovac. Den Kopf zu resetten, ginge über Erfolgsmomente und gute Trainingseinheiten, die beste Hilfe seien Siege.

    Auffällig ist erneut die Diskrepanz zwischen Bundesliga und Champions League, Pascal Groß spricht von einem schmalen Grat. “Es sind immer wiederkehrende Muster, da müssen wir selbstkritisch sein”, stellt Groß fest. “In Lissabon kam das Selbstvertrauen auch erst nach den Toren. Wir dürfen nicht in Rückstand geraten und müssen selbst die Tore machen. Die geben einem Vertrauen, besonders in der aktuellen Situation.”

    Auf der Pressekonferenz ging es selbstverständlich auch um das Personal. Über ein mögliches Comeback von Ramy Bensebaini oder einen Einsatz von Carney Chukwuemeka sagt der BVB-Coach: “Es ist zu früh, beide in die Startelf zu schicken. Der Ausblick geht eher auf die nächsten Spiele.”

    Auf die Rückkehr des Dortmunder Lichtblicks Felix Nmecha müssen die Fans derweil ebenfalls noch warten. “Ich rechne nicht damit, dass er im Februar wiederkommt. Es wird Mitte, Ende März werden. Er ist ein toller Junge, ein guter Fußballer. Wenn er wieder gesund ist, wird er eine gute Rolle spielen können”, sagt Kovac über seinen verletzten Mittelfeldmann.

    Der BVB hat viel gutzumachen – am frühen Mittwochabend (19.02, 18:45 Uhr) hat er nun vor ausverkauftem Haus die erste Gelegenheit, um für bessere Stimmung zu sorgen, ehe am Samstag Union Berlin zum Topspiel empfangen wird (22.02, 18:30 Uhr).



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  • Der BVB ist weit entfernt von europäischer Festtagslaune

    Der BVB ist weit entfernt von europäischer Festtagslaune


    Die Ausgangslage in der Champions League ist eigentlich bestens, die Stimmung rund um Borussia Dortmund aber auf dem Tiefpunkt. Angesichts der verheerenden Situation in der Bundesliga ist von Festtagslaune vor dem wahrscheinlichen Achtelfinal-Einzug gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/Dazn) nichts zu spüren. Die allgemeine Lage und der Liga-Fehlstart vom neuen Chefcoach Niko Kovac drücken beim Bundesliga-Elften aufs Gemüt. 

    „Wir müssen schauen, dass wir erstmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne oben auf der Torte“, sagte der mit zwei Niederlagen aus zwei Bundesligaspielen gestartete Kovac vor dem Playoff-Rückspiel gegen den Tabellenführer aus Portugal.

    Einen solch bescheidenen Einstand eines BVB-Trainers hatte es zuletzt vor 41 Jahren gegeben: Timo Konietzka musste 1984 nach sieben Niederlagen aus neun Spielen wieder gehen. 

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    Jahre ist es her, dass der BVB zuletzt den Europapokal verpasst hat

    Zum Glück gibt es für die schwarz-gelbe Seele – zumindest noch – die Champions League. Nach dem 3:0 im Hinspiel vor einer Woche ist das Weiterkommen dort selbst für den taumelnden BVB sehr wahrscheinlich. Auch das Viertelfinale ist angesichts von OSC Lille oder Aston Villa als weiterem Gegner, der am Freitag ausgelost wird, alles andere als ausgeschlossen.

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    Wie lange darf der BVB noch in der Champions League ran?

    Trotz der günstigen Situation aber herrscht Fatalismus im Revierklub. Der Champions-League-Finalist des Vorjahres bereitet sich längst auf eine nächste Saison ohne Millionen-Einnahmen aus dem internationalen Geschäft vor. Dass die Dortmunder den Wettbewerb gewinnen, darf angesichts des Gesamtzustands der Mannschaft aktuell ausgeschlossen werden.

