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  • Borussia Dortmund: Dieser Profi ist unter Kovac wieder

    Borussia Dortmund: Dieser Profi ist unter Kovac wieder


    Wie die „Bild“ nun berichtet, ist ein Dortmund-Verbleib im Sommer deshalb wieder umso wahrscheinlicher. Zumal Adeyemi selbst im Winter gar nicht wirklich wegwollte, vielmehr sei sein Ex-Berater Ali Barat an einem Wechsel seines ehemaligen Schützlings interessiert gewesen.

    Harry Kane reagiert.



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  • Borussia Mönchengladbach: Lukas Ullrich spricht über

    Borussia Mönchengladbach: Lukas Ullrich spricht über


    DFB-Junior im TM-Interview 

    Borussia Mönchengladbach: Lukas Ullrich spricht über verrückten Rummel um seine Person

    ©IMAGO

    Nach dem ersten Bundesliga-Jahr mit lediglich 44 Einsatzminuten dürften vor der Saison nur die Wenigsten Gladbach-Talent Lukas Ullrich auf dem Zettel gehabt haben. Ende Oktober bekam der Linksverteidiger nach der Fußverletzung von Luca Netz (21) seine Chance – und nutzte sie eindrucksvoll. Der 20-Jährige verpasste seitdem keine Partie und ist aus der Startelf momentan nicht wegzudenken. Im Transfermarkt-Interview spricht der DFB-Junior über seinen Senkrechtstart, den Schritt zu Gladbach, das Interesse anderer Klubs und die diesjährige U21-EM.

    Transfermarkt: Hand aufs Herz: Hatten Sie bei Ihrem Abschluss in der zehnten Minute gegen Union Berlin Muffensausen? Das hatte Ihnen Torjäger Tim Kleindienst zwei Wochen zuvor noch bei Ihrer Vorlage gegen den VfB Stuttgart unterstellt.

    Lukas Ullrich: Nein, ich hatte kein Muffensausen, weil ich solche Situationen aus der Jugend kenne. Da bin ich auch oft nach vorne und in die Box gegangen und habe Tore geschossen. Es war natürlich schön, dass ich das Tor machen konnte, aber im Endeffekt war es das Schönste, dass wir gewonnen haben. 

    Transfermarkt: Tim Kleindienst stand bei Ihrem Torschuss erneut im Zentrum, blieb dieses Mal aber nur Zuschauer und schlug nach dem Treffer die Hände über dem Kopf zusammen. Welchen Kommentar gab es diesmal?

    Ullrich: Ich verstehe mich gut mit Tim und da ich bislang noch kein Tor geschossen hatte, hat er sich einfach sehr für mich gefreut. Er konnte es wohl kaum fassen, dass ich als Verteidiger getroffen habe, aber einen speziellen Kommentar gab es nicht.

    Transfermarkt: Als gebürtiger Berliner gelang Ihnen Ihr erstes Tor ausgerechnet in Köpenick, nur unweit von Ihrem Zuhause und vor den Augen Ihrer Familie. Wie besonders war der Moment für Sie?

    Ullrich: Es war etwas sehr Schönes. Meine Eltern und meine Familie waren da. Dort ein Tor zu schießen und auch zu gewinnen, wo ich früher als Kind im Stadion war, war etwas sehr Besonderes. Ich konnte danach auch noch in Berlin bleiben und hatte ein rundum schönes Wochenende.

    Transfermarkt: Der Weg zum Profi führte dennoch nicht über Union, sondern über Hertha. Dort durften Sie sich im Bundesliga-Endspurt 2021/22 unter Trainer Felix Magath erstmals im Training präsentieren. Wie war es, unter so einer Legende erste Luft im Profibusiness zu schnuppern?

    Ullrich: Das war natürlich etwas sehr Besonderes. Ich war auch sehr aufgeregt beim ersten Gespräch mit Magath, als 18- oder 19-Jähriger mit einer Trainerlegende in einem Büro zu sitzen und zu reden. Das war eine krasse Erfahrung unter einem solchen Trainer zu trainieren, der schon so viel erlebt hat. Seine Methoden zu sehen, hat sehr viel Spaß gemacht.

