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    Halbzeit-Wechsel! Marvin Ducksch bei Werder nicht mehr


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    Marvin Ducksch gelang im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kaum etwas - der Stürmer musste zur Pause in der Kabine bleiben.
    Marvin Ducksch gelang im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kaum etwas – der Stürmer musste zur Pause in der Kabine bleiben. © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

    Auswechslung zur Pause: Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen nach der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim nicht mehr unantastbar? Das sagt Ole Werner!

    Bremen – Es war eine Szene mit Seltenheitswert. Gegen den 1. FC Köln hatte es Vergleichbares mal im Januar 2023 gegeben, doch da hatte der SV Werder Bremen nach einer insgesamt desaströsen Darbietung auch mit 1:7 verloren – und schon zur Pause mit 1:5 zurückgelegen. Damals wie Sonntag passierte es, dass Marvin Ducksch schon nach 45 Minuten ausgewechselt wurde. Das kommt sonst eigentlich nie vor, denn Trainer Ole Werner vertraut voll auf seinen Angreifer, verzeiht ihm auch mal Schwächephasen und lässt ihn auf dem Platz, wenn es nicht so gut für ihn läuft. Immer in der Hoffnung auf den einen Moment, den Ducksch noch haben und der Werder zum Sieg oder wenigstens Remis verhelfen könnte. Mehrmals hat der Coach mit dieser Marschroute schon Erfolg gehabt, doch gegen die TSG Hoffenheim (1:3) änderte der 36-Jährige seine Meinung und erwartete offenkundig wohl keine Impulse mehr. Ist Ducksch also nicht mehr unantastbar beim SVW?

    Marvin Ducksch nicht mehr unantastbar bei Werder Bremen? Ole Werner: „Wir wollten vorne einen anderen Spielertyp haben“

    „Wir haben drei Wechsel in der Halbzeit vorgenommen, weil wir eine andere Energie auf dem Platz haben wollten – sowohl offensiv als auch defensiv“, begründet Ole Werner seine Entscheidung. „Wir wollten vorne einen anderen Spielertypen haben, weil wir es nicht geschafft haben, spielerische Lösungen in den Halbräumen zu finden.“ Kurz nach der frühen Führung des SV Werder Bremen hatten die Hoffenheimer verändert agiert, viel höher und intensiver gepresst. Werder kam damit nicht zurecht und ließ fußballerisch merklich nach. Mit André Silva – so der Gedanke – sollte die Drucklinie der TSG Hoffenheim besser überspielt werden. Geklappt hat der Strategiewechsel bekanntlich nur bedingt, trotz etwas mehr Schwung in Durchgang zwei.

    Trotz schwacher Leistung schützt Werder Bremens Ole Werner Marvin Ducksch: „Kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden“

    So oder so: Bei Werder Bremen sind sie weit davon entfernt, Marvin Ducksch jetzt aus der Startelf zu reden. „Duckschi hat sich in den letzten Wochen komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt, arbeitet viel, er tut und macht“, lobt Ole Werner den 30-Jährigen. „Im Winter hatte er ja auch noch einen kleinen Eingriff an der Schilddrüse, hat trotzdem bisher jedes Spiel gemacht und von Beginn an gespielt. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Da kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden.“ Ganz ähnlich argumentiert Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball: „Die Mannschaft steht über allem – und Marvin hat sich in den letzten Wochen aufgerieben und immer gespielt, obwohl er eigentlich keine Vorbereitung hatte.“ Und der 41-Jährige betont: „Es gilt das Leistungsprinzip, also muss jeder grundsätzlich Leistung bringen. Aber ich muss sagen, dass Marvin genau das immer wieder getan hat. Punkt.“ (mbü)



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  • Geistig beeinträchtigte Fans wurden bei LaLiga-Spiel

    Geistig beeinträchtigte Fans wurden bei LaLiga-Spiel


    Dass Villarreal am Samstag heimwärts gegen den FC Valencia am 24. LaLiga-Spieltag mit 1:1 die Punkte teilte, rutscht aufgrund der jüngsten Meldung in den Hintergrund.

