Schlagwort: Bochum

  • Selbst die Schiedsrichter wundern sich mittlerweile über den BVB

    Selbst die Schiedsrichter wundern sich mittlerweile über den BVB


    Dortmund in der Krise

    Aktualisiert am 17.02.2025, 13:19 Uhr

    Borussia Dortmund blamiert sich bei Abstiegskandidat Bochum, der BVB rutscht immer tiefer in die Krise. Das Problem der fehlenden Führungsspieler im Kader soll einem Bericht zufolge mittlerweile sogar schon bei den Schiedsrichtern in der Bundesliga Thema sein.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    Der erhoffte Umschwung durch den Trainerwechsel blieb bei Borussia Dortmund aus – das kann spätestens seit dem vergangenen Wochenende festgehalten werden. Denn auch mit Sahin-Nachfolger Niko Kovac schlittert der BVB immer tief in die Krise, am Samstag blamierten sich die Dortmunder bei Abstiegskandidat Bochum und gingen mit 2:0 unter.

    Führung auf dem Platz? Vergeblich gesucht

    Eines der großen Probleme – wie so oft: Fehlende Führungspersönlichkeiten auf dem Platz. Denn weder Emre Can noch Nico Schlotterbeck oder Julian Brandt gingen wirklich voran, es scheint so, als sei der BVB weiter auf der Suche nach sich selbst.

    Wer die Schwarzgelben in der Tabelle suchen möchte, muss mittlerweile recht weit nach unten gehen. Nach dem 22. Spieltag steht der BVB auf Tabellenplatz elf, der Rückstand auf die internationalen Plätze wächst gefühlt von Woche zu Woche an.

    Das Führungsproblem bei Dortmund, das unter anderem auch von Ex-Trainer Nuri Sahin angemerkt wurde, soll inzwischen sogar bei den Schiedsrichtern der Bundesliga Thema sein. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, höre man “in internen Gesprächen” mit den Unparteiischen Folgendes: “Bei Dortmund spürst du auf dem Platz, dass Führung und Persönlichkeit fehlen, wir haben keine Ansprechpartner so wie früher Hummels.”

    Kein BVB-Spieler will in der Mixed Zone sprechen

    Durch den Abgang von Hummels nach Rom ist ein Vakuum im BVB-Kader entstanden. Einen Spieler, der die Probleme nach einer Niederlage auch mal sehr deutlich öffentlich anspricht, gibt es kaum – nur Schlotterbeck ist hier manchmal die Ausnahme. Ansonsten macht es den Eindruck, als wolle kein Spieler wirklich vorangehen und Verantwortung übernehmen.

    Das zeigen auch die Szenen nach der Blamage in Bochum. Denn kein einziger (!) Spieler stellte sich den Fragen der Medienvertreter in der Mixed Zone. Nur Torwart Gregor Kobel und eben Schlotterbeck sprachen bei Sky im Interview – aber auch nur, weil sie es aufgrund der TV-Verträge müssen. Kobel hatte für die Leistung keine Erklärung, Schlotterbeck warnte vor einer Horrorsaison für den BVB. Was unweigerlich die Frage aufwirft: Wenn die bisherige Spielzeit kein Horror war – was dann?

    Besonders kurios wurde es dann übrigens auf der anschließenden Pressekonferenz mit beiden Trainern. Denn Kovac begründete das Fernbleiben seiner Spieler in der Mixed Zone damit, dass das Team bereits in vier Tagen wieder spielen müsse und deswegen die Nahrungszufuhr jetzt an erster Stelle stehe.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Elf des 22. Spieltages: Bochum für Sieg gegen BVB belohnt –

    Elf des 22. Spieltages: Bochum für Sieg gegen BVB belohnt –


    Acht Vereine vertreten 

    Elf des 22. Spieltages: Bochum für Sieg gegen BVB belohnt – Meiste Stimmen für Masouras

    ©TM/IMAGO

    Mit einem Doppelpack war Winter-Neuzugang Georgios Masouras der entscheidende Mann des VfL Bochum beim 2:0 gegen Borussia Dortmund. Dies honorierte die Transfermarkt-Community und gab dem Angreifer mit knapp 78 Prozent der Stimmen die meisten am 22. Spieltag der Bundesliga. Es waren seine ersten beiden Treffer im VfL-Trikot, nachdem er im Januar per Leihe von Olympiakos Piräus gekommen war.