    Transfermarkt: Mit einem Einsatz bei den Profis klappte es nicht, die Zeit in Berlin endete auch nicht geräuschlos. Nach Ihrer Entscheidung, zu Gladbach wechseln zu wollen, wurden Sie bei Hertha wochenlang nicht mehr berücksichtigt. Was macht das mit einem jungen Spieler, wenn er die harte Seite des Fußballbusiness schon so früh kennenlernt?

    Ullrich: Ich habe es einfach positiv gesehen und habe gedacht, ich gebe trotzdem mein Bestes, gebe einfach weiter Gas. Den Rest hatte ich nicht in der Hand. Ich wollte einfach meine bestmögliche Leistung bringen, dass ich fit bleibe, viel im Kraftbereich mache und meine Defizite verbessere, damit ich spätestens im Sommer angreifen kann.

    Transfermarkt: Sie mussten in der letzten Saison nach zwei frühen Kurzeinsätzen ebenfalls sehr geduldig sein und – auch verletzungsbedingt – 231 Tage auf das nächste Spiel für die Gladbach-Profis warten. Wie schwierig war es für Sie als aufstrebendes Talent, in dieser Zeit ruhig zu bleiben? Getrieben von großen Versprechungen oder dem Wunsch nach mehr Chancen haben einige einstige Top-Talente in solchen Situationen überstürzt schnell die Flucht angetreten.

    Ullrich: Ich bin eher der Typ, der die Dinge nimmt, wie sie sind. Ich fand die Situation auch nicht schlimm, sondern habe es einfach so gesehen, dass ich an mir arbeiten kann. In der Zeit konnte ich viel lernen und habe auf meinen Moment gewartet. Wichtig ist dabei einfach, immer alles zu geben, um dann da zu sein, wenn man gebraucht wird.

    Transfermarkt: Wie wichtig war in dieser Zeit der Austausch mit Trainer Gerardo Seoane und Assistent Guido Streichsbier, den Sie ja schon länger von den DFB-Junioren kennen?

    Ullrich: Natürlich sehr wichtig. Ich habe vom Trainerteam sehr viel gelernt und werde noch sehr viel lernen. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Gerade von Guido, den kenne ich schon sehr lange vom DFB, wo er bereits mein Trainer war. Ich mache sehr viele Extraeinheiten mit ihm und auch viele Videoanalysen, wo wir dann gucken, was ich gut mache, aber besonders auch, was ich noch besser machen kann.

    Transfermarkt: Nach 487 Tagen feierten Sie Ende Oktober endlich Ihr Startelfdebüt. Seitdem sind Sie gesetzt, haben keine Partie verpasst. Sie gehören zu den Senkrechtstartern der Bundesliga, Ihre überzeugenden Leistungen wurden mit guten Noten und Nominierungen für die Elf des Spieltages gewürdigt, Ihr Marktwert explodiert. Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt?

    Ullrich: Eigentlich ganz gelassen. Ich bin da auch meiner Familie und meinem Berater dankbar, die halten mich immer auf dem Boden. Aber ich bin generell ein Mensch, der nicht abhebt, sondern einfach weitermacht und von Woche zu Woche guckt.

    Transfermarkt: Sie haben hinten links im Duell mit Luca Netz aktuell die Nase vorn. Sie haben beide den Nachwuchs von Hertha BSC durchlaufen und sind dann nach Gladbach gewechselt. Haben Sie sich vor Ihrem Schritt zu den Fohlen bei ihm über seine Eindrücke erkundigt? Gab es keine Bedenken bei Ihnen, dass Gladbach auf Ihrer Position bereits ein großes Talent verpflichtet hat?

    Ullrich: Kontakt gab es vorher nicht. Es ist aber schön, dass er auch Berliner ist und wir uns über die Heimat unterhalten können. Das gibt ein wenig Heimatgefühl. Wir verstehen uns gut und können beide von diesem Konkurrenzkampf profitieren, indem wir daran wachsen und unser Potenzial noch mehr ausschöpfen.

    Gladbach statt Hertha: Ullrich erklärt Entscheidung für Wechsel

    Transfermarkt: Sie hatten damals mehrere Anfragen vorliegen. Wie wichtig war es für Ihre Entscheidung pro Gladbach, dass sich Sportchef Roland Virkus persönlich um Sie bemüht hat?