    Wie das Heimteam in einem Statement am Sonntag erklärt, sollen zwei geistig beeinträchtigte Fans vor dem Stadion, dem Estadio de la Ceramica, “physisch angegriffen und ins Krankenhaus” gebracht worden sein.

    Beide Fans erlitten Verletzungen. Einer von ihnen, der für die EDI-Mannschaft (Team für geistige Einschränkung) des spanischen Klubs aktiv ist, verblieb für Untersuchungen auf Prellungen im Krankenhaus, während der andere Fan nach Castellon gebracht wurde. Dort wurde eine komplette Kiefer- und Gesichtsfraktur festgestellt.

    Sowohl Villarreal als auch Valencia haben bereits angekündigt, mit der Polizei zusammenarbeiten zu wollen, um die Täter zu identifizieren.









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  • Vor Abschluss: Maignan verlängert bei Milan

    Vor Abschluss: Maignan verlängert bei Milan


    Der AC Mailand ist sich mit Kapitän und Stammtorhüter Mike Maignan über eine Vertragsverlängerung einig geworden. Laut ‚Relevo‘ wurde eine mündliche Vereinbarung zwischen Spieler und Klub getroffen. Planmäßig soll der Vertrag bei einem weiteren Treffen in den kommenden Wochen unterschrieben werden. Der Franzose erhält eine Gehaltserhöhung auf fünf Millionen Euro netto zuzüglich Prämien und steigt damit zu den Topverdienern der Rossoneri auf.

    Unter der Anzeige geht’s weiter

    Der neue Kontrakt wird bis 2028 befristet und enthält eine Option auf eine weitere Saison. Maignan stammt aus der Jugend von Paris St. Germain und war 2021 für 16,4 Millionen Euro vom OSC Lille zu Milan gewechselt. Für den Serie A-Klub hütete der 29-Jährige bisher 146 Mal das Tor und gewann dabei 2022 die Meisterschaft und in dieser Saison den italienischen Superpokal.



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  • Erstaunliche Kovac-Aussagen bei BVB-Blamage gegen Bochum

    Erstaunliche Kovac-Aussagen bei BVB-Blamage gegen Bochum


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    Borussia Dortmund hat auch sein zweites Bundesliga-Spiel unter Niko Kovac verloren. Der neue Trainer überraschte rund um das Bochum-Derby mit einer Aussage.

    Update vom 16. Februar: Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac gibt Nationalspieler Julian Brandt Rückendeckung gegen öffentliche Kritik. Der 28-Jährige sei „irgendwo in der Range“ der beiden Jungstars Florian Wirtz und Jamal Musiala, sagte Kovac beim Bezahl-Fernsehsender Sky am Rande des Bundesliga-Derbys beim VfL Bochum, das die Borussen mit 0:2 verloren. Die Aussage hatte bei vielen deutschen Fußballfans für Erstaunen, Stirnrunzeln, ja gar Gelächter gesorgt.

    „Natürlich muss er es Woche für Woche beweisen. Er ist ein toller Fußballer“, meinte Kovac. „Ein Fußballer, der für die Mannschaft arbeitet, der viel läuft und viele Meter macht. Er hat die Qualitäten. Ich wünsche mir und bin davon überzeugt, dass er wieder dorthin kommt, wo er in der letzten Saison war.“

    Im Zuge der Dortmunder Krise ist auch Brandt vermehrt in die Kritik geraten. „Er ist ein Talent geblieben. Er hat zu wenig aus seinem Talent gemacht“, meinte Sky-Experte Lothar Matthäus. Brandt kommt in dieser Saison bislang nur auf drei Tore und fünf Vorlagen.

    Der BVB verlor seine ersten beiden Bundesliga-Partien unter Leitung von Trainer Niko Kovač.
    Der BVB verlor seine ersten beiden Bundesliga-Partien unter Leitung von Trainer Niko Kovač. © IMAGO/nordphoto GmbH / Rauch

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im TV und Stream

    Erstmeldung vom 14. Februar: Bochum – Der VfL Bochum erwartet Borussia Dortmund: Am Samstag, 15. Februar 2025, kommt es zum kleinen Revierderby. Wir verraten Ihnen hier, wo und wie Sie das Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im TV und Stream verfolgen können.