    Die Elf des 22. Bundesliga-Spieltages

    Für ihren überraschenden Erfolg über den in der Liga kriselnden BVB – zuvor war der VfL sechsmal sieglos – wurden zudem zwei weitere Bochumer Profis belohnt sowie Trainer-Routinier Dieter Hecking. Auch Ibrahima Sissoko im defensiven Mittelfeld und Timo Horn im Tor finden sich in der Elf des Spieltages wieder. Mit dem Sieg verschaffte sich der Revierklub neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

    Insgesamt sind Spieler von acht Vereinen in der Auswahl der TM-User zu finden. Neben den Bochumern stellt auch Eintracht Frankfurt mehr als einen Profi. Knapp 54 Prozent der Stimmen vereinigte Tuta auf sich und damit so viel wie kein anderer Verteidiger. Zu ihm gesellt sich mit Teamkollege Can Uzun ein weiterer Torschütze beim 3:1 gegen Holstein Kiel. Am Wochenende erfolgreich vor dem Tor waren auch Mohamed Amoura für den VfL Wolfsburg, Lukas Ullrich für Borussia Mönchengladbach, Tom Bischof für die TSG Hoffenheim und Jonathan Burkardt für den 1. FSV Mainz 05, die allesamt ebenfalls ins Team votiert wurden. Am deutlichsten war die Zustimmung aus dieser Gruppe für Bischof, der 64 Prozent erhielt und damit die größte Zahl nach Masouras.

    Komplettiert wird die Elf von FC Bayerns zentralem Abwehrmann Dayot Upamecano und Bayer Leverkusens Rechtsverteidiger Nordi Mukiele, die mit dafür verantwortlich waren, dass ihre Mannschaften im direkten Aufeinandertreffen jeweils keine Gegentreffer kassierten.



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  • Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den

    Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bei der Niederlage des BVB in Bochum leistet sich Niklas Süle einen gravierenden Fehler. Sein Einsatz sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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  • Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den BVB-Kader

    Blamage in Bochum wirft denkbar schlechtes Licht auf den BVB-Kader


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bei der Niederlage des BVB in Bochum leistet sich Niklas Süle einen gravierenden Fehler. Sein Einsatz sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga mit der 0:2-Niederlage gegen das Schlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach 22 Spieltagen verzeichnet der Verein mehr Niederlagen als Siege, ein negatives Torverhältnis und hat den gleichen Abstand zu Platz 14 wie zu Platz vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison die Rede ist, erscheint fast absurd. Dies lässt sich nur durch das Selbstverständnis des Vereins erklären, das jedoch durch schwache Leistungen wie in Bochum zunehmend bröckelt.

    Niko Kovač sieht beim BVB wohl keine großen Alternativen

    Über Monate und Jahre hinweg wurde dem BVB immer wieder die Mentalitätsfrage gestellt. Inzwischen ist längst auch die Frage nach der Qualität des Kaders berechtigt. Er ist unausgewogen zusammengestellt, es fehlen an vielen Positionen geeignete Alternativen, um außer Form geratene Spieler zu ersetzen. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange im Amt und hält sich mit öffentlicher Kritik zurück.

    Seine Meinung über den Kader drückt Kovač mit seinen Aufstellungen aus. In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und erneut Samstag setzte er auf einen festen Kern von Spielern, den er nur notgedrungen veränderte. Die sogenannten Alternativen scheinen für Kovač in Wirklichkeit keine zu sein.

    Besonders deutlich wurde Kovačs Haltung bei der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position im Spiel gegen Bochum.

    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum.
    Yan Couto kam von der Bank bei der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Niklas Süle in Bochum zum Kaltstart gezwungen

    Stammspieler Julian Ryerson war nach einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt. Kovač entschied sich stattdessen für Niklas Süle, der eigentlich Innenverteidiger ist und nach zwei schweren Sprunggelenksverletzungen in dieser Saison kaum Spielpraxis hat. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September machte Süle nur drei Einsätze, von denen lediglich einer im Jahr 2025 stattfand und nur etwas länger als die Nachspielzeit gegen Sporting in der Champions League dauerte.

    Süle musste also in einem kleinen Revierderby gegen den aggressiven VfL Bochum einen Kaltstart hinlegen, da Kovač den eigentlichen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht als fähig erachtete, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, erklärte der Trainer am Freitag über Couto.

    Kovač meinte damit, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette einsetzen will, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort könnte der Brasilianer seine Offensivstärke nutzen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu übernehmen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač jedoch nicht durchringen, sodass Süle trotz fehlender Spielpraxis begann.