    Ullrich: Ich hatte schon Kontakt mit Roland Virkus, als er noch der Chef der Jugendabteilung war. Es waren einfach sehr gute Gespräche, wo er einen überzeugenden Plan aufgezeigt hat, wie es bei Borussia laufen soll – und zu meinem Glück, sind die Dinge dann auch so eingetroffen.

    Ich kann nur für mich sagen, dass ich mal aus meiner Komfortzone rauswollte.

    Transfermarkt: Dass Gladbach in den letzten Jahren nicht nur Sie, sondern auch Luca Netz, Jamil Najjar und Veit Stange aus dem Hertha-Nachwuchs abgeworben hat, hat bei einigen Berliner Fans für Unmut gesorgt. Wie würden Sie die Unterschiede beschreiben, die die Talente von der Borussia statt von einem Verbleib überzeugen konnten?

    Ullrich: Ich kann nur für mich sagen, dass ich mal aus meiner Komfortzone rauswollte – auf eigenen Beinen stehen und einen Haushalt führen. Ich wollte als Mensch reifen und mich weiterentwickeln. Zusammen mit den sportlichen Perspektiven hat das Gesamtpaket einfach gepasst und ich bin sehr glücklich, dass ich hier bin bei Borussia. 

    Transfermarkt: Mit Luca Netz konkurrieren Sie nicht nur in Gladbach, sondern auch beim DFB. Hatte die deutsche Nationalmannschaft lange Zeit ein Linksverteidiger-Problem, stehen mit Ihnen beiden sowie Tom Rothe, Nathaniel Brown oder Max Finkgräfe einige Talente in den Startlöchern. Welche Chancen rechnen Sie sich im Jahr der U21-EM aus?

    Ullrich: Darüber denke ich nicht nach. Ich gucke nur von Spiel zu Spiel mit Borussia, weil ich ja sowieso nicht beeinflussen kann, ob ich nominiert werde oder nicht. Ich kann nur alles dafür tun, hier meine Leistung zu bringen. Deswegen konzentriere ich mich darauf, was hier bei Gladbach passiert, und da haben wir wichtige Aufgaben in den nächsten Wochen vor uns. 

    Transfermarkt: Neben der Stabilität in der Defensive überzeugen Sie wie etwa auch ein Nathaniel Brown mehr und mehr in der Offensive. Profitieren Sie jetzt davon, in der Jugend selbst weiter vorn gespielt zu haben?

    Ullrich: Ich glaube schon, dass es mir hilft, den Großteil meiner Jugend eine Position weiter vorne gespielt zu haben. Aber natürlich ist es das Wichtigste, dass man erst mal hinten sicher steht. Aber wenn es dann nach vorne geht, habe ich da auch schon ein paar Fähigkeiten, mit denen ich der Mannschaft helfen kann. Das hat auch unter anderem Roland Virkus an mir so geschätzt und interessiert.

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    Transfermarkt: Wie hat sich für Sie als Flügelspieler mit der Verpflichtung von Tim Kleindienst als klassischer, großgewachsener Mittelstürmer das Spiel noch mal verändert? Immerhin haben Sie ihm schon zwei Treffer vorgelegt.

    Ullrich: Er ist sehr wichtig für unser Spiel. Wenn man flankt, dann ist auf jeden Fall einer da, der sich durchsetzen kann gegen die robusten Innenverteidiger. Sonst hätte er nicht so viele Tore gemacht. Darüber hinaus arbeitet er sehr viel gegen den Ball und macht Bälle vorne fest, was für unser Spiel einfach sehr enorm wichtig ist.

    Transfermarkt: Mit Robin Hack harmoniert es auf der linken Seite auch sehr gut, die Freude nach dem ersten Tor nach seiner Vorlage war entsprechend riesig. Wieso passt es so gut zwischen Ihnen?

    Ullrich: Wir verstehen uns abseits und auf dem Platz einfach sehr, sehr gut. Wir haben auch ein ähnliches Fußballverständnis. Deswegen harmonieren wir gut und ergänzen uns. Er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann. Ich weiß, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Es macht einfach Spaß, mit ihm auf einer Seite zu spielen. 

    Transfermarkt: Einen sichtbaren Einfluss hat auch Vizekapitän Julian Weigl, der Sie immer wieder auf dem Platz gepusht und mit großer Freude mit Ihnen gejubelt hat. Wie wichtig war er in der Anfangsphase für Sie?

    Ullrich: Sehr wichtig. Er ist ein Führungsspieler und redet viel mit uns. Auch gerade mit den jungen Spielern, was es für uns viel einfacher macht. Ich verstehe mich auch mit ihm abseits des Platzes sehr gut. Er ist einfach ein feiner und sehr cooler Typ.

    Transfermarkt: Sie scheuen sich aber längst nicht mehr, auch selbst mal den Ton anzugeben und Ihre Nebenmänner zu dirigieren. Wie nehmen die etablierten Spieler das wahr?

    Ullrich: Ich finde, egal wer auf dem Platz steht, der muss Verantwortung übernehmen und Dinge ansprechen. Es ist egal, ob der 18 oder 30 ist. Das ist etwas Positives im Fußball, auf dem Feld sind alle gleich.

    Trotz Interesse: Ullrich fokussiert auf Borussia Mönchengladbach

    Transfermarkt: Das Interesse an Ihnen ist durch die Leistungen in den letzten Wochen noch mal deutlich gestiegen. So sollen Vereine aus der Bundesliga-Spitze, aber auch aus dem Ausland Sie auf der Liste haben. Namentlich genannt wurde bisher nur der VfL Wolfsburg. Wie verfolgen Sie den immer größer werdenden Rummel um Ihre Person?

    Ullrich: Ja, der Rummel ist verrückt. Ich weiß auch vom Interesse mehrerer Vereine, aber das spielt für mich aktuell keine Rolle. Ich möchte mit Borussia so gut wie möglich sein, Spiele gewinnen und in der Tabelle so weit nach oben wie möglich.

    Gerücht
    Lukas Ullrich L. Ullrich Borussia Mönchengladbach
    Linker Verteidiger
    Bor. M’gladbach Borussia Mönchengladbach

     

    21 %

    VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg
    Bundesliga Bundesliga

    Transfermarkt: Gladbach hat in dieser Spielzeit nach 23 Partien schon so viele Punkte geholt wie in der Vorsaison, zuletzt waren es 2019/20 mehr, als man in der Königsklasse landete. Man ist mitten im engen Kampf um die internationalen Plätze, in der Formtabelle liegt die Fohlenelf sogar unter den ersten Vier. Ist es nicht Zeit, den Europacup als Ziel auszurufen?

    Ullrich: Unser Ziel vor der Saison war ein einstelliger Tabellenplatz. Und bevor wir dieses Ziel nicht erreicht haben, macht es keinen Sinn, ein neues auszurufen. Wir geben weiter alles und dann wird man sehen, wo wir am Ende stehen. Es tut uns gut, dass wir von Woche zu Woche gucken. Einfach jetzt auf Heidenheim fokussieren, das ist das Wichtigste. Es macht gerade auf und neben dem Platz richtig Spaß, so soll es weitergehen.



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    FAQ: Borussia Mönchengladbach – Lukas Ullrich spricht über

    1. Wer ist Lukas Ullrich?

    Lukas Ullrich ist ein talentierter junger Fußballspieler, der in der Abwehr von Borussia Mönchengladbach spielt. Er hat sich in den letzten Jahren als vielversprechendes Talent entwickelt und wird von Fans und Experten beobachtet.

    2. Welche Position spielt Lukas Ullrich?

    Lukas Ullrich ist hauptsächlich als Linksverteidiger bekannt, kann jedoch auch in anderen defensiven Positionen eingesetzt werden. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem wertvollen Spieler für das Team.

    3. Wie kam Lukas Ullrich zu Borussia Mönchengladbach?

    Ullrich kam aus der Jugendakademie einer anderen deutschen Mannschaft und wurde 2021 von Borussia Mönchengladbach in die erste Mannschaft geholt, nachdem er sich in den Jugendmannschaften bewährt hatte.

    4. Was sagt Lukas Ullrich über seine Ziele bei Borussia Mönchengladbach?

    Ullrich hat betont, dass er hart arbeiten möchte, um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und einen festen Platz in der ersten Mannschaft zu finden. Er möchte seinen Beitrag zum Erfolg des Teams leisten und sich in der Bundesliga etablieren.

    5. Wie steht Lukas Ullrich zum Team und der Vereinsatmosphäre?

    In Interviews hat Ullrich die positive Atmosphäre und den Teamgeist bei Borussia Mönchengladbach hervorgehoben. Er fühlt sich von seinen Mitspielern und dem Trainerteam unterstützt, was ihm hilft, sich weiterzuentwickeln.

    6. Welche Rolle spielt die Fanszene für Lukas Ullrich?

    Ullrich hat betont, wie wichtig die Fans für die Motivation der Spieler sind. Er schätzt die Unterstützung und den leidenschaftlichen Einsatz der Fans und sieht sie als einen entscheidenden Faktor für den Erfolg des Teams an.

    7. Was macht Lukas Ullrich in seiner Freizeit?

    Neben dem Fußball interessiert sich Ullrich für verschiedene Freizeitaktivitäten, unter anderem für Sportarten wie Basketball und Fitness. Auch das Treffen mit Freunden und Familie ist ihm wichtig, um einen Ausgleich zum professionellen Fußball zu finden.

    8. Wie sieht die Zukunftsaussicht für Lukas Ullrich aus?

    Mit seinem Talent und der mindset, den er zeigt, sind die Aussichten für Lukas Ullrich vielversprechend. Es bleibt abzuwarten, wie sich seine Karriere bei Borussia Mönchengladbach entwickeln wird, aber er gilt als einer der vielversprechendsten Spieler der Bundesliga.

    Falls Sie weitere Fragen zu Lukas Ullrich oder Borussia Mönchengladbach haben, zögern Sie nicht, diese zu stellen!

  • Borussia Dortmund: “Des Öfteren” – Groß spricht die knallharte Wahrheit aus!

    Borussia Dortmund: “Des Öfteren” – Groß spricht die knallharte Wahrheit aus!


    Borussia Dortmund atmet tief durch. Erst zogen die Schwarzgelben nach einer Nullnummer gegen Sporting Lissabon ins Achtelfinale der Champions League ein. Wenige Tage später zerlegten die BVB-Profis Union Berlin mit 6:0.

    Insbesondere gegen den Klub aus der Hauptstadt ragte Pascal Groß heraus. Mit vier Flanken-Assists wäre er der Mann des Spiels gewesen, hätte nicht Serhou Guirassy gleich vier Tore erzielt. Offen bleibt, ob das für Borussia Dortmund jetzt die Wende war. Groß ist nur vorsichtig optimistisch.

    Borussia Dortmund: Endlich die Wende?

    Nichts wünschen sich die Fans der Schwarzgelben mehr, als das der Kanter-Sieg gegen Union der Brustlöser in dieser verkorksten Saison ist. In der Bundesliga hechelt man selbst dem Conference-League-Platz hinterher, aus dem DFB-Pokal ist man längst ausgeschieden. Einzig die Champions League verspricht wieder einmal ein wenig Glanz – droht aber für die kommende Saison verpasst zu werden.

    +++ Ex-BVB-Star treibt Fans die Tränen ins Gesicht +++

    Zunächst sah es für die Dortmunder auch unter Niko Kovac nicht gerade berauschend aus. Gegen Berlin spielte sich die Mannschaft allerdings in einen Rausch. Ist der Knoten bei Borussia Dortmund also geplatzt? Da wollte Pascal Groß noch keine allzu großen Versprechungen machen.

    Groß bleibt vorsichtig

    Auf Nachfrage von Norbert Dickel erklärte der Mittelfeldstratege beim „Brinkhoff’s Ballgeflüster“, dass er durchaus das Gefühl habe, dass der Knoten gegen Berlin geplatzt sei. Aber: „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte: ‚Jetzt wird es besser’“, erklärte der BVB-Profi offen.

    +++ BVB-Fans staunen Bauklötze! Ex-Star vollzieht irren Wandel +++

    Aus seiner Aussage wird schon deutlich, dass es anschließend aber nicht dauerhaft besser wurde. Deshalb könne es für ihn und seine Mitspieler nur ein Ziel geben: Genau so weitermachen.


    Mehr von uns liest du hier:


    Das Programm spielt Borussia Dortmund auf dem Papier dabei in die Karten. St. Pauli und Augsburg sind eigentlich Pflichtaufgaben. Und in der Champions League hat man dank ein wenig Losglück mit OSC Lille auch nicht gerade ein europäisches Schwergewicht abbekommen.



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  • 24. Spieltag: FC St. Pauli – Borussia Dortmund – Borussia Dortmund – Forum | Seite 3

    24. Spieltag: FC St. Pauli – Borussia Dortmund – Borussia Dortmund – Forum | Seite 3


    Wann: 01.03.2025, 15:30 Uhr
    Wo: Millerntor-Stadion (Hamburg-St. Pauli)

    FC St. Pauli:
    Letztes Heimspiel 1:0 verloren, letztes Auswärtsspiel 2:0 verloren.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, J. Eggestein, Saad

    Bank:
    Voll – Dzwigala, La. Ritzka, Stevens, Ahlstrand, Boukhalfa, Afolayan, Aigbekaen, Albers, Banks, Ceesay, Sinani

    Ausfälle/Fraglich:
    Guilavogui, Metcalfe, Mets, Sands, R. Wagner, Zoller

    Borussia Dortmund:
    Letzte Heimspiel 6:0 gegen Union Berlin gewonnen, auswärts 2:0 in Bochum verloren.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Car. Chukwuemeka, Beier – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Kabar, Süle, Svensson, Yan Couto, Brandt, Özcan, Reyna, Wätjen, Duranville, Gittens

    Ausfälle/Fraglich:
    Nmecha, Mane

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel FC St. Pauli vs. Borussia Dortmund. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    —WESTFALENSTADION—



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  • Borussia Dortmund: Watzke-Paukenschlag – jetzt ist es raus!

    Borussia Dortmund: Watzke-Paukenschlag – jetzt ist es raus!


    Seit 20 Jahren führt er Borussia Dortmund, Ende dieses Jahres soll Schluss sein. Wie schwer Hans-Joachim Watzke das Loslassen fällt, hat sich schon mehrfach gezeigt. Öffentlich wie hinter den Kulissen mischt er noch immer fleißig mit.

    Ruhestand genießen? Bei Watzke kaum denkbar. Und so kommt nun ein Hammer raus, den viele bereits geahnt haben. Trotz des Rückzugs bei Borussia Dortmund bleibt er dem Fußball erhalten.

    Borussia Dortmund: Watzke kandidiert erneut

    Er steht auf dem Trainingsplatz, auf der Tribüne, vor den Mikrofonen, in der Geschäftsstelle. Auch wenn die Entscheidungsgewalt inzwischen bei Nachfolger Lars Ricken liegt: So richtig kauft man „Aki“ Watzke seinen Rückzug noch nicht ab. Noch immer ist er massiv beim BVB involviert. In der aktuellen Krise hat er sein Engagement eher weiter verschärft als gemindert.

    +++ Borussia Dortmund lange ohne Bensebaini? Kovac klärt auf +++

    Ende des Jahres soll dennoch Schluss sein. Beim BVB zumindest (hier die Details). Jetzt ist aber klar: So manches anderes Amt will der Dortmunder Sport-Geschäftsführer nicht aufgeben. Sonne, Strand und Sauerland werden sein Leben auch 2026 nicht prägen – stattdessen kandidiert er nun erneut für einen großen Posten.

    BVB-Boss will UEFA-Amt behalten

    Seit 2023 sitzt Watzke im UEFA-Exekutivkomitee, dem höchsten Gremium des europäischen Fußballverbandes. Am 3. April wird dort neu gewählt. Bereits jetzt ist die Kandidatenliste veröffentlicht worden. Und: Hans-Joachim Watzke steht erneut drauf. Für vier weitere Jahren will er sich in das Komitee wählen lassen. Und es könnte nicht sein einziger Job bleiben.

    Auch bei der DFL steht er als Mitglied und Sprecher des Präsidiums weit oben in der Hierarchie. Ohne Posten bei einem Profi-Klub ist eine erneute Kandidatur aber nicht möglich. Wie praktisch, dass die Neuwahlen des DFL-Präsidiums schon in diesem Herbst sind und damit kurz vor seinem BVB-Rückzug. Der Verdacht liegt nahe, dass das kein Zufall ist und er sich schnell noch in seinem Amt bestätigen lassen will.


    Mehr News:


    Und auch der DFB-Bundestag steht im September 2025 wieder an. Im deutschen Fußballverband ist Watzke derzeit Vize-Präsident. Steht er auch hier erneut zur Wahl? Ziemlich sicher wird man den Funktionär auch nach seinem Abschied aus dem BVB-Alltagsgeschäft weiter sehen. Denn selbst über eine Kandidatur für ein anderes Amt bei Borussia Dortmund wird bereits gemunkelt. Hier mehr dazu.



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  • Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)


    Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.(Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)

    Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.



    FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.

    Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei

    Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.

    Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.

    Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.

    Was hat der BVB zu bieten?

    Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.

    Sahin weg, Kovac da

    Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.

    Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.

    Artikelbild:Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)

    Dortmunder Auswärtsschwäche

    Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“

    Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“

    … but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?

    Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“

    Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“

    Taktische Veränderungen unter Kovac

    Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.

    Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.

    Mögliche Aufstellung

    Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.

    Artikelbild:Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund

    FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad

    BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Keine Veränderungen bei St. Pauli zu erwarten

    Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.

    Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.

    Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.Forza!// Tim

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  • Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II live im TV und im Stream

    Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II live im TV und im Stream


    Essen. Wer zeigt am Samstag das Drittliga-Spiel von Rot-Weiss Essen bei Borussia Dortmund II live im TV und Stream? Alle Infos zur Übertragung.



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  • Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)


    Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.
    (Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)

    Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.
    Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.

    FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.

    Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei

    Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.

    Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.

    Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.

    Was hat der BVB zu bieten?

    Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.

    Sahin weg, Kovac da

    Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.

    Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.

    DORTMUND, GERMANY - OCTOBER 18: Marcel Sabitzer of Borussia Dortmund is challenged by Hauke Wahl and Oladapo Afolayan of FC St. Pauli 1910 during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC St. Pauli 1910 at Signal Iduna Park on October 18, 2024 in Dortmund. (Photo by Alex Grimm / Getty Images)DORTMUND, GERMANY - OCTOBER 18: Marcel Sabitzer of Borussia Dortmund is challenged by Hauke Wahl and Oladapo Afolayan of FC St. Pauli 1910 during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC St. Pauli 1910 at Signal Iduna Park on October 18, 2024 in Dortmund. (Photo by Alex Grimm / Getty Images)
    Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)

    Dortmunder Auswärtsschwäche

    Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“

    Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“

    … but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?

    Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“

    Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“

    Taktische Veränderungen unter Kovac

    Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.

    Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.

    Mögliche Aufstellung

    Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.

    Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel - Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Groß - Adeyemi, Brandt, Beier - GuirassyErwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel - Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Groß - Adeyemi, Brandt, Beier - Guirassy
    Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund
    FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Keine Veränderungen bei St. Pauli zu erwarten

    Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.

    Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.

    Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.
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  • Borussia Dortmund: Liga-Konkurrent mischt bei BVB-Flirt mit!

    Borussia Dortmund: Liga-Konkurrent mischt bei BVB-Flirt mit!


    Borussia Dortmund hängt den eigenen Ansprüchen derzeit meilenweit hinterher. Der BVB rangiert auf Tabellenplatz elf und droht die Champions-League-Plätze bereits vor Saisonende aus den Augen zu verlieren.

    Dementsprechend groß dürfte auch die Unzufriedenheit in der Chefetage von Borussia Dortmund sein. Schon jetzt könnte Sportdirektor Sebastian Kehl nach Neuverpflichtungen für den Sommer Ausschau halten. Nun hat der BVB offenbar einen prominenten Namen im Visier – doch ein Liga-Konkurrent mischt sich ein!

    Borussia Dortmund: Bellingham vor BVB-Wechsel?

    Im Rückblick auf die Zeit von Jude Bellingham im schwarz-gelben Trikot dürften viele BVB-Fans sicher ins Schwärmen kommen. Der englische Nationalspieler startete in Dortmund komplett durch und entwickelte sich zum Weltstar. Inzwischen hat der 21-Jährige den Ruhrpott für mehr als 100 Millionen Euro zu Real Madrid verlassen. Nun könnte es jedoch zu einem kuriosen Transfer kommen.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Kobel wird nach Bochum-Blamage deutlich – seine Worte lassen tief blicken!


    Denn Jobe Bellingham ist nicht nicht nur der kleine Bruder von Jude Bellingham, sondern auch eines der aktuell größten Talente auf der Insel. Der 19-Jährige kickt derzeit in der zweiten Liga Englands für den AFC Sunderland und ist beim Aufstiegskandidaten absolut gesetzt. Durch Bellinghams starke Leistungen ist zuletzt auch Borussia Dortmund auf den Youngster aufmerksam geworden. Sollte Sunderland den Aufstieg verpassen, ist ein Abgang des Achters laut „Football Insider“ sogar unausweichlich. Die Chance für den BVB?

    Auch Leverkusen ist dran

    Die Dortmunder Bosse müssten sich wohl ordentlich strecken, um sich die Dienste des 19-Jährigen zu sichern. Denn mit Bayer Leverkusen soll nun auch ein Bundesliga-Konkurrent ins Bellingham-Rennen eingestiegen sein, der dem Mega-Juwel – im Gegensatz zum BVB – die Champions League in der kommenden Saison garantieren dürfte.



    Angesichts der überaus erfolgreichen Zeit von Jude Bellingham bei Borussia Dortmund könnte der BVB jedoch ein möglicherweise entscheidendes Ass in der Hinterhand haben. In dieser Causa dürfte es aber vorerst heißen: Abwarten.



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  • Borussia Dortmund: Nach Transfer-Chaos – Fast-BVB-Star sorgt für Knall

    Borussia Dortmund: Nach Transfer-Chaos – Fast-BVB-Star sorgt für Knall


    Was war das für ein Hin und Her in der abgelaufenen Winter-Transferperiode bei Rayan Cherki: Erst hieß es, Borussia Dortmund sei bei der Verpflichtung des jungen Franzosen auf der Zielgeraden. Danach meldete sich der Boss von Olympique Lyon, wo der BVB-Flirt unter Vertrag steht und sorgte für das endgültige Transfer-Chaos.

    Zu einem Wechsel kam es bekanntlich nicht. Stattdessen ist Cherki in Lyon geblieben und explodierte erstmals nach dem geplatzten Transfer. Bei Borussia Dortmund schaut man weiterhin mit einem weinenden Auge zum Offensivstar.

    Borussia Dortmund: Cherki-Hammer nach Transfer-Chaos

    Schon im Sommer 2024 sollte Cherki zu Borussia Dortmund kommen, ein Wechsel kam nicht zustande. In diesem Winter versuchte es der BVB erneut, wurde von Lyon allerdings so sehr hingehalten und am Ende letztlich abgeblitzt. Der Transfer scheiterte einmal mehr. Cherki bleibt in Lyon.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere News um Neuzugang! Fans ahnen schön Böses


    Im kommenden Sommer werden die Schwarzgelben den nächsten Versuch wagen, um Cherki zu verpflichten. Bis dahin wird er für den französischen Traditionsklub auflaufen. So wie es jetzt im ersten Spiel nach dem geplatzten Transfer der Fall war.

    Lyon und Cherki empfingen am 21. Spieltag der Ligue 1 Stade Reims. Die Partie konnte der einstige Dauergast der Champions League deutlich mit 4:0 für sich entscheiden. Der Mann des Spiels: natürlich Cherki.

    BVB-Fans trauern ihm weiter hinterher

    Der Fast-Neuzugang von Borussia Dortmund hatte nämlich einen großen Anteil am Heimsieg. Denn Cherki bereitete das 2:0 von Ex-Bayern-Star Tolisso mit einem tollen Zuspiel vor und machte dann selbst das 3:0. Cherki war im Spiel nach vorne an fast jeder gefährlichen Situation beteiligt. Der 21-Jährige zeigte immer wieder, warum nicht nur der BVB an ihm interessiert ist.


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    Das wird er auch in der restlichen Rückrunde mit Lyon weiterhin machen. Wie es dann ab dem Sommer für Cherki weitergeht, wird sich zeigen. Fakt ist: Borussia Dortmund wird dann erneut versuchen, ihn unter Vertrag zu nehmen. Dann könnte sogar ein ablösefreier Transfer möglich sein. Hier erfährst du die Gründe dafür.



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