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im TV

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Free-TV: –
    • Pay-TV: Sky

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im Stream

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Kostenloser Stream: –
    • Kostenpflichtiger Stream: SkyGo/Wow

    Borussia Dortmund mit Befreiungsschlag? Sieg in der Champions League gibt neue Kraft

    Nach seinem ersten Sieg als Dortmunder Trainer klatschte Niko Kovac zufrieden mit seinen Spielern ab. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Die Dortmunder machten einen kleinen Schritt aus ihrer schweren Sinnkrise und damit Richtung Champions-League-Achtelfinale.

    Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Kovac. Für den Nachfolger von Nuri Sahin war es der erste Dreier als BVB-Coach, zum Auftakt hatte es für ihn am Samstag in der Bundesliga ein 1:2 gegen Stuttgart gegeben. Das Rückspiel gegen Lissabon findet nächste Woche Mittwoch in Dortmund statt.

    Jubelt der BVB auch in Bochum?
    Jubelt der BVB auch in Bochum? © Kichner-Media / Imago

    Dortmunder Erlösung nach erstem Sieg unter Niko Kovac: „War schon wichtig“

    „Das war schon wichtig“, sagte Nationalspieler Groß. „Bei einem schweren Spiel in der Champions League hat man in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Aber nach der Pause haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, sagte Groß bei Amazon Prime.

    Dieses positive Gefühl wollen die Dortmunder nun natürlich mit zum VfL Bochum nehmen, wo am Samstag das kleine Revierderby ansteht. Die Gastgeber stehen ihrerseits auf dem letzten Platz in der Bundesliga und brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht den Anschluss zu verlieren. (akl)



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  • Bayer ohne Durchschlagskraft: Remis bei hartnäckigem

    Bayer ohne Durchschlagskraft: Remis bei hartnäckigem



    Nach einer umkämpften Partie mit nur wenigen hochkarätigen Chancen trennen sich Wolfsburg und Leverkusen mit 0:0. Der Titelverteidiger aus dem Rheinland verlor damit weiter an Boden auf Tabellenführer FC Bayern.

    Umkämpft: Der Wolfsburger Kilian Fischer und der Leverkusener Robert Andrich (re.) im Duell.


    Umkämpft: Der Wolfsburger Kilian Fischer und der Leverkusener Robert Andrich (re.) im Duell.

    IMAGO/Noah Wedel


    Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl nahm nach dem 1:1 in Frankfurt zwei Änderungen vor: Statt Gerhardt (Bank) begann Wimmer (nach Gelb-Sperre). Keeper Grabara (Muskelverletzung) wurde durch Marius Müller (Startelfdebüt für Wolfsburg in der Bundesliga) ersetzt.


    Bayer-Coach Xabi Alonso rotierte derweil nach dem packenden 3:2-Pokalsieg nach Verlängerung gegen Köln kräftig: Einzig Tah, Mukiele und Xhaka standen erneut in der Anfangsformation. Unter den acht Spielern, die nach der englischen Woche zunächst eine Pause erhielten, war auch Wirtz (Bank). Der ohnehin angeschlagene Grimaldo fehlte mit Gelb-Rot-Sperre. Für Winterneuzugang Hermoso war es das Startelfdebüt im Trikot der Werkself.

    Hradecky mehrfach auf dem Posten

    Bundesliga – 21. Spieltag

    Spielnote

    Spannend bis zum Schluss, intensiv, aber gerade nach der Pause mit nur wenigen Highlight-Szenen in den Strafräumen.

    3,5




    VfL Wolfsburg
     
    Bayer 04 Leverkusen
     

    Spieldaten





    VfL Wolfsburg

    Wolfsburg

    M. Müller3 – Fischer2,5 , Vavro2, Koulierakis2,5 , Maehle3 – Arnold3, Svanberg3,5 , Wimmer2,5 , Tiago Tomas3,5 , Amoura4 – Wind4




    Bayer 04 Leverkusen

    Leverkusen

    Hradecky2,5 – Mukiele3,5 , Tah3, Hermoso3 – G. Xhaka3, Arthur4,5 , Hincapie3, Andrich3,5 , Aleix Garcia4 – Tella4,5 , Boniface4



    Schiedsrichter-Team


    Sascha Stegemann
    Niederkassel

    3,5



    Spielinfo





    Stadion Volkswagen Arena
    Zuschauer 28.198





    Der VfL erwischte beinahe einen Traumstart. Aber nur beinahe, denn die vermeintliche frühe Führung durch eine Kopfballtor von Koulierakis (6.) erhielt nach VAR-Check wegen hauchdünner Abseitsstellung des Griechen keine Anerkennung.


    Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte dauerte es ein wenig, bis die Werkself besser in die Partie kam. Die erste Chance für den Meister war Mitte der ersten Hälfte dennoch gleich eine hochkarätige – Mukiele konnte den Ball nach Hincapie-Ablage aus kurzer Distanz aber nicht mehr entscheidend drücken (22.).


    Nach rund einer halben Stunde mit nur wenigen Highlights nahm die Partie vor der Pause ein wenig an Fahrt auf: Arnold köpfte Hradecky aus kurzer Distanz in die Arme (33.), Tiago Tomas scheiterte binnen Sekunden aus spitzem Winkel zweimal an Hradecky (42.). Auf der Gegenseite schoss Xhaka zentral vom Strafraumrand knapp über das Tor (43.). Und so blieb es zur Halbzeit beim torlosen Remis.

    Fischer scheitert am Aluminium


    Nach der Halbzeit zeigte sich die Werkself präsenter als zu Beginn der Partie. Tella zwang Müller erstmals zum Eingreifen (48.). Nach einer Stunde brachte Xabi Alonso schließlich die Stammkräfte Wirtz und Frimpong, für die Aleix Garcia und der unauffällige Arthur weichen mussten (60.).


    Aber auch mit dem Starspielmacher blieb die Partie ausgeglichen. Boniface hatte aus spitzem Winkel eine Schusschance (69.), auf der Gegenseite scheiterte der aufgerückte Fischer mit einem satten Schuss an der Querlatte (75.). Kurz darauf gab es auf der Gegenseite eine knifflige Szene, weil Wind Wirtz im Strafraum nach einem Pass noch am Fuß getroffen hatte. Nach Video-Check gab es indes wegen einer Abseitsposition von Mukiele in der Entstehung keinen Strafstoß (77.).


    In der Nachspielzeit kam Wirtz dem Siegtreffer noch einmal nahe (90.+6), sein Außenristschuss ging knapp am Tor vorbei – und hätte aufgrund einer Abseitsposition in der Entstehung der Szene wohl auch nicht gezählt. Am Ende blieb es daher beim durchaus leistungsgerechten Remis.


    Am kommenden Samstag ist der VfL Wolfsburg beim VfB Stuttgart gefordert (15.30 Uhr), am selben Tag erwartet Bayer 04 Leverkusen das Topspiel gegen den FC Bayern München (18.30 Uhr).



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  • Grimaldo bei Bayer 04 Leverkusen zurück, aber Hermoso

    Grimaldo bei Bayer 04 Leverkusen zurück, aber Hermoso



    Vor dem Gipfeltreffen mit dem FC Bayern meldet sich Alejandro Grimaldo zurück. Doch dafür fehlte Winter-Leihgabe Mario Hermoso krank beim Training, bei dem es eine Schrecksekunde um Topstar Florian Wirtz gab.

    Fehlte am Dienstag krank im Training: Mario Hermoso


    Fehlte am Dienstag krank im Training: Mario Hermoso

    picture alliance / ZUMAPRESS.com


    Es war eine Schrecksekunde. Beim Fünf-gegen-fünf auf zwei eng stehende Tore trat Exequiel Palacios dem mit den Ball antretenden Florian Wirtz auf den rechten Fuß. Der Leverkusener Topstar, sichtlich schmerzhaft getroffen, humpelte zur Seitenlinie, kehrte kurz darauf zwar zurück, ließ sich aber bei der nächsten Pause für sein Fünferteam auf den Boden nieder und tastete seinen getroffenen Vorderfuß ab, um dann das Kleinfeldturnier inklusive abschließendem Elfmeterschießen, das er mit seinem Team gewann, bis zum Ende zu spielen.