    Süle patzt spielentscheidend gegen Bochum

    Der (Ex-?) Nationalspieler Süle hatte dann einen rabenschwarzen Tag, was das derzeitige Bild des BVB widerspiegelt. Schon vor seinem entscheidenden Fehlpass zum 2:0 für Bochum, der Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetzte, wirkte Süle unsicher. Dieses Gegentor entlarvte regelrecht die Kaderpolitik des BVB.

    Couto hat zweifellos seine Stärken, die er in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona, auch unter Beweis stellte. Dass sich diese Stärken jedoch hauptsächlich auf die Offensive beschränken, war jedem Beobachter bekannt. Beim BVB scheint man dennoch überrascht, denn Kovač ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, der nicht weiß, wie er Couto einsetzen soll.

    In Bochum spielte Couto nach seiner Einwechslung für Süle ebenfalls einen schlimmen Fehlpass, den Torhüter Gregor Kobel jedoch ausbügelte. Dies war wohl eher dem fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als seiner Vorliebe für offensive Aktionen. Trotzdem war es ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Yan Couto steht sinnbildlich für die Fehler in der Kaderplanung

    Couto steht sinnbildlich für einen Kader, der aus Spielern besteht, die zwar individuelle Qualitäten haben, aber nicht unbedingt zu einem funktionierenden Team zusammengefügt wurden. Zwar sind Coutos Leistungen noch enttäuschender, aber es gibt Parallelen zur Situation von Maximilian Beier.

    Beim EM-Fahrer hofft man, dass er den beim BVB nicht untypischen längeren Anlauf benötigt, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind jedoch Zweifel angebracht.

    Sollte der Brasilianer tatsächlich nur als Flügelverteidiger in einem Dreierkettensystem geeignet sein, für das dem BVB an anderer Stelle die Mittel fehlen, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Besonders ärgerlich ist, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Team haben sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung eingelassen, die bereits in Kraft getreten ist.

    Couto verschlingt im Sommer eine hohe Ablöse vom BVB

    Der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, soll den BVB bis zu 30 Millionen Euro kosten. Angesichts der bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe zu hoch. Dies gilt umso mehr, wenn man die wahrscheinlich ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League berücksichtigt.

    Im Sommer wird der BVB vermutlich einige Spieler verkaufen müssen, um die finanziellen Lücken zu schließen, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto zu zahlen, schmerzt umso mehr.



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  • Erstaunliche Kovac-Aussagen bei BVB-Blamage gegen Bochum

    Erstaunliche Kovac-Aussagen bei BVB-Blamage gegen Bochum


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    Borussia Dortmund hat auch sein zweites Bundesliga-Spiel unter Niko Kovac verloren. Der neue Trainer überraschte rund um das Bochum-Derby mit einer Aussage.

    Update vom 16. Februar: Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac gibt Nationalspieler Julian Brandt Rückendeckung gegen öffentliche Kritik. Der 28-Jährige sei „irgendwo in der Range“ der beiden Jungstars Florian Wirtz und Jamal Musiala, sagte Kovac beim Bezahl-Fernsehsender Sky am Rande des Bundesliga-Derbys beim VfL Bochum, das die Borussen mit 0:2 verloren. Die Aussage hatte bei vielen deutschen Fußballfans für Erstaunen, Stirnrunzeln, ja gar Gelächter gesorgt.

    „Natürlich muss er es Woche für Woche beweisen. Er ist ein toller Fußballer“, meinte Kovac. „Ein Fußballer, der für die Mannschaft arbeitet, der viel läuft und viele Meter macht. Er hat die Qualitäten. Ich wünsche mir und bin davon überzeugt, dass er wieder dorthin kommt, wo er in der letzten Saison war.“

    Im Zuge der Dortmunder Krise ist auch Brandt vermehrt in die Kritik geraten. „Er ist ein Talent geblieben. Er hat zu wenig aus seinem Talent gemacht“, meinte Sky-Experte Lothar Matthäus. Brandt kommt in dieser Saison bislang nur auf drei Tore und fünf Vorlagen.

    Der BVB verlor seine ersten beiden Bundesliga-Partien unter Leitung von Trainer Niko Kovač.
    Der BVB verlor seine ersten beiden Bundesliga-Partien unter Leitung von Trainer Niko Kovač. © IMAGO/nordphoto GmbH / Rauch

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im TV und Stream

    Erstmeldung vom 14. Februar: Bochum – Der VfL Bochum erwartet Borussia Dortmund: Am Samstag, 15. Februar 2025, kommt es zum kleinen Revierderby. Wir verraten Ihnen hier, wo und wie Sie das Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im TV und Stream verfolgen können.

