****************************************************************************** HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Union Berlin. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt. ******************************************************************************
Nach OP: Bundesliga-Torwart fällt bis Saisonende aus
17.02.2025Lesedauer: 2 Min.
Moritz Nicolas: Der Gladbach-Keeper hat sich am Wochenende in Berlin verletzt. (Quelle: IMAGO/Stefan Brauer / Brauer-Fotoagent/imago)
Borussia Mönchengladbach kämpft um die Teilnahme am europäischen Geschäft. Der Klub muss jetzt aber lange auf einen Stammspieler verzichten.
Bittere Nachrichten für Borussia Mönchengladbach: Wie der Bundesligist am Montagnachmittag mitteilte, fällt Torhüter Moritz Nicolas wohl bis Saisonende aus. Der 27-Jährige hatte sich am Samstag beim 2:1-Erfolg der “Fohlen” gegen Union Berlin eine Adduktorenverletzung zugezogen.
Am Montag sei Nicolas nun erfolgreich operiert worden, hieß es im Klubstatement. Gladbachs Geschäftsführer Sport Roland Virkus betonte: “Moritz hat sich toll entwickelt und eine überragende Saison gespielt. Natürlich tut uns allen leid für ihn, dass er nun durch eine Verletzung gestoppt wird. Mo weiß, dass der ganze Klub hinter ihm steht und wir ihn dabei unterstützen, wo wir können, damit er gestärkt aus dieser Phase zurückkommt.”
Nicolas war erst im Laufe der Saison zur Nummer eins im Gladbacher Tor avanciert. Er hatte dank seiner starken Leistungen Kapitän Jonas Omlin verdrängt, der nach der Verletzung seines Konkurrenten nun wieder zwischen die Pfosten rücken dürfte. Möglicherweise ist der Kampf um das Borussia-Tor damit neu eröffnet. Gladbach ist aktuell Tabellenachter in der Bundesliga. Die internationalen Ränge sind in Schlagdistanz.
Ärgerlich ist der Ausfall für Nicolas derweil nicht nur auf Vereinsebene. In der vergangenen Woche machten Gerüchte die Runde, der Keeper werde vom DFB intensiv beobachtet. Das berichtete beispielsweise die “Bild”.
Nicolas galt demzufolge als Kandidat für die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft im März gegen Italien. Doch daraus wird aufgrund seiner Verletzung nun definitiv nichts. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird sich auf drei andere Torhüter für das Viertelfinale der Nations League festlegen müssen.
Source link
FAQ: Moritz Nicolas fällt bis Saisonende aus
Frage 1: Was ist der Grund für Moritz Nicolas’ Ausfall?
Antwort: Moritz Nicolas fällt bis zum Ende der Saison aus gesundheitlichen Gründen, die in einer offiziellen Mitteilung des Clubs erläutert wurden. Genauer gesagt handelt es sich um eine Verletzung, die eine längere Genesungszeit erfordert.
Frage 2: Wie lange wird Moritz Nicolas voraussichtlich nicht spielen können?
Antwort: Laut den aktuellen Informationen des medizinischen Teams wird Moritz Nicolas bis zum Saisonende ausfallen. Dies bedeutet, dass er in der restlichen Saison nicht auf dem Spielfeld stehen wird.
Frage 3: Welche Auswirkungen hat sein Ausfall auf das Team?
Antwort: Der Ausfall von Moritz Nicolas ist ein Verlust für das Team, da er als Schlüsselspieler angesehen wird. Der Trainer und das Management müssen möglicherweise Anpassungen in der Aufstellung vornehmen und auf andere Torhüter zurückgreifen.
Frage 4: Wer wird Moritz Nicolas im Tor ersetzen?
Antwort: Der Trainer hat angekündigt, dass [Name des Ersatzspielers] als erster Torwart in die Startelf rücken wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entscheidung auf die Leistung der Mannschaft auswirkt.
Frage 5: Gibt es einen Zeitplan für Moritz Nicolas’ Rückkehr?
Antwort: Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keinen konkreten Zeitrahmen für Moritz Nicolas’ Rückkehr. Das medizinische Team wird seine Fortschritte regelmäßig überwachen und Updates geben, sobald weitere Informationen vorliegen.
Frage 6: Wie reagiert die Fangemeinde auf die Nachricht?
Antwort: Die Fangemeinde ist verständlicherweise besorgt über die Situation, hat jedoch ihre Unterstützung für Moritz nach wie vor bekundet. Viele Fans wünschen ihm eine schnelle Genesung und drücken ihre Hoffnung aus, ihn in der nächsten Saison wieder auf dem Platz zu sehen.