    Grimaldos Trainingscomeback ohne Probleme


    Es sollte also kein Grund zur Sorge bestehen, dass Wirtz am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen die Bayern fehlen könnte. Vielmehr wird Trainer Xabi Alonso im Gipfeltreffen mit dem Tabellenführer auch wieder auf Alejandro Grimaldo zurückgreifen können.


    Der Spanier, der nach dem Pokalspiel gegen Köln (3:2 n. V.) nach einem Schlag gegen den Schädel über Kopfschmerzen geklagt und vergangenen Woche nicht mit der Mannschaft trainiert hatte, kehrte am Dienstag in den Kreis seiner Kollegen zurück, absolvierte die komplette Einheit. Der Linksverteidiger und verkappte Spielmacher, der beim 0:0 in Wolfsburg wegen einer Gelb-Rot-Sperre gefehlt hatte, dürfte somit fit fürs Spitzenspiel sein.


    Ob der Double-Gewinner in der Partie, die für Bayer angesichts von acht Punkten Rückstand Endspielcharakter besitzt, auch auf Mario Hermoso zurückgreifen kann, war nach der Einheit mit einem Fragezeichen versehen. So fehlte der spanische Winterzugang, den Leverkusen von der AS Rom ausgeliehen hat, auf dem Trainingsplatz neben der BayArena. Der Linksfuß ist laut Klub-Angaben krank.

    Ohne Hermoso fehlte Bayer eine Abwehr-Alternative


    Sein Ausfall würde Bayer jedenfalls treffen. Schließlich hat sich der 29-Jährige bei seinen drei Einsätzen gegen Hoffenheim (3:1), gegen Köln und in Wolfsburg (0:0), wo er erstmals in der Startelf stand, ohne Anlaufschwierigkeiten direkt als gute Alternative für die zentrale Abwehr sowie die linke Defensivseite präsentiert.


    Ohne Hermoso wären zumindest die Wechseloptionen in der Abwehr für Xabi Alonso deutlich eingegrenzt. Besonders, wenn der Coach wie zuletzt immer gegen die Topteams auf eine Viererkette mit vier Innenverteidiger-Typen setzen sollte.



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  • 2. Fußball-Bundesliga: Fiél-Aus bei Hertha BSC besiegelt

    2. Fußball-Bundesliga: Fiél-Aus bei Hertha BSC besiegelt


    2. Fußball-Bundesliga

    Fiél-Aus bei Hertha BSC besiegelt

    Cristian Fiél ist nicht mehr Trainer bei Hertha BSC. Die jüngste Niederlagen-Serie zwingt die Berliner zum Handeln.

    Cristian Fiél ist nicht mehr Trainer von Fußball-Zweitligist Hertha BSC. Nach gerade acht Monaten muss der 44-Jährige seinen Posten beim Hauptstadt-Club schon wieder räumen. Die Berliner gaben die Trennung nach dem 1:2 am Samstagabend bei Fortuna Düsseldorf bekannt – der vierten Pleite nacheinander.

    Abstiegskampf statt Aufstiegstraum

    Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, versicherte Sportdirektor Benjamin Weber. Die Nachfolge ließ die Hertha-Spitze zunächst offen. “Manchmal erfordert der Fußball schwierige Entscheidungen, und ich respektiere den Entschluss des Vereins”, sagte Fiél laut Mitteilung des Clubs. 

    Von der Zielerfüllung und einer Rückkehr in die Bundesliga entfernte sich der Immer-Wieder-Krisenclub seit Dezember. Zwischenzeitig hatte die Hertha als Sechster am 10. Spieltag mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsrang noch voll im Soll gelegen. Doch Fortschritte machte die Mannschaft nicht wirklich, im Gegenteil. 

    Abgerutscht auf Platz 13 nach dem 22. und für Fiél letzten Spieltag muss der Club statt um den Aufstieg nun gegen den Abstieg kämpfen. Einer der Tiefpunkte unter dem Coach, der den Posten erst im Sommer von Immer-Wieder-Hertha-Trainer Pal Dardai übernommen hatte, war die desaströse 0:2-Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg Anfang dieses Monats. Zuletzt wurde Fiél nicht selten von den eigenen Fans ausgepfiffen – auch beim 0:1 in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern.