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im TV

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Free-TV: –
    • Pay-TV: Sky

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im Stream

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Kostenloser Stream: –
    • Kostenpflichtiger Stream: SkyGo/Wow

    Borussia Dortmund mit Befreiungsschlag? Sieg in der Champions League gibt neue Kraft

    Nach seinem ersten Sieg als Dortmunder Trainer klatschte Niko Kovac zufrieden mit seinen Spielern ab. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Die Dortmunder machten einen kleinen Schritt aus ihrer schweren Sinnkrise und damit Richtung Champions-League-Achtelfinale.

    Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Kovac. Für den Nachfolger von Nuri Sahin war es der erste Dreier als BVB-Coach, zum Auftakt hatte es für ihn am Samstag in der Bundesliga ein 1:2 gegen Stuttgart gegeben. Das Rückspiel gegen Lissabon findet nächste Woche Mittwoch in Dortmund statt.

    Jubelt der BVB auch in Bochum?
    Jubelt der BVB auch in Bochum? © Kichner-Media / Imago

    Dortmunder Erlösung nach erstem Sieg unter Niko Kovac: „War schon wichtig“

    „Das war schon wichtig“, sagte Nationalspieler Groß. „Bei einem schweren Spiel in der Champions League hat man in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Aber nach der Pause haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, sagte Groß bei Amazon Prime.

    Dieses positive Gefühl wollen die Dortmunder nun natürlich mit zum VfL Bochum nehmen, wo am Samstag das kleine Revierderby ansteht. Die Gastgeber stehen ihrerseits auf dem letzten Platz in der Bundesliga und brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht den Anschluss zu verlieren. (akl)



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  • Bundesliga, 22. Spieltag: BVB patzt im Ruhrderby in Bochum

    Bundesliga, 22. Spieltag: BVB patzt im Ruhrderby in Bochum


    Dortmunds Jamie Gittens und Bochums Tim Oermann im Kampf um den Ball am 15.02.2025.

    Bei Borussia Dortmund ist der vermeintliche Befreiungsschlag schon wieder verpufft. Im Revier-Duell beim VfL Bochum lässt die Elf von Trainer Niko Kovac alles vermissen.17.02.2025 | 9:45 min


    Auch Niko Kovac bekommt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga nicht auf Kurs. Der BVB verlor im Revierderby beim Abstiegskandidaten VfL Bochum 0:2 (0:2) und kassierte die zweite Pleite im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainer – der Aufschwung vom 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon ist schon wieder verpufft.
    Serhou Guirassy (BVB 9) Ramon Hendriks (VfB Stuttgart 3) Jeff Chabot (VfB Stuttgart 24) im Zweikampf.

    Ein Eigentor, eine starke Abwehr des VfB Stuttgart und ein später Platzverweis verderben Niko Kovac den Einstand bei Borussia Dortmund. Immerhin: Der BVB wehrte sich nach Kräften.10.02.2025 | 8:55 min


    Dank des Doppeltorschützen Georgios Masouras (33./35.) feierte der kleine Nachbar nicht nur den ersten Heimsieg im B1-Duell seit 18 Jahren, sondern gab auch zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten ab. Dortmund verliert dagegen nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Bundesligaspielen die Rückkehr in die Königsklasse aus den Augen. 

    Masouras mit Doppelpack

    Der 31-jährige Masouras, in der Winterpause von Olympiakos Piräus ausgeliehen, traf bei seinem Heimdebüt innerhalb von zwei Minuten doppelt – zunächst in Abstaubermanier auf der Torlinie, dann nach einem kapitalen Fehler von Niklas Süle.  Der Abwehrspieler gab beim BVB nach mehr als zwei Monaten sein Comeback in der Startelf: Der 29-Jährige hatte vor seiner Syndesmoseverletzung Anfang Dezember zuletzt von Beginn an gespielt. Der 49-malige Nationalspieler ersetzte den gesperrten Julian Ryerson als rechter Außenverteidiger. 