    Und in der Liga liegen die Westfalen nach dem peinlichen 0:2 beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn VfL Bochum inzwischen schon sechs Punkte gar hinter einem Conference-League-Platz. Das letzte Mal, dass Dortmund nicht international spielte, war 2009/10. „Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen“, sagte Kovac. 

    Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen.

    Niko Kovac, Trainer von Borussia Dortmund

    Vor dessen Verpflichtung hatte der aktuelle österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick die BVB-Offerte dankend abgelehnt. „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist“, kritisierte Rangnick nun in der „Sport-Bild“. 

    Wer muss gehen, wer darf bleiben?

    Im Winter wurden dringend benötigte Kaderkorrekturen weitestgehend verpasst. Rund um den BVB wird munter spekuliert, wer den Club im Sommer verlassen muss. Die Liste derer, die bleiben sollten, wird dabei immer kleiner. Sollten die Dortmunder in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht mehr in der Champions League dabei sein, wird der Klub nach Aussage von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein, zwei große Verkäufe tätigen müssen, um die dann fehlenden Millionen-Einnahmen auszugleichen.



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  • Borussia Dortmund: Niko Kovac erklärt

    Borussia Dortmund: Niko Kovac erklärt


    Nach der 0:2-Pleite Borussia Dortmunds beim VfL Bochum stellten sich die Spieler des BVB nicht den Fragen der Journalisten in der Mixed Zone. Trainer Niko Kovac erklärte nun, diese Missachtung sei ein einmaliger Vorfall gewesen.

    Das Missachten der Journalisten in der Mixed Zone soll bei Borussia Dortmund die Ausnahme gewesen sein. “Da werden wir in Zukunft für sorgen, dass das nicht mehr passiert.

    Da bitte ich um Nachsicht, das hat nicht geklappt”, sagte Trainer Niko Kovac am Dienstag. “Die Spieler werden sich dort den Fragen stellen, das gehört dazu.

    Das werden wir mit Sicherheit besser machen.”

    Nach der Bundesliga-Niederlage beim VfL Bochum (0:2) waren entgegen der Gepflogenheiten weder Spieler noch Funktionäre in den Interview-Bereich gekommen.

    Kovac erklärt: “Zwei Spieler waren bei Kollegen des Fernsehens”

    “Zwei Spieler waren nach dem Spiel bei den Kollegen des Fernsehens. Was nicht gut gelaufen ist: Dass niemand bei der schreibenden Zunft war”, sagte Kovac.

    Torhüter Gregor Kobel und Innenverteidiger Nico Schlotterbeck hatten bei “Sky” gesprochen.

    Am Mittwoch empfängt der BVB Sporting Lissabon zum Rückspiel der Play-offs in der Champions League. Das Hinspiel haben die Dortmunder 3:0 gewonnen.



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  • BVB: Fanfest in Dortmund – Radio 91.2

    BVB: Fanfest in Dortmund – Radio 91.2


    Es wird ein Fußballfest auf dem Alten Markt in Dortmund. Sporting Lissabon ist zu Gast beim BVB, und die Fans feiern schon mal vor.

    © Oleksii Liskonih (Getty Images Pro)

    Tausende Fans auf dem Alten Markt

    Dortmund feiert am Mittwoch (19.2.) ein Fußball-Fan-Fest. Mehrere tausend Fans aus Portugal werden zum Champions-League-Spiel BVB gegen Sporting Lissabon anreisen. Ab 11 Uhr werden wir dann hauptsächlich die Farben weiß und grün auf dem Alten Markt sehen. Dort sammeln sich die Fans und glühen schon mal vor, bevor sie dann gemeinsam zum Stadion begleitet werden, von der Polizei.