    Ballbesitz- statt Umschaltfußball

    Nachdem Dardai mal wieder ausgedient hatte, sollte Fiél die Mannschaft weiterentwickeln. Dominanz wollte die Hertha ausstrahlen, Ballbesitzfußball demonstrieren. Angeblich sollen die Berliner dem 1. FC Nürnberg sogar eine sechsstellige Summe gezahlt haben, um den Coach ins Westend zu locken. Er hatte einen Vertrag bis Mitte 2026 bekommen.

    Auf dem Papier haben die Berliner einen der besten Kader der zweiten Liga, trotz der finanziell bedingten Abgänge von Marc Kempf und Haris Tabakovic im Sommer. Verletzungen und Ausfälle machten ihnen aber zu schaffen. Allen voran fehlte Fabian Reese monatelang, gegen Kaiserslautern hatte er das erste Mal in dieser Saison durchgespielt. 

    Hoher Trainerverschleiß bei der Hertha 

    Einen dringend benötigten Angreifer konnte aus wirtschaftlichen Gründen im Winter nicht verpflichtet werden. Hertha will nicht nur den Berliner Weg weitergehen, den der vor gut einem Jahr gestorbene damalige Vereinspräsident Kay Bernstein ausgerufen hatte, Hertha muss es. Seit 2015 verschliss der Club eine Reihe von Trainer, gleich dreimal in dieser Zeit musste allein Dardai ran.

    dpa



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  • Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für

    Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für


    Die Temperaturen in Berlin-Köpenick waren am Samstag frostig gewesen. Doch Roland Virkus, Manager von Borussia Mönchengladbach, kann darunter kaum gelitten haben. In ihm brodelte ein Vulkan. „Zum gefühlt 48. Mal“ in dieser Saison hatte sich der sogenannte „Keller“ zum Nachteil des VfL Borussia gemeldet (das Affix „Kölner “meidet Virkus). „Das regt mich auf“, rief er.

    Kurios war das deshalb, weil die üblichen Ingredienzien für eine geharnischte VAR-Debatte fehlten. Gladbach hatte bei Union Berlin ja nicht verloren, im Gegenteil. Erstmals hatte der VfL in der Geschichte der Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei gesiegt, 2:1. Und Virkus sagte, dass er sich bei mikroskopischer Draufsicht gar nicht benachteiligt fühlte: Den Elfmeter könne man schon geben, wenn man die Szene seziert, fand er. Nur: War das wirklich eine dieser „klaren Fehlentscheidungen“, von denen mal die Rede war, als der VAR eingeführt wurde? Diese Frage war berechtigt. Wieder einmal.

    Dass sich Virkus ausgerechnet am Samstag beschwerte, wo er doch in der Vergangenheit viel größeren Anlass gehabt hätte, Alarmglocken läuten zu lassen (und leise geblieben war), dürfte auch damit zusammenhängen, dass er diesmal nicht in den Ruf geraten konnte, als schlechter Verlierer gebrandmarkt zu werden. Anlass bot diesmal ein Elfmeter, der nach gut einer Stunde Spielzeit von den Kellerkindern zur Anzeige gebracht worden war – und Gladbach tatsächlich ins Wanken brachte.

    Das 1:0 verleiht den Gladbachern die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen

    Tom Rothe war von Gladbachs Tim Kleindienst im Strafraum geschubst worden, und man könnte darob ermüdende Debatten führen. Zum Beispiel darüber, ob Rothe nicht vorher selbst seinen Gegenspieler Joe Scally weggedrückt hatte, oder ob er überhaupt die Chance hatte, an den Ball zu kommen, was Kleindienst später infrage stellen sollte. Schiedsrichter Sven Jablonski schritt zum Bildschirm, revidierte seine Entscheidung, deutete auf den Strafstoßpunkt, und dann traf Andrej Ilic für Union zum 1:2.