    Pascal Groß und Karim Adeyemi beim Torjubel

    Erst mit etwas Glück, dann mit Klasse: Borussia Dortmund holt den ersten Sieg unter Trainer Niko Kocac und kann für das Achtelfinale planen. Enthält virtuelle Bandenwerbung.12.02.2025 | 2:59 min


    Noch länger war die Pause für Timo Horn gewesen: Der Torhüter rückte für den erkrankten Bochumer Stammkeeper Patrick Drewes zwischen die Pfosten – in seinem ersten Bundesligaspiel seit Februar 2022, damals für seinen Heimatklub 1. FC Köln.

    Sein letztes Pflichtspiel hatte der 31-Jährige vor neun Monaten für RB Salzburg in Österreich bestritten.Süle und Co. hatten zunächst enorme Probleme mit dem hoch anlaufenden VfL, der mit Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte zu den ersten Chancen kam: Masouras scheiterte zweimal an BVB-Keeper Gregor Kobel (4./9.).

    Ruhrstadion tanzt Sirtaki

    Doch auch Horn konnte sich früh auszeichnen, als er einen Schuss von Serhou Guirassy entschärfte (11.). Immer wieder pfiff Kovac an der Seitenlinie und versuchte zu korrigieren.Doch vergeblich: Nach starkem Pass von Tom Krauß schoss Philipp Hofmann aufs BVB-Tor, Masouras drückte den Ball über die Linie. Der BVB hatte sich noch nicht wieder sortiert, da traf der Grieche erneut – nach einem katastrophalen Rückpass von Süle. Das Ruhrstadion tanzte Sirtaki. 

    Kurz vor der Pause hatte zwar Guirassy eine Dortmunder Großchance (41.), doch die Gastgeber hielten weiter mit Kampfkraft und taktischer Disziplin dagegen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bochumer vor dem Tor zielstrebiger. Masouras vergab nach Fehler von Yan Couto die Chance auf sein drittes Tor (69.).

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    Quelle: Reuters


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    Quelle: dpa, sid



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  • Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball

    Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball


    Zweites Bundesliga-Spiel von Niko Kovac als BVB-Trainer – zweite Pleite …

    Und diese tut besonders weh: Dortmund blamiert sich beim Ruhrgebiets-Derby bei Kellerkind VfL Bochum mit 0:2!

    Eine besonders bittere Niederlage auch für Aki Watzke (65) bei seinem Jubiläumsspiel. Vor genau 20 Jahren am 15. Februar 2004 wurde der BVB-Boss Sportgeschäftsführer in Dortmund. Jetzt sieht er entsetzt die Pleite von der VIP-Tribüne.

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Foto: Gerd Scheewel

    Beim BVB feiert Niklas Süle nach seiner schweren Syndesmose-Verletzung und acht Wochen Pause ein Comeback in der Startelf.

    ▶ Doch die Rückkehr wird zum Alptraum: Gegen Bochum leistet sich der Kovac-Liebling einen Mega-Bock, spielt einen Rückpass in die Beine von Masouras, der zum 2:0 trifft (35.). Irre: Der Grieche hatte bereits zwei Minuten zuvor das 1:0 gemacht.

    Nach den ersten beiden Bundesligatoren des Winterneuzugangs läuft Sirtaki als Tormusik, das ganze Stadion feiert. Bochum war lange an Masouras dran, schon unter Ex-Sportdirektor Marc Lettau. Diesen Winter hat’s dann geklappt.

    Im Hinspiel hatten die Dortmunder einen 0:2-Rückstand zu einem 4:2-Sieg gedreht. Klappt jetzt gar nicht. Fast hätte Masouras sogar seinen Dreierpack geschnürt, doch Kobel rettet (69.).

    Am Ende geht der BVB verdient im Derby unter …



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  • Bochum – Borussia Dortmund: Bittere Nachricht – Verletzung zerstört Pläne

    Bochum – Borussia Dortmund: Bittere Nachricht – Verletzung zerstört Pläne


    Nach der großen Champions-League-Gala will der BVB jetzt auch im Derby nachlegen. In den letzten Jahren strauchelte Borussia Dortmund in Bochum allerdings regelmäßig. Gibt es am Samstag (15. Februar) den erneuten Rücksetzer?

    Besonders gern dabei geholfen, den BVB zu ärgern, hätte sicherlich Felix Passlack. Immerhin ist Bochum gegen Borussia Dortmund das Duell mit seinem Ex-Verein. Aus dem Wiedersehen wird allerdings nichts.

    Bochum – Borussia Dortmund: Passlack fehlt

    Das verkündete der VfL auf der eigenen Homepage. Demnach falle Passlack mit einer Verletzung aus. Es handle sich dabei um eine leichte Verletzung am Auge, die sich der Verteidiger im Spiel gegen Holstein Kiel zugezogen hatte.