    Polizei schreibt Brief an Fans

    Die Polizei hat schon im Vorfeld einen Fanbrief veröffentlicht und die Regeln klargestellt: keine Pyro, weder im Stadion, noch auf dem Weg dahin. Beim letzten BVB-Heimspiel gegen Lissabon hatten Fans in der Haltestelle Stadtgarten Pyro gezündet und einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

    BVB: Achtelfinale muss klappen

    Das Spiel selbst startet am Mittwoch um 18.45 Uhr, und es geht für den BVB um nichts weniger als den Einzug ins Achtelfinale. Und das muss eigentlich klappen, denn das Hinspiel in Lissabon hat Borussia Dortmund mit 3:0 gewonnen. Allerdings ist die sportliche Krise weiterhin unübersehbar. Zuletzt ja diese peinliche Niederlage in Bochum. Also auch zum Start der Amtszeit von Niko Kovac läufts für den BVB sportlich weiterhin sehr unrund – nichtsdestotrotz sollte die Mannschaft im HEIMspiel das Achtelfinale klar machen.



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  • Niko Kovač kritisiert Dortmund-Spieler nach Bochum-Spiel

    Niko Kovač kritisiert Dortmund-Spieler nach Bochum-Spiel


    BVB-Trainer geht eigene Mannschaft an

    “Werde dafür sorgen, dass das nicht mehr passiert”

    18.02.2025 – 16:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Niko Kovač auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Sporting: Der Trainer ist schwach in seine Amtszeit gestartet. (Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO/imago)

    Dass seine Spieler sich nach der Pleite in Bochum nicht den Medien stellten, ärgerte BVB-Trainer Niko Kovač. Der 53-Jährige reagierte jetzt deutlich.

    Nach der 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum blieb Borussia Dortmunds Mannschaft gegenüber den Journalisten stumm – sehr zum Ärger von Trainer Niko Kovač. Vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Sporting Lissabon kündigte er an, dass es so etwas künftig nicht mehr geben werde.

    “In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen”, stellte Kovač auf einer Pressekonferenz klar. Nach der Niederlage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn hatten sich fast alle Profis den Medien entzogen. Lediglich zwei Spieler erfüllten ihre vertraglichen Pflichten und stellten sich zumindest den TV-Kameras.

    “Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war”, erklärte Kovač. “Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.”

    Auf die sportliche Leistung seiner Mannschaft wollte der Trainer jedoch nicht allzu kritisch blicken. “Ich sehe die Ergebnisse. Aber ich sehe auch das, was es an guten Sachen gibt”, so Kovač. Mit zwei Niederlagen in den ersten beiden Bundesliga-Spielen hatte er einen Fehlstart hingelegt – so schlecht hatte kein Dortmunder Trainer seit über 40 Jahren in der Liga seine Amtszeit begonnen. Dennoch betonte er: “Wenn wir als Trainerteam jetzt auch noch draufhauen, ist niemandem geholfen.”

    Während der BVB in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen hinterherläuft, steht das Team in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal geht Borussia Dortmund mit einer guten Ausgangslage in das Rückspiel mit Sporting Lissabon (Mittwoch, ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).



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  • „Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor“

    „Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor“


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  • “Dafür werden wir in Zukunft sorgen”: Niko Kovac entschuldigt sich für Versäumnis von BVB-Stars

    “Dafür werden wir in Zukunft sorgen”: Niko Kovac entschuldigt sich für Versäumnis von BVB-Stars


    Niko Kovac hat sich für ein Versäumnis seiner Spieler nach der Pleite in Bochum bei den Journalisten entschuldigt.

    Das Missachten der Journalisten in der Mixed Zone soll bei Borussia Dortmund die Ausnahme gewesen sein. “Da werden wir in Zukunft für sorgen, dass das nicht mehr passiert. Da bitte ich um Nachsicht, das hat nicht geklappt”, sagte Trainer Niko Kovac am Dienstag. 