    Dass das auch der Endstand war, lag daran, dass Mönchengladbach „Resilienz“ an den Tag legte, wie Borussen-Trainer Gerardo Seoane mit Recht behauptete. Wegen der Punktverluste von Leipzig (0:0 in Augsburg) und Stuttgart (1:2 gegen Wolfsburg) rückte Gladbach sogar noch näher an die europäischen Plätze heran. Die Frage, was das für die Endabrechnung bedeute, beantwortete Virkus mit einer Sentenz aus dem Volksmund: „Hinten wird die Ente fett!“

    Zu früh freuen dürfte sich in Gladbach nach den mediokren Vorsaisons tatsächlich niemand. Aber: Jetzt, da die Borussia wohl nicht mehr absteigen kann, täte sie nicht schlecht daran, ein paar Ambitionen zu entwickeln. Argumente lieferten die Gladbacher in der ersten Halbzeit jedenfalls genug. Seoane freute sich darüber, dass seine Mannschaft „in einer schwierigen Umgebung dem Gegner das Spiel aufdrücken“ konnte.

    Die zweite Halbzeit ist von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt

    In der ersten Halbzeit hatte die Borussia tatsächlich so gespielt, wie Seoane derartige Dinge ausspricht: unaufgeregt, präzise, seriös. Sie ließ sich in keiner Hinsicht davon irritieren, dass Union prächtig ins Spiel fand und augenscheinlich darauf aus war, die Gäste in deren Hälfte festzusetzen. Nach einem Kopfball von Robert Skov, der in hohem Bogen auf der Querlatte des Gladbacher Tores landete, gereichte den Gästen ein erster vielversprechender Angriff zur Führung: Linksverteidiger Lukas Ullrich setzte auf der linken Seite zum Angriff an, lieh den Ball kurz an Robin Hack aus, und traf, als er ihn im Strafraum zurückerhalten hatte, mit einem satten Schuss ins kurze Eck (10. Minute).

    Der Treffer verlieh den Gladbachern sogar die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen. Gut fünf Minuten nach dem Tor signalisierte Torwart Moritz Nicolas, dass er nicht weiterspielen könne. Die Adduktoren! Es kam der einst als Yann-Sommer-Ersatz verpflichtete Jonas Omlin (17.). Bei seinem ersten Versuch, gegen den Ball zu treten, wäre Omlin fast ausgerutscht, doch das war schon in der 26. Minute vergessen. Da brach Nathan Ngoumou auf der rechten Seite durch und servierte Tim Kleindienst den Ball so mundgerecht vors verwaiste Tor, dass Kleindienst keinerlei Mühe hatte, aus drei Metern seinen 14. Saisontreffer zu erzielen.

    Julian Weigl und Philipp Sander hatten das Mittelfeld nun hervorragend im Griff. Und sowohl Kleindienst wie auch Ngoumou zwangen Unions Torwart Rönnow per Kopf zu guten Rettungstaten; zwischendrin traf Hack aus 18 Metern lediglich die Querlatte. Das einzige Vergehen, das man den Gladbachern ankreiden konnte, war der Mangel an Präzision. Und das bedeutete: Das Spiel war nicht vorbei.

    Nur: Die zweite Halbzeit war zwar von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt. Auf der anderen Seite scheiterte Kleindienst bei einem Konter an Rönnow (80.). Der Schaden für die Unioner hielt sich damit in Grenzen, ein Schaden war gleichwohl zu begutachten. Zwar konnten die Köpenicker ihren 13. Platz verteidigen. Aber Entwarnung in Sachen Abstiegskampf ist für die Mannschaft von Steffen Baumgart noch lange nicht angezeigt.



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  • Borussia Dortmund: BVB-Konkurrenz bei Star-Transfer?

    Borussia Dortmund: BVB-Konkurrenz bei Star-Transfer?


    Borussia Dortmund hat ein wildes Wintertransferfenster hinter sich. Trotz drei Last-Minute-Transfers kamen nicht alle Verhandlungen der BVB-Chefetage zu einem positiven Ergebnis. Vor allem der geplatzte Wechsel von Rayan Cherki dürfte viele Fans bis heute ärgern.

    Doch nicht nur bei dem Mega-Juwel von Olympique Lyon verpasste Borussia Dortmund einen Transfer. Auch bei einem weiteren großen Star ging Schwarz-gelb am Ende leer aus. Wagt der BVB im Sommer den nächsten Anlauf? Es droht ihnen wohl namhafte Konkurrenz!