    +++ Ex-BVB-Star treibt Fans die Tränen ins Gesicht +++

    Des Weiteren habe sich Passlack einem „kleineren operativen Eingriff“ unterziehen müssen. Dieser sei am Mittwoch (12. Februar) bereits erfolgreich über die Bühne gegangen. Dazu, ob Passlack nur für die Partie zwischen Bochum und Borussia Dortmund (hier mehr zum BVB lesen) ausfällt, machte der Verein keinerlei Angaben.

    Wiedersehen fällt ins Wasser

    Das Wiedersehen zwischen dem 26-Jährigen und seinem ehemaligen Verein fällt damit ins Wasser. Passlack, geboren in Bottrop, kam bereits 2012 in die schwarz-gelbe Nachwuchsabteilung. In der damals als nächste goldene Generation von Borussia Dortmund gehandelten Altersklasse holt er erst zweimal die B-Jugendmeisterschaft und anschließend auch zweimal die den Titel in der A-Jugend.


    Weitere Nachrichten von uns kannst du hier lesen:


    Darüber hinaus schaffte er es bis zu den Profis, wo ihm der ganz große Durchbruch allerdings verwehrt blieb. Zwar absolvierte er insgesamt nur 55 Profispiele für den BVB, darf sich aber immerhin auch zweifacher DFB-Pokalsieger nennen. Nach mehreren Leihen (Hoffenheim, Norwich City und Fortuna Sittard) lief sein Vertrag 2023 aus. Danach ging es zum VfL Bochum – dem er an diesem Wochenende gegen Borussia Dortmund von der Tribüne aus die Daumen drücken muss.



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  • Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum

    Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum


    VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)

    Auch Niko Kovac bekommt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga nicht auf Kurs. Der BVB verlor im Revierderby beim Abstiegskandidaten VfL Bochum 0:2 (0:2) und kassierte die zweite Pleite im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainer – der Aufschwung vom 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon ist schon wieder verpufft.

    Dank des Doppeltorschützen Georgios Masouras (33./35.) feierte der kleine Nachbar nicht nur den ersten Heimsieg im B1-Duell seit 18 Jahren, sondern gab auch zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten ab. Dortmund verliert dagegen nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Bundesligaspielen die Rückkehr in die Königsklasse aus den Augen.

    Der 31-jährige Masouras, in der Winterpause von Olympiakos Piräus ausgeliehen, traf bei seinem Heimdebüt innerhalb von zwei Minuten doppelt – zunächst in Abstaubermanier auf der Torlinie, dann nach einem kapitalen Fehler von Niklas Süle.

    Der Abwehrspieler gab beim BVB nach mehr als zwei Monaten sein Comeback in der Startelf: Der 29-Jährige hatte vor seiner Syndesmoseverletzung Anfang Dezember zuletzt von Beginn an gespielt. Der 49-malige Nationalspieler ersetzte den gesperrten Julian Ryerson als rechter Außenverteidiger.

    Noch länger war die Pause für Timo Horn gewesen: Der Torhüter rückte für den erkrankten Bochumer Stammkeeper Patrick Drewes zwischen die Pfosten – in seinem ersten Bundesligaspiel seit Februar 2022, damals für seinen Heimatklub 1. FC Köln. Sein letztes Pflichtspiel hatte der 31-Jährige vor neun Monaten für RB Salzburg in Österreich bestritten.

    Süle und Co. hatten zunächst enorme Probleme mit dem hoch anlaufenden VfL, der mit Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte zu den ersten Chancen kam: Masouras scheiterte zweimal an BVB-Keeper Gregor Kobel (4./9.). Doch auch Horn konnte sich früh auszeichnen, als er einen Schuss von Serhou Guirassy entschärfte (11.). Immer wieder pfiff Kovac an der Seitenlinie und versuchte zu korrigieren.

    Doch vergeblich: Nach starkem Pass von Tom Krauß schoss Philipp Hofmann aufs BVB-Tor, Masouras drückte den Ball über die Linie. Der BVB hatte sich noch nicht wieder sortiert, da traf der Grieche erneut – nach einem katastrophalen Rückpass von Süle. Das Ruhrstadion tanzte Sirtaki.