Frage 7: Gibt es Pläne für Moritz Nicolas, die Mannschaft während seiner Auszeit zu unterstützen?
Antwort: Obwohl Moritz Nicolas nicht spielen kann, plant das Team, ihn in den Trainings- und Spielabläufen einzubeziehen, soweit es seine Genesung zulässt. Seine Erfahrung und Führung könnten für die Mannschaft auch in seiner Abwesenheit von Wert sein.
Frage 8: Wo kann ich Updates über Moritz Nicolas’ Genesung finden?
Antwort: Offizielle Updates über Moritz Nicolas’ Gesundheitszustand und Rückkehrverlauf werden über die Club-Website und die Social-Media-Kanäle des Clubs veröffentlicht. Fans sollten diese Quellen regelmäßig überprüfen, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Ende der FAQ
Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!
****************************************************************************** HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Union Berlin. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt. ******************************************************************************
Beim BVB läuft es weiter miserabel. Der kommende Gegner dagegen hat sich ein wenig aus der Krise gekämpft. Eine Hiobsbotschaft können die „Eisernen“ vor Borussia Dortmund – Union Berlin gar nicht gebrauchen.
Vor dem richtungsweisenden Spiel für beide Klubs hat sich FCU-Verteidiger Robert Skov verletzt. Er wird nicht nur Borussia Dortmund – Union Berlin verpassen, sondern mehrere Wochen fehlen. Der Ausfall wird allerdings wohl für eine pikante Rückkehr sorgen.
Borussia Dortmund – Union Berlin: Star fällt aus
Das 1:2 gegen Gladbach war ein Rückschritt, dennoch zeigt die Formkurve der Köpenicker nach oben. Ganz im Gegensatz zum BVB, der weiter tief im Loch steckt. Das will Berlin nutzen und der Borussia am Samstag (18.30 Uhr) den nächsten Schlag verpassen. Robert Skov kann dabei aber nicht helfen. Bei der jüngsten Niederlage nach 30 Minuten verletzt ausgewechselt, wird der Däne laut „Bild“ mehrere Wochen ausfallen.
+++ Borussia Dortmund: Bleibt Tullberg? Diese Worte verraten es +++
Eine Fußverletzung bremst den Linksverteidiger für einige Zeit aus. Bitter, denn seine Leistungen waren ein Faktor für den Aufschwung der letzten Wochen. Im September aus der Vereinslosigkeit verpflichtet, hatte sich der 28-Jährige links hinten festgespielt. Die gute Nachricht: Union hat einen erstklassigen Ersatz.
Rothe springt gegen seinen Ex-Klub ein
Tom Rothe musste seinen Stammplatz an Skov abgeben. Die Verletzung spült ihn jetzt wohl zurück in die Startelf. Zu einem pikanten Zeitpunkt – denn am Samstag geht es gegen seinen Ex-Klub. Und der hält noch eine Rückkauf-Option für den Youngster, die im Sommer äußerst spannend wird.
Mehr Nachrichen:
Beim BVB schaffte er den Sprung zu den Profis, konnte sich gegen die Konkurrenz aber nicht durchsetzen. Erst wurde er nach Kiel verliehen, im vergangenen Sommer wechselte er fix von Borussia Dortmund zu Union Berlin. Für 16 Millionen Euro, so heißt es, kann Schwarzgelb ihn zurückholen. Der FCU müsste machtlos zuschauen.
Endlich raus aus der Krise – nach dem Tiefschlag in Bochum (0:2) und dem Gruselkick gegen Sporting Lissabon (0:0) will Borussia Dortmund gegen Union Berlin den Bock umstoßen und den zweiten Bundesliga-Sieg des Jahres einfahren.
Eine Entscheidung ist nun gefallen. Wie der DFB verkündet, wird Bastian Dankert die Partie Borussia Dortmund – Union Berlin pfeifen. Eine Seltenheit, denn keinen Bundesligisten pfiff der Schweriner so selten wie den BVB. Warum das so ist? Der Schiedsrichter-Sprecher gibt Auskunft.
Borussia Dortmund – Union Berlin: Seltener Dankert-Auftritt beim BVB
Fußballfans wissen: Nicht jeder Fußballer pfeift jeden Verein. Sven Jablonski wird als Bremer nie ein Spiel des SV Werder leiten. Und Felix Zwayer bekommt seit dem Skandalspiel zwischen BVB und Bayern aus Schutz (vorerst) keine Partie der Dortmunder mehr zugeteilt. Bastian Dankert hat Borussia Dortmund schon gepfiffen. Der Blick in die Statistik zeigt aber: sehr selten.