    Borussia Dortmund: Winter-Transfer von Zinchenko platzt

    Oleksandr Zinchenko ist beim FC Arsenal in dieser Saison außen vor. Der Linksverteidiger, der auch im Mittelfeld auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist, kommt unter Trainer Mikel Arteta wettbewerbsübergreifend nur auf 13 Pflichtspieleinsätze. Zahlen, mit denen der Ukrainer sicher nicht zufrieden sein kann. Das rief den BVB vor wenigen Wochen auf den Plan.


    Auch interessant: Borussia Dortmund bleibt nur noch eine Hoffnung – kommt es jetzt zur Wende?


    So soll sich Sportdirektor Sebastian Kehl mit einer Verpflichtung des 28-Jährigen auseinandergesetzt haben. Letztendlich kam ein Deal nicht zustande. Stattdessen entschied man sich in Dortmund für Daniel Svensson, der ein ähnliches Spielerprofil wie Zinchenko aufweist. Sollte der Schwede beim BVB jedoch nicht überzeugen, könnte Schwarz-gelb im Sommer erneut beim FC Arsenal vorstellig werden.

    Galatasaray an Zinchenko dran

    Wie türkische Medien nun allerdings berichten, soll auch Galatasaray Istanbul an einer Zinchenko-Verpflichtung interessiert sein. Es könnte sich also ein Wettbieten anbahnen, sollte der BVB seine Bemühungen um den Linksverteidiger im Sommer wieder intensivieren.



    Weil Zinchenkos Vertrag im Sommer 2026 ausläuft, dürfte eine Verpflichtung des Arsenal-Stars nicht allzu kostspielig werden. Es bleibt also abzuwarten, ob Borussia Dortmund in dieser Causa noch einmal tätig wird.



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  • BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball

    BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball


    Auch in Krisen-Zeiten standen die Fans des BVB immer bedingungslos hinter ihrer Mannschaft, lieferten konsequent Support. Auch wenn sie nach teilweise hunderten Kilometern Anreise immer öfter herbe Enttäuschungen verkraften mussten.

    Inzwischen haben sie aber offenbar die Nase voll!

    Nach der peinlichen 0:2-Pleite in Bochum kippte die Stimmung im Auswärtsblock. Bis zum Schluss hatten die Anhänger die Verlierer-Truppe (schon 9 Liga-Niederlagen!) tatsächlich wieder einmal unterstützt. Als die Mannschaft nach Schlusspfiff für einige Sekunden geschlossen in Richtung Kurve ging, flogen den Stars Gegenstände, Becher, Pfiffe und Rufe entgegen. Die Anhänger schickten die Profis per Geste sogar zurück in die Kabine…

    Musiala zur Vertragsverlängerung: „Musste warten, bis Mama aus dem Urlaub zurück ist“

    Teaser-Bild

    Quelle: DFL16.02.2025

    BVB droht die Fan-Eskalation!

    Bisheriger Frust-Höhepunkt: Mitglieder der Szene knöpften sich nach der unterirdischen Leistung in Kiel (2:4) am 14. Januar die Mannschaft vor. Es kam an der Bande zu einem intensiven Gespräch zwischen einem den Stars bekannten Ultra-Vertreter und Kapitän Can, Schlotterbeck, Guirassy sowie Anton.

    Nach der nächsten brutalen Enttäuschung in Bochum scheinen die Risse nun endgültig größer zu werden. Der erste Star wurde schon während des Spiels angegangen…

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Foto: Getty Images

    Bereits in der 58. Minute kam es zu der Zoff-Szene. Trainer Niko Kovac (53) wechselte Superstar Gittens aus. Der wirkte sichtlich angefressen, musste beim Weg Richtung Bank an der Fan-Kurve vorbei. Dort prasselte die Wut der BVB-Anhänger auf ihn ein. Die TV-Kameras fingen Gittens ein, wie er sich mit dem BVB-Publikum anlegte. Ersatz-Spieler Waldemar Anton holte ihn schließlich weg und der Engländer setzte sich ohne Handschlag mit Kovac („Wir sind alle erwachsen. Wir müssen nicht alle in alles etwas hineininterpretieren“) auf die Bank…

    In Dortmund liegen die Nerven blank!



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