    Kurz vor der Pause hatte zwar Guirassy eine Dortmunder Großchance (41.), doch die Gastgeber hielten weiter mit Kampfkraft und taktischer Disziplin dagegen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bochumer vor dem Tor zielstrebiger. Masouras vergab nach Fehler von Yan Couto die Chance auf sein drittes Tor (69.).

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    Der VfB Stuttgart hat im Rennen um die Champions League die nächste bittere Heimniederlage hinnehmen müssen und den Sprung auf Rang vier verpasst. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verlor am Samstag trotz einer dominanten zweiten Halbzeit und Führung mit 1:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Mit einem Sieg wären die Schwaben an RB Leipzig vorbeigezogen, der VfB bleibt stattdessen Fünfter.

    Der Ex-Stuttgarter Tiago Tomás (77.) und Mohamed Amoura (88., Handelfmeter nach Videobeweis) schossen die Niedersachsen entgegen des Spielverlaufs zum ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier. Joker Nick Woltemade (72.) hatte Stuttgart nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Solo in Führung gebracht.

    Zwölf Spieltage vor Saisonende bleiben die Stuttgarter damit weiter Jäger, der Rückstand auf Leipzig auf Rang vier beträgt zwei Zähler. Die auswärtsstarken Wölfe näherten sich den Plätzen für die internationalen Wettbewerbe wieder an.

    Hoeneß konnte gegen die Wölfe auf Nationalspieler Deniz Undav bauen. Der Angreifer hatte nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund zu Wochenbeginn erkältet im Training gefehlt, machte nach seiner Rückkehr laut seines Trainers aber „einen guten Eindruck“. Gegenüber Ralph Hasenhüttl musste auf Kapitän Maximilian Arnold verzichten, der wichtige Mittelfeldmann laboriert an einer Innenbandverletzung.

    Auch ohne ihren Anführer erwischten die Gäste einen guten Start. Die Hasenhüttl-Elf, die vor dem 22. Spieltag bereits fünf Auswärtssiege eingefahren hatte, erspielte sich ein leichtes Übergewicht, bevor auch Stuttgart besser ins Spiel kam. Die erste Chance gehörte den Wölfen, Jeff Chabot konnte aber rechtzeitig vor dem einschussbereiten Patrick Wimmer (22.) klären.

    Wolfsburg blieb am Drücker. Amoura zog im Strafraum an mehreren Stuttgartern vorbei, anstatt den Abschluss zu suchen, entschied sich der Angreifer aber dafür, nach einem leichten Kontakt am Knöchel zu fallen. Schiedsrichter Tobias Welz ließ weiterspielen (26.).

    Ein Weckruf für den VfB, der DFB-Pokal-Halbfinalist übernahm nun die Kontrolle gegen kompakte Niedersachsen. Große Chancen blieben Mangelware. Der Kopfball von Undav (33.) war zu drucklos, der von Atakan Karazor (44.) flog knapp über die Latte.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stuttgart den Druck. Der auffällige Nationalspieler Chris Führich suchte immer wieder den Weg zur Grundlinie, einen Volley von Josha Vagnomans lenkte VfL-Schlussmann Marius Müller über die Latte (54.). Wirklich gefährlich wurden die Gastgeber nicht. Hoeneß brachte deshalb Woltemade für Undav – und der Joker stach sofort, nachdem er mehrere Wolfsburger austanzte. Zum Sieg reichte es aber nicht, stattdessen kam es richtig bitter für den VfB, als Vagnoman einen Schuss mit dem Arm blockte.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Der SC Freiburg pirscht sich still und heimlich an die Champions-League-Ränge heran. Das Team von Trainer Julian Schuster trotzte beim 1:0 (0:0)-Sieg beim FC St. Pauli selbst seiner schwarzen Serie vom Elfmeterpunkt – und schiebt sich immer näher an Platz vier heran. Die Kiezkicker kassierten dagegen durch das späte Gegentor am Ende einer emotionalen Woche mit großen Diskussionen um ihre Stadionhymne einen schmerzlichen Rückschlag. Philipp Treu lenkte in der 89. Minute einen Schuss von SC-Kapitän Christian Günter unglücklich ins eigene Tor.

    In einem umkämpften und selten hochklassigen Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga scheiterte zunächst Vincenzo Grifo in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kläglich vom Elfmeterpunkt (45.+1). Grifo versuchte es in Panenka-Manier – doch St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj blieb einfach stehen und fing den Ball. Freiburg hat damit sechs Elfmeter in Serie in der Bundesliga verschossen, jubelte nach dem späten Treffer aber dennoch.