++ Borussia Dortmund: Hammer-Rückkehr von Ilkay Gündogan? Plötzlich ist es möglich ++
Erst zehnmal war er Schiedsrichter eines BVB-Spiels. Keinen Bundesligisten pfiff er so selten. Mit der geballten Erfahrung von 363 Profi-Spielen, davon 169 im deutschen Oberhaus, erstaunlich wenig. Zum Vergleich: Auf Bayern München und den FC Augsburg traf er bereits 26 Mal, auf St. Pauli 24 Mal, es folgen Mainz, Wolfsburg (beide 23) und Stuttgart (22). Selbst die schon vor sechs Jahren abgestiegenen Hannoveraner pfiff er in der 1. Liga häufiger.
DFB-Sprecher klärt auf
Was steckt dahinter? Nichts, verrät Alex Feuerherdt. Der Sprecher der DFB-Schiedsrichter erklärt auf Anfrage von DER WESTEN: „Es hat keinen konkreten oder besonderen Grund, dass Bastian Dankert den BVB bislang seltener gepfiffen hat als manch anderen Klub.“
Mehr aktuelle Nachrichten:
Und so sah der DFB auch keinen Grund, warum am Wochenende nicht Dankerts elfter BVB-Einsatz folgen sollte. Der 44-Jährige leitet Borussia Dortmund – Union Berlin. Hier mehr zum Spiel.
Kiels David Zac (m.) versucht, den Ball gegen Leverkusens Amine Adli zu behaupten. (picture alliance / dpa / Gregor Fischer)
Das sind die weiteren Ergebnisse:
Kiel – Leverkusen 0:2
Mönchengladbach – Augsburg 0:3
Wolfsburg – Bochum 1:1
Dortmund – Union Berlin 6:0
In der dritten Fußball-Liga wurde die Partie zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden für fast eine halbe Stunde unterbrochen. Beim Stand von 1:0 für Hansa hatten offenbar Dresdner Fans während der Halbzeit ein nicht genehmigtes Plakat entrollt, danach kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Die Dresdner Anhänger warfen Feuerwerkskörper in Richtung der Polizei. Dynamo-Kapitän Kutschke versuchte zu schlichten, wurde dabei aber von Ordnern zurückgehalten. Das heizte die Stimmung auch auf dem Rasen an: Spieler und Verantwortliche gingen aufeinander los. Später beruhigte sich die Lage wieder. Es blieb beim 1:0 für Rostock.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Für Borussia Dortmund wird es in der Tabelle fast wöchentlich immer dramatischer. Vor der Partie gegen Union Berlin (22. Februar, 18.30 Uhr) ist der BVB auf Platz 12 abgerutscht. Deshalb muss unbedingt wieder ein Sieg her. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für Cheftrainer Niko Kovac.
Der neue Coach von Borussia Dortmund muss gegen Union Berlin auf einen seiner Stammspieler verzichten: Julian Brandt wird dem BVB im Bundesliga-Spiel gegen die Eisernen kurzfristig nicht zur Verfügung stehen.
Borussia Dortmund – Union Berlin: Bitterer Ausfall
Schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff des Bundesliga-Topspiels des 23. Spieltags zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin gab es Aufregung: Julian Brandt war nämlich nicht mit der Mannschaft ins Teamhotel gefahren. Bereits da wurde über einen Ausfall des Mittelfeldspielers spekuliert.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext
Als die Startelf rund eine Stunde vor Anpfiff dann verkündet wurde, herrschte bittere Gewissheit: Brandt steht Cheftrainer Niko Kovac nicht zur Verfügung. Der neue Coach des BVB setzte bisher in allen Spielen auf seine Nummer 10 und muss nun gegen die Berliner auf ihn verzichten. In den vergangenen Wochen lobte Kovac Brandt immer in höchsten Tönen und stellte ihn sogar auf eine Stufe mit Florian Wirtz und Jamal Musiala.
Als Grund für den kurzfristigen Ausfall nannten die Schwarzgelben: „Julian Brandt fehlt aufgrund einer Muskelverhärtung.“
Reyna startet für Brandt
Neben Julian Brandt fehlt bei Borussia Dortmund weiterhin der Langzeitverletzte Felix Nmecha. Dafür ist Neuzugang Carney Chukwuemeka, der zuletzt über Kniebeschwerden klagte, wieder dabei. Gegen Union Berlin rückt Giovanni Reyna für Brandt in die Startelf. Ansonsten sieht die Startformation wie folgt aus: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß, Reyna – Adeyemi, Beier, Guirassy.
