Das aktuell schwache sportliche Abschneiden des BVB wirkt sich auch finanziell aus. Sollte Schwarz-Gelb den Europacup verpassen, droht der Super-Gau.
Dortmund – Bei Borussia Dortmund werden die Verantwortlichen im Sommer sehr genau auf ihr Budget achten müssen. Dem BVB könnten unter Umständen wichtige Millionen-Einnahmen wegbrechen. Alles steht und fällt mir der Qualifikation für den Europapokal.
BVB droht Millionen-Knall: Sponsoringvertrag birgt große Gefahr
Alleine für die Qualifikation zur Hauptrunde in der Champions League schüttet die UEFA knapp 18,6 Millionen Euro an alle Vereine aus. Hinzu kommen weitere Punkt- und Siegprämien sowie Spieltagseinnahmen, die dem BVB durch die Lappen gehen würden, sofern die Dortmunder diesen Wettbewerb verpassen. Doch das ist noch nicht alles.
Einem Bericht der Bild zufolge setzt der Revierklub seit 2020 auf ein Doppel-Modell im Sponsoring. Der BVB hat je einen Trikotsponsor für die Liga (1&1) und einen für alle anderen Wettbewerbe (Evonik). Die Partnerschaft mit 1&1 garantiere den Dortmundern jährliche Einnahmen zwischen 20 und 25 Millionen Euro, der Evonik-Deal zusätzlich rund 12 Millionen Euro.
Die Königsklasse ist für den Chemie-Riesen dabei logischerweise am attraktivsten. Aufgrund dessen gibt es dafür eine besondere Vertragsklausel, die besagt, dass sich die Sponsoring-Summe halbiert, wenn Borussia Dortmund sich nicht für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert. Heißt: ohne Europacup gibt es sechs Millionen Euro weniger.
BVB muss ohne Euopapokal knapp 30 Millionen Euro vom Kader-Budget kürzen
Der Vertrag mit beiden Trikotsponsoren läuft zwar im Sommer aus, jedoch ist davon auszugehen, dass Evonik oder ein möglicher anderer Sponsor weiterhin auf diese Regelung pochen wird.
Auch das Budget für den Kader müsste der BVB infolgedessen drastisch kürzen. Laut Bild müssten Sportdirektor Sebastian Kehl und Co. knapp 30 Millionen Euro einsparen, wenn sogar die Europa League verpasst wird. Immerhin: Die Teilnahme an der Klub-WM im Sommer sichert dem BVB Einnahmen zwischen 30 und 40 Millionen Euro.
Außerdem hat die Mannschaft selbst noch alles in der eigenen Hand. Dafür muss das Team von Trainer Niko Kovac aber einen fulminanten Schlussspurt hinlegen. Zehn Spieltage vor Schluss befindet sich Borussia Dortmund nur auf Rang 10.
Die Klub-WM könnte für Borussia Dortmund finanziell sehr lukrativ werden. Das war klar, aber dass die FIFA so viel Preisgeld ausschüttet, ist schon eine Überraschung.
BVB darf bei Klub-WM auf viel Geld hoffen
Borussia Dortmund könnte die Champions League verpassen, die Klubbosse betonen aber immer wieder, dass das finanziell keine Katastrophe sein. Denn es gibt die Klub-WM in diesem Sommer für den BVB. Der Fußballweltverband FIFA hat jetzt bestätigt, dass es insgesamt eine Milliarde US-Dollar Preisgeld für das Turnier im Sommer geben soll. Es solle ein “robustes Fundament “sein, um den Fußball weltweit voranzubringen. Das schrieb die FIFA gestern in einer Mitteilung. Wie genau das Preisgeld aufgeteilt wird, ist noch unklar. Der BVB ist in seiner Gruppe einer der Favoriten und kann sich wohl bereits beim Weiterkommen auf viel Geld freuen. Borussia Dortmund spielt gegen Fluminese aus Brasilien, Mamelodi Sundowns FC aus Südafrika und Ulsan HD FC aus Südkorea. Die Klub-WM in den USA, Kanada und Mexiko startet Mitte Juni.
BVB-Spielmacher Julian Brandt steckt im Formtief. Die Versuche, ihn starkzureden, schlagen fehl. Die Zweifel mehren sich. Ein Abschied im Sommer wird zum Thema.