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  • Ex-Nationalspieler startet in Kölns Kreisliga

    Ex-Nationalspieler startet in Kölns Kreisliga


    Er spielte für Dortmund und Leverkusen

    Ex-Nationalspieler wechselt in die Kreisliga

    Aktualisiert am 18.02.2025 – 12:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Gonzalo Castro, hier beim Abschiedsspiel seines Ex-BVB-Kollegen Jakub Blaszczykowski im vergangenen September, spielt künftig in der neunten Liga. (Quelle: IMAGO/Revierfoto/imago)

    Seine Profikarriere hat er nach über 400 Bundesligaspielen längst beendet, das Kicken kann er aber auch mit 37 noch nicht lassen. Deswegen läuft Gonzalo Castro künftig in der Kreisliga auf.

    Ein Wechsel, der in der Kreisliga B Köln 2 Aufsehen erregt: Gonzalo Castro verstärkt den TuS Roland Bürrig. Der frühere Bundesligaprofi, der auf eine lange Karriere in der höchsten deutschen Spielklasse zurückblickt, schließt sich dem Amateurklub aus Leverkusen an.

    Der Neuntligist schwärmt von seinem Neuzugang: Mit Castro komme ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben habe und nun in Bürrig ein neues Kapitel aufschlage. Trainer Thomas Herrmann erklärte, dass der Kontakt über Teammanager Gökhan Güney zustande kam. Dieser habe eine private Verbindung zu Castro, wodurch Gespräche möglich wurden.

    “Wir haben die Chance genutzt, ihn für unser Projekt zu begeistern – und er hat Feuer gefangen”, so Herrmann. Der Ex-Profi habe sich bewusst Zeit für seine Entscheidung genommen, was zeige, dass er nicht einfach nur irgendwo mitkicken wolle, sondern mit vollem Einsatz dabei sei.

    Auch für die Mannschaft sei die Verpflichtung etwas Besonderes: “Die Spieler können sich viel von ihm abschauen – sei es seine Spielweise, seine Professionalität oder seine Einstellung”, betonte Herrmann. Castro selbst wolle jedoch keine Sonderrolle einnehmen, sondern sich als normales Teammitglied einbringen.

    Der frühere Bundesligaprofi freut sich auf die neue Herausforderung und darauf, seine Erfahrung weiterzugeben. “Die Jungs sind alle top und motiviert, das war ein wichtiger Teil, der meine Entscheidung beeinflusst hat – der Trainer natürlich auch”, sagte Castro.

    Mit dem Neuzugang soll der Aufstieg in die Kreisliga A gelingen. Der TuS Roland Bürrig führt die Tabelle zur Winterpause mit zwei Punkten Vorsprung an. “Wir haben eine fantastische Vorrunde gespielt, aber die Rückrunde wird uns alles abverlangen”, sagte Herrmann. “Unser Ziel ist es, den Aufstieg perfekt zu machen – und mit einem Spieler wie Castro haben wir noch mehr Qualität und Erfahrung im Kader, um dieses Ziel zu erreichen.”



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  • Champions-League-Playoffs: Fragiler BVB will sich gegen Sporting Stabilität zurückholen

    Champions-League-Playoffs: Fragiler BVB will sich gegen Sporting Stabilität zurückholen


    Stand: 18.02.2025 12:12 Uhr

    Nach zwei Niederlagen in der Bundesliga will Borussia Dortmund wenigstens in der Champions League weiter erfolgreich sein und endlich an Stabilität gewinnen.

    Der 3:0-Erfolg im Hinspiel bei Sporting Lissabon schien ein richtiger Knotenlöser zu sein für Borussia Dortmund. Das BVB-Team zeigte eine schwungvolle zweite Halbzeit und schoss sich den Frust aus der Bundesliga von der Seele. Doch dann folgte schon am Samstag der nächste “Downer” – 0:2 im Revierderby gegen den VfL Bochum.

    “Wir müssen schauen, dass wir erstmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne oben auf der Torte”, sagte Trainer NiKo Kovac vor dem Playoff-Rückspiel gegen den Tabellenführer aus Portugal am Mittwoch (18.45 Uhr).