Mehr Nachrichten für dich:
Dann gibt es im Signal-Iduna-Park auch noch einen Rückkehrer: Tom Rothe steht bei den Berlinern in der Startelf gegen seinen ehemaligen Klub. Der Youngster kommt nämlich aus der BVB-Jugend und wechselte im vergangenen Sommer zu den Eisernen.
Der 1. FC Union Berlin ist nach der historischen 0:6-Blamage beim BVB erschüttert – höher verloren die Eisernen nie in der Bundesliga. Die Klatsche ist ein Schock für Spieler und Fans. Seit Jahren hat man kein Union-Team in so kurzer Zeit so schlimm auseinanderfallen sehen – ein alarmierender Auftritt!
Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show
Quelle: Bild23.02.2025
Über allem steht die Frage: Wie konnte der Champions-League-Teilnehmer von 2023 so schnell, so brutal abschmieren?
BILD macht die große Krisen-Analyse und nennt 4 Gründe für den Absturz der Köpenicker.
1. Fehlende Abwehrkräfte
In der Schlussviertelstunde brachen die Eisernen in sich zusammen. In den 75 Minuten zuvor erspielte sich das Team kaum Chancen. Den Profis fehlt jegliches Selbstbewusstsein, daran änderte offenbar auch das 4:0 in Hoffenheim vor zwei Wochen nichts.
Auch Trainer Steffen Baumgart (53) ist ratlos: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“
Erschreckend: Union lässt beim BVB alle Tugenden vermissen, die den Klub einst erfolgreich machten: Zweikampfhärte, Kampfgeist, perfekte Abwehr-Abstimmung.
Baumgart wurde geholt, um die harmlose Offensive zu beleben. Die richtige Balance zu einer stabilen Defensive hat er bisher nicht gefunden.
Auch Steffen Baumgart konnte das Blatt beim 1.FC Union Berlin bislang nicht zum Positiven wenden
Foto: Jürgen Fromme /firo Sportphoto
Union steckt seit rund eineinhalb Jahren fast permanent im Abstiegskampf. Vor allem die Verteidigung steht Woche für Woche unter Dauerdruck. Das Personal besteht dabei größtenteils aus Spielern, die Union einst in die Königsklasse führten.
Die alte Sicherheit und das Selbstbewusstsein sind komplett verschwunden. Unions einstiger Faustpfand – die Defensive – ist zu oft nur noch Liga-Durchschnitt. Im Zusammenspiel mit der schwachen Offensive eine brandgefährliche Kombination.
2. Trainer-Karussell
Der Klub war immer dann erfolgreich, wenn es Konstanz auf der Trainer-Position gab. Nach der Trennung von Erfolgstrainer Urs Fischer (58) entwickelte sich der Trainerstuhl der Berliner in nicht mal eineinhalb Jahren zum Schleudersitz.
Bjelica, Grote, Svensson und jetzt Baumgart, der fünf seiner acht Spiele verlor (0,88 Punkte pro Bundesliga-Partie). Keiner schaffte es, Union dauerhaft zu alter Stärke zurückzuführen.
Alte Gewissheiten und ein über Jahre perfektioniertes System gibt es nicht mehr. Die Spieler müssen sich inzwischen halbjährlich auf einen neuen Coach mit neuer Spielidee einstellen – das gelingt nicht.
Der BVB hatte nach dem 6:0-Sieg gegen Union Berlin allen Grund zur Freude. Dennoch hielten sich die Dortmunder zurück – ein gutes Zeichen.
Dortmund – Der BVB gewann 6:0 gegen Union Berlin und servierte einen echten Gala-Abend in Dortmund. Dass die Schwarz-Gelben nach dem Auftritt nicht das Wesentliche aus den Augen verloren, stimmt optimistisch. Drei Erkenntnisse zum 23. Spieltag.
BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen Union Berlin: Kovacs Linie wird belohnt
Erkenntnis 1: Kovacs Lob-Strategie ging auf: „Ich glaube immer daran: nach Regen kommt Sonne“, sagte Niko Kovac noch vor dem Spiel gegen Union Berlin. Und er sollte Recht behalten.