Fifa schüttet Milliarde aus – Frauen-Turnier verschoben
06.03.2025 – 07:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Harry Kane: Im Sommer wird er für Bayern die Klub-WM spielen. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara/imago)
Der FC Bayern München und Borussia Dortmund freuen sich bei der Klub-WM auch auf hohe Einnahmen. Die Fifa legt nun fest, wie viel Geld insgesamt ausgeschüttet wird.
Der Fußball-Weltverband Fifa wird bei der diesjährigen Klub-WM in den USA eine Milliarde US-Dollar (rund 930 Millionen Euro) an die 32 teilnehmenden Klubs ausschütten. Das entschied das Fifa-Council, wie der Verband mitteilte. Unklar bleibt allerdings, wie genau das Preisgeld aufgeteilt wird und welche Summe Vereine wie der FC Bayern München und Borussia Dortmund allein für ihre Teilnahme erhalten.
Zusätzlich soll es Solidaritätszahlungen geben, für die insgesamt 100 Millionen US-Dollar vorgesehen sind. Die genaue Verteilung dieser Mittel wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Die Fifa rechnet mit Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar durch das Turnier. Präsident Gianni Infantino betonte: “Sämtliche Einnahmen aus dem Turnier werden an die teilnehmenden Klubs sowie über den Solidarmechanismus weltweit verteilt.” Zudem versicherte er, dass die Fifa “keinen einzigen Dollar einbehalten” werde und die Reserven des Verbandes, die der globalen Fußballentwicklung dienen, unangetastet blieben.
Die Klub-WM findet vom 15. Juni bis zum 13. Juli (MESZ) statt und dient als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Alle Spiele werden vom Streamingdienst DAZN kostenlos übertragen.
Zudem verschob das Fifa-Council, dem auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf angehört, die geplante erste Ausgabe der Frauen-Klub-WM von 2026 auf 2028. Dies sei “nach intensiven Beratungen mit den Konföderationen und Schlüsselakteuren” geschehen, teilte der Weltverband mit. An dem Turnier nehmen 19 Teams teil, darunter sechs aus Europa.
In den Jahren ohne Klub-WM soll es bei den Fußballerinnen ein Turnier für die sechs Sieger der kontinentalen Vereinswettbewerbe geben, den FIFA-Meisterpokal. Die erste Auflage findet vom 28. Januar bis 1. Februar 2026 statt.
Der BVB nimmt neues Selbstvertrauen mit ins Champions-League-Duell gegen den OSC Lille. Aber die Personalie Jamie Gittens führt zu Spekulationen.
Dortmund – Borussia Dortmund hat in den letzten Monaten die Champions League als willkommene Abwechslung vom Bundesliga-Alltag erlebt. Vor dem Achtelfinalhinspiel gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos) herrscht jedoch ein fast ungewohntes Gefühl.
Dank der Erfolge gegen Union Berlin (6:0) und den FC St. Pauli (2:0) sowie insgesamt vier Spielen ohne Gegentor in sechs Partien unter dem neuen Trainer Niko Kovač tritt der BVB mit gestärktem Selbstbewusstsein an. Das gilt jedoch nicht für alle Spieler der Mannschaft.
Jamie Gittens beim BVB seit Mitte Januar ohne Torbeteiligung
Während etwa Karim Adeyemi seit Kovač‘ Amtsantritt eine deutliche Leistungssteigerung zeigt, ist Jamie Gittens zuletzt in ein Formtief geraten. Der Engländer hatte die Offensive des BVB in dieser Saison zeitweise mit seinen Einzelaktionen über Wasser gehalten, doch in den letzten Wochen lief es nicht rund für ihn.
Gittens hat insgesamt starke 15 Scorerpunkte gesammelt, den letzten jedoch Mitte Januar bei der peinlichen Niederlage gegen Holstein Kiel unter Ex-Trainer Nuri Şahin. Sowohl Interimscoach Mike Tullberg als auch zunächst Kovač vertrauten dem Flügelspieler weiterhin. Erst bei den Siegen gegen Union Berlin und den FC St. Pauli setzte Kovač den überspielt wirkenden Gittens auf die Bank.
Holt Niko Kovač Jungstar Gittens zurück in die BVB-Startelf?
In beiden Spielen wurde der U21-Nationalspieler als Joker eingewechselt. Für die BVB-Aufstellung gegen Lille muss Kovač erneut zwischen Gittens und Maximilian Beier entscheiden. Einige Beobachter vermuten, dass die Wahl diesmal zugunsten des ausgeruhten Engländers ausfallen könnte, der durch die Versetzung auf die Bank neue Motivation erhalten haben sollte.
Sportdirektor Sebastian Kehl äußerte sich nach dem Auswärtssieg in Hamburg zu Gittens: „Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft, das weiß auch Jamie.“ Kehl betonte zudem, Gittens sei „dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht“.
Gittens soll dem BVB Mega-Einnahmen bescheren
Die Personalie Gittens könnte für den BVB durchaus zu einem Politikum werden. Der Jungstar gilt als wertvollster Spieler der Mannschaft. Dortmund plant, mit ihm eines Tages hohe Einnahmen zu erzielen. Er soll sich in die Liste der Rekordverkäufe von Ousmane Dembélé (135 Millionen Euro), Jude Bellingham (113 Millionen Euro) und Jadon Sancho (85 Millionen Euro) einreihen.
Sollte Dortmund in dieser Saison die Champions-League-Qualifikation verpassen, könnte der Verkauf von Gittens früher als erhofft ein heißes Thema werden. Klubchef Hans-Joachim Watzke sagte bereits im Februar über dieses Szenario: „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot.“
Die Gerüchteküche um BVB-Angreifer Gittens wird angeheizt
Neben Gittens gibt es derzeit nur wenige Spieler im Kader, die für einen besonders lukrativen Verkauf infrage kommen. Dazu zählen in erster Linie Adeyemi, der sich zuletzt vage zu Wechselgerüchten äußerte, und Torhüter Gregor Kobel.
Der Markt für Flügelspieler Gittens soll in seiner englischen Heimat besonders robust sein, der BVB könnte laut Medienberichten mit Einnahmen von bis zu 100 Millionen Euro rechnen.
Am Tag vor dem Champions-League-Hinspiel sorgte der TV-Sender Sky erneut für Spekulationen. Dortmund bereite sich auf einen möglichen Abschied von Gittens vor, an dem auch der FC Bayern weiterhin Interesse zeige, jedoch nur zu deutlich niedrigeren Preisen als bisher kolportiert.
Ohne Champions League würde Transferdruck auf dem BVB lasten
Sollte der BVB die Champions League tatsächlich nicht erreichen, entstünde ein erheblicher Druck auf einen Transfer von Gittens. Ob Dortmund dann die Preise bestimmen könnte, wäre ungewiss. Ein Bieterwettstreit in der englischen Premier League, an dem angeblich Tottenham Hotspur, der FC Chelsea, der FC Liverpool und Manchester United beteiligt sind, könnte hilfreich sein.
Für den BVB ist aus sportlicher und strategischer Sicht entscheidend, dass Gittens schnell wieder in Form kommt und sich in den verbleibenden Monaten der Saison ins Rampenlicht spielt. Diese Überlegung wäre sicher nicht entscheidend dafür, dass Kovač in der Champions League wieder auf Gittens setzt, ist aber als Nebeneffekt nicht gänzlich von der Hand zu weisen.
BVB-Trainer Kovač spricht über „Delle“ bei Gittens
Kovač äußerte sich auf der UEFA-Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Lille zu Gittens: „Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt. Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann.“
Für den BVB wäre es wichtig, dass Gittens nach zwei Spielen Pause wieder in der Lage ist, sein Potenzial abzurufen. Eine längere Versetzung in die zweite Reihe könnte sich der Verein eher nicht leisten.
Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”
Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)
Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.
Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:
Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”
L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”
Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”
Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”
Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”
Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)
Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.
Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:
Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”
L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”
Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”
Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”
Ein BVB-Spieler wechselt von Borussia Dortmund nach Hannover. Der Transfer geht im Sommer ablösefrei über die Bühne.
Dortmund – Franz Roggow wechselt von Borussia Dortmund zu Hannover 96. Das gab der BVB am Mittwoch (5. März) auf dem Instagramkanal seiner Jugendteams bekannt. Auch der Zweitligist aus Niedersachsen vermeldete den Transfer auf seiner Homepage.
BVB teilt Entscheidung mit: Spieler verlässt Dortmund ablösefrei
Dort wird Franz Roggow wie folgt zitiert: „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, die mich wirklich überzeugt haben. Darin habe ich das Gefühl gewonnen, dass Hannover 96 der richtige nächste Schritt für mich ist. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und selbstverständlich drücke ich der Mannschaft in jedem Spiel fest die Daumen – ganz besonders jetzt im Derby.“
Franz Roggow wird im Sommer ablösefrei von der U23 des BVB zu Hannover 96 wechseln. Der 22-jährige Mittelfeld-Allrounder ist der erste Hannover-Neuzugang für die Saison 2025/26 und unterschreibt einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2028 gültig ist.
BVB-U23 verliert Franz Roggow an Hannover: 96 freut sich auf „begehrtesten jungen Spieler“
Hannovers Sportdirektor Marcus Mann zeigte sich erfreut über die Verpflichtung: „Franz war einer der begehrtesten jungen Spieler auf dem Markt, von daher sind wir sehr froh, ihn für uns gewonnen zu haben“. Roggow, der auf der Sechs, der Acht oder in der Innenverteidigung spielen kann, wird für seine technische und taktische Ausbildung sowie seine ausgeprägten strategischen Fähigkeiten gelobt (alle News zum BVB-Nachwuchs auf RUHR24).
„Er ist taktisch und technisch extrem gut ausgebildet und verfügt über ausgeprägte strategische Fähigkeiten“, so Mann weiter über den Neuzugang vom BVB. Der junge Profi sei zudem ein Mentalitätsspieler und mit 22 Jahren in seiner Persönlichkeit sehr reif.
BVB-Talent Franz Roggow führte auch Transfer-Gespräche mit Hertha BSC
Franz Roggow, der seit der Saison 2023/24 für die U23 von Borussia Dortmund spielt, hat sich als Stammspieler in der 3. Liga etabliert. In dieser Saison führte er die Mannschaft mehrfach als Kapitän an. Der Mittelfeldspieler sammelte in 59 Drittligaspielen bislang sechs Tore und fünf Assists.
Aufgewachsen in Bad Freienwalde bei Berlin, wurde Roggow im Nachwuchs des FC St. Pauli und Energie Cottbus ausgebildet, bevor er zu Borussia Dortmund wechselte. Vor dem Bekanntwerden seines Wechsels zu Hannover 96 führte BVB-Talent Franz Roggow auch Gespräche mit Hertha BSC.
Jamie Gittens befand sich zuletzt im Formtief, kehrt er nun beim BVB zurück ins Rampenlicht? Spannend ist diese Frage aus mehrerlei Hinsicht.
Dortmund – Für Borussia Dortmund war die Champions League in den vergangenen Monaten die Wohlfühloase, die den Ausstieg aus dem grauen Alltag in der Bundesliga ermöglichte. Vor dem Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos) macht sich nun aber ein fast schon ungewohntes Gefühl breit.
Durch die Siege gegen Union Berlin (6:0) und den FC St. Pauli (2:0) sowie insgesamt schon vier Spiele ohne Gegentreffer in sechs Anläufen unter Neu-Trainer Niko Kovač geht der BVB mit vergleichsweise breiter Brust in die Partie. Das gilt freilich nicht für alle Spieler bei den Schwarzgelben.
Jamie Gittens zündet unter BVB-Trainer Niko Kovač noch nicht
Während beispielsweise bei Karim Adeyemi ein eklatanter Formanstieg seit dem Amtsantritt von Kovač sichtbar ist, war Jamie Gittens zuletzt in ein Leistungsloch gefallen. Der Engländer hat die BVB-Offensive in dieser Saison streckenweise mit seinen Einzelaktionen getragen, in den vergangenen Wochen war reichlich Sand in seinem Getriebe.
Starke 15 Scorerpunkte hat Gittens insgesamt auf dem Konto, den letzten allerdings Mitte Januar bei der hochnotpeinlichen Niederlage des BVB gegen Holstein Kiel – also noch unter Ex-Trainer Nuri Şahin. Interimscoach Mike Tullberg und zunächst auch Kovač schenkten dem Flügelstürmer dennoch uneingeschränktes Vertrauen. Erst bei den Siegen gegen Union und auf St. Pauli beorderte Kovač den merklich überspielt wirkenden Gittens auf die Bank.
Kehrt Gittens gegen Lille in die BVB-Startelf zurück?
In beiden Partien kam der U21-Nationalspieler als Joker von der Bank, für die BVB-Aufstellung gegen Lille wird Kovač erneut die Entscheidung zwischen Gittens und Maximilian Beier fällen. Einige Beobachter erwarten, dass sie diesmal zugunsten des ausgeruhten Engländers ausfällt, den die Versetzung auf die Bank motiviert haben sollte.
„Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft, das weiß auch Jamie“, versicherte Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem Auswärtssieg in Hamburg: „Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht.“
Gittens soll sich unter BVB-Rekordverkäufe mischen
Die Worte von Kehl kommen nicht von ungefähr, denn die Personalie Gittens hat durchaus das Potenzial, zu einem Politikum zu werden. Schließlich stellt der Jungstar den größten Vermögenswert innerhalb der BVB-Mannschaft dar. Mit Gittens will Dortmund eines Tages große Kasse machen, er soll sich bei den Rekordverkäufen von Ousmane Dembélé (135 Millionen Euro), Jude Bellingham (113) und Jadon Sancho (85) einreihen.
Dass dieser Tag unweigerlich wesentlich früher als geplant in den Fokus rückt, wenn Dortmund in dieser Saison die Qualifikation zur Champions League verpasst, liegt auf der Hand. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot“, prophezeite Klubchef Hans-Joachim Watzke bereits Anfang Februar.
Auch FC Bayern weiter an Gittens interessiert
Allzu viele Kandidaten für einen hochpreisigen Verkauf gibt es dabei aktuell gar nicht. Neben Adeyemi, der sich zuletzt etwas nebulös zu Wechselgerüchten äußerte, und Torhüter Gregor Kobel drängt sich eben vor allem Gittens auf.
Beim Flügelstürmer kann der BVB laut Medienberichten auf Einnahmen von bis zu 100 Millionen Euro hoffen, weil es für Gittens einen sehr robusten Markt in seiner englischen Heimat gibt.
Der TV-Sender Sky heizte die Gerüchteküche nun am Tag vor dem Hinspiel in der Champions League erneut an. Demnach stelle sich Dortmund auf einen Abschied von Gittens ein, an dem übrigens auch der FC Bayern weiterhin konkretes Interesse hege – allerdings nur zu deutlich geringen Preisen, als sie schon im Umlauf waren.
BVB hofft bei Gittens auf Bieterstreit in England
Sollte der BVB die Champions League wirklich verpassen, besteht definitiv Transferdruck, nicht zuletzt auf der Personalie Gittens. Ob die Schwarzgelben dann die Preise diktieren können, bliebe abzuwarten. Hilfreich wäre ein mehrere Klubs umfassender Bieterstreit in der englischen Premier League, wo den Tottenham Hotspur, dem FC Chelsea, FC Liverpool und Manchester United Interesse nachgesagt wird.
Klar ist auch, dass Gittens idealerweise wieder zur Form finden sollte, sich in den verbleibenden Monaten der laufenden Saison ins Schaufenster spielt. Diese Überlegung stünde nicht im Vordergrund, wenn sich Kovač in der Champions League für Gittens entscheiden sollte, wäre aber als Nebeneffekt nicht von der Hand zu weisen.
Kovač erklärt Pause für BVB-Jungstar Gittens
„Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt“, sagte Kovač in der UEFA-Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Lille zu Gittens. „Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann.“
Für den BVB wäre gleichzeitig aus sportlicher und aus strategischer Sicht wichtig, dass Gittens schon zwei Spiele Pause reichen. Eine ausgedehnte Zeit in der zweiten Reihe kann sich der Klub eher nicht leisten.
Die FIFA setzt große Hoffnungen auf ihre neue Klub-WM – und lockt mit gewaltigen Summen. Wie der Weltverband am Mittwoch bestätigt hat, wird ein Preisgeld von einer Milliarde US-Dollar ausgeschüttet werden.
Der Siegerpokal bei der FIFA Klub-WM.
IMAGO/Sportimage
“Das robuste finanzielle Fundament, um den Fußball weltweit voranzubringen, stand beim Treffen des FIFA-Rates im Rampenlicht”, schreibt die FIFA am Mittwoch in einer Verbandsmitteilung und bestätigt dabei, dass der Jahresbericht 2024 einstimmig genehmigt worden sei – “einschließlich des überarbeiteten Haushaltsziels von 13 Milliarden US-Dollar für den Zyklus von 2023 bis 2026, von dem fast 90 Prozent wieder in den Fußball reinvestiert werden sollen.”
Der neue Haushalt gehe davon aus, dass die FIFA “Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar aus der Klub-Weltmeisterschaft 2025” einstreichen wird, was “einen neuen Maßstab für den globalen Klubfußball setzen wird”.
Auf satte Mehreinnahmen dürfen sich auch die teilnehmenden Klubs freuen, denn der Weltverband bestätigt, dass “eine Milliarde US-Dollar an die teilnehmenden Klubs ausgeschüttet” werden sollen. Außerdem soll “ein Solidaritätsmechanismus” implementiert werden, “der dem Klubfußball auf der ganzen Welt” zugutekomme.
Zum Vergleich: Für die Männer-WM 2022 in Katar hatte die FIFA ein Preisgeld von 440 Millionen US-Dollar ausgerufen – das ist nicht einmal die Hälfte von dem, was nun bei der Klub-WM ausgeschüttet wird. Andererseits schüttet der europäische Kontinentalverband UEFA im Rahmen der neu formierten Champions League insgesamt 2,47 Milliarden Euro aus.
Infantino verspricht das “Maß der Dinge des Klubfußballs”
Wenn es nach FIFA-Präsident Gianni Infantino geht, dann soll die Klub-WM nicht weniger als das “Maß der Dinge des Klubfußballs” werden und darüber hinaus soll von dem Wettbewerb der Klubfußball “in einem Ausmaß profitieren, wie es noch bei keinem anderen Wettbewerb der Fall war”. Infantino betonte auch, dass “alle durch das Turnier erzielten Einnahmen an die teilnehmenden Vereine” und über einen Solidaritätsmechanismus weltweit verteilt werden, “da die FIFA keinen einzigen Dollar” einbehalten wird.
Die finanziellen Reserven der FIFA, “die für die globale Fußballentwicklung vorgesehen sind, bleiben unangetastet. Gleichzeitig tätigen wir im Zyklus 2023 bis 2026 eine Rekordinvestition von fast 2,3 Milliarden US-Dollar in das FIFA-Forward-Programm. Damit werden wir bis 2026 seit 2016 die beispiellose Summe von bis zu 5,1 Milliarden US-Dollar für die Fußballentwicklung zur Verfügung stellen.”
Bayern und BVB dürfen sich freuen
Vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 findet erstmals eine Klub-WM mit 32 Mannschaften statt und löst das bisherige Format ab – die FIFA hatte lange für das Turnier, das analog zur WM alle vier Jahre stattfinden soll, gekämpft. Ausgetragen wird das Megaevent in den USA, Mexiko und Kanada. Mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund sind zwei deutsche Mannschaften vertreten – und können sich entsprechend auf satte Mehreinnahmen freuen.
“Teil des Gesamtproblems”: Warum sich der BVB gegen Lille schwertat
Borussia Dortmund hat im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Lille 1:1 gespielt – dabei wäre für den BVB mehr drin gewesen. Wieso hatte Schwarz-Gelb nach der Pause Probleme mit den Franzosen und wie stehen die Chancen fürs Rückspiel? kicker-Reporter Patrick Kleinmann schätzt die Lage ein.
vor 10 Stunden
10:18 Minuten
Wie viel genau welcher Klub erhalten wird, ist noch unklar, denn zum Verteilungsschlüssel machte die FIFA keine Angaben. Die britische Zeitung The Independent berichtet jedoch, dass die Gelder nicht gleichmäßig unter den 32 Klubs verteilt werden, vielmehr sei der Plan, dies nach Konföderationen zu staffeln (Europa stellt mit zwölf Teams das größte Kontingent). Mehrere Hundert Millionen US-Dollar sollen abhängig von der sportlichen Leistung ausgezahlt werden.
Wie das Turnier genau finanziert werden soll, dazu machte die FIFA bislang wenig bis keine Angaben. Zuletzt waren aber vereinzelt Sponsoren präsentiert worden. Die weltweiten Übertragungsrechte an den 63 Spielen hat sich DAZN für kolportiert eine Milliarde US-Dollar (950 Millionen Euro) gesichert. Der Streaming-Anbieter überträgt für alle Fans gratis.