    Es ging am Millerntor schon vor dem Anpfiff hoch her. Mit lauten Pfiffen, aber auch Applaus reagierten die Fans der Braun-Weißen auf die Entscheidung des Klubs für einen vorübergehenden Verzicht auf die inoffizielle Hymne „Das Herz von St. Pauli“. „Wir verstehen die Emotionen und nehmen das sehr ernst. Genau wie die Recherchen zu dem Texter des Liedes, Josef Ollig“, sagte Präsident Oke Göttlich über das Stadionmikro und appelliert auch an den Zusammenhalt für das große sportliche Ziel Klassenerhalt. Mit lauten „Sankt Pauli“-Sprechchören stimmten sich die Fans dann auf die Partie ein, die temporeich begann.

    St. Pauli suchte vor allem über die linke Seite mit Dribbler Elias Saad den Weg in den Freiburger Strafraum, doch die erste große Chance gehörte den Gästen. Freiburg, mit der Empfehlung von zwei 1:0-Siegen in Folge in den Norden gereist, konterte über Ritsu Doan, der allerdings zu zentral auf Torhüter Nikola Vasilj abschloss (13.). Danach lieferten sich beide Teams viele Zweikämpfe im Mittelfeld ohne großen Offensiv-Ertrag – und auch im Brüderduell zwischen St. Pauli-Stürmer Johannes Eggestein und Freiburgs Taktgeber Maximilian Eggestein waren keine Vorteile zu ermitteln.

    Nach der Halbzeitpause blieb Freiburg am Drücker, Grifos Freistoß war deutlich hochwertiger als sein Versuch aus elf Metern, doch erneut war Vasilj auf dem Posten (57.). Auch Merlin Röhl (64.) näherte sich dem Führungstreffer an, zielte aber zu hoch.



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  • Bochum – Borussia Dortmund: BVB-Fans zerreißen Mannschaft!

    Bochum – Borussia Dortmund: BVB-Fans zerreißen Mannschaft!


    Die Vorzeichen für das Ruhrpottderby Bochum – Borussia Dortmund waren klar. Der BVB ging, trotz seiner zuletzt schwachen Formkurve, als klarer Favorit gegen den arg abstiegsbedrohten VfL ins Spiel. Nur drei Punkte konnten Schwarz-gelb im Kampf um die europäischen Plätze helfen.

    Doch die Hoffnung der BVB-Fans, ihre Mannschaft könnte den Schwung aus dem vergangenen CL-Sieg in Lissabon mitnehmen, ging schnell zunichte. Am Ende setzte es im Spiel Bochum – Borussia Dortmund eine krachende 0:2-Niederlage für den BVB. Nun finden die Anhänger von Schwarz-gelb klare Worte für die schwache Leistung ihrer Mannschaft!

    Bochum – Borussia Dortmund: BVB-Fans toben nach Niederlage

    Es wird einfach nicht besser. Trotz der jüngsten Installation von Niko Kovac beim BVB kassiert die Borussia ihre zweite Niederlage in der Bundesliga in Serie. Auf Tabellenplatz vier sind es inzwischen ganze acht Punkte Rückstand. Dem Revierklub droht in der kommenden Saison ein Jahr ohne Champions-League-Fußball.


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    Dementsprechend hagelt es auf der Social-Media-Plattform „X“ (ehemals Twitter) Kritik für die Leistung der Dortmunder Mannschaft: „Schwache Performance“, „Zweite Bundesliga wir kommen“, „Peinlich“, „Das ist inakzeptabel“ oder „Jeden Samstag derselbe Mist“ heißt es von Seiten vieler wütender Anhänger.

    Fans fordern personelle Veränderungen

    Einige BVB-Fans richten ihren Blick sogar schon jetzt auf den kommenden Sommer und fordern einige personelle Veränderungen: „Über die Hälfte der Mannschaft muss diesen Verein verlassen“ schreibt ein aufgebrachter Fan. Ein anderer User resümiert: „In diesem Sommer muss es zu umfassenden Veränderungen kommen. Das ist nicht gut genug und die Fans haben was besseres verdient“.



    Die gute Nachricht aus Dortmunder Sicht: Mit Union Berlin, St. Pauli und dem FC Augsburg wartet in den kommenden Wochen in der Bundesliga ein wohl machbares Programm auf den BVB. Selbiges war allerdings auch vor dem Duell gegen den VfL Bochum zu erwarten. Dessen Ausgang ist bekannt.



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