    Einen solch bescheidenen Einstand eines BVB-Trainers hatte es zuletzt vor 41 Jahren gegeben: Timo Konietzka musste 1984 nach sieben Niederlagen aus neun Spielen wieder gehen. 

    Bloß kein schnelles Gegentor

    So geht die Kovac-Mannschaft erneut mit viel Anspannung in das Duell gegen die Portugiesen. Vor eigenem Publikum sollte der Achtelfinaleinzug nach dem klaren Hinspiel-Ergebnis eigentlich nicht mehr schief gehen, zu sicher ist sich aber nach den vielen Rückschlägen in dieser Saison bei Schwarz-Gelb niemand mehr.

    • Befreiungsschlag – Dortmund glänzt in Lissabon
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    • Ein BVB-Sieg fürs Wohlgefühl und gegen den LigafrustEin BVB-Sieg fürs Wohlgefühl und gegen den Ligafrust
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    “Ich bin extrem zuversichtlich”, sagte immerhin Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. Selbst angesichts des überzeugenden Siegs aus dem Hinspiel aber “müssen wir gewarnt sein. Es darf nichts passieren, kein schnelles Gegentor.” Denn dann könnte die unsichere BVB-Mannschaft wieder ins Rotieren kommen.

    Ausscheiden wäre historisch

    Nie in der Geschichte der Königsklasse oder des alten Europapokals der Landesmeister, selbst nie in der Europa League, dem UEFA-Cup oder dem Europapokal der Pokalsieger ist eine Mannschaft in der K.o.-Runde nach einem Drei-Tore-Auswärtssieg noch ausgeschieden. 

    So soll das Lissabon-Spiel vor allem dazu dienen, das angeknackste Selbstvertrauen wieder zu stärken und endlich die Trendwende in dieser bislang so instabilen Saison zu schaffen. “Wir haben in dieser Saison gesehen, dass das alles noch einigermaßen fragil ist”, sagte Ricken. “Wir müssen uns die Leichtigkeit in jedem Spiel erarbeiten.”

    • Die Play-offs der Champions League im Überblick
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    • BVB gegen Sporting im Audiostream
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    Kovac: “Werden nicht die Nerven verlieren”

    Trainer Kovac setzt dabei auf seine Erfahrung. Der 53-Jährige hat im Fußball vieles erlebt, er weiß, worum es geht: “Wir werden nicht die Nerven verlieren.” Nach einem frühen Tor, “das die Handbremse löst”, so Lars Ricken könne sich sich die Mannschaft in einen Rausch spielen.

    Personell wird Kovac wohl nicht viel ändern. Möglicherweise erhält Salih Özcan dank seiner Stärken gegen den Ball eine Chance von Beginn an. Marcel Sabitzer müsste dann weichen.

    • Borussia Dortmund sucht weiter nach Erklärungen
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    Sporting schwächelte ebenfalls

    Für Sporting lief es sich übrigens nach der Heimpleite gegen den BVB in der Liga ebenfalls sehr schwerfällig. Gegen den Tabellen-12. FC Arouca sprang vor den eigenen Fans nicht mehr als ein 2:2-Unentschieden heraus. Immerhin bleibt der Hauptstadt-Klub und amtierende Meister mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

    Unsere Quellen:

    • Nachrichtenagenturen sid/dpa
    • Pressekonferenz von Borussia Dortmund



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  • Ausgangslage top, Stimmung mies: BVB vor Pflichtaufgabe

    Ausgangslage top, Stimmung mies: BVB vor Pflichtaufgabe


    Champions League

    Ausgangslage top, Stimmung mies: BVB vor Pflichtaufgabe

    Aktualisiert am 18.02.2025 – 13:27 UhrLesedauer: 3 Min.

    Training Borussia DortmundVergrößern des Bildes

    BVB-Coach Niko Kovac bereitet sein Team auf das Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon vor (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Die Situation in der Bundesliga überlagert beim BVB alles. Auch die gute Ausgangslage in der Champions League. Spiele wie gegen Sporting am Mittwoch dürfte es bald schon nicht mehr geben.

    Die Ausgangslage in der Champions League ist eigentlich bestens, die Stimmung rund um Borussia Dortmund aber auf dem Tiefpunkt. Angesichts der verheerenden Situation in der Bundesliga ist von Festtagslaune vor dem wahrscheinlichen Achtelfinal-Einzug gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) in der Königsklasse nichts zu spüren. Die allgemeine Lage und der Liga-Fehlstart vom neuen Chefcoach Niko Kovac drücken beim Bundesliga-Elften aufs Gemüt.

    “Wir müssen schauen, dass wir erstmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne oben auf der Torte”, sagte der mit zwei Niederlagen aus zwei Bundesligaspielen gestartete Kovac vor dem Playoff-Rückspiel gegen den Tabellenführer aus Portugal. Einen solch bescheidenen Einstand eines BVB-Trainers hatte es zuletzt vor 41 Jahren gegeben: Timo Konietzka musste 1984 nach sieben Niederlagen aus neun Spielen wieder gehen.

    Zum Glück gibt es für die schwarzgelbe Seele – zumindest noch – die Champions League. Nach dem 3:0 im Hinspiel vor einer Woche ist das Weiterkommen dort selbst für den taumelnden BVB sehr wahrscheinlich. Auch das Viertelfinale ist angesichts von OSC Lille oder Aston Villa als weiterem Gegner, der am Freitag ausgelost wird, alles andere als ausgeschlossen.

    Trotz der günstigen Situation aber herrscht Fatalismus beim Revierclub. Der Champions-League-Finalist des Vorjahres bereitet sich längst auf eine nächste Saison ohne Millionen-Einnahmen aus der Königsklasse vor. Dass die Dortmunder den Wettbewerb gewinnen, darf angesichts des Gesamtzustands der Mannschaft aktuell ausgeschlossen werden.

    Und in der Liga liegen die Westfalen nach dem peinlichen 0:2 beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn VfL Bochum inzwischen schon sechs Punkte gar hinter einem Conference-League-Platz. “Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen”, sagte Kovac.

    Vor dessen Verpflichtung hatte der aktuelle österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick die BVB-Offerte dankend abgelehnt. “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist”, kritisierte Rangnick nun in der “Sport-Bild”.

    Im Winter wurden dringend benötigte Kaderkorrekturen weitestgehend verpasst. Rund um den BVB wird munter spekuliert, wer den Club im Sommer verlassen muss. Die Liste derer, die bleiben sollten, wird dabei immer kleiner. Sollten die Dortmunder in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht mehr in der Champions League dabei sein, wird der Club nach Aussage von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein, zwei große Verkäufe tätigen müssen, um die dann fehlenden Millionen-Einnahmen auszugleichen.

    In der vergangenen Spielzeit hatte der BVB in der Königsklasse rund 120 Millionen verdient. Selbst wenn Top-Talent Jamie Gittens deutlich über Marktwert (50 Millionen Euro) in seine finanziell potente Heimat England verkauft würde, käme man damit alleine nicht in diese Größenordnung.

    Zudem wäre dies ohne adäquaten Ersatz ein empfindlicher Verlust sportlicher Substanz. Für die meisten anderen gehandelten Streichkandidaten gilt dies kaum. Kovacs schräger Vergleich seines aktuellen Sorgenkindes Julian Brandt mit deutschen Weltklasse-Akteuren darf als Versuch verstanden wissen, dessen Wert anzuheben. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, hatte Kovac am Randes des Spiels in Bochum bei Sky gesagt und dafür nur Kopfschütteln kassiert.



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