Trotz eines historisch schlechten Starts als BVB-Trainer behielt Kovac stets die Ruhe. Immer wieder – und besonders nach Niederlagen – betonte er, dass man sich auch das Positive anguckt. Und diese Taktik ging zumindest gegen die Eisernen auf. Gegen eine abwehrstarke Mannschaft spielte sich Borussia Dortmund wie in einen Rausch. Vorne schien alles zu gelingen. Die Spieler hatten das nötige Selbstvertrauen – wohl auch, weil ihnen die Stärken gezeigt wurden.
BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen Union Berlin: Pascal Groß taut auf
Erkenntnis 2: Ein offensiver Pascal Groß macht Spaß: Auf Serhou Guirassys Konto gehen vier Tore, auf das Konto von Pascal Groß vier Vorlagen. Groß, der im Sommer von Brighton and Hove Albion zum BVB wechselte, ließ aufblitzen, welchen Input er auf das Spiel haben kann.
Bei Brighton wurde er mit 30 Premier-League-Treffern zum Rekordtorschützen des Klubs. Insgesamt netzte er für den Verein 32-mal und legte 52(!)-mal auf. Er war die Schaltzentrale im Mittelfeld, leitete die Angriffe ein und hatte den Blick für seine Mitspieler. Das zeigte er jetzt auch beim BVB. Davon wollen die Dortmund-Anhänger gerne mehr sehen.
BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen Union Berlin: Dortmund behält den Fokus
Erkenntnis 3: Der BVB gibt sich nach dem Spiel angenehm defensiv: Die Gala-Vorstellung tat sicherlich gut – sowohl den Verantwortlichen, den Spielern und den Fans. Doch trotz des Kantersiegs blieben die Dortmunder zurückhaltend. Statt allzu ausschweifender Lobeshymnen hält man sich bedeckt mit Blick auf die kommenden Spiele.
Es sei nur ein erster Schritt gewesen, erklärte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl den nach dem Spiel anwesenden Medien, darunter RUHR24. „Weil wir einfach noch viel zu weit davon wegstehen, wo wir hinwollen.“ Die ganze Mannschaft habe geliefert, „dafür ein großes Kompliment. Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht.“
Ähnliches ließen auch Kapitän Emre Can und BVB-Keeper Gregor Kobel, der schon auf dem Platz eine besondere Jubel-Szene hatte, verlauten. Diese Zurückhaltung lässt darauf schließen, dass man sich bei Borussia Dortmund seiner Situation bewusst ist und sich – wie häufig vorgeworfen – die Lage nicht schönredet. Jetzt gilt es aus schwarz-gelber Sicht, am 6:0-Erfolg anzuschließen.
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, sagte Ricken dazu gefragt bei „Sky“ am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin. Bei den Westfalen ist derweil die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga zurück.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Klubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt. „Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen“, sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.“
Auf der Südtribüne machten die Fans derweil am Samstagabend die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach dem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga zurück. „Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans“, sagte der Matchwinner bei „Sky“. „Ich bin natürlich glücklich.“
Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. „Ich glaube, alle sind erleichtert“, sagte Kehl und gab zu: „Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.“ Ein Sonderlob erhielt Guirassy: „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert“, lobte Kehl, „heute hat’s geknallt“. Coach Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: „Weltklasse!“ Und Kapitän Emre Can fand: „Ein perfekter Samstag für uns alle.“ Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. „Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen“, sagte der sichtlich zufriedene Trainer.
Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.
Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Klubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei „Sky“.
Union Berlin: Baumgart nimmt Spieler nach BVB-Pleite in Schutz
Trotz der höchsten Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte hat Steffen Baumgart seine Spieler zunächst in Schutz genommen. „Es ist einfach so, dass man das auch erst sacken lassen muss“, sagte der Trainer des 1. FC Union Berlin nach dem 0:6. „Sachlich gesehen, die erste Halbzeit war vom Ergebnis nicht gut, aber von der Leistung her okay“, fand der Ex-Profi. Schwer sei für ihn zu erklären, was nach dem 0:3 passiert sei. Auch aufgrund vieler individueller Fehler sei aus einem „einigermaßen normalen Ergebnis ein extrem bescheidenes Ergebnis“ geworden. Baumgart sagte, er sei „nicht der Typ, der wild draufhaut“. Es bringe nichts, „wie ein Rumpelstilzchen rumzulaufen“.
Baumgart verteidigte sein Team trotz der bitteren letzten Viertelstunde entschieden: „Vom Aufgeben sind wir weit weg“, meinte er über jene Phase. „Das sieht dann in dem Moment schlecht aus, weil wir dann natürlich auch auf einen Gegner getroffen haben, der das in dem Moment richtig gut ausgenutzt hat.“ In Dortmund könne man „unter die Räder